Indiana Tribüne, Volume 7, Number 302, Indianapolis, Marion County, 21 July 1884 — Page 2

Indumü Hriöüne. 6 r sch ei n t Füglich, Wöchentlich u. Sonntags. Qiflcti Marhlandgr.

rTSif tZzlie .Cnciine" fastet butch den Sger 11 Ctr.:2 Ksc, i:t ticnntajl triBUnf 5 Zentl 7 Sßcche. 'Stllt ufanrnin 15 tttntl. Per 5ofl in Uct3u?5rj:V.una fU fit 25" Jndiaucipoli'', Ind., 21. Juli 1631. Die Tra:lNlWkiüe. Spieler, Goldgräber, Speeulanen ltnb andere &utt, tceche die launische GlückZ piHtt '.'inzcn reffen., bei !hnen.''e!nzu tcbren sind '.eist, p real it)rt ßaW Ciicnlaaun aud; fenjt fern wag, nicht frei fcsn .tinr tüctien Portion Aber glaube:: nsmentlich sträuben' sie s:ch barlnäZiz. die Nichtigkeit des Sprichwsrtes Traume stnd Schaume" 'stn$u erkennen. Jetzt wird aus der berüchtigten Coeu? d'Älene Mine eine Geschichte gemeldet,"' die allerdings für Leute, welche nicht gewohnt fir, mit dem mächtigen Factor Zufall zu rechnen,, ctwaö Ucberraschen des, ' ja Ucbcrnatürlichcs haben.' must. Der Farmer Davis aus dem Staate New y)c;f - träumte lcyten Sommer in einer schwulen Naä't, cr befinde sich in einem wilden Tickicht, in dem die Art des Holz fäller? noch ein unbekannte Instrument war. A!it Gewalt sich durch, dichtes Dornzel'üsch und iiUx lvüstcS Feldzeröll den Weg bahnend, kam cr an einen Gcbirgsbach, dcsscn Lauf er, von einer unbekannten Macht gerieben, folgte, biö er vor einem Hügel stand. Er erstieg I denselben unter unsagbaren Änstrengun gen und velfiel, als er todmüde cfcen angelangt, in einen tiefen Schlaf., Nun trat ein neues Traumbild vor . seinen Geist, es war ein Traum im Traume, was jetzt an ihm vorüberzog. Er sah einen glänzenden Marmorpalast vor sich, dessen Tb? von lauterem Golde waren. Gleiter, die ganze Säcke Goldes schleppten, zogen bin und her. Jetzt kamen zwei Männer an die Stelle, wo er schlief, und crrichtetcn unter einem in der Nähe siebenden Vaume ein auö Feldsteinen zusammengefetzteS -Monument,- indem sie sich von den reichen Schätzen unterhielten, die dort begraben sein sollten. Als der Farmer aus seinem Schlafe erwachte, brachte ec seinen Traum mit allen Einzelheiten zu Papier und entwarf sogar von der Localität, auf welche der Traumzctt ihn geführt hatte, eine Skizze, die cr seinem Gedächtnisse fest einprägte. Obgleich seine Gattin, eine practische, realistische Natur, ihn einen närrischen Träumer schalt, war'cr doch davon über zeugt, daß der Träum für ihn eine ganz besondere Bedeutung haben müsse, un'o als er in den Zeitungen von den Wun dern des neuen Goldlandes in Jdaho las, da sah cr darin einen Wink der Vorsehung, packte kurz entschlossen seine Siebensachen zusammen und reiste nach den Eoeur d'Alene Minen. Nachdem cr lange vergeblich das Land kreuz und quer durchzogen hatte, fand er endlich den Gebirgsbach, den er im Trann:c gesehen hatte, folgte ihm, wie damals, sah sich bald vor demBaume, grub und grub und stieß auf eine der ?eichba!tia.s:en Goldadern des aamen .'vlw i ul liUU); Land um den Baunl herum, lauste is die Traunl'Mine" und ist jetzt bereits ein Mann, der über naöezu eine Million ge bietet. So .-keichehett im 1SS Ui Jahre drs Heils.- ä'aee, wenn das Geschichtchen nicht wabx söin sollte. t-tt il J r f t ,Jif...Vf . "Ottut Vetroleunr- UueUen. Als vor etwas mehr als zwanzig Iahren Petroleum in großen Quantitäten entdeckt wurde, gab dasselbe der Welt ein Leuchtmittcl, welches allen bisher be kannten und gebrauchten unendlich überlegen war. Bor Allen, ist cS das Licht des armen Mannes und als solches hat es sich als ein nicht unwichtiger Factor erwiesen, um seit den letzten Jahren mo ralische wie materielle ' Dunkelheit aus den Heimstätten der Arbeiter, namentlich in Europa, zu vertreiben. Seine Spar samkcit und Vorzüglichkeit ist überall' an erkannt und selbst dic Einwendungen, welche eine Zeitlan , seiner Unsicherheit wegen eristirten, haben zum größten Theile aufgehört, seitdem die Eigenschaf ten d,-s Petroleums besser bekannt sind. Wider Gas nock elektrisches Licht werden cö voraussichtlich jemals vollständig als Leuchtmittel ersetzen können und eine große Verminderung dieses werthvollen Products würde ein u-ahrhaztes Unglück für die Masse sein, deren Eomfort und Be.iuemlichteit so bedeutend davon abhängig isi. Man hat sich deshalb von jeber ernsthaft iuit der Frage besckäftiat. wie lange die großen Petroleumfeldcr fortfahren tr-ürden, hinreichend zu produ eiren. mu dem ?:ets wasendcn Bedarf zu genügen und nicht selten tauchte die Befürchtung auf, daß die Zeit kommen würde, wo die jetzt bekannten Quellen erschöpft sein würden, ehe etwas Anderes. was das Kerssene ersetzen könnte. gesunden sein würde. Eine solche Furcht rzt, vorlauziz tocnlgftcns, durchaus unbe gründet, denn inan bat in der'Nähe von Titusville, Pennsolvanien, - ein neues Petroeumfeld von zehr großer Ausdeh nung i nideckt. Am Sonnabend ergab der erste Brunmn, der gebohrt wurde, schon für den ersten Tag einen Fluß von 1100 fran und es steht zu honen, daß die sanzulnifchcn Hoffnungen, welche über den Werth der Entdeckung laut geworden i r' f r . r r fiNO, cewayrycllen werden, cickieuverbrenttung in Indien. In Ealcutta ist neulich ein Häuptling der Hindu-)!eformer gestorben, dessen Be stattung eine dortige englische Zeitung in folgenderWeife schildert : BordemTrauerhaufe stellten flch die Apoilel, die Lei ter der neuen Sccte und die Leidtra genden auf. Zwölf Mann nahmen die mit Blumen geschmückte Bettstatt, welche ' die Leiche enthielt, auf ihre Schultern au? lyre schultern und schritten leieg . durch die Vorstadt

