Indiana Tribüne, Volume 7, Number 295, Indianapolis, Marion County, 14 July 1884 — Page 3
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Hcrbcrt's Schuld.
Noman von I. B o y . d. lFortsedung.) $d denke? man macht's einmal im Winter ab." Das gebt nicl't," sprach Möhling den Terpentinlappen ausschlagcnd; den Gar' ten muß man benutzen,- sonst ruinirt man mir das Hans zu sehr." Mit ibrn war gar nichts anzufangen. Der Meister mußte sich schon entschließm, die Wahrheit auf einmal zu beknnen. Er sog noch einige Mal an seiner Pfeife, guckte so unbefangen als möglich zum Plafond empor und svrach: Zum einunddreiß:gftn Januar habe ich eine .Ballgesellschaft öi?rber eingela--den."'-!öbiiz mußZesich-setzen.. Er legte een B3lPsUmden eein der Hand gehaltct-: LaNsrser-sSigend den Mißrcc::7.ea7' dtt' gewaltig aus dem Tschibüt quulntt Endlicb lackte Wflüig auf. Kur;, bnp tal, laut. Der Meister Knute dies Lachen; eS bieß in Worte übersetzt: Es wird eirn iafyxd&teüsP Öhndeme Silbe-z verlieren, fubt MöblmgacbiesemAi'slaä'en in seinen Obliegenheiten sott, guckte in das Mastixnäpfcben und sprach : Jch-mup auch neuen Mastir besorgen." Wir gehen noch nicht zur Tagesordnuncz über, mein Alter." sprach der Ma ler, sich nun energisch erhebend. Die Einladungen sind gemacht, sogar schon angenommen und es wird getanzt." Dann ohne mich," erklärte Möhling nvört. ,',Natürlilb," lachte der Meister. tanzt wird ohne Dich, aber den HausHofmeister mußt Du machen." Ich denke nichtdaran, solche Wahn sinn durch' meine Beihilfe zu deför dern' rief Möbling, ücb Zun Zorn erKl 10. Es soll ein Kostümball sein und Du mußt ein Heroldsgewald tragen." Neues Auflachen feiten? Mhling's. Fräulein Lilly wird IDir tausend schdne Dinge sagen, denn Du wirst sebr malcrifcb ansseben." 'Das kleine Fräulein?" fragte Möhling mit grimmigem Schmunzeln. Der Maler erwb sämell seinen Vortheil. ; ' : Die Kleine sollte einmal tanzen," sprach er begütigend, und ich möchte nicht, daß sie zuerst in eine Gesellschaft komnlt, wo fade Lebemänner ibre Wangen l durch alberne Komplimente erröthen machen." ' So so, wegen der Kleinen," murmelte Möhling. Das ist etwas Anderes. Die ist freilich bei uns besser aufgehoben, als anderswo." Und damit war die große Frage erle digt. Am anderen Tage hatte der Meistcr in seiner HerzenSfrend5.da5 Bedürf--niß, der Kleinen" einen Blumengniß zu senden, welcher ihr die Bötschaft versüßen sollte, daß weder sie noch' die Baronin fortan bis zum Ball mehr kommen dürften. Mit einer Schcerc, einem Bogen Seidenpapier und einem Bande ausgerüstet, trat der Meister in den Flur, allwogestern ein herrlicher Hvazinthenflör erblüht war. ' O Schreck, o Staunen ! Kaum, daß hier unddaeinigeknskpendeBlüthenftengel noch verriechmdsß'httV'einmalAlumen geblüht undloieder blühen würden. Keine Hyazinthe war mehr zu sehen. Jetzt wurde der Meister aber wirklich einmal böse. Die Zornesader auf seiner Stim z schwoll. - ... Wer bat das aetban?" ncr er. Aie Frechheit geht zu weit. Mir alle Blumen abzuschneiden !" Haben Sie die Blumen gepflegt, bezolsen, hergebracht V fragte Möhling. Ich denke wenn sie abgeschnitten worden sind, wird sie wohl wer abgeschnitten baden, der ein Recht dazu batte." Der Maler . warf Papier und -cheere vor Möhling' Füße, kehrte in sein Atelier zurück und schlug krachend die Thür zu. 