Indiana Tribüne, Volume 7, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1884 — Page 2
indiana Hriöüne.
Erscheint Füglich, VochenMlZ n. Sonntags. Office: ILttO.Marylandstr. itZglie Tribüne" kostet durch den Träger I? Snt xer Loche, d: Sonntag -tridiin" Cent! xer Woche. Beide zusammen 15 Cent. V Post ,uge,chiZt In Vor,u!5,adlung Z6 per Jai?. Indianapolis, Ind., rl. Juli 1634. Die Slowaken. Der an der Spitzc des Gesundheit?-rathes-in Ccranton, .t siebende prak tische Ar;! Dr. Sullivan hat sich einVerdienst daou?ä erworben, daß er der Erste war, der aus d.is verwerfliche Treiben der Compagnien aufmerksam gemacht hat, welche in ihre Kohlengruben europäische Arbeiter von einer auffallend 4 w vi ifVnu & i.r k . . A MUVlltJtil JU4.UlivJC,;UC ClllUiUil, UIIl durch deren billige Arbeitskräfte ihre alten Arbeiter in Schach zu halten, wenn "es den letzteren beilommt, höhere Löhne zu fordern, als die Ausbeuter für ausreichend erachten, ihr Arbeitsvieh gerade am Leben und arbeitsfähig zu erhalten. Gegenwärtig hat der genannte Arzt die Aufmerksamkeit der städtischen Behörden in Scranton auf die geradezu viehische Lebensweise . dieser 'eingescbleppten Einwanderer gelenkt und darauf aufmerksam gemacht, daß die Unsumme von Schmutz, welcbe diese Menschen um sich aufhäufen, zur Quelle ernstester Gefahr für die ganze Stadt werden muß, wenn die SommerHitze die Entstehung und Ausbreitung ansteckende? Krankheiten begünstigt, oder wenn gar die Möglichkeit oder Wahr- - scheinlichkeit vorliegt, da!; eine die Welt durchziehende Epidemie auch unser Land heimsucht. Tr. culliVan hat geradezu den Antrag gestellt,' die Slovaken aus der Stadt Scranton zu vertreiben und sich damit ebensowohl an die falsche Ädresse gewendet, als' das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Er wird sich hos fentlich mit seinen Beschwerden gegen die Einwanderung sowohl,' als in noch oiel höherem Grade gegen die EinschlepMng der von den englischen Zeitungen falschlich als Ungarn" bezeichneten Slowaken an dieBnndesregierung wenden ' und hierdurch dazu beitragen,daß dieselbe ?ie gegen die Anwerbung vonArbeitsvieh in Europa bestehenden ?)!aßregeln kräftig Durchführen läfci und vericbärft. Die Ver. Staaten sollen den Untervrückten, den .Enterbten" aller Nationen offen stehen und geben ihnen heute noch Gelegenheit, sich durch ehrliche Ar bei: in eine bessere Lage zu versetzen, als s jie in ii'rer eimary jernai erwarten oder erhoffen konnten. So sehr jeder Mensch, der selbst 'eingewandert ist, doppelt Veranlassung hat, diese Eulturinisjion unserer Republik heilig zu halten, so sehr gerade bei ihm jedes Bestreben, die rnwanderrmg zu beschränken oder zu erschweren, an doppelt verwerflichen Frem?enhas; zu erinnern scheint, so dürfen wir ?och nicht vergessen, da jedeö GemeinVesen zrnn Sck'utze gcaen ihm feindseli;e Elemente berechtigt und verpflichtet ist. Und als Elemente, die unsern ständen feindselig sind, müssen die Slo Vaken in demselben Grade bezeichnet wer ?e, Wie die chinesisäen Muli. Während die monO'polisiischen Zeitungen des Ostens die Aushcbn'.g der Beschränkung zer Eh'lnesenelttwanderunz im Interesse ver Ausbeuterbanden befürworten, die billige Arbeitskräfte um jeden Preis wolken, klagen sämmtliche Zeitungen ausden in?nH.'nM v '.?l!'s!'s'."nli: ülvr dn r" "ir i . "j anseligen Einfluß dcr herübecgeschlepp ten Slowaken aus die Lage sämmtlicher dortigen Arbeiter so cinstitumig. daß die - Annabme des Irrthums oder der Lüge ausgeschlossen ist. 'In den Counties üJestmoreland und Facette z. B. bilden die Slowaken annähernd den dritten Theil sämmtlicher Arbeiter, die speciell an den EokeOefen beschäftigt sind. . Männer und Frauen verrichten die die schweren und anstrengenden Arbeiten, Kinder helfen bei denselben und dabei führen die Vcate, die bei Gelegenheit ausgel ochener oder drohender Arbeiterausstände eingeschleppt wurden, ein Leben, d s an Niedrigkeit der Lebenshaltung tasjenige der Kulis noch übertrifft. Bei dcr heißen und erschöpfenden Arbeit sind die robusten Frauenzimmer so dürftig bekleidet, daß ihr Anblick dem amen kanischen Arbeiter, auch wenn er von? Tuaendspiegel möglichst weit entfernt ist, sittlichen Ekel verursacht ; in engen, unbeschreiblich schmutzigen Wohnungen zu sammengepsercht, leben sie von Brot und Speck, 'trinken sie ihren Kaffee aus Waschbecken, deren sie zum Zwecke der Reinigung nicht bedürfen und die während der Ä!ablzeiten von Einem zum . . ' . t -irr, Andern wanoern, oa innen eine zerbrochene Tasse oder