Indiana Tribüne, Volume 7, Number 303, Indianapolis, Marion County, 22 July 1884 — Page 1

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Juhrgaug 7, CRicc : Mo. 120 0(1 Marglmd Siraßc, Riimuer SS. - . : ' - .... ... . ... )' Indianapolis, Jndiana. Dienstag, deu 22. Juli 1884. mmmmmmmmmmmmmammmmmmmmm j,"'"")"'"",,,a"',Mjj""" ; - j ! - ' " . i . r , i

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Zeilen nicht filjctjkijen, w.'iden u n e n t g e l t ich aufz:nommen. i Anzeigen, teefäc biZ Mittag; 1 Uhr abge. geben werden, finden noch am selbigen Tage 7 Aufnahme.

Verlangt.

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Neues der Telegraph.

, W e t t er uSs i ch l e n. Washington, 22. Juli. Schöne? Wetter, darauf stellenweise Regen, etwa? höhere Temperatur. Die Unabhängigen. N e V o r k, V. Juli. Jsl UnZver. sity Club Theater findet heute die Confe renz der Unabhängigen statt. Zutritt haben die Besider vsn Karten und Sol che, welche sich schriftlich verpflichten, nicht für Blaine und Logan zu stimmen. GrokeS Jeuer. G l o u c e st e r, Mast., 22. Juli. In Harany's Fabrik brach heute Feuer aus, da? sich sehr rasch verbreitete. Meh erre andere Gebäude geriethen in Brand. Ein heftiger Wind weht, und ti ist Gefahr vorhanden, datz die ganze Stadt niederbrennt. Allerlei. In Dünemark macht die Sozial' demokratie starke Fortschritte. Inder Hauptstadt Kopenhagen haben ste zwki Wahlkreise gewonnen. Zarrett wird wahrscheinlich doch sein AnsiellungSdekret alZ Ches deZ nationalen Bureau's für ArbeitZstatistik bekommen. Jarrett varvlele Jahre Präsident der nationalen Vereinigung der Eisen und Stahlarbeiter und eZ ist anzuerkennen, daö der Prästdent den Chef deZ Bureau'S den Kreisen der Arbeiter entnimmt. lZS geht zwar langsam, aber nach und nach machen sich die Arbeiter doch geltend. Aus einer und derselben Seite des gestrigen Sentinel ' nur in zVei veeschl denen Spalten, stehen solzende Säde: .ES (Blame'S Annahmeschreiben) ist weder in Bezug ans die angegebenen Thatsachen, noch . in Bezug auf Logik ein bedeutendes Dokument. Der an dere Satz lautet : Blame'S Annahme schreiben ist ein Meisterwerk". Freilich der letztere Satz ist van einem Sorrespon denken geschrieben, der andere von den? Redakteur selbst. DaZ ganze GeschiZ der meisten Redakteure besteht eben bloß im Schimpfen und Schlechtmachen. Logan hat nn ebenfllS sein An nahmtschreiben veröffentlicht. DaZ Dokument würde wenigsten? 