Indiana Tribüne, Volume 7, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1884 — Page 3
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Die Beilchendame.
Cknsaliont.Romau dou Carl Gorli. lFortsebung.) Wie ick vermuthet," sagte sie, eine, vornebme Dame. Man merkt ihrem gan;en Auftreten gleich Rang und Reichthum UN. , . ; Sie gab die Karte dem Assessor und bat denselben, ihre neue Adresse darauf zu sckreiben.' ' Ernst zog ein kleines Notizbuch aus der Westentaschen, entnahm demselben einen Bleistift. Er legte die von Frau Lessing empfangene Visitenkarte auj den Tisch, so daß sie von 'dem ' hellen Lichtstrahl der Lampe getroffen wurde und beugte sich nieder, um Straße und Hausnummer darauf zu schreiben. ' ' Aber kaum batte'er einen Blick' auf.die Karte geworfen,als sick dieselbe aufregenoeSzenewie gestern Äoend imOpernbause nun hier wieverholte, nur daß es jetzt der Asieffor Simmern, der Verlöbte HelenenS war. welcber einen gleichen Schrei aus stieß Wie gestern Abend sein Fieund, Kurt von Below. . Helene und ihre Mutter-fuhren erstreckt zusammen und '.Zaben'ganz verwirrt auf den Affesior. . Aber noch ehe Helene Zeit gehabt hatte, eine Iraze an ibren ''erlodren zu richten, entfuhr dessen iKunde ein zweiter Aufruf, welcher' das schreädasre Erstaunen der beiden Damen noch verstärkt '.'Die T'eilchendame " rief der Assessor, während der jähe Wechsel stinerÄesichtsfarbe feineinnere Aufregung ebenso . sehr verrib'wie 'er seinen 'zitternden Fingern en!sa!!ende Bleistift. Wer ist die Veilchendame V' .. fragte Helene mit wachsender Unruhe. kennen Sie die Gräsin V lautet jetzt die gleitlzeitige Frage der Frau Les sing sticht personlich !" erwiderte der Assessor. , . , Helene batte die Visitenkarte ergriffen 4 , . 4. ...r.i c itno las icyi aus oerleioen: : Asta, Gräfin von Schönmark, geb. Freiin von Zichi." Sie ist es wirklich !" konnte der Assessor siä nicht enthalten, auszurufen. Beide Tamen drangen mit Fragen in ihn, welche Bewandtniß es mit dieser Gräfin. die er als Veilchendame" bezeichnet, denn eigentlich habe, und ihm blieb nichts weiter übrig, als seiner Braut und deren Mutter die Begebenheiten des gestrigen Abends zu erzählen. Die Sache war nun, soweit sie den Asseffsr betraf, allerdings dadurcl' aufgeklärt. - ' , . . Kurt von Below hatte jedenfalls die Hauptrolle in dem Abenteuer mit der gebeimnivvoilen beilchendame, die nch letzt als ttränn Schönmark entpuppt batte. gespielt, aber in Helenens Herz war doch der erste Stachel von Eifersucht gedrunn. m. .. .... Trotz ihrer bisherigen Unerfahrenheit füblte sie beraus, daß diese rätbselbafte Gräfin auf ibren Verlobten Eindruck gemacht und sein Interesse geweckt haben mußte, wäre es auch nur das der )keugierde über den Zweck ihres hiesigen Aufenthalts gewesen. Ernst's Aufschrei, als er den ökamen der dränn auf der Visitenkatte erblickt, war nicht mehr zu leugnen ; allerdings tonnte er ihm durch die Überraschung über das seltsame Zusammentreffen entlockt worden sein, daß er diese in vieler Hinsicht so ausfallende Frau jetzt so plötzlich in dem Hauj: seiner Schwiegermutter wiederfand. . Die Letztere wär durch die Mittheilung desAssessors vollkommen zufriedengestellt; für sie war es nichts wie ein einfach Zufall, daß der Verlobte ihrer Tochter die fremde Dame, welche heute die Zimmer vri ihr gemiethet, schon gestern im Opernhause gesehen hatte. Sie meinte, zaß es passend sei, wenn Helene und der Ässcsicr ): i:i die i. orderen Salons begleiteten, um der Gräsin votgestelll zu werden. Die z erste Meinungsverschiedenheil zwischen dem Affeffor und Helenen trat jetzt schon ein.als Frau Lessing das Brautpaar aufforderte, sie zur Gräsin Schön mark zu begleiten. Simmern war dazu bereit, Helene aber verweigerte ihr Mitgehen entschieden. Der Affeffor, verwundert über diese Weigerung seiner Braut, richtete einen fragenden Blick auf dieselbe, aber er sagte kein Wort. Anders Helenen's Mutter. : Warum willst Du nicht mit zur Gräsin gehen?" fragte, sie und ein gewisser Vonvurf klang in dem Ton ihrer Stimme durch, da