Indiana Tribüne, Volume 7, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1884 — Page 1
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tä$ Act !?A fl(Y6V wwvww Jahrgang 7. Osflcc : No. 120 Oft Marhland Straße. Nummer 305, Indianapolis, Jndiana. Donnerstag, den 2tf. Juli 188.
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NeneS ver Telegraph. Wetteraussichten. Walhington.S4.Juli. Stellen, weise Regen, bleibende Temperatur. stein Gelbfieber. New Orleans2. Juli. E. A. Burke, Direktor der Weltausstellung berichtet, daß sich der dem GesundZheitS rathe gemeldete verdächtige Krankheitsfall als kein Geibsieberfall erwiesen habe.
Prohibitionisten in Natio n a l c o n v e n t i o n. P i t t S b u r g. 24. Juli. SS wurde beschlossen, den beiden Prohibitionisten Conventionen in Indianapolis telegra phisch den Rath zu übermitteln, eine riß r.e Partei zu gründen. Berschiedene Vorschläge siie Präsident schaflScandidalen wurden gemacht nnd schließlich St. John von ttansas per Akklamation nominirt. Dürr e. Cincinnati, 24. Juli. Berichte auZ dem Staate melden, baß die Dürre sehr gefahrdrohend für die Ernte erde. Gbitorielles. Nachdem Alaine und Logan in Uebereinstimmung mit der republikani Platform sich entschieden für den Schutz zoll ausgesprochen haben, sind wir wirk lich begierig, wie 5leveland es fertig bringen wild in Uebereinsiimmung mit der demokratischen Platsorm sich für den ffreihande! zu er lüren und zugleich den Leuten vorzumachen, er sei gar nicht für Freihandel. Da er mehr als 3G Stun den Zeit hat, seinen Annahmebrief zu schreiben, wild er'S wohl fertig bringen. Demokratische Blütter heben mit Eifer hervor, dak Cleveland in'S WirthS Haus gehe und Bier trinke. Wir hoffen. der Mann hat auch noch andere Vorzüge. Denn wenn da? WirthShauSgehen und Biertrinken allein für die Präsident schaft befähigt.dann kennen mir sehrViele welche verdienten Präsident zu werden. Im Nebligen halten wir es von Seiten deutscher Blätter nachgerade für beson' der? abgeschmackt, immer so zu thun. aI8 hielten die Deutsüen das Biertrinken für die verdienstvollste Errungenschaft eine Kandidaten. In England bat da? OberhauZ wieder einmal seine Ueberslüssigkeit be wiesen. Die Regierung will da? Stimmrecht ausdehnen. Eine Bill zu diesem Zwecke ist auch bereits im Unterhause durchgegangen, im Oberhause aber ver warfen worden. Darauf fand in Lon don eine groöar'.ige Demonstration der Arbeiter statt, bei der sich über 100.000 Mann im Zuge befanden. Eine solche Demonstration wäre bei uns für eine Sache maßgebend. inEngland aber nicht. Um so deutlicher ergiebt sich die Noth, wendigkeit der Abschassung des Ober Hauses, und sie wird hoffentlich ebenso wenig allzulange auf sich warten lassen, wie bei unS die Abschaffung deS über flüssigen BundeSsenatS. Die Adresie der sog. Unabhängigen fängt mit einer Lüge an: The pararnount issue of Üie preai Jential clcctioii of this year is ruoral rather thau political. It concerns the national houor and character and honesty of the adrninistration rather than the policiea-'os the govennnent. Zu deutsch : Die Hervorragende Streitfrage bei dr dieSiäHrigen Präsidentenwahl ist eher eine moralische, als eine politische. Sie betlisst mehr die nationale Ehre und den nationalen Charakter, sowie die Ehrlichkeit der Verwaltung als die allge meine Polllik der Regierung. Die? st nun in so fern nicht wahr, als in der Tariffrage und in der Verschie denheit der Ansichten der Parteien in Bezug aus die Rechte der Staaten gegen über der Oberhoheit des Bundes ganz bestimmte politische Fragen gegeben sind. Aber auch außerdem ist dieser Ansang der Adresse eine Lüge. ES lSU sich im politischen Leben Moral nnd Politik nicht trennen. Im öfsenslichen Leben istAlleS moralisch, was zum Besten der Gesammt' heit dient; und dasjenige zu erreichen, was zum Besten der Gesammtheit dient, ist die Aufgabe der Politik. Ehrlichkeit der Verwaltung ist ebensogut eine politische Kalegttle. wie so viele Andere die Allgemeinheit berührende Dinge. Keine Idee kann zur politischen Frage werden, wenn sie nicht eine moralische Grundlage Hot, und der Moralbegrisf ändert sich mit der wechselnden Anschauungsweise der Menschen. Manches was vor Jahp Hunderten alS moralisch betrachtet wurde, ist eS heute nicht mehr und so umgekehrt. Die Politik der Jahrhunderte ist so ver. schieden, wie die Moral der Jahr Hunderte. Aber diese sogenannten Unabhängigen bkdürfen der Un'erscheidung zwischen