ein blecherner rinknapf ein ulibekailnter Lurus ist. Diese in der europäischen Armuth vere thierten Älenschcn auf unsere Arbeiter loszulassen, sie künstlich hierher cimuschleppen, gereicht unsern gewiffenlosen Ausbeutcrbanden zum pccuniären Bortbeile und damit zu einem Segen, dem gegenüber jde andere Rücksicht zu schweigen hat, dem Volke aber zum Fluche. Leu- . te. deren Bedürfnißlosigkeit so weit geht. daß sie sich in der Schamlosigkeit und im Schmutze wohl fühlen, mögen wir,' wenn sie von "selber kommen, von unsenr Küsten nicht fern balten können, wenn dieselben 1 ' r fi r aber von unsern apuaustw yerreigelockt werden, so muß sich das freie Amerika vor ihnen abzuschließen versuchen, wie vor dem Gelben Fieber und der Ebolera. DaS ,,Necht auf'ö Stekleu". In Rußland sind verschärfte GesetzesBestimmungen gegen diebische Beamte getroffen worden und die russische Presse ist naw genug, zu .erwarten, daß diese! ben der in Rußland in amtlichen Kreisen herrschenden Eorruption einen Riegel vorschieben werden. In Rußland bat man in den letzten beiden Jahren aller Tradition zuwider allerdings auch ein paar große Diebe gehangt, oder wenig stens nicht laufen lassen, aber das sind und bleiben Ausnahmen, und an der
Gemeinheit des Beamtenstandes, an der Anschauung des Volkes, welches diesen Zustand als etwas Selbstverständliches betrachtet, wird auch die neue verschärfte Gesetzgebung nichts ändem. Das russische Aeamtenthum vermeint, ein Recht auf's Stehlen zu haben und jedes Gesetz, welches die großen und kleinen Diebe mit wirklichen ernsten' Strafen bedroht, wird von den Beamten, auf die Dauer wenigstens, so ausgeführt, daß die Aus' Übung dieses Rechts zu einem ernsten Zusammenstov mit der Strafgewalt des Staates nicht führt. Das Gesetz versichert ausdrücklich, es solle keine Milde mehr walten, es solle den Dieben, selbst Wenn dieselben hochstehende Beamte seien, kein Schlupfwinkel mehr gelassen Werden, aber wer sind denn die Leute, welche dieses Gesetz auszuführen haben? Beamte. In Deutschland hat man selbst in höheren Regionen begonnen, das Recht des Menschen auf Arbeit anzuerkennen,.- in Rußland ist das Necht der Beamten auf Diebstahl schon längst nickt nur anerkannt, sondern zu einem wesentlichen Bestandtheile des öffentlichen Gewissens geworden. Die Nihilisten sind , sehr .ungemüthliche Menschen, wenn sie aber dem russischen Beamtenthume gegenüber behaupten, nur das Feuer, heile. noch, was Arznei und das
f Messer nicht mehr heile, so werden sie wohl nicht ganz unrecht haben. Liebe in der Sonntaassule. Woodhaven auf Lorig Island ist ein reizendes Städtchen und Onkel August Roden, der dort wohnt, ist ein charmanter, aber allerdings durchaus nicket mehr junger Mann. Er ist, was die Art, seinen Lebensunterhalt zu erwerben, an: langt, vielseitig, was aber seinetellung in der Gesellschaft betrifft, einseitig. Das Amt eines Schatzmeisters der Eongrega-tionalisten-Kirche wirft ihm jäbrlich ein paar hundert Dollars ab, den llntericM in der Bibelklasse der Sonntagbschule ertheilt er auch nicht ganz unentgelllich. serner ertheilt er Unterricht auf der Gui' tarre, laßt aber selbstverständlich nur Ehoräle spielen, bei dein Schader-Hüpferl-Rhvthmus mancher englischer Ehoräle geht dies ganz gut, n:ir endlich bezieht er monatlich ?".00 als besoldeter Sekretär des Temperenzvercins in der guten Stadt Woodhaven. So war Herr Roden, oder Onkel August, wie er allgemein genannt wird, schon seit mindestens ;irt jähren in der Lage, an die Gründung eine eigenen HeimS zu denken, hatte dies auch bereits ein paarmal versucht, aber selbst die zartesten Regungen seines schönen Herzens hatten nie Gegenliebe gefunden. Da wurde das fünfzcbnzährige Töchterlein des Herrn Sallier, eines ranzosen, Schülerin der Bibelklasse der Sonnlagöschule. Marie war eine ca'te ranzonn; nein und zierilch, naiv uno levhaft, machte sie bald durch das verliebte Blinzeln ibrer scbwarzen, hinter den Lidern sich halb versteckenden Schweinsaugelem einen tiefen Eindruck aus nfcl August. Dürreö Holz brennt lebhaft und so widmete denn der würdige Lehrer bald nur die eme Halste semer der ionntagsschule gehörenden Zeit der Ul'.terwei: suncj seiner Schäfte in, die andere aber erotischen Einflüsterungen an Atari?, die er allerdings ebenfalls aus der Bibel, und zwar meist aus dem Hohen Liede schöpfte. ' Die zierliche Zranösin fand Geschmack an dieser Art Bibelkunde und ihre Blicke hingen bald am Vlunde des Lehrers, der sich übrigens die grauen Haare so vorsichtig und