dieselbe längere Zeit uw sere Hauszenossin bleiben wird, mußt Du ihr doch einmal vorgestellt werden. Dein Verlobter ebenfalls, und am besten wird dies sogleich geichehen, umsomedr, als Ernst die Güte haben will, ., das 'Gepäck der Dame aus dem Hotel herbringen zu lassen, und dieselbe hierbei noch einen ganz speciellen Wunscd auszusprecben bätte. Helene war eine durchaus passive Natur.' Sie hatte gegen diese Worte ihrer Mutter keinen Widerspruch medr, aber auch keine laute Zustimmung. Was in .ihr vorgehen mochte, sprach sie nicht aus, sie lenkte nur den Kopf und folgte ihrer Mutter und ihrem Verlobten nach' den 'Vörderzimmern, welche von .der Gräfin Echönmark in : Besitz genommen waren. . Die beiden Salons waren bereits glänzend erleuchtet. Die Gräsin schien sich bereits völlig orientirt zu baben, überbaust eine sehr determinirie zzraü zu scin.die von Niemandem, selbst von der Bedienung nicht abhangig sein will, sondern sich in Allem auf sich selbst verläßt.' , f Tie hatte im Schlafzimmer die Ctrcichbolzdose aufgefunden, und dann die Lichi ter ans den in beiden Sälöns sich besindenden bronzenen Armleuchtern angezündet.' Blendende Helle fluthete durch die Räume, als Frau Lessinz. gefolgt von Helenen und dem Affeffor in dieselben eintrat. Dem Letzteren klopfte das Herz fast hörbar, da er die Beilchendame wiedersehen sollte.' " , Die Gräsin, welche sich auf 'datz tarnioisinfarbeneSopha im'ersten Salon niedergelassen, erhob sich.als sie Frau Lessing und das junge Brautpaar erscheinen sah. Ihre hohe schlanke und dabei" doch volle Gestalt war wie gestern Ab'end in schwarze Seide gehüllt.nur daß das Kleid.welcheS sie heute trug, bis an denHals geschlos-
m war. . U)te Gräsin Lchönmark war keine jener Damen, deren Schönheit nur in der Entfernung gesehen, blendet, sie hielt im Gegentheil die schärfste Musterung in der Nähe aus. Der Affessor entdeckte heute in ihrem Gesicht xinen Zug von Lieblichkeit, der ihm gestern im Opernhaus völlig entgangen war, auch, erschien sie ihm in der Nähe junger, , als wie er sie fite jetzt 'gehalten hättet -Jedenfalls war sie eine Dame, welche ebenso viel weibliche Anmuth wie imponirende Majestät in sich vereiniAte, und deren Reize jedes Vkännerherz in Flammen sei$m mußte. Das freundliche Lächeln auf ihrem Gesicht,' 'womit sie dieintretende Frau Lessing begrüßenroöllte, verschwand, als sie hinter derselben en Affeffor und Helenen bemerkte, und machte einem fragenden Ausdruck Platz. ' , Erlauben Sie, Frau Gräfin," begannFrau Lessing, Ihnen hier meine Tochter und deren Verlobten, Henn Affessor Eim' mern vorzustellen. Die Gräsin neigte, kaum merkbar, das, Haupt, tvabr?nd.derMffeffor und' .Helene ibr eine tiese'Verbeugung macbten. Also ein Rechtsgelehrter? sagte die Gräfin mit einer Stimme, derenI-Wohl laut bis in das Innerste seiner Seele drang, ihn- mit einem.. schnellen - Blicke
messend, der mehrprüfend als freundlichwar. ie vq wlever aus das opha'und machte , mit unnachahmlicher vornehmer Grazie eine einladende Bewegunz mit der Hand. Die drei Anderen nahmen auf.den Sesseln, welche den Tisch umstanden, Platz.. i:.t . Mein Schwiegersohn,"fuhr Frau Lessing fort, will die Äüte haben, Jhr Gepack aus dem Hotel lerbesorgen zu lassen." . Gräsin Schönmark Verbeugte sich aegen den jungen Mann,' als ob sie ihm kür die Mühe im Voraus danken wollte. Denken Sie nur, Frau Gräfin," sprach Frau Lessinz weiter, wie wunderbar oft der Zufall spielt, zumal in solcher großen Stadt wie die unsrige ; mein Schwiegersöhn behauptet, daSie ihm nicht unbekannt seien." Die Gräsin heftete bei dieser, überraschenken Eröffnung abermals einen prüsenden Blick auf den Assessor, sonst veränderte sich kein Zug ihres Gesichts, ein Beweis, welch eine Meisterin sie in der schwierigen ctwist der Selbstbeherrschung sein mußte. Ich hatte die Ehre," sagte der Assessor, die gnädige Frau gestern Abend im Opernhause zu bemerken." Ganz recht," erwiderte sie ruhig, der r" f. ri .rouoaoour ii eine memer leoiingööpern ; ich besuche' an allen.'Orten, wo ich mich aufhalte, selbst