Indiana Tribüne, Volume 7, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1884 — Page 1
w H AAAV 4 fn WfWWW WwVWW Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummer 306. Indianapolis, Jndiana, Freitag, den 25. Juli 188'.
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r i lartk Al:er vo.l 9 Monaten und IS Tlzn nach .urzer rankheit, gestern, Donnerstag, Z4. Juli, um
Uhr uns durch den 7od entrisse wurde. Tie Beerliung findet statt am -amstag Juli, orgen 9 Üb-, om Trauerhause, Na. 121 SöLl Iitafr, und laden zur stillen Theiluahme ergebenft 'in Tu rjufiiii.en (SUetn irinanuel Tchlegel, oulse Schlegel, geb.Eckert.
Neues per Telegraph.
' W e t t e i a u 3 j i d i c n. W a s h i n a t o n, 25. Juli. Stellenweise trübes Wetter, beständige Temperatur. Die Prohibitionisten. PittZburg, Pa. 23. Juli. I. S. Litlle von Newalk.N. I. Dielt heute ein Telegramm von St. Jol,n, des 3n haltS, dak er die PrasideneschastZnomiNation annehme. Die Führer der Plohiditionsbeue r r,r ""; gung veyauplen, es au ow.wu üiun men bringen zu können. Sie glauben. daß sie in KansaZ und Mainlano siegen, und die Präsidenlenniahl in's Repräsen tantenhaus bringen können. Erdbeben. C a ir o, 25. Juli. ES wird berichtet, dass in Massawah ein Erdbeben statt sand. Editorieiles. Die Prohibitionisten sagen in der gestern angenommenen Platsorm: Wir klagen die lkt)te Legislatur der Jeigheit und des Verralhcs an. indem sie sich weigerte, da Prohibitions'Amendement einer Abstimmung zu unterbreiten und die Anklage trifft beide Parteien in glei cher Weise. Dies ist nicht ganz richtig, die Anklage hätte getheilt werden müssen. Die Feig heit gehört den Republikanern und der Verrath den Demokraten. Nun sind die Temperenzler glücklich Nun haben sie ein Nationalticket, in In diana ein S!aa!Zlir?et und in Ä!arion County sogar ein County Ticket. Jetzt können sie lustig darauf los stimmen und wenn sie eine Dkehrheit des Volkes für sich haben sdllten, können sie auch ihre Lieblingsprojekte ausführen. Jeht ha ben sie Gelegenheit ihre Starke zu zeigen und wenn sich inZukunft andere Palteirn um ihre Stimmen bewerben, dann wissen sie ganz genau, um waö es sich handelt. ES ist ganz recht so und uns behagt es. Jarrett hat noch immer nicht sein AnstellungSdekcet als (zhef des Vureau'Z für Arbeitsstatistik. Der Präsident kann überdie persönliche Beleidigung, welche ihm Jurrett zugefügt haben soll, nicht hinwegkommen. Das ist kleinlich für einen Präsidenten. Entweder Jarrett ist der passende Mann für die Stelle, oder nicht. Ersteres musz wohl nach der Ansicht des Präsidenten der ffzll sein, sonst hätte er seine Anstellung nicht beabsichtigen kön nen. In solchem Jalle aber muö das Gemeininteresse Höhe? stehen, als daS individuelle Gefühl des Präsidenten. Präsident Arthur konnte bei der .Tribüne" in die Schule gehen. In Sewickley bei Pittsburg, Pa., starb vor einigen Tagen eine bedeutende Frau, deren Scheiden nicht unbeachtet bleiben sollte. Ihr Name war Jane Grey Swißhelm. Sie war eine begabte Schriftstellerin, und that viel für die Hebung ihres Geschlechtes, wenngleich Viele es ihr nicht zum Lobe anrechnen werden, das; sie ihre Feder zu Gunsten der politischen Gleichberechtigung führte. Sie war eine Frau, welche ihrer Ueber zeugung freimüthig Ausdruck gab. Frü her eine fanatische Temperenzlerin, wurde sie durch eine Reise nach Deutschland von ihren Temperenzschrullen so vollständig kurirt, dak sie schon in Briefen von Lvrt aus, die Ansichten, welche sie bis dahin gehabt hatte, als irrthümliche bezeichneteUnd als sie wieder heim kam, agitirte die wackere Frau mit demfelben Eifer gegen die sanatischen Prohibitionsideen, mit dem sie früher für dieselben agitirt halle. Das; sie viel dazu beigetragen, einem großen Theil ihrer LandZleute vernünftigere Ideen beizubringen, läßt sich absolut nicht bestreiken. Sehr richtig bemerkt der .Eleve land Anzeiget in Bezug aus die New Vorker Unabhängigen Folgendes : Der Grundsatz, dak nur Ehrenmän ner die hohen Aemter bekleiden sollten, wird am Ende so allgemein muschrie ben. wie die etwas ältliche Vorschrift, daß der Mensch nicht stehlen soll. Eine neue Partei wird sich auf diesen .Jssue" hin nicht gut gründen lassen, cZ sei denn, daß sämmtliche Diebe und sonstige Verbrecher des Landes sich zu einer Opposilionspar tei zusammenschaarten. Um zu vertun den. daß der Präsident ein Mann von reinem Charakter sein sollte, dazu hätte man nicht erst eine Convention einzube rufen und die Leuchten der amerikanischen Wissenschaft erglänzen zu lassen brauchen Jedermann unterschreibt das. Jedermann glaubt daS. Wenn das einer besondern feierlichen Erklärung bedarf, so sollte nächsten euch eine Specialconvention einberufen werden, um mit Nachdruck zu betonen, daß die gerade Linie der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten ist.-
UchMWg.
