Indiana Tribüne, Volume 7, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1884 — Page 4

Hiesiges.

Indianapolis, Ind., 2'!. Juli 1834. CivilstandSregifter. Geburten. iXJle angefuirlen Namen sind die Ui Satirl der der Mutter.) James Deitz, Knabe, 25. Juli. Henry Leppler, MSdchcn, 21. Juli. Martin Nebenger. Knabe, 24. Juli. Mothie Scanlan, Mädchen, 22. Juli. John Mubruyn, Knabe. 22. Juli. Alexander Curby, Mädchen, 2. Juli. Tab. Nickom, Mädchen, 24. Juli. Charles Steep, Mädchen, 19. Juli. Heirathen. Wm. H. Thurston mit bUtn Merrill. CharleZ Bryant mit Alice L. Bennett. Todesfälle. Chas. H. Wi!e5, 31 Jahre. 25. Juli. Jane Snyder. 23 Tage, 25. Juli. Auguste fflofe, 9j Jahre, 24. JuliIran! Kraft, 2) Monate. 25. Juli. LouiZe Schlegel, 9 Monate. 21. Juli. r- 42 Sterbefälle diese Woche. Kaufe Mucho'Z "Best Havana Cigara." cö IS :uatl)en vergangene Woche. Kaust euren Bedarf an Thee und flamc Ul Emil Müller. 200 Ost Wajhingtonstroüe. Heute Abend Conzert im Central harten. (Fintritt frei. Die Marschälle für den FeftzugflndebetettibreHüte bei Aamverger abzuvolen. 5T Im Criminalgericht wurde Frank MoseS zu zwei Jahren Zuchthau? verur theilt. Aloga Halcy. angeklagt Sufan Kern bestohlen zu haben, wird prozefsirt Die Mitglieder de? Liederkeanz sind erlncht. sich präcis um 7 Uhr m ihre alk cinzusinden um sich an dem Aus zug zu betheiligen. Mamie Donahue fuhr gestern mit dem Gemahl der Mary Tansey spazieren. Darüber wurde Letztere so eifersüchtig, da sie Uififter da? Gesicht blutig schlug. H e tt t e nttögeZelchnete Tnrtelsttppe für Lnvch bei Frank Sltett, Wo. 18 Cüb New Jersey Straffe. 50 iran Cmma Schulz wurde bei den Verhandlungen in Perry Township auf die Anklaze Craig's hin egen Friedettsgelährdung dem Criminalge richte überwiesen. Äug. Nichter stellte 1300 Bürgschaft sür sie. Um zu errathen, wie diel Kaffee bohnen in dem Sack sind, mukt lhr in Asund nrünen flau nachzählen. Als dann ist da-5 Gewicht des SackeZ zu fchä&en, welcher in dem einen Schausenster in 200 Ost Wafhingtonstraße steht. (i m i l M ü l l e r. . verlangt Mucho'S "llavana Lost CIgars." CsT Receiver Wallace isi mit seinem Berichte über den Stand von Jletcher & Sharpe's Bank noch nicht fertig. Die Ansicht, dur die ilZudiger ihr ganzes Guthaben besommen werden, hat er l'ereilZ aufkgkde.'i. Bersichrrt Euer Eigen tbnm in der alten bewährten $lev Zjvrk ttnderwriters ZZcnrrv''rsicherilttg. "ft.--Xi CVX . )f S m m t tYlVf 18 Virginia Avenne. AzS In einer der letzten Sitzungen der Musiker Union- war der Antrag gestellt worden, dieselbe aufzulösen. Eine de halb einberufene Verfammlung vorgestern Abend befaßte sich mit diesem Antrag, und lehnte denselben schließlich mit 20 gegen 11 Stimmen ab. Hierb:i wurden auch die Herren A. F. Bindemann. L. F. Bogt und A. Schellschmidt sr. als Comite ernannt, um den bei dem letzten (5onzert erzielten Ueberschuk unter die Mitglieder zu vertheilen. Die J.B. u. 23. Eisenbahn ver kauft billige ExcursionSticket am Sonk tag. den 27. Juli nach Ludlow Jalls und zurück für da Olö fafhioned colored PlantaNon Vamp Meetma. undfayr von Indianapolis aus $1.7". von unter wms enisnrecken!, koeniaer. Abfabr Indianapolis 4 Urr 20 Morgens. Ank. in PnMora alls S Ubr 2st MoraenS. Umlief ? lbladrt Ludlom Willis C Udr 31 Ab. ?lnkunst in Indianapolis 10 Uhr 25 Abend?. Abfayrt von 'udlow tfail o Uhr .T MoraenS. Tickets i verkau fen im Union Depot, Union Ticket Office und i::s 5. 3Uinoi3 toir. HeuteAbend ausgezeich nete Tnrtelsuppe und Aurora Bier bei Fritz Mnller, Ny. 300 Süd Illinois Straße. 