Indiana Tribüne, Volume 7, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1884 — Page 2

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Sndicms Hribüne.

u Erscheint Füglich, WöchentttH u. Sonntags. JOffTee: 120 O. Marhlandstr. itZgtt4t .Tribüne- kostet durch den Träger 1? AJ Eti per Koche, die Sonnlagt .Trtbäa" Lnt xr Wsch. Beide ,usan lb Cent. Per Post ,uzcsch,Z: in sriuSdeiiZIunz $5 per Izhr. Indianapolis, Ind., 30. Juli 1334. Steile Epidemie. Amerika will mit der Cholera nichts zu tbun haben, bat es auch gar nicht nö:hig Der ungcniüthliche Gast war schon vorder so oft hier, daß wir auf seine wie derholte persönliä'e Bekanntschaft derzichten und nur noch wissenschaftliches Interesse an ihm nehinen. Dagegen ist im V.'orgenlande unseres Abendlandes eine neue Krankheit aufgetreten, die viel von sich reden inacht. item Wunder das, denn neu, das ist es, was wir Amerikaner von Geburt oder nach dem Rechte der Selbstbestimmung gleichen", neu oder ungeheuer, das ist es, was unsere Herzen höher schlagen macht. Das Neue oder Riesige must es sein, c.lles andere ist uns gleich gemein. So können selbst das Jahre lang fortgesetzte verbrecherische Treiben einer Ä!utter Mandelbaum", selbst die Verworfenheit des Gebeim dienstes der Rew )orker Polizei, selbst der bewußte Wahnsinn der Temperen;fanatiker Bewunderung einflößen, wenn sie nur die Riesenformen de U igeheuer lichen annehmen. Die neue Epidemie ist nicht eingeschleppt worden, hatte sonach w:der mit dem Tarife, noch' mit Quarantänemaßregeln irgend etwas zu thun, tvurde vielmehr im Südosten unserer glorreichen Lkepublik geboren ; ihre Träger und Berbreiter sind ebenfalls Lebewesen, aber solche, die auch ohne Mikroskop mit bloßen Augen 'sehr gut sichtbar sind. Elektrische J.'!ädchen" hat man diese Bacillen genannt, welche bekanntlich in die Spielarten Lulu Hurst, Mattie Lee Price und Atlanta-Baumwoll-Spinnerei Superintendcntens - Gattin zerfallen. Elektrische Mädchen ein gütiges Geschick hat die Wissenschaft davor bewahrt, jene Vertreterinnen holder Weiblichkeit magnetische Mädchen" zu nennen. Mit letzterer Bezeichnung hätte man einen Unterschied zwischen diesen Huldzöttinnen und anderen auszudrücken versucht, der thatsächlich nicht vorhanden ist, denn magnetisch oder anziehend sind s;e alle. Wenn wir aber ebenso wenig wissen, was elektrisch, als loaö magnetisch ist, so sind wir wenigstens jetzt zuder Annahme berechtigt, daß elektrisch eine Verbindung von Magnetismus, Wärme und Licht sein muß. Dann wäre der A!enschheit bessere Hälfte nicht blos magnetisch, son dem auch elektrisch, nur mit bcrn Unterschiede, daß sich an ihre? Flamme der Eine blos die Flügel verbrennt, der Andere ein Herzensseuer anzündet, das geeignet ist, ein ganzes Menschenleben zu erwärmen und zu erleuchten. Die drei genannten Spielarten besinden sich noch in einem frühen Zustande der Entwicklung und die Epidemie, welche sie aus Georgia zunächst nach ?Jew 9)ork eingeschleppt haben, hat daher noch nicht die heilig engn Räume der Brust' und Bauchhöhlen, sondern zuerst die Ertremiraten, namentliä' die 'ittger und Hände irzriffen. In Reto ?jor! werden von den Opfern, welche von den Wundern aus Georgia" angesteckt wurden. Regenschirme, Slöcke. S kühle i-.nd Tische zerkrochen, daß Bäte? und Mütter grollen, aber auch eine erfreuliche Belebung der Kunstindustrie nicht zu verkennen ist. Ja, es sind in Folge der aus Georgia eingeschleppten Epidemie nicht blos Stühle und Bänke, sondern auch Banken gebro chen. Mögen die zuständigen Behörden zusehen, daß die elektrischen Mädchen nicht noch mehr Unheil anrichten, viel leicht sogar den Wahlkampf beeinflussen. Zum Spa?)e geheirathet. In dem Westchester Eounty-Gerichte, und zwar speciell vor Richter Jsaae N. Mills in White Plains, N. ?)