Indiana Tribüne, Volume 7, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1884 — Page 2
nbtßttö
Hnbüne
E r sch ei nt gagH, WSlZenMlY u. Sonntags. Offl: 120O.Marhlandftr. fÄl tZgliche '.Tribüne" kostet durch den Träger 12 w SentZ xer Woche, die Sonntag .Tribüne" Cent xer ZZsche. ?eid zusammen ib Tent. Per Post ,uzeschic!t in Vo?,u!bk,ahwng $8 per Jahr. MMBHanMWHHMMMMMMMMHOTWMBMMBMBa Indianapolis, Ind., 28. Juli 1884. I" Eiu ganzer Mann. Neben dem braven, muthlgen Dreely, dem jetzt die gan;e civilisiite Welt den Tribut ihrer Achtung und Sympathie' entgegenbringt, ist es hauptsächlich der wackere CommandcurTch'kv, dessen Name zur Zeit in Aller Munde lebt, dessen Herr liche Rettungschat einen Glanzpunkt in der amerikanischen Geschichte bilden wird. - , . Winsield Ccott Tchlch stammt auS Vkarvland und ist der Sprößling einer alten und angesehenen Familie, die schon in früheren Seiten berufen war, in der ; Geschichte jenes Staates eine hervorragende Rolle zu spielen. Sein Vater, John Saley, der lange Jahre einer der tüchtigsten und beliebtesten Advokaten von Frederick County war, - starb vor 8 Iah ren in Baltimore, wl seine Wittwe, die stol;e, glückliche Mutter unseres Helden, noch jey: mit ibrc?unverheirathetenToch. ter lebt. Schon der Leiter Scott's hatte von Jugend auf eine lebhafte Neigung für das Meer gezeigt, allein sein glübender Wunsch, .'tarineossicisr zu werden, scheirette an der Festigkeit liebevoller, aber strenger Gltero, welche in dem unstäten, abentcucrlustigcn Wesen ihres SohneS eine ernste Eesahr für dessen späteres Wohlergehen sahen und aus diesem Grunde frühzeitig Sorge trugen, ihn für eine solide bürgerliche Lausbahn vorzubereiten. In seines SohneS Herz sah der spätere Advokat die unerfüllten Hoff nungen und Wunsche seiner Jugend wieder ausleben und mit Freuden ließ er ihn ziehen, als Congreßmann Henry W.Hoff mann dein frischen, aufgeweckten Knaben eine Stelle in der Marineakademie zu Annapclis verschaffte. Skachdem Scott diese im Jahre 1359 mit Glanz absolvirt hatte, ging er mit Commandeur A!cKcan nach Japan und wurde im Jahre 1861 zum Steuermann befördert. Im folgenden Jahre wurde er zu Dienstleistungen auf der Fregatte Potomac" connnandirt, kam dann auf -das Kanonenboot Winona" und hatte als zeitweiliger Commandeur desselben am 14. Dezember 180- bei Port Hudson, La., einen gefährlichen Kampf mtt einer Feldbatterie zu bestehen, in dem sich seine Unerschrockenheit und seine Tüchtigkeit auf's Glänndste bewährten. 3!achden: er dann noch an den nnlitarifchen Operationen, welche zur Einnah: me von Port Hudson sübrten, mit AuSzeichnun.z tbeilgenommen hatte, erfolgte seine Ernennung zum Lieutenant und gleichzeitig seine Versetzung aus die Wateree", ein Schisf, welches dem PacistcGeschwader angehörte. Vier Jahre später wurde er bereits zumLieutenant.-Com: mandeur befördert und erhielt dann'einen Lehrstudl an der SJarineacafcemie. Nach: dem er hier die glänzendsten Beweise von seiner theoretischen Befähigung geliefert batte, wurde er ls'. zur statischen Flotte commauvirt, um aber nach klirzer äeit wieder in sein früheres Dienstverhältniß zurückzukehren. Er blieb in Annapolis bis 51:111 Jahre 1870. Im Jahre wurde ihm sein jetzizer Rang und, Nachdem er die Aarineacademie verlassen, die Eri'.ennung zum Commandeur des Gn" von der südamerikanischen Station zu Theil, eine Stellung, in welcher er bis zum Jahre 1873 verblieb. Seine, weitere Carriere, namentlich', soweit die Erpedition zur Nettung von Greelv und seinen Leuten in Betracht kommt, ist den Lesern bekannt. ' Winsield Scott Schley vereinigt in feiner Person d:c Eigenschaften eines lüchtigeu, fähigen Secofstciers, eines hervorragenden Kenners der Geographie und speciell der Pclarwissenschaft und endlich die eines braven, guten Menschen mit edler Herzensbildung. Mein Weib und mein Schiff, das ist mein Liebstes - aus der -ielt", das war sein schlichtes Zlaubensbelenntniß, und daß er außer?em auch. vn cdler, warmer Liebe für seinen Nächsten-erfüllt war, das beweist seine letzte hochherzige 2ht. (5 in Wa:,lkamvf im Wasser. Als dieser Tage das Statcn Isländer r r 1 : . . v . . 1 1 . v . - i .- . . - . war. bot sich den Passagieren und der Z)!annschast desselben ein eigenthümlicher und seltener Anblick. Eine Stelle im LZasser von ungefähr a00 Fuß Durchmesser war mir weißem, zum Theil blutrothem Schaume bedeckt, das ganze Wasser war in einer Bewegung, als ob ' -s koche und siede, und aus demselben . schnellten sich schwarze und graue Fischkörpr in die Lust und sielen in ihr Element zurück. Die Passagiere drängten sich an die Seite des Aootes, von der aus ras Schauspiel beobachtet werden konnte, und auch die Mannschaft des Aootes schien sich die Erscheinung nicht erklären zu können. Die Thiere im Wasser waren so erregt, das; 'sie selbst der Dampffähre nicht Platz machten und einzelne derselben wurden von den Schaufeln der Räder getroffen. Was ist' los, Capt. , Jack?" fragte endlich der Kasstrer des Bootes einen alten Seebär, der mit be sonderem Interesse die offenbar im Wasser tobende Schlacht beobachtete. Ja, wenn Ihr Jungen jemals aus Euren Pfützen in der unmittelbaren Nähe des Landes herausgekommen wäret, so müßtet Bei diesen See-Säugcthieren handelt es sich freilich nicht um die Wahl eines Anführers, eines Leiters für das Volk, wie die seht bei den LandSäugethieren