1-1 Pfund Standard A Zucker, und 13 Pfund Granulates Zucker kosten nur $1.00 bei tfmil Müller, 200 Ost Washingtontlrake. Wenn John (5. Harrifon nich im Stande sein sollte, seinem Nachfolger jeden Cent abzugeben, der ihm als Recei ver der Jndlana Banking Co. überge den wurde, dann sollte der StaatSan walt sofort einschreiten und die Verhaf tung Harrison'Z veranlassen. ES sollte hier jedenfalls ein Exempel statuirt wer den und der Staatsanwalt hat hier Ge legenheit das Volk zu überzeugen, bafe Yn& &hh1tn nnn ?ns,n, hi UHMf Vfc. -w ' VVI. VHHlVltl V boten ist. -Bei (5. . Heddericb, dem Hauptquartier derLoniövlUer und New Jllbanyer Turner, 233 Ost Wasblngtonstr. bat man beute Abend Gele genbeit, bequem den Festzug zn seven. Rauche Mucho'S "Ssst U&y&ü Cigars."

Giri HU der Vorsicht zu Wasser

geworden. Vor einiger Zeit zog LeonidaS G. Woolley von 57alamazoo, Mtch. h,eryer und versprach seiner Familie, sobald er hier festen Fub gefakt habe, dieselbe nach. kommen zu lassen. Obschon sich Frau Woolley schwer von ihrem Gatten rennte, so willigte si? doch in diesen ,Akt der Vorsicht ein, einstweilen zurückzubleiben. Herr Woolley aber hatte , mit einem jungen Madchen ViamenS Lizzie Staff eine Liaifon angeknüpft, die unglücklicherweise solche Fol' gen hatte, die ein Ehegatte bei seiner Frau wohl gerne sieht, die aber einen sol chen bei de? Geliebten zur Verzweiflung bringen können. Daher der 91kl der Vorsicht.Dieser Tage erhielt nun Frau Woolley von oem Treuvrucy tyres wallen qum licht Nachricht zugesandt, und beschloß hierher zu reisen, um sich Gewißheit zu verschaffen. Uud die Gewißheit ward ihr! Sie fand, als sie hier ankam, daß LeonidaS mit der bereit? erwähnten Lizzie friedlich zusammen hausten und der Vater eines bereits zwei Monate alten Kinde? sei, daS nicht sie, seine legitime Gattin, gebo ren hatte. Diese Entdeckung veranlaßte sie, den Ungetreuen gar nicht e.-st auszusuchen. Wulhenlbrannt wandte sie ihre Schritte dem Büreau des Staatsanwaltes zu, und eine Stunde später besand sich LeonidaS und Lizzie und daS Kind separirt in Zellen im StationShause. AlS die Sache heute in der MayorS Court aufgerufen wurde, schien LeonidaS ein vollständiger gebrochener Mann. ES wurden Versuche gemacht die Angele genheit auf gütlichem Wege zu schlichten und eS scheint auch, daß Frau Woolley Gnade sür Recht ergehen lassen und die Sache zurückziehen wird. Dieselbe wurde bis Donnerstag verschoben. Spitzbube Harrison. Daß Harrison die ihm von anderen Leuten anvertrauten Gelder in Speku lationen verzettelt hat, ist schon an und für sich eine Spitzbüberei, aber die Art und Weise, wie er sich in einzelnen Fällen Geld zu verschossen wußte, verdient diesen Namen erst recht. Von der Firma Charles Meyer & Co. ließ er sich vor etwa 14 Tagen Noten zum Betrage von $20.00Q ausstellen. Dasür sollte er einen Wechsel für m0 aus Deutschland liesern. den Rest wollten CHS. Meyer & Co. ziehen wenn immer sie daS Geld brauchten. Die Vekfallzeit der Noten war. für September Oktober und Dezember bestimmt. Nach einigen Ta gen kam Harrison zu Herrn Mayer, sagte ihm, daß die östlichen Banken Einwand gegen, die Noten erheben, weil dieselben zu lange lausen, und es wurden neue Noten mit dem 1. und 10. August als Versallzeit ausgestellt. Anstatt nun die ersten Noten zu vernichten, ode? zurückzu geben, verpfändete Harrison dieselben und CharltS Mayer & Co. müssen sie nun bezahlen. Receiver Lamb wird erst in einigen Ta gen berichten können. Sein Bericht wird die GläubigerHarrison'S jedoch nicht sehr erfreuen. Er fand allerdings, daß die Tile Works ihr Conto um $40.C00 überzogen haben, der Receiver der Tile Works