Indiana Tribüne, Volume 7, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1884 — Page 1

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iß dieser Spalte unter dem Titel .Ver Vlaligt", .Ke sucht", gesunden", . .verloren", soweit dieselben nicht e schästtauzeigen sind und den Raum don drei ?Mllen nicht übersteigen, werden u n e n t g e l t ich aufgenommen. . Anzeigen, deiche bl NittazZ 1 tthr adze geben werden, sinken noch am selbiaen Tage

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W et t er auslichten. W a s h i n g t o n, 20. Juli. Stellen weise Regenschauer und trübeZ Wetter, stationäre Tmperatur. Keine weitere Gesahr. C h i c a fl o, 30. Juli. Sämmtliche! kranke Vieh in den Stock YardZ wurde geschlachtet und e ist keme vettere Ge fahr der Verbreitung des Texas Jieber? vorhanden. Eine Depesche von Rockville, JllS. meldet, dak dort ebenfalls einige hundert Stück an TexaS Nieder erkrankten Rind viehS umgebracht werden mußten. Prozeb gegen Dynamiter. London. 30. Juli. Heute begann der Prozeß gegen die Dynamiter John Daly, JameS Egan, und Wm. Mc Donnell. ' -Die Cholera. Marje ille S, 30. Juli. DerVer kauf von Melonen wurde verboten. Die Krankheit nimmt an Heftigkeit ab, dehnt sich aber über ein größeres Gebiet aus. Rom. 30. Juli. JnLuca ist ein Cholerafall vorgekommen. GöltovielleSv Sehr drastisch, aber nicht sehr un richtig drückt sich die Rem Yorker Volks-zeitung-in Folgendem ans : Geradezu ekelhaft ist die .Saufpolitik". welche in jeder politischen Kampagne von den SeitHammeln und gemietheten Preßlakeien beider Parteien betrieben wird, um diesen oder jenen Kandidaten für da "clutoU voto" zurechtiuligen. Ob der Kandidat öffentlich Bier trinkt" oder nicht, dar über werden jpaltenlange Artikel geschrie ben. große Untersuchungen - angestellt. Man konnte wiriklich meinen, die eine Hälfte der Deutschamerikaner seien BierWirthe und die andere bei diesen als Barkeeper angestellt! Höchst vernünftig ist der Vorschlag, daß die Bundesregierung, statt Nordpol Expeditionen auszurüsten und brave Männer hinzuopfern, lieber die Hilf quellen Alaöka'S untersuchen lassen soll. Seitdem in jenem unerforschte Gebiete wenigstens ein .Bundesgericht eingesetzt worden ist, hat eine bemerkenswerthe Ein Wanderung begonnen. Man glaubt, daß schon im kommenden Herbste eine Regie rung in Alaska gebildet werden und der recht und schutzlose Zustand ein Ende nehmen wird. ES wäre aber von höch stem Interesse, eine genaue Karte des Landes zu entwerfen und namentlich die mineralischen Hilfsquellen desselben untersuchen zu lassen. Dahinzielende Vorschläge werden jedenfalls fchon in der nächsten Eongreßsttzung beigebracht werden. Während fich die Demokraten alle mögliche Mühe geben, um aus Blaine einen Prohibitionisten zu machen, sagen die Prohibitionisten selbst in ihrer Plat form wörtlich Folgende? : Während deS letzten JahreS hat Blaine öffentlich empfohlen, daß die auS dem Handel mit berauschenden Getränken erwachsenden Einnahmen unter die Staaten vertheilt werden sollen und Senator Logan hat einen Gesetzen! wurf empfohlen, diese Einnahmen der Unterstützung der Schulen zu widmen. So empfehlen Beide thatsächlich die Fortdauer des H a n d e ! S. wie daß die Staaten und deren Bürger Theilba ber an dem Verdrechn werden, das in dem Handel mit berauschenden Getränken liegt.AuS diesem Grunde erklären sich die Prohibitionisttn gegen Blaine und Lo gan; geben also zu verstehen, daß sie dieselben nicht sur Prohibitionisten an sehen. Wir sollten meinen, die Prohi bitiomste'n müßten doch am Besten wissen, wer zu ihnen gehört und wer nicht. Vorgestern hat in New Pork eine Versammlung von Isländern stattgefun den.welche fürBlaine und Logan stimmen wollen. Den Vorsitz bei der Versamm lung führte Ford, der' Redakteur der .JrifhWorld.' Die.Jrish World- ist ein über die ganzen Ver. Staaten verbreite tes, sehr einflußreiches Blatt, das unter den JrlSndern, welche traditionell Demo kraten sind, eine starke Bewegung zu Gunsten Blaine'S herrschtest außerFrage. Der zahlreiche Besuch der Versammlung, sowie die Stellung des genannten Blattes beweisen dies zur Genüge. Die Ursache ist eine eigenthümliche. Sie liegt durchaus nicht in einem Wech sei der Gesinnung bezüglich unserer Par teien, sondern in dem Hasse gegen Eng land. Die Jrländer wissen wohl, daß Eng land seiner HandelSinteressen halber gerne einen Sieg der Demokraten sehen würde. England sieht mit Sehnsucht dem Augen blicke entgegen, in welchem die Vereinig