.jai;roori 111 cci .'jaih cc Tcje zwischen Govlnor's Island und dem Leucht tburmc auf '!obdin's Nisse anackoinmen
Ihr es jeiöer wlnen. aslnd Schweinsische odcr Tümmler, die jetzt ebenfalls mitten im Wablkamvse drin find-
der Fall iji, die stch Ämenkaner nennen, sondern um eine Art Zuchtwahl, wie der alte Capitän Ta:win das Dinz genannt hat. Die alten Herren kämpfen mit dem jungen Ausluge, mir den jungen Acännchen, die soeben in die Flschgesellschaft eingetreten sind und dort eine Rolle zu svlelen beginnen, um den Besitz der Weibchen. Die letzteren sehen auö der Tiefe oder sonst aus sicherer Entfernung dem Ringen zu, und auch in diesem Kampfe gehört den Siegern die Beute. Die alten Kämpen, daö sind die schwarzen Fische, sind stärker und haben schärfere Zahne, aber die jungen Streiter, die grauen Meerschweine, sind ungestümer und gewandter. Werden die letzteren, was nicht selten geschieht, trotzdem zurückgeschlagen, so trösten sie sich mit dem Gedanken, daß im nächsten Jahre der Sieg ihnen .nicht fehlen kann. Die Meerschweine wircn nur während ihrer Wahlrämpfe i? 'mobil, die übrige Zeit hindurch sin 5 sie ein energieloses, aber gefräßiges G:schlecht, das sich von Lachfen. Heringen, jungen Schalthiercn schlecht und recht ernährt, doch giebt es auch Vegetarianer unter ihnen. Die Weibchen stillen ihre Kinder sehr lange, wie dies. auch bei den amerikanischen Landsäugethieren der Fall ist und weinen, wenn sie sich von den 'Männchen vernachlässigt glauben, wirkliche große und sal;ize Thränen' Die Wunderhödle.
Die Cherokees im heutigen Staat Alabama erzählten schon den ersten Weißen, mit denen sie in Berührung kamen, von einer großen Höhle, die sich vom westllchenAbhange des Lookout aus !n dasJnnere, das Herz dieses prachtvollen Berg: kezels erstrecke. .Ils die Welt noch jung war, verließen die Enmberland Berg den frostigen Norden und wanderten nach dem schönen Süden. Sie kamen an den breiten und mächtigen Tennessee wvX zögerten, denselben zu überschreiten. )!iu der Lookout, muthiger und kühner, kam glücklich über den Strom, machte südlich von demselben.Halt'und erstreckte sich dori von Chattanooga 87 Meilen in sildwestlicher Richtung. Als er aber sah, wU seine Brüder ihm nicht folgten und wU er für immer von ihnen getrennt war. da übermannten ihn Schmerz und Sehnsucht und aus seinen tausend Augen brachen die Thränen. Fort und sott fließend, verwandelten sich die Thränenbäche in Quellen und diese wuschen daö Innere des Berges aus, daß sich ungeheure Hallen, Gänze und Tunnel bildeten. In diese verlegte ein Manitou, ein großer Geist, seine Residenz und zwar der große Windgott, der. AeoluS der Rothhaute. Sausend fuhr er aus seiner prächtigen Wohnuna, verderblich raste er durch das Land, besänftigt kehrte er in seinen Berg zurück. Als der Manitou starb, errichteten ihm die. Quellen, die aus den Thränenbän entstanden waren, in der großten Ha des Berges einen Grabhügel". Wabrenddes letzten Krieges trieben die Conföderirten . in . den Lookout einen Schacht: entnahmen von dort die Erde, aus'der sie denSalpeter gewannen, dessen sie zur Herstellung ihres Sch ießpulvers bedurften. Dicht neben dem Schacht befindet sich der natürliche Eingang zur Höhle und in dem Felsen, welcher denselden bildet, entdeckte man die'eingemeiselte Inschrift : ,Milo Smith, Wundarzt in Fort Pavne, ,Ala., Ist.. Juli 1333". So mag dieHöhle früher auch schon einigen Weißen bekannt gewesen fein, aber eine Beschreibung derselben ist noch nie erschienen und der größere Theil ihrer großartigen Wunder ist erst jetzt zugäng: lich gemacht worden. Der Eingang zur Höhle befindet sich 100 Fuß über dem Fuße und etwa 1000 Fußunter dem Gipfel des Berges, ist je achtFuß hoch und breit.und dem Besucher dringt ein eisiger Luststrom aus dem Inern der Höyle entgegen, ihn warnend, daß er letztere nicht in erhitztem Zustande betrete. Zwei Führer sind mit einem Vorrathe von Fackeln aus harzigcmKienholze versehet Ueber eine steil abwärts geneigte Fläche gelangt man auf die obere der beiden Gallerien. Hier steigt die Temperatur der Luft schnell auf 70 Grad, die sie im Innern der Höhle beibehält. Ein Strom durchsichtigen Wasfers strömt durch die letztere, bald offen, bald von Felsen überwölbt seinen Lauf fortsetzend. Das Mousoleum des Manitou ist der erste imposante Raum, der sich von der oberen Gallerie aus öffnet. In der ungeheuren, gegen 80 Fuß hohen Halle hat das von der Decke abtropfende Wasser kohlensauern Kalk abgelagert und zwar in Gestalt eines indianischen GrabhügelS oder Mound, wie ihn der Meißel des Bildhauers nicht reaelmäniaer und formvollendeter bilden könnte. 