Indiana Tribüne, Volume 7, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1884 — Page 3
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Die Beilchendame. - 2 Eensationt.Roman do Carl Görli. lFortsebung.) Ich werde aufstebm müssen," fuhr das .vlinö fort und richtete sich von den' Nissen auf, es ist schon ganz bell, der Tagbricht an !" 1 Nein, meine liebe Emmy," sagte die Mutter und' drückte die Nleine sanft auf das Kissen nieder, 'Du "täuschest Dich,
wir sind noch mitten in der Nacht, der Mond scbeint beut so hell. Wenn es ! abcrauch schon Morgen wäre, . dürftest j Du doch nicht ausstehen. Du bist, zu krank." ..Was sprichst Du nur, Mama,? flüsterte die Kleine miribrem feinen Stimmcben, deren beiferer lang den. Ansang jener furchtbaren Krankbeirverrietb, wel cher so viele Kinder 'älier Altersklaffen ZUM Opfer fallen,-morgen früh muß ich wieder gehen -und Geld verdienen, ich babe fchon den ganzen gestrigen Tag versäumt ' ' - Ein starker Hustenanfall hinderte die Kleine am Weitersprechen. Die Fraü sprang ' in ihrer Anast auf, eilte nach dem kleinen eisernen Ofen, in welchem noch einige Kohlen glimmten und goß aus .der dort stehenden.Kasserole etwas heißes Waffer. in -einen Topf. : Mit demselben kehrte -sie an das Lager. deS kranken Kindes zurück. Trink', mein .Herzchen, es wird Dir zut thun!" Heiße Wasser ' war das Eimige, was die arme Mutter dem. halskranken Kinde Vur Linderung "seiner Leiden ..reichen konnte. ,. .. "4 Willig nahm die Kleine, den beißen Tränk nach 'dessen Genuß der Hustenreiz sich verminderte;, kaum konnte das Kind wieder Athem schöpfen als es weitcrsprach: (5s ist gut, daß es noch nicht Morzen ist, denn ich bin müde sehr müde und möchte weiter, schlafen, aber wenn die. Sonne 'aufgeht,. wecke mich ich muß zu der freundlichen Dame die meine Veilchen so gut bezahlte und mich nach der Tbü'r .. des Case'Noyäl bestellt hatte.' Ach, daß ich krank werden mußte morgen werde ich wieder gesund sein und neues Geld verdienen ! . Immer langsamer, immer leiser hatte die Kleine geflüstert, dann schlief sie ein, mit einem ächeln'auf dem Gesicht. Jm Traum sahjie die schone, schwarzgekleidete Frau erscheinen, welche so freundlich -zu ihr gesprochen, liebevoll ihr Haar geftw chclt, und ihr dann ein silberglänzendes Markstück für einen kleinen Veilchensttauß gegeben, doppelt so vielmals sie dafür gefordert hatte.': ' O, mein Gott '." betetedie geängstigletutter, welche sich wieder ueben das Bett des Kindes hingekauert hatte, als sie sah, dan.die Kleine eingeschlummert war, ' reich mir Deine Haad aus den Wolken, gieb mir ein sichtbares Zeichm Deiner Vatergüte und Äarmberzigkeit, daß Du uns nicht untekgeheMsM willst! Mein einziaes Kind, mit allen Ansprüchen an Ehre und Neichthinrs geboren, muß sein Brod auf der Straße verdienen und gebt in Notb und Entbehrung zu Grunde! .Gott, Gott," schluchzte sie immer verzweiflungsvoller, nicht für mich bitt' ich Dic 'um" Gerechtigkeit und Der acltung, nein, nur für mein Kind, mein Kind!" Ihr Schluchzen wurde immer leiser und ging in leises' Winenüber, auch dies erstarb mledt in einem matt verbal lenden.lseuM Körpttllchelttschövfung trug den Siez- Über.'den Seelichmerz . . 