allmälig dunkelbraun färbte, daß es )!iemand gewahr Wurde. Siehe, meine Freundin, Du bist schütt, siehe, schön bist Du. Deine Augen sind wie Daubcnaugen" hatte Onkel August den Unterricht in derSömltagsschule beschlossen, und aus demHeimWege Marie, die er begleitete, gefragt, ob sie die Seine werden wolle, er könne ihr ein treues Herz und eine nicht gerade glän zende, aber gesicherte Stellung bieten. Da müsse er lbren Vater fragen, hatte die kleine Französin freundlich erwidert. Und Onkel August zögerte nicht. Aber bei Herrn Sallier war er schlimm angekommen. Sie, Monsieur, meine petite Marie eirathen, nir kommen raus ; schön Marie aben schon einen Papa, o'st mo!, brauchen nicht zwei Vaters, Sie aber würden sein zweites Papa, oder nein, würden sein graml per von Marie. Sie sein viel zu altes Aenscb für meine schöne fill." Onkel August fühlte sich in feinen heiligsten Gefühlen vernichtet. Am nächsten Sonntage kam jedoch Marie wieder zur Schule, hörte die ihr gewidmeten Citate aus dem Hohen Liede mit der früheren harmlosen Freude, der Lehrer schöpfte Hoffnung, umschwebte fortan Sie Geliebte, wie ihr Schatten, bis der alte Franzose dahinter kam und seitdem Mane nicht mehr allein aus dem Hause ließ. Gleichzeitig suchte er seinen alten Stockdegen wieder hervor und dies gab dem Onkel August, als er es von einem Nachbar hörte, einen Stich in's Herz. Marie kam nicht mehr in die onntagsschule, ihr alter Lehrer trug seinen Gram, bis dieser unerträglich wurde, reiste nachNewark, N. I., sprang in's Waffer, um allem Leide ein Ende zu machen, schrie aber so kläglich um Hilfe, daß - er gerettet wurde. Als er nach Woodhaven zurückkehrte, war Frau Fama, die älteste Fernsprecherin, ihm schon vorüusgeeilt und hatte von seinem heroischen Selbstmordversuche geplaudert. Zu dem Schmerze verschmähter Liebe gesellte sich Spott und der Fluch der Lächerlichkeit, ja endlich sogar die Gefahr, seine Stelle als Schatzmeister der Temperenz-Gcscll-schaft zu verlieren. Denn hatte der Präsident 'dieses Mustervereins erklärt, auch den Gebrauch des Waffers kann man übertreiben," t hatte sich zur Seite gewendet und sich mit einem Schlucke gebrannten Wafferö gestärkt. Ich bmMin die Wurzel blamirt" murmelte Onlel August und dieses BewußtseiNLiebeSschmerzundRahrungssorgen stritten sich in ihm fo heftig um den Vorrang, daß er sich von dem ihm befreundeten Apotheker ein Fläschchen mit ätzendem Quecksilbersublimat verschaffte. Spät Abends in vorigerWoche wollte er am Strande des Meeres spazieren gehen, schlüpfte eine Gaffe, auf welche oie Hinteren Gärten der Bewohner münden, entlang, und sah sich plötzlich Marie, die Hrnter dem. Zaune stand- ge.
genüber. Das eingebildete Glück ver gangener Tage überkam ihn. Du bist ein vcrschloffencr Garten, ein versiegelte? Born", flüsterte er in lieblicher Erinnerung an den Unterricht aus dem Hohen Liede, aber : Wo wollen Sie deiin so spät noch hin V fragte schnip pisch die zierliche Französin. Weg war jede holoe Erinnerung. Ich gehe in den Tod" brummte Onkel August. Fangen Sie es nur geschickter an, wie das vorige Mal". rief die Herzlose ihm nach. ' Das war zu viel für den armen August Roden. Nach dem LocomotivenSchuppen der New Aork und RockawahEisenbahn lenkte er seine Schritte, zog die Phiole hervor und verschluckte das tödtliche Gift. Aber August ist auf einem Dorfe ge boren und in seinen mancherlei Kränk lichkeiten von Kindheit auf vonamerikanischen Aerzten ausschließlich mit Kal.y mel behandelt worden. So ist es ge kommen, daß sich die ganze Widerstandsfähigkeit seiner Natur in diejenige gegen die Einwirkungen des Quecksilbers con centrirt hat. Trotzdem wühlte es in seinem Innern, als hätte er nicht nur Liebe, sondern auch wirkliches Gift im Leibe. Zum zweiten Male auf dem Punkte, aus dem verhaßten Leben zu scheiden, rief er zum zweiten Male herzhaft um Hilfe. Arbeiter, die im Locomotivcnschuppen schliefen, schafften ihn nach seiner ÄSohnung, wo ein Arzt mittels der Magenpumpe bald jede Gefahr für sein wiederum so wunderbar erhaltenes Leben beseitigte. Diese wiederholte Rettung hat auf's'Neue die Hoffnung in ihm angefacht, daß aus ihm "und Demoiselle Marie Sallier doch schließlich noch ein Paar werden müsse. Ais dahin hält er es jetzt mehr mit den Sprüchen", als mit dem Hohen Liede und tröstet heimlich seine betrübte Seele mit Wein, daß sie ihres Elendes vergesse und ihres Unglücks nicht mehr gedenke. Und das ist immer noch das Gescheutcste, was Onkel August thun konnte. !ag.;ciibeschinzpsutt-;.
