Indiana Tribüne, Volume 7, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1884 — Page 3

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Richmond C . 1 1:37 , Dqton 'istna , Urbani Uolutr.bal... eark m Steudenv'.ll . Sheeling.... VlttSburg... 0 HarriSdurg.. taltictctt... ZSashingtsn. . Zii:2dlrhla iltvi Z)o:k... gtsn , U.t 8:67 . Sl58 k 9:',6 . tt'Nui 13:52 . 5:( 9 . . 7:02 . 4:150m 7:40 8:50 . 7:50 . tl:2J . 8:267.21 3:33 3: 7 4:51 6:40 2:R B'.lOflnt 6:2 5: 15 M 7:30 7:! 08m Salich. Täglich, genoinmen Cwnug. Iiittmann'l taUJi. 64laf und Hotel.vager durch bis Pit.S!???. ßarrÜburg. 9hilabelphia und "Itrupäil. hn Ljcchsel. :ÖJ in SagkchsI ich altimore, Washington und Voston. Sabr'iirten nach Uen Ottch ta lind in allen Hauxtah!tatten'uau Bisjini u-.,d in dem Ltad:Buresu. ic der aawioi an 'Züasdington 2trafc und im Union Depot ureu. anavoU, u haben. SchUfwagen.Äarte Un ?,n im srau ßtp4:t werden durch xvl.kuitdn ''.Vei den Agenten im tadtBurZU oder im Union 'Depot zu Jndiznaxsli, Ind. . Derin, A. (?. P A , ordoft.cke Wikdwg. ton und Jlltnoii Straße. Jnd'xl. ISameft crea, Manager. Columbul, Ohio Z. F k d. nl. 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Oft

Die Beilchendame

Sensaliont.Roma don C a r l S ö x X i ' (Fortiedung.) i Hanvelie es sich nur um emen xti chen $au$M äußerte ein aus seinem Keller von der Arbeit berbeigeeilter Schuhmacher, dann würde der Herr Doktor aufgesprungen s,vaU ob ihm der Kopf brenne, aber sür j eine, arme Frau sich zu bemttben, bält er nickt der Mübe werth."' ' ' - ' ' - Ja, so ist es!" stimmte man von mehreren Seiten bei,. Armuth gilt noch im mer für eine Schande V Und Zleichthum," setzten Andere hinzu, entschuldigt ie Mittel wie er erwor ben werden ist. - Laßt mich versuchen," sagte die Rejkaurationswirthin, dc? Ohnmächtigen einige Löffel voll Fkeischbrübe einzuflößen Man machte ihr. Platz,' sie beugte sich m der Bewußtlosen nieder unv'-brchte ihr einen Löffel.voll: warm?. Vtube zwischen die Lippen. I ' ' ' ' Die Ohnmächtige schluckte nach einigen Augenblicken die Suppe, ihr Gejlcht verlor den starren Msdruck. Eine freudige Bewegung ging durch die Umstehenden. Rufe ertönten: Sie !ebt! Sie ist gerettet!" The rese holte tief Athem, die Finger ihrer krampsbaft -geschlossenen Hände lösten sich, sie schlug die Augen auf. Wie aus einem Träume erwachend sah sie umher, Thränen , flosien : über: ihre olssen Wangen herab. Theilnehmenb fragte man sie, was ihr feble, äbsr sie antwottet? nicht, die Spracye hatte sie nod) nicht wieder be kommettV im)inktmäßiz ttiate,sit ihren Kopf nach der ihr vorgehaltenen Taste mit Zleischbrühe undtrsnidieselbe gierig aus. Habe ich es doch gleich gedacht," ftjjstertc die barmherzige Nestaurateurin den Umstehenden zu,di? ,arme.,Frau ist deu Hungertode nabe, i Speise und Trank !" ihr. fehlt nichts als j oic viiiitYt,lvt" vttcvti im - genblick nach dieser Entdeckung stumm Und bewegungslos; Einige fuhren mit der Hand über die Augen. Ach Gott,":sazte der Schuhmacker endlich, wie vertheilst Du Demc Oaven so wunderbar, während der Eine im Ue berflusse erstickt und sich von allem. Wcin trinken die Wasserjucht zuzieht, kommt der Andere im Elends und -vor Hunger um!" '7 Therese - hatte die Ohnmacht zwar überwunden,' aber sie war noch so schwach, daß sie. sich nicht wieder rrheben konnte; nachdem sie die. Fleischbrühe ausgetrunken hatte, sank iyr -Kopf, wieder auf den Schooß der ' Frau i zurück, tvelcbe von vl. 1Tft.ri.