1 L . . ?" ! . oer ungiuaitpcn vavon. le war an dem Bett ihres kransen Kindes eingeschla fen. ' 1 . : " Der Mond, welcher bis iekt die kleine Dachstube mit seinem grellen und doq so r. r' r . w r . . . . - - - -. - -ä. . . lairen xiwt erieucytet y ane,, war auf ieu ner Babn am Himmel so weit vorgerückt, daß er hinter der Fenstereinfassung verschwand und ein wohlthuendes Halbdunkel seinen verhüllenden Schleier über das Elend dieses armseligen Zimmers legte.' - ' " ' ' 4 -Als ob die Stimme eines unsichtbaren ichutzgeistes Antwort auf das verzweis lunasvolle Gebet der jetzt, einaeschlum inerten Frau geben wollte, tönte es kaum hörbar, daß' es nur wie das leise Sum men eines Wiegenliedes klang, durch den sich immer mehr m' nebelhaftes Dunkel hüllenden Raum : ' Besieh! Du Deine Wege., , Und waö Dein Herze' kränkt, . Der allertreusten Pflege Deß, der den Himmel lenkt ! Der Wolken, Luft und Winden Glebt Wege, Laus und Bahn, Dt r wird au A Wege sind en. Die Dein Fuß gehen kann !" Die Worte dieses frommen LiedeS stahlen sich leise, , ganz leise, vön den Lip! pen des Mannes, der nicht'schlief, son dern dem, trotz seiner wie im schlaf geschlossenen Augen, kein Wort, keine Bewegung seiner Frau und seines Kindes entgangen war. Er hatte sich aber nicht gnührj, weil er kein Wort des Troste, keine That der Hilfe für die Seinen ha--ben konnte; durch einen Schlazanfallauf der ganzin rechnn, Seite seines. liörvers gelähmt, lag er resinsriund selbst hittlo? wie ein Kind, seit Monaten an das Bett gefeM.i U'n dochkfji.nzch immer ein Schimmer von Hoffnung) der Glaube an deniea der Gerechtigkeit in der endlichen Lösung menschlicher Schicksale in seinem Henen.: r. :: : ' In der Stille dieser , Nacht zog die- Erinnerung an ' seii?e Verängenheit,' wie schon so ost,"an seinem geistigen Äuge vor über. ,. .-, ,. . " " Die Gegenwart konnte ihm, dem Ge lähmten nichts bieten sein ' Leiden verdämmte ihn zur Unthätigkeit, die Zukunft lasj, in dichte Schleier verhüllt, als unbekanntes Land vor ihm; : da war eö wohl natürlich, daß er sich wieder und immer wieder mit'semer glücklichen, selbst glän zend gewesenen Vergangenhut,Lkchäftig. te. Ist die Erinnerung doch einzige Paradies, auö welchem wir niemalrep trieben werdenköqnen. '. ' . ?Paul Lal7chncht,war der einzige Sohn eines reichen SchlffsrhederSrÄ einer großen norddeutschen'.Handelsstsdt. Seine Tochter Emmy war Sei ihre? Geburt in dem alten Patrizierhause der norMen
EeestM, wo aucys seine eigene' Wsege gestanden hatte, noch von den ; Große! tern als glückverheißendes erstes Enkelkind begrüßt worden. Aber Noch ehe die kleine Emmy ihren ersten Geburtstag erlebte, war durch das Verbrechen eines Dritten der Glanz des alten Kauf mannshauseS verbricht, sein 'Vewoy ner aus den Räumen desselben verschwunden. ' Wir werden dieS Verbrühen und sei nen Urheber noch genauer kennen lernen; sür jetzt genügt es zu wissen, daß Paul Lamprecbt gezwungen aewesen war, mit Frau unv Kmd Vaterhaus und Vaterstadt für immer, zu meiden. .Arm und Heimathlo5war er vor langer als einem Jahrzehnts in die .tVeltstHtische Residenz gekommen! ' '-: Die' geringen, aus dem Schiffbruch früheren - Glanzes geretteten Mittel waren erschövst worden, das Mik'
geschick harte Paul verfolgt ' einenbe deutende StellungFdie weder seiner Bildung ncch viel weniger seinen früheren Gewohnheiten entsprach, hatte ihn und die Seinigen wenigsten? vordemAeußersten geschützt, biser.in FolgeeinerErKlwn.wil'Zerslch lm'DlenIr'zugeio?en, vom Schlage getroffen, aufs Krankenager geworfen wurde, von dem er nicht wieder erstehen sollte. . .EineMerthsache nach ' der Änderen'- müßte hingegeben werden, um aus deren Erlös die Mitdengeschäfte, sich, ' das Kind, und den gelähmten'Mann zu ' ernähren, vergebens; die Kräfte der armen Frau reichten nicht dam aus. . - Wie Noth wurde um Elend. . ' Emmy war mittlerweile . in ihr zwölftes Jahr getreten. In dem lieblichen Kinde lag eben so viel Engelhaftes wie Heldenmäßiges. . " ' Mutter," hätte, sie eines Tages zu die(er gesagt, ich will dazu' beitragen, unere Lage jU erleichtern,- Du sollst nicht mehr sür mich, ich werde für mich selbst sorgen!" " ' Frau Lamprecht war zuerst entsetzt geWesen' in dem Gedanken, ihr Kind, wenn auch nur auf Stunden, von sich