im Sommer, viel das Theatet; ' wir Menfchen haben ja Alle unsere Liebhabereien, und ich liebe ganz besonders die Musik." . Doch .wohl auch die Blumen ?" meinte der Affessor. Wie so?" Gestern in der Oper.trugen die Frau Gräsin einen prachtvollen Veilchenstrauß und heute bemerke ich wiedereinige. derselben Blumen an dem Kleide der gnädigen Frau." Die Gräsin erbleichte sichtbar, . verlor aber keinen Augenblick ihre stolze, sichere Haltung. Vor ihrer Brust waren einige halb verwelkte Veilchen befestigt, deren kleine BlüttVenhäupter, völlig zerdrückt, traurig Herabhinzen. Sie beobachten scharf,' .mein Herr," sagte die Grafin und beschäftigte sich mit den vertrockneten Veilchen, welche.sie'fester in das Knopfloch ihrer seidenen Kleidertaille hineinsteckte, da sie demselben zu entfallen drohten, ich trage stets Veilchen an mir, und daß die heutigen schon ganz verwelkt sind,, liegt daran, weil ich die kleine Blumenbändlerin, der ich meine Kundschaft versprochen hatte, nicht an i r c ! i f nr ' um veravreoelen um traf, sorgen werde ich die arme Kleine, welches einer merkwürdigen Aehnlichkeit .wezen meine ganze Srmpathie gewonnen hat, Wohl wie derfinden, dann werde ich ihr meine neue Wohnung sagen und fortan soll sie mir täglich einen Veilchenstrauß hieber bringen ; für heute genügen mir auch diese verwelkten Veilchen." '..Sie drückte dabei ihre Hand aus die Brust. ' - -Ihre Liebhaberei für Veilchen," 'bemerkte derAssessor, muß eine sehr große sein, Frau Grstsin, da Ihnen selbst verwelkte genügen." ' Sie täuscken sich, ich bin durchaus keine Freundin von Veilchen, dieselben stimmen mich ernst." '. . Und doch schmücken Siesich unausgesetzt mit d'nsrlöen t" ' Ich trage sie zur Erinnerung an ein Gelübdes . An ein Gelübde " fragten der Affessor und Frau Lessing zugleich. Helene, welche noch kein Wort aespro ä'en datte, stimmte, auch jetzt nickt in dirs I' Fragen ihrer Äiutter.und .ihres Verlobi . . : , l. .. j. ii : V!. !!" ' leii ein, ucci iv tyrnai.cic vie sa'vne i?rasin mit erböbtem Jntereffe, in welches sich ein unrrklartich?s Gesühl von Furcht mischte. . ' . ... sagte die Äräsin, die Veilchen sollen in ich erinnern, meine Pflicht zu !l Uil - ?amit erhob sie sich., als ob sie das iesvrääi . über die Veilchen abbrechen wollte. Augenscheinlich hä:M5ie Ers innerung an, das Gelübdes rlcheS die Veilchen ' für ' sie verkörpertet ihrt ' regt, denn ganz abweichend dorr-. ihrer bisherigen vornehmen Ruhe, schritt.su ungestüm schnell durch. den.Oälen,Vwars . ? ori c r I einen vua euren oas jenner aus o te ze? dunkle Straße,'Iehrte aber sogleich wieder . rW M V zu ren anderen, wele n auq.erd?5en 7 .. ' :' J i.-iv.-yaiken, zurua: von ver , elttakeit lyrer Bewegungen jv'ar der schwarz Jttkamm, der ibr Haar usammenaehälten. 'wr Erde gefallen ; ihre rotbblönden Locken, ih rer Feffel entledigt, .umflogen das Herrliche Haupt in wilder, aber malerischer Unordnung; die früher bleichen Wangen waren von einem lebhafteren Anflug von Notbe ubergoffen, das dunkle Auae glühte, der üvpige Busen .wallte mächtig unter der-ihn umschließenden Hülle und drohte diese msvrenaeir. Die Grasin glich in diesem Augenblick dem .Urbilde jener heldenhaften' ' Judith Mche'jHer,' auch der grausigsten That fähig war und 'die . . T m - nacy rem Haupt unvViu: ves oiosernes, , ri i ? , r . k lyres .ovseinoes, letzte ; sie war surqr bar schön. ' ' Der Assessor tönnteÄn. Blick nicht von . c 1 V r i i r r - iyr enoen, sicy mqi san an io.ren wunderbaren Reizen sehen: es war das schönste, bezauberndste &eib, das er je -
oitai; er yane lein 'even innge'oen m)gen, tvenn er dadurch hätte erfahren tönnen, an welches geheimnißvolle Gelübde die Veilchen diese wunderbare Frau erinnem sollten. Mit einem Schlage. war sie wieder eh ne Andere geworden ; der Sturm in ihrem Innern hatte sich gelegt, sie hatte ihre volle , Selbstbeherrschung wieder erlangt und mit vollkommener Ruhe und gesellschaftlicher Freiheit richtete sie noch eini-' ge Worte an den Affessor, welche sich, auf den Transport ihres Gepäcks bezogen. .