4 biS 5 Spalten füllen und wir stehen daher vor läufig von der Veröffentlichung desselben ab.- Auch Logan erklärt sich unumwun den zn Gunsten der Schutzzollpolitik, und erklärt ebenfalls wie Blaine. die Nothwendigkeit einer Marine zumSchutze amerikanischer Bürger im Auslande. Nei' nigung deS CivildiensteS und Abschaffung der Bigamie bri den Mormonen, bilden ebenfalls einen Theil deZ Briefes. Ferner wird die Nothwendigkeit von Maßregeln zum Schutze der. freien Ausübung deZ StimmrechtZ im Süden hervorgehoben und die Phrase von der Harmonie zwi schen Kapital und Arbeit ist natürlich auch da. Die Herren Monarchen verlieren nicht gerne ihre Unterthanen, besonders diejenigen nicht, welche mit ihnen, den Monarchen nämlich, unzufrieden sind. Und kein Wunder, daß sie diese nicht gerne verlieren, denn eS sind gewöhnlich die besten. Und um seinem lieben Neffen in dieser Beziehung gefällig zu sein, hat der Kaiser von Deutschland mit de von Rußland einen Vertrag abgeschlossen, wonach künftighin kein Nüsse sich in Deutschland ohne Genehmigung seiner Regierung aushalten darf. Da ' sich nun kein Gesetz von selbst ausführt, so aird in Zukunft Deutschland Schergendienstt sür Rußland versehen. Fürwahr eine prächtige Rolle ! 'Wer. weiß, wohin eZ Deutschland unter einem BiSmarck und Wilhelm noch bringen kann. Man kann zu Gunsten gewisser Maßregeln lein, welche den Arbeitern zu Gute kommen, ohne deshalb ein voll ständiges. . Verständniß für die Lage der Arbeiter zu haben, ebenso kann man ge gen Maßregeln zu Gunsten der Arbeiter sein, ohne zu glaub'n ein Unrecht zu thun. So sehen wir, daß die Republikaner den Schutzzoll befürworten und Grover Eleveland .alle Maßregeln zu Gunsten der Arbeiter mit seinem Aeto belegt. " Die Freundschaft sür die Arbeiter aus der einen Seite wurzelt in denselben sozialen Nerhältnisten. in denen die Feindschaft aus der andern Seite wur zelt. ' ' ' Wir bezreiseln. daß. die republikani sche Partei eine so ausgeprägte Schutz zollpartei.ware.wenn ste glaubte, daß das Kapital keinen Nutzen davon hätte. Selbst ein Mann, mit dem scharfen Verstands eines Blaine. bringt fl) flbei die Idee von "der Harmonie zwischen KavitaZ und Arbeit nicht hinüber, und .glaubt diese .Idee in seinem Annahme