zu lassen, aberbie Noth hatte ihr Muttergefühl zum Schweigen gebracht." ' Ein einziger, mühsam aufgebrachter Thaler War nas Kapital gewesen,' mlt welcbem'Emm? einen Handel' mit . Blu mensträüßen angefangen hatte.' Für diefen Thaler kaufte sie alle Morgen bei einem Gärtner abgeschnittene Blumen ordnete dieselben .mit geschickten Händen ' zu kleinen Sträußchen öd i-bot' dieseauf verkehrsreichen Straßen und Plätzen zum Verkauf. Mit vor Freude leuchtenden Au'gen brachte sie der Mutter stets den erzielten . Ueberschufi und legte immer das winzige Stammkapital von einem Thaler wieder zum Ankauf neuen Blütbenmaterials für die nächsten Tage zurück. - ' ' Bei diesem kleinen Blumenhandel war Emmy mit der ..Gräfin . Schönmark in Verbindung gekommen. . Die Veilchen, töelche die Gräsin in . schon verwelktem Zuftanöe vor der Brust getraZen,. als ihr der Assessor Simmen und ,'Helen'e ' von Frau Lessing vorgestellt . wurden waren aus Emma's Köröchen entnommen gewesen. Aber der Verkauf dieser Veilchen w das letzte Geschäft,' das Emmv gemacht hatte. Dem Zugwind der Straße ausgesetzt, yatte sie sich: e:ne l?rkälwng Zügezogen und war., am vorgestrigen Abend zwar mit einem Betrage von zwei Thalern, aber- bereits .sieberkrank nach' Hause gekommen. ' " ' Der von der geüngstigten Mutter herbeigeholteArzt hatte die Achseln gezuckt und gememt, daß er noch nicht mit Be stimmtheit beurthttlen könne, welche Wen, düng die Krunkheit d Kindes nehmen würde. Der Besuch des Arztes hatte den einen Thaler absorbirt, und andere, nebst den wenig::, Pfennigen, welche Frau Lanipret ny4 in, Besitz gehabt, waren für ein Medltament und die alleriwthwendigsten )5ahlnzsmittel am vorigen Tage ausgegeben worden. Di: nachzt: Mörgensonne beschien ein entsetzliches E.'e:id in dem Dachstübchen. Das Frühstück für Mauii Und Frau bildeten die kalten Kartoffeln, welche vs der gestrigen Abendmahlzeit übrig geblie be waren, für das ktanke Kind batte die Frau von einer mildthätigen Nachbarm etwa'S Milch erbeten und erkalten Die kleine Kranke hatte nicht wieder vom Aufstehen gesprochen, ihre Schwache ließ solche Gedanken garnicht mehr bei ihr aufkommen. . - Nachdem Emmy die Milch willig ge nvmmfn, hatte sich die Frau an den Tisch gesetzt, welcher vor dem Fenster, stand' und, eine Näharbeit . ergriffen. Wenn dieselbe vollendet war, durfte sie hoffen,' von dem Ladeninhaber, für welchen sie arbeitete, 'einige Groschen i'zu ' t halten; aber der Mangel an ausreichen der Nahrung und iti Nachtipachm fattm ihre Kräfte untergraben, derAnaftfchweiK rann ihr von der Stirn,' e5 flimmerte ihr vor den Augen, daß sie keinen Stich in der Leinwand unterscheiden konnte, ih: re Hände ließen' dieselbe fallen und san ken matt in ihren Schooß. Therese !" tönte eS von dem La ger des Mannes her welcher im Anblick dieses unsäasichen Elendes 'sem Körper' leiden für kurze Zeit vergessen batte. Sie legte '.de Mbarött 'prt stand aus, ging ju .ihrem MsnsVnd setzte'sich wort- und tlagelos an dessen Bett.' l " - Mir'sintzu Eade seufzte , er leise, damit daS kränke Kind .ih nicht hören sollte es kann so nich weiter gehen." .Esann so nicht weitergehen", wieder . holte Tberele mechanisch, -nur' mit nock . leisererMimme. alsl wie bt Mann ae. .sprechen hatte. "' . ',Mlr .müsien vor Hunger sterben," fuhr der Mann fort, wenn wir uns nicht zu dem,LeZten verstehen !". :' - Die abkehrte und gänzlich erschöpfte Frau richtete sich mit dem lepen Rest ih rer Kraft auf und sah den Mann fragend an. - v Du mußt zu Ortmann gehen !" ' -So swaHTherese auch zx,: sprang sie Witvon emir Zeber ..emporgeschnellt auf,'al5'sie ihren Mann. den Namen Ortmann? eusspreSen hörte.' 'Verach. runz, Haß, Verzweiflung zeigten sich aus vptm :ur... . .