aber behauptet, daß er eine Gegensorde rung zum gleichen Vekrage habe Der ganze Geldvorrat in den Händen deS ReceiverS beläuft sich auf $108.89. Die.vorgefundenenWerthpapiere belaufen sich auf etwa $3000 und daSGrundeigenthum der Harrifon' ist mit Hypotheken belastet. Da wird für die Gläubiger er staunl'ch wenig herauskommen. Oine skdr vernünftige Maßregel. Von Seiten des Chefs des Philadel phiaer GesundheitSrathZ ist an das hie stge Gesundheitsamt die Mittheilung ge langt, daß ein Herr Dr. C. C. O'Don nell am 20. dS.'San Francisco mit 2 Aulsadigen verlassen habe. Er wolle dieselben in den östlichen Städten der Union zur Schau ausstellen und auch mit denselben Indianapolis besuchen. In Folge dieser Mltthnluna hat der hiesige GesundheitSrath sofort der hiesi gen Polizeibehörde Order zugesandt, den Dr. O'Donnell mit seinen bemitleidens würdigen aber ekelhasten Schaustücken nicht in da? Weichbild der Stadt zuzu lassen. - i Wollt ihr gutes reinliche's und fei nes Fleisch, so holt euch euren Bedarf in dem neuen Fleischerladen von Michael Lenker in Ebristian ScketterS neuem ftt. däude. Ecke Merrill Straße und Madison Avenue. -tZF Joseph Rubush und Henry Sur sac'e wurden heute von den Cnstablern John Kahn und Ryder unter der Anklage verhaftet, in Hoosier Town zum Fischen Dynamit gebraucht Zu haben. Die Sache kommt Mittwoch zur Verband lung. Weitere elf Personen sollen noch wegen desselben Vergehens verhastet werden. - Zu den"' besten Neuer VerNcke rungS Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die .Franklin- von Jndlanapolis. Ihr Vermögen beträgt $320.000. Dies Compagnie repräsentirt die North Western National von Milwaukee, Ver mögen. $1.007,193.92 und die .German American" von New Vork, deren VermS gen über $3.094.029.59 beträgt. Ferner reprisentirt sie die .Fire Association of London Vermögen $1,000.000 urd die Hanover of New York mit einem Ver. mögen von $2.700.U00. Die .Franklin" sl namentlich deshalb zu empfehlen, weil t uicht nur billige Raten hat. sondern seil außer den regelmäßigen Raten auch ei großen Verlusten kein Aulschlag er olat.. Herr Her man T.Brandt, st Ugent für die hiesige Stadt und Um. gegend.

11. Bezirks - Turnfest des Jndiana Turnbezirkö. - Schon seit .Monaten und Wochen war man eisrig mit den Vorbereitungen zu dem Feste, da? nun die folgenden Tage stattfinden soll, bemüht. Dieselben sind heute zum Abschluk gebracht und man darf wohl mit Befriedigung auf die thätige Umsicht und Vorsicht derselben zurückblicken. Wenn daher die Erwartung ausgesprochen wird, dak da? Fest, da? nach . einer Frist von 14 Jahren zum ersten Male wieder in unserer Stadt gefeiert wird, einen guten Verlauf nehme, dak alle Bewohner derselben, inSbeson dere aber die Deutschen dazu beitragen, dak der Erfolg des Festes ein glänzender wird, so glauben wir überzeugt zu sein, dak diesen Erwartungen allenthalben auf

daZ Freudigste entsprochen wird. Und in der That, schon am heutigen frühen Morgen konnte man allent halben in der Stadt bemerken, daß sich die Leute zu einem Feste rüsteten, daS ihrer vollsten Sympathie gewiß war. Allenthalben sah man dieselben beschäftigt deutsche und amerikanische Flaggen und Banner aufzuhifsen, ihre Häuser mit Guirlanden und Inschriften und TranS parenten zu versehen.' An der Turnhalle ward der Triumphbogen vollendet, an dessen vorderer Seite das Wort Will kommen" und an dessen beiden Seiten die Turnsprüche Gut . Heil" tesp. Bahn Frei" zu lesen sind. DaS Innere der Turnhalle ist mit Tannenreisern dekorirt. Im AuSstcllungSgebZude war man be reilS gestern Nachmittag mit den Dekora tioncn