'Bevor wir die Begrabnißstatte des Windgottes vertanen, yeoen die Myrer. die Fackeln nach oben, ihr Licht erhellt die Finsterniß der uppet nicht, wohl aber bricht es stch in Tausenden von Wassertropsen,die wie ebenso viele Sterne aus nächtlichen Himmel herabschimmern. Der Anblick t unbeschreiblich großartig und er hebend, ' Weiter leitet der Pfad, sich schnell der enzend, bis wir plötzlich am Eingange der Kathedrale" stehen. Ja, ein gothisches Gotteshaus ist es, das sich vor uns flufthut, Stalaktiten bilden Säulen und Spitzbogen,' sie - entstanden dadurch, daß die Wassertropfen an' den Anfängen der Formationen hzrabrannen und diese, ihre, mineralisch.'n Pestandtheile zurücktastend, vergrVerten,i--. Stalagmiten bilden Altar jTckd Kirchenstühle, indem ver smt der auffallenden Tropfen solche von unten nach vben aufbartte. An einer Z-ette der Kathedrale- besmdet sich die Sakristei der Mönche mit Betpulten, vor denen menschliche, in Kuttm gebüllte Gestalten kniend Gegenüber ist' das Tausbecken un abgeswmpfter Kegel, in denen ausgehöhltem. oberen ! Theile stch krystallhelles Wasser befindet. . So groß ist die Ähnlichkeit dieser Halle mit einem Gotteshause,' daß uns dieselbe gehobene Stimmung überkommt, in die uns das Betreten einer einfach-großartigen Kirche Versetzt. Als ob noch das Tönen der Orgel in ihren zartesten Registern hinzukommen sollte, oringen Klänge an unser Uyr, der Sphärenmusik der Aelsharfe vergleichbar.. Dicht neben der Katbedrale rauscht eine dünne Kaskade über Tropfsteingebilde, nicht stärker' als 'der Resonanzboden emes Pianos und versetzt
f ? is. isntTüi wlnaunaen.
Durch die untere Gallerie treten wir den Rückweg an und kommen zunächst in die ,.!iesen-Halle", in der ein Herkules im Schaukelstuhle der Ruhe pflegt, ein Dromedar aus Tropfsteinen sich aufgebaut hat und ein ungeheurer Blumenkränz von der Decke herabhängt. Eine ungeheure Eule erinnert an diesen 3!achtVogel, wie cr sich in der Wolfsschlucht des Freischütz" präsentirt, und ein Ritter, ein Pferdekopf mit aufgesperrtem Maule bewachen den Ausgang, der in den Concertsaal" führt. Die Musiker ha ben ihre Instrumente mitgenommen, nur die große Trommel oder Pauke aus Tropfstein steht in der Ecke, und wenn wir mit einem Stocke gegen dieselbe schlagen, so schallt es durch die ganze Höhle, als ob ein Eampagneclub mit klingendem Spiele, das bekanntlich zu neun Zehnteln aus der Pauke besteht, durch diese marschirte. Das Echo trögt die Töne zurück, und feuert man einePi-' stole ab. so antwortet Geschützdonner aus. allen Ecken und Enden. Durch den mit Guirlanden und durchscheinendenSpitzengarntturen geschinückken Ballsaal" gelangen wir nach der Rheinburg", die an deni beschiiebenen, dort grün durch die Hohle rauschenden Flusse liegt und ihre Thürme und Thürmchen, ihre Zinnen und Balköne bis zur Decke empor streckt, zierlich und doch gewaltig, wie
das redende Stolzensels am wrnhchen !beme. Durch emen enqen und uiedrigen Gang, der Dicken Berzweiflung", den wlr nur ans den Handen und Knieen kriechend vasiiren können, gelangen wir in den .,TH;onsaal", indem der Mani tou auf bo!. ,n Thronsessel seinen Lustgeistern ju. ertheilen pflegte. yiach iu r !-.! lau nin wandern schreiten tvir dem 5luvgange aus der Höhle zu, bald erz!ci,'..',t d-s Taaelicht v,'n ferne Wie ein sich schnell vergrößernder Stcrn, und wenn iolr heraustreten und den Blick auf die sich ausbreitende Landschaft werfen, rüstet die Sonne sich zum Unter?ange. Indische isenbahn-Pläne. Den Schwarzsehern gegenüber ist schor Wiederholt der Beweis geführt worden, daß an einen Mitbewerb des indisch: Weizens mit dem amerikanischen so lan ge nicht u denken in, als öle Verkehrsmittel hierzulande denen Indiens so unendlich' überlegen sind. Die britische Regierung hat nun zwar die Erweiterung und Ausdehnung des indischen Eisen-bahti'-Retzes beschlossen, aber selbst wenn die betreffenden Pläne ausgeführt würden, hätten sie auf den Weizenmarkt keinen großen Einfluß. Bor der Hand indessen sind sie von der Ausführung noch sehr weit entfernt. Man darf sagen, daß es sich vorläufig nur um Andeutungen und Winke der englischen Regiernnz handelt. Verschiedenen Depeschen nach zu schließen, hat ein Ausschuß des Hauses' der Gemeinen einen Staatsvorschuß von etwa 150,000,000 zur, Ausdehnung der indischen Eisenbahnen empfohlen. Selbstverständlich geht' man hierbei von der Voraussetzung aus,, daß die Regierung in Ealcutta die Zinsen aus diese Anleihe aus den indischen Staatseinnahmen zu decken hätte, käme sie aber dieser Verpflichtung nicht nach, so würde die Last