an das Ufer des Huglyflusses. Hunderte folgten der Leiche, niedergeschlagenen Bllckes, barfüßig und mit ungeordnetem Haar. Als sieb der Zug in Bewegung

setzte, rfolgte ein Hin- und Hcrdrängen . der Theilnchmcr, deren Jeder möglichst I wett nach vorn zu kommen trachtete, um noch einen Vlick auf das unverhülltcAntlih deS verehrten Todten zu werfen. Im Hausflur, den leeren Zimmern und auf dem Dache desTrauerhauses standen auch nach Abgang des Zuges noch ttopf an 5rpf Männer und Frauen, in Chöre Klagelieder heulend. Als dcreichenzug, dem' sich anchEuropäer undMuhalnedancr anschlössen, den für die Bestattung so renen Plat erreicht hatte, wurde die Leiche auf den dort errichteten Scheiterhauken gelegt und dieBersammelten sprachen im Ebore : Wie der Wahrhastige, Allweise,' Allmächtige und Allgegenwärtige selbst erklärt, ist er der allgutige und anädis: Gstt.' ' Er. ist der Einzige und kein Zweiter rieben ihn. Er ist heilig und'ohne Fehl' Tarauf ergriff der älteste Sohn deS Verstorbenen eine brenendf Fackel und ' legte mit den Worten Feuer 'an den Scheiterhaufen : Im Na men Gottes lege ich dieses heilige Feuer an die Ueberreste des Verstorbenen. Was sterblich ist, soll verbrennen und auf immer vergehen, aber das Unsterbliche soll welterleben.' O, Herr, die dabingeschiedene Seele ergödt sich in Deinein Gleiche, in Deiner glückseligen Nähe." AIs die Leiche vomFeuer ergriffen wurde.ftimmte die' Menge Keschub's Lieblings-Ehor-gesang an : Ruhm sei dein Erlöser, der die Wahrheit, Weisheit und Freude ist." Die Verbrennung nahm fünf Stunden in Anspruch, dann wurde die Asche ge kämmelt, in eine Urne gethan und von senBsrnehmsten der idlrazekden und Aposteln nach der Ahnung der Familie -uruckaebrackt. Perlknfisckerei. Die Perlen, welche in BaKv oder Nie der -Kalifornien, das bekanntlich Merico geholt, gefunden werden, ranzi-' ren, was Schönheit uud somit Kostbarkeit anlangt,' lmmittclbar nach den oftindischen. Die besten Felder erstrecken sich zwischen dem Vorgebirge San Lucas bis zur Muleje Bai über eine Fläche von 27,0 Meilen. Die Küste des Festlandes bietet den ödesten und traurigsten Anblick dar, dessen Einförmigkeit von keiner Wüste ttbcrtrossen wird. Vier Meilen erstreckt sich der Sand in das Land hinein, auf dem der Fus; des Wanderers nur schnell verschwindende Spuren zurückläßt. Da und dort ragen weiße Klippen aus dem Sande hervor, zum Theil so hoch, daß keine Hock'flutb sie mit Wasser be deckt. Die znericanische Sonne brennt erbarmungslos auf diese ede hernieder und nur in weiter Ferne haftet das Auge auf den bewaldeten Abhängen der Bergkette San Bernardino. Dem Festlande gegenüber liegen gegen tausend Inseln, meist kleine, doch auch einige größere, alle in reicher Vegetation drängend, malerisch und jede in ihrer Art schön. Zwischen ihnen und dem unwnthbaren Festlande liegen aus dem Grunde des Meeres die berühmten Perlcnfelder. Die Austern, welche die Perlen erzeugen, halten sich mit Vorliebe in geschützten Einbuchtungen auf, deren SeeWasser sich ' mit dein Süßwasser der Ströme, Flüffe