tel zur Fristung. des Lebens zu: gewinnen. Die Noth, brach herein. Paul's Zrau versuchte durcb' Stickarbeit für La-
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ger Weise aufmerksam gemacht werden, ,dak wir uns mit ihm in einer Stadt befinde ; nehmen, kann er uns zwar nicht mehr, denner hat uns jachon AlleS.ge nommen, aber er würde eS für einen Vott zug halten,.daß,wirzusammen sterben könnten, und diesen .Vorzug würde er uns mcht gönnen und (jritfiß Mittel und Ltzeg5 finden, uns im Angesicht des Grabes noch zu trennen!" ' Der Mann, unbehilflich,' wie er durch die Lähmung seiner rechten Körperseite Wär, zog mitdet'Linken einzusammengelegtes, vielfach zerknittertes Papier mühsam unter dem Strohsack seines Lagers hervor und hielt eS der Frau entgegen. Hast Du dies vergessen V frckgte er dabei. . ' " ' " Glaubst Du also noch immer," er Widerte sie,, daß Röcht Recht' bleiben muß? Ich Mchte, daß Du diesen Glauben langst hättest Misceben-rnüssen." r deutete mit der Hand, in welcher er das Papier hielt, nach dem Bett ies Kindes. ' j.Denk' an unser Kind !" Sie Fraii ließ den jtyf Men, . wie Jemand, über den ein Tvdesurtbeil gesprochen worden ist, nd der die 'Nutzlosigkeit einer Appellation kennt. Ich kann nicht'gehen," fuhr der Gelähmte fort, sonst käme ja dieser Gang, wie jede .Sorge für. Euch. mir . zu,, aber Gott hat mich geschlagen, daß ich . mich von meinem Schmerzenslager nicht erheben kann, und doch hoffe ich noch 'immer, daß der Tag des Herrn kommen wird ! Um denselben aber erleben zu können, -müffen wir das Unserige thun, und Du, mein armes geliebtes' Weib, bist für jetzt meine Hand und mein Fuß." Gieb her," sagte sie, der Versuch soll gemacht werden, damit ich in meinen 'letzten Athemzügen, oder wenn ich . Euch vor mir sterben sehen sollte, mir keinen Vorwurf zu machen habe." Sie nahm das Papier aus der Hand ihres ' Mannes, nickte ihm einen wehmüthigen Abschiedsgruß zu, hauchte einen leisen Kuß auf die Stirn des wieder eingeschlafenen Kindes und verließ, nachdem sie sich in ein großes, schon kehr abgetragenes Tuch gehüllt hatte, die Wohnung. 5. Das Geschäftslokal des Bankiers Friedrich Ortmann, welches, wie wir schon Kiffen der Wohnung der Frau Lessing ' gegenüber lag, bestand zunächst aus drei Zimmern, die 1 sämmtlich Straßenfront batten. Eins der Fenster war durch ein ! Gitter von starkem Eisendraht wohl verwahrt, und hinter demselben lockten in und ausländische Staatspapiere, Eisenbahnaktien aus aller Herren Länder und Schaalen mit Gold und Silbermünzen die Blicke der Vorübergehenden auf sich. Durch eine Glasthür trat man direkt von der Straße in das erste und größte der drei Zimmer. Daffelbe war durch einen Zahltisch in zwei gleiche Hälften getheilt; der vordere Raum zwischen Eingangsthür und Zahltisch war für das Publikum bestimmt, hinter dem Tisch standen zwei Pulte, an welchen die beiden Buchhalter ihren . Platz hallen. Neben diesen Pulten führte eine Thür in das zweite Zimmer, melches ebenfalls Komptoireinrichwng hatte und Herrn Friedrich Ortmann selbst tarn Aufenbalt