'Abends, als er bei der Baronin eintrat, webte ihm starkerHvazinthenduft entgegen. In einer Schale prangten die Blumen aus dem Tisch und die Baronin rief lachend : Eine fromme Liebesgabe von Möhling an-Lillv." X. Auch Esther sollte zu dem Balle gehen, ihr war, als rüste sie i'ich zu einem Kampf. Seit Wochen seit jenem bösn .Tag wo die harten Wott zwischen ihr und Herbert sielen, hatte sie ihn nicht mehr gesehen. Aber gehott, bis zur unerträglichkeit gebört hatte sie'ibn und seinm Na--men. .'Sie vornahm.oft nur mit der erregten Phantasie, immer droben seinen Schritt, sie hötte ihn, wenn er, rasch-und. laut, wie er pflegte, in ihre Wohnung trat, sie vernahm semer wohllautenden männlichen Stimme Klang, tvenn er mit dem Vater sprach, während sie im Nebenzimmer wartete ; sie mußt, nibören,' wenn Lilly, die mindestentrci Mal in de Woche kam, in schrankenloser Bewun derung von ihm mit dem Greis sprach, sie mußte das Erstaunen Meister Stephan'Shören, der sich tvunderte, daß Herbert grade immer schon versagt gewesen, wenn er und Lilly beim Professor eingeladen, waren. Esther wußte ja, tveshalb er immer höflich bedauernd sagte : Ich würde sehr gern den Abend bei Ihnen mit dem Meister und Lilly zubringen, aber leider hat die Baronin mich schon gebeten." öilly und cher Meister hatten' in dem hause am Altenmarkt ihre Filiale" errichtet, wie sie selbst lustig erklärten. Sie gehörten nnn eminal zusammen, es wäre weder Esther-rwch dem Prvfeffor eingefallen, den Einen ebne die Andere e'mMaden. Wenn sie einmal heirathet, muß der Professor nur.al5Motivyspa zu ihrziehw," sagte Esther einmal. ' Denkst' Du' d'erm, ' daß diese Kleine sich je mit einem Andern vermählen könnte, als mit dem Meister?" fragte Prätorius. . Esther machte groe tigeru Aber Päpa,. der ProfeWUer könnte a'Lills Vater sem. - Wie könn-
te sie einen Mann lieben, der schon vierzig Jab ist. Und er ist doch sehr häßlich."' Wie soll denn ein Mann aussehen, Fräulein Tochter? Der Eine ist zu schön, der Andere zu bäßlicb," läcbeltc der Greis. Esther enöthete unwillig. Sie hatte von dem Augenblick an, wo der Meist sie zum Ball eingeladen, förmliches' Fieber bekommen. Endlich also mußte sie Hcrbett wieder begegnen und zugleich die Frau kennen lernen, vor deren Namen sie zitterte. Wenn Lilly
dankbar von der Geduld, Güte und Großmuth der schönen Frau sprach, mit Mitleid und Verständniß suchend erzähl' te, wie bleich Hanna sei, wie sie oft zu leiben scheine, und dies doch immer heftig ableugne, dann sagte sich Esther: vielleicht leidet sie um seinetwillen. Der Wunsch, Beide einmal zusammen zu sehen, zu beobachten, stieg riesengroß in ihr. Aus dem Ballfest des Meisters sollte es geschehen. ' Nur diese Erregung verschuldete es, daI sie die kreue Tochter, deren Lebensinhaltbiö vor Kurzem noch allein ihrVa ter gewesen, nun nicht bemerkte, daß eine leise Veränderung in den Zügen des Greises vorging. Sein Antlitz schien ein wenig gedunsen, seine runzligen Hände angeschwollen. Aber er verhehlte ihr auch sorgsam daß er sich oft seltsam matt be finde. Geduldig wie immer, ließ er die Zeit an sich vorüberziehen. Die Gespräche mit dem krankhaft phantastischen Mann mit Roderich, der jeden Tag viele Stunden bei dem Greis verbrachte unterbielten ibn sebr. ' Äm Vorabend des Balles lud Meister Stephan Herbert und den armen Roderlch zu sich; da Letzterer es ausgeschlazen hatte, zu dem Fest 'zu erscheinen, ' sollte er Tags zuvor all die Herrlichkeiten beWundern, welche die drei Jünglinge mit Möhlina.'s Hilft hervorgezaubert. Heute leitete Äiöhling die Herren in die sonst unbenutzten Zimmer links vom Flur Wo für'einiae Tage Meister Stephan Wobn- und Arbeitsquartler aufgesck'la'gen hatte. Sie verziehen meine kleine Schwester," rief Herbert geschmeichelt, Sie machen sieb um dieses Kindes willen zu viel Xhv ruhe." Nicht der Rede werth," sprach derMeister. Ich fürchte nur, es schwatzt und trinkt sich hier nicht so gemüthlicb, wie drüben im Atelier." Deshalb keine Furcht, drei deutsche Männer tragen dieGemüthlichkeit bei sich, das heißt, wenn der Slheinwein nur reichlich und gut vorhanden'ist," rief Roderich, der allein in des Meisters Gegenwart zuweilen einen schwachen Sck'ein von Heiterkeit im Gesichte trug. fe. tf r . 