., sind zur Zeit zwei Eheschcidungsprocesse anhängig, welche einerseits die bodenloseLeicht"Wertigkeit kennzeichnen, mit der bierzulande nur zu häufig junge und anständige Leute bei der Eingehung von Ehen verfahren, andererseits den beinahe derbrecherischen Mißbrauch charakterisiren, den mitunter selbst richterliche Beamte mit der ihnen übertragenen Amtsgewalt treiben. Lydia und Mary Wyles, 18 und 16 Jahre alt, sind die hinterlassenen Waisen des Henrv M. Wyles aus Worcester, Mass. Dieselben wurden in der höheren Töckterschule inWorcester erzogen.' Ebendaselbst besuchten Frederick G. McNally von Ebicago, Jll., 18 Jahre, und Henry W. Walling von Detroit, Mich., 16 Jahre alt, die Kadettenschule. Die jungen Leute kamen in befreundeten Familien, bei Gelegenheit von Ausslügen und Picnics häufig zusammen und - verkehrten freundschaftlich mit einander. Gegen Mitte vor. Mon. hatten die jungen Damen sowohl, als die beiden Kadetten die Abgangs-Prüfungen wohl bestanden, und die ersteren crbieltcn von ibrer verheirathcten Schwester, Frau William H. Mucker im Huguenot-Parle bei NewRoch eile die herzliche Einladung, sie mindestens für die Zeit einer Woche !u besuchen und an Freundinnen oder irrMtnhin st taiosi riitMtTWin nla f? ). W VH1 HIJV tiil, IV lt nur Lust hätten. Die beiden Mädchen luden ihre Freunde, die beiden Kadetten, cin, eine fröhliche Woche mit ihnen iw Verleben und diese waren schnell berett, ihren Eltern zu schreiben, daß sie vor ih rer Abreise in dieHeimath erst noch einen achttägigen Ausflug zu unternehmen wünschten. Alle vier jungen Leute wurden von der . Ducker'schen Familie mit offenen Armen ausgenommen und auf dem reizend eingerichteten Landsitze jagten sich Unterhaldunaen und Veranüaunaen der verschie denstenArt. DenGästen wareine ele'

gante Kutsche zur Verfügung gestellt, und häusige Ausflüge wurden veranstaltet.

Auf emem der letzteren erneuten du beiden Kadetten, es sei für sie nun die bockste Jteit, rn ihren Eltern zu reisen.

worauf das Backsischchen A!ary WyleS scherzend ausrief : Um der schönen Zett, die wir zusammenverlebt, die Krone aufzusetzen, sollten wir uns eigentlich heirathen, der Henry mich, und der Fred Lydia." Die ältere Schwester war ein verstanden, die Kadetten waren es erst recht, und die ganze Gesellschaft fuhr zu dem Friedensrichter William Pinckney bei New lochelle. le Kadetten yanen aenug Geld in der Tasche, anständige Traugebühren bezahlen zu können und der würdige Vertreter des Gesetzes vollzog die Heirathseeremonie ohne jeglichen Anstand! Die beiden jungen Ehepaare kamen ziemlich spät heim, und an: nachstenTae reisten die Kadetten nach Ehicago Kjp. Detroit ab. Wahrscheinlich um für seine Praris als ebenschließender Friedenslichter Reclame zu machen, veröffentlichte Pinckney in dem New Rochelle Pioneer" vom 12. Juli die Notiz, daß am 30. Juni 1391 Lydia und Mary Wvleö von Massachusetts, erstere mit F. G. McNallv von Chicago, Jlls., und letztere mit Henw W. Walling von Detroit, Mich., durch Friedensrichter Pinckney in New Rochelle ehelich verbunden worden seien. Der Schwager der beiden jungen Damen las diese 'Notiz in seinem Geschäftsbureau in der Stadt, eilte nach Hause und erfuhr bier von feinen Schwägerinnen, daß dieselben allerdings verheirathet seien, aber diesen dummen Scheiz auch schon lebhaft bereut hätten. Beiden jungen Frauen ist ein Specialvormund bestellt worden, die Vc.ter der Kadetten haben Anwälte in Wbite Plains engagirtund die Verhandlungen wgen Scheidung beider Ehen sind im Ga.:zeSonderbares Verkängni ;n !.' i Vorige Woche ertrank im Delawcire, unweit Pottland, Pa., die 75jahrigt Wittwe Elizabeth Mosier, die letzte ein im ganzen Theile des unteren Delaware Wohlbekannten Schifferfamilie, deren sämmtliche Mitglieder eines unnatürli' chen Todes gestorben sind. ' Vor 50 Jahren vermittelten die sögenannten Durham-Boote den Passagierund Frachtverkehr zwischen Phlladlpliia und den anderen Städten und :'lnsieo!un gen am Delaware. (5ines dieser Boote war Eigenthum des v:ti Miier, des Gatten der kürzlich verstorbenen Wittwe, und auf demselben tvaren dessen Bruder Rinaldo Mosier, sowie zwci Vettern Jeromi Miller und Eartright als Matrosen angestellt. Am l. Dce. 1827 war das Boot mit einer Ladung Fracht ivn Philadelphl nach BnjLH aufgebrochen. Mitten auf der Fahit zwang ein heftiger Sturm das ö&m, bet einer kleinen nsel im Delaware Schu!i ;u