Indiana Tribüne, Volume 7, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1884 — Page 1
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I " YMi . J -" Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummer 310. Indianapolis, Jndiana. Dienstag, den 29. Juli 188. C
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Anzeigen
in tiefer Spalte unter dem Titel Ver langt-, .Gesucht", .Gesunden", .Verloren", soweit dieselben nicht Q5e schästtanzeigen sind und den Raum von drei Zeilen nicht überstigen, w.'rden unentgelt ich aufglommen. Anzeigen, wel.be bii Mittag? 1 Uhr abge geben werden, finden noch am selbigen Tage Ausnahme. Verlangt. 3tttfrtttrtf TiengmZdchen, Näh. un La JOCtiWiJtJl , tenmlb$en rhalttn gut Stellen ebenso Her schaften gut Mädchen achge xouU, durch A. Schmidt, in reer ctiafce. Schickt in Postkarte. da V.1 Ein Mädchen fürHauSarbett. DriUNgr . leine Familie. ö!o. Mi N. Blak Straße, Gdt Elizadelh Straße. Jag Stelleaesttch : ffMÄ?i&ä nd ,nverlZ'siz. wünscht sofort eine Stelle in einer äerei. ader,Z 104 Äa?leflraße. "... f.. .4. . ?w,i Arbeiter, Hut Solche, 19 Cliuillll . welch aut melk n können. brauchen sich ,a melden. Näherei 505 Midisan oeiiue 30;l ?lflrtttrtf erden Carpetrizkzu kau. OCViUIiat fn gesucht, ädere ,.176 Virginia Aoenue dei William traJ. 31 jl fttif t4 . Mann, der mit Pferden um 2Jlimjl gehen kann und in der Stadt gut bekannt ist, sucht Beschäftigung. Nähere 0. 14 5aviZ Etraße. SDjl .'S? 4-äii sCtk Zmei junge Leur, wlch stcuegenlcy : Zrst tiirli über See kamen, und von denen der Sine lai ttzzergefchäft und der Andere daZ Schreinergeschäft erlernt hat, 'ünschen irgendwelche Bschä!tigung. Siähere 104 ?o'.iZlaßflrave, 1 Trexve hoch. Z9jl 9in ut Mädchen für Hau,Oriantjt arbeit. 0.305 Ost Ohiostr. Nuter Lohn. da "ff rttrt f Ein gut? Mädchen fiir Hau, erzailszr. arbeit. o.ffJtiCflSaftinfi toustraße, bei Tr. Denkk'Walter. 31 jl Zu vermiethen : SSÄIÄ t.r'I Block. Ost Washington Straße. 3ag Zu vermiethen '.?JÄ$SSI 3i wird auch Kot dazu gegeben. i;o..2U) Ost Markkt '-traße. da Zu kaufe esuclit : S'ASW tau Sturm, rare of Otto Schissel, Sit artest und Aadash Ltraie. Zag
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Neues per Telegraph. Wetteraussichten. Was hing ton. 29. Juli. Stellen, weise Regen, stationäre Temperatur. Präsident Gr ev y P a riS. 29. Juli. Prgsident Grkdy hatte einen neuen Anfall seiner neuliäzen Kcankhtit, doch glaubt man, daß die &t fahr vorüber ist. Die französische Verfassung. Paris. 29. Juli. Minister Feny hielt hkute eine Rede an die Masoritäl der Deputirtenkammer. Er wünschte ihre Ansichten. ietktssZ der vorgeschlagenen Verfassungsänderung zu wissen, da der Senat den Artikel 8 der Revision nicht anzunehmen Willens fei. Die De putirtea schienen geneigt, den Artikel auszugeben, doch wollen sie eS erst im Senate zur Abstimmung kommen lassen. G o r d o n. C a i r o. 29. Juli. Ein ttausmann.