diente. In diesem zweiten Zimmer befand sich auch das feuerfeste eiserne Geldspind der Firma, sowie das mit den WerthpaPieren. und Goldmünzen dekorirte Schaufenster, welches von Ortmann, der selbst die Kassengeschäfte führte, alle Morgen von Neuem ausstafsirt wurde, während er des Abends die Münzschätze aus diesem Fenster wieder herausnahm und dieselben für die Nacht m den eisernen Geldschrank einschloß. . Die Thür zwischen diesen beiden Komptoirznnmern ttand sur gewöhnlich offen Aus d'eni Privatkomptoir gelangte man in einen Salon, an welchen sich, nach der Hosseite des Hauses gelegen, das Schlafzimmer des Herrn Ortmann anschloß, welcher ein kinderloser Wittwer war. - Ortmann saß in seinem Privatkomptoir und las die Briefe, welche mit der ersten Post angekommen waren. , ' Trotzdem man schon im April war, brannte in einem offenen Kamin, dessen Marmorsims mit eleganten Leuchtern und ' f:. . ?.Q:e jicuicyeu viaiiuucii, iiciucii viua9U' düngen berühmter Modelle besetzt war, ein belleö Feuer. Die Wohnung des Bankiers befand sich auf derSchattenseite der Straße, und da überdies die Zimmer derselben sehr doch waren und uver gewölbten Vorrät'hskellern lagen, so herrschte in denselben stets eine niedrige Temperatur, welche man durch starkes Heizen bis weit in das Frühjahr hinein auözu gleichen suchte. ' Ortmann sortirte die eingelaufenen und von ibm jetzt durchgesehenen Briefe i z:oei Töeile. ' Dann rief er feinen ersten Buchhalter herein und übergab demselben einige der Briefe, welche er mit kurzen Randbemerkungen versehen, zur Beantwortung, wahrend er mehrere andere Briefe zurückbehielt, um den Inhalt derselben durch persönliche Besorgung und Rückkorrespondenz selbst zu erle diaen . Nach Sichtuna dieser Briefe :u urtheilen, schien Ortmann auch seine Geschafte zu scheiden, in solche, von welchen .seine Äute Kenntniß erhielten, und andere, in welche Niemand eine Einsicht bemm. ..Die Geschäftsführung des Bankier Ort mann war also .nicht in allen Punkten klar, sondern hatte theilweise emen ge heimnißvollen Ebarakter. 7 - Als der hereingerufene junge Mann die Briefe seines Prinzipals in Emvfana genommen und dessen Privatkomptoir wieder verlassen hatte, gnss der Bankier nach einer Zeitung und versenkte sich' in die Lektüre der darin entbaltenen neueftei politischen und lokalen Nachrich ten: Tiefe Stille herrschte in beiden, durch die offenstehende Thür verbundenen Zimmern, nur ab ' ünö zu durch 'das kni stewde Geräusch eines springenden Fun kenS oder einer platzenden Steinkohle im Kamin unterbrochen. Im ersten Zim mer, Welches den Erngang von der Straße hatte, waren der frühen Morgenstunde wegen noch keine Geschäftskunden anwesend. ' 7 . ' " Um so mehr siel es in dieser Ruhe auf,
als die Thür, deren lIasschcibc mitÄoldbuchst.ibcn den ?!amcn des Ban!icrc- trug, geöffnet lourdc. Ein Frau trat ron dcr Straße herein. Ihr 1'stcht N'ar durch einen vom Hut herabhängenden Schleier verdeckt; in der Hand trug sic zusammcngcsaltetc Papiere. ; Der zweite der beiden Buchhalter, dem die Abfertigung der Kunden oblag, verlies; sein Pult und trat an den Ladentisch. Was baben Sie, Madame ?" Dabei streckte er seine Hand aus, um
die Papiere, welche er für zu verkaufende ! ölktlcn hielt, von der ,vran in (mviang zunehmen. Die torau schüttelte den Kops. Ist Herr Ortmann anwesend?" fragte sie, indem mit jeder Svlbe, die sie sprach. der Ton ibrer Stimme mehr und m?hr zum Flüstern herabsank. 