suchen. Als die Mannschaft gelandet war, gescllte sich zu dem Sturme eine Kälte, wie sie weder vorher, noch nachher in jene? Gegend beobachtet woiden ist. ö)eizmaterial befand sich weder im Boolc, noch war auf der Insel auch nur ein Stecken Holz aufzutreiben. Die Leute suchten sich dadurch, daß sie auf den: ,ande fortwährend auf- und abliefen, gegen das Erfrieren zu schützen. Jedoch die Kälte drang bis auf die Knochen und acob Mosier ordnete an, daß cin zur Fracht gehöriges Faß Whisky an's Land geschafft, damit der Deckel eingeschlagen und der Branntwein alsdann angezündet werde. Dies geschah mit unendlicher Mühe, aber schließlich stellte sich heraus, daß keiner der Männer Stahl und Stein, sammt Schwamm oder Zunder und Schwefelfaden bei sich hatte. Jacob Mosier ersr.r und cen Uebrigen waren Füße und Hände so durch die Kälte beschädigt, daß sie weder mehr stehen oder gehen, noch etwas mehr erfassen konnten Cartrizht gelang eZ, in das Branntweinfaß zu klimmen und er tauchte in solchem bis zum Munde unter. Am Morgen wurde den Leidenden vom pennsylvanischen Ufer aus ein Bootzu Hilfe geschickt, ölinaldo Mosier und Miller lagen bewußtlos am Boden, als Eartright aus dem Branntwein gezogen wurde, brachen ihm beide Ohren bel einer leichten Berührung morsch vom Kopfe ; er kam mit dem Leben davon, ertrank aber kurz darauf. Miller starb auf der Fahrt nach dem Ufer, Älinaldo mußten beide Bctne unmittelbar unter den Hüften amputirt werden. Der Vater der Gebr. Mosier, George, übernahm die Leitung des Bootes, das den Lebensunterhalt für die ganze Familie abwarf, und ertrank. Inzwischen toar Rinaldo so glücklich geheilt worden, daß er, obWohl ohne Beine, die Steuerung des kleinen Fahrzeugs übernahm, und bald für den besten Ruderer auf dem ganzen Delaware galt. Während er "das Schiff führte, ertranken die drei Söhne des Jacob Mosier, und Rinaldo selbst ereilte schließlich dasselbe Schicksal. Nun Übernahm die verw. Jacob Mosier die Leitung des Bootes und ist in diesem ihrem Berufe in Folge einer Eollision in von aer Woche ebenfalls ertrunken. Von den Familien der alten Frau und ihres Gatten ist Niemand mehr am Leben, und alle sind ertrunken, nur Jacob Mosier und Jerome Miller sind erfroren. Die Todesstrafe bei denZhoctawS. Vorige Woche wurde Ground Hog, ein Indianer vom 'Stamme der Cherokecs, wegen eines im Gebiete der Ehoctaws begangenen Mordes von letzteren zum Tode veruttheilt, der Tag der Hinrichtung wurde auf den 20. September dies. I. angesetzt und gleich darauf wurde der Verurtheilte auf sein feierliches Versprechen hin entlassen, sich am 20. September früh an dem Orte einsinden zu wollen, an dem ihm das Urtheil gesprochen worden ist. Dort wird die Ereeution vollstreckt werden und zwar, wie man den unverbrüchlichen Gewohnheiten der Indianer gemäß mit größter Bestimmtheit voraussagen kann, in folgender Weise: Der 20. Sept. wurde für den Vollzug der Todesstrafe ausgesetzt, lveil Ground Hog bis dahin alle Erntearbeiten vollendet haben kann. An diesem Tage, Vormittags, wird er, begleitet von seinen nächsten Angehörigen, unter den Ehoc taws erscheinen, mit seinen besten

Kleidern angethan und die Haare namentlich reichlich gesalbt und sorgfältig geschmückt. Die Ehoctaws werden ihn begrüßen und sich mit ihm unterhalten, ohne seine Verurteilung mit einer Silbe' zu erwähnen. Dann wird ein Kriegen ein besonders guter Schütze, seine Büchse in der Hand, auf ihn zutreten, ihn abseits führen, wird ihm, der si& über den Hüften bis auf sein Weißes Hemd entkleidet hat, mit Kohle eine' Marke über dem Herzen machen, wird fünf Schritte zurücktreten und dem Verurtbcilten die nie irrende Kugel in's