der Kassala am 21. verlief, berichtet, dak er einen Aries Gordons an den Mudir von Kassala vom 11. Juni gelesen habe und dak Gordon sicher sei und genügend LebenSmittel habe. Drahtnachrichten. Die 5?osten der Greeley Expediton. Washington. 28. Juli. Die Kosten der Greeley HilssExpedition belaufen sich nach den Schkdungen de Marinedepartements aus ?700.0w. Ur. sprünglich wurden die Kosten aus 5500.000 geschädt. Ein großer Theil der LebenSmittel ist jedoch sür die Marine brauchbar und der Aerkaus der Schisse Bear- und ThetiS wird ebenfalls bedeutende Summen bringen. C i v i l d i e n st Prüfungen. Washington. 23. Juli. Die Civildienst Commission hat ungefähr gesähr 5000 Kandidat sür 150 Stellen im PensionSdZenste-gkpnist.-- Füriewr Zweig der Verwaltung werden keine Prüfungen mehr vorgenommen. Die JrlSnder. New York. 28. Ju!i. In Chicker. ing Hall fand eine Versammlung von JrlSndtrn statt. velcheBlaine und Logan unterflüben wollen. Austin G. Ford führte den Vorsik. ES waren etwa .".000 Personen anwesend. Rev. &. W. Pev per von Ohio hielt eine Rede. Er sagte, sie stien zusammengekommen, um den Kandidaten der .London Times" zu schlabkn. Die englische Regieeung habe immer der republikanischen Partei cppo nirt und suche durch Agitation sür den Freihandel da? Land zu ruiniren. Die Katholiken seien gegen Cleveland und er hoffe, daß dieser im November so lies hzgraben werde, dak ihn Gabriels Po saune nicht mehr erwecken könne. Der S trile de r Maurer. N e w V o r r. 23. Juli. Heute beginnt die zweite Woche deö Ausstände der Backsteinmaurer und Bauarbeiter. Die Berichte darüber sind widelsprechend. Die Ärbeitgeber sagen 3000 Mann be fmden sich im Ausstände. Die Arbeiter selbst geben die Zahl aus 700 an. Wo die Bauunteinehmer die Forderung der Maurer nicht bewilligten, legten auch die Ctückarbeiler die Arbeit nieder. DaS Comite der Ausständigen berich tete. dab vier weiter Firmen nachgegeben haben. Es handelt sich bei diesem Strikc um die Erzielung eines neunstündigen Ar beilStagtS. ' Bankkrach. Brazil. 23. Juli. Die Commercial Bank, Eigenthümer: Brighten und Teter hat heute ihre Zahlungen eingestellt. Näheres ist noch nicht bekannt. Greendacker. D a y t o n. O. 28. Juli. Die Grecnbacker hielten heute ihre Staalsconven tion ab und stellten ein StaatZticket aus. Eine bankerotte Regierung. . Havanna. 28 Juli.- Die Solda ten in Puerto Principe, die feit längerer Zeit nicht bezahlt wurden, versahen sich in den Läden der Stadt gewaltsam mit LebenSmittel. Man telegraphirte an den Generalcapitän, der sich an den Generaldirektor deL Schatzamts wandte. Dieser erklärte, daß sich aus der ganzen Insel nicht mehr als 530.000 im Besitze der Regierung und zwar in Villa Clara befänden. Man schickte das Geld nach Puerto Principe. ' Der spanische KeiegSdampfer Conception kann nicht abfahren, weil lein Geld da ist, um die Mannschaft zu bezahlen Der Generaldirektor d:S Schatzamtes versuchte von dem Bankier T. M. Bor geS $100.000 zu borgen, wurde aber ab. schläglich beschicken.
Ver Kabei
Die Cholera. Paris, 28. Juli. In einem der! hiesigen Hyspilälcr kam ein milder Chole' rasall vor. Letzte Nacht starben in Marseilles 13. in Toulon 11 Personen. Nachrichten von der Grenze lauten sehr schlimm. Der Zustand deS Hospitals in Vintimiglia ist schrecklich. Zehn Fälle sind daselbst bereits vorgekommen. O s m a n D i g m a. C a t r o, 23. Juli. Ein arabischer Händler kam von Amarar in Assuanan. Er sagt, daü man dortselbst berichte, daß OSman Digma am 18. von einem Ange hörigen deS Bischarin Stammes, gelödtet worden sei, weil er dessen Neffen, der sich nicht den Rebellen anschlieben wollte, ver letzt habe. 130Menschenleb e n. London. 