schreiben besonders hervorheben zu

müssen. . Die Einsicht, daö wir in dem Zeitalter des Kampfes der Arbeit mit dem Kapital leben und daß dies ein Kampf auf Leben und Tod ift.bestden sie leider nicht, dafür sind ste noch blind. Sie sehen nicht, das; eö fast derselbe Kampf ist, den Bauer und Bürger mit dem Feudalismus führten und der mit der Rifterlaae des Ledteren endete. Immerhin aber ist die Idee von der Harmonie zwischen Kapital und Arbeit vom küpitalWchen Standpunlte au? ein Zugeständnis! an Ltbtere, während da? Verfahren Cleveland'S Maßregeln der Legislatur zu .Gunsten der Arbeiter mit seinem Aeto zu belegen, absolut gar nichts Versöhnendes an sich hat. Drakztnal)ril)ttu. Strikt. N e w V 0 t k, 21. Juli. 2000 Back, steinmaurer, und 3000 Bau Arbeiter haben d'.e Arbeit eingestellt. Sie ver langen einen neunstündigen Arbeitstag. Mehrere Bau Unternehmer haben die Forderung bewilligt. Sind immer bei der Hand. New York, 21. Juli. DieNatio nal TemperenZ'Gesellschast hat an die unabhängige republikanische Conserenz ein Schreiben gerichtet, worin ste Letztere ersucht, sich der Temperenz und Probi bitionösache zunehmen. Die Notionalconvention d e r Prohibitlonisten. PittSburg, Pa. 21. Juli. Die Bo.bereijungen für die Nationalconven tton der Prohibitionisten sind nahezu vollendet. Ungefähr 12 Delegaten sind bis setzt hier.Der prominenteste Kan didat ist Dr. McDonald von Kalifornien. Man sagt, dab er, wtnn nominirt, eine Million sür die Kampagne hergeben wolle. H e s t i g e r S t u r m. Chicago, 21. Juli. Von Omaha wird gemeldet, daß letzte Nacht in einem Theil M Staates NebraSka ein surcht barer Sturm wüthete der ungeheuren Schaden anrichtete. Die Schlossen sie len in der Größe von Wallnüssen. Klagen gegen Wirthe. C i n c i n n a t i, 21. Juli. 432 Wirthe wurden heute wegen Nichtbezahlung der LizenS verklagt. Ueber 2000 Wirthe ha. ben die Scottsteuer nicht bezahlt. B a n k-Fallissem ent. R i ch m o n d. Ind.. 21. Juli. Die Richmond Nationalbank hat ihre Zahlungen eingestellt. Depositen 5350.000. Vermögen .5M.000 ohne Grundeigen thnm. Spiele nicht mit Schießgewehr u. s. w. Crawt ordSville. 21. Juli. Am letzten Samstng wollten die Demo kraten mit ihrer alten Kanone eine aus den Abend abzuhaltende Versammlung ankündigen. Beim zehnten Schuß platzte daö ArtilleriestülZ und'Harry Hughes und Cbarley EoombS wurden schlimm ver letzt. VerQabel. Juden Hetze. Wien. 21. Juli. Bergleute attackir ten heute die Häuser der jüdischen Bewoh ner von Drohobitz, schlugen die Fenster in, drangen in die Synagoge und zer störten die GesetzeSrollen. Mehrere Per sonen wurden gkiödtet und viele verwun bet. . Ertrunken. Bern, 21. Juli. Vier Boote schlugen während eineS SturmeS auf dem Luzerner Ste um und zehn Personen ertranken. , Resignirte. L o n d o n, 21. Juli. Stanley konnte kein Elnverständniß mit der internationa len Gesellschaft erzielen und legte seine Stelle als Direktor der afrikanischen internationalen Stationen nieder. 'Die Cholera. Pari. 21. Juli. Die Cholera ist dahler lm Zunehmen. Heute wurden acht Fälle, zwei mit tödtlichem AuSgang gemeldet. In Taulon nimmt die Krank heit einen sehr bSSarligen Charakter an. Die Personen, welche von ihr überfallen werden, sterben plötzlich. Die Zahl der Todten letzte Nacht betrug 21. Lebens Mittel werden rar und theuer und herrscht große Noth. In ArleS ist die Cpldemie im Zu nehmen. In Marseilles starben während der letzten 24 Stunden U Personen: Die Gelammtzähl der Todten in Marseilles in Folge der Cholera beträgt 1874. Heute starben in Madrid zwei Personen an der Cholna. In Toulon und Marseilles folgten der Cholera typhöse KrankheitSerscheinungen. Dle Aerzte nennen die Krankheit typhöse Cholera.

VSissSuaSriStku.