(t.MW.M Lff .C.l. M Anfang an sie fo menschenfreundlich un terstützt hatte, und ivrc Augen s M en sich wieder, als ob sie jetzt s en wollte, , . ' .Nun laßt mich aber mal durch !" ertönte plötzlich eine Stimme von der äußersten .Peripherie .des'. Kreises von theilnehmenden Neugierigen her, und eine m'achtiae' Gestalt Zchob .die Umstehenden auseinander. Es war der schwarz berußte Kohlenkutscher, der vorher die ge schminkte WobltbätiakeitSdame ' in ihrer Equipage i so sehr in-,Schreöen . versetzt hatte. ' " Alles machte dem schwarzen Riesen Platz. Gejammertund kluge Rathschläge ba Ihr sur den MgenvuckLe; genug: 'Aun laßt uns an die Zukunft denken und handeln,,dam!t daame Wib.zunSchst.vtt Wlederdolung Zolcvett ungiucafsttt gp wutztwiro: Er hat Recht !" Ja, wir wollen handeln V ..eder nach Kräften !" So sprachen die . braven Leute durchi. . -r w L... . .i..ifl..f emanoer, warrenN cer oyienluier ne runde Ledermütze abnahm, dieselbe um kehrte und selbst zuerst ein Markstück hinelnleate. Tann ging er im Hxt)t umher uns sprach in seiner derben, treuherzigen Weise eden mit 'öerilieben Worten -um eine mllre (save an. . ..Jeder kann aeben, was er will !" sag te er, untersuchen Sie nur einmal 5hre Tasten, ist kein Silber drin, so nebmen . . ' j- 11 ? r . a? . , wir mit xmni auw yiiaci: ie, lvun Sie Ihre milde Hand auch auf . Sie da!" rief er plötzlich lauter, jene Danie hat noch nichts gegeben Dabei zeigte er auf eine neugierige, geputzte Pftastertreterin'mit Federhüt, und kirschrothen Handschuhen, die sich zurückziehen wollte, als er die Kollekte zu sammeln ansing; aber sie mußte, jetzt stehen bleiben. da der brave Kohlnsuhrmann, der Kops und öerz auf dem-reckten Fleck hattk,'Al' ler Blicke auf sie hinlenkte. - Als er von der Dame ein Fünfzigpfennizstück erhalun, machte er ihr reines besonders tiefe Verbeugung. . f : ' Fast alle Anwesenden hatte mit Freuden die Gelegenheit wahrgenommen, ein gutes Werk Zuthun, und Manche wan dem Beispiel des guten E,igels in 5!utsck'ergestalt gefolgt und hatten ebenfalls ein blankes Skarkstück in dessen Mütze gelegt. Während der Kutscher' das Geld einsammelte, war die Nestaurateurin, welche auf den- Erfolg ibrer Fleischbrühe stolz war, sortgeeilt.und kammit einemlase. 1) .L !.. Z: 'X.T.J a. JU' vl.:' , Jlt'H'ltfCHl JUl (,i'(lCCil 9UIIIU.- JU VCtil Genuß des stärkenden Weins erholte sich i c 1 . t riir'i' l. . . f t i 1 . letztere iicriiiq) uno ronnre t(D paio wieder erheben. . ' Nach und nach wurde ihr klar, was sie heute Alles erduldet und wie ihr hier !aehs!fen worden war. Mehrere Tbale'r u - i t- 1 if , varen es, vte oer oouttsS)er in ie,ner iMütze atte,.,)mdwelche sie nunM 'Dankesthräneir von ihm in Empfang '.nabm. " ' ; V 4U Noth-der i armen Therese schien durch die thatkraftige Hilfe dieser ehrlichen Leute aus den .untersten Tterklassen. für den Augenblick ein Ende erreicht zu haben. . s" Worte batte sie uicht, aber ihr thränenfeuchter Dat)kzUick spr' Messer die Empsindung i,hres Herzens, 'aus,; ti die . woblgesetztesteSZede gethan haben würdi.I1k '-' ' Als sie'sich entfernewollte, um mit neubelebten Kräften ?y H!ann und siind, die ihre"Rkebr.zödefs schvn schn suchtsvoll erwarten muyteir, zurückzueilen,

lege sich' Dtzlich eme schwere Hand aus' ihren Arm ' Ein Polizeibeamter stand neben ihr. . Herumtreiberin," subr er sie unsanft an, endlich babe ich Dich auf frischer That ertappt !" Tberese.pieß einen Schrei aus, wankte und sank wieder irrdie Kni?. Um Gottesvillen." stöhnte sie, was wollen Sie von mir ?" -; Du weißt wohl, daß Beteln verboten ist, wix ollen es ' Dir ifür einige Zeit unmöglich macken. Folge mir zur Wa-che."

