Indiana Tribüne, Volume 7, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1884 — Page 1
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Jahrgang 7. , Office : No. 120 Ost Maryland Straße. ' Nummer 299. - " ' Indianapolis, Jndiana. Freitag, den 18. Juli 1892. j ' ' ' I 1 . . ... . . : . I s I ' '
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i dieser spalte unter dem Titel Stt ngl-, ,G e sucht", .Gefunden-, .Verloren", soweit dieselben nicht 0e schästtanzeigen sind und den Raum von drei Zeilen nicht übersteigen, werden unentgelt ich ausg:nommcn. Anzeigen, Kelche 6i Mittags 1 Uhr aize geben werden, finden noch am selbigen ?age Ausnahme. Verlangt. srt iti f TiengnZdchen. no La. K?erTUIkAr , tenmädchen erhaben autt Stellen ben,s Herrschasten gut Mädchen nachge iksen, durch A. Schmidt, MI Greer Straße. Schickt iue Postkarte , - li frtov1ftrt4' Ein guter SchuhmaSer sucht Oll 111111(1 irzenh zelche Bschäfti,ung. Ro.4l Buchanan traSe- . 23:1 ttorftt i gute! Rädchen fllrHauI, 0riail)l arbeit. No. 30 i Oft Ohiostr. guter Lohn. bz 01rtilrtMA zu kaufen : ine gute Milch. verlangt 'ege - um st. . Schidt. 1l3 ttreer Llrzße. 11 ltfrt0rt Ein gutes Vlocien für Haut .0 tllUIlsJl arben. Ro.- Oft Vashma tonstrüZe, Set Tr. Tenkt'AZlter. ' Jljl Tilr Ein Bierbrauervuch und ein verloren G iieJmcl. T,r Minder ist g. beten, die 6esS5,e gegen Belohnunz in 980.78 Sä Xtii Vixt Ctr,z abjuzeden. 21 jl Zu vern,!etben aniunnjen zungen Mann ord Pint Strafce. achjufragen 0, 79 da Zu vermiethen tl wird auch üosi dazu gegeben. o.iWDstRatUt radk. va Zn verkaufen gute Hz?. Gtalluno. 14 Meile östlich von der ladt an Rational Stoad. Auch mehrere andere Farmen. . Würgler. Zimmer 9i .1, No. 72; Ci't Bafttagtan Straße. da C Todes - Anzeige. Nach iweüS.ljii Xranttt start gestern Send j Uhr unsere lieb klein Lillv, im Älter von II Monaten und 7 Tagku. Mit tiesbk. trübtem Herzen inachen diese Traueranzeize. Jod. Rahm und Frau, geb. Techenttn. Die BkerdlLung findet Sonntag NachmUtag u 2 Uhr rsn rrzuirdiuse. Na. 572 Court Strafe aus statt. 1 Unentgeltlicher Rath ! Wer bei diesem beißen Wetter den Kopfkttbl balten will, der kaufe slch einen Bamtegei1 SsmmeV-Hmö. No. 1 Ost Wasbingtonstr. Zöegeu uugünßlgku Wettn? verschsben. Sommernachtsstst veranstaltet von den Franen des deutschen WaisenvereinS, m QPhocnizc avien9 lZZe Cüd Meridian und MorriZ Straße. Heute Abend, 18. Juli. Sollt aber auch beut Äbend schlechte Set!, sein. 1oird ti 'ftitchkeit aus Dienstag, den Ti. Jutt erjqsden wercen. 2!e U!on Sand liefert die Nnsik. - TiAx Ordnung, gut tZetranke, sorsi rfrilchungen &itr Art tuerbfn um?fliun6)ttn oroereuunaen ae troffen. intritt u Verfon IS Snts. Zu jah'.reichem Besuch laden ergebenft ein. Die raue dkS Waisen rein . Großes Sonlmcrnachtsfest ttbanltn mit Fahnenweihe und Tanzkränzchen de Jnd'plS gegenseitigen Bäcker Unterstütz. Vereins. am Samstag, den 19. Juli '84 iu . XIIOIDIVIIX - GA-TZIOIZT 1 Eintritt für Herr und Da,..e 25 Cents. Cimftag Rachmittag 1 Uhr ird eiu arofj'i Nrnjug ftattftndkN. itt dem tÜÄMttlche auch mcht zum kttin hörige acker de, Sta:t eingeladen ftnd. marsch ,on der Kä,rheimatd, No. 1 Oft a hingtonftr. Das Comite. Jefferson-öaus, Zla. ttl und 3 lZst South Straße. Deutsches Gast Haus! Aechte deutsche Kost. tW Einzelne Mahlzeiten oder im Abonne,ent. Mödlirte Zimmer nebst Kost. John Henry (Zrünert, Eigenthünlkr.