L o n d o n, 21 JiiliV -.Celtic".-.Statt, of Pennsylvania", State 'of Georgia" und Australia" von New Astk.'Sardl nian". .Montreal' und Glad'owe" von New Orleans sind angekommen. Narktprelse S k t,e n N. t n. ?2e: S!o.Itch,8'Le. srn ati 19t: ,t!d iö::.,LNsch tlc Hase r Rs.L weit Sie; nnischt ve. . $9flgtn leie-jlt.7j. : 6 tu 111.03. . . - S 4 1 n I e n 12; I3te 6 4 ult I n - fg. Speck lle. mt m l t . m n. - Sch eines ch in ul 9 y,1. e h l Fam,l? ?to-l I.M: Jane, fl.K)-S.M; ItT8f3.W-2.e0. ier 12c; im tor 13c. . Htter Grtamtro 'AI "2c:Yatr. 15er Itönu w II I II Itf. ' ?' tr?lO-llc. v . .. HUhne r-Ult 8c; jung 12,'icptr Pfund. 1 1 1 f f c l n Keue 12.00 2 J5 fit Srt. H i' e si ß g s. i . . Scharlachfieber 16 Moors Block an MassachusetS Avenue., 13 Die Schwaben haben am Sonn tag, den 10. Auzust ein Picnic im Gar field Park. Der zu 60 bisher verkaufte Gun Powder Thee ist aus. 50c per Pfund reduzirt bei Emil Müller, 200. Ost Washingtonstraße. tZ2 Herrn Johnson HWright wurde nährend er der Sitzung der KnightS os Honor beiwohnte, gestern Abend Uhr Pserd und Buggy dit er vor dem Club lokal (?cke von Market .und Delaware Straße gelassen hatte, gestohlen. . . ,' CzT" Am letzten Sonntag besuchte Jacob Sonnenberger mit seine Familie da? jüdische Picnic in KnarzerZ. Grove. Aus derRückfahrt löste sich llt sogenannte King Bolt" - am Wagen wodurch die ganze Gesellschaft zu Boden geschleudert und arg verletzt wurde. Sonnenberger brach den rechlen Arm und erhielt eine böse Schramme am Kops. tT Warren E. Airge ließ heute Mittag bei Squire Johnßon eine Mollie Johnson als Prostituirtivirhaften., Er behauptet, das .Mädchelihabe uhm ' oxx Samstag bei einem 'Schäferstündchen 5500 gestohlen. Da? Mädchen erschien heute zu den anberaumten Verhandlun gen und sah ganz anständig auS. . Da gegen erschien Birge nicht, und der Fall wird deshalb niedergeschlagen werden müssen. - tO Emma Schmidt leitete heute in der Superior Court gegen ihren Mann den Saloonbesitzer William Schmidt eine Scheidungsklage ein. Sie behaup tet, daß sie durchaus nicht einverstanden gewesen sei, daß Schmidt einen Caloon eröffnet habe, s:rntr behauptet sie, daß er in seinem Hause lüderliche Frauenzimmer und deren Galans geduldet, ja sie sogar gezwungen habe, sich in deren Gesellschaft zu mischen. Ferner habe er. sich selbst mit den Frauenzimmern abgegeben, habe sie schlecht behandelt u.s.u. Vom Tlnölande. Man schätzt den durch die Ucberschwemmungen in Polen verur sachten Schaden auf viele Millionen Nube Der Kaiser hat den Geschädigten 200,000 Rubel gespendet. Vor einigen Wochen sah man in Frankfurt a. M. einen Krüppel in einem Drückwägelchen herumfahren. Der Mensch ' versuchte, nachdem er in Wiesbaden abgewiesen worden war, die Mildthätigkeit der.Fraulftlrter in An spruch zu nehmen. Dort hatte nämlich vorsichtigertveise die Arnlenverwaltung, als sich der betreffende Bittsteller, ein Böhme, bei ihr angemeldet, zuerst in seiner Heimath Anfrage, gehalten und alsbald von dorther die LluÄunft erhalten, das; der unverfrorene .Schnorrer ein Vermögen von 30,000 fl. besitzt. Aus der jetzt verflösse nen Wahlperiode in Ungarn erzählt man folgende heitere Geschichten: In einem Bezirke, um dessen Gunst sich ein nichts weniger als antisemitischer Candidat er solgreich bewarb, wurden die begeisterten Wähler auf ganz originelle Art zur Ein lösung ihres Wortes verpflichtet. Der besagte Wahlbezirk genießt nämlich . den benetdenswerthen Ruf, der theuerste und .unverläßlichste im Lande sein. Die Herren Wähler wuchern nttt ihrem poli tischen Pfund, huldigen aber dem Grundsatze, daß sie ihre Stimme wohl verkaufen, aber nicht liefern. Der Candidat wollte um jeden Prets sicher gehen; seine Freunde bezahlten daher jede Stimme zu. dem festgesetzten Curse, ließen sich aber für den entsprechenden Betrag von dem Verkäufer einen Wechsel ausstellen. Wer nun Geld genommen und nicht gestimmt hat, soll unerbittlich verklagt werden; wer dagegen seiner gegangenen Stimm Verpflichtung treulich nachgekommen ist, erhält seinAccept zurück. . . Es giebt auch noch einige verschämte Bezirke, in denen dieBestechung nur verhüllt betrieben wird. In einem derartigen ööahlkreise vertheilten die Agenten des einen Ccmdidaten Sparkaffebücher mit kleinen Einlagen statt baaren Geldes. Der Gegencandi dat kam hinter den Schlich, und seine Leute verbreiteten allerwärtS,.jene SM

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