Therese, die selngeoudete rau, o;e venwenelte Gattin und Mutter, war über diese Worte des Polizisten fö entsetzt, daß sie nur einen halb erstickten Seufzer hö-. ren ließ, ihr Kops sank auf die Brust, . 'i ' P-r ' ' . 1 e r ... r..;...f. !t eme peuc nmayr icylen aoerma ore Stnne.umschleiern zu wollen. Der Kovwuutscher, welcher so mew ch enfreundlich $& -Crlbi emzesatMelt batte, war über das Benehmen des Polizeibeamten entrüsttt undlürie ' demselben zu : Es ist doch abscheulich, die unglückliche Frau zu - miÄandeln! Sehen TiedermÄwie elend sie ist? Sie ?ann ja nicht auf ihren Füßen stehen !" Schweigen Sie r drohte der Beam te dem Kohlensuhrmann ; JuZammen rottungen auf der Straße, sind nicht gestattet ! Wer. sich niHt augenblicklich ent? rernt, soll dieser Schwindlerin Gesell schuft leisten." ..vler bat keme Ziammenrottung stattgefunden," rief der schwarze Kurscher, w:r nnv nur vie em armenWelve m kirr. itf. .w r. :c : .c.. Ilse geeilt, iiy puwcii ii'i tu 'ui wvty eistand geleistet!" ' - Der Vslinst nahm keine Rücksicht auf das venweiflunasvolle Stammeln Theresens : unter dem Ausrufe : Wlr haoeu . r tk. ine Dr zu lyun, ats verne auswenoig, gc lernten Klaaelieder amuboren !" backte er Mithilfe desKriminalvearntendieZusam-, menunkende und sebleppte sie mit seinem ouegen aus venrysrrvege aur vte rraße btnaus.' Der Beamte vnn eine an der nächsten Straßenecke ballende Droschke herbei,' und die arme Therese wurde in dieselbe hineingehoben. . Wahrend der Uziu; den um die Drozchke versammelten Neugierigen zurief, daß es hier nichts zu seben ebe. befahl er dem Kutscher nach der nächsten Polizeiwache zn fahren. Unter theilweise mitleidigen, theils miibilliaenden Aeußerunaen desStraßenPublikums, rollte die .Droschke sott. Die Polizisten lieferten eme vollständig Bewußtlose im Psluelbureau av und leg ten sie daselbst auf eine Matratze in jene Kammer welche' - für Äufnabme vi Schwerkranken und Selbstmördern be stimmt war. . Der Voliiiit machte dem Wachtmeister seinen Bericht und entfernte sich dnn wieder, um seinen Stratzendienst weiter' ..-'. . .... somuzezen. 5 Der Wachtmeister berietb sich mit den im Qachtkskal diensthabenden POlizisten, ! . . t. " r , r p" . 1. - was mix Kcr grau anzufangen u un, diese waren der: Meinung,-.zunckeTft, den Arzt von der im ttebenhause defindlichen. freiwilligen Sanitätswache zu benachrichtizen, da Alke der -Uebckuung waren, daß dem Anschein nach das Änds Kieler 5?rau sebr mtbe war. Der Ant kam : als er den Puls resens untersucht hatte, erklätte er, dah r-. rt-. .-Xi t! ... - .ri. !t.sie nur in ynmai ziege, was mit Kopfwunde in .Verbindung stehen müße. Nachdem er eine 'kleine Flasche hervqrge zogen, goß er em paar Trßpsen von et? darin enthalNnen Essens auf - die Hand und neb die Schlafen der-Ohnmächtigen' .! - , . Vttrnu Therese athmete schwach und.- schlug bald darauf die Augen auf. D ie Aermst: schien noch einmal m den Qualen ibres irdischen Daseins erwacht zu sein. ' Ihr ganzes blshenges den mtt semer glückllchen Jugend und den später gefolgt! furchtbaren Leidensjahren zog in dem Ä,comenr ,yres wieoer erwacyenoen e Wußtseins durch ihre Erinnerung. r.5: : Ort mann !" flüsterte sie. Er und immer er! Sie wußte genau, wer sie bis hierher gebracht hatte'; dann brach sie in chluchzen aus. Arzt beruhigte die Unglückliche und gab ihr die . Versicherung, ' daß ihr kein Leid geschehen solle,' wenn sie sich nicht eines ganz besonderen Verbrecher schuldig gemacht hatte. ;- ..Ein Verbrechen " Diese unerhörte Voraussetzung gabLyerese,'in deren Seele trotz aller Melden der Stolz der Unschuld erwachte,' schneller ihre Kraft wieder, als es alle äntlicken Mittel öcttten tbun können. Jndeni sie. dÄ letzte Äort des Arztes wiederbolte, erhob sie sich. ' EIn.Aerbrechen lag nun allerdings nicht 4w V f 4. r 4. . k . vor, uno oa m ceni Verlcvi oes veamren, welcher.sie hier eingeliefert auch nicht bekundet war, daß er sie beim Betteln betroffert, so konnte sie aesedmäJia auch nicht länger zurückgebalten werden... Sie