und Bäche des Landes mischt. Das durch mächtige Orkane auf: gewühlte Meer spült die Thiere mU ihren Häusern zu Tausenden an den Strand, abe? nie ist in solchen Muscheln eine werthvolle Perle gefunden loorden. Die Perlenbildung ist bekanntlich das ölesultat einer Erkrankung der Auster und vielleicht hängt es mit dieser zusammen, daß sich das Thier so fest an die Korallen und Klippen anheftet, daß nur die mit g: wichtigem Hammer bewehrte Hand de Tauchers im Stande ist, dasselbe von seinem Wohnsitze zu trennen. Die Taucher sind kräftige Männer, tauchen in ihren schon wiederholt geschilderten Amügen und mit lOOPfund beschwert in die Tiefe und entreißen ibr die kostbaren Muscheln. Von ihrer Beschäftigung ist mindestens der vierte Theil der Bevolkerunq von Nieder-Ealifornien abbängig und ihr Werkzeug, den Hammer mir spitzem und stumpfem Ende, müssen sie oft m ' ,t , uir neriyelvigung gegen oie iingenmme veö MnreS benutzen. Die Persischere! währt vom Mai bis ui. den November und hierbei ist em Vorgang in der Natur von großem Intereffe, der bisher von Forschern noch nicht beobachtet und wissenschaftlich erklärt worden ist. Bis Anfang Mai herrscht in jener Gegend die Regenzeit.' Die Perlmuscheln sind durchschnittlich von 1 Faden (90 Fuß) Wasser vedeckt und doch bärgt ihre Erbeutung unmittelbar vom Regen ab. Während der Regenzeit fließt den Baien so viel Süßwasser zu, daß die auf dem Boden des Meeres' befindliche Vegetation abstirbt, an die Oberfläche emporsteigt, und von den Wellen an das Land gesvült wird. Hierdurch wird der Meeresboden . blosgelegt, das Wasser wird klar und das Auge unterscheidet die Muscheln,' die vorher von Pflanzenwuchs überwuchert waren. Erst von November an bildet sich wieder neue Vegetation im Wasser. Fände eine derartige Säubemng des Meeresgrundes nicht statt, so lvürde sich der Taucher durch Tang und sonstige Pflanzen häusig gar nicht hindurcharbeiten können. i ' Die in jenen Gewässern gefundenen Perlen sind meist nicht besonders groß und von unregelmäßiger Form, ihr hoher Werch liegt aber in ihrem wundervollen, uiatten Glänze, sowie in ihrer Dauerhaftigkeit.. Während die Perlen von Panama, Tahiti und anderen Theilen der Welt schon in 15 bis 20 Jahren ausbleichen, bleiben die cstindischen und die californischen Perlen für Jahrhunderte unverändert. Paris ist der Perlenmarkt für die ganze Welt und so gchen'aüch alle in-jenen Gewässern crbeuteten Perlen zunächst nach Paris. Die Fischer erhalten für dieselben kaum den fünften Theil der Summen, für lvelche dieselben in Paris verkaust werden. Die schwanen Perlen, die in den californiqen Baien gefunden werden, sind jetzt besonders geschätzt, da sie als Schmuck zu TruerÄidungen getragen werden. Der Ertrag der Pttlensischerei beläuft sich durchschnittlich auf ?200,000 jährlich. Die mericanische Neaieruna'bat neuerdis diF.Nttl,f-lk,r in Rivk- nb?tbeütund verpachtet solche an die Meist?

bietenden ; sie hat durch diese Maßregel furchtbare Erbitterung auch unter den Perl e n si sch e rn h erv o rge ru fe n.