auf den britischen Steuerzahler fallen, der sich angesichts dieser örwagung mit dem Vorschusse nicht beeilen dürfte. Ferner soll der Staat nur dann Geld herleihen, wenn der gleiche Betrag von Priva'tcapitalisten gezeichnet wird. Somit hätten die Befürworter des Unter nehmcns folgende drei Aufgaben vor sich: Sie müßten den indischen Staatsrath zur Uebernahme von Verantwortungen überreden, welche die noch festere Amiehung der ohnehin beinahe unerträglichen Steuerschraube im Gefolge hätten ; sodann hätten sie dem britischen Wähler begreiflich zu machen, daß es in seinem Interesse liegt, mit seinem größtentheils schwer verdienten Arbeitslöhne für eine Anleihe zu bürgen, die ihm zwar kein billigeres Brot, den Spekulanten aber ein neues Feld schassen würde; und schließlich müßten die britischen Capitalisten, die durch viele Verluste in der Neuzeit sehr vorsichtig gemacht worden sind, von der Sicherheit großer Geldan-, lagen in einem Lande überzeugt werden, das den Engländern vielleicht sehr bald von den 3!ussen entrissen werden wird. Für die 8150,000,000, welche von Privatcapitalisten beigesteuert werden sollen, will die Negicrung überdies nicht einmal Gewähr leisten. Zu einer Geldanlage dieser Art werden die britischen Geldleute sich schwerlich verstehen. Doch angenommen selbst, daß alle diese Hindernisse überwunden werden, so haben unsere Far:uer noch immer nichts zu fürchten. Wenn eine Regierung Eisenbahnen baut oder unterstützt, so legt sie das Hauptgewicht auf den strategischen Werth jeder Strecke. Auch die Regierung in Ealcutta 'rürde wel'iger an den Ä!itbewcrb mit dem amerikanischen Weizen, als an die Möglichkeit denken, Truppen schleunigst an bedrohte Grenzen oder m's rebellische Innere werfen zu können. In zweiter Reihe würde sie Bedacht darauf nehmen, der immer wiederkehrenden Hungerönoth durch Verbindung der heim gesuchten Gegenden mit fruchtbareren Landestheilcn vorzubeugen. Das Schienennetz müßte sich also über ein sehr großes Gebiet erstrecken, wahrscheinlich über die ganze Halbinsel. Keineswegs dürften die Bahngesellschaften daran denken, Bahnen nur dort zu bauen, wo für sie selbst der größte Gewinn zu holen wäre, also in den weizenbauenden Akittelprovinzen". Sie hätten bald das ganze Land mit Schienensträngen zu überziehen. .... Run ist aber Indien größer,' als das Gesammtgebiet der Ver. Staaten östlich vom Mississippi, und auf dieser gewaltigen Fläche, auf der 250 Millionen Men schen wolinen, gab es Ende' 188,2 erst 10,144 Linien Elienbabn. Trotzdem noch nicht einmal der zehnte Theil dieser Bahnlinien doppelgelnsig war, hatte es 30 Jahre gedauert, sie mit einem Kostenaufwande von 71 Millionen Dollars zu bauen.' Mit den in Vorschlag gebraflten 300 Millionen könnte man also im günstigsten Falle binnen 10 bis 15 Iahren hoch tens 4000 Meilen neubauen. Es gäbe dann 14,000 Meilen Eisenbahn in einem anoe, cas i,ü77,ihx) cua dratmeilen umfcckt.
, f E ist möglich, daß eine Stammlinie durch die Mittelprovinzen gebaut werden Wird,' aber ohne Seitenlinien und bei dem gänzlichen A!angel brauchbarer Fahrweae wäre dieselbe von höchst geringcm )!utzen. Sie läge der überwiegenden Zahl der Bauern so weit ab, daß die Fortschasfung des Getreides nach der Bahn den Preis desselben mindestens verdoppeln würde. Diese. Erfahrung hat man bei den" bereits' bestehenden Stammlinicn in Indien und auch, in
ölußland gemacht, welches letztere gerade : aus dem genannten Grunde trotz seiner wesentlich günstigeren Lage den amerikanischen Weizen vömeuropäischen Markte nicht verdrängen kann. Angesichts der Beschaffenheit der mdu, schcn Bevölkerung werden 100 Jahre und Milliarden von Dollars nicht genügen, um in Indien ein dem unsrigen auch nur ?annäbernd ähnliches Eisen-bahn-Netz zu schaffend Wäre dasselbe fertig so könnte; es Getreide doch nicht so billig befördern,', als, das unsrige, weil ja die Bahncn nnr sebc geringe Rückfracht hätten. Und doch muß mit Rücksicht auf die boberen ccaifrachten der Weizen in Ealcutta vl.l billiger niedergelegt werden können ah in , vier ?'crk. Die Gefahr verschwind. t. wenn man ihr in's Besicht sieht. Vom Inland?. Der Franzose Elemens Le Coup, der 1371 wegen seine? Betheiligung an dem - Ausstände deri Eommune in Paus stm schönes ra.krcich verließ, betreibt ietzt eine slöttgehel:de Bäkkerei in 9!ew Sorkund wird im Verkaufe der delicatesten Fleischpasteten von seiner TochterZlnnie unterstützt,vie 10 Jahre alt und sehr hlldtch lit. unter den tgllchen Kunden befindet sich der Franzose Peter Echausse, ein Hagestolz, der seine 57, aus dem Rücken hat, aber immer noch ein sauberer Mann. )!ebenbei ist er Bergolder,hat es aber zu aufgehäufleutGolde noch niclt gebracht. Pcler war cs'ursprünzlich blos um die Pasteten, nach und nach aber auch um Annie zu thun ; er kam ihr zart entgegen und g?2 wann ihr Herz. Als das ungleiche Paar