Neneö der Telegraph
. . W e t t e r u 5 s i ch t e n. -Washington, 18. Juli. Stellen weise Siegln, veränderliche? Wind, stationäre Temperatur. Ä 0 N 0 p 0 l t. ?! t w York, 18. Juli. DaS Gerücht, daß die Bankers und Vrokerl und die Baltimore und Ohio TelegraphengeZeL schast einen sogenannten Pool gebildei haben, ist unzweifelhaft wahr. L exin g to n Ky. 18. Juli. Ein ohne Zweifel angelegte? Feuer richtete inen Schaden von 31,000. Die Cholera. MaseilleS, 18. Juli. 23 Todte lebte Nacht. Die Cholera ist in Arles auZgebrocheu. " Drei Todte daselbst. Sechs Todesfälle feit heute Morgen 9 Uhr. Tou Ion, 18. Juli. 14 Todte letzte Nacht. Allerlei. Wieder sind 17 Menschenleben den Bestrebungen, den Nordpol zu erforschen zum Opfer gefallen. Und ans'S Neue, fragt man sich, od da? vaS erreicht wurde, oder erreicht werden wtrd die furchtbaren Leiden und Entbeh rungen der Forscherund die vielen Opser anMenfchenleben werth ist. Sicher ist.dak durch die 5cordpolsorschung eine entspre chende Bereicherung der Wissenschast Ngch nicht stattgefunden hat. Zu welch' lächerlichen Handlungen der Grökennzithn den Menlchen veran' lassen kann, zeigt der Umstand, daö Ja kob Müller von Cleveland durch sein Blatt .Wächter am StW die Nachricht verbreitete, eS sei ihm die Stelle eines temporären BorsiderS der demokratische Nationalconvention angeboten worden, während doch an dieser Nachricht kein wahre? Wort war. ES scheint. Her? Müller wird im Alter' kindisch. Eine sehr vernünftige Idee hat die CigarienmachtrPkogresZivUnZon No. 1 in New ZZork gehabt. Sie hat unrnittel bar nach Etablirung bei neuen Bureau'S für ArbeitSstatijlik. selbst.emHitt lüi Statistik aufgestellt. Fragebogen angt fertigt und wird daSAesultat dem statisti schen Bureau zugehen lassen. Würde AehnlicheS von allenGewerben geschehen. so dürfte daS Bureau kaum umhin kön nen, diese statistischen Aufstellungen zu benüden, und diese von den Arbeitern selbst angefertigte Statistik dürfte jeden, falls, der von einem mit ungenügen den Mitteln versehenen Bureau ge sammelte, vorzuziehen sein. ES hat geroik noch Niemand ge glaubt, daö wenn die Demokraten sieg reich sein und den nächsten Präsidenten wählen sollten, sie alle republikanischen Beamten ruhig im Amte belasien würden. Man nimmt stillschweigend an.dak nach dem die Demokraten seit 25 Jahren nach der öffentlichen Klippe lechzen, sie die Gelegenheit, an die Krippe zu kommen. nach Herzenslust ausbeuten werden. Deshalb aber steht eS dem Bicepräsi dentschaftSkandidaten einer Partei, welche seit Jahren vorgiebt. Resokm und baupt sächlich Civildienstresorm auf ihr Banne? geschrieben zu haben, doch schlecht an, in seiner ersten Rede nach seiner Nomina tion gleich mit dem Geständniß heraus zurücke, dak der neue Präsident, in Falle eS ein Demokrat sein sollte, gleich 50,000 Beamte ab und ebenso viele einzusetzen habe. Herr HendrickS hat dielS eßfindmfc gemacht, und damit einen Cynismus ge zeigt, der ohne Gleichen dasteht. Ob Herr HendrickS seine gewohnte Borsicht vergessen hat, oder ob er eS für ein gute? Campaanemittel hielt, feinen Parteigenossen den Mund wässerig zu machen, entzleht sich der