Abgekürztes Verfahren. Wie man in Meriko mit Eisenbahnräubern verfährt, vorausgesetzt, daß man, was nicht sehr häufig passirt, ihrer habhast geworden, davon weiß der Eorrespondent der 'San Francisco Alta" Folgendes zu erzählen : Es war zwischen und 9 Uhr Abend, wir befanden uns gerade in der Nahe von Qiieretaro Eitv, als wir plötzlich eine heftige Erschütterung verspürten. x-ioch ein Stoß, ein unheimliches Krachen und Knirschen, der Zug war entgleist. Ich sah gerade och. wie ein Dutzend wild aussehender, bis an die Zähne bewasf,:eter Burschen au-5 dem Gebüsch - auf uns 'eindrang, "hörte ein vaar Schüsse' fallen, ,dann verging mit die Besinnung. -Als ich -wieder zu mir kam, sah ich mich einem unheimlichen Kert gegenüber, der gerade-mit ; einem, Revolver nach meinem dpfe'zielte. Eine schnelle Bewegung rettete mir das Leben. Die Kugel fuhr in die Erde. -Schnell griff ich nach meiner eigenen Waffe, allein ehe ich noch von derselben hätte Gebrauch machen können, trachte ein Schuß und mein Gegner fiel schwer verwundet zu Boden. Aus dein Walde aber brach ein Detachement mexikanischer Miliz hervor, weiche nach kurzem.Kampfe zehn von den Räubern gefangen nahm. 'JeN erst mack'te ich die Entdeckung, daß bei dem Ueberfall N: Passagiere, darunter '12 Amerikaner, das Veben verloren hatten. Die Gefangenen wurden nach O.ueretaro gebracht und dort am nächsten Abend crj'cl'osst'n. Einige Tage später sing ein lrupv Vauern noch vier weitere Räuber, - .. oie na im sviiice ver ueen ane, .'um .Titeb die strittige Frage : Was mit den Gefangenen anfangen U( Klare war noch ziemlich weit und außer dem wußten die. guten Leute, daz; man fle dort als Mengen festhaken würde i'.d das war jthr untHvjiMii. Was also thun '? :' i . l ;,llu' veifie! man auf setzende anr.j Man zagte den i'.U'i weniz ei ;U:i:'t:i: ..'taubern .. Ihr seid frei, macht, da:-, '.r fort koinittt, und las t Euch nicht wie' i tappen." Die armea Teufei ließen ) & das nicht zwei ual sagen, sie liefen, so schnell sie ibre Beine zu tragen vermochten. Sie waren indessen i'och nick t weit gekommen, als aus dem Hinterhalt ein Schauer von kugeln ihneu in den Rücken fuhr und sie sammtlich todt niederstreckte. Die klugen Baueru aber packten die Leichen auf einen Wg.'n, fuhren gemüthlich nach Queretaro, wo einer von ihnen zu:n P?iizeichef sagte : Wir haben die fterle erschießen müssen, weil sie auszureifen versuchten," und dabei wies der Schlaumeier auf die Leichen, iwld'e sämmtlich die tödtli.en Wundcn iin Rücken bauen. Schmachvolle Rechtöverletzuttg. .i. eut sch land bat sieb schon wieder ein Staatsanwalt zu einer Gefälligkeit gegen die russischen Knutennleister herbeigelassen, die eine offenbare Reäitsverletzung in sich schließt, aber ungeahndet bleibt, weil die Form, in der jene Liebedienere! geschehen, gesetzlich nicht verbo ten ist. Ein seit Jahren in der Schweiz woh: nender russischer Flüchtling Äiamens Bulligin, der in Freibura in Baden in einem Hotel abgestiegen war und dorn eme Kiste Mit Büchern ausgepackt batte, wurde vom Kellner als der Verbreitung verbotener Schriften verdächtig denunzirt. Obgleich B. außer einigen Rummern des ..Socialdemokrat' nur russische, also in Deutschland nicht verbotene Schriften und obwohl er einen regelrechten Paß bei jich führte, wurde er auf Weisung deZ sreiburger StaatZanwalts von Berg verhaftet. Nachdem B.'s zwangsweise aufgenommenes Bild an alle russischen Negierungsämter versandt worden, wird es von dem Staatsanwalt in Kiew als das Bild eineS Mannes recognoseirt, der in dem Verdachte steht, irgend ein gemeines oder politisches Ver. dreien begangen zu uaven. In Zürich amtlich eingezogene Erkundigungen ergaben aber, daß Bulligin die im Passe bezeichnete Person wirtlich ist. Ter freiburger Untersuchungsrichter legt daher seine? Entlassung nichts in den Weg. ?i I .!!,... L'fi 1 i. .ii, in. hu, yvn vvii -'viy iau t. iuuvi len, in Haft. Eine yvU Aussordei'.irn des 'Riä'ters, B. zu entlassen, beantwort tet Herr von Berg damit, daß er die Ent scheidung der Strafkammer überweist. Er falbst aber reist mit den Akten nach Karlsruhe, um sich mit dem Obcrstaatsanwalt benehmen und in der Hoffnung,auf Grund des vorgefundenen Socialden'.okrat" die Ausweisung B.'s kurch die Oberftaata:ttvallfchafk zu bewirken. Durch die Abreise von Berg's imd durch das Fehlen der Akten ioar aber auch der Vertheidiger B.'s. außer Stande, ettoas für den Gefangenen zu thun. Am 12. Mai, nachdem die Sack'e mehrere Monate durch Proteste und Reisen hingeschleppt war, erschien ein russischer Polizeibeamter in Freiburg und forderte B.'s ' Auslieferung. .Inzwischen hatte sich die Strafkammer schlüssig gemacht und B.'S Freilassung angeordnet. Herr wirkt, resp. . geschehen lassen. Die Aus liefcrung erfolgte, obgleich Baden keinen Auslieferungsvertrag mit Rußland hat, auf die einfache Angabe eineS russischen Beamten hin, daß der betreffende Russe vor Jahren in Rußland ein Verbrechen begangen habe, welches voraussichtlich auf politische Beweggründe zurückzuführen ist. Die Identität des Ausgelieferten mit dem Urheber jenes behaupteten Verbrechens wurde lediglich von dem rujstschen Ankläger bebaudtei, aber nick't festgestellt ! .' Die Berliner Volkszeitung" bemerkt hierzu: i'ebeii wir in einem Rechtsstaat ? Daß so etwas in Deutschland pasjiren kann, daß ein deutscher StaatsAnivalt sich hergiebt, der russischen Re gicrnng und russischen Epjencn einen sol: chen Dienst zu leisten, das fürwahr muß jeden ehrlichen Deutschen mit' tiefer , . . i . , .