c;Die beiden jungen Le.ute empfahlen sich der Grasin, der.Asseffor mit dem Ver sprechen, sogleich nach, dmSMzu sahren, um sich des AustrckMver Dame zu entledigen. Frau Lesung blieb ve; dersMn, zurück, indem sie Helenen nächiief. ihrasMäd-, chen zu senden und als dasselbe kam)wur de das vielöesproch'ene Spind in der Schlafstube bei Seite gerückt. Als dadurch dieäTM fnigeleat wprden war, fchloß die GrafiselffVlefelbe ...e .K v 'tLfVTJ. . , aus, vssnere uno irar hinaus; wenig Schritte von der Tbür la di? Trevök? Die Gräsin musterte mit kurzem Blick die Lokalität und .trat dann in die Schlafstube lurück. indem sie die Tbür n?iedr -zumachte und den ' Riegel aiiierselkcn vorschob. Für Frau Lenina hatte diese Anordnuna der Gräsin weiter nichts Auffallendes; sie War so sehr ersreut, gleich am ersten Tage eine solche Mietherin bekommen zu haben, die ihr überdies durch Schönheit und Eleganz noch ganz besonders imponirte,.daß sie gar nicht über 5as Einzelne weiter nachdachte. , Nach einer Stunde kam der Affeffor mit dem Gepäck der Gräfin zurück ; er hatte es sich nicht nehmen lassen, dasselbe selbst in einer Droschke her zu fahren und .r. ffrra e.icri. v .r....r?, r& eoeniaus cioi oer rastn aozu tiefern. Dadurch batte er sich den besonderen Dank de?-Dame erworben ; cs lag also . i - cr r?--rt c - r . t nicyls AUssauenoes oarin, oan sie, inoem sie ihm ihrenDankausspräch,iym glzichzeillg vle q)ano reicyle, ivetwe er eorsura)lsvoll an seine Lippen führte. Sollten Sie, Frau Gräfin," sagte er darauf, noch einmal die Dienste eines ergebenen Mannes brauchen können, so bitte ich, über mich zu verfügen.". . sk sind sekr gütig, mein Herr," sprach, sie beim Abschied, ich werde mich Ihres' freundlichen Anerbietens erinnern, umsomehr, als Sie Jurist sind und ich vielleicht einen Rechtsbeistand nöthig haben werde." Also sind Sie nicht zum Vergnügen in unsere Residenz gekommen ?" . Wir sprechen später mehr davon." Dabei winkte sie ibm entlassend mit der Hand. Er verneigte sich und verliep den Salon der Gräfin, nur mit dem Gedanken beschäftigt, in welcher Sacke sie ibn wohl zu Rathe ziehen könnte, und namentlich, -t. i. r . i. ...... . r l . irt' vo viks? anzeoeuieie acve Mit oem iselübde zusammenhinge, wegen dessen sie die Veilchen trüge. Wie ein Träumender kam er zu seiner Braut und deren Mutter zurück, bei : welcher er den Abend zubringen sollte. Frau Lessing war in der Küche beschäf tigt, um zunächst den Thee für die Gräsin zu bereiten, den dieselbe, heute Abend mit dem Auspacken ihrer Sachen beschäftigt, in ihrem Salon servirt zu haben wünschte. Helene hatte unterdessen auch in ibrer Swbe den Tisch für sich, ihre Mutter und ihren Verlobten gedeckt. Der Affeffor wollte ihr mehrere Male kleine Handreichungen 'dabei tbun, die zwar'eigentlia) für einen Man nicht recht paffen, von einem Bräutigam aber gem gethan tverden, da sie ihn in Verbindung mit der Geliebten bringen. Aber Helene hatte ihm freundlich gedankt, wenn auch mit dem geheimen Hintergedanken, daß . r r. M i . ..