28. Juli. Bei dem Zu sammenstoß deS Dampfers Laxhammit dem spanischen Dampser Gizon" gingen 130 Menschenleben verloren. Der Zusammenstoß ereignete sich während eines dichten Nebels. Der Glzon" fuhr in die Mitte deS Laxham" hinein und schnitt das Schiff fast entzwei, erlitt jedoch selbst solche Beschädigungen, daß er bald daraus sank. Die Passagiere kämpften um ihr Leben und diejenigen, welche es bereit gelungen war. ihre Zuflucht in den Booten zu finden, hielten die Andern mitMessern und Pistolen vom Nachspringen ab. Stanley. London. 28. Juli. Der Afrikaforscher, kam deute Abenk in Plymoulh an. Er sprach die Ansicht aus, daß eS für GordDN nicht schwierig sei von Kha? tum zu entkommen. ES könnte in Dampsern von Khartum biS Gondokoro, 500 Meilen weit fahren und von da über Bahara nach Zanzibar kommen. Außeidem könnte er auch über Uganda die Stationen Stanl.yZ erreichen und den Congo hinab entkommen. Stanliu meint, cs könnte einem Sol daten nicht aukerordentlich schwer fallen, die Wege ein;uschlagen.dieDr. Schwein surth, Sir Samuel Bakerund Lady und verschiedene Missionäre überwunden hab?n. Der Handelsvertrag mit Spanien. Madrid. 28. Juli. Der Gesandte Förster hatte am Samstag wieder efne Unterredung mit Sennor Eastillo, dem spanischen Premier. Spanien macht große Schwiclikeiten im Abschlug des Handelsvertrages. Der P a n a m a Kanal. P a n a i a. 28. I lli. Die Quarantainemakregeln sind abgeschafft. Dr. Lopez, der Kanalarzt starb an Diffenterie. Die Hospitäler sind gefüllt unö eS fehlt an Krankenwärtern. Schwere Regen güjse liindern den Fortgang der Ar beiten. SekiffSnaetirickren N e w A o r k. 28. Juli. Angekom. mcn : Dampser Gallia von Liverpool; .Polaria" und .Rhaetia" von Hamburg. Q u e e n s t o wo n, 28. Juli. Ange kommen : Du- Dampser Circassian" von Montreal, Wisconsin", Canada", Dorfer, Statc os Nevada"..Aus!ralia" und Cvledonia" von New i)ol. Marktpreise. ZLe ,,en -"Jto. 1 M. l)Jc: No. 1 roth. 8Gc. St ot n 9lo.2 weid gelb t-2t; gcinilch. ;ic Has e r Lks. 2 wci gemischt 3c. lttoggn 18:. R l i t 11 1.7 5. Heu fll.OJ. Schintn I2i ls.'ic Schult rn -f'4' Spck llk. Seilen - 10c. Sch n i n t f 4 rn a 1 1 8 1; - ; b. l ftainilq $4.i ane, fl.W-5.n; 8;tr$i.5-2.60. tcr llc; imStot 12:. B t t e r Ereamru Ä-2.'e: Datr, llt; Coiin tr, 10 lic. Hühner Alte 8c; junge 13: per Pfund. artoffeln Neu N.l -l.'v per Brl. i e si g es. Edcscheldunge. F.lnnic Drille w U vcn ihrem Manne. Hariy Drak.', geschieden siin. Sie ist mit demselben seit dem 21. Dezember 18S0 verhciraihek, doch will sie wenig von dcm Segen einer glücklichen Ehe ge sehen, dagegen massenhast Schläge und Schimpsworte erhalten haben, wenn Harry betrunken nach Hause kam. Sie hatte schon letztes Jahr eine Scher dungsklage eingereicht gehabt. Damals am 22. Oktober hätte er ihr einen Eid geleistet, nicht mrhr zu trinken. Sei nen Schwur hätte er aber nur 14 Tage gehalten, dann sei die Sauferei aufS neue angegangen und die Schläge feien noch beffer ausgesallen als vorher. Eine andere Ehescheidungsklage ist gegen John N. Beeler, der im Dezember 1883 wegen Postraub inS Zuchthaus ge schickt wurde, von Frau Jndiana Beeber
eingereicht worden. BiS zu jenem Zeit
Punkt hatte sie fiel? glüSlich mit dem Manne gelebt. AIS Grund der Schei. dung gibt sie die Verurtheilunz ihres ManneS an. V . . Mary Greer will von .'Robert Greer geschieden sein. Sie heiratheten im Jahre 1875. Gründe de Verlangens.Trunkenheit, er habe nicht . für sie gesorgt u. s. w., auch lasse er sich mit anderen Frauenzimmern ein. ' ' . Aom Auslande. Eine interessante (5nt führungsgeschichte fand m Lemberg neu lich ihren vorläufigen. Abschluß. Die 17jährige Tochter des jüdischen Wirthsbauspächters Ehaim Augenblick, in einem Dorfe bei Brody, verliebte sich in den in derselben Ortschaft lebenden - begüterten Landmann Nikolaus Kolvnicki und ging mit demselben unter Mitnahme von Es selten aus dem väterlichen Hause durch.' Das Pärchen wollte sich nach Lemberg begeben, der Vater des Mädchens setzte indeß den Flüchtigen nach und holte sie in .irasne ein. Da aber das Madchen sich hartnäckig weigerte, - dem Vater zu folgen, setzte derselbe in Gesellschaft des Liebespaares die Reise nach Lemberg fort. Jedoch auch im Cyupe wollte es den eifrigsten Bemühungen des Vaters nicht gelingen, seine Tochter umzustimmen und die Zusage zur Rückkehr in das Elternhaus von ihr zu . erhalten, selbst dann nicht, als er auf Intervention der Akitreisenden erklärte, die Einwilligung zur Taufe des MädchenS geben zu wol len, falls ihr Geliebter wirklich die ernstliche Absicht habe, sie zu, heiratben. In Lemberg angelangt, begab sich dieLanze Gesellschaft zum Polizei-Eommillariat auf dem Bahnhöfe. Dort gelang es dem amtirenden Poiizei-.