Nach den ::cnesten Blättern aus Deutschla.d viliVg. sich die Beschimpfung der Kutsch-'.! Flagge in Paris, über trelche das tabel neulich berichtet hat, in frlgendcr Geisel Am 14. Juli, dem Jahre? tage des Sturmes auf die Pastille, wurde in Paris ein zoßes Fest gefeiert. Die bei diesem ?' lasse ge wöonliche Parade auf den Elpsäischen Feldern verlief ganz ruhig, ebenso eine etwas närrische Kundgebung vor dem Straßburg'Denkmal auf dem Eintracht platze. Daselbst srurden Kränze mit Trauerflor und Widmunzen für ElsaßLothringen niedergelegt, Elsaßvereine,' Binder und Damen" in elsässischer Tracht empfangen, Hochs aus Frankreich, die ")!epublik und Deroulede ausgebracht und Racheschwüre geleistet. Nach dieser Kundgebung zogen die Schaaren durch die Re Rivoli. Plötzlich schrie Je lnand, wie sich nachträglich herausgestellt hat, ein deutscher Student : Nieder mit Frankreich !'" Sofort erhob sich wüthen des Geschrei: Ins Wasser mit dem Prussien !" Derjenige, welcher diesen Ruf erhoben, rettete sich durch das Marineministerium, das zwei Ausgänge hat. Tarauf ließ sich der Volkshaufe vor dem otel kontinental, das mit Fahnen aller 3cationen geschmückt war, durch diezwei preußischen Fahnen zu kindischer Wuth verlocken man verlangte mit Geschrei, daß die Fahnen herabgenommen werden soUten ; (aenduben eilten hurni und rissen die Fahnen herunter, wooei sie meyrere Fensterscheiben des Hauses zerbrachen. Eine der Fahnen wurde ihn:n von der Polizei wieder abgenommen, während die andere in den Handen der ' ttlifestanten blieb, die sie, wie es heißt, vor dem elsässischen Standbilde verbrennen wollten. Der Polizeipräfekt verfügte sich unverzüglich in das Hotel Eontinental. In den anderen Theilen von Paris, ivo dieser Vorfall noch nicht bekannt Wurde, blieb alles ruhig.' Selbstverständlich erregte der Vorfall i:l Deutschland großes Aufsehen, aber man verlor wenigstens nicht gleich den Verstand über die sogenannte Schmach. Man sagte sich, daß zwei Völker noch nicht aufeinander loszugehcn brauchen, wenn der Pöbel in der Hauptstadt des einen Landes eine Fahne mit den Farben des anderen in Fetzen reißt. Wegen eines Stückes Baumwoll-Stofs Krieg zu führen, da.-u ist inan beutzutage doch zu nüchtern geworden. . So äußerte sich y. B. ein liberales Berliner Blatt sehr vernünftig : Daß für den. der-deutschen Flagge in Paris angethaiien Schimpf Genuzthu ung verlangt weroen toird, ist Zweifel' los. Aber ebenso zweifellos ist für uns auch, daß das framösische Ministerium diese Genugthuung bereitwillig im vollslen Umfange gewähren tvird. Man kann das Ministerium nicht ohne Weite reö für Nlitschttldig an einem Straßennnfug politischen Eharakters erklären. Eine Mitschuld würde erst dann eintreten, wenn nicht dem beleidigten deutschen Naticnalzcsühl Satisfaction im vollen Umfange gewährt würde.. Fürst Bismarck hat erst kürzlich im deutschen Reichstage hervorgehoben, daß unsere diploma tischen Beziehnttgen zu.Frankreich vor trefflich feien, und Diejenigen, welche augenblicklich in Frankreich an der Spitze der Regierungsgefchäste stehen, haben in der That, wie es scheint, einsehen gelernt, daß Deutschland nichts verlangt und nichts anstrebt, als die Achtung vor den, durch den Frankfurter Frieden geschaffe nen Thatsachen. Eines Straßen-Exces scs wegen werden politische Beziehungen zwischen zwei Ländern noch nicht gestört. Daß man uns in Paris nicht liebt, ist . . r Cfi. nr. r m icin cyelmnln . oan vle evancye-iIe lüste an dem Tage des ?!ationalfestes, am Gedenktage der Zerstörung der Ba stille, sich besonders leicht erhitzen, ist ziemlich elvstverflandllch. mnem so chen Exceß des Pöbels es kann auch Pöbel in anständigen Kleidern daran genommen haben braucht noch ..' i.i i r, . , .r i e mcyi eine meyr ais srmpromallsce Zve deutungin politischer Hinsicht betgeleg, w werden. Sacke des franiösilckenMini steriums wird es sein, der beleidigten (Zt. t-c . ? i r "r 0T yre oes oeuijaen rereyes voue senug thuung zu aeben, indem eS harte Bestra fung der Schuldigen herbeiführt. Da wir nickt bezweifeln, daß die geschehen wird, fo haUnan in der Demonstjjahoji