'ie tonnen aua mit mir 5as iseschäft abmachen," sagte derjunzeÄaz.n, welcher glaubte, daß dieremde nicht mit dem herrschenden Geschäftsusus be kannt sei. Ortmann batte in seinem Privatemmer die Frage nach seiner Anwesenheit vernommen, und da er viele erbindungen unterhielt, die er ebenso wie einen beil seiner Briefe selbst kontrollirte und erledigte, legte er die Zeitung fort und trat auf die Schwelle derBerbindungsthür. Er wunderte sich ivar im Stillen, daß Jemand hier im Komptoir, während der allgemeinen Geschäftsstunden, nach ihm persönlich fragte, denn er pflegte gewisse intimere Kunden zu einer anderen Zeit selbst an einem ganz anderen Orte zu'empfangen, aber es konnte Ausnahmen gben, und daher war er sogleich bereit gewesen, persönlich in Aktion zu treten. Sie wünschen mich allein zu sprechen?" Die Fremde bebte merklich zusammen, als Ortmann sichtbar wurde, sie faßte mit beiden Händen krampfhaft an die Kante des Ladentisches,' als ob sie einen StützPunkt suchte, um nicht niederzusinken, wodurch, das Papier in ihrer Hand noch mehr zerknittert wurde, ader sie faßte ich sogleich wieder und antwortete kurz : Allein !" Dann bitte ich, , mir die Ebre ui acben !" Mit diesen Worten trat er in sein Privatkomptoir zurück. Der Buchhalter hob die im Ladentisch befindliche Klappe boch und ließ die fremde Frau durchgeben. Si? r . - i , w- rr'rirr soigie önmann, weiter, als sie sicy vei thm besand, die Thür nach dem Hauptkomptoir zumachte. ' NunZ" Er sprach weiter nichts, wie dies eine Wort, indem er hinter einem Sessel stehenb, die Hände auf die Lehne desselben stützte und die Verschleierte anstarrte, als wolle er ergrunden, wer. sich vinter diesen dunklen und dichten Schleierfalten verbarg: er verfolgte stets die Politik des Abwartens. Statt jeder naberen Antwort schlug die Fremde ihren Schleier hoch. Beide standen sich mehrere Augenblicke stumm gegenüber. Die blaffe Frau kämpfte er sichtlich so fcnr mit loN'erllcher Schwaä'e und seelischer Erregung, daß ihr dadurch der Eingang zu ihrer beabsichtigten Nede fehlte. Was Ortmann's Schweigen veranlaßte, wäre schwer zu bestimmen gewesen; seine Gesichtszüge blieben unbewegt lich und verriethen nichts, was in ibm Vorgehen mochte; in seinen Augen waren seine Empfindungen noch weniger ;u lesen, denn dle grüne Brille vertrat bei ibnen vollständig die Stelle einer M;;f. . (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. wt Wlttwe eines während der Belagerung von Glogau im Jahre 1813 gestorbenen Hauptmanns von Tempelhoff feierte am 9. Juli d. I. in Bres lau ihren hundertsten Geburts' tag. . Die Greisin, welche nach dem Verlust ihrer nahezu achtzigjährigen Tochter allein steht, erfreut sich einer seltenen geistigen Frische. Sie verfolgt mit Jntereffe die Tagesereignisse und ist eine eifrige Zeitungsleserin. , Aus Algerien wird der Naffegna" geschrieben: Daß hier .Soldaten, ohne etwas Schweres verbro chen zu haben, erschoffen werden, gehört nicht zu den Seltenheiten. Nur geben sich die Militär - Commandanten alle Mühe, daß solche Vorkommnisse nicht an die Oeffentlichkeit gelangen. Aber einer höchst grausamenStrafe muß Erwähnung aethan werden, die hier bei den französischeu Regimentern namentlich bei den Turcos und der Legion etrangeie" im Gebrauche steht und die dazu angethan ist, bei allen Menschen, in derer Brust noch ein Her; schlägt, große Entrüstung hervorzurufen. Diese Straft führt den Namen Crapaud". Der zu vestrafende Soldat wird mit nacktem Overleibe, die Hände an den Beinen festgebunden, das Haupt unbedeckt, tagelang der brennenden Sonne Afrika's ausge.setzt und man läßt ihn nur einige Au: genbliae zur ivienagezeit frei. Ä)er unglückliche Mann kann selbstverständlich nicht lange dem mächtigen Einfluffe der bestigen Sonnenstrahlen widerstehen, er fängt zu heulen an aber man bindet ihm den Mund gewaltsam zu, damit sein Schmerzensgeschrei die Wände des Käsernenhofeö nicht überschreite! Dies sind