Herz jagen. Dann wird man den Todten in eine Decke schlagen, in einen xo ben Sarg legen und beerdigen, aber sei cr getaust oder Heide, nie - ohne ihm sein Gewehr oder doch wenigstens Pfeil und Bogen mit in das Grab zu geben. Die Indianer baben unüberwindlichen Abscbeu vor der Vollstreckung der Todesstrafe durft den Strick. Sie glauben, daß kein Mann mit gebrochener Wirbelfaule jemals in die glücklichen Jagdgründe eingeben könne, und in diese zu gelangen, ist die Hoffnung aller Jndianer, mögen dieselben sich seit noch so langer Zeit zum Christenthum bekehrt haben. Die Mormonen stellen es den Uebel lbätern, die sie zum Tode verurtheilten, frei, ob sie den Tod durch die Kugel oder den Strick vorziehen. Verurtheilte Mormonen wählen häusig den letzteren, die Indianer würden selbst die martervollste Todesart einem verhältnißmäßiz schmerz losen Ende durch den Strick vorziehen. beure Wahlen. Die ungarische Regierung benützt ernstlich die Muße, welche ihr bis zum Zusammentritte des nächstenReichstageö bleibt, um zahlreiche Gesetzvorlagen auszuarbeiten, welche dem nächsten Parlamente unterbreitet werden sollen. ES befinden sich unter den Vorlagen viele von großer principieller Wichtigkeit, und desl'alb erscheint es nothwendig, schon heute auf dieselben aufmerksam zu, machen. Bor Allem loäre einer Absicht der Regier:inz zu gedenke die Mandatsdauer von drei Jahreii auf fünf oder sechs Jahre zu verlängern. Der Plan der R.egierung wird damit motivirt, daß Ungarn nicht so bäusig den Aufregungen der )!eichstazöwahlen ausgesetzt werden dürfe. Das ist aber nur die Motivirung vor dem großen Publikum. Ein kleiner Kreis weiß allerdings, daß der Plan betresss Verlängerung der Mandatsdauer in erster Linie sinanciellen Gründen seine Entstehung'verdankt. Die diesjährige Reichsiagswahl in Ungarn hat, nach den genauen Berechnungen einer hervorragenden Persönlichkeit, nahe an ?, Millionen Gulden gekostet. Die Regierung, ihre Partei, die oppositionellen Parteien, jil jeder einzelne Abgeordnete müßte sbon aus ökonomischen Rücksichten wün scheu, daß die Man'vatsdauer verlängert werde. Hnpttorismuö u!S .Heilmittel. Hervorragende Professoren an der Pariser Universität beschäftigen siib neuerdings eifrig mit Versuchen, welche die Macht des Hypnvtismus oder magnetischeu" Schlafes darthun sollen. Zu ihnen gehören Berühmtheiten toie Eharcot, Luys, Bernheim und Liegois. Bei der Beurtheilung ihrer Versuche ist daher der Gedanke an Humbug oder absichtliche Täuschung vollkommen ausgescklossen. Um zu beweisen, wie weit die Unterordnung derWillenskrast eines Menschen unter den Willen einer fremden Person getrieben werden kann, wählte man einen ungewöhnlla' großen und kraftigen Gensdarm, d.'r schon so manche Schlacht mit durchgesochtenZ hat und keineswegs iiervös ist. Nachdem cr hypnotisirt worden tvar und im Zustande der Willenlosigkeit alles gethan hatte, was man von ihm verlangte, wurde ihm aufgegeben, binnen einem Akonat an einem destimmten Platze im Tuilericngarten eine Rose abzupflücken und genau um 9 Uhr nach dem Versuchssaale zu bringen. Wirklich erschien er vier Wochen später um die bezeichnete Stunde und brachte eine 3lose. Auf Befragen erklärte er, daß ihn beim Passiren des Tuileriengartens ein unwiderstehliches Verlangen ergriffen habe, die Rose zu pflücken. Ebenso habe es ihn getrieben, sie dem Professor zu überreichen. Daß letzterer ihn vor vier Wochen zum Schlafen gebracht hat, loeiß er noch. Alles'andere ist seinem Gedächtnisse entschwunden Nun bypnotisirt ibn der Professor abermals, iiebt irnu einen böl:ernen Spaten in die Hand, mit der Versicherung, daß derselbe ein Dolch sei, bezeichnet ihm einen Baum im Hospitalsgartcn als den Gärtner und befiehlt ihm, letzteren zu ermorden: Der wuda-awecku Gendarm geht in den Gatten, nähert sich dem Baume, geräth in Hit-: und stößt das Holz mit solcher Gewalt nach dem vermeintlichen Gärtner, daß es abbucbt. Dann kommt er zittcrnd und aufgeregt wieder hinauf, klagt sich des Mordes an und bittet, man solle ihn der Polua überliefern. Es be darf lä".s;ercr Zeit, um ihn davon zu überzeugen, daß er nur nach einem Baum gestoßen hat. Die Professoren, die ihn unter Behandlung hatten, sind der Mei nung, daß seine außergewöhnliche Füg samkeit zum Theil auf die langjährige Gewohnheit der Disciplin zurückzuführen sei, doch bis ui einem gewissen Grade sei fast jeder Mensch hypnotischen Einflüssen zugangilci). Da bei der Behandlung der meisten Krankheiten sehr viel auf die Einbildung oder den Willen des Leidenden