in der 5iue Äüvoli wohl nur einen Zwifchenfall ohne ernste politische Bedeutung zu erblicken." . Diese -Auffassung ist inzwischen -be kanntlich durch die Thatsachen gerechtfertigt worden. Bismarck anerkannte, daß ein Deutscher den Austritt herausgefordert hatte, wahrend die französische Regierung sich nach Ansicht der Raoicalen sogar demüthigte, um der beleidigten Nation Genugthuung angedeihen zu lassen. Die Folge dieses beiderseitigen
Entgegenkommens war eine .schnelle .und ! L &, 4 t ST ri 4. , I zusrieoensleuenoe vrruotaung oes ganzen MIrtffrTi ' CVrn " Wt4srtTfr ! V'V MM V. ) MUUIVi MttVtHtHt hätte der Schimpf" ur init Blut ge--ühnt werden können. Jetzt schlagen ich die Bürger zweier Länder nicht mehr o leicht gegenseitig die Schädel ein, weil ein mehr oder minder bunter BaumwollLappen zerrissen' worden W.Deütsch" lands Ehre war sicherlich nicht an die Fahne geknüpft, die mit. anderem farbigem Zeuge vor einem Pariser Hotel im Winde flurrerte. Es war daher sehr ge fcheidt, der Sache keine übermäßig große Bedeutung beizunreffen. . . ; : 7 Vom ZlanSe. Von der Pfirsich-Ernte in Dela;rare wird dem Ackerbau Bureatt Slnvrna in jenem Staate folgeiides berichtet: D ieBäume sind mit guten und gesunden Früchten beladen. Man schätzt, daß die Ernte längs der Delaware DiVision der Pbiladelpbia,Wilminzton und Baltimore-Eisenbahn ,4,000,00! Körbe betragen wird ; außerdem weiden m den Gärten längs der Wasserstraßen und in andeien Orten aeaen 1.000,0(0 Körbe geerntt werden. Bon diesen 000.000 Kö.ben werden gegen ,000,0''!l ausden Maikt lonm'.en, ,vabrend der vtt an den Ernltvlätzctt selbst eingemacht ,.vdcr zil, aildcrweitigeni Gebrauch verwendet iverden wi'.d. . Z w e i Attaches i in B u reau des Gencralsieals zu Albany befinden sich augenblicklich in Rckan'an Veach, L. I., und sind damit brsä'äsligt, die Lage von Block House Point genau festzustellen und die auf die auf die dortigen Küsteiiländereien .bezügZichen Besitztitel zu prüfen. Wie sie erklären, ist es die Absicht der Staatsbehörden, das Eienthumsrecht auf die westlich von Block House Point belegeiken üstenländereien, welche angeblich im 'ahre. 181. durch den Staat von Natbaniel Rvder für den Preis von .00 käuflich erworben wurden, zu reelamiren. Der betreffende Grund und Boden, dessen Werth sich über 1,000,000 belaufen soll, wird von Aaron A. Degraw in amaica, L. I , als Eigenthum beansprucht, der behaupt tet, dan dasselbe einem seiner Vorsähren von 3!athaniel :l!yder's Erben verkauft worden sei. Der Eoeur d'A l e ne-Boom ist erplodirt und die Nordpacisie Bahn ist von Butte bis- Spokane Falls von TrampS' belagert, die als stolze Aben teurer nach dem erträuntten Dorado fuh. ren und jetzt zu Fuße zurückwandern und sich, Wenn, es geht, hie und da eine Strecke weit freie Fahrt steblen. Die Lager in den Minen sind verödet und die rasch entstandem'n Pilzstädte .'zerfallen wieder, trotzdem hat die Eoeur d'llene Region eine Zukunft. DaS Gold steckt im Quarzgestein und kann nur durch regelrechten wissenschaftlich betriebenen Bergbau mit Zuhilfenahme von Maschi nen gewonnen .werden. ' ' ' . Ein Bummler, der 46j ä hri-. ge Julius Holweg,,der seit Jahren aus Kosten seiner äußerst thätigen. Gattin und seines jäh: igen - Sohnes' benlich und in Freuden gelebt, hal sich' erschossen und hierbei zum ersten Mate in seinem Leben in Amerika, wohin er vor 7 Jahren kam, eine Art Energie bewiesen. Er hatte . sich auf einen Echaukelstuhl gesi?U und e::.e 1 e.kussi0tt'i . Büchse, die mit eitt-.r Spikagel geladen war, so arranzirt, daß er sie mittelst einer angebrachten