hatte allerdings noch die für sie peinliche irmälität durchzumachen, daß 'sie ihren men und ihre LZobnuna nennen muktt, und da sich aus telegrafhischk Anfrage bei du betresfendcn t Bureau als richtig erwies, -tTurde. die Dulderin entlassen. . - Therese war endlich nieder frei. Auf der Straße' angekommen, füblte. sie sich t wj jw fc . an . . . . rtr . ' veinar, giuana?. Tion MUfi ver f$W he!t beraubt gewesen sein, um den Besitz verleiden als ysest Vmck zu icyayenzu venleyen. Jetzt erinnerte sie. sich auch wieder des von. dem -KodlemutsSer Geldes. Sie nahm dasselbe auZ, der Tasche ; Thränender Nlchrung.fülltt ihre Augen, Dankbarkeit gegen Qsttt und 1. cny .. r. rn. 5,e leniqen.ersuuien iyr erz, als iie erst jetzt entdecktdaß die Summe groK genu war, um wenlgjtens zur eine Akochi die größte Mh M ihrund den Ihn M ' S Ü.li.U ' 1 !' gen u ynucH. Sie mächte verschiedene kleine Einkäu fe und eilte dann fo-fchnell es'ibre KrSf te erlaubten, nach Hause.' ' Die Uhr möchte 'uNaefäbr Eins sein. als sie in ihre Oakäbe trat. Mutter!" b:ZLPe sieder Freitden. ruf ihres Kindes. ' ; . . Therese !" thSnteesaus desOelähnten Munde ebenso freudig, aber der matt etwas aufrichtete. Ja, za!" anttttete sie atbemle). om.ift.bkeveftn!" ' T ' ' if l rJTl - tml r

auZgesprorne tajatz .Nimmst Du vi :x oa t'.i!.bv:Lf: ? , ?

ciwii 5 irini,njt; er inzwikkr gelitten haben mH?t. ,PrinHÄi hjlht'i, fräste er dnn tvetter, indem eruJ

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sie tnig, eilte zuerst an as Bttt tvrer kleinen Tochter und drückte einen Kuß auf derkn Stirn. Dann trat sie an' das Bett ihres Mannes, der wieder auf fein Lager zunickgesunken . war, und reichte ihm ein frisches Weißbrod. Mein Gott, bist Du mit Deiner Hilfe endlich bei uns erschienen !" rief Paul, ergriff mit seiner gesunden Hand das Brod und verschlang es gierig. Er fragte .nicht weiter, ob. Therese z bei . Ortrnann Hilfe gefunven hatte,' ihm genügte, daßsie da war. Weniae Minuten daraus vranelte ein

luftiges Feuer in dem eisemen Öfen, eine angenehme Warme erfüllte den kleinen Raum und gleich nachher verbreitete der . rrt w t wurztge . serua). emes ausvem .sen schmorenden Fleischstückes einen Hauch von Behaglichkeit sogar über diesen Ort, wo der Knochenmann . schon längst mit seiner Sense drei Menschenleben bedrohte. ' Für den Augenblick war der Streich seiner 'Sense noch einmal abgewehrt. Auf wie lange wird die Zukunft lehren. & ' .. 6. i f Ungefähr vx derselben Zeit, als. die arme Therese unter der Wuth ihres Seelenletoens, geschwächt von Hunger und den beiden am Krankenbett ihres Kindes durchwachten 1 Nachten,' 'auf der Straße Zusammengebrochen-' hwr und mit' blutiger Stirn und besudelten Kleidern unter dem Thorwege lag, zu.dleler selben Zeit hatten dlepassanten der Straße, in welcher der Bankier Ortmann wohnte, einen bezaubernden Anblick, eine alämende Verkörperung raffinirten Lurusses und höchster irdischer Glückseligkeit. Wie die Wohnüna des Bankier Ortmann auf der Schattenseite der Straße lag, reflektirten die Fenster der gegenüberliegenden Häuser dagegen den vollsten Sonnenschein, der heute vom Himmel herniederstrahlte. Ganz besonders funkelten dle hohen Svieaelscheiben der Beletaae. welche Frau Lesstng vermiethet' und die Gräsin chönmarr bewohnte, in diesen onnenstrahlen wie flüssiges Gold, so daß die Hinaufblickenden sich fast geblendet fühlten. ' . Aber doch wandten sich die Augen derselben nicht ab, im Gegentheil erhoben ich immer mehr Blicke zum ersten Stockwerk jenes prächtigen Eckhauses, und zwar zu dem einzigen Fenster, das den Neslex des Sonnenlichts nicht zurückwarf, weil seine beiden Flügel weit geöffnet standen. . " Dies geonnete .renster bildete den Rahmen zu einem Bilde, das in seiner Schönheit wirklich semes. Gleichen suchte. Oben zeigte sich du . thronartlge Draverie herabhängender, silberweißer Spitzenaardinen, die an den Seiten durch die WIU CVliClU ()(UlUy UU9lllWilVt4 gehalten wurden.- Auf dem Fensterbrett .5... .r...rx.