ankommt. so lag der Gedanke nabe, den Hvpnotls mus als Heilmittel anzuwenden. Die sogenannten iÄlaubensmren, von. denen einige sicher verbürgt sind, müssen eben falls auf die Einbildung zurückgeführt toerden und gaben sur dle neuen Versuche gewissermaßen das Vorbild ab. Es gelang denn auch, Personen, die an nervöser Lähmung litten, durch Erweckung gewisser Vorstellung'. n im hypnotischen Zustände zu heilen, eine tvahnsinnige Frau, die jede 9!ahrung verweigerte, zum Essen zu dringen und Leuten, welche durch ner vöse Strangulation stumm geworden . , , ... waren, vle pracye wieoerzugeven. Professor Bernheim, der an der Uni versität .Nancy .lehrt und einen bedeuten

den Ruf hat, 'beschreibt sein Hypnotisirungsvcrfahren folgendermaßen: Ich sage ' zunächst dem Leidenden, daß cr möglicherweise durch Schlaf geheilt werden kann, und zwar durch gewöhnlichen, gesunden, erfrischenden Schlaf. ' Nötigenfalls zeige ich ihm an anderen Personen, daß dieser Schlaf nicht schmerzhaft ist und keine schlimmen Folgen hat. Wenn ich auf diese Weise die Furcht vor dem unbekannten Magnetismus" gebannt habe, faßt er Zutrauen und überläfct sick mir. Dann saas ick ihm

hen Sie fortwährend auf mich' und den- I c" r . m ' . . : ien ütc an'is aiswlas,. Jetzt werden Ihre Lier schwer ; Ihre Augen sind müde, zwinkern und werden feucht ; Ihre Sehkraft ist verwirrt; Ihre Augen schließen sich. Manche Menschen schließen nun virklich ihre Augen und schlafen sofort ein.' Bei anderen muß ich meine Worte wiederholen und sie mehr betonen. Hin ilnd -wieder habe ich Gesten zu machen, gleicbviel welcher Art. Ich halte der Person rtvei Finger der rechten. Hand vor und bitte sie, auf dieselben zu sehen oder die eigenen Hände mehrmals an den Augen vortiberzuführen, oder ich bitte sie, . mir in die Augen zu sehen und versuche gleichzeitig, ihre Gedanken auf Schlaf zu concentriren. Dann sage ich : Schließen Sie Ihre Augen Sie können sie nicht mehr öffnen ; Ihre Arme und Beine sind schwer und Sie haben keine Empfindung mehr; Ihre Hände sind bewegungslos ; Sie können nichts sehen ; Sie schlafen. und hierauf füae ich in befehlenden! Tone binzu : Schlafen Sie!" Dieses Wort bricbt bäüfig . .-vr'c -i i r r - r ' i ' auen uwernano, janten aoer oer Behandelte seine Augen doanicht oder bält er sie nicht geschlossen, so lasse ich ihn 9 t a f r . M v m nicyl lange in meine Augen seyen, sondern schließe die seinigen langsam und allmallg, die Vorgänge nachahmend, die sich vollztehen, wenn Jemand von selbst ; einschläft. Indem ich dann seine Auqen schlössen halte, fahre ich fort : . Ihre Lider sind herunter ; Sie können sie nicht mehr offnen; hre Schlafsucht wird größer und größer. ' Sje können nicht mehr widerstehen. Allmälig meine Stimme lenkend, wlederbole i den Befehl : " r t ? n' i " fr cyzasen le, uno oer cyias vieivr selten mehr als vier oder fünf Minuten aus". Einzelne Personen behandelt der Pro fessor mild, andere rauh und befehlend, damit sie nicht lachen oder unwillkürlich Widerstand leisten. Bei manchen muß er die Augen bis zu 10 Minuten abschlössen halten und vollständige Unbeweglichkeit anordnen. oer nicht schon bei der ersten Sitzung in Schlaf verfällt, thut dies sicher bei der zweiten oder dritten. Vom Inlande. Auf einer kleinn Insel im Delaware unweit Port Jarvis, 3k. ?)., lebt seit Jahren, rn emer kleinen Höhle ein alter Mann mit . drei Söhnen und einer Tochter von der Jagd und vom Fischfang. Den Austausch ihrer agdbeute gegen andere Lebensbedürfnisse bewirkt ausschließlich der älteste Sohn, die anderen vier Personen wissen sich kaum der Zeit zu erinnern, zu welcher sie zum letzten Male andere Äcenschen, als sich selbst gesehen zu haben. Die in Philadelphia bestehende Gesellschaft zur Verbreitung' des Christenthums unter den Chinesen hat soeben ein Gebetbuch in englischer und chinesischer Sprache herausgegeben. Auch in N o r w i ch, E o n n., setzt die Bürgerschaft dein widerlichen Treiben der verächtlichen Heils-Armee-Vande Widerstand entgegen; letztere sucht sich durch Enforcirung der alten , blauen Sonntagsgesetze" zu revanchiren. Wenn