Indiana Tribüne, Volume 7, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1884 — Page 4
Hiesiges.
Indianapolis, Ind., 29. Juli 1834. CivttstandSregiver. Geburten. vDie angeführten Namen find die bei aterl der derUutter.) John Athl. Knabe, 27. Juli. John Thompson, Knabe, 26. Juli. Albert Stallard. Nnabe.- 2. Juli. Jos. Dyner. Knabe, 1. Juli. JameS A. Bennett. Knabe, 27. Juli. Scott Brown, Knabe, 21. Juli. H e i r a t b e n. JesZe H. Bennett mit Emma E. Plate. Todesfälle. Elisabeth StiveZ, 74 Jahre. 27. Juli. 3r Bertha Gertrude Tarlton vurde gestern von Frau Elia .I. Tarlton adoptirt. vcauche Dtucho's "Be3l Havana Cigars." 3- Squire Johnston strafte gestern Fsank Grün' mit 'ZI und Kosten, weil dieser seine Jrau im Stich gelassen hatte. Tausende sind schon von Dr. Bull' Husten Syrup kurirt worden, er ist anerkannt daö beste Mittel gegen alle HalSleiden. und kostet nur25CentS. .Ö? Joseph , Smith. 80 Jahre alt. wohnhast 551 Nord West Straße, starb gestern eines plödlichen Tode?. Verlangt Mucho'S "llavana Best Cijrs." MS Herr A. H. Dooley der Eigen thümer des .Saturday Herald" zeigt an. daß er vom nächstem Montag an eine neue tZgliche Abendzeituna herausgeben wird. Kaust euren Bedarf an Thee und Kaffee bei Emil Müller, 200 Ost Washingtonstraße. t0 John Morris der Gehülfe deS County Gleit, welcher an Cholera mor bus danieder gelegen, ist von feiner Krankheit genesen und hat seinen Posten wieder angetreten. Versichert Euer lZigen tbum in der alten bewahrten New Zjvrk NnderwriterS Feuerversicherung. Fred. Merz, Agent, No. 18 Virginia Avenne. 14 Pfund Standard A Zucker, und 13 Pfund Granulaled Zucker kosten je nur $1 00 bei Emil Müller. 200 Ost Washingtonstraße. SzS Die Hauplschuhfirmen haben sich vereinbart Abend um 7 Uhr zu schließen. Samstags ausgenommen, um ihren An gestellten etwas mehr freie Zeit zu ver schaffen. Bravo. Um zu errathen, wie viel Kaffee bohnen in dem Sack sind, wußt ihr ein Pfund grünen Kasfte nachzählen. AlS dann ist da Gewicht deS SackeS zu schützen, welcher in dem einen Schau finster in 200 Ost Washmgtonstraße steht. Emil Müller. M&" Robert A. Stolzer verklagte ae stern die E. H. und D. Eisenbahn für $10,000. Er sagt, daß er während er als Arbeiter in dem Dienste der Ge'ellschaft gestanden bitt, durch lie Nach'.ajsigkei! der Agenten dr besagten Gtskllschast in der Werkstälte zu Dayton zu Schaden gekommen fei. Kaufe Muchv's "Rest Havana Ciars." S- Herr Otto Stechhan gsedt sich persönliche Mühe in der Agitation für ein wirksames Bankgesetz. Wir hoffen, daß es ihm gelingt, durch praktische? Vorgehen die Passirung einer geeigneten Vorlage durch die nächste Legislatur. Es wird ihm weder an Unterstädung von Seiten der Presse, noch an der Unter stüdung der Geschäftsleute und speziell der Bankiers fehlen. Daß wir eine? wirksamen VankgesebeS bedürfen, ist eine Frage deren Erwägung sast überflüssig ist. Vergeßt nicht bei mir für einen Dollar Kaffee zu kaufen, und euch ein guesslickel" geben zu lassen.wonach ihr die Zahl der Kaffeebohnen in dem Sack, welcher in dem AuSlaqekasten in dem Schaufenster in 200 Ost Washington strafet steht, errathen könnt. Derjenige, der die Zahl annähernd richtig erräth, erhält am 1. Januar 1887. ein HauS mit freiem Platz. Emil Müller. Mucho'S Cigarrenladen befindet fich in No. 209 Ost Washinalon Strafe. (Swzesandt.) Mensch ärgere dich nicht ! , Wegen deS Eingesandts vom 28. d. beir. meines Transparents Irisch, frei und froh u. f. w. muk ich die Perfon er suchen ihren Namen bekannt zu machen. Ein Ehrenmann darf stet seinen Namen nennen. AuS einem L. kann man aber viele schlechte Namen machen. Der deut sche Michel ärgert sich über den Unsinn nicht, im Gegentheil war er recht froh, denn daS Eingesandt war für ihn eine billige Anzeige. Den ganzen Tag ström ten die Leute herein und traktirten den lustigen Dichter. Indessen war? ja nur ein Festwitz. , . .Der Mchel lacht sich int Fauftlein Und streicht sein ruudei Bö nchkein." Noch ein paar solche Anzeigen und der Dichter ist ein wohlhabender Mann, trotz der ledernen Medaille. , Christ. Michel. Hop la hop. Eine Karte. An Alle, welche an Folgen von Jugend fünden, nervöser Schwäche, frühem Ver fall. Verlust der Manneökrast je. leiden, finde ich kostenfrei ein Recept da sie kurirt. DiefeS große Heilmittel vurde von einem Missionär in Südamerika entdeckt. Schickt adressirteS Couvert an Rev. Joseph T. Jnman, Etation I New York City.