fertig. Wenn man in die Halle tritt, so gewahrt , dieselbe, einen Pracht vollen Anblick. Einem jeden Vereine ist eine lange Tafel für. seine Mitglieder zu gewiesen. Die AereinStaseln sind durch Flaggen gekennzeichnet. -Eine Estrade ist sür daS Publikum errichtet. DaS EmpsangS-Comite nimmt die an kommenden Vereine am Depot in Empfang und vöii da geht mit dem Beiße' herrschen MusikcorpS voran zuvörderst nach der Turnhalle, von wo die Gäste, nach Einnahme eines Imbisses, nach ibren resp. Quartieren gesührt werden. Heute Abend sind sämmtliche PreiZriegen bereits hier und werden am Fackelzuge Theil nehmen. Die ersten Gäste trafen heute Morgen um 11 Uhr ein. Es war die PreiZriege von LouiSvil'.e. Die übrigen LouiSviller Gäste und Turner werden morgen früh kommen. Der Regengott hat Frau Kiel die Ar btlt abgenommen und die Slraken wäh rend der letzten Nacht gehörig begosien. Alsdann hat er e aber sür gut befunden nach anderen Regionen zu verduften und da der Barometer heute Morgen um ein Bedeutendes gestiegen ist, so ist auch wohl zu hassen, daß da? Fest von gutemWetter begüngstigt wird. Der Fackclzug, dessen Marschordnung wir bereits vor einigen Tagen mittheilten wird folgende Marschroute einschlagen. Abmarsch von der Turnhalle präziS 8 Uhr westlich zur Delaware, nördlich zur Washington, östlich zur Ost, von da im Eontremarfch zur JUinoiS, diese hinauf zu Market, in dieser östlich um den Eircle herum zur Meridian Straße, diese nördlich zur Nord, diese östlich zur Delaware. in dieser nördlich zur Morri son. diese östlich zur Alabama Str. und in dieser nördlich zum AuSstellungSge bZüd?. Dle Veteranen werden beim Eintreffen deS Zuges am AuSstellungSplake einen Salut abfeuern. Programm für das Em p s a n g 3 C o n z e r t. Nachdem der Fackelzug in die Jesthalle eingerückt, wird folgende? Programm ausgeführt: 1. Fest.Onvttlüre seltner Militär Kapelle. 2. GefaNg-Liederkranj. 3. Willkommen.Rede durch MatinMeMafter 4. Gesang Männerchor. 5. (7rcelsior.Po!ka 3rl'in. Mililar-Kapelle. . Cornett-Sola von W. Nadgeri 7. Rede deS Festprasidenten H. Lieber. 8. Gesang Schweizer Mti.nnerchor. 9. Poipourri aus Robert der Teufel Mcyerbeer. Militär.Kapklle. 10. Gesang mit Orchtfler.Begleitunz-Ge mischter Chor des Maanerchors. . II. JackeltanzNo. ! Meyerbeer Hieraus gesellige Unterhaltung. Jeder Verein,' der am Fackelzug theil nimmt, hat einen berittenen Marschall zum Stade zu stellen. Unsere Gesangvereine werden in voller Stärke nicht nur heute Abend, sondern auch nameirtlich morgen Nachmittag zum PicnZc ausrücken. Die beim Fackelzug benübten Laternen werden vor dem AuöstellungS'Gebäude abgeli:sert, um dortselbst zum Dekoriren verwendet zu werden. Die Mitglieder aller am Fackelzuge theilnehmenden Vereine werden gebeten sich präcis und lo zahlreich alS möglich in ihren resp. VersammlungSplätzen ein zusinden. Die Anordnung, wonach die Laternen in verschiedenen Lokalen heute Abend an die Theilnehmer deS FackelzugeS zur Ver theilung gelangen sollten, ist als unprak tisch erfunden worden. Dagegen wird Herr W. Kiemeyer heute Nachmittag jedem Vereine sein Quantum chinesischer Lampen sür den Fackelzug zustellen. Die MarschSlle jedes Vereins sind gebeten. hierwegen mit Herrn ttiemeyer Rück spräche zu nehmen. Sollten noch weitere Laternen benöthigt sein, so sind dieselben vor dem Abmarsch deZ FackelzugeS in der Mozart oder Turnhalle zu erlangen. DaS EinquartierungS'Comile hat sein Bureau in dem deutscheng!ischen Schul gebäude, über der Office der Tribüne