Schnur auf sich abfeuern konnte, deren eines Ende er drei mal um die Hand gewickelt harke." Die Büchse war indeß nicht abgefeuert worden. In der linken Hand hielt Holweg einen R? vvlver aus Deutschland und ' auf deni rechten Knie lag ein amerikanischtr Revolver. Mit letzterem hatte der Unglückliche sich eine Kugel durch'S Gehirn gejagt. HilfsEoroner Dr. Messemer in New Aork, den man herbeirief, - fand die' Kugel, welche beide Schläfer: durchbobrt hatte, in derWa d stecken. " - . ' . , Die New Sorker Polize, macht bekannt, daß die Anschuldigungen welche ihren .Geheimdienst des verbuche rischen Einverständniffes mit der Hehlerin Autter Md?lbm', . beschuldigen. auf das Strengste untersucht werden sol3 t - .? - i i I f ' As S ren. 2,as enljeVttqe,eiv, welches e gionen von -kindlichen,. männlichen und weiblichen Spitzbuben in ihrem Dienste gehabt haben muß, erscheint stets in eleganter, schwarz-seidener Kleidung' und mit Edelsteinen bedeckt vor Gericbt. ! Wenn. die Probib itionisten sich in ihren kühnen Hoffnungen so weit versteigen, daß sie in der Präsidenten Wahl aus eine halbe bis auf eine ganze Million Stimmen hoffen, so kann nur die, letzte Erfahrung, die sie in'Ohio gemacht haben, sie hierzu ermüthigen. Jn diescm Staate wurden bekanntlich für die Zusatz-Bestunmüng zur Eonstitution, welche den. Verkauf von geistigen Getränken gam und gar verbietet, 323,189 Stimmen abgegeben,' während zur. An nähme desselben 360,636 erforderlich waren. Dieses unerwartete' Resultat hat den Muth der Fanatiker gehoben, welche nebenbei nicht bedenken, daß in Präsidentenwahlen .ihr 'Votum immer wesentlich schwächer war, als in Staatswählen. 'DaSselbe.betrug 1872 imganzen.Lande 5408 Stimmen, 1876 932s und 1830 10,305. Vorigen Samstag .wurden auf dem. Dampfer Furnena" 32 er werbsunfähige Irland, "die auf Kosten ihrer HeiQathZbehörden nach New-9)yrk befördert . wurden, zurückgeschickt. Die Agenten der Anchor-Linie Hütten sich zuerst geweigert, diese Leute, welche von der Einwanderungs-Commission als Paupers" bezeichnet tourden, - unentgeltlich wieder zurückmbefördern, besannen sich jedoch einei Besseren, nachdem Collector Robertson sie benachrichtigt, daß er ihnen die zum Auslaufen Ul Dampfers nöthigen Clarirng?apieve nicht eher geben erd:, bis sie . die Leutj an vd genom? nuux.
Ln taten Island scheinen die Einbrecher den Werth der Musik für ihre professionellen Zwecke vollauf -zu schätzen zu wissen. ' Eine Bande, welche in der Nabe' von New Arighton haust, befolgt die Methode, daß zwei ihrer Eumpane ein sentimentales Äuett auf dem Banjo spielen, -während die Uebrigen das an Hand habende Geschäft besorgen. Einbruch mit Musikbegleitung ist selbst in 'diesen unternehmenden Zeiten sicherlich eine Novität. o m' am e rr k an i sch e n'E o n sül' in München ist 'die New Aorker Polizeibehörde ersucht worden, Nachforschungen über den Verbleib des Chemikers Georg Vaader aus München anzustellen, der seit September 1682, zu welcher Zeit er in No.182 Divisionstr., New Z)ork, wohnte, verschollen ist .,..,-, --r , v . Ein New Dorker Bangemacher schreibt' den Herald"' daß die Ebolera nahe sei, weil plötzlich alle FUe gen verschwunden seien. Der Mann hat wahrscheinlich ein Hotel, für Sommergäste, die. er. auf.. diese Weise zu fangen gedenkt, daß er sagt, es gebe keine Fliegen. Hier giebt es deren genug. D ie Aus w an d'er una aus Jta-