Betreffs deS Messerhelden Whltset und dessen That erfährt man jetzt folgende Einzelheiten. John Whitfet fr. und jr., Vater und Sohn, Lillie und Minnie Whitset, Schwestern, ein Mann Namens Thomas Fritz und ein anderer, den die Leute nicht ander? als unter dem Namen Joe kann ten, waren am Sonntag Nachmittag auf ein Picnic in Emmerichs Grove gegangen, wobei die Frau des jungen Whitset sich geweigert hatte mitzugehen. In Folge dessen hatte schon vorher ein Disput zvischen denBeiden stattgesunden. AbendS schlug der rohe Patron seine Frau und Cover legte sich ins Mittel. AlSbald siel die ganze Bande über den Unglücklichen und die Frau her, die sich der Uebermacht nicht erwehren konnten und durch ein MaiSfeld in daS Haus von Jim Whiteford flüchteten. Die Thüre hatten sie hinter sich zugeschlossen. Doch die Verfolger ließen sich hierdurch nicht abschrecken, sondern Zerbrachen die Thüre gewaltsam und fielen nun mit vereinter Macht über die Flüchtlinge und den Be. sitze? deS HauseS her. wobei Cover vier Stiche in die linke Schulter und Whiteford einige nicht erhebliche Verletzungen erhielt. Whiteford flüchtete, als er die Unthat Whitfetö sah mit seiner Frau und seinen vier Kindern auS seinem Hause und holte die Hülfe von Nachbarn heran. AlS er wieder fein HauS betrat, hatte es die Bande vorgezogen sich auS dem Staube zu machen. Er fand Cover bewußtlos in einer Blutlache liegen. Sein erstes war nun die Wunden deS ManneS zu verbinden, fein zweites ihn vor einem zweitem Ueberfall dadurch sicher zu stellen daß er ihn zu dem Milchereibesitzer Clydewell schaffte, welch letzterer wieder Cover nach dem etwa 1)4 Meilen entfernten Hause von John Hahn verbrachte. Aber auch von hier wurde er wieder weggebracht und zwar in daS noch )i Meile weiter entfernte HauS von Geo Homer. AlS die Bande in ihr HauS zurückgekehrt war. fiel sie wieder mit vereinten Kräften über Frau Whitfet her. woraus diese in die Nacht hinauSflüchtete, wo sie die nun folgende Berathung der sauberen Familienglieder zu belauschen Gelegen heit hatte. Eine der Schwestern soll ge sagt haben, Laß uns fliehen John, wir sind in Indianapolis schlecht angeschrie den und können auf keine Gnade rech nen." Einige Minuten später marschirte die Bande sechs Maan hoch westwärts der Clermont Straße entlang. John hatte vorher noch eine Doppelflinte scharf geladen. Dr. HodgeS, der gestern zweimal den Verwundeten besuchte, sagte de.ß die Lage desselben zwar sehr bedenklich, aber durchaus n-cht total hoffnungslos sei. Cover ist stets ein nüchterner, gesunder und kräftiger Mann gewesen, waS wohl zur Genesung einige beitragen wird. Er sagte einmal zu dem Doktor : .Wenn er sie wieder schlagt. t?ue ich eS. troddem itder Der zur näheren Information an den Thatort gesandte Sergeant Quiglty. ist gestern Nachmittag hierher zurückgekehrt und hat die Spur der Bande bis zur Kirche an Blacksord Straße. Ecke Market Straße verfolgt. Hier ist sie verwischt. Der Wohnplatz WhitsetS beUeht aus einem Zimmer und einer Küche und darin lebten der Vater, der Sohn nebst Frau und die beiden Schwestern. Schon dick Thalsache allein läßt aus den SiiienfUins der Bande ein bedeutsames Licht fallen.