Thatsachen und es giebt keinen algerischeu Soldaten, der diese unerhörte Strafe nicht kennen würde. -Unseren unbußfertigen Radikalen, die in Frankreich, weil es jetzt eine Republik ist, die Wiege aller Vollkommenheiten erblicken, widmen wir" so schreibt das genannte Blatt dieses schändliche Factum, unwürdig einer großen Nation, die als Eulturnation doch Trägerin einer Eivilisation in Afrika sein will." Das unlängst in 'Paris aufgetauchte Project einer SäuglingsAusstellung" wird nun zur Wirklichkeit werden Diese Ausstellung ist international, sindet im Quartier Latin statt und dauert einen Tag. Der ofsicielle Titel bautet : Internationale Gesund-heits-und Schönheits-Eoncurrcnz." Zu gelassen sind alle Kinder im Altcr von ein bis drei Jahren. Das Comite der Ausstellung vfferirt erstens einen Preis von tausend Francs für das schönste
Kind im vesten Gesundheitszustand; zweitens einen Preis von 'fünfhundert Francs für das seinem Alter nach kräftigste Kind ; drittens fünf Preise Q hundert Francs für d!c nächstschönsten und kräftigsten Kinder. -Äußerdem - iöerden zahlreiche Medaillen an die Eltern, .'Km dcr und Ammen zur Vertheilung'gelangen. Die Preievcrtheilung erfolgt aus das Gutachten einer Commission von Pariser Aerzten und Künstlern. Preis gekrönte Säuglinge und Ammen, das war dem neunzehnten Jahrhundert vorbehalten ! ' " ' Zu Zgierz' im Bezirke Lodz ist in deutscherund polnischer Sprache die nachstehende Proklamation vcrbreitet worden : In Ansicht dessen', daß. das Zentralcomite untilgbare Beweise hat, daß Franz Helscher, Mitglied 'der Partei Proletariat" in ZgierzXRussischPolen), ohne die geringsten Gründe zuhaben, welche ihn entschuldigen könnten, Denunziant tourde, beschloß das Centralcomite am 26. Mai dJ.: 1) um Franz Helscher unschädlich für die Organisation zu machen, L) um denselben für Verrath zu strafen : a. den genannten Franz Hel, scher zum Tode zu verurlbeilen ;' d. mit der Vollstreckung deö Urtheils das Arbei. terkomite in Zzierg zu beauftragen. War schau, 28. Mai 183. Dieses Urtbeil wurde am 0. Juni d. I. vollstreckt. Das Zentralcomite. Proklamation : Genossen! Eine traurige, Nachricht theilen wir Euch. mit. Wir waren gezwungen, obgleich mit Ekel, uns mit dem .Blute unseres Kameraden Franz Helscher, eines Mitgliedes der Organisation in Zzierz, zu beflecken, mit Ekel, wiederholen wir, denn wir sind noch nicht, wie die Regie rung.bei uns, an gräßliches Alutvergießen gewöhnt. Helscher besaß nicht genug moralische Kraft, um sich den verschiedenen Einflüssen zu widersetzen. Cr stellte sein persönliches Interesse über das allgemeine Wohl ; er bemühte sich, einige Arbeiter ins Gefängniß zu stürzen und drohte.daß er noch Manchen hinter Schloß und ötiegel setzen werde. Wie batten also zu wählen : entweder einige. Genvs sen zu verlieren oder Helscher unschädlich zumachen. Wir wählten das,. Letztere, und so ereilte Helscher der Tod, der jeden Verräther treffen soll und muß. Wer den Kampfplatz betritt, weiß recht gut, daß ihm jeden Augenblick die Festung oder die schneebedcck:en Flächen Sibiriens drohen. Wer nicht Kraft genug besitzt um den Kampf auf Leben und Tod aus zukämpfen, bleibe lieber bei Seite) denn besser ist es, wir seien schwächer an Zahl, als daß wir ''errätber in unserer Mitte haben. Mag also Jeder dessen eingedenk sein, daß den 1'erräiher, welche Gründe auch immer ihn zum Verrath bewegen lögen, ob Asig''! oder versönliches nte-