ten Staaten ei FreihandelSsystem ein

führen, damit eS den amerikanischen Markt mit seinen Waaren überschwem men kann. Daß dieser Augenblick durch einenSieg der Demokraten weit näher gerückt würde, als durch einen Sieg der Republikaner, wissen die Jrländer recht gut. Bei denJrländer erstickt der Haß gegen England jedes andere Gefühl, und jede) Mittel, England zu bekämpfen ist ihm willkommen. Sind die Motive, welche die Jrländer veranlassen, für die Rcpublikaner zu stim men, auch gerade nicht die ehrenhaftesten, so haben die Republikaner doch den Vor theil davon, denn jede Stimme zählt und beim praktischen Resultat spielen Motive keine Rolle. Drahtual)rll)tev. Viehseuche. Chicago. 29. Juli. In den Union StockyardS kam eine Quantität kranken Schlachtviehes an. Die Thierärzte stell ten eine Untersuchung an, und obwohl sie noch keinen vfsiziellen Bericht fertig haben, so weiß man doch, daß sie die Krankheit für TexaS Fieber halten. Die Thiere welche nicht genesen, werden erschossen.Heute Morgen kam wieder ein Zug an, der 500 Stück Rindvieh enthalten hatte. 55 Stück waren unterwegs ver reckt und weggeworfen worden, 15 lagen todt in den Wagen, und viele waren krank. Die ganze Heerde wurde umge bracht. P r a i r i e m a n i e r. Helena, Mt. 29. Juli. Nachrichten von LewiSton melden, daß an der Mün dung deS Musielshell sieben Pferdediebe an Bäumen hängen. Granville Stew art'S Cowboys sind auf der Jagd nach einer anderen DiebSbande. der eS, wenn sie erwischt wird, wahrscheinlich ebenso ergehen wird. Notisizirt. A lb an y, N. V. 29. Juli. Gouver nör Cleveland wurde heute in herkömm licher Weise von seiner Nomination für die Präsidentschaft notisizirt. DaS Co mite fuhr in offenen Kutschen durch die Straßen, voraus ging die Phalanxeine demokratische Organisation mit einem Musikcorps. Die üblichen Reden wurden gehalten. Die Ceremonie fand in dem ExecutivgebSude statt. - Die Photographen. Cincinnati, 29. Juli. DiePho tographen der Ver. Staaten hatten heute ihre fünfte Jahresconvention. Etwa 1000 Delegaten waren anwesend. Die itzungen werden vier Tage lang dauern. Noch keineKlage. Bufsalo. 29. Juli. Gerüchtweise verlautete, daß Gouvernör Cleveland eine Klage wegen crimmineller Verleumdung gegen den Evening Telegraph" anhän gig gemacht habe. (Dieses Blatt hat zuerst die Mittheilungen aus Cleveland' Privatleben Publizist, deren Wiedergabe wir bis jetzt unterließen, weil wir die Be stätigung abwarten wollen.) Das Ge nicht erwies sich jedoch als unwahr. DaS genannte Blatt sagt heute : Der Redak teur deS Evening Telegraph" hat posi tive Information, daß er nicht verhaftet werden wird. Im Uebrigen ist eS ihm sehr gleichgiltig und er ist vollständig da rauf vorbereitet, feine Sache zu bewei sen. VerQabel. England will nicht. Berlin, 29. Juli. Gras Münster schlug der egyptischen Conserenz vor, die SanitälSsrage zu besprechen. Granville weigerte sich, daraus einzugehen, weil die Frage nicht zu den Befugnissen der Con serenz gehöre. DaS neue ScheidungSgesed. Paris. 29. Juli. DaS neu Schei dungSgefetz wurde heute veröffentlicht. 3000 Scheidungsklagen würden bereits anhängig gemacht. Die Cholera. London, 29. Juli. Eine Klassi. fikatlon der Opfer der Cholera nach Na tionalitöten ergiebt folgendes Resultat : Franzosen 798, Italiener 322, - Spanier 13, Griechen 9. Engländer 1, Australier 1. Deutsche 1, Amerikaner 1. In Marseilles starben letzte Nacht 9 in Toulon 13. In ArleS starben 7 während der letzten 24 Stunden und in Aix 2 seit Mittag. Von Pancalieri, Italien, werden 17 Fälle gemeldet. Maßregeln wurden ge troffen, den Ort zu isoliren. In der Deputirtenkaamer ernannte die äußerste Linke eine Deputation unter der Führung Clemenceau's, die Choleradi strikte zu besuchen. Von ArleS wird berichtet, daß die Ein