man derartiges Zeug so wiederholt liest, möchte man wirklich glauben, daß es in Amerika so wenig wirkliche Tioü) giebt, daß die Menschen gezwungen sind, zn so selbstgeschaffener Pern, zu so niederträchtigem Wahnsinn ihre Zuflucht zu nehmen, als da sind: Heilsarmee und blaue Sonntagsgesetze. Die Polizeibehörde inWaukasha giebt sich der Hoffnung hin, den berüchtigten Knut von Krona gefangen zu haben. Wenn dieselbe sich nicht täuscht, so hat sie der Verbrecher-Lauf-bahn eines Kerls einZiel gesetzt,der nicht nur eine Bank in Stockholm um sehr bedeutende Summen beschwindelt haben soll, sondenr dessen Aufenthalt in Amerika ebenfalls eine Kette von Auöschweifungen und Gaunereien bildet. Der Graf ist ein Kerlchen von 125Psund und sieht ans wie ein verbummelter Kandidat der Theologie. Er heißt eigentlich Eckbardt, zog zuerst in Kansas Eity, später rn St. Louis . durch seine riesige Verschwendung die öffentliche Aufmerksamseit auf sich. Daß er auf Kegelbahnen statt der 10 Kegel ebenso viele Flaschen Veuve Cliquot aufsetzen ließ und mit den Kegelkugeln, zerschoß, war eines seiner harmlosen Spaßchen. Die Unterschla gung inStockholm soll sich auf $300,000 belaufen, auch einen Mord soll der edle Graf auf seinem Gewissen baben. Der kürzlich in feinem 80. Jahre in Greene Co., N. ?)., verstorbene. Ezeuel Eads war ohne Ohren geboren und dort, wo dieselben bei anderen Menschen sich befinden, war nicht einmal ngend welche Oeffnung vorhanden. Trotzdem hörte der Mamt, wenn er den Mund öffnete, eine in seiner Nähe mäßig laut geführte Unterhaltung sehr gut. Er hatte von Geburt an kohlschwarze Haare, zwischen denselben befanden sich jedoch Gruppen hellgrauer .aare, welche die Bilder kleiner menschlicher Ohren darstellten. Die Farbe und Eigenthümlichseit der Haare hat sich bis zum Tode des Eads nicht im mindesten verändert. Sein ältester Sohn ist 53 Jahre alt und hat kohlschwarze, sein jüngstes Kind ist iijayre au und yar graue )aare wie emMannvon 70 Jahren. Im Fairmount Parke i n Philadelphia haben die Parkeommiffär angeordnet, daß in den Sontagsconcer ten nur 8Ni.-red muic" aufgeführt werde. Bekanntlich haben wir unter solche Musik nicht etwa blos Kirchenimisik im strengen Sinne des Wortes zu verstehen, sondern jede anstandige Musik, die nicht den Charakter der Tingel-Tan gel'Musik tragt und nicht durch den ihr untergelegten Tcrt an eine Zote erinnert. Eine Arie aus einer guten komischen Oper, , ein Tanz, in dem nicht blos Rhdth-

mus, 'sondern auch Melodie und .vurr monie steckt, ein lustiges oder patriotischcs Lied gehört ebenso in das Gebiet der sacroil ruusie" wie Selectionen aus Oratorien, Requiem's oder Miserere's. Wenn daher , die Verfügung der Parkcommissäre auch wie eine Concession an die Sonntagsnacrcn aussieht, so werden doch durch dieselbe die Programme der Sonntagsconcerte nicht nachtheilig beeinflußt. D ein St a a t sdepa rt.cm ent. in Washington ging vor einiger Zeit von New Orleans und Key West dieNchricht zu, . daß ' cubanische Insurgenten große Quantitäten Munition und Dynamit, die bei dem Aufstand in Cuba zur VerWendung kommen . sollten, in New Jork aufkauften.' Das Staatsdepartement machte dem Schatzamtsfekretär Mitttei-' lung und dieser sandte zwei Specialdetectives mit dein Austrag nach New Jork, der Sache auf den Grund zu kommen. Die Detektives haben nun nach eingehender Nachforschung entdeckt, dap die Mittheilung auf Mahrheit .beruht und daß die cuh'anischen Insurgenten in Nassau, Westindien, nn Depot für Lagerung der in New Jork gekauften Kriegsbedürfnisse errichtet haben, welches von einem Elsässer,. Namens Lasseure, verwaltet wird und'. unter Aufsicht 'der Generäle Aguylerä, Maceo und Donarec steht. Die drei Generäle machen häufige Reisen zwischen New i')orl und, Nassau und solle an ersterem Platte mehrere Unteragenten haben. .Die .Detectives haben weiter ermittelt,' daß die Generäle vor kurzem bei ihrer Anwesenheit 'in New Jork bei einer der bedeutenderen Ebemikalienhandlungen in der unteren Stadt 50 Pfund Dynamit bestellt und erhalten haben und daß sie augenblicklich mit der Firma behufs Abschließung eines . Cöntrakts für !00il PfuudDynamit'inUntcrHandlung stehen. Der Contral: soll fogar schon bis auf Bestimmung derO.uan-