IrvSi N r im f Mfsirt.T !i riVir ir. Sr V V "V-' 'Vvtiivjtii() VV Freiheit, in :,,i'i''glicl' der Tod erwa?tel. Das e,i:e..!eomi:e." ' - - Cisenbahu -Zeit -Tabelle. Ankunft und Ädgang der Eisenbahnzltge in Indianapolis, an und nach Sonn- -tag den 11. Mai 1884. Kledklano, Columbus, Tinelnnali. und Jndw. napoliß Eisenbahn (Vee Line.) Abgang: , 4 t m nderson Ak...ll.idm DautonK l r.ttt.I0m r... 7 30 a nkniifi? ; t tag .4)um ÄH 5lr.w nderson ... I 13 l JU 18 CU9r.10.35 m il olbkn Er.5.25 ?:m Vrightwood Division, C. K. C.nnd I. '' dgang täglich. 4.:em. - tZglich. 6.40 Cm 10.35 m 3.10 9? ., ZL5 M ' 4.55 - Ugltch. dl - taaUA.10.3bnm 1U.1U fiVX 11.15 rn 2M 9tm 3.30 R " taalid). 9!rn 7.ÖJ M I Pitburg, Cincmnali & St. Loult Siseniähn ZI P I V P r täglich 4.2-2 Bei Dek Ör eulge nommenSonnt.lil.4d Brn RDkkau4g. Sonntag 4.00 N VBWBKP kläglich h.. 4.K5 Danton S aulg Sonnt 4.5SX5rn ich ee aul non Sonnt. 9.40 Orn St V P W P täglich.... .11.37 Brn C 5D Cj aul. Sonntag .... SL? N Z) P W B P . l ttglch..... iq.?t,m Da,to Er au. Sonntag 10.2a Km Chicago Rollte dia Kokons. Ehieago Schnell ug täg ll.lS Nm tkagsrirei.ll.'Nm Jnd'l te fiou. Schnelliua... 3.19 &a Indxl' Leu. rprei 3j2 9!rn Terre Haute, Vandalia & St.Louis Sisenbaha. ailreain .... 7.15 Tag rp, v tl.Sd N erreHeut fice. 4.U0 Nm Paetfte t 10.45 Um Schnellzug 3.60 Ca ail und et... 10.00 m Taa rxreß.... 3.3 JKa atl unbÄcc... 4.40 Ciueinnati, Indianapolis, l. Louis n. Ehiraes m : r r . t tri t .11 ... " izeAv. luaanaii zvlvinon. ouiv.7k L. 4.w incinnati Acc 7 00 85m tneinnatt cc.ll.OJ vm C.t IC. Z..45 R Sndianap fUce: 10.30 m L'viU x x. 11.S0 Wevem r ... lUüm ff 6t 8 5 2 glich c e.,o.4jm in, ce OJbb 9lm Chicago Division. f eo Burl 9t. e.bLvm hicag Mail x.:2.10R Skflrn i i.i.0Rm s L töglich i t 11.20 SkM die Lou L. tägliche cui.. 3.33 Cm Lafayktt, kk ..10.40 ff L Rail x e..SO Nm Eincinnatt ee .40 Zeffersonville, Madison und Jndlerapolik ' lsendavu. . . , . . ad x- iag. .. .is : 8 ad ee... 7.?5 M ' dKdati.' 9.4SM ndbieerUalO.U Jnd Rad ail 3 50 Nm St ?1 N l ffr. 7.00 ind I x täg. 6.45 9im St EIL tag 10.45 Wabash, St. Loui & Parifie. - 4 etörkhieRail 7.15 vm 2.14 N ThiMich 5 c Cl 11.N Nm Thi4Srtg Z.00 Zol t Wr . 11.30 et EH NaU. .so N Jndiana, Vloomington undWefiern Eisenbahn S Vr Vkail.. 7J0Bm Tr F L tt 5.10 rawfordo.. R u St I k tZgN.1l) RM afternSVl. täglich 3.50 Eine Spe 11.15 m UlantU!. 6.15 8! Et. Louis Division. VoresteldLkk... 6.30 vm I Rächt 9t. 3.55 Cra all u Tag. 8.05 m I ail n Zag j. 8.00 acht i U5m INtfi,U ßcc. 6.10Sa Oeftliche Division. . Oefll.rail....4L0Vm Pacisie Erpreß.. 7 OCSrn TSgl. Sexreß....!! 4JCrn 3 i 10 25N tlantie r,.... 4sNm j Western Ez? .... 45m Louisbille,New Albanh K Chicago.' Air-Line. lzicago x tgl..lZ.lX)?km Chicago j. tgl.'. 3.103m Monon ce 5.015k I iSonon Ae ......10.303 Wtch Cit? Chicag. Mich. CU Cbie. Er MaU tt.Nm I öj atl..... 4)02 Indianapolis und vinceunes Eisenbahn.. -. Nail ffair, I TM v vweens Zcc.10 34 Cm vtneenne ee . 39 9! Stall ak . 4.39 Sa Indianapolis und St Louis Siseübahn.' ' ragtzrti.ek. RVneztti. täglich 7.10 V CC 3.55 V oft u 6t 2 9. 6.15 Um Loeil Passen?. 90 R D u 64 fc ij Da, r e tag IV SLöN. täglich u e e.lO.KS R Jndianaxoli Se Z.ldNs. Tinewn att,H amilto nä?J ad l an apoNs I isenb ahn 3ndp StLouis 4.00 vm I ff,nnrIvillLk vm orillKe 4.30 R ail. 11.50 Cm Andvln St. L. .4 Ind, U StLoutslO. 4lZM fftn.,D.r.N.Il?.50Bm l Cmcinnati. Lüg it r. e. Lehnsefsel-Ear " mit., 5a)Uf.28agn. Bit p. XXA tl, citt tz.. ,tl.Tk
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