öommissär, dasMädchen zu veranlassen, ihrem Vater zu folgen, während ihr Geliebter, nach einem mißlungenen Fluchtversuche, so lange auf dem Commiffariate zurückbehalten wurde, bis die Spur des Alten, der sich mit seim Kinde in einen Gasthof nach du Stadt begeben hatte,verloren war. Beim Scheiden rief Kolynicki - dem Juden die Worte zu : Es wird Euch ja nichts hel fen, sie wird schon zu zn!r zurückkehren!". Den andern Morgen.'' als de? Äater aus wachte, war in der That seine Tochter verschwunden. Vergebens begab er sich nun zur Polizeibehörde, um fein Kmd den Händen des Verführers, in die. es ohne Zweifel wiederum freiwillig aera then war, zu entreißen das flüchtige Pärchen war nicht aufzufinden. Vor dem Schwurgericht in Kottbus standen am 1. und 2. Juli der Arbeiter Franz Josef Iahn aus Rußland und der Häusler Mathes Kuris aus gschipkan unter der Anklage des Raubmordes. Die Ermordete ist die Handelsfrau Foester, welche am 17. Februar auf. dem Wege von Zschipkan nach Rußland mit zerschmettertem Schädel aufgefunden wurde. Es wurde festgestellt, daß die grau an ihrem Ausgangsorte dieSumme öon 30 M bei sich getragen hatte, welche ibr geraubt worden ist. Der Verdacht richtete sich sofort auf den Iahn, welcher am Orte der That gesehen worden war, nach der Ermordung mehr Geld als ge ivöhnlich ausgegeben l)atte und bei dem man schließlich auch em Paar stark mit Blut befleckte Beinkleider vorfand. Iahn versuchte nun zunächst den Verdacht auf Kuris zu lenken, indem er behauptete, daß er an jenem Tage vom Thatorte her Hilferufe gehört und als er dorthin geeilt, den Kuris bei der Leiche gesehen habe. Die Geschworenen entnahmen jedoch aus den vorgeführten BelaswngSMomenten keinen genügenden Beweis für die Schuld des Kuris, sprachen denselben frei und erkannten nur den Iahn des Raubes und MordeS schuldig. Der Gc richtshof sprach demgemäß daS Todesurtheil über Iahn aus. -Einen originellen Studentenstreich erzählt die Tüb. Chr.": Einem wohlthätigen Zweck zu Liebe (Unterstützung deS Re'tchs-WaisenhauseS zu Lahr) warfen sich fünf Tübinge-.Stu-dirende in das Costüm reisender Handwerksburschen und zogen, von Niemand erkannt, Sonntag Morgens aus Tübingens Mauern. Bis Reutlingen wurde die Bahn benutzt, von da ging's zu Fuß über Urach, Feldstetten nach Blaubeuren. Von hier aus wagten die tapferen Gebrüder Straubinger sogar einen Abstecher nach Ulm, wo sie, wie auf der ganzen Reise, von der Polizei unbehelligt blieben. Nur ein Fahnder (Ge, Heimpolizist) gesellte sich in der von den Fünfen ausgesuchteuStromerkneipe Ulms zu denselben, wurde aber, weil er sie etwas gar zu scharf beobachten zu müffen glaubte, von diesen bald erkannt und auf allerlei Weise gehänselt und geneckt. Ueber Blaubeuren, Schelklingen, Münsingen, Würtingen ging die Fußreise zurück bis Reutlingen, von hier fuhren die zwei Oberstraubinger noch am lichten Tage nach Tübingen zurück, um auch hier noch ihr Fechthandwerk weiter zu betreiben, allerdings in etwas anderer Weise, als auf der Reise selbst. Denn während man sich in den berührten Ortsch asten damit begnügt hatte, vor dem Pfarrhause, einem oder mehreren WirthsHäusern, oder wohl auch vor einem wohlhabend scheinenden Bauernbause . ein Ständchen zu bringen (die mehrstimmig gesungenen Lieder wurden von den reisenden Musikanten" mit der Clarinette begleitet), wagte nun. sich hier, im
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