1 m f rarern fehlt s vci uns. nimmer. $vl Tische, meine Freunde, und sehen wir, ob die Lisette uns unter Möhling's Aufsicht ein erträgliches Abendessen vorgesetzt hat." Si verhießen uns für heute eine Ueberraschung," mahnt? ' dc'rich, während sie speisten. Kommt auch noch, nur Geduld. Ich denke, Ihr werdet mit meinem neuen Bilde zufrieden sein," sagte der Meister froh . ' Äe folgten ihm in ein Zimmer, w'clck'es jetzt als Atelier dienen mußte, bis die Polteraeister, die un, Lilly's Willen beraufbeschworen worden, wieder verbannt waren. Dies Zimmer lag an der westlichen Seite des Hauses und hatte ei nen AuSganz in eine kleine Veranda, wel che im Sommer von Weinranken eng um zogen war. In diesem Zimmer stand, in richtiger Entfernung von der hellstrablenden Hängelampe, eine Staffelei mit einem noch verhüllten Bilde in großem Format. Mit einem Ruck ' zog der Meister die verhüllende Decke sott. Herbett that sofott einen Ausnif des Entzückens, der Andere schwieg.- . Kleopatra," sprach Herbert. Da ruhte das schöne'Weib, noch'nicht in starrer Todesvenweiflung, sondern e. m ä warteno, m zeeiiger evuio, wie em Weib wattet, welches der Näbe des Glückes gewiß. ist. Ihre großen, scbn sucbtöfeuchten Augen blickten nicht den Beschauer an, sie hingen fest an einem seitwätts gedachten Punkt, man füblte. daß sie auf jene Stelle scbauten, wo Anton ius erscheinm mochte. Man sah nur den Oberkörper des auf weißen Kissen ruvenden beides, das den rechten Ellenbogen aufgestützt und die Wange leicht in du reckte vand qelcgt batte. Emwees, goldverziertes Gewand umhüllte ihre Formen, an den nackten Oberarmen zeiate sich orientalischer Schmuck, Spangen, di: nicht ganz Msammengriffen, eine goldene Scblange,' die sicb drei Mal um das weiße Glied wand. . Dasuptdes Weibes ziertedie egvptische Haube, welche überdet tirn in einem Boqelklovs abschlon. Und diese Cleopatra, welche das Bild nlhender Leldenschaft war," trug die Zuge der Ba ron in Hanna: Was sagt der Baron zu diesem Bild?' fragw Herbert. Da es weder ausgestellt, uockvtejHtt wird, sondern allein im Hause, im Privatiimmer der Baronin faiVbar. sein kani?, so wiid erunmöglich einen Ta del gegen eine Darstellung .semer Ge mahlin ausspreeben können, welche, wie ich kffe,. künstlerisch ist und selbst: für den Fall daß man dies Bild ausstellen wollte, seine Frau nie kompromittiren wird." Der aroße Taä war da. Estber schmück te sich: ' Sie schmikckte sich liwe ihre biblische Schwester, fast ls sollte sie vor einen Könia treten. Wenn man ibr aesagt. hätte, daß all ihre Sorgen in den ry . cr.t?- ... i r leien agen : Wie weroe ta ausjehen i" Wird man mich' überbaupt noch neben der Baronin bemerken V' Was sott ich als kleidsamste Tracht Wahlen V nur die iünaen, verieiblicken Eitelketergen emes neimzehnjährigen Mädchens'seien tvürde sie wabrscheinlich aetraat baden: SXc& eitel Nie. mals." Sie hatte ein ' Ündinenkostüm gewühlt - Meister Stephan selbst erklärte vor einiaen Taaen den ibm voraeleaten Anzug aus Silbergaze Schilfgras, WasF . . r 4w wä . serrvsen uno orauenzweigen als cm bocket . malerisches GetvandAlck. in wel chem sich' Fräulein Estber mit ihren t.-.r.t..- M f-C- ! t. L Ti. r ' ruyien nugen selr nneni'asl aunemnen wnde.' Nun prangte sie vor dem Spiegel in der ' niärchenhaften Tracht, aber ihre crr v nt.-. t Wanzen uno Augen vrannien uno-ne