John C. Harrison. Heute Vormittag um 10 Uhr reichte Harrison seinen Bericht als Receiver der Jndlana Banking Co. ein. Etwa ir0 Personen, zumeist Gläubiger, hatten sich als Zuhörer eingestellt, die sämmtlich dichtgedrängt im Vordergrunde beisam men standen. Harrison selbst war nicht da. Seine Anwälte legten ein ärztliches Zeugniß vor, daß er zu krank sei. um auszugehen. ES ist merkwürdig, wie leicht der Mensch zu gelegener Zeit krank werden kann. Vermuthlich hat er zu viel (Medizin) eingenommen. Die Anwälte Harrison'Z legten einen umfangreichen Bericht vor. Richter Taylor verschob die weiteren Verhandlungen bis morgen srüh 9 Uhr um den Anwälten Zeit zu gben, den Bericht sorgfältig zu prüfen. Inzwischen soll der Bericht nicht veröffentlicht werden, da möglicher Weise Korrekturen daran vorzunehmen seien, und die Anwälte den selben auch nicht entbehren können. Uebrtgen dreht sich das Interesse weniger, um den Bericht, als um bis Frage, od Harrison das in seinen HSn den befindliche Geld abliefert oder nicht. BiS jetzt ist eS nicht geschehen. Die Summe,, welche Harrison bezah len sollte, aber nicht bezahlt hat und auch nicht bezahlsn-wird, betrügt $101,S17.SI. Traurig; Robert Goeder. ein Njähriger junger Mann, der in Deutschland zum Lehrer ausgebildet vurde und hier in einem Oroceriestoie arbeitete.ertrank am Sonn tag Morgen im White River in Knox County dein Baden. ' Giebel war im Begriff mit zwei ande ren jungen Leuten auf einem fogenann ten Flatboot eine Vergnügungsfahrt nach dem Golf von Mexico zu machen. Vor einigen Tagen erhielt er von seinen Eltern einen Brief, in welchem er ersucht wurde nach Hause zurückzukehren. Das hierzu benöthigte Geld wurde an einen hieflgen Bankier gesandt. Statt des Cohnel erhalten die armen Eltern nun die Todesanzeige und das Geld zu rück.
Board of Aldermen.
Die Aldermen waren IcfeU Nacht in Sitzung. Dem Beschluß der Councilmen, für $200 per Monat die Schülerinnen, der Schule sür ttrankenwärterinnen im Hos pitale anzustellen, wurde beigestimmt. In Bezug aus die Legung einer Ab zugöröhre von Railroad Str. bis Mas sachusettö Avenue fand eine Einigung mit den Councilmen nicht statt und die Ernen nun eines Konferenz Comite? wurde be schlössen. Dem Beschluß der Councilmen, einen Arzt sür das Blatternhospital mit einem Gehalt von $1000 per Jahr anzustellen, versagten die Aldermen ihre Zustimmung. Der Beschluß der Councilmen, den Feuerwehrches um Absetzung Perry John ston's und Wiederanstellung Brazton'S zu ersuchen, wurde an daS Feuerwehr Comite verwiegen. Dem Beschluß der Councilmen, um Ausdehnung der Straßenbahn an Col lege Avenue bis Bruce Str. nachzusuchen, wurde beigestimmt. Der Beschluß der Councilmen. den Reagan Markt sür 5 Jahre zu miethen. wurde verworfen. Da? Finanzcomite berichtet, daß die Ausgaben während der ersten sechs Monate des Fiskaljahre? sich auf $273,740.03 oder $500 03 über den Voranschlag beliesen. DaS Comite sür Beleuchtung empsahl die Ausstellung von 00 Straßenlaternen mit einer Ausgabe von $1.500 zu unter lassen. Der Bericht des Druck Comites daS Anschlagen von Zetteln an John Johl zu überlassen, wurde angenommen. Bernhamer beantragte, den Polizei superintendenten zu ersuchen, daß er alle Personen, in deren Hösen