titätcn, in welchen das Dynamit versandt werden soll, zum Abschluß gckommen sein. Die Detektives hben ihren Bericht nach Washington gesandt und von dort aus werden wahlscheinlich in nächster Zeit Maßnahmen getroffen werden, um du Versendung der Kriegsmaterialien und besonders des Dynamits nacb Cuba zu verhindern. Die N?w Vjener Cheml!allenha:zs:ng wird mittlerweile von den Detektives weiter bewacht. - . Sämmtliche, in 9'tew York ansässige Cubaner - widersprechen mit Entrüstung der mit so großer Bestimmt- . m . o ri. ir veu ausgetretenen awricyr von rrlwtung eines Lagers von Kriegsvorräthen,' , r fr . ' i rA ni . . namenttlü) Dynamik- in nai.mu, jmv Providence, sowie von der Betheiligung dreier spanischer Generäle, an der Leitung dieses Unternehmens. Die Cubaner beHäupten, die angestrebte Selbstständigseit der Insel werde ihnen demnächst ohne jegliches Blutvergießen als' reife Frucht in den Schoß fallen ' und nur einzelne exaltirte ?!arren dächten zur Zeit an eine bewaffnete Erhebung gegen die spanische Herrschaft, diesen Narren aber fehle es vollständig an Mitteln, Schiffe oder ein Lager von Kriegsvorräthen zu beschaffen. Gouverneur E l i H. M u r r a y von Utah erhielt nach seiner Wieder-Er-Nennung als Gouverneur unter vielen anderen Glückwunschschreiben, auch das folgende: Zion, 1.".. Juli 1L8t. Ew. Ercellenz wollen unsere herzlichsten Glückwünsche zu Ihrer Wieder-Ernennung als Gouverneur freundlichst annehmen ; diefelben kommen wirklich aus unseren Herzen, denn Ihre Wieder-Ernennung hat unseren Herrn und Gemahl krank gemacht. Marie Llnn, Sophia, , Anna Maria, : .Rebecca, Sarah Jane, verehel. Johnson.' Agnes Matilda. ) Die K r a it k e n t r a g c r - C okönnen der prenkischcn Gardcrcimcntel Werden jetzt :nren'ichtnz ihrer Dienste bei elektrischem Licht eingeübt. Von einem derartigen Manöver in Gxxmb Wald Wird berichtet : Auf einem Wagen befand sich der Motor zur elektrischen Veleuchtung. und auf neun hohen Stangen waren. Vogenlicht - Lampen' angebracht, welche durch diesen Apparat aespeist werden konnten. ' Um diese Stangen nach beliebigen Nichtungcn transpoitiren zu können, wickelten sie Drähte, ähnlich wie . . r ' . ' vle anauwe vel priycn, von cmer Rolle ab, um den Lampen den clektri schen Strom znMführen. -Der'Crfola war ein ungemein günstiger. Die Aerzte, Krankenwärter und Träger, i)Ian der Zahl, konnten ganz dcutlicl die an den scheinbar Berwundctcn, resp. Todten angehefteten, auf Marken ver'eicl'ncten Blessuren les.'n und den ihnen odliegenden Dienst verrichten.' ' A ii s einem Berlin e r GastHausgarten werden gegenwärtig durch den 'Unternehmer Spierinz Auffahrten mit einem Ballor.- Captif unternommen. Durch die leichtsinnige Art, mit welcher die Füllung des Ballons besorgt wurde, ereignete sich nun am letzten Sonntag ein Unfall, der leicht zwei Menschenleben hätte losten können. Die Berliner Alätter berichten hierüber: Trotz des heftigen Windes, der an dem genannten Tage wehte, hatte Herr Spiering nur wenige Soldaten zum Halten des nahezu gesüllten Ballons ,M Verfügung ."Er" hatte deshalb die Sturmleincn an Pflöcke befestigt. Man wollte eben die letzten Vorbereitungen treffen, als der Wind einen der Pflöcke aus der Crde rift z 'die Soldaten vermochten den Ballon nicht, zu halten, einige konnten zwar noch seitwärts springen, zwei aber, denen es nicht mehr gelang, aus' dem verworre'nenNetzwerke herauszukommen, wurden von dem Ballon in die Lüste entführt In begreiflicher Aufregung stürzteAlles hinzu, um die herunterhängenden Leinen zu er greifen; schon schien dies ' nicht mehr' möglich, schon War der Ballon etwa 75 Fuß hoch gestiegen, als es zum Glücke noch Personen außerhalb des abgesperrten ölaumes gelang, Leinen zu erhäsche, Bei dem Versuche, den Ballon wieder herabzuziehen, schlug dieser um und er-' r mir - f & yieir oaoel einen tollen esecr, van in wenigen Minuten alles Gas entwichen war. Nur dem Umstände, das; die beiden Soldaten in ihrer peinlichen Situation die Geistesgegenwart nicht verloren, ist es zu danken, daß ein Unglück verntisden ist. V