Bergeßt nicht den mm&BQ '
Halbe Preise ! Die größte und die beste Ochlender-Geschaft. Es ist den Unabhängigen auch gar nicht darum thun, eine eigene Partei zu gründen. Sie machen eS, wie.es die Temperenzler machen. Sie hoffen, daß dadurch, daß sie den Republikanern ihre Stimmen versagen, diese geschlagen und dadurch zu der Einsicht gebracht werden, daß sie ohne diese Urabhängigen nicht fertig werden können, und daß wenn sich die Richtigkeit ihres CalculZ beweisen sollte, sie künftighin den Ton in der republikanischen Partei angeben kttnnen. Es ist ein Wagstück für sie sowol.l. wie für die Temperenzler, denn sollte sich ihre Rechnung als eine falsche zeigen, so sind sie ebenso wie die Prohibitionisten voll ständig bedeutungslos und bilden keinen Faktor mehr in der Politik. Drahtnachrichtru. Die ?!ordpolsahrer. W a s h i n ö ! o n, 24. Juli. Zwischen dem Kriegssekretär und dem Marinesek retär wurde folgendes Programm zum Empfange der Nr rdpolfahrer vereinbart. Die Schiffe der HilfSexpedition fahren am 2.'). von St. John? direkt nach PortSmouth ab, und werden dort vom Marinefekretär. dem nordatlantischen Geschwader und den Staats- und Lokalbehörden empfangen. Lieutenant Greeley und die andern Ueberlebenden werden in PortSmouth bleiben, die Schiffe werden mit den Leichen der Verschiedenen nach New Vork fahren. Die Leichen werden auf Governor'S Eiland von Generalmajor Hancock empfangen und von diesem auf Verlangen den Verwandten der Verstorbenen überliefert, andernfalls unter entsprechenden Ceremonien im National Cemeterti zu New Zjork de graben. Die Prohibitionisten. PittSburg, 24. Juli. William Daniel von Maryland wurde von den Prohibitionisten zum Vicepräsidenten nominirt. Großer Feuerschaden. ConnellSville. 24. Juli. Die Branntweinbrennerei von Overholt & Co. brannte vergangene Nacht nieder. Schaden an Gebäuden, Maschinen und Vorräthen $CG5,0)(). ; Vom B lib erschlagen. S o u t h B e n d, 24. Juli. Während deö Sturmes heute Morgen wurde Jaeob Yast vom Blitz erschlagen. Scheußliches Verbrechen. LouiSvtlle, tty., 24. Juli. W. S. Cavett, ehemaliger Sheriff von Simpson Counly wurde auf die Anklage hin verhastet, an seinem eigenen vier, zehnjährigen Töchterchen ein gemeine? Verbrechen verübt zu haben. Explosion. R u s h v i l ! e, Ind. 24. Juli. Aus der Farm von Joseph Hall, sech Meilen südlich von hier, platzte heute beim Dresch?n der Dampjkeffel, wodurch drei Per sonen getödtet und mehrere verlebt wur den. Per Kabel. Die Cholera. Paris. 24. Juli. ES wird offiziell gemeldet, daß die Choleraepidemie in Marseilles und Toulon abnimmt. Der Gesundheitszustand in Paris ist gut. In Marseilles starben letzte Nacht zehn Personen. Im Pharo Hospital besinden sich 80 Patienten. In Toulon starben innerhalb zwei Tage 31 Personen. Im St. Wandarie Hospital in Toulon befinden sich 122 ttranke, heute wurden 18 ausgenommen. Ein Mitglied der Depuirtenkammer behauptet, daß in Marseilles mehr Todesfälle vorgekommen seien, als registrirt wurden. Diebe treiben ungehindert ihr Spiel. Am Samstag bestahlen sie daS Bureau des StaatSanwaltS. Aon Marseilles. . Marseilles, 24.Juli. Die Aussichten hier sind sehr düster. Von Algier kommt wöchentlich nur ein Dampfer an. Der Verkehr mit Syrien ist ganz eingestellt. Die QuaiS und Zollhäuser sind leer. Zwölf barmherzige Schwestern sind gestorben.
