Indiana Tribüne, Volume 7, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1884 — Page 1

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M i - y (&:. 9 ' M !hi WW Jahrgang 7. Osstce : o. 12 Oft Naryland Straße. Nummer 312. Jndianapolko, Jndiana. Donnerstag, den s. Juli 188.

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iu drefer Spalte unter dem Titel e r langt", .Gesucht", gefunden, .Verloren", szweit dieselben nicht eschZstinzeizen sind und den Raum von drei Zeilen nicht übersteiz:, w:rden u n e n t g e l tich aufglnoulmen. Anzeigen, welche bis MitlagZ 1 Uhr adg'e geben werden, finden noch am selbigen Tage Aufnahme.

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Neues per Telegraph. WetterauSsichten. Washington. 21. Juli. Klareß Wetter, stationäre TeQPttatur. Selbstmord. Washington 31. Juli. Willkam W. Culbertson, Congreßmitglied "von Kentucky versuchte gestern Selbstmord, indem er sich zwei Mal in den Kops schoß. Er wird nicht davonkommen. Man sagt, der Selbstmord sei die Folge einer .Spree". - Die Cholera. Rom, 31. Juli. In den verschiedenen Hospitalern an der Grenze und der Küste werden 0000'Personen zurückgehalten. Lissabon. 31. Juli. Der Hasen von Huelva wurde als von der Cholera insizirt erklärt Arlas, 31. Juli. Ein Bauernknecht wurde beider Arbeit von der Cholera überfallen. Der Bauer lieb ihn nicht mehr ins Hau? und der arme Bursche starb ohne Pflege auf dem Felde- Der Bauer erlaubte dem Vater des Todten auch nicht die Leiche in den Stall zu bringen. Die Behörden weigerten ihm lede Hilfe und so sah sich der Vater ge Straußen, Sohn ganz allein zu lt graben. Paris, 31. ,;,. IvatjtW' starben letzte Nacht 3 . ! :n. :lw lon ebenfalls 3. Friedensvertrag. Shanghai, 31. Juli. ES vird berichtet, dafe Frankreich und China einen ffriedenSvertrag geschlossen haben, unter welchem China 5,2lZ0.000 Tael (1 Tael ung. N.50) ffeiegZentschädigung zu zah len hat'.

Feftchmc

für die Mitglieder deö socialen Turnvereins nnd deren Zöglinge. Wir sind bereit die von nnS bestellten tftfhito tut da? Turnfest den Mitglieds zu liefern. Barnberger S7o. 1 Ost Wasbiugtonstr. Marnnorclior - Hallo !

Sonntag, den 3 August '84

Abend, Nhr. Deutsche Theatervorstellung! aftsviel teS Herrn ' '

d'innr- jüö

vom teulschen Theater in Cincinnati, a!

Konradkn v- Hobenstanfen Hi raus; .Vk e v a n ch i r t" Eintritt.......... 25 Cent!. Neservirter Si 05 Cents.

dem Schutzzollsystem die Krache und Krisen., seit 1873 entstanden und sagt dann : -. Daraus folgt veiter, dai nur der kapitalistische Grobbttritb es ist, welcher, gleichviel b unter einem Freihandels oder unter einem Schutzsysteme,' die van delS. und Ftnanzkrisen erzeugt.". .Ci giU allerdings ein zveSmägeS JreihandelZszste, und eS gibt ein er nünftigeS. Schutzzollsystem. Aber beide sind .hierzulande noch nie probirt vor den." Wwir heute mitten in der tU,italistischen yrößproduktion stecken, da der Ur beiter heute nicht von den Errungenschaf ten der Zutunst. ltben kann, so wird eS immer mehr oder weniger nothwendig für ihn sein, sich neben allen lobenSwer then Bestrebungen sür die Zukunft doch auch ein Urtheil über den Qerxh von Maßnahmen zu bilden, welche für die Gegenwart bestimmt sind. Die Art und Weise jedoch, wie die .Volkszeitung- diese für den Augenblick denn doch sehr wichtige Frage behandelt, ermöglicht ab -ihrem Lese? kein klare? Urtheil. Wenn es auch vollständig wahr ist, dak unter dem kapitalistischen Großbetrieb die Lage deS Arbeiters unabhängig von dem Tarifsystem eine elende ist, so ist e doch ebenso wahr, dafc sie unter beide Systemen nicht gl eich elend ist. Ta nun die Besserung der Lage deS -beiterS vielfach von seiner Wider ? ndSsähigkeit abhängt und diese in ge ,dem Verhältniß zur Lebenshaltung st.'ht, so scheint eS unS doch immerhin mr. Wichtigkeit, daß 'der Arbeite? das )1ctn befürwortet, welches eine bessere L'-cmihaltung ermöglicht. ' ; klingt doch immerhin, wie ein Wl.