Gesegnete Woblthäter. Alö ein aus berühmten Aerzten und Chemikern bestehender Rath die Entdeckung machte, aß durch Mischung einiger wohlbekannter erthboller Heilmittel -die allerwundervollste Lrznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge Verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle änderen Arzneien überflüssig würden, bezweifelten dies Viele, aber der Beweis ihres Werthes durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel,-und heute sind die Entdecker jener großen Arznei, Hopfen Bittcrö,'.als.WohUhater von Allen geehrt. Dieses Bitters ist zusammengesetzt aus Hopfen,

Buch, Malz, Wolfskirsche, Löwenzahn und an 1 1 . M m WM Deren aueuen und venen cumutcin oer ALeir, und ist der größte Blutreiniger, Nieren und Lcber.Regulator und Leben und Gesundheit Wiederbringer. Kein Leiden, wo dieses Bitters gebraucht wird. WaS auch immer die Symptome sein mögen welcher Art auch die Krankheit und seiden sindgebrauchen Sie Hopsen.BitterS. Es rettet Ihnen das .Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. I GT" $500 ?H der den für jeden Fall b?zahlt, wo das Aitters nicht hilft oder heilt. Ich litt lanae Jahre an schweren Nieren. und Leberbcschwerden, bekam dünneö Blut, war schläfrig und malt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein aller gebrechlicher Mann und konnte nichts finden, das mir half, bis ich Hopfen'Bitterß gebrauchte, und mich jet wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräf tig wie ein Drkißigjähriger,obschon ich 72 Jahre zahle. B a k t x." .Zehn Jahre lang war meme Frau an' Aett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengi Leiden, daß kein Dokter wußte, das ihr fehlte, und ich . m rn r r". rr warf ein iicinet vermögen sur uuen mognqe Humbug und Stoss weg. Vor rca zxona ten sah ich eine Ver. Staate Flagge mit Hopfen-Bitters daraus, und ich beschloß noch ma'.s zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so woht unv.krastlg, als irgend emek Manne Frau und dies wurde mit wenigen zwei Dollars erreicht . ' H. W. Detroit, Mich. Clias. Scliwenzer's Sommer-Garten! Wo. 485 Mavison Nvenue. Der schönste Aufenthaltsort ln Ui takt, besonders ör ffamllten. Ikderjttt U8 beste und frischest Bier tn der Ctadi. - - Nur die vorüg!ichsten tränk. Zu ahlritchem Besuche ladet tn. Cliai.'! Selrwoiizer. fflttozaiPlt -Manne! Ng. 87 & 59 Süd Telkdtte Ctra&r. Das grö5te,schSnZ!e und SltesltLoZal wdnStadl eirönk aitt Sri. fwii kalt x,n vonüallch Bedknung. LiS" Dte xrachtvoa ingertcht Hali ftdi r. inn, Logen und Privaten jur dhaitung o aU len, llonzertn und Versammlungen unter liderai Bedingungen ur Lersägm:. .J1TS BKUNHAliDT, kigenthSmer. Zesserfon-tzaus, ?lo. ttl und S Hft Souty Strüße. Deutsches Gast - Haus! Aechte deutsche Kost. tf Einzelne Mahlzeiten oder im Abonnement. Moblirte Zimmer nebst Kost. John Henry Grünert, Eigenth um er. öerüßmt geräucherte (src-.n cured) ) jt frl O 2" fertig gekocht für den Tisch, Dieselben erden vermittelst eine? ueuen ProjksZeß gekocht, wobei dsS seine Aroma erhalten bleibt. Dieselben erden gekauft für Privat - Familie, Hotels, Restaurationen, Lunch.CounterS, für PieNicS, SncamxmkntZ u. f. ro. Zu hadm bei allen ffrocerS. F. M. Mrchöeaeon, 27 West Washington Ltrake. Per Ersreb versandt. MGo. Fabrikanten und Händler aller Arten WeSst ein . Office : 88 Virginia Avenne. Vaucoiltraktoren und Private sind ersucht, borzusprechen. vr. C. C. Everts, DentscherZahnarzt, (Nachfolger on 9m. S. Zaibcrt.) N.M.-GSe Washington u. . Vennshlvanla (Ztr. Jndiana,ltk DiH.S. Cunningliam (ES wird Deutsch Tespnche.) Noynüng: 354 Süd Meridian Straße. z . , s . Indianapolis, Ind. Offie Stund : 8 ? UhrrgII Zach. 7 9 Uhr dendS. Telephsnire uach George F.Norft'ß Vpotieke. 1 SCHHIIDT'S Buch-u.ZeitungS-Agentur. ,THo. 113 Groorötraoso, 3 n i c n a v i 1 1 1. ' " ' ' ' All Austräg werden schnell und ?&nnH4 beZorgt. Wxiütt billig und süöa aebnudeo.

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