Beurtheilung. Aber der Kandidat einer Partei, welche sich all Resormpartei, ausspielen möchte, dars so CtvaS nicht sagen, ohne seine Partei auf'S Tiefste zu eompromittiren. Wenn man von Vergangen, wie der folgende liest, braucht man sich kaum mehr darüber zu wundern, daö Arbeiter in der Noth und Verzweiflung zu Mitteln greifen, welche mit dem Gefedbuch nicht in Einklang stehen. Die Grubenarbeiter im Hocking Thale haben die Arbeit eingestellt. Ihr Lohn ist feit IX Monaten rückständig' und außerdem sollte derselbe herabgesedt wer den. Da ließen die Grübenbesider Jta llener kommen und mit diesen zugleich 150 Pknkerton'sche bewaffnete DetectiveS,uu dieJtaliener' zu schützen. Für ihre Ar beiter hatten sie kein Geld, für die Detec tiveS aber ist eS da. Vergebens wandten sich die bedrückten Arbeiter an den vielgerühmten Gouver nör Hoadley. Dieser erklärte Nichts thun zu können, so lange keine RuhestZ
tung vorkomme. DaS mag sein, aber
ein Wort deZGsuvttNörS würde hier doch vitt nuien. ES ist ebenfalls unerjöer, aus inern anderen Staate eine bewaffnete Bände herbeizubringenum Polizei zuspielen. Schließlich aber ist e? einerlei, ob man von einem Milizso.ldaten oder eine De tective nledergeschossen wird. Dle Ar. beitek .aber sollten doch einsehen lernen, daß eS für sie keine andere tzilse giebt, als die Erlangung der politischen Macht. i i DraWaHriHteu. - Die Greeley Exptdition. Washington. 17. Juli. ' Die Aussindung eines Theiles der Greele? Expedition bildet hier daS Tagesgespräch, um so mehr, da innerhalb 43 Stunden auch die letzt Geretteten den Entbehrun gen hätten zum Opfer fallen müssen. AuS den bik jetzt eingegangenen kurzen Mittheilungen geht hervsr, daß Greeley am 9. August 1883 von Fort Congor ab ging und am 29. September Baird's Inlet erreichte. . Die Mannschaft befand sich wohl. Er. gab seine Boote auf und uud trieb im Smith Sund 30 Tage aus dem Ei umher. Am 21. Oktober schlug er sein Lager an der Stelle aus, wo er gefunden wurde. Während 9 Monate lebte er und seine Mannschaft von Lebensmitteln, welche mühsam von Fort Conger herbeigeschafft waren. Die in 1575 bei Payer Harbor und Cap Jsabella von Sir George NareS hinterlegten Nahrungsmittel wurden zwar gefunden, waren aber verdorben. Eine kleine QuantitütNahrungSmittel, welche von ProteuZ gerettet worden und von Lieutnant Garlington zurückgelassen worden war, wurde ebenfalls gefunden. AlS dNse LebenSmittel aufgezehrt waren, schnitten sie Stücke auS ihren auS See hundshSuten gefertigten Kleidern, kochten dieselben und aßen sie. Bei gutem Wet ter fingen sie Krabben. Da aber aus eine vallone 1S00 . Krabben gehen, so war dleÄrbeit deS FangenS bei ihrem Zustande, eine zn ermüdende und ermat tende. Auf der Littletyn Insel befanden sich 20 Rationen, welche früher dort nieder gelegt worden waren, aber in Folge der fortwährenden Sturme waren dieselben nicht zugänglech. - -r.w Sämmtliche Aufzeichnungen und In strumente Greely'S von Fort Conger sind gerettet. - Die Ueberlebenden verdanken ihre Ret tung der Energie deS CapitänS Schley und des Lieutenants Emory, welche unge achtet heftiger Stürme und der größten Gefahren von Uperneeik durch