jZ!el!nuch,wtnn man an der. einen Stelle

s.'gt, dad unter dem Schutzzolle der all Luue'.ne Bankerott dem Wohlstande wich.

i u 'd leich darauf, daß hierzulande noch - "kniinsligkS Schutzzollsystem probirt

:.ia ist. mag a wohl einen vernünftigen Fitit.Ändel geben, aber schließlich können b e Systeme nicht gleichem. Orte und

glncher Zeit vernünftig . sein. Auch ' J?ler in htt Vuskübruna eines

m , x ' 14 ---w , , " - Also hat Jarrett doch sür seine l!i Si dem System an sich nichts von

stettunae büken müssen. Er hat di.'i lk'Nt?: Werthe.

Göttovielles. - Wir iosjen.dak die nächste Legi'latur stch weder um Prohibition? noo, Conventionsthorheiten kümmert, sonderr. eS als ihre Hauptaufgabe betrachtet, uni ein vernünstigeS wirksames Bankgesetz z r geben.

Stelle als Ches des Bureaus sür A'.

beitSstatistik nicht bekommen. Ditselw wurde 'einem Manne, Namens Holder man 'übertragen. Wir bedauern Herrn Jarrett nicht, finden aber, das Art.: ein sehr kleiner Mensch ist. Bei dem scharfen und richtigen Ur theil, welches die.N. Y. VolkSzeituns

in allen Fragen volkSvirthschastlichtri

Natur hat, überrascht unS die Sonder

vJu:t e? für die zumeist aus Arbeitern jVr.dar Leser der Volkszeitung v.'q belehrender, wenn die .VolkSzei vi" oen Vorzug, den sie dem Schutzzoll aikk t, 'icht sg sehr verklausulirte?

Äraytnal)rll)teo.

gen des Unverstands.

(;i!.no a t i.J0.Juli. Ein Sohn

barkeit, wenn nicht die Unklarheit de5 ,k7.!tt1 fand eine Nakete, welche bei dem

selben in der Tarifjrage. ; . W land HouZe.qdgtbrannten Jeuer. Einem Artikel des genannten Blatt :i,rj'' ntzt worden, ab.r nicht los überschrieben. Zur Zolldebatte' til iCisiijtn ar. Er versuchte die

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t?. I. smitii c?o.

Kj. 85 ord JllinsiZ Etraxe. .

nehmen wir solgende Stellen :

DaSJahrzehnt 130 bis 00,das unkir

Freihandel verlies, war der Höhepuk !i

der amerikanischen ttleinwirthschaft a

Ackerbau wie Industrie. Die beiden fj genden Jahrzehntk, welche unter em

Schutzzoll verliefen, brachten die lSro

liil'.u zu öffnen, - was ihm aber nicht gk.f. Da nahm seine Mutter ein üti und sührte einen tüchtigen Schlag sl'sjDit Rakete. Eine furchtbare Eiplo st e:solgte. Der Knabe, seine Mutter c,ne 6jähr.ige Schwester wurden l. F'lf rTIA itnh in rthhnr (tnAfi.

tf IttttT'lt miii y tvtll riiHV

industrie in Ackerbau und Manufakt.!:': le,t verletzt,

in'Z Leben. DaS erklärt den ganzin. 'i,. ..e, . .L'M'LLi.- '"i

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ntWt sich, vmoi Itt Bd.n n.ch m(( ' ,r,"Ä v..mr.... vkZH.

r . v nr.i.t.... . I . I ' J V viiivvui . I1VII fttl war, dle Zahl der Kleinfarmer; i'jk ku J.. ...... ... aynt.ck .Chtcagg Eisenbahn würd,

:UlllUtlUllU Ulii( ClUUUUtV UllW VUI -V - l , . ..A.-r w ? .ss ... . .V. denwerth fabtlhast in die Höhe - um 3 ! blitze getroffen und war sofort todt.