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CIIRISTIAN WATERMAN. Watermainu fnU & Kipper.) WhiSkieS t Weinen. VkavorSpurt. Jra Harter und Monk Leybrandt zwei der schlimmsten Vagabunden bekamen je $2. Strafe und r,0 Tage Hast zudiktirt. Samuel Bingel und Cynthia Rasener mußten ihre vom Gesehe verbotene Liebe, aus die Klage der Mutter des jungen Mannes hin, mit $10 Strafe büßen. . Das Verhör der Nettie Kimberlie, welche auf Veranlassung des Herrn Aug. Mai verhaftet wurde, wurde bis Donner stag verschoben,' weil Frau Lord gestern Abend die Stadt verließ. Den Lumpen James T. Marshall und Fred. Pseiser wurde zwei Stunden Zeit gk5,eben die Stadt zu verlassen. Der öffentliche Ankläger in dcrMayor's Eourt, Granville Wright, war heule bei sehr gutem Humor. Er will alle Turner, die ihn am Moniag besuchen, mit Eigar ren traktiren. j In der gestrigen Siizurig der Direktoren des Medizinischen Eollegs von Jndiana wurde Herrn Dr. G. L. Eurtis i Professor der Physiologie und der Ge I r v .Most . v . r . i . rr.. Mt . er lurloyeiisttyre oic verlangie nuaung bewilligt und Herr Dr. William V. Fletcher Superintendent des Jndiana JrrenstospitalS auf den Professorstuhl der Physiologie und klinischen Medizin berufen. Herr Dr. Eurtis wird indessen fortfahren in einzelnen Fächern zu lehren und sich besonders die Eesundheilslchre und die Staatvwissenschaften über Medi zin vorbehalten. Herr Dr. Fletcher ist in seinem Fache einer der tüchtigsten medizinischen Lehrer und wird im Herbste und Winter einen großen EursuS geben, wobei er in dem Kapitel der Physiologie gewiß manches Neue und m . . untere anie au einer gatiaiM tm Jrrenhailse vorzutragen im Stande sein wird Pfund Golden Rio Kassee kosten nur $1.00 bei Emil Müller, 200 Ost Wafymgtonstrake. Mucho's Eigarrenladen befindet sich ln No. 209 Ost Washington Strasik. Äsm Auslande folgender w ti n o c r i r cy e chrelv' oder ruclseyler wüst eln eigen thumliches Licht ans die Gewissenbaftia keit, mit der in Frankreich Gesetze hcrgestellt werden. Fansulla" schreibt : In dem neuen sranzöjlschen Chescheidunzs' Gesetze findet sich eine Vestimmuna, der zufolge geschiedene Ehegatten nicht frü Yer zu einer Wlederverehcllchung schrel ten können, als bis zehn Monate seit der Erklärung der Ehe verstrichen sind. Es eht ganz deutlich manage tEhc) zu Utn. Der Schreib- oder Druckfehler springt Einem in die Augen wie eine toll gewordene Katze, und Jedermann kan. ihn für sich selber korrigiren ; er braucht nur divorce (Scheidung) statt manaz?o (Ehe) zu lesen. Inzwischen ist aber diese marin? durch die Kammer, ebenso unbeanstandet durch den Senat gegangen und prangt nun definitiv in den Spalten des Journal Ossieiel". Daraus ergäbe sich die Folge, daß jeder Franzose alle zehn Monate eine Ehe eingehen kann. Das neue Gesetz würde also geradezu die Vielweiberei fördern. . JnWien hat der berühmte Pröfejlor Billrotl in einer Sitzung der Gesundheitseommisfion einen Vortrag Ux die Eholera gehalten. Seine Ausführungen lauteten ziemlich beruhigend. Bei Anwendung vorbeugender Akaßregeln und insbesondere bei strenger Reinlichkeit sei dieAnsteckuns-Gefahr äußerst gering, er Eholerabaallus sei nicht sosort wirksam, sondern erst nach längerer Zeit. I?? diesem Falle scheint also Villroth die Theorien des Professors Koch vollständig adoptirt m haben. Villroth sagte: bei den zahlreichen EholeraEpidemien, die er beobachtet und mitgemacht habe, war das Sterblichkeitsverhältniß nicht so groß, wie beispielsweise bei der Diphtheritis.. Villroth hofft, die Eholera werde im großen Ganzen auf ihren europäischen Ausgangspunkt beschränkt werden kön-nen.

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