neulich vom Heirathen sprach, kam Le Coup hinzu, fand es höchst unpassend, daß der bejahrte Landsmann sein Töchterlein im Arnie hatte und schmiß Peter mit dem Bemerken vor die Thüre, theoretisch sei er zwar ganz und gar für freie Liebe, in seinem Hause aber halte er auf Zucht und Sitte. Annie und Peter briefwechselten, trafen sich heimlich und Elements verllagte den letztern aufSchadenersatz, weil ihm" derselbe die Züneigung seinerTochter entsendet und ihn um deren Beistand im Geschäfte gebracht habe. Das Gericht venirtheilte Peter zur Zahlung von 81.750. -'Der letztere wanderte in das Ludlowstraßen-Gesang niß, mußte aber, da er irgend voelche Zahlungsmittel nicht besaß, schließlich entlassen werden. Le Coup hält Annii Hinter Schloß und Riegel, diese abei Weiß es möglich zu machen, daß Peter täglich ein Billet zugebt, welches lautet : Halte aus, ich bleibe Dir treu und heirathe nur Dich, und solltest Tu darübel 65 Jahre alt werden". A l s d e r A! ö b e l s ch r e i n e r V n, . Anderson dieser Tage durch die Hauptstraße von Sch.'i e.'kady, N. ?)., ging. stürzte eine hübsche und höchst anständig gekleidete Frau auf ihn zu und rief: William, mein William, bist Du endlich wieder da 'i nun lasse ich Dich nichi wieder fort." Dabei suhlte sich Ander son von zwei kräftigen Armen umschlungen und ersticlle x unter den Küssen der Frau. Endlia? km,.te er schreien: Ich bin nicht Jbr William, gehen Sie zum Teufel." Die halbe Stadt strömt zusammen und alle Leute schworen, Wib liam sei Willii-n und var William Thelan, der je, cr .au vor mehreren Jahren davottgelaufen ist. t illiamAnderson ist erst seit einigen Tagen in Schenectady und hat mit William Thelan eine so frappante Ähnlichkeit, daß er seine sämmtlichen Verwandten aus der Nachbarschaft lonrnien lassen mußte, um sich als William Anverson ausweisen zu können. D e r M a y 0 r v 0 n B'o st 0 n übergab dieser Tage der' Post zwei' Pauett zur Beförderung, beide von völlig glei.chcm Gewichte und Inhalte. Für dit nach, Paris in Frankreich bestinimte Sendung hatte er 0, für das nach Worcester, 40 Meilen von Boston adrcssirte Paquet 28 Eents zu entrichten. Ueber die Schu lbenwirth.schaft der südlichen Pflanzer schreibt die 'Deutsche Zeitung", in Charleston: In Laürens Co., S.-C., haben 2si3ti Farmer 'ihre kommende Ernte bereits verpfändet für Dünger, Miethe und Vorschüsse in Naturalien. In dein kleinen Pickend County sind ' es M) Farmer, die verpfändet haben, und so in all' den 3C arnd mehr Counties des Staates. Da es nur 9.2,000 Farmer im Staate gibt, kann man sicher annehmen, daß über bis 'Hälfte der Farmer von der Hand zun Mund lebt, und wenn die Ernte fehl schlägt, sie selbst und die Kausleute, welche den Borschuß leisteten, bankerott sind. Nur eine tüchtige Baumwoll'Ernte nebst guten Preisen kann uns ret ten." j Vc i d er Familie des Fuhr mannes Johann 5U!cher inDetroit,Mich., 'ging der junge Wilhelm Stein in Kost. Derselbe ist Zimmermann und 23 Iah alt. Er. ist aus Kleinenberg in West... phalen, erst seit dem Jahre 1380 imLan erundseit letztem Herbst Kostgänger bei dewähnten Familie. Bor einigen Wocher schöpfte Kilcher Verdacht, daß es zwischer dem jungen Stein und seiner (Kilcher's Frau nicht ganz richtig sei, und er b schuldigte den jungen )!ann offen dei verbrecherischenUnlgangs mit seinerFrau Ein heftiger Wortwechsel war die Folge, und Stein verließ wütbend das Haus, Kilcher, der etwa 70 Jahre alt, halte sick vor einiger Zeit schwere Verletzungen 311 gezogen und längere Zeit das Bett büter müssen ;E? befand sich.' auf dem &a der Besserung, war aber noch immer nichr im Stande,lange auszubleiben, undirach' dem Stein fortgegangen, legte er 'sich, erschöpft von dem Streit, tyieder zu Bett, Gegen Mittag . kam Stein. - nach Hause, ging in sein Zimmer und trat dann,nach-. dem er seinen Rock abgeworfen, in dai Schlafgemach Kilcher's, der halbange kleidet auf dem Bette lag. Willst Du
Deine Beschuldigung, zurücknehmen?' fragte Stein. , Nein !" erwiderte Kilcher. Stein wiederholte seineFrage, un als er dieselbe Antwort erhielt, stieß er dem auf dem Nucken im Bett Liegender ein langes haarscharfes Jagdmesser, dai er aus Deutschland rnitgcbracht latte, iVs Herz, worauf er zur Thüre hrnauj und aus dem Hause sprang. Kilcher er: hob sichmit Mühe von seinem Lager, wankte in dasWohnzlmmer und rief nach seiner.Frau, die rasch aus der Küche her beikam. ? Als sie vor ihm stand, zog er das Messer aus seiner Bnist und san! mit den Worten : Da:nit hat er nnch gestochen", zu Aöden. Wenige Stunder. nachher starb Kilcher. Alle-Betheiligter erfreuen sich eineöWten'Nufes ' und - dil Nachbarn, sind fest überzeügt,daßKilchcr Verdacht gegen feine Frau unbegründet war. Cr hatte Letztere seit einiger Zeit mit seiner Eifersucht furchtbar gequält. Unsere in der. 