Procent in JllinoiS, um M Prekent m der ganzen Union, und den Werth dc

einzelnen AckerS um 46) Procent. Abtt der Werth der Farmerzeugniffe fiel so.

Offiziell. Saratöga,20.Juli. ThvM iKv.ti wurde heute im Satoa Ho ltiN'z kst? damit affliin hnn Ulm

d?b im Wksttn der Bushel MalS nur 0 ncuinatiiin all AiceprästdentschaftZ. bis 15 Cents werth war und Se a- ,z idot informirt. Die üblichrrl eden

ren uarmlirooulle im lciccnagaiinnic sanken. Man verbrannte den MalSgejj der Steinkohlen, welche 20 Procent per Bushel werth waren, so daß über du Hälste der Farmer in den Weststaatin dankerstt varen und Gesetze erzwänget , um die Zwangsverkäufe hex Farmer z i verbieten. Infolge degen waren auch alle Eistnbahn-Kompagnitn bankerott, und ihre Aktien sielen den Gläubigern un' Spottpreise in dle Hände. Ader auch di' Industrie hatte so schlechten Absak. das. in Jahre 1657 .eine verwüstende drisik eintrat.' in elcher 800 Banken brachen, von den Bankerotten der Industriell: gar nicht zu reden. Die Einsührun eines Schutzzolls war zur unerläßlichen Nothwendigkeit tLcrdn, nnd dle Rebellion der Sklavenhalter und der siiut mit leinen ungtheuren Bedürsnistea er.

zwangen sie.

Unter d:m Schutzzollsysteme änderte sich

das wie uit eis Zauberschlage, un

da Land blöhte wundxrhsr suf," Mn schildett der Artjkel den EiniZuö de kapitalistischen Großbetriebs und fte weist dann, daß der Freihandel den all gemeinen Bankerott zur Folge hatt?, der nur unter den Schutzzoll allgemel nem Wohlstand wich." Sie sährt den damit sort, den Schutzzöllern die CT! aus die Thatsache zu drücken daß ur.tkk

juxUti gewechselt und Herr Hendricks m die Nomination an. VierSQrHstern. :atrice.Ne.Ät.Ju!i. Mhreo klzt l-mtn schlug der Blitz täm Haut von Nathan Miller ck Udtete vier Schwestern, resp. 17, 13 9 'kd V Jahre alt. ' Ein Knabe von 6 I-Zttn wurde schwer verletzt. HlZbsche Zustünde. PyJNvllle. Ind.. 30. Juli. In. muH der legten drei Monate wurden hm Nähe von Tayloröville . mehren W.d vergiftet. Eine Belohnung von wurde für die Ergreifung des $h$ t s sylgesetzt. VZan hatte John In? gd und Ja,S cZvradley in Verdacht. ?c, Farmer John iOetjell wollte dle r?rdtknen. Mng ihm. In a betrunken zu machen und ein Ge

stndniz von ihn zu erlangen. Er. redley und' dessen zwei Töchter hatten Ü ?(c veMtet.Jgras riuide Iz'tl Mit Bürgschaft und verschrsand. (5?.nMCq wurde hon einem yonite noti' k!pl.Zttz er isneehalb zehn Tagen die T! 't r?rlaNen müsst, wenn er nicht ge UM ltln wolle. Gestern Morgen wurde vnlU todt in der Straße gesunden. Et a? erschossen worden. Man vunu.

thet. daß Ingram .'und Spradley die Thäter sind. Spradley... dessen -.zehn Tage heute um .sind, wollte abreisen, wurde aber beordert zu bleiben. , 'Sheriff Campbell, begab sich heute mit einer Mannschaft nach 'TaylorSville, um Spradley festzunehmen und einen Akt der Lynchjuftiz'zu'verhindern. VerQabel.