Melville Bay nach Cap Bork fuhren u. den Smith Sund kreuzten. Zur Zeit, als die Un glücklichen gerettet wurden, herrschte einer der wüthendsten Stürme. Versicherung Gesellschast li qu idi rt. New York. 17. Juli. Die Firemen'S Trust Insurance Compagnie geht in Liquidation. Fallissement. I r o n t o n, 17. Juli. . Campbell & Son, Eigenthümer der Mt. Bernon und Sarah Schmelzhütten haben sallirt. ' N ew V o rk. 17. Juli. Sewall k Ericsen, Putzwaarengeschäst, haben ihre Zahlungen eingestellt. Cair o,17. Juli. Die Minor Sav ing Bank in MurphhSboro, Jll. hat ihre Zahlungen, eingestellt. NemHork. 17. Juli. William White SonS, Kurzwaarenhändler machten ein Assignment. VerQabel. EinschüchterungSverfuch. London. 17. Juli. Die Arbeiter. Organisationen breiten eine 200,000 Mann starke Demostration vor, um die LordS in ihrer Stellung zur StimmrechtSbill ein zuschüchtern. DieCholera. London. 17. Juli. Letzte Nacht starben in Marseilles 21 Personen an de? Cholera, in Toulon 14. Angenommen Berlin. 17. Juli. Die Entschutdi gung deSSremlerministerS Ferry wegen der Beleidigung der'deutfchenFlagge wur de von der deutschen Regierung angenom men. DieMannschast deS.Nisero". London, 17. Juli. 'Holland und England werden vom Radschah von Te nom gemeinschaftlich die Auslieferung der Mannschaft deS an der Küste von Suma tra gestrandeten Dampfers Nifn" ver langen. Im Falle der Weigerung wird man gegen ihn voreehen, im anderen Falle ihm eine Summe Gelde bezahlen. Bombardement in Aussicht. Pari. 17. Juli. Admiral Courbet würde instruirt, Shanghai zu bombar diren.
0ülssc2ac)riÄteu
South ampton, . 17. Juli. An gekommen :Wena von Nem Vork. QueenStovn, 17. Juli. Ange kommm: Aurama von New Vork. NevBork,N7. Juli. Angekom men : Salier von Bremen. ZüaSVtpreise. ' Sei',,n-N. iCl. Ne:o.2rs,SLc. üorn ?loJn)tit tot: ,ld S?e: gemisch. sie 7 r . :? : gemacht uk. Koggen Ä 1 1 i 11.75. 4 eu-in.oo. Sink 13-13 Schultern -e Speck lie. i ett n 10:. ; S4etneschnal 9-),'c Nki l-Famtl, Nck-rt.N: ancy $l.BJ 5.00; frtra$J.50-$2.60. ier 12k: im tor IZc. vtter Erett, A-2Ze: Datr, lft : Coun tr,10-lle. Hkhne r Alte 8c: Tu 13;c per Pfund. artfseln e Ui-2.ZSxerBrl. - V?m Auslande. . Um dem wititarischvnllH itrt zu entgehen, 1'ersucht eS allFhiliH 'mt nicht geringe! Zahl von Soldaten, m sich SeibstverKmmelunzen vonune?iKix. Ist rö Feigheit, ist es Furcht vok Strafe, ist eS Unlust plm Dienen, ist t8 arte Behandlung Tadelnswert? bleibt im solcher Eingrkff in den Körpet im nerbin. In der Regel sind eS äußere Zrtremitäten de?.Mrperö, welche zum Dpfer fallen; die Verletzungen werden neist mit der Schußwaffe beigebracht, aber auch Hieb- und Stichwunden kom .nen vor, und mitunter werden auck) Setzungen mit mineralischen Säuren vorgenommen. In den 17 Jahren 1362 1873 (neuere Daten liegen nicht vor) kamen in der österreichisch.