dcr Angabe, weitere ))kecherchen in Bezug auf vermeintliche Beziehungen B.'s mit polnischen Socialisten ab:varten zu wol-

von Berg ader hatte wenige Tage nach diesem Beschlusse die Ueberlieferung B.'s in die Hände der russischen Polizei be

Trauer erfüllen und jedem 'Patrioten' oie Frage : Ist Deutschland ein Rechtsstaat ? aufs "Neue vorlegen. Zu unserem großten Erstaunen, ja fast zii unserer eigenen Beschämung müssen wir konstatiren, daß einige Mitglieder des Reichstags die Absicht, in jener Sache eine Interpellation an den ?keichskanzler zu richten, nicht haben ausführen können, wdl die nöthige Zahl von :10 Unterschriften niebt zu beschaffen war." Da die Soziatdcmokraten im Reichstage, von denen jener In terpellationsversuch ausging, selber ein

. 'r f , ,' , i Dutzend auvniack'en, so fehlten also nur äs 1 LJ II MV ilM noch 18 Unterschriften. Nicht enug tteschichtc. Eine erstaunliche Nachricht schreibt das Balt. Journal" kommt aus Washington die Geschichte der Union ist trotz der Hunderxiausende von eminenten" .Bürgern, die wir schon gehabt, und trotz der Tausende, die jetzt leben und es. dreist mit jedem Eavour oder Bismarck aufnehmen würden) doch nicht' lang genug, um alle die für historische Darstellungen in der Rotunde des Bundescapitols hergerichteten Felder zu füllen. Die Sache ist nämlich die : Bekanntlich arbeitete der Maler Brumidi in besagter Rotunde jahrelang: dann folgte ihm Eostazini. Er begann mit Darstellung des Lebens, wie es die ersten Ansiedler hier fanden, schilderte dann die Jndiancrkriege. den Freideitskämpf von Lerington bis )?1orltown, gab Scenen aus dem mexikanischen Kriege und blieb dann stecken. Man hielt es nicht sür gerathen, den Bürgerkrieg dort auch abzumalen" sein Ausfall gehört zu den Triumphen im Lande, die man am edelsten seien, wenn man am wenigsten daran erinnelt. Heir Cosiagini niabnt nun scl'on seit Wochen daran, daß es, wie er sagte. .alle Engländer und Indianer aufgebraucht", und lvartet nun immer noch ans weitere Stosse. Ein allegorisches Gemälde, die Einanzipation darstellend, wurde vorgeschlagen, aber auch das stieß auf Widerspruch und Einwände. Bundes Architekt Clark und Kongreß'Bibliotbekar Spof' ford steckten die löpfe zusaminen und machten dem -Eostazini drei Vorschläge, aber bei jedem zog der Künstler die Achseln höher hinauf. Sie meinten, daß der Künstler' die Auffindung des Goldes, das Eintreiben des letzten Nagels an der Union Pacific Bahn" und die Ermordung Lincoln's darstellen könnte. Herr Costaaini erklärte aber, d ersten beiden Vorschläge sprachen von sehr schlechtem Geschmacke, und mit der Legung uv sc corxerstone ov se r. ilroail", wie et sich ausdrückre, hatte er Nichts zu thun. Er hat nun seinen Kram zusammenge packt und ist in die Sommerfrische gegangen wir wollen hoffen, daß er nicht erwartet, daß die Union bei der Hitze innerhalb von zwei Monaten so v:el Geschichte macht, daß er die noch leeren Fel der damit füllen kann ?! ?om 3ns flirte. A m M i t t w o ch landeten toi e--t.'vn7 .lln ntriti't'.ti'" 'il'.Sj'.ni-er- , n V V W W 00m9W