sah gar nicht kühl aus. Esther mchte ihreni armen Papa ihr Aussehen und ihren Anzug ganz genau .beschreiben. Der Greis tastete mit vorsichtigen Fingern an ihrem Kleid umher .und sagte seufzend : Du mujzt schön aussehen, mein Kind sagen Sie es mir, Roderich, siebt meine Tochter schön aus'" Der Angeredete, welcher ein Buch, aus dem er zuvor laut gelesen, auf den Knieen hielt, fuhr aus tiefem Sinnen empor.' ..Ja, ja," sprach er zerstreut, sehr
schön." Vor seinem Geist stand em anderes Alld. (so schon," wiederholte er mit einem begeisterten Aufdruck. ' Der Greis lächelte zufrieden, Esther erröthete vorVergnügen. Lieber Herr Rot r ja . e j i w r oericy," sag:e sie vuieno, niar wayr, Sie verlassen den Papa nicht; und wenn Sie heute Nacht hier ichlasen mochten. würde ich sehr berubigt sein, da ich vielleicht erst spät heimkehre." '.kiooency lacyeire neyeimnivvou. Ich will hier bleiben bis Mitternacht noch später aber dann muß ich sorr w) i'aoe zu irun. Doch mcht in der Nacht. Was tonnen Sie in der Nacht schaffen und gewinnen?" fragte Esther. ,,Jch mag den Papa keine Stunde allein wissen und die Dienstboten l. p p r a i smo so unersayren." VKtxn Kind, ich bm ja acini wobl," schaltete der Professor mit matter Stimme ein. . Was ich gewinnen kann in der Nacht? mein Glück !" flüsterte Roderich vor sich lnn. Estber luckie die Achseln, mit den armen Menschen hatte mandoch viel Geduld nöthig und unzurechnungsfähig war er entschieden manchmal. Im Korridor draußen wurde es laut Esther erglühte. Da kamen Herbert c A'.rt.- f' .r....r. .r ... t m uno iuv, um i,ie aozuyoien, oieser ?pem hatte sie sich nicht entziehen können. Der Baron und die Baronin sollten sich ja als erste Gaste einsinden, umdemAteizter beim Empfang der Herrschaften bcizustchcn, da Frau Hanna dleRolle der Hausdame übernommen hatte. Lilly aber durfte auf des Meisters Wunsch erst spät erscheinen, ibr Bruder sollte sie begleiten, und Lilly iind Jedermann hatte es so selbstverständuch gesunden, das; Esther sich dem Geschwlsterpaar anschlösse, sie konnte sich nicht weigern. Sie zitterte : welwes Urtheil würde sein Auge ihr sprechen? Llllv tanzte ins Zimmer bcrcin, lachend, glücklich. Bin ich.nicht ein Aschenbrödel, wie s im Buche steht X" rief sie statt jeder Begrüßung.' ,.Herr Professor, ich Iav ein graues kurzes Kleidchen an. die Spitzen im Ausschnitt und an den Aermeln sind gar nicht passend im Grundc genommen, aber die Baronin sagte, das müsse sein, etwas idcalisircn dürften wir das Aschenbrödel. Mein Kleid ist im Nacken und auf der Brust herzförmig ausgeschnitten, es ist nach einem Bild aus Wols's Märchenbuch . gemacht. Und wenn Sie wüßten, uue mein Herbert schön aussieht. Herbert stand in seinem Wainnis von blauem Sammet und weißer Seide ein wenig ärgerlich da. Er trug seine Wallendeii Straußfedern aus dem Kops, seinen Degen an der Seift und hatte weißseidene Strünipfean. Er wär noch kcineswegS in Ballstimmunz. diese ganze Verkleidungsgeschichte kam ihm wie eine lacherliche ?varce vor, er batte die dunkle Empfindung, daß Esther jetzt wie kühl spöttelnd die Lippen schürze und wagte eS deskalb nicht, sie aniuseben. (?r irtte sick : Esther batte ihn gern angestaunt, sie sah r wr 4 . l I. i t 7 , ' I j - f -t ' l 7 o raio von cer eile, oap er groß uno chön dastand, aber er vielleicht fand ihre Erscheinung zu einfach und sie wagte nicht, ihn anzusehen. Lilly und