Aus dem Sudan. C a i r o. 30. 'Juli. Der Mudir von Dongola telegraphlrt, daß er: Berichte habe, wonach Berber von Gordon ge. nommen worden sei. Er 'hat einen Beamten nach Debboh geschickt, um die Wahrheit zu erfahren. Stanley. London. 30. Juli. Stanley ist nach Ostende gegangen, um eine Bespre chung mit König Leopold und den Direk. toren der afrikanischen internationalen Gesellschaft zu haben. ViSmarck und der Vatikan. Rom. 30. Juli. Von Schlözer wird nach einer Audienz bei dem Papste sich nach Berlin begeben und BiSmarck einen Plan für dle Erledigung der Angelegen, heit bez. der Etablirung katholischer Seminare und der Ernennung eine? Nachfolgers für Ledochowiky im Erz. blSthum Posen vsrzulegen. Aufstand. : Varna. 30. Juli. Ein ernstlicher Ausstand ist in Vnen auSgebrochen. Die Insurgenten erklärten sich für' den Mahdi und nahnzen mehrere Dörser ein. Zehntausend Mann Soldaten wurden von Jeddah abgeschickt, um den Ausstand zu unterdrücken. D ie Cholera. London, 30. Juli. Eine milde Form von Cholera ist in St' Petersburg und in Charkoff aufgetreten. . Dr. Koch richtete ein Schreiben an Bismarck, , worin er den Mangel an Maßregeln gegen die Ausbreitung, der Cholera von Seiten Englands tadelt, und im Falle des AuIbxuchS der Krankheit da. selbst die striktesten Maßregeln gegen alle von England kommende Schiffe . emp stehlt. In 25 Ortschaften Frankreich? herrscht jetzt die Cholera. '.Die Meisten, welche von der Krankheit befallen werden, sterben innerhalb 9 Stunden. Bis setzt starben ungefähr 2300 Personen. Vt)if7SnaQrtc)ten.

London. 30. Juli. Servia- und Belgenland sind von New Bork, und Chancellor- ist von New Orleans an gekommen. N e w V o r k. 30. Juli. Oder- ist von Bremen angekommen. Marktpreise. u 1 1 1 n 91. in. 90c: st, t k,th, 8Uc. in - nitft 5S.-: g,lb 52c: misch. l: tzaj,, o.ißSZe: g,ischi tve. n Ze. l,t-Nl.7. vu u.oa. octtnictt n;-i3it. chttn 3, . 2tf lic. ttin 10. &4 I Ich li 8;-9: R l-Famil, Z4ck-,i.Ä; F,ne, ei.5S-.w: etrako-rz.eo. . tr-1!c: tm tor l2c. v 1 1 rar, 20 22c ; Datr, 15c : onn. tralO-llc. Hithner Alte 8c; junge tZc xer Pfund. K a r t s k e l - Nu e.zu pr rl.

Vprn AuSlaude- - Pi .Ä.PeterSb. Zeitung ichr.e.iöt Am 5. Juli näherte sich um die zwölfte Äormittagsstunde dem ortho doxen Smolenski.Friedhofe eine ganz un gewöhnliche Leichenprozession. Den Zug eröffneten zwei berittene Gensdarmen,' sodann folgten zwei Pnsonen.die ein auf Goldblech in Hautrelief gravirtes, höchst complizittes Wavven yor. sich hielten; diesen folgte v?oe.r zwei Personen, die ein Wissen trugen, Q:f welchem einige Orden vyn fremdariigem Aussehen und' ein großer Stern geheftet, waren ; dann kam ein ärmlicher Trauerwagen. auf dessen Katafalk ew xa Goldbrokat aus geschlagene.? ' Sarg, schwankte. Den rauerwagen slänkirten wiederum zwei berittene Gensdarmen. Dickt hinter dem Sarge schritten zwe; Perso 'nen : Ein Herr iu Husarenunifornr mit einem Sterne an derBrust, dessen fremd artige Form -demjenigen auf demNisse entsprach, und eine Dam?. Den Zug schlössen zwei sffene Miethskutfchen und inzt?', berittene Gensdarmen. Es waren sonst keine Begleiter zu sehen. Der Zug bog zur Pfotte hes- Kirchhofes ein...... Der in ' oben geschriebener Prozession geleitete Sar" enthielt die sterblichen Uebeneste eineö ' Mannes, welcher im Besitze legalkF . Ansprüche auf den Titel eines KöMs M Cern,' JerMem unhrnsuieu gewefenF Louis U Lusignalu einesÄkSmmlingS der Hüter des GrabeS Christi", der im Range eines rufsisn Kragonerobersten in seinem 77. Leberia5re,.hierfeUst, wo er auch die . ' y . i . f m. r r - . r w .