lien nimmt in den letzten. Jahren bedeutende 'Dimensionen an ; im Jabre 1383 betrüg sie 169,101 : die Italiener . ' F.mT. ... . tm . .? r 1 gingen srrlyer vorzugsweise nacy -uv-Amerika neuerdings kommen sie . aber meur nach den er. Staaten. Die Turnhalle'in St. Jose in Californien ist vor einige Tagen abgebrannt. Gegen 11 Uhr Morgens wurde in einer Bäckerei hinter der Turnhalle Feuer entdeckt, das schnell um "sich griff. '-Der Ruf, daß die Turnhalle in Flammen stehe, hatte in wenigen A!inuten die Turner und eine Schaar anderer kräftiger Männer nach dem B'randplatze gebracht, um ; sieh an . den Löscharbeiten zu betheiligen und aus den brennenden Gebäuden soviel als möglich zu retten. Leider ereigneten sich. hierbei ewige Unfälle. Tumlehrer M. Magnus und Turner Faltmann hatten sich ' in das brennende Gebäude gewagt, um Turnge-' rathe und Akobilien zu retten, als in em Gebäude eine Gasexplosion erfolgte,' nd Beide gefahrlich verletzt wurden. Vom ZluSlandc.. Die Münchener Braue reien sind von den' Berliner Brauereien in Bezug auf die Größe des Malzver brauchs überflügelt worden. In Berlin wurden im Ganzen 834,576 Ztr. Malz verbraut, wäbrend 1832 und 1883 in München je ca. 8W,000 Ztr. Malz verbraut wurden. Die Aierausfuhr BerlinS hat im. Jahre 168,2. die stattliche Höhe von 149,000 Hektoliter .erreicht während allerdings München im Jahre 1882431,245 Hektoliter elportirte. Der Makverbrauck des ..Svatenbräu- allein belief pch im vorigen Jahre auf 147,500 Herrviirer. . - - . Kürzlich wurdein Walds-" ut das oberbadische Kreisschießen abaealten. Baber ereignete es sich, daß die: zandwerrsschutzen der . benachbarten Schweiz den braven Badischen alle, erste Preise, mit Ausnahme von wei, vor de Nase wegschössen. Zum Trost, für die! deutschen Schützenbrüder" erklärte Ober K$ alZAtr C4a!mai 0B"IiX. Su? lwjwVvulvMv w4Viiiv vvii 0ltiUr uup ein ofsicieller Besuch des achten deutschen Bundesschießens - in - Leipzig seitens des schweizerischen Schützenbundes unterWLLl , i Man schreibt aus Bar-" men, 14..Juli : Ueber einen Blikscklaa) der hier von den Zuschauern des Kremb-' ser'schen -Wettrennens . 20 niedergestreckt) uno oavon 4 sofort, getodtet.hat, melden die hiesigen Zeitungen : Es war um 5 Uhr, als ein entsetzlich schmetternder und dröhnender Schlag alle noch Anwesenden erzittern machte: der Blitz war in einen uu Linken, von der Tribüne außerhalb der Circusumzäunung. stehenden Men-schenknäuel-geschlagen und batte Uvan-' zig Personen ui Boden gestreckt, welche' sämmtlich theils leichter, tbeils sehr sebwer? . 1 .1. I , s.-' m Ir f.. . . verieyr wuroen. mige cer Veschädia-) ten wurden von Freunden, und Bekann-) ten gleich, in die naheliegenden Gebäude na. Ät ( iTm ZriL 7 S .ZTl ' .'. 'v vvt Hu vaill I0iigcjuaiil, eine srau, ein Mann und "ein Knabe in einep Droschke weggebrachte . Zwölf Personen agen dagegen leblos auf demBodeii. Sie wurden unterdie Tribüne gelegt.' Es ge lang 8 derBetäubten undGeläbmten wieder in s Leben zurückzurufen dagegew i... u .u l. : ll " f '. 1. - er? r . t nrr' lUUlCIl VKt iVVl, namiicy : Nllyaro ÄUlN?s., ;,sk.r Z.xt.:t nfjt: .U.V4IHI, ..yv( wu;iivivi, iimijiyiilEnw'ärter Hermann Becker 'und ein Sobn .des.ölangirers'Bufse. Den Todten wa-' ren die Haare versengt ; an. den.'Füßew hatten sie nene Brandwunden ; dagegen, waren, die Stiefel unverletzt. E'inem Trompeter des Akpsikeorps, welcher von der Unglücksstelle mindestens 100 Schritte, entfernt stand, wurde .durch den'verbäng-. nißvöllen .Blitzstrahl die.'Trompete platt, geschlagen. . ' , . ' ; r ' .Am 1. Mai 1886 soll in) London eine ame'rikanisaV Ausstelluna eröffnet werden, auf welcher nicht allein amerikanisch' 1nnv 'M.fi.:J ' I , UV yJMVM44tW Erzeugnisse ausgestellNverden sollen, fon .dern das ganze Leben der Amerikaner' veranschaulicht werden wird voir denf Bureau eines Börsenmaklers in i. r i . r . ' rreer vis zu ven Lagerfeuern' in Ne-! vada. '. Eallfornische. Weinschenken, W Obstläden, von Florida, indianische Galt noebauer und Mattenweber, amerikanischerzz i or . rr j : MWQtuani Pavillons, uno !?chenlen,i Restaurationen mit weißen -und schwär-. zen ochen und ellnern, ein PreßNii'ss i H.ni:tJ.? crt..