'Kunst der Bäckerei . wohlerfahrenen Hausfrauen vermeiden es bekanntlich, wenn das Geh'äd einmal der Backröhre anvertraut ist, die, letztere früher zu'öffnen, als sie un-' gefähr annehmen 'können daß das Gebäck gar und, wie immer, wohlgerathen sei. Cine möglichst gleichmäßige Temperatur im Innern der -Backröhre wird als vorteilhaft, für den Baclpröceß c"rachtet. ' Ein Mechanikus in New ölor! tritt dieser Theorie entgegen und bringt im untersten Theile der Thüren der Backund der Bratröhren, sowie über solchen Oeffnungen an, die er mit seiner DrahtIgaze so verwahrt, daß die Lust zutreten kann und ein konstanter Lust ström inner (halb der Nöbre erzeugt wird.. Hierdurch lvird der Boden der Äratröhre so adgekühlt, dast ein An-, oder Verbrennen des untersten Theils des Gebäcks oder Bratens nicht stattfinden tiiiy.i, während der isich langsam crt'icnde und durch die obere Oeffnung auftretende ' Luststrom den oberen Theil 'des Gebäcks oder Bratens vor dem Austrocknen bewahrt, das Innere aber gleichzeitig .vollkomnien durchgebacken, resp, .gar wird. Die Sache klingt x.n plausibel, aber probiren geht Über stuUren. '' ' ' r Auch in i r t 5 b U r g hat sich jeyt eine Gesellschaft zur Ernchtung eines Leichenverbrennnngs - lwi . gebildet. Der Ofen soll nach de:.r Muster des Le Movne'scheu Ofens in der.pennsylvanischen Stadt Washington gebaut und mit dvV. in und bei der Nauchstadr so reichlich vorhandenen natürlichen ()as geheizt werden.' , .
Deutsche Lokal - Nachrkckten. k??eß!zkr;?!;tdttn, V.,?u. ' Die Ernteaussichten sind günstig. Karlsruhe : Bei einem Neubau stürztt der Maurer Grether von )!eureuth vom Gerüst und. blieb todt. In der Eentral werlstätte der Eisenbahnen wurde der Schreiner Seeb'old aus Weingarten durch eine Säge buchstäblich zerfetzt. DerFellHändler Salomon scho aus Groll auf den Viehhändler Huber und verwundet! denselben - Man" verhaftete den Vorwitzigen. In Ubstadt hat sich der Postbote Franz Boos erhängt. Im Adlerwuthshaus ;u Altdorf hat- der dortige .Landwirth Albert Loormann den Taglöhner Florenz Anselm durch unvorsich: tigkeit getödtet. Vein Heuladen verunglückte zu Tode, der Jagdaufseher NepomuckSchwarz inKenzingen. FritzStrilb, Firma Strub &Qo. in N.heims und Basel, errichtet in Verbindung mit Herrn Herm. Blankenhorn in Eimeldingen ein . Ehampagnersabrik. Aus rathselhastt Weise ist in Mannheim ein löjähriges Mdchen,,Pflege.lind der Wittwe Hap denteufel, verschwunden. Durch eigene Unvorsichtigkeit erschoß sich der Müller Moll von Oberuhldringen. Bäckermeister Gustav Höserlin von Bellingen hat sich im Rhein ertränkt. -Bürgermeister Haas von Heiligenberg wurde unter dem Verdachte, ein Sittlichkeitsverbrechen begangen zu haben, verhaftet. f Der frühere Besitzer des Gasthofs zum. Erbprin:en",Franz Freytag'in Schwetzingen. Beim Abbruch eines Hauses kam der Zimmermeister Theodor Sträub von Schwenningen ums Leben. Wegen Erpressungsversuchs, verübt gegen den Kaufmann W. Scherzinger und den Aecisor Erhardt wurde der tath. Pfarrer A. Geist von Stollhofen abernials zu sieben Wochen Gefängnis verurtheilt - Unter dein Verdacht grohererWechselfälschungett ist der Gastivirth Fehrenbach zum Engel" in Schönewald rcrhastet worden. Müller und Bäcker'.neister Winbert Blessing ittLangcnbach hat sick' in einem Anfall von Schwermuth erschossen. Vrattnschweig. Anhalt. Lippe. In verschiedenen Theilen des Herzogthums Braunschweig richteten Anfangs Juli Hagelschauer bedeutenden Schaden an. D bekannte Eassenräuber Huchthausen aus Holzminden, der . in St. Louis abgefaßt wurde, ist zu lU Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Förster, sein Complice, ein ergrauter Sünder, erhielt 15 Jahre. Gc.stwirth Paul Agiler, der zweimal in Amerika war und auch in der Unionsarmee diente, ist in Jeßnitz wegen Betruges zu II Monaten Gefängnis; ver urtheilt worden. Unweit Dessau ertran- , - Ci . . nt r . ' ren zungn zirer eronen. . Oldenburg. Stadtbaumeister Ostosf von OldenhuA ist in slleicher Eigenschaft nach Plärlen im sächsischen Vöigtlande berufen WörM. Zimmermeister Hildebrandt aus Seifeld erhängte sich aüs Gram übeV-deil Tod ferner Frau. Im diesjäl)r!getZ Wanderwettschießen desnordd. Schützenvererns blieb ein Herr au$ Altjna Hieaer und erhielt alZSeWnk deZ ZS Herzogs einen Pokal rm Werihe vonövö Mark.' ' ' - Trete Tt5Lte. Der AusAuß der Hamburger Bürger schaft hat den vom Senat für weiter) Jahre verlangten. Zuschuß von 30,0 M. für das Stadttheater einstimmiä ai gelehnt. i' Jn Hamburg Frl. Elafa Horn, früher Mitglied des Thali'athearers, 32 Jahre alt. f Zu Hamm C. D. Göbler, 60 Jahre alt, bekannt als Erfinder mathematischer und astrometrscher Apparate. Bei den Verhandlutr gen wegen des Zollanschlusses hatdie Reich sreareruna sich mit der Anlage eine FreihäfenÄber der Stadt Bremen einverstanden erklärt. Das. Reich würde sich zur Zahlung der Hälft;' derKosteri, rm Marimum von 12,0i)0,00Ü MrTer pflichten.