ropk ryjrs feines eoens veroraar at, voreinigen Tagen verschieden ist. )er seinem Sarge folgende Officier war

sein Sehn,. Prinz Michael de Lusiausn,. ES heißt,, daß die Leiche, pechrvMN

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Titellönlgs nur zeitweilig auf dem SinolenskiFried!'ofe'"beisesei;t ist und demnächst nach der Insel Cvpern übergeführt werden-ll. .. .

Infolge einer N empelei zwischen einem Studenten und einem Ofsizier entstand in Hannover, wie noch erinnerlich sein wird, Im Vorigen Winter zwischen Officiren und Stachtwächtern eine arge Schlägerei, bei der ein ?cachttvächter schwere Verwundungen davontrug. Diese Rempelei beschäftigte vor kurzer Zeit das dortige Cchöjfengericht. Der Lieutenat v. H. hatte gegen - den Stud. jur. T., nachdem T. sich nickt auf Pistolen, v. H. sich nicht auf Säbelhatte einlassen wollen, eine Anklage tvegen Beleidigung erhoben. Aus der VerHandlung theilt der Courier" mit, daß nach dem Ergebniß der Beweisaufnahme die Staatsanwaltschaft kein Bedenken getragen habe, anzunehmen, daß derStudent den Lieutenant absichtlich tbätlich beleidigt habe, nachdem letzterer erklärt daß ihm jede Absicht, einen solchen Zusammenstoß herbeizuführen, fern gelegen habe. Ferner sei zu Ungunsten des Anklagten zu erwägen, daß der Zeuge (ein Lieutenant V., welcher den v. H. begleitete) das Gefühl gehabt haben'will, als ob T.. dem nun Ausweicbcn ein aenü-

-gender Platz übrig geblieben, absichtlich

auf v. ö. losgegangen fei, und diesem einen heftigen Stoß versetzt habe. Straf mildernd komme in Betracht, daß der Angeklagte geglaubt habe, etwa acht Tage vor diesem Borfall von v. H. der gelegentlich einer Begegnung ihn vielleicht absichtslos leicht verühit haben soll beleidigt zu sein; sirafcrschwerend sei,daß die Beleidigung öffentlich und einer Militärperson gegenüber geschehen sei, die einen besonderen Schutz verdiene und deren Forderung ans Genugthuung von T. abgelehnt worden sei. In Rücksicht darauf, daß der Angeklagte auch jetzt noch eine Entschuldigung verlveigert habe, beantragt die Staatsanwaltschaft das Schuldig" und den Angeklagten in eine Geldstrafe von 5.0 M. oder zu 10 Tagen Gefängniß zu verurtheilen. Die Vertheidigung sprach sür ein milderes Strafmaß und führte u. a. aus, daß einem Studenten manches nachzusehen sei, was bei jedem andern Sterblichen scharfe Rüge verdiene. Das Gericht ivar ' entschieden anderer Meinung, indem es die beantragte Strafe von 50auf ll)M. oder 20 Tage Gefängniß erhöhte. Zur Begründung des Urtbeils wurde angeführt, daß der Angeklagte,. augensche'inlich von Haß getrieben, mit der Absicht umgegangen sei, den Zusammenstoß herbeizuführen, daß er sich nicht entschuldigt habe und daß die Beleidigung, die einem Ossicier zugefügt sei, strenge Ähnduug verdiene

In der J!5che des Platzes, wo daS

neue ArbtitZhauS gebaut wird', spießte heute Morgen eine wild gewordene Kuh ein Kind M't den Hörnern auf. Die Mutter eilte hinzu, um da? Kind zu ret ten, daließ die Kuh das Kind sallkn' und wandle sich gegen die Mutter, sie eben falls mit den Hörnern angreifend. Die Mutter und da Kind sind scher verletzt. Die ?Zamen lonntk wir nicht in. Ersah. rung bringen.

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