- f P! i er sicy niwi zuruaweisen mmn uno in den mehr galanten als wirtlich praktischen Hilssleistungen fortfahren würde, doch sie hatte sich in dieseroraussetzung getäuscht. DerAssessor setzte sich an das einzige Fenster im Zimmer und wandte das Gesicht nach den Sckeiben, ..trotzdem es auf dem dunklen Hofe durchaus nichts zu sehen gab; er war ungewöhnlich schweigsam und zerstreut, denn sein Herz war noch ganz erfüllt von der schönen, seltsamen Erscheinung der Gräsin; er konnte in dieser Stunde nur an sie denken, nur ihre Verhältnisse in Ueberlegung ziehen, und seine eigenen erschienen ihm geringfügig und klein dagegen. Sein verändertes Betragen siel Helenen auf, denn die Liebe sieht zu ihrer großen Qual bei solche Gelegenbeiten unendlich scharf; aber sie wagte weder eine Frage' von einem Vorwurf gegen den Pann ihres Herzens und verzehrte sich so im stummen Schmerze, der dann immer am größten ist, wenn ibm durch .Stimmung oder Verhältnisse Schweigen auferlegt wird. Ernst, in seinen Gedanken ganz nur mit der Gräsin beschäftigt, . . L - f. t lt. - vemerne es ntcri, oap etene eme t.yra ne in dem sanften braunen Auge n drückte. - Als dann bald darauf ihre Mutter Antrat, bemeisterte sie ibre bitteren Gefühle und zwang sich in gewohnter Weise) die Honneurs am Tbeetisch zu machen' . Das Gespräch wollte nicht wie sonst in Fluß kommen, denn auch Frau Lessing war zerstreut ; ihre Gedanken drehten sich um denselben Gegenstand wie die ihres Ulkünftlaen Echwleaerwbnes. Die - Gräfin Scl'önmark schien alle A!enschen, lvclche in ihre Nähe kamen, in ih: ren - geheimnißrollen Bann zu ziehen. Kaum batte Frau Len'ing ibren Tbce'qetninken, als sie sich auch schon wieder nach der Küche hinausbegab. Sie nahm ihr bestes Porzellan aus den schranken und schärfte dem Mädchen immer wieder von Neuem ein, aufweiche Weise ani nächsten Morgen der Gräsin das Frühstück servirt werden sollte, damit die vornehme Frau auch' nicht die geringste Bequemlichkeit vermiffen und jedes urilffes theilhaftig werden möchte, der hier ,m Hause aniusckaffen war. 'Als Ernst sich bald nach der Entfernung der ,rau Lessing erbob, um für heute Abschied zu nehmen, konnte Helene siQ nicht mehr bemeigern, sie brach in Tbrönen aus. Er fuhr wie aus eintm Traume auf
..Dü weinst, Helene fragte er mit dem Tone der Liebe und zog sie an sein Her;, sollte ich die Ursache dieser Thränen sein ?" ES ivar sein schuldiges Gewissen, das ihn gewissermaßen überraschte, denn noch hatte er nicht Zeit gehabt, über sich selbst nachzudenken und fichtoegen der Vcrnachlc.sjigung seiner Pflichten gegen die Verlobte anzuklagen. Helene fühlte nicht den Muth in sich, ihm den wahren Grund ihrer Thränen zu gestehen, war sie sich. über denselben doch selbst nicht recht klar ; sie schützte
deshalb einen leichten Kopscymerz vor, den sie sich durch bic Unruhe und Aufregung des Wohnungswechsels zugezogen bätte. Er lies; diesen Grund nur allzu gern gelten, da er dadurch einer Verlegenheit überhoben wurde, denn einmal zur Äesinnung gekommen, fühlte er. daß er ihr weh gethan haben müßte und sann darauf, sein Unrecht .wieder gut zu machen, ohne ihr eine Erklärung zu geben, die er seiner-' und ibretwegen scheute. Er drückte einen zärtlichen Kuß auf ibre Lippen und flüsterte ihr herzliche Worte de? Liebe in das Ohr, die er in diesem Augenblicke auch gewiy aufrichtig meinte.' , Wer rann sagen, ob es etn Gluck oder Unglück zu nennen ist, daß ein liebendes Mädchenherz so leicht geneigt ist, dem Geliebten zu vergeben und ihn zu entschuldigen ? Dieser Fall traf auch hier ein, der Kuß und die wenigen Worte dcs Assessors beruhigten das geängstigte HerzHelenen's völlig. Sie sah ein, daß Ernst nur den Münschen 'ihrer. Mutter nachgekommen war,iwenn er an diesem Abend seine Diensie mehr der Gräsin als ihr geweiht hatte. Was zunae Brautpaar trennte ncy voukommen' ausgesöhnt. 