Estber nabmen zärtlich Abschied voiii Professor, Esther stand mitten im Zimmer, die Haushälterin kam mit Tüchern und Pelz. Da erschaute Esther in dem Spiegel Herbert's Gestalt, neu gierig vettieste sie sich in seinem Anblick. Er aber bemerkte, daß er sie, die ihm halb den Rücken wandte, nun ohne Furcht an schauen könne, denn der großeSpiegel gab ihr Bild wieder. So trafen sich unvermuthet im Glase die Augen, die sich zu vor furchtsam flohen. Er lächelte un willkürlich. Sie errötbcte wieder. Siß staunten einander bewundernd an. Und so ward stumm eineFrt Frieden zwischen ihnen geschlossen. Heiter plaudernd, an gesteckt von Lilly's brennender Ncugier, fuhren sie zum Feste. Das Haus im lauschigen Park strahlte von Lichtfülle, die Wege waren sorgfältig vom Schnee gereinigt, der sich im seuch ten Schimmer beginnenden Thaues, wie eine niedere Mauer zu den Seiten aufthürmte. Ein weicher Wind brauste durch die Luft und machte die Baumwipfel erbeben. - Im Flur nahm die in ihrem bürgerlichen Sonntagskleid sich befindende Lifette ihnen die Mäntel ab. Dann, sie wußte nicht wie, waren Herbert und Esther verschwunden und Lilly sah sich allein. Zaghast schritt sie an die Thür des Vorzimmers. Da stand, eine mächtige Gestalt: ein martialischer Mann in dunklem Sammetwamms, riesigen Puffärmeln und einem Löwenwappen vsr der breiten Brust. Seine Recht? hielt stramm und steif einen goldenen Hcroldsstab. Lilly schlug die Händchen zusammen und umging den Mann rundum, ihn höchliöh bewundernd. Er lächelte breit unter seincm greisen Schnauzbart, das Lächeln begleitete er mit einem gcknurrtcn Laut des Beyagens. Möhling", sagte Lilly aufrichtig. man muß unwillkürlich einen riesigen Respekt vor Jbncn haben, Sie sehen so mächtig aus. Er zerstörte den gemachten Eindruck durch kein profanes Wott, .sondern hieß sie mit einer deutenden Geberde seines ttcroldsstabcS eintreten. mVorzlmnic welches aussah wie alle Tage und nur matt erleuchtet war, befand sich kein Mensch, aber der Lärm, der von vielen. gesellig in einenRaum zusammengezwang ten Leuten erzeugt wird, drang aus dem Atelier hierher. Und durch den Perserteppich kam jetzt eine graugekleidete langbättige Gestalt, faßte Lilly's Hand und sprach: V Schau nur hinein. Kleine." .Es war der Meister, obschon er Rübe zahl's Gewand und Bart trug, kannte zw) rhn sofort; er hov em wem, den Vorhang uno ließ sie hineinsehen m das für sie erschaffene Reich der Freude. Die
Wände des Ateliers loaren mit silberschimmernden, rosigen Gäzestoffen verkleidet, durch farbige Säulen hatte man die Wände in Felder getheilt,' an jeder Säule befand sich ein Bouquet von Wachskerzen, allemal in einem andern phantastischen oder bizarren Leuchter. Alles, was eine 'übermüthige KünstlerPhantasie ersinnen und eine flinke Künstlcrhand aus Flitter, Wachs, Gaze, Gelatine und Farben herstellen kann, hatten die Schüler mit ihrem Meiste hier geschaffen und im Lichterglan; schimmerte
all der lustige Dekorationsschwindel' wie eitle Märchenherrlichkeit. In diesem Raum voll blendenden Glanzes bewegte r:jr. . . tu .r.rrr r. .fi v . ? . siu; einc V2qeua;aji, vie aus cte auerbuntcste Art gekleidet war, in all den bübschen, fremden Putz,' den die meisten der Thcilnehmcr dieses Kreises öster gcsebcn . , t r r r . . lr ooer getragen vei ayniichen k5esten,der aber für das lauschende Mädchen von überwältigendem Reiz sein'mußte.' ' Mit großen Augen, offenem Mund und klopfendem Herzen stand Lilly eine Weile da, dann jubelte sie lustig' und glücklich uh . t,t tvit- iji . vuv (uvii : und fiel dem Meister im Uebermaß der . tn 9n?.:cn. : :. i. ? a;Mi Freude schlankweg um den Hals. Meister Stephan drückte vorsichtig das Köpfchen art seine ' Brust. Ruhig, Al ter", ichalt er ncy dabei, ..so barmlos fällt man nur Jemandem um den Hals, . den man für den'guten" Meister bält." ;' Er fühtte seine Kleine nun hinein in den Zaubersaal, allwo drei Edelknapven schon P P l w ' w . , mu Eifersucht oen Umgang vewachr und ihres Eintritts gehartt hatten. Hier," sprach' der Meister frobae-! launr, ..rauiein icvenorooei,' neue iw i i r- , crr r r c r r. rt , I Ihnen meine drei Knappen vor, welche heute Abend zu hrem speciellen Dienst lipstknnnt sink " Die Jünglinge erbaten sich alle Drei liivi zugleich das Vergnügen des eisten Tanzcs, obschon der lange Fritz gestern seinen Ziollegen abgemahnt, sich vorzudrängen, da Franz mit seiner 'Heftigkeit und Fried rich mit seinen unrbytl'nmchcn Pas das Atelier btamircu sverde. Aber illv barte den eisten Tanz schon an Herrn von Marthoff versagt, der auch gerade her eilte, um sie u begrüßen. Ach", rief Lilly naiv, Herr Lieutenant, sclu ic aber hübsch aus! Ihre Figur macht sich in dem grünen Wamm?. viel schöner ; wenn Tle in Uniform sind, schnallen Sie immer Ihren Degengurt zu stramm um die Hikste." Der Meister ärgerte sich, Martboff lachU' glücklich. Lillv versprach den drei Knappen die drei folgenden Tänze. Ter Ball tonnte beginnen. Meiner tedban suchte seine Souveränin," um die Polonaise mit ihr zu eröffnen. Die Baronin Hanna stand neben ibrem Gemahl im zweiten Atelier, der Ba ' i . . "V ron erschien au einziger tm .vract, er hatte diese Bedingung an sein Kommen geknüpft, obschon Hattcnheim ihm vor gestellt, er würde sich tresslich als Falstaff ausnehmen; die Baronin aber prangte in der Königlichen eracht Kleopatra.s. ie schien aus dem Bilde herausgestiegen, welche der Kleister von ibr gemalt. In Königlicher Huld ' cmsing sie die Gäste des Malern, sie reichte jeder jungen Dame mütterlich die Hand. Auch Herbert erschien vor ibr mit Estber, er stellte der Baronin, das junge Mädchen vor. Sie sahen zimi ersten Male einander Auge in Äuge. Die Baronin lächelte sehr gütig und sprach verkindliche Worte, Esther aber sä'aute verwirrt, unglücklich aus das strahlende Weib. Sie begriff, daß jede Sä'önbeit verblassen mußte neben diesen jinnfcartigen, wilden Reizen. Ihre Finger zitterten, als sie einen Moment die weis:e Hand der Baronin erfaßten. . P , (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal -Nachrichten. vrrvir:; Westfalen. Die vormals Aulike'sche Adler.Apotheke auf der Salzstraße zu Münster ist für 315,000 M; an einen Herrn aus Schlesien verkauft worden. Gegen den 20 Jahre alten Lehrer Strathmann von Mmden ist wegen Bergehens wieder die Sittlichkeit ein Steckbrief, erlassen worden. Auf der Bahnlinie . Scher-fede-Arnsberg fand der Bahnwärter Punze beim Begehen semer Strecke vier mit Selbstzundem versehene Dynamittatronen. Der Arbeiter Heinrich Heller aus Plettenberg, welcher seine Frau aus Eifersucht mit dem Beile erschlagen hatte, ist zu 8 Jahren Zuchthaus verur theilt worden. In Menden ist ein junzer Man, Namens Fritz Vorberg, ermordet und beraubt worden. . Sideinprolnl. Der Jkegierungspräsident von Bernuth in Köln bleibt im Amt. Das DombauGerüst ist jetzt nieedergelegt worden. In 1 rv. .c v. Köln hat em Feui fabrik von Vlrni ter in oer spietwaarenfab ch u. Fetthenner und der Kölnisch-WasZer-Fabrik von Schae-. ben groszen Schaden angerichtet. Als Mörder der Frau Uechtsanwalt Earstanjen ist der Arbeiter Veter Dahlhaufen aus Bir.xel ermittelt worden. Herrenhausmiiglied W. Jentges