-..s stand eme ganze Reihe von Blumentöpfen, tn welchen nur Veilchen blühten, die ibre dunkelblauen Blumenhäupter in seltener fülle aus dichten Büscheln sastiggrüuer Hätte? erhoben. An diesem geöffneten Fenster saß in einem Sessel nachlässig zurückaelebnt die Gräfin Schönmark, deren rotbblonde Lockenvracht m dem sie voll tretenden Sonnenschein -so eigenthumlich renvoll strablte, daß kein Pinsel. auch nicht des genialsten .Malers, diese wunderbare arbennüance hatte nachahmen können.- Die schone Frau war wir der in Schwarz gekleidet. Hinter ihr stand der Blumentisch mit dunkelgrünen viattpflanzen, der von Frau Lesttng ursprünglich dicht an daS Fenster placirt . L ' t 5 worden war, oen aoer vie zrapn meyr m den salon dmemaeruckt hatte und zwar so,' daß er, wenn sie an diesem mit ellchentöpsen dekorirten Fenster ' fan, ibrer Erscheinuna das vörtbeilbafteste Äelief gab. Wundervoll bob sich ihr rx v .t.... s. r tt.'ezoner o?s nno oer ooerr .eii iorer herrlichen Bütte von dem durch die Blattpflanzen gebildeten dunkelgrünen Hintergründe ab, während sie andererseits sich aus den vor ihr blühenden Veilchenoü schen wie die ee berauschender rüh lmgSlust zu erheben schie::. Unbedingt mußte es in der Absicht der Gräfin liegen. Aufseben erregen m wöl kn. Aufleben um jeden Preis, selbst aus Siren ivres eigenen voyivevaaens. M:r r 'r cm e rr .r . . denn sie konnte sich m diesem grellen Sonriemcoem, oer ivre ugen vienvere, un- . r i. mvgli woyr vennsen. . cir t. r e i f rv i uuer vieie leiname sxrau, oeren cyon' heit in ihrem. Genre nicht übertreffen werden konnte, vor zwei Abenden in der Loge des Opernhauses gesehen und sie jetzt in dieser rafnnirt interessanten Bluttenumgebüna am geöffneten Fenster sich allen Blicken wieder preisgeben sah, der. konnte nicht in Zweifel bleiben, daß sie : a i r ' rf w fi fr : " en e . " nur vieler Va)auueuunz nyrer Person ernen bestimmten Zweck verbinden mußte. Aber welchen ? Das blieb räthselhaft.' Niemals senkte sie ihren Blick aus dieStrait biffab, noch viel weniger lag aus ihrem öencbt ein .ua von Freundlichkeit oder koketter Ermuthigung, der für irgend ein umgegenrommen gefallen wercen tonnte. - . ' ... vDie Hände der ..Gräfin, ruhten über emeÄ Buch- gefaltet, das auf ihrem' Vchooße lag. Ihre Gedanken schienen sich aber nicht mit dem Buche zu beschaf tigen; sie hatte es noch nicht einmal geßnnet, es wahrscheinlich vergessen. - Wo ra,4 daSte sie aber dann ? So vornehm und glnchgiltig ihr Gesicht auch blieb, mußte sie doch etwas, in Gedanken stark veMftlgenschon mehrere Male hatte sie eme klcme Uhr aus dem Gürtel aezo gen und das Fortschreiten deö 'ZeigerS auf dem Zifferblatt desselben verfolgt. - vlzq lmmer ntcht," murmelte sie leite vor sich hin,-die Börsenzeit naht, sollte .. r..r. jt . ci cicieicc eoeniowenig oeiurven wie voreitern die Oder? Dann Ware ick schleckt mtl k F. V . 4t GZl limtl Ci ' .i. was aufgerichtet und fühlte hierbei das Buch unter ibrenSänden.' luiimiuJK ivuiviu. wiv ;h iu i M so,".' fprachsie. weiter zu sich selbst, ',ch vergeffe Eins über das Andere." Dann schlug sie das Buch auf und sina an, rn demselben ml blättern. So seltsam und räthselhaft Vieles bei der Gräfin war, so merkwürdig war auch die Le5:üre.welche s sich gewählt hatte. Das Luch, das auf ihren Knieen lag, enthielt nicht einen für die Unterhaltung berech- ... i . r r . ? - neren mooernen enianonsroman, es War auch kein Gebet- oder frommes ErrauunaZduch, mtt welchem schlaue ntriguantinnen zukokettiren ttebensondern es

War das neueste Adreßbuch, welches die 9!amcn und Wolmunen säimntlichcr Einwohner der Ncsidcnz enthielt. Sie schlug metrere Blätter um und durchlief mit den Blicken schnell nnd aufmerksam einige Spalten auf denselben. Sein Name ist nicht darin," seufzte sie leise, es muß eine falsch.' Spur geWesen sein, die mich getäuscht hat ; freilich bliebe mir noch übrig nein, sagte sie plötzlich fast laut und sehr bestimmt, indem sie das Blich wieder zuklappte, ich darf ibm nick t auf dieselbe ....rr.si ' . ' x.