vohner in die Felder der Umgegend flüchten, und daselbst schlafen, so gut eS eben geht. Die Kranken werden voll standig vunachlSsstgt.

Alles verschwört jich. ' S t. Petersburg. 29. Juli. Eine Anzahl Frauen uud Mädchen wurden wegen Verschwörung gegen die Regie rung verhaftet. Sie gehören zu dem Marien Institut, einer höheren weiblichen Erziehungsanstalt., SÄissSvaSrtSten. L o n d o n, 29. Juli. Angekommen : Gellert" und Ethiopia" von New York. Otarktprelse. 0 e t , n-N. 1 . 90c: 919. 2 rath. 85e. orn NsLwettz 59;:itUt2c; gemisch. lc - tzsr Ns.SweißNk: gemischt we. oi Hz. ü liti 111.75. Heu IH.00. eollnten 13;-13;e. chultarn 3k. 6p 1(1 11c. Celten 10. 6$ m 1 1 n e 1 0) tn l S ,;- 9 eh l Famil, ll.uoit.-20; ane, l.W-5.V; rlra!Z.itt-!?H0. ter-lle; im Stora IZe. ttar Ereaer, L-2Ze:Datr, 15c : Soun tr, ,0-llc. H tz n r Alt 8c: junge r.cper Pfund. 4 a x t $ i f 1 1 n Sieue 11.00 - l.lo ver Brl. Vom ZluSlandk Jedt. wo die Wasser der Weichsel wieder in ihr Bett zurückgekehrt mV, latzt Zlch der . große chaden über- - C ' f . . . - - . eyen, oen sie angerMer naven. Verluste sind unaebeuer. man wird nickt' m hos greifen, wenn man ste für den KreiS Mänenwerder allein auf minder stens 400,000 M. beziffert. Die Gesammtzahl der Geschädigten wird in zwei Kategorien zu trennen sein, in solche, die durch die verheerenden Fluthen Alles verloren haben, und . in solche, die, obwohl auch sie durch die Ueberschwemmunz schwer getroffen worden sind, doch noch größere. Wirthschaft.. -Widtrstandssä-ylgkeit besitzen. Der erstm Kategorie nachhaltig beizuspringen, wird Hauptsächlich Aufgabe der privaten Wohlthätigkeit sein und eS mag zur Beseitigung mancher Zweifel hierbei ausdnicklich hervorgehoben werden, daß die auf diesem Wege aufkommenden Beträge lediglich zu vorbehaltlosen Unterstützungen, nicht m Darleben Verwendung finden sollen. Der zweiten Kateadrie der von dem Ueberscbwemmungs-Unglück Betroffenen, das heißt also Denjenigen, tselche trotz größerer Verluste doch noch immer in besserer Lage sich befinden, werden voraussichtlich aus dem sogenannten Ueberschwemmungsfonds Darlehen bewilligt werden können. Zn Nikolqiewsk im rufsiscben Gouvernement Ssamara war es m dem Kampfe gegen die Land und Volk ruinirende Rinderpest für nöthig befunden worden, alles pestkranke Vi.ey zu erschlagen und zu vergraben. In der Nähe der Stadt waren