4. Von den Uhren der Kirchthsirme ver? kündete ein scharfer, weithm schallender Schlag die frstStuNde Iwch' Mitter nacht. " Äer bleiche Strabl des Vollmondes erhelite eine akmlich eicherichtete Dachsmhe , n.. , , . i ' v - ' irr4 in etnemHause-an der äußersten Oltgrenze ver enoenz. royoem lein ny dachas.Däcyfenster'ganz ohne Vorhang war undieMönkstrahlen ungehindert liereinflütheten. - i Äußer einem wunnstichigen alten Holz--r r c .. . c ? Z. ' a . .rLt.l.'' i.:. ,ilscy uno zwei oeicilen ivornumen, oie vor dem Dachfettster standen befandenM nur noch zwei Betten, wenNtelen.de Lagerstatten diesen Namen verdienen, indem dürftigen .Raum. Ein kleiner, eiserner Ofen in deni ei nen Winkel des Gemachs, auf welchem eine Kasserolle mit heißem Waffer brodel te, bewies, daß daffelbe seinen Bewohnern zugleich als Küche diente. Neben dem Ösen an der Erde stand einiges Geschirr; ein Napf enthielt zehn bis zwölf abgekochte, aber jetzt erkaltete Kartoffeln, augenscheinlich die Ueberbleibsel des Abendessens der Bewohner dieses traunges. Raumes. 5 Das Mondlicht beleuchtete in dem einen Bett den von grauem Vollbart umrahmten Kopf eines Atannes in mitt,leren Jahren. Seine Augen waren geschlossen, aber unregelmäßige Athemzüge, die etwas Krampfhaftes, Seufzerartiges hatten, bekundeten, daß der Schlummer dieses Mannes, wenn er überHaupt schlief, weder normal noch erquikkend war. - Vor dem anderen Bette kniete eine Frau. Sie hatte ihre verschränkten Arme auf die Bettdecke gelegt und ihren Kopf darauf gesenkt. Sie verharrte in dieser Stellung unbewegliÄ und schien eingeschlafen zu sein. In dem Bett ruhte ein Kind, ein Mädchen von elf bis zwölf Jahren. Paßt die Bezeichnung Engel" auf ein irdisches Geschöpf, so war sie auf dies bleiche Kind gewiß anzuwenden. Das Kind war fieberkrank, aber wie stets bei derartigen Krankheiten, hatten die hitzigen Symptome nach Mitternacht nachgelassen und das Kind war eingeschlafen. Jetzt machte es eine Aclvegung. Die Frau fuhr sogleich in die Höhe. ' Willst Du Wasser, mein Liebling?" fragte die lnieends halblaut und warf dabei einen scheuen Blick nach dem Bett des Vkannes, als hätte sie Furcht,' denselben in seiner Ruhe zu stören. Nein, Mama," antwortete die Kleine, ich hübe nicht mehr solchen quälenden Durst wie vorhin, auch das Stechen im Halse hat nachgelassen '." Gott sei Dank !" murmelte jetzt die Frau und faltete unwillkürlich' die Hände. (Fortsetzung folgt.) Deutsche LocalRachrichten. IZeftpreuIen. Der im Geschäft von Sigismun'o in Danzig beschäftigte Kolporteur Nötzcl hat auS Furcht vor Strafe wegen gcrmgfüaiger Veruntreuungen sich in der Weichsel ertränkt. Geschäftsagent Lucht in Elbina ist wegen großartiger Wechelfälschungen verhaftet worden. v . , , Kulm spielte der arvlerleyrlmg ioblant; mit einem geladenen Gewehr, als vlöklick ein Schun krachte und der Junge tödtlich getroffen zu Boden stürzte. In Stuhm wurde durch zwei mit Zündböhern spielende Knaben ein Brand verursacht, der die ganze Ortschaft bis auf zwei Häuser in Asche legte. Keines der Gebäude war versichert. kvnigrtlch Lasern. -f in München : Die Oberin der Eng lischen Fräulein zu Nymphenburg. Frau Theodolinde von Berks, der Oberst a. D. Mar Gradinger, der