inxt naa'soriwen wie enem." ste richtete sich dabei wieder auf und wandte : den Kopf, welchen sie auf das Bilck gesenkt gehabt hatte, naa'dcr Straßenseite. Plötzlich ballten sich ihre beiden Hände krampfhaft zusammen ; sie mußte "einen Eindruck gehabt haben, der sie stark crregte, aber keine Miene ihres Gesichtes 'zuckte ; die Gräsin wollte also ibre Ge.müthsdewezung nicht merken lajien, aber wem nichts merken lassen? Sie befand sich allein im Zimmer, hatte sie irgend einen Beobachter auf der'Straße bemerkt, trotzdem sie die Vorgänge auf derselben doch fo gleichgiltig. beinahe hochinüthig zu ignoriren schien? Der Geist einer klugen Frau ruht nie, und wenn sie scharf markirte Gleickgiltig- . i r i . . . ' x . - . i r . ', f "l . leu zur ca'au rragr, oewein )ie oamn nur, daß sie eine ganz bestimmte Absicht zu verbergen hat. So war es auch bier. Ein flüchtiger Blick hatte der Gräsin drüben an dem Fenster des Ortmann' schen Privatkomptoirs ein furchtbares Gesicht mit zwei unnatürlich großen, rabenschwarzen und dabei funkelnden Augen gezeigt, wie sie nur dem Kopse eines Ungeheuers angehören konnten: diese furchtbaren Augen schienen auf sie ge- , . m A ! .. m i '.c y rlcyrer zu fern, xnc Gräfin erjchrar aber nicht, sie erkannte sogleich, dan diese scheinbaren Augen von riesenmäßiaen Dimensionen die schwarzen .Gläser eines grcßen Opernglases waren, durch welches sie beobachtet wurde. Auaenblicklick aina mit ibr eine arone Veränderung vor ; ihre bisher so ruhige wurdevolle Haltung machte cmem lebhasten, koketten Benehmen Platz. Nicht, daß ihre Koketterie direkt jenem mit dem Opernglase Bewaffneten gegolten hatte, durchaus nicht, sie sah wie absichtslos in die blaue Lust empor, stützte den Kopf in ihre weiße Hand, gab dann ihren . Locken einen anderen Wurf und pflückte zuletzt nach und nach mehrere Veilchen ab, die sie dann wie itt gedankenloser Spielerei zum Fenster hinauswarf. Dies Alles wurde zwar Mit unnachahmlicher Grazie ausgeführt, war aber in semem ganzen Totaleindruck so bizarr, daß der Nimbus des Vornehmen vollständig von der Gräsin schwand. Wenige Minuten mochten veraanaen kein, als sich drüben die Glästhür des Bankierlokals öffnete und Ortmann, vollstandig zum Ausgehen angekleidet, heraustrat. Er blieb dicht vor der Thür sieben und zog sich die Handschuhe an : die grüne Brille markirte wie stets seine Augen, und wenn die Gräfin seine Blicke auch nicht sehen konnte, so fühlte sie doch, daß dieselben auf sie gerichtet waren. In demselben Augenblick borte sie an die Thür klopfen ; sie erhob sich, blieb aber am onenen zensier iteben, wodurch ihre majestätische Figur zum großten Theil von der Straße aus sichtbar wurde. (Fortfetzung folgt.) In dem Fremdenbuch, wel cheö auf der Rudelsbura bei Kosen (Tbü ringen) aufliegt, entspinnt sich folgender launige Federkrieg. Den Beginn niackt der folgende ers : Sie ist's nicht werth, so eine Welt wie diese. Daft man ibr eine Tbräne weint !" Bucher, carnl. iui, Im Sept. 1883. aus Leipzig. Unmittelbar darunter steht Folgendes: Zu schön, mein Freund, für eine fade t Thräne, Bleibt sie mir stets die beste Welt!" . . O. K., Ajjesioraus Rudolsiadt. Eine zierliche Frauen- oder Mädchenschrift setzte einen neuen Vers darunter : O, kenntest Du den Werth der Thni nen. Du gäbest Welten für sie hin!" 29. Mai 1884. G. und I. F. Den meisten Raum beanspruchte ein Vierter, der diesen Streit aber auch entschied, mdem er darunter ichneo : Euch Narren dieser besten Welt, Dem Einem, dem sie wobl, dem Andern Dem sie nicht gefallt. Euch geb ich diesen Schlu zu sanen : Wem sie gefallt, der bleibe hier. Wem nicht, der kann sie ja verlassen ; rm r r r-i t r r Was micy oemsfl, lcy vtewe ylerr 28. Juni 1884. P. Aiever, in Firma Meyer k Betz in G. Fanny E l ßl er, die