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l Halbe Preise AnSwabl vonQSnbeu und
No. Ost Washington Straße, nahe dem Court-Honse.
Der Direktor der Bank von Frankreich hat das Gesuch der Kaufleute um Prolongation der Wechsel abgeschlagen. N e u e s A n ! e h e n. London, 24. Juli. Ein mexikanischer Agent besindet sich hier, um mit Baring BroS ein Anlehen von OMillionen Dollars abzuschließen. Die Verschwörung gegen den Zaren. u 9 I i, 01 rv.it; 1TMl.. f.. MWMi o"" wmiiuujini gen haben ergeben, daß der Plan den Palast des Zaren -während dessen Auf. enthalt dahi?r in die Luft zu sprengen. vorbereitet war. Die Verschwörer beab sichtigen nach Ermordung deS -Zaren in Polen und im westlichen Rußland eine Rebellion anzustiften, die Juden und die reichen Kaufleute in Warschau zu plündern und die Waffen au! dem Arsenal zu nehmen. SÄlssSaaSritöten. New Y o r k, 24. Juli. Angekommen : Hekla" von Copenhagen, General Wer-der-von Bremen. London, 24. Juli. Angekommen : EmS-, America" und .Affyrian Monarch" von New Vorl. Vom AuslandeUeber Äremens Eintritt in den Zollverein schreibt man von der Weser: Die Nachricht, daß bei der Stadt Bremen ein Freibezirk und für Bremerhaven ein Freihafen bewilligt worden sei, hat in Bremen im Allgemeinen befriedigt, weil die Stadt dadurch in den Stand gesetzt wäre, ibre Stellung als ztoeitgrcßte deutsche Handelsstadt auch künftig zu behaupten. Der Freibezirk, aus d:in sogenannten Melkerplatze", liegt unterhalb der Stadt am rechten Weserufer, ist ziemlich umfangreich und noch unbebaut, Schienenverbindungen mit dem Weserbahnhof und der Geestebahn können leicht hergestellt tverden un lit dem in Aussicht gestellten Neichszu schuß ließe sich hier auch wohl auskommen, aber für Bremerhaven würde dann wohl nicht viel übrigbleiben. Die Neustadt Bremens, wo sich die zahlreichen großen Waarenspeicher besinden, wird durch das vorliegende Projekt auf eine ganz enonne Weise geschädigt. Man batte erwartet, daß der untere Theil der Neustadt zum Freibezirk auserfehen worden wäre, was den Interessen Bremens unbedingt mehr entsprochen hätte. 'Aber was soll Bremen machen? (?s muß sich infach ftigenschwer es auch wird. Ein Menschenalter liegt zwischen der Zeit, in welcher ein junger Berliner Elegant das damals noch kleinbürgerliche Berlin von sich reden machte, und einem der jüngsten Tage, an dem er in Manchester wegen Diebstahls von mehr als achtzig Regenschirmen verurtheilt worden ist. Er hatte sie einzeln zusammengestohlen und versetzt..... .Der Assessor Erber war in den Jahren 1345 bis 47 beim Kreisgericht in Berlin angestellt und Präsident des Deutschen Lesezirkels", sowie des humoristischen Ver eins", der eine kurze Zeit als Concur renzverein des Vereins der Freimüthigen" die Aufmerksamkeit auf sich zu lentn vermochte. Im Jahre 1849 erbte Eyber von seinem Vater LlX,000Thaler, verliebte sich in eine schöne Putzmacherin und heirathete sie. Indessen sollte ihm sein Erbe nicht zum Segen gereichen. Er wurde Spieler, ein Lebemann ersten Ranges, verschleuderte sein Erbe, hatte nach wenigen Jahren Nichts, lachte Schulden und fälschte schließlich Wechsel. So flob er. steckbrieflich versolat. nrk I I - y wvwmvy 'England. Zunächst wurde er dort Klk vterspteler rn Tingeltangeln, he Frau n, c . a jr. i r" .r 'f . Iturv. Jivaj einmal gelang es ihm, TOIC der Börsen-Courier" erzählt, m eine bessere Lage zu kommen. Der Büraermelster von Hull fand Gefallen an ihm und machte ihn m seinem Privatsecrelär Wieder täuschte er das in ihn gesetzte Vertrauen und wurde davonaejagt. Wie er dann von Stufe zu Stufe ab wärts ging, wie er immer mehr sank, bis er, von Lokal zu Lokal wandernd, den Diebstahl von Regenschirmen zu einer Spezlalität machte, das braucht Wohl kaum naher ausgeführt zu werden. Man bat ihn jetzt auf zwölf Mnate ins Gefängniß gesteckt. Es rst die erste Strafe, die er in seinem ereignißvollen Leben erhalten, aber Alle, die ihn kennen, sind überzeugt, daß es nicht die letzte sein Wird.
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