Regimentsarzt im 17. Ins. Reg. Dr. Apoiger und der Assistent an der Kunstgeweröcschule, Hans Wehner. Unteroffizier Jakob vom 1. Feldartillerieregiment , in München, erschoß sich mittels einer Kanone. Der Forstgehilfe S. Schmidt von Kosbach wurde im Büchenbacher Walde von Wilderern ermordet. Durch einen Sturz von einem Baugerüst kam der Maurer Waringer in Freising ums Leben. In Wilhelmsthal hat ein Herr Baschold aus Lichtenhain eine große Schiesergriffelfabrik errichtet. Der Getreidebändler Mar. Goldbcrg in Mellrichstadt ist mit Hinterlassung von Weib und Kind und einer koloffalen Schuldenmasse verduftet. An Blutvergiftung starb.der
approoirte Bader Joses Eberl in Neu, markt i. O. Bürgermeister Pflügl in Parsberg wurde toegen Meineid ver haftet. Kunstmühlenbesitzer Seb. Os: wald jr. in Roscnheim feierte seine Hochzeit, wobei ein sog. HochzeitöschieHen abgehalten wurdo. an dem sich 241 Schützen betheiligten, die 42,000 Schüffe abgaben und für 2000 M. Geld- und Ehrenpreise herausschössen. Aus Unvorsich' tigkeit stürzte der Bäckermeister Reuter in Weißenburg a. S. in den Brunnen und ertrank. In Vach bei Fürth kair
durch mit Zündhölzchen spielende. Kind 1 ??iier slit3. ivirt T Hslkknk5i,s,v v v v -w j v wviiym! Q I Opfer sielen. Hierbei sind auch 2 Kind mitverbrannt. In Wildenau bei Plöß' bcrg brannte das Anwesen des GütlerS Ehr. Fehr nieder, in Untermimbrg- be! Altdorf dasjenige des Häuslers-Pölloj und in der Kalchreuther Gegend die foa, Sandelmüble des Mühlenbesitzers 'EiK müller. , ' . Ziöuigreich Oürt!en:derz. , . . Der Direktor der Thierarzneischule ir Stuttgart, Professor Fricker, feierte seir 25jähriges Dienstjubiläum. In det Badeanstalt zu Untertürkheim ertrank dit bekannte Lehrerin am Cwttgarter Olgastist, Frl. Klara Duvernev. Bietig: heim erhält eine katholische Kirche. Der Wirth Münz von Hausen ist durch' gebrannt, nachdem er von der Staats: anwaltschaft wegen begangener Sittlichkeitsverbrechen verfolgt wird. Dei Sandhändler Ehr. Ehrhardt in Boblin gen wurde in seiner Sandgrube durck nachstürzende Erdmassen verschüttet. Uhrenfabrikant Bcchtold von Deißlingen.' der mit dem in Willingen, Baden, ver hafteten Lithographen Sattler falsch, 50-Mark-Scheine angefertigt und ausge: geben hatte und deshalb steckbrieflich ver folgt wurde, ist in Hamburg verhafte! worden. In einem Streite erstack der Schuster Kiefer von Jfenburg der Metzger Erath von Horb. Beim Bader ertrank der Notariatsgehilfe A. Hilligardt aus Höfen, O. A. Besigheim." Bei dem in Aicdlingen abgehaltener Turnfeste waren L00 Turner zugeger und an dem Festzuge nahmen 111 Ver eine Theil. Zum schwäbischen Kinderfest in Ulm haben sich bis jetzt 109 Gesangvereine mit Sängern ange: meldet. Die Ehrengabe der Stadt lllrc besteht in einem großen silbernen uni vergoldeten Prachti-umpen in Roiais. sance. Bremser Aack von Ulm wurd von einem Eisenbabnzuge gctödtet. Jr Ebingen ist die Ott'sche Manchestersabri! teilweise abgebrannt, in Oepsingcn dit frühere Stühle und das Wohnhaus, ir Eurabeurcn, O. A. Ä'ünsingen, das Oekonomiegebäudc des Bauern Gombolr und in Aohenlob, O. A. Neresheim, da; Hauber'sche An7esen. ... .r-";":-Cpi1 r1 "iSSin1 71 r jti -iüiy S WirWlft ' -1 17; r 4a?Ki.