berühmte Tänzerin, besah eine sehr geräumige Garderobe, an deren Eingang zwei grvße Lakaien Wache hielten; aber man sah darin keine Teppiche, sondern nur Kreide. Kreide aus dem Tische, Kreide auf dem Boden, auf der Toilette, denn die Kreide ist das. unentbehrliche Hilfs Mittel jeder Fußkünstlerin, die sich die Sohlen ihrer Schuhe damit reibt, um keinen t'uux pas zu mächen. Eines Abends kam ein Bühnendichter, Namens Bural, zu Fanny, die ihm mit den Worten entgegenstürzte : Ich bin außer mir, ich soll sogleich auftreten und man hat mir meine Kreide gestohlen. Ich habe Alle schon um Kreide bitten lassen, aber Niemand will welche haben; man hat sich gegen mich verschworen, um mich zu hinrn, gut zu tanzen. Sie schaffen mir Kreide, nicht wahr V Aber, theu m r ' , . tf M vraulem, ich weip' Nicht, wo ick sie finden soll." Fehen Sie, ich zahle ieden Preis. Sie haben noch eine Vier telstunde, ehe der Vorhang aufgeht ; ich erwarte Sie." Es war elf Uhr und je des .Geschäft geschloffen. Herr Bural batte keine Ahnung, wo er den ersehnten kohlensauren Kalk auftreiben sollte. Er eilte jedoch fort, kehrte vor der Viertel stunde zurück und brachte zwanzig Stück jhen Kreide mit. Was bin ich Ihnen schuldig?" fragte Fanny. gehn Gläser guckerwasser," - antwortete der' Dichter, denn ich mußte in zehn Kaffeehäuser phen, um diese Kreide zu stehlen."'

Vom Auslande. In den letzten Monaten vorigen Jahres und in den ersten Mona ten dieses Jahres trieben sich zwei Leute in Wien umher, die in Wien und Umgebung in den niederen Volksschichten Anhängcr für die 'or.".:o'ien!ehre warben und die Sitten und Gebräuche dieser Sekte hier verbreiten - wollten. Thatsächlich gelang auch diesen MormonenAposteln die . ..Bekehrung" von zwei Personen, die sie mitten im Winter bei einer Temperatur von 4 Grad im Freien in der Umgebung Wiens, die sögenannten :i!einigunzsbäder" vornehmen ließen, während sie auch 'noch anderen Humbug trieben, den Leuten viel von dem herrlichen Leben am Salzsee zu erzählen wußten und sizum Verlassen ibrer Heimat h und zur Auswanderung br. wegen wollten. Der Boden Wien's hat aber für die Heiligen der letzten Tage sich nicht eben sehr ergiebig gewiesen. Selbst jene zwei PerZonen, die sie bereits für ihre Lehre gewonnen hatten, nahmen Reißaus und die Mormonen-Apostel gingen von dannen, ohne daß es ihnen gelungen wäre, neue Kräfte für Utah mit zunehmen. Aus Pola wird geschrie ben: Die Untersuchung gegen den. hier verhafteten italienischen Unterthanen Go dina und dessen Geliebte Eentili hat ergeben, daß der Dynamit-Vorrath', wel chen die Beiden in ihrer Wohnung ver bargen, keineswegs zu Hochverrätherischen Zwecken, sondern lediglich zur Raubsische: rei verwendet werden sollte. Die Hart näckigkeit, mit welcher Godina ansang lich alle Auskünfte verweigerte, erklärt sich einerseits dadurch, daß die Raub fischerei mit Dynamit von den istriani schen Behörden streng bestraft wird und andererseits durch den Umstand, daß der im Besitze Godina's vorgefundene Sprengstoff von einem Diebstahl herrührte, der bei dem Bau des Forts von Valmaggiore begangen wurde. Kaiser Wilhel'm hat eine Kommission mit der Ausgabe betraut, Untersuchungen über die Ursachen der in beunruhigendem Grade sich, steigernden Selbstmordmanie im deutschen Heere anzustellen. Dazu bedarf es 'kaum einer Commission. Die Selbstmorde im. Ofsiziersstand sind fast immer die Folge des durch die Standesehre" bedingten übertriebenen Lurus und der dadurch herbeigeführten Verschuldung; die Selbstmorde unter den Gemeinen" sind in neun aus zehn Fällen das Resultat der von brutalen Offizieren und Unteroffizieren begangenen Soldatenniißhandlungen, mittelst deren der -Geist der Disziplin und der Strammbeit eingeprägt werden soll. Kauft Mucho'S "Best Ilavaua Cigars."