I .ww.w-w-Familien in Eastle Garden mit zusamtuen N:' Kindern, die auf Ward's Island untergebracht tvurden, um denu'ää'st in ihre Heittt.'ithett zurückgefordert zu tve'rde: .Bier ocrsclben kamen aus dem EonntÄa'o- in Irland und ihre Ueberfahrt hatte die dortige Auswaude-rungs-Ünion" bezahlt. Vier Familien kamen aus Breslau in Preußen und für sie hatte der dortige MusivandemngsVerein" die Rern-Mien bestritten. Die Heimath der nunien Familie wird nicht angegeben. Das e r fi e ö f f r u t l i ch e Denk,nal, welches j in diestm Lande zum Andenken an eine Frau errichtet worden, das der avj:i Mrgrretbe Houghelty, Wurde .'vi.-::ge vtd e in -.New Orleans cntbüUt. tl'.i-v di Zuiätl!!l besänden sich Hunderte von W.üst':ttindern, welche ihr zetzige comf.-itableS Heim der Freigebigkeit dcr. Frau Hongherty verdanken. Sie war die Tockter von armen Eltern, welche von Irland nach Baltimore wanderten und sich der St.' Patricksgemeinde anschlössen. Margarethe verheirathete sich; als sie noch ziemlich jung war, imd begab sich mit ihrem Gatten, welcher tränklich war, nach dem Süden, wo man auf seine Wicdcrherstellung hoffte. Er starb jedoch, und seine Wittwe ließ sich in New Orleans nieder, wo sie eine kleine Bäckerei anfing, sich aber durch ihre Arbeitfainleit rrnd ihr Gefchäftstälent nach und nach 'ein ansehnliches Vernlögen erwarb, welches sie unter Waisenanstalten, Greisenhcime und andere wohlthätige Institute vertheilte. Ihr Name war so eng mit der Unterstützung von Hilfsbedürftigen ver? bunden und ihr Ruf als Wohlthäterin so weitgehend, daß die Stadt New Orleans dre Errichtung eines Monumentes zu ihrem Andenken anordnete. " Es stellt sie dar. wie. sie m einem Stuhl sitzt und eine Waise an sich drückt, während die andere Hand auf deren Kopf rriht und das Kind ihr in das' Gesicht blickt. Das Piedestal und die. Gruppe sind aus italienischem Männer berge stellt und kosteten 66,500. August us Rodert von Woodbaven, unweit Janlakca, L. I., ein gropes Kirchenlicht dortselbst, hat in selbstmörderischer Absicht Gift gciiommcn und' liegt in - kritischem Zustande darnieder In Bezug auf das Motiv der That verlautet, Rodert sei Nachts bei einer verheiratheten Frau erwischt und von deren Gatten weidlich durchgeprügelt worden. Es giebt sich deshalb keine Sympathie für den Kerl kund, der in Folge seiner erheuchelten Frömmigkeit bisher im hohen Ansehen stand. Der Biedermann tvar einer der ärgsten Eiferer gegen Sonntagsausflüge. ' Der in voriger W och e v erstorbene wohlhabende Besitzer eines chinesischen Spielhauses in Portland, Me., hatte, ) als' er sein Ende Herannaben fühlte, zwei ihm befreundeten AmerikaIiern das Versprechen abgenommen, dafür sorgen ZU . wollen, daß seine Ueberreste .'in China bestattet werden. Die Freunde ordneten in Gemäßheit dieses Versprechens an, daß der todte.Mongole einbalsamirt werde, und tvollten die Leiche dann nach . Ehina schicken. Da kamen sie aber bei den übrigen Chinesen schon an. Konfutse oder Eonfucins, der Stifter des in China allein als orthodox geltenden Religiönsystems,' geb. 551 vor