Scdwkki. Für daf eidgenössische Schützenfest 1885 ist in Bern daS Kirchenfeld als Festrlatz bestimmt. Die Gemeinde öa erriere ist wegen liederlicher Wirthschaft für zwei Jahre unter Vogtschaft gestellt. In Ober!vyl herrscht seit längere" Zeit das ?!ervenfieber. In Gelterkilt-, den (Baselland) sind die Ziegelhütte und das Wohnhaus von'H. Buscr-Sutrer am Tage vor der amtlichen Versteigerung abgebran.-.t. Albin Hedmaer, Sonnenvoirth in Cteinach (t. Gal len) hat mit 19,000 Francs anvertrauten Kilchen und Armengeldern das Weite gesucht. Der renommirte Rasthof-. Zum Hechts in St. -Gallen wurde von Herrn Hun.bel, Pächter deö Hotels Rigi-Kuln,' um 50,000 Frcs. erworben. Beim Spielen (?) mit dem Bajonett, erstach in St. Gallen der Re krut Scheuer seinen Kameraden MöSli.
Gesegnete Wohltbnter. Ars ein aus berühmten AerztN und Cbkmi. kern bestehender Rath die öntdeckung, machte, aß i durch Mischung- einiger wohlbekannter verthvolltr Heunuttel die allerwundervousle Ärzvei krzeugt wurde, tötlche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zn heilen nn Stande ser, oad beinahe alle anoeren nrznelen überflut sig würden, bezweifelten tul Alele, aber der Beweis ihre Werthe durch thatsächlich An Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind iie,Sntdecker jener großen Arznei, Hopfe. BUterk, als Wohlthater a?on Men geehrt. Dieses ButerS rst zusammengefett aus vodfen. Buchn, Malz, WolfiNrsche, Löwenzahn und an. vercn auesten und besten HeummclN der Wktt, und ist 'der größte Vlutreiniger, Nieren, und LeberReaulator und Leben und Gesundheit Wiedcrbllnger. Kein Leiden, wo Yta Bittere gebraucht wird. WaS auch immer die Symptome fein mögen welcher Art auch die Kranköeit und beiden sind gehraucken Sie Hopfen.Bitter. E rettet Jhukn das Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden tSJ" $500 fl der den für jeden Fall bezahlt, wo daS BitterS nicht hilft oder heilt. , Ich litt lange Jahre an schweren Nieren und Lcberbeschwerden, bekam dünneS Blut, war schlafe! und matt, konnte kaum herumkrieche, war unt einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nichtt finden, das mir half, !iS ich HopfenB:tterS gebrauchte, und mich jejjt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren find .recht, und ich bin wieder so kras tifl wie ein Dnißigjähriger, obschon ich 72 Jahre zähle. Vater." Zehn Jahre lang war meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Meuac Leiden, daß kein Dokter wußte, was ihr fehlte, und ich warf tin kleines Vermögen für allen mögliche Hnmbug nnd Stoff weg.' Vor circa 6 Mona. ten sah ich erne Ber. Staate Flagge van Hopfen-Aitters daraus, und ich beschloß noch malS zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so wohl und lrasug, als irgend emes Mannes Frau nnd duS wurde mit wenigen zwei Dollars ermazt , H.W. Detroit, Mich. Zesscrson-Haus) Zlo. 1 nd Gst Ssuty Steahe. DeutM Gast - Haus ! Flechte deutsche Kost. tm ment. Einzelne Mahlzeiten oder im Abonne Möblirtc Zimmer ncbstKost. Jyhn Henry Grnnert, Eigenthümer. (?li8. Scliwenzer's Sommer-Garten ! Hlo. 485 ZÄaviso Avenue. Der schönste nseathaUiort in Ist Stadt, besonders fit Familien. Jederzeit tai beste n frisch est Bier in der Stadt. , , : Nur die voriüglichflen Getränke. L ah!richem Besuche ladet ein. C.mi'Io öchworizer. 15Izantt - MsaDIle ! 5ls. 57 ä: 59 vtt Teladue ottek. Das größ!e,schönsit undälttsttLokaltndnStadt etrln! ftUit rt. tit Uü$ isen Lonügltch Beditnung. ' ' K3" Dt pracht,U eingerichtet Ha ftht er einen, Logen und Privat ,ur dyaltn, P5l Un, Een,ertn und Versammlung!, unter liberale Bedingungen zur Lerfügun. .TOXTJX BBRNIIARDT, . Vigenthümer. mi Oo. Fabrikanken nnd Händler aller Arten BSH e öne. Osfice: 88 Virginia Ävenne. Laucoutraktoren und Pribate sind ersucht, dorzu sprechen. Dr. C.C. Everts, DeutscherZahnarzt, (Nachfolger von Chat. S. Taldert.) N.-W.-Ecke Washington n. Veunsylvania Qtr. Jndiaaxolt vr. II. 3. LuuuiUFkäm (öS dlrd Deutsch eesMieu.) Hsfice und 1 (nrt OKA Noynnug : j 00 Md Meridian Sttäße. Indianapolis, Ind. Office . Stunden : 8? Uhr ,r,.. 1 ? ach. 79 Uhr bend. Telepisnire ach George K. Norft's Apotheke. A. SCHEXIBT'8 Buch- U; , Agentur. ,.lio. 113 Greerptraöoe. ; -JntankVlis. ' ulträge e,d,u schnell und zunktlich besorgt. yueher billig and süön gtbnvden.