Moral und Politik, weil sie ihnen alS
Erklaruns für die sonderbare Stellung dienen mufc, welche sie einnehmen. Sie nehmen Stellung gegen die republikani sche Partei ein,, wollen aber unter allen Umständen als nichts Anderes, denn, als Republikaner gelten. Sie Unterstufen die demokratische Partei, wollen aber um Alle? in der Welt nicht als Demokraten gelten. Unter ihren Führern ist keiner, der nicht die demokratische Partei schon in den Grund und Boden verdammt hat. Noch bei Gelegenheit der republikanischen Nationalconvention schilderte George Wm.LurtiS die demokratische Partei in einer Weise, daß man gut begreift, dak er einen SophiSmuS sonder Gleichen dazu braucht, um seine Unterstützung dieser selben Partei zu rechtfertigen. Freilich, würden diese Unabhängigen sich als Demokraten geriren, so bezeichn nelen sie damit ihre ganze Vergangenheit alS einen Irrthum, alS einen Fehler, und um das zu vermeiden, greifen sie lieber zu? Lüge. In der Anwendung dieser Lüge aber und in ihren praktischen Zwecken gleichen sie ganz genau den Prohibitionisten, welche sich an die Rockschöße anderer Parteien hängen. Worin' sie ihnen gleichen, werden wir ein ander Mal zeigen. DrahtnaHrltcn. G. A. R. M i n n e a p o l i S. 23. Juli. Heute war der Haupttag der Reunien der Grand Almy of the Republik. 18.000 Mann befanden sich in der Prozession. Die Stadt ist mit Fremden angefüllt. N o m i n a t i o n. M u n c i e. 23. Juli. Die Demokra. ten des L. Distrikt nominirten Dr. N. G. Smith für den CongrekFallissement. St. LouiS, 23. Juli. Das Schnitt, waarengeschäst Wear, Roogher & Co. sallirte. Aktiva ungesähr tzM.000; Verbindlichkeiten $450,000. Mexikanische Justiz Mexiko, 22. Juli. Zwei amerika nische Arbeiter wurden am Samstag, wegen Beleidigung del Präsidenten der Republik verhaftet und ohne Prozeß zu einem Monat Haft verurtheilt. Der Gouvernör deS Distrikts sagt, daß er Willen? sei, die Leute aus Verlangen deS amerikanischen Gesandten freizulassen. Die Nationalconvention der Prohibitionisten. P i t t L b u r g, Pa. 23. Juli. Wil liam Daniel von Marvland wurde zum temp. Vorsitzer und Frau Woodbridge zum temp. Sekretär gewählt. Daniel hielt eine Rede, worauf die Versammlung eine Hymne sang. Ein Ausruf der Staaten ergab folgende Vertretung: Alabama 2. Connecticut 2, Maine Z, Kentucky 0, Nebratta 3, Ohio 34, Mary land 1, Missouri 10. Texaö 10, Wikcon sin 55, California 23, Illinois 45, an saS 10. Michigan 1. Dakota I.New Jer sey 18. New York 75. Tenneessee 12, Pennsylvania 53. ES sind demnach 18 Staaten durch 446 Delegaten vertreten. Am Nachmittag wurde zum Anfang wieder eine Hymne gesungen. Die fromme Versammlung machte jedoch furchtbar viel Spektakel, und die Unord nung war so groß, daß ein Delegat die Ansicht auSsprach. dak die Convention sich in eine demokratische zu verwandeln scheine. Ein Delegat, welcher ärgerlich gewor den war, beklagte sich darüber, daß der Vorsitzende gar nichts von parlamen tarischen Regeln verstehe und nicht Ord nung halten könne. Comites für permanente Organisation und Resolutionen wurden ausgestellt. Bei der Abendsitzung wurden wieder Hymnen gesungen und Samuel Dickey von Michigan wurde zum permanenten Vorsitzenden gewählt. Die Convention vertagte sich darauf bis morgen flüh 10 Uhr. Ver Qadek Die C h o l e r :i Paris. 23 Juli. Die öffentlichen Schulen in Toulon und M irseilleS wer den morgen geschlossen. Die französische medizinische Akademie schlagt einen internationalen Congrcß zur Besprechung der geeigneten Mittel für die Verhinderung der Cholera und die Behandlung Erkrankte? vor. In Paris wurde ein Choleralazareth mit 500 Betten eingerichtet. Roch ist daselbst kein Cholerafall vorgekommen. In Marseilles starben letzte Nacht 21. in Toulon 15, in Vidabuan 3, in Eigne 1 und in BrignoleS 1. Erdbeben. London. 23. Juli. Auf Jlchia wurde heute ein heftiger Erdstoß ver spürt.