m Erefeld starb plötzlich, wahrend er der Beerdluii icS Stadtverordneten Hermes beim r ir . . nte. nemscheid hat eme elepyonAnlage bekommen Ju Aachen sind n.iTin rler hat sich wegen Mißhandlung vuiu; u.4v 47 j Vorgesetzten das Lcbett-ge-nommen. In Stadtkyll bei Präm sind to Häuser, l. Scheunen und 11 Stall gebäude abgebrannt. Vroiit Heffen.Skaffau. Aus verschiedenen Gegenden Kurhes: fens liegen "Zkachrichten ü. er schwere G. j Gitter und Hagelwetter vvr, namentlich aus dem Fuldalhale. Bureai'.vorstehei Georg Dechert in Kassel lvurde tvegen Kassendicbstahl verhastet. Die 30 Jahre alte Ehefrau des Gastwirths August Lomberg zu Eichen'ell hat in einem An fall von Geistesstörung xlum Leben durch Ertränken in der Fulda ein Ende gemacht. Die Rüdcöhcimcr Zahnradbahn ist jetzt vollständig ?cttiggestellt. Das Frankfurter Jrurnal" ist am 1. Juli in die Hände ei.vc Aktiengesellschaft übergegangen, die az einigen 30 Herren von der nationalliöe: ralen Vartet besteht. Im Balleisaale
ouich Zerlegung emes yeiiv ocr iIar- j träge crbalten. Der Direktor der Neunisvn Kasernen frei geworden, die zum enburger Kantonalbank, Metzger, wurdet verkauf ausstehen. Musketier Kicser ... Nern todt aus der Aare aeioaen. ln i '
des Opernhauses zu Frankfurt sind die V; großen von der Decke bis zum Fußboden reichenden krystallhellen Spiegel von boshafter Hand-mit emem Glaserdiamanten durchschnitten worden. Georg Herrmann aus Bockenstein, ein 13jährigcs Früchtchen, hatte einen Kameraden im Streite crs oä'cn und wurde dafür zu 3 ZNonaten Gefängniß verurrheilt. Königreich Dachsen. .Das active Offizierscorps in Sachsen zählt 957Mann gegen 914 im Jahre '83. f Pensionitter Finanzrath Hoffman in Dresden. Das in Aautzen garnisonirende Ins. Reg. No. 10?, feierte sein 150-
iährigcs Bestehen. y Schriftsteller Joh. c. schmaler m raunen. Myrwerls , bescher Fankhänel in Beutha ertrank. In dem kleinen Orte Ehrieschwitz gibt es 18 Gutsbesitzer mit Namen Schneider." In Hobenstein fand die Wiedereröffnung des BadeZ statt. Ander Leipziger Hochschule- studiren gegenwärtig 3160 Studenten gegen 3097 im vorigen Som mer. Hn odtau Kurve em Lutherdenk mal entbüllt. Der Rendant des Amtsneuer in .rait. fc- t . Tburkugtsche Staaten. . ) W"mWlt jetzt 21,118 Em,hn. - B,he.l ,un an Rnnbmg hat SLaI A ..t..li. "OS vV lf v V 4 V 1 1 v lUVi JilH iUlUCiUiUl. .er parrassenverem m zena ge hri Kor ff.iVf um "u s?? N,v r w v.v vuii viuiv vui stf.. C. -1?erscuutgeoau?eö ein unverzinsliches ,aiiri'vii veii io.,vyj .'i. Hrssen'Darmstadt. , Das Lagerhaus der Eocosmattnfabrit der Firma Klein & Gans in Dieburz ist niedergebrannt. Ein schiffbarer Kanal soll von Ginsbeim die Schwarzach entlang bis Groß -Eerau angelegt und hier ein Hafen gebaut werden. VömSchwur-! r i ' . ii t' i . . ! gericvl in Mainz wuroe cieWiMvecargarcthe Becker aus Zornheim wegen Vergiftung ihres Gatten zu 5 Jähren Suchthaus verurtheilt. ' . Königreich Vanern. Alis dem Gefängniß in Erlangen entsprangen die ökaufbolde Popp und Hoffmann, weiche zu ayren iesangniß verurtheilt gewesen svaren und jetzt nach Amerika entkommen sind. Die BurY f -v Sj r dTT t p m m scyenswasr -suvenruiina" in rtangen wurde auf dem letzten Burschenschafts - Kongrene aus dem Verband ausgeschlosp r " f cv . :r. if .H t sen und ihr die Führung Burschenschaft" untersagt, eyr wiro ich eme neue Burschenschaft Frankonia" auftbun. Die ..Bubeurutbia" wird sich ;u einer soa. Reformburschenschaft umwandeln. Die zu: ctvM?Mt,rw W3 kAt.prpf.. wwwh u"vvvv viv uuMu, ui uno 0 nerreiMlswen ntpenverems ran: auf dem höchsten Punkte des Franken - Waldes, dem Dobrabera. einen Ausnchts- , rr.