Am'ö IS
B
ZeiMngS
Germania Garten,
N.'W.'Ecke A.arlet u. Skoblestr. Hübsches Lokal. AuSgezelchnete Getränke, Guter Llinch, Aufmerksame Bedienung. kS Um zahlreichen Zuspruch bittet llvinriek Isvmanii. ?ouützr'8 reinlicher G. )UWmm w ?S vrti fjennsoloi nij straft. : a Oft Oastlngton traft. ! 370 veUts?ntütnk Ctrafr. I nd ta 1 S Oft Sarfcf uf. INDIANAPOLIS IN. U.NuSelshanS' ROCERY. 17 Psund hellbrauner Zucker 1.00. S Kannen beste Pflrsiche zu 5 Centt. Eingemachte Bohnen per Büchse 10 Cent. Brombeeren und Erdbeeren per Büchse 10 Cent. ?. Etticltelslinns, g 277 Wrd Zkröle Sttaßk. .sionrt Kon' . seiQb - I on FriizBSt , f?o. 147 0fi 33asStaatoaer. j.IE. IIDnetfz's I - C QieW'&$enQ No. V NassachuskttS Adkune. Ktifiitl flutet Fleisch tu itUx y.tit. Sutc fiiititt, o4( iit Um l, ic. Indem ich meinen Freu,:! und Gönnern gute Vdienug gantir, bitt ich m geneizien tu sprüh. uZträa können xer Telephon ertheilt weiden, und all tfttllungtn erden ixemt besorgt. chtungust . , ICdmuiicl Dietz A.8ETKW .:: ; 7 pöisS 3n5sffs-. Ge'.,,. . , . OlnQlnnatl. . . n Wollmächten nch Teutschland, Oesterreich und der echwei, gefertigt. ., . SonfnlalriflHe eglaubigungen besorgt. ij 0 i . f. xo. xronixt und sicher eiatasflrt. Z?eHsekund Foftanszagkangen '' JC an end sich in India,s'oUI an : ?kilip küppaport -! o. 120 Oft.DZaryland Strüße. kl BilligeHeimstStten -rn.rkan8us nm Texas Die St. Louik, Jron Mountain und Sou thern Eisenbahn entlang, soroie die Xqat und Pacisie.Aisenbahn und die International und Great Northern Eisenbahn sind Tausende von Ackern des gewähltesten Farm und Weidelandes in der Welt, im Preise von $2, $S und $4 per Aeket, in gesunder Gegend und einem unüber trefflichen Klima, sär Eesuodheit und Lebevs genuß. Man schreibe an .den Unterzeichneten um einen statistischen Erntedericht von Zlrkan las und Teras kür 1832 uud man entsölieie sich zu gehen und sich selbst zu überzeugen, daß die Ernte von 1888 um kv Prozent grö ßer w ar als 1882. . Denjenigen, welche Land den diesen Gesell, schasten kaufen, und ein Viertel, die Halste oder Ulles baar bezahlen, wird ein derhältnißmäßiger Nachlaß 'an 'Fahrpreis oder Fracht über diese Eisenbahnlinien erlaubt. II. ?. Townsend, . Sen'lPass..Agent. Ct. Louis, V!o. . F.A.Falrnor, Distrikt . Land . Pass. . Vgeut, No. 40 West Washington Straße, Indianapolis. pir seyen, Iyröenützt die VAJfljDJLcl LmE ! cer Oaivua? -C3 Weil sie dre lürzestt und beste Linie über Ot JLiOuis, Mlsöonrl, Hau? aas, Iowa, Nebraslca, Tosas, iVrlianeao, Colorado. INe-vr Moxioo, Do oota und California ist. af Vahubett ist von Stein und die Schie neu find aus Stahl. Die Wag haben die neuesten Verbesserungen. Jeder Zug Ut Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Billeie erster Klasse oder Smigranlea-Dillete habe werden durch unsere Passaglerzuge erster Klasse oesouieri. . Ob Sie uuu ein Villet zn ennäizten Prei s, ein C rcurf. nt HU tt tdrr irgend eine Sorte Eiseubahnbillete wollen, kommen Sie, oder schitibeu Sie a . . j-i , M.J.. Jtc. lierincTf Ment eseral Vassagier?Agnt. Nordoft.E Oashmgto und Jlir.ol. CtrJnd'xll 0. H iN, Sen'l Supt. St.Loui,,No. Q N. g o r d, lZen'l PassAat St. Loai,
mm
GeöfchMen