ä Eisenbahn -Zeit - Tabelle. Ankunft und Abgang der.EisenbahnzÜgk in Indianapolis, an und nach Sonntag, den ll. Mai 1884. . " Sleveland, Eolumbuk, Sinrlnaati nd Iudi. i..t: a:r.ut. o: . uuvii icuuuyu me.i Abgang: Ankunft:. 9?98rr k 4.10 Bm nderson Xc.ll.lSBn 5Dytn l .10.10 Bit 90 (.... 7.30 N a 3 osben ErS.Zd s: t Ct 2 1 13 j 6.10 m .10.35 Anders, e... 2.4 ., I StL 9t) b.bO 51 y x sr ,k iv!m Vrlghtwood Division, C. C.C.uud S. bgang täglich. i.lWm. m täglich. 6.40 Bm 1U.1U m ..11.15 Cm 2LR " 5.30 m töaltcb. 5.25 S! Iv. BB 2.40 R 3.25 R 45 iägltch. bJSOXm VW S.vt I aiuq.iv. PitUburg, ewkillnati Ss St. Lol Siseniahn 7tFPWP Sktchn ee aul. 9i taancy 4.22 cn D ck r auge ommenSonnt.1V.4j Vn SkDckaukg. Sonntag 4.00 91 9109X399 rttgttch l h.. N Dayton 9 aug onnt 4.55 Bin Chicago Nout, Ehleago Schnei ,ug tg 11.15 flm EhicagoSv?reß.ll.M5! cenorn Sonnt. 9. in itm 9iBW P 9t täglich...;. 1U7 Cm s D er tut. onntotftl .... 5.27 NUP StSglfch 10.20 92 rn Staaten 9t aul. . Conntigi Cm -dia Kokomo. 3nVI ou. . Schnell,... 3.590m JndpI' Lou. rpres 3.x9im Tene Haute, Vandalia & St.Louis Siseubahn all rat .... 7.45 V Dag rx, p 41.65 9! tne Hautk kk. 4.00 R Paeifte r 10.45 Schnell,, S.SOV ail nd ...10.00 m tat irreß.... 3.30 Ka a,l und... 4.40 9t Cwcinuati, Indianapolis, St. Louis u. Chlcags Eisenbahn. Cwcinuati Didision. Lvui.?k. 4.0b m inrinnatt Acc 7 00 Lm Ctneinnali ee.11.00 m .r ,e.. ..45 ndiana? . 10.80 m L'v.lle rr. N.50 kZeftem r.... 43N 4i t F täglich u k k. 10.45 ine. re ü.55 3im Chicago Dldisiou. eo url 9t. N.5LV hieag Mail x.tZ.10 R eftern r..... S.l.ONm S L täglich I t c 11.30 Rm hie kou F L. tSgttcheeu.. ?. Lafavett Lee.. 10.40 öMatlpc.. .SO Einetnnatt . S.40 9t Itssersonville, Madison nud IndlavapoNk Oisenbadu. Süd r tag. .. 4.10 I gdndtl. 9.45 s ad re... 7.25 Cm ' JndkbicertaglO.U Ca Sni ad Uatl 3.50 Rm l K Y Fl r 7.00 4Nd 9X9 ti. 6.45 l t FS tS 1S.45 Wabash, St. Louis S? Pacifik. et hie Mall 7.15 m r 2.14 9im ht5Nich e es 11.30 Nm hl R rtSg ,.oa zcot 8t W r..lt. K9k Dkt u Eh Nail. ö.dv?! Indiana, Vloomwgto nndWeftern Visenbahn Jae ku VaU.. 70 an er FL 5.l Rm gasten, Ski. täglich 2 5 tne per 11.15 9l tlantte rä. .lSu vötJltägtt.iONm Tramsordv.Mke. m St. Louis Division. orefield... S.30 vm i Nacht r 3.55 Cm all u ?ag.l. .05 m Mall u Tag r. .00 X acht 9t llX5m UüortfceU .. tt.10 Okftliche Division. Oestl. rUail. . . .4L0N I Dacifle rxreß..'.' 7 00B TZgl.cprei....li45m B I r..;..10 35m Atlantic ix.... 6 4sNm Western ip .... 4 45 Louisdille,Nelv Albanh ck' Chicago. Mr.Line. bicago rtal..lZ.00?km l Chicagg r. tgl.. Z.10B Monon 5.0Jrn Mich City Ehtcag. El Mail 12.UNm Monon Sc ......10.30 Mich. UUo Ct)i:. r Matl.:.... 4X0Srn Indianapolis nnd vincennes eikenbai.- 7 all fr 1 1 7.01 C I ineennes ..10 34 tneenne ec . 2.2S l aii ak . 4.A, Indianapolis nnd Ot. Louis viseubahn. rag rpreß, ee. tkgltch 7.10 oft u Ct a i. L.15 V u 6t fc kt täglich I u e e.10.L5 V r t LoealPallenser. 96 Si Day re etSgl. e5Z? Jndianaxoli Sk Z.15n. ((.. Jä U Cwcwuati,HamiltonKIudlanapolisSistubahn. Sndp StSoui 4.l c 1 onnerlvillk iJSQ C eroill 4.30 m Uatl lü Andxl U St. L. .40 I Jndp U StLoutitO Etn.,D.T.N.Vig.50BrtlEmkt?lnatikech ' m Lilgeinitr.. Lehnsessel,? r . tt Schlaf'Äagk,. ' it p. Pt,?E4?. . . tt e,?,tt

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