zu diesem Zweck in größerem Maßstabe Gruben hergestellt worden. Die Arbeiten hatten viel 3!eugierige herbeigelockt und in der ganzen Gegend war bekannt geworden, daß demnächst die ßroße Abschlachtung des Pestkranken Viehs vor sich gehen sollte. Der' dafür angesetzte Tag kam schließlich ber an, und der bestellte Thierarzt erschien umgeben von .Polizeibeamten und Knechten, welche Letztere das Abschlachten verxichten .sollten. Der Thierarzt gab den Befehl, daß das auf der Weide befindliche Hörnvieb zur Besichtigung herangetrieben werde. Die Hirten gehorchten, es begann die Besichtigung und alsbald auch die Abschlachtung des alspestkrank erkannten Viehes. Zwei, drei Kühe waren bereits erschlagen und nachdem man, zur Verhütung von Mißbrauchen, noch das Fell, kreuz und quer durchschnitten batte, wurden die Kadaver in die mit Brettern umzäunten Gruben hinabgeworfen. In dieser Weise nahm die Ar beit ihren Fortgang, als plötzlich aus .den bxnachbatten Straßen her dichte 'Hausen von Weibern heranrückten, die sich mit Psannenstielen, Ofengabeln und Quirlen bewaffnet hatten; ihnen aus dem Fuße folgten auch Männer mit Peitschen und Knuten. Diese bunte Menae umringte die Aasgruben und vrotestirte höchst energisch gegen das Thun deS Thierarztes und seiner Leute. Es kam zu Nede und Widerrede, Streit, Geschrei und Lärm; die Weiber gerie then in Wuth und umringten den Thierarzt, der, in bedenklicher Weise bedrängt, schließlich querfeldein die Flucbt ergriff ; seinem Beispiel folgten die Polizeiossicianten und die Schlacbtknechte. Immer größer wurde der Hause und sein Gebahren nahm einen recht bedrohlichen Ebarakrer an.. Der Thlerarzt wurde beschuldigt, seine Sacke nicht zu verstehen;' lasse gesundes Vieh erschlagen, um nur die von der Landschaft pro Stück bewilligten 3 Rubel einzustecken u. s.w. Die Weiber riefen: Sein Glück, daß er davongelaufen ist ; wir hätten ihn sonst in Stücke zerrissen". In der Lausitz klagt man ietzt wieder laut über den schlechten Geschäftsgang in der Weberei. Besonders leiden die kleinen Geschäfte sehr. Die größeren werfen sich zum Theil wieder auf die Orleanssabrikation, die früher in der Lausitz dommir'end war, doch zeigt eben dieses fortwährende Schwanken, daß der Geschäftsgang' durchaus kein guter ist. Aus ?rabrikantantenkreisen des

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