Ä.j?Jii-, r? !'"lUni'iTIi -'iiJ3 "t ' r. pr, 7i; -s vk? VVcms--'Fi.Zri --- y . y '- , .rfjwcii r--'V z-Ä- -"Crü;! Eisenbahn -Zeit - Tabelle. Ankunft und Abgang der Eistndahnjüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 11. Mai 1884. Cleveland, Columbus, kineinneti nud Jr.dia, napoli iseudah (VeeLiue.. . Abgang: Ankunft: 9 !.. 4 lU AttdkksöN ...ll.ldvm DavtonEl Sk w.w .... 7 A 8 St 8 Sj Ufl 6.4J ai (SS a .10.35 Um ndkkson e... 2.10 K tt., 3ias SJssxm ny et a r. io.:i3 Km L I Soshen Cfi5.:o Nm Vrighlwood Diviflou, C. C.C.uud I. dgana tktalich. 4vm. :aglich. .a m 1V.A Bat 3.10RB - 10.10 Bra 11.15 Bm 2.2D R " 3.30 91m " ttSliö. 5.23 N 3.25 Km 4.55 m tZattch. SZOKn tditU4.10.25Kra 7 .Tl Wm I PlUZburg, Einciunati Sc St. Lonis visenbahn YPWSP , Richm Lce aul 9t taglich 4.2 Cm I enom Sonnt. 9.40 Cm SASSieulac 9t9)E3 saB. nomtneneonnt.iu.430m i i taauS 117 Bm U tslaUcö S2)CCQUl2 E D Sr aul. Sonntag 4.00 jl VVP ltäglich l h.. U&X Dauton S ttulg Sonnt 4.55 Bm Sonntag .... SL? Sim V PW täglich 10L0X Darztön 9s aul. oonnrag wjo um Chicago Route dia Zkokomo. ytcago schnes ' jag tSg 11.16 Slm htcago l?reZ.11.0st N Ind' ou. Schnellzug... 3.59 Bb Jndpl' Lou. Ervktß ... . Terre Haute, Bandalia & St.Loi Eisenbahn. all kral .... 7.15 vrn Schn?,ug 3.50 ßa ag rp, V 41.K5 R I ail und ee...l0.w m Xttxt Haut flcc. .00 Rm Xaa Grxrei 3.3'j Paeift Ci 10.45 m all und... 4.40 Hv Cincinnaü, Jndianadoli, El. Loni n. Chicago Vistnbahn. Cwcwnati Division. HLoui. L. 4.00 I Jndlanao . 10.50 B Sincinnatt Acc 7 00 Bm L'viUeSr. 11.50 tnetnnatt ce.HU)J rn ,2r IC. Z..4S eltern ,.... 4 43! et g fl . tlgllch I u c e.l0.4i ine. ce vLd Rm s Chicago Division. in. . T m f I r v vc UHU Ui?UUtU hieago Mail x.:2.i0Rm ILestern r 5.C0j?a S tkglich I r e 11.30 S! leLouFL. tSgltch e eu.. 3.33 Bm Lafaoett, äcc ..10.40B L Mail x e.. 3.30 9im tncinnati et. 6.40 ftm Jessersonville, Madison und Jndieuopolik vtsenbaia. Süd r ttg. .. 4.10 Bm I JnoZeadaU. 945 Bm 8 HaoKec... 7.25 Bm ' ZndKt)iktSgl0.4S 2nd ad Vati Z.SO Rm I sl V 51 Fl j. 7.00 ftm (nbdip taa. 6.45 Nm l St LEzLtag l0.4i Rm Wabash, St. Loui & Pacisie. et hie Mail 7.15 Cm UZli 2.14 Nrn hiVttch l e Cl 11.N Nm hick 91 rtilg 2.00 NV tollt t LS r,. 11.30 B Det u t) all. .50 R Jndiana, Bloomington ndWeftern Eisenbahn Jac r Wall.. 7.30 Brn nck Ter F L 5.C0 R rawford,.. Rm BuK k 3 8t tgll.lO Rm aftem 6 Cx. täglich 3 10 Bm m Spee 11J5 R lantte i. e.15 $m St. Lonit Division. Vkkfitdk... 6.30 Bm I Nacht ? 3.55 Bm all tt Zii'Zl. 8.05 Cn mil u rag C. 6.00 acht x U5!m5Rorfltl .. 6.10 Kn Ocsiliche Division. Dtfll.0IjRait....4.20SSm I Pacisie rxreß... 7 003m TSgl. Qeprefi 11 4dM I 9 St 3 t 10 35m ttantic ix.... 6 4sNm l Western Erx .... 45m LouiSville,Nk!v Albanh & Chicago. Air.Lme. Ehieago r tgl.. 12.007km Monon Äcc S.OM Mich Eitn Ehicag. Sl Mail 12.4ZN CVcago x tgl.. 3.10D MononAe 10.3UAM ich. Cito & Chie. -I ail. 4402ni Indianapolis und Vineennes Eisenbai. ' all cito 7.01 I Ctnccnn! ee..lO 34 u Bi,nne ee . 3Jä R SS all airo. 4.39 Judianapolik nnd St. Lonik Eisenbahn. Tag rxrej, ee. täglich 7.10 Bm oft St 6.1d Rm v u et fc tt täglich I u cc.lOXögm V ö 8x Mi Loeal Passeneer. 9 .VOR DayGze etagl. t3IZ! Jnoianaxoli e Z5N. c c 35 vm Eincinnati,Hamiltonä?JndlanapoUsSisenbähn. 3 dp StLoui 4.00 Cm I S:.r.crlcl2cEcc 8.S0 Cm onneripiSeSee 4.?0 R ail 11.50 Cm Adplu St. 8. 6.40 Rm i 3"d? u StLouiZlO 0 tn.,D.r.Zk?i.?1la.mtEmktl'.nat:ke . R Li U r. . LehnsesseLker mit I Schlas-Sage. U p. PartrGr. ttit u ii'a
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