sich Misthaufen befinden, zur Entfernung derselben auf fordere und sie im Weigerungsfälle in die MayorS Court citire. Angenom men. Aus den Antrag deS Alderman Cox hin wurde der Stadtanwalt beauftragt Resolutionen zu dem Zwicke vorzulegen, da? westlich von der okl rnill race und Fall Cttkk gelegene Land vom Stadtge biete auszuschließen. Eine Resolution, die C. I. St. L. & C. Eisenbahn Co. auszusordern, in Zu kunft die städli'chen Verordnungen nicht mehr dadurch zu verletzen, daß sie an der Missouri Straße Züge zusammenstelle und Wagen stehen lasse, wurde an da? Comite sür Eisenbahnen verwiesen. Ein Antrag wurde angenommen, dahin lautend, daß der Straßencom missär die Wabash Eisenbahn Co. aus fordeke, sosort mit dem Bau der Brücke über Pogues Run an Liberty Straße zu beginnen, u. daß die alte Brücke sofort! abgerissen werde. Der Stadtanwalt wurde beauftragt, den Cbes der Jeuerwehr in der von Spahr in der Superior Court anhängig gemachteik Klage zu vertreten. Vertagung. OkavorsTourt. Zwei Jungen 15 und lß Jahre alt hatten ein Fäßchen Aier gestohlen, weß h.ilb sie dem Criminal'Geiicht überwiesen wurden. Joseph Madding war der FeiedenS störung und und Widcrsevlichkeit ange kla,tt. Erhielt Strafe. ' GMijioii Miller, der junge Held, wel cher am Samstag Abend den Fackelzug mit Steinen dombardirte und Herrn Redakteur Wilkom durch einen Stein wurf am Ohr verletzte und verhaftet ward, war ursprünglich nur wegen Frie denSflörung angeklagt gewesen und dann gegen Hinterlegung von Aürgschast bestehend auS seiner tumbackenern Uhr (einem Rappelkasten, der keinen Viertel dollar werth ist) entlassen worden. Wenn man da? hört und die gestern berichtete Boler'sche Geschichte und noch so andere Sachen in Betracht zieht, so ist man mitunter leicht geneigt zu glauben, daß hier mit dem Schwerte der ThemiS auf eine geradezu unverantwortlicheWeise ge spielt wird. Heute Morgen sollte der Junge da sein, um sich wegen der inzwi scheu erhobenen zweiten Anklage aus thätlichen Angriff zu verantworten. Der Junge hatte sich aber wohlweislich gehü tet zu'erfchelnen. DaS ist die Folge davon, daß man ihn gegen eine Bürgschaft, die gleich Null war entließ und eS wird nun doch die Frage sein, ob er morgen, bis wohin die Sache nochmals vertagt wurde, er steinen wird. John Scherzinger ist angeklagt Caspar Mark $tt2 gestohlen zu haben. Beide sind Grünhörner und sollten dieser Tage auf e'ner Farm Arbeit finden. Bei Scherzinger fand man bei der Visitation $L0 in seinen Stiefeln versteckt, trotzdem er behauptet hatte nur 25 Cents zu be sitzen. Die Sache wird behufs Verneh mung von Zeugen aus morgen vertagt. Monroe Johnson wird wegen Massen tragen bestraft. Selbstverständlich kehlte eS weiter nicht anBetrunkenen und Prostituirten. die der gesetzlichen Strafe verfielen. Sutwischt. Gestern Abend um 11 Uhr als der Plivatmachmann des KupfergefchäftS von Carey, Ecke Chesapeake und West Straße, seine Runde machte, entdeckte er, daß sich in dem Gebäude ein Mann be fand, der den ganzen Arm voll Werkzeug hatte. Er machte sich nun daran den Mann zu erwischen, doch dieser fand ei gut, unter Zurücklassung deS ttupferS das Weite zu suchen. ß Wund Kolken Ria Kaff ton nur $1.00 bei Emil Müller. 200 Ost ' Washingtonstraße.