-. vt.vii, vii U4iuii4(u;; eicgraj.yen-) bureau, eine elektrische Hochbahn,Darstellungen der Fasaden u. des Innern merkz würdiger Hotels und öffentlicher Gebäude) Werkstellen mit -weisen, chinesischen. didnischen .und schwarzen Arbeitern uM Vsrka.t-!. CM..r..!i. ..."1.....A.(m ' -mvuihihiuh, ii;u eriknoe tacyiI nen, oas,. Betriebssystem der - großen Trunkbahnen und Eänälc, der Oelquel' len) der Kohlen- und Silbermlnen nebst den dazu benutzten Maschinen, Rettungsvorrichwngen und Boote, Schiffsmodelle, Kriegsaüsn"tstüngen, ein amerikanisches . Theater, amerikanische Musite und Mu sik, die verschiedenen Sviele im Rin und am häuslichen Herde, das Schulwe-j sen, lurz, Aues was der Amerilanerißti tl.1l 1L..1 ' '.V 1 's . c ! I '
nu,.iyui uno rreror, wiro aui ve5 - geplanten Msstelliing veranschaulicht werden, d!e demnach wohl, eine der großartigsten und . interessantesten'. Werders dürfte, die in London je'statigefmdeti bat. . - , '' s
' ;vr cv fo V o 's. Das einzig wahre oifrrKn pi ULsQVUVJ r. i ZWKÜllK reinkztbaZ Vluk, nzutirt die Sb uno znteren rnv dnnzttte vkinnH, heit und xft itr JznK nitttt. Ujveprpiif , xpklmo'izrett, Unvkr, aiuva(ni, rasimanzk! uns will ,renunvknnataedet:t.nokbkn. Muskeln und Rerven emsana?n eue raft. Qi belebt den veijt uno nasltgr ras iFetzun. Damen.n cschwcrdkn leiden, finde in vr. artsr's Iron 'x'cni c ein fixeres, schnell wirkendes Heilmittel, ci.-dr Naren Teint. Die Dersucke es achzumaiben, er lüSen nur die Belieltbeit beS eckten. Probue uiZt cn:ere, sondern brauche ra5 echte, beste. - (Sendet k::r Adreffe an The Dr. Harter M1. Co."V St. Lonis.- Mcv. uns " Dream Book - d n . Ule 4ltjiim nb nuslt&e Sufiunft rolält, m (ifitiiirei ja bekmmn. . Odorless Vault Cleaning Comp, Gruben gereinigt ! ohne üblen Geruch zu verbreiten ! Alle Austräge werden prompt au5ge führt. Zufriedenheit garantirt. Ernst Bühning, IVo. 06 Maple Str. l" ?ins;tionmitltl zum verkauf. . . . . - . ' . . SIM8 & SEITHER, fin Mkst Maryknd Str. Fabrikanten und H ö n d l e r diS Matttialz sür Kies -Bedachung ! ' ferner Filz und andere? Dachdecker Matertal. Warners Asphalt Dachbedecknng. kZ- Telephon Ro.'iil!. " , r , . . t Clias. Scliwenzer'8 Somulcr-Garten 1 Vo. 485 ZFaviso Avenue. Der schönste useathattiskt in der Statt, besonderi urFamtlten. - Itderzett da! beste und frischt st, ter in der Ciadt. - ' - Nur d! oor.ügltchitea tränk,. Z zahlreichem Besuch ladet in. - C1in.ilF4 8ohivouzer. ' - - r '-' . V . - . - ... MIoziTil - Malllle ! Ko. 87 89 Cfi Dkladtte Crrtf. Da gröhte,schönste und älteßkLoka! tdn0tkdt tränk rt. l Ulr MlHn VorzüaNch Sedinn. .... tT Dt xrachtvott mzkktchttti Halt W ver inn, Logen und Privkt ,u? Tdhitng ioi 9U k, o,ettn nd Brsamlungn urtttt Udcral Bedingungen zur Cttfflgung. joiiiv nmiiviiAtiT, Siqenthttm. Jeffersön-Haus, Mo. ttl und KS Hft Ssut? Straße. Deutsches Gast Saus! -:-'"-'' : ' Tlecbte deutsche Kost. . lZ Einzelne Mahlzeiten oder im Abonnement. Möblirte Zimmer nebst Kost. John Henry (Drünert, . Eigenthümer. K IN G AN'S VttütZmt geräucherte lsn cuked) kS fertig gekocht für den Tisch. Dieselben werden Vermittelst eine! neuen Prozesses gekocht, wobei da feine Aroma erhalten bleibt. ' Tiiselben erden gekauft für Privat Familie, 'Hotels, Nestanrzt-.onen, Lunch.Counterl, für Pic SttcZ, Encamxmenti u. s. . Zu haben bei allen Grocers. F. M. AVchbsacott, 27K West Washington Straße. P:r Erpreß versandt. MÄö. Fabrikanken und Händler aller Arten WtÄÄYööMö. .: 1 7 Office :-88 Virginia Avenue. Bancontraktoreu und Private sind ersucht, dorzusprechen. : ' ' ' Dr. C. C. Everta, DeutscherZaynarzt, lachsolger on hk. 5. albert.) Ä.:W.-OSe Washington u. . ' Vennsylvania Ott. '3n b 1 1 a 1 II Dr.H.S. Ciiianingham " . . . . . . -: . S mW a w I M r i tu istta xtuua ccirrjcfa.i i No. Süd Meridian .Straß?. ... . Indianaioll0, Ind. Osfik Stund, : s , Uhr ,r,.. I ch. 7-.UhrIbkntt.-, . ! Telephauire nach Sengt g. vorft's Lpotheke.
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