ü1h, ordnet i:i vcircTT öer Äcf:a::ung im Auslande vcrstorl'encr Anhänger an, daß dieselben beerdigt, daß nach Ablauf einer bestimmten Zeit ihre Gräber geöffnet, die Knochen gesäubert, verpackt, in ihr Vaterland gebracht und dort beigesetzt Werden. Bei dem Begräbniß der Leiche ist namentlich zu beobachten, daß auf dem Grabe Speise.! für die abgeschiedene' Seele aufgestellt tverden. Der todte Ehinese ist demgemäß beerdigt worden und erst seine Knock'en werden in das

.711. iu' vvi nuv -in n au'uiu i i ii. u? Einbalsamiren hätte nicht obne Oeffnunq - ' ' " Reich der Mitte zurückwandern. Das der Leiche geschehen ' formen, und eine solche halten die Chinesen für den groß' ten Frevel. Ein New Yorker Händler in Kirchensiühlen und Dccorationen aeht dafür in'S Zeug, die Klrchenbänke abzüschaffen und dafür bequeme einzelne Kirchenstühle einzuführen. Der Mann rriacht auf das Lästige .der steilen Lebnen der jetzigen Kirchenstühle aufmerksam, will mU seinen Einzel-Stühlen Vorrichtungen zum. slufbewahren der Hüte, Ucberröcke, Regenschirme :'c. verbinden-und bemerkt. vor Allem, derartige Kirchenstühlc feien vornehmer und. erclusiver als die gegenwärtigcn und würden daher bei der Versteigerung bessere Preise bringen. Die Exclusivität ist allerdings für viele unserer Kirchenlichter die Hauptfache. Was weiß diese erclusive Bande von der wirk lichen Lehre dessen, der nicht hatte, dahin er sein Haupt legte. G e g e n S o n n t a g s - E o n c c r t c können sie schimpfen "und zetern, jene elenden Knownothingö. die, die ganze Woche über von allen Annehmlichtezten des Lebens umgeben, es dem hart arbeit tenden Volke, das Jeden nach seiner Faon selig werden läßt, aber Niemanden stört, mißgönnen, das; es sich an den: einzigen Tage, an den: es kann, der cdelsten Unterhaltung erfreut, die dem Mensche gegeben ist. Für jene Gesellschaft, die alle Tage Eoneert haben kann, wenn sie will, ist die heuchlerische Qede eines Schottischen Sonntags" eine angenehme Abwechselung. Aber daran hat keiner der Bande, kein englisch redender, gut bezahlter, salbungsvoller Reverend ge dacht, daß es eine entsetzliche Entheilignng des Sabbaths ist, auf Verznügungsreisen nach öder von Europa die fchnellsegelnden Dampfer auch an Sonntagen unter voller Dampfkraft das Meer durchpflügen zu lassen. Wie würden sie schimpfen und Zetern, wenn ein Eapitän in vollkommen richtiger Eonsequenz sein Schiff den ganzen Sonntag hindurch beilegen ließe, und den die ganze Woche hindurch schwitzenden und keuchenden Kohlenschauflem und Heizern Gelegenheit gäbe, am Sonntage wenigstens an das Heil ihrer Seelen zu denken. Wie würden sie schimpfen und zetern, wenn die 9earrcnspoffe des Schottischen Sonntags" sie selbst nur im Ällerentferntesten unangenehm berührte ! B e s s i e E u m m i n g. 5 I a h r e alt, welche vor einigen Monaten von einer Straßenbahnlokomotive in Brooklyn, N. ?)., überfahren wurde und ihr linkes Bein dadurch verlor, erhielt im dortigen KreiSgerichte 810,000 Entschädigung nebst 300 Ertra-Vergütigung zugesprochen. . Selbst d i e in L o n d o n, E n gland, erscheinende Mark Lane Erpreß" warnt die Ver. Staaten davor, fernere Massen-Landankäuse seitens der englischen Großcapitalisten zu dulden. DieftZ Blatt fragt mit Recht: Sehnen. sich die Ver. Staaten etwa lmcj eben solchen Zuständen und Verhältniffen zwischen Landlords und Pächtern, wie wir sie in England baben V' Deutsche Local-Nachrickiten. Vrooin; Braitdendurg. Berlin : Der Agrarier v. Nijftlmann ist Manager der ,ireu;zeituns;" ge'worden. Sx. 21. Nacder.Jcnrnatist, wurde des 3?achts von zwei jungen Burschen überfallen und nrit Tcdrschlagern furchtbar zugerichtet. Pferdehändler Prcus; liegt in Folge eines Sturz.es voni Pferde hoffnungslos darnieder. Dcr mit 00' tJlaxt Kassengcldern entflohene Hilfsarbeiter des Aleranderplatz-Vähnhofs,Fen-diuö, ist in Eydtkuhnen'arrctirt iind hergebracht worden. Dcr Buchhalter des Börsenhandelsvercins, Paul EnrilKorth, ist lvegen Unterschlagung von 33,000 Mark zu 3 Jahren Gefängnis; vcrurtheilt worden. Dic 20jährige Anna Schäfer, Alexanderstr. 3, die von ihrer Mutter wegcn ungebührlicher Nedcncarrcn gegen sie eine Ohrfeige erhielt, stürzte sich über das Treppengeländer vom vierten SlockWerke auö hinab und blieb auf der Stelle todt. Durch Brand zerstört: in der Schillingstrsße ein Fabrikgebäude, in dem sick) die öirtonfabrik von Jacbson, die Wäschefabrik von Jacob!, die Eorsetfabrik.vcn Nagclschrnicdt und mehrere andere Etablissements befanden, und die -anstoßende Kunstwollfabrik von Haase; in der Seydlihstraße' das Uhrenlager von Este & Mischke; in dcr Burgstraße das Wolllager von Fricslcbcn ö.' Preis. Beinl Jagdrenncn tn Eharlottcnburg erlitten die Offiziere Graf Kleist und v. Boddiler schwere Verletzungen. Obervfarrer Gensichen in Trossen, Vater des Dichters Gewichen, hat seinen 70. Gcburtstag gefeiert. Dem Ober-Landforstmeister von Hagen wird in Eberwald von den Forstmännern Preußens ein Denkmal errichtet. In Göllnitz bei Luckau ist der Ortsrichter Nöger unter der Anklage eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftet worden. Die Arbeiter-Zweig-colonie Karpfenteich" bei Zossen hat bis jetzt 133 Personen Arbeit und Unterkunft ".öwahrt. - AN S bttüymte. geräucherte (schar cured) -GHWVeM fertig gekocht sür den Tisch. SZ Litfelben vtxHn rermittelst eines neuen Prozesses gekocht, bei das sein Aroma ertzalten bleibt. -. Dieselben erden . gekauft für Privat Faillen, Hotttt, Nestsurit'onkn,-LunH,?oun!kiZ, süe ?ic SttcS, EncamxmentS u. s. w. . Zu haben bei allen Eroker. F. M. Mrchveaeon .. 276 West Washington Strafe. .. tt CipreB verfandt.