Die egyptischeConferenz. London, 23. Juli.' Waddington, der französische Gesandte wird der egyp tischen Conserenz ein Gegenprojekt vor legen. U n glück zut See. London, 23. Juli. Der spanische DampferGijon stiek aus der Fahrt nach Cuba mit dem britischen Dampfer Lax ham" zusammen. Die Passagiere und
die Mannschaft flüchteten, in die Boote, von denen man bis jetzt.weiter nichS ge hört hat. ; Die Nihilisten. London, 23. Juli. Die PeterSbur. ger Polizei fand drei Nihilisten in dem Parke versteckt, in welchem der Zar fpa zieren zu gehen pflegt. Sie leisteten bei der Verhafiung Widerstand und entka men. A u S d e m S d a n. Cairo. 23. Juli. , Der Mudirvon Dongola telegraphirt!' daß er bei Debeh 5000 Rebellen geschlagen und den selben 300 Remington Gewehre abgenom men habe. , SlSisssuaSrtSten. - R e w Z)o t k, 23. Juli.. Western-, Antwerp" und St. Laurent" sind von Havre und State of NebraSka' von Glasgow angekommen. London, 23. Juli. Der Dampfer Dornm" von New Hork kommend. wurde signalisirt. Marktpreise. 8J,n-tt. 1 lt. K. t tttj, 8tc. o x n o.z itft gild .'2ez gemisch. tlc Has r o.it weitz gemilcht 3c. g,n ii:. K Wie 111.75. Hu ?!.). ct)tntn tt-tZ.,e. Schult Sk. Spck-llc. Sltn I0e. Sch wein, schmal, )-U;e b l Tamll, $4jM -ll.Vh; stank, ll.M-fl.0i; Ia3.5O-3.60. Ur-12;; Im Uti 13c. l,r Err, Tatra 12 ; ttoun tr 10-llc. Huhn e r-Alte 8c; junge lZ'e per Pfnnd. artolfeln Neue ?.00 - 3.U per ttrl. Vom Aukandk. 'or einigen klagen hat in tcn T.tjla in Ässaien die Prüfuna a;i .u.öidat.'n für die krledi.qte und i'.w o5:vMlb Hjakiirsroej auöesä'iiöbau 'atfriJbtei stelle, deren ptern;i runq sich in de.t o!lupirten Ländern als außerordentlich nstdwendig herausstellte, stattgesunden. Eine solche Prüfung wäre theoretisch nicht Uklschwer abnilegen. aber da die Pravis an einen Henker wirklich praktische Äufzab, stellt, sz wurde ein eigenU'.'.ilict'er lind sre:li.l höchst rationetter 'ZL.-g ge-vählt. ant über die Befähigung des tf.ud.daie.t üx das Henker; änit. in's .lare zu f;iniicn. IKatt ließ den ..sä'arsrichterliche.t ttrhilsen", s)Iamenö stail Selinger, welcher auf die Henkerstelle in Bosnien aspirirt, einen Äanit hinrichten, einen wirklichen, leben den Mann natürlich einen Raubmör der, der sein Leben zehnfach verwirkt hatte, dem es aber nur einmal genommen werden konnte. Zu diesem JustisizirungSakte wurde der Henker-Kandidat Selinger, der lange Zeit als Gehilfe bei Willenbacher würgte", auserseben. Der Wiener Scharsrichter, Herr Heinrich Willenbacher, fttngirte als Prüfungskommis sär und reiste zu diesem Zwecke am 23. Juni nach Bosnien ab. Der Todeskandidat war der ökaubmörder Jovo Milie. Die Hinrichtung vollzog Karl Selinger mit Hilfe der entsprechenden Gehilfen. Der Scharfrichter Willenbacher ließ der Geschicklichkeit des Karl Selinger volle Gerechtigkeit toidersahren, und in dem Zeugniß, welches das Gerichtsvräsidium von Dolnj-Tuzla über die Prüfung ausstellte, wird betont, daß Karl Selinger die Justistzirung an dem Raubmörder Jovo Milie mit erwünschter Geschicklich, keit und in humanster Weise vollzogen hat.Die Barbiere sind viel erfahrene Menschenkenner ; ehe sie das Opfer ikrer Kunst eingeseift haben, sind sie mit scheinbar gleichgiltig hingeivorsenen Fragen und diplomatischen Wendungen in das Innerste des Menschen gedrungen ; sie versiehe es vortrefflich, die Individualität eines Klienten zu ermw teln, seine Gewohnheiten zu respectiren, seine Neigungen zu unterstützen. Wie weit ihr Verständniß für den Geschmack der bärtigen Menschheit geht, beweist folgender Anschlagzettel, welcher soeben am schwarzen Brett derUniversität Bres.lau erschienen ist : Commilitonen ! Wer unter Euch kennt nicht jene Klafft von Menschen, die unter der Bezeichnung Bartscheerer" in dem Antlitz der Menschen mit holperigen Messern herumstochern? Wer nnter Euch, Jbr ausaezeichneten Jünglinge, hat nicht schon die traurige Erfahrung gemacht, daß jene Scheerer weder gebildet nach zu ihrem Beruf befähigt sind? Kommt also zu mir ! Denn ich scheere den Bart nach den Vorschriften der Chirurgen : schnell, sicher und angenehm. In gleicher Weise verstehe ich, die Haare zu ordnen ; ich forme dieselben sowohl a 1a Senioren-Convent-Seitel" bis zum Wirbel hin auf, wie auch a la Delegirten - Eonvent" (Hinterhaupt . Scheitel), . endlich auch nach jener alltäglichen Manier die
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