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Der Fest Ball mit PreiSvertdeitung. AlS gestern Morgen den Turnern be kannt gemacht wurde, daß der Fest Ball nach der MänerchorhaUe verlegt worden war, begann in Folge dieses Beschlusses sich verschiedentlich eine Mißstimmung geltend zu machen, weßhalb man gestern Nachmittag kurz bevor wir zur Presse gingen, den Beschluß saßte bei dem zuerst stflgesedten Programm zu bleiben und den JestbaU, nicht wie in den Morgen zeitungen angekündigt in die Männer chorhalle zu verlegen, sondern eS bei dem alten Programm zu lassen. Wenigleich vir.daher in deiLage waren hiervon noch gestern Notiz zu nehmen und wenn auch gestern allenthalben Zet tel vertheilt wurden, eiche mithteilten, daß der Ball nun doch in dem AusstellungSgebäude gehalten werden sollte, so gab eS immerhin noch welche, die hiervon keine Ahnung hatten und fröhlich und wohlgemuth nach der Mannerchorhalle zogen, wo sie dann allerdings von ihrem Irrthum geheilt wurden. Auch an Pennsylvania Straße staute sich die Men schenmenge, welche mit der der Straßen bahn, der ebenfalls nichts von der Pro grammänderung mitgetheilt worden war. nach dem AuSstellungsgebaude wollte, und wegen ungenügender BefSrderungs gelegenheit sich in Geduld fassen mußte. Hierdurch konnte die Festlichkeit in der Ausstellungshalle erst gegen 10 Uhr ihren Anfang nehmen. Turnlehrer Sputh erschien mit 12 hübschen Jndlanapotiser Turnerinnen. Dieselben machten einige prachtvolle Touren mit Ringen, die verdienten Beifall fanden. Die Eoolutio nen wurden durchweg präzise ausgesührt und zeigte, daß die jungen Turnerin nen Lust und Liebe zu der Sache haben. Deren Namen sind : Louise Eßmann, Emma Schulmeyer, Lizzie Reitzel, Rosa Reldel, Lydia Zumpfe. Anna Schul meyer, Bertha Reger. Katie Reger, Lena Kern. Millie Hedderich. Louife Bliever nicht, Helena Weidig. Am Schlüsse dieser Uebungen über reichte Frl. Emma Schulmeyer Herrn Sputh einen prächtigen Blumenkorb, wo bei sie die nachsolgendeAnsprache an den selben hielt: Aus der Uederreichung dieser Blumen gäbe, im Namen unserer Damenklasse mögen Sie die Anerkennung ersehen, welche wir Ihnen in Ihrem Berufe zol len. Besten. Dank für die Mühe und Ausmttksamktit, die Sie uns geschenkt, und ich besonders wünsche, daß die Klasse in ihrem Eifer nicht nachlassen. möge, ihren Lehrer zu erfreuen.Herr Sputh antwortete hieraus mit einigen passenden Dankesworten. - Nun folgte PreiSoertheilung. Die Turner wurden durch eine Fanfare vor daS Podium zusammengerufen, wo die zwölf jungen Damen in ihren Händen verheißungsvoll die Lorbeerkränze hielten. Herr Armin Bohn leitete die PreiSver theilung mit der Bemerkung ein, daß er in Abwesenheit deS Sprecher? des Bor ortZ beaustragt worden sei, die Preise zu vertheilen. EZ sei noch niemals gut geturnt worden wie bei diesem Turnsest. Die Gewinner der erste Preise hatten aus daö Podium zu treten, wo sie mit einem Tusch empfangen wurden uZld wo die jungen Damen' ihnen den Lorbeer kränz aufs Haupt setzten. Am Schlüsse - der Preisvertheilung schlug Herr Bohn ein dreifach donnern deS Gut Heil- auf den Jndiana Turnbezirk vor. dem lräftigst entsprochen vurde. DaS Resultat der PreiSoertheilung war folgendes : FreiundOrdnungSübun gen 1. Preis : Riege deS Indianapolis Sozialen Turnvereins. 2.' Preis : Riege derLouiSville Turngemeinde. Allgeme i neS Turne n. 3. Stufe, a. Bezirk I.Preis : Riege der Loui. vllle Turngemeinde mit 92) Punkten ; 2. Preis: Riege des EvanSville Turn verein? mit 87 Lj7 Punkten. d. Auswärtige Vereine 1. Preis : Eincinnati Turngemeinde mit 92 4j7 Punkten. Einzelpreise in der". Stufe. Bezirk 1. Preis.' LouiS Geupel, EvanSville, 116; 2. Preis. Geo. Von negut, Indianapolis. 107; 3. Preis. Julius Eßlinger. EvanSville, 101; 4 Preis. Will Woelfing. LouiSville, 103 ; 5. Preis. Frid Probst. Terre Haute. 100; 5. Preis, HanS Kraft. LouiSville und Okcar'Duenaez, Teere Haute, je 97;
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