-u t"7 - thurm erbauen. Em im Hause des Wagners Ncupctt in Kirchenlamitz ausr r o "fjl ...j . rt. ..f .. .. Ebenfalls in Folge von Brandstiftung brannte in Arzberg das Anwesen des Gastwirths und Landraths Christian Ha - gen weder. Em v,ffn Rudel aus Hl 11s Tv HrTsf4tF VU.i r,,,,v.H,f T l. V; 1 r - c cggenoori sino oie seionomiegeoauoe b;4;rc;,,.v r? v,...jt v wiwpmv üi) vu; jtai4vui uuuit . m . I V" - . -P niedergebrannt.! meichsarchivraty Dr. Josef Baadcr, Landschaftsmaler Anton 'wenaauer und der Secretär bei der )iyvi!i)tiu(t uuv vu wvvtviuv vt i vtl m k c VW . meiste? gewählt worden. Reg.-Rath ! r . t 1 c -,1 P p " p Nliyaro m Liugsourg setene seme )iu ? ... f . . . ' .T . . 1 r, r Tf ! oerne oazeii. ?as niicvi sranii a'e ! . . t..v..sc.r u.:v :-cu t rii aiig:ri'unvcvs?t lyuu uiumvcrg iaufinden - AnGauas-bach wurde der Bauer j - o-M 1 oau.r ! Fulkr , im steu.brua, Mchlagen. - Mau - ' rer Fellr Haßsu::er von Buchberq stürzte in .lsenschlucht und wurde zetöd - tet. Magist.atöralt' ctarl ccher in Memi::ingen wurde zum Bürgermeister gewählt. t Ter frühere .Commandant'! der freiwilligen Feuerwebr in Nürnberg. Joh. Mich. Blöst in München. Lorenz Hutschenrcuther schenkte dcrtadt Selb 3' 000 M. zu wohlthatigen Hloek. ken Der Bachbauer Nik. Riesch in Wackeisberg ist beim Baumfällen zu Tode verunglückt. In de:n Weil Niedersattling wurde in" der , Werfstatte de? immerma.is Schlächter das fünfjäbri. e Töchtercheu des' ofpbaurrn Job seltinger von doi'r in grauen!' Beltinge Weise ermordet aufgesu.d' V Oldenburg. Für Oldenburg ist' mit nächsten Ostern ! die Einführung der neuen Puttkamer'schen Oitbographie bestimmt worden. ; Arbeiter Junler aus Rernels hat seinen ! Raubmord eingestanden. Hermann Wördemann in Wildeshausen, ein an '. Händen und Füßen gelähmter Mann, wollte sich mittels einer Schlinge in's Bett heben, verlor dabei den Halt unter den Füßen, kam zu Falle, gerielh mit j dein Kopf in die Schlinge und wurde so erdrosselt. ; ZcUvjti. j Der Bundesrath beschloß, Kantone mit theoretisch'praktischenAckerbauschulen und landivirtbschaftlichen Musterschulen mit i regelmäßigen, jährlichen Bundessubventionen zu erhalten. Ebenso sollen Milch Versuchsstationen, Musterkäsereien, Weinbauversuchsstationen subventionitt, ' die Berbesserung des Kulturbodens unterf,.w.t 1tns für 9?rfi?min.t cv in Rindvleb- , i,nd Pferdezucht, jährlich ansehnlich . r . t . P7 ... rr -.. i. . e e hatte 21,000 Fr. unterschlagen. Der Bcttvalter des äußern Krankenhauses in Bern, Notar Kiencr, ist nach Fälschung ' vonRcchnungen nachAmerika entflohen. ; t Professor Rencud.aus Bern in öcidelberg. Aconible herrscht die Diphtcritis in hohem Grade. Der in Rheinselben verstorbene Ersparnißkassa-Eon-trolleur, Joseph Häfelein binterläßt 100,000 Fr. für wohlthätige Zwecke. f Die bekannte Arbeitslchrerin Frl. Weißenbach in Bremgarten und Theaterdirector PH. Hagen aus Bern. f Landwirth Benedict Flury in Schauenburg, -r- Ein großer revolutionärer Eongreß wird in Genf imAugust stattfinden. In Luzern errichtet die Regierung eine landwirth schastliche Anstalt. Die Emme'hat im Entlebuch und im Emmenthal bedeutenden Schaden angerichtet. Wahrend der Frohnleichnamsprozesfion in Luzern starb an der Spreuterbrücke' in Luzem der Cborherr Lanrent Süter.
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Joh. Stiri.- An der Universität Mün-' 'V'V'?.' ,rt"u,M chen studiren 251 1 Studenten. - Thier-1 8si4e S.'C arzt Uebler ist in Altdorf zum Bürger- ''.I
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