Gesegnete Wohlthäter. Ali ein aus berühmten 'Äcrzten und Cbemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte.

aß durch Mischung einiger wohlbekannter ! crthvollkr Hcumutet vle allertvunvervoltfle Urznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge. dcrschiedeNer Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle andere ncien übersiüs. sig würden, bezweifelten dies Viele, aber der Beweis ihres W?rthcS durch thatsächliche An. wenduna zerstreute jeden Zweifel, und heute sind kie Entdecker jener großen Arznei, Hopfen Blttcrs, als Wohlthäter von Allen qeehrt. DieleS DilterS ist zusammengesetzt anS Hopfen, Buchu, Vcalz, Wolssurse, Löwenzahn und an deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, ! und ist der größte Dlutreinigcr, Nieren und i Lcber'Negulator und Leben und Gesundheit ' Wiederbringe. Kein Leiden, wo dieses Bitters. ; gebraucht wird. . : Was auch immer die Si)mptome sein 'mögen i wclcker Art auch die Krankheit und beiden sind ! gebrauchen" Sie .Hcpfen.BittcrS. rettet ' Ihnen das Leben. Hunderte sind ' auf diese , Weise gerettet worden. tfm $500 wer : den sür jeden FaL bezahlt wo das Bitter mtt ! hilft oder beilt. nnf&erfcefÄ j schlafe und malt, konnte tavm hernmkrikchen, ! rft tn?t -rn ?tlftrt in ftifer- rtftT,(f!'i4rr ! W. . ..... .'Mr.tf y Mann und konnte nichts sinken, das mir half, j bis ich Hopfen'Ditter gebrauchte, und mich jett wie neu geboren sinde. Mein Blut ist rein, die ; Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräf tiij wie einDrlipigjähriger.ebschon ich 72 Jahre ' zähle. Vater." Zetzn Jahre lang warneme yrau an's Veit i geseffelt, sie litt an einer solchen engr beiden, daß kein Dokter wußte, trat ihr fehlte, und ich warf eiu kleine Vermögen für allen möglichen' Humbug nnd Stoff weg. -Vor circa C Mona ten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen.BitterS darauf, und ich beschloß noch ma'.s zwei Flaschen zu laufen, nnd jet ist sie so ; wohl und kräftiq, als irgend eines ManneS Frau und dies wnrde mit wenigen zwei Dollars erreicht H. W. Detroit, Mich. Etwas Nettes!! LYMAH'S GAS0LÜ1E (LFEN ! sind geradezu vollkommen. Sie haben drei Ringe und können mit verhält mäßig geringen Kosten unterhalten werden. Keine Hitze, kein N u ch, kein Geruch! ?ife Oefen h,ben bei ter IntustrlekSuksteLung in Einc,nna:i die silberne MetaiLe rhslttn Aloultor Illiia?I Ocfoii iii allen (Zlößen. Tie bewShlttn Alaska GiSschranke' ! in großer Auswahl. Billige Preise ! Reelle Bedienung ! 62 Ost Washington Str. Bon VemeW nach GnMMochhSlSM (Gebrüder Frenzet. s. W. IS.it Walbinglon u. Mkiidianstr. Dr. II . 8. Cunniügham (SS wird Teutsch gesprochen.) Office ud ) axfl OKA Woöuuvg : i S4 Süd Meridian Straße. 1Ii,I N LKI. Ofstce , Stunden : S-1 Uhr flw.. 11-1 Mti. 7-S Uhr SbendS. Telephonire nach eorge g. orft'S Lpotheke. j Iche nach Hot Exring, tu 4Jli Uiai:!!. gehen beabsichtigen, um sich Heilung vcn SsyphUik, anderen geschlechtlichen rakiei!en,'C!rvsetn u::d rankheit en de Blute ,u suchen, können für da Dkittel ron dem. rrauizire feit Jahren hier und Haie den Vortheil langjähriger Erfahrung. Ich garzntire Heilung in elleu Fällen. Spermorhea uns Impotenz erden m jed.m Stadium kuriri. Offtc, Stunden von 8 Ur Norgen bis 9 Uhr Sbe''dS. ... a. ine lo.qe wtit ronet, wmt werden. No. ää Virginia Uvenue. Pillen mit GkbrauchZz.iwkisung.n erden ,u ,l die Schachtel verschtckt. . Dr. I?. . Bcirnoit, Nachfolger von . D. Swing. nck Ä0. Fabrikanten und Handler aller Arten Ä e ö n e. Osßce: 88 Virginia Avenue. Baucontrektorcn und Private sind ersucht, vorzusprechen. " Etaljlirt seit 1859. t Charles Meyen & Co., 39 nnd 41 Pail- Uow, New York, . besergen auo Arten von - Cetchäftsaiueigen, P?rsonalaufürdenu:gen etc. für diese Zeittwg, sowie für aÜo deutsehen Blatter in den Yer. Staaten "oad Euiop, ßÄrnmtllcha Don tch-Amerl leitn lchö Zeitnngen liegen in unserem Oechlt-Iokl xur frei Einsicht dci l'utlikumi int .'.,'-'" ' " ' Die gehrten Heransgeber deutaen? Elittr vrerOsn aebtu&svroll ersucht, uns ihr Putll- ' t3tt9itf & ktt uesera Ilejl jtraUr zu

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