-ungarischen' Armee 971 Selbstverstümmelungen vor, die meisten im Jahre 1877 nämlich 117. Der Zeit nach fallen die meisten SelbstVerstümmlungen in den Monat Oktober, theiln!ss November, nach der RekrutenCinrückung, waö.schon als Beweis gel ten kanndai die geänderten Lebenöver haltnisse zumeist daö Motiv dazu sind. ')t'ach den Truppengattungen ist es in der Regel die Cavallerie,wo die meisten Verstümmelung vorkommenen ; in manchem Jahre lieferte auch die Jagertnrppe und' Infanterie -einen großen Theil da)u. Von den Ländern ragen meist ' Galizren und Ungarn vor. Vor'.de? Einrückuna gehörten die meisten SelbstverstNmmrlten dem Bauernstände xu Aus Ltipzig wird dem Berliner Tazbl unterm A). Juni ge-' schrieben : ' Der kleine 'B'elagerunzszustand ist also zum vierten' Male über Leipzig und Umgegend verhängt und da mit sind die Ausgewiesenen aufi Neue auf ein Jahr von ihrer Heimaty fern gehalten. Unter den ca. 80 90 Männern, die seit der ersten Proclamirung des kleinen Belagerungszustandes im Jahre 1631 hier und ans der Umgegend ausewiesen wurden, befinden sich auch vler Reichstags'Abgeordnete, und zwar die Herren Liebknecht, Bebel, Hasenclever und Geiser. Von diesen vier hat der Letztere in Stuttgart seinen Wohnsitz aufgeschlagen, Herr Hasenclever wohnt in Halle, die Herren Liebknecht und 'Bebel haben sich in einem kleinen Dorfe in der Nähe von Leidig, auf der Grenze des Belagerungsgebietes, in BorSdorf, niedergelassen. Für Herrn Bebel lvar sein Leipziger Geschäft, 'für Hrn. Liebknecht seine zahlreiche Familie maßgebend, diesen nichts Anmuthendes bietendenWohnort zn wählen'. Dem Vernehmen nach beabsichtigt nunmehr Herr Bebel am 1. Oktober seinen jetzigen Wohnort zu verlassen und sich mit seiner. Familie, die bisher gleich der Liebknecht'schen in Leipzig wolmte, wieder zu vereinigen. Das Geschäft wird in Leipzig unter Leitung seines Associes verbleiben. Es ist piel' fach der Glaube verbreitet, die AuSwei sunz werde nicht strenge gehandhabt, und es sei den Ausgewiesenen gestattet, zeit weilia ihrer geschäftlichen und häuslichen Angelegenheiten wegen sich in Leipzig aufzuhalten. Dies ist ein Irrthum. Nur am besonders zwingende Grunde veranlassen die Polizei, ganz ausnahmsweise und aus möglichst kurze Zeit einen solchen Aufenthalt zu gestatten. Bannbruch wird krast des Socialistengesetzes mit Geldstrafe bis zu 1000 M. oder mit Gefängniß bis zu sechs Monaten- bestraft. Ist rv . P r . . m der Ausgewiesene aoiolut gezwungen, auf einer Neise das BelagerungsKustandSge biet berühren zu müssen, so ist er ver pflichtet, die Polizei zuvor davon zu fc nachrichtigen, die ihm dann einen Ge Heimpolizisten von emem Bahnhof zum andern als Begleiter- mitgiebt. So machte es am letzten Sonnabend einen eigentbümlicyen Eindruck, als dre Reichs tagsabgeordneten Liebknecht und Bebel vom öteichstag zurückkehrend aus demBer liner Bahnhof von einem geheimen Po lizeiaaenten erwartet wurden, der ihnen dann auf dem Fuße bis zum Dresdener Bahnhof folgte und dort wartete, bis die Herren mit dem nächsten Zuge Leipzig . , ... cnn 3u.i 'i... L?.z verliefen, -uviivvrlinirr von geyeimen Polneibeamten ofsiziell von einem Bahn Hof zum andern escortirt, daS ist ein Schauspiel, welches zur Zeit nur im deutschen Reiche vorkommen kann. An derwärts passirt dergleichen nur unter Polizeiaufsicht stehenden gemeinen Aerbt&t. TOI0 PCT mTde sonnst o 1114 ftt Gbo. F. BOWELZ. & COf taitMa 10 Lpruc
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