Indiana Tribüne, Volume 7, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1884 — Page 1

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ll'll x lS N . kv Mb (fc M m i k ! i ic i w Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost MMand Straße. Nummer 293. ? . Indianapolis, Jndiana Samstag, den 12. Jnli 188i.

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in dieser Spalte unter dem Titel ,Ser-ngt-, efuib'i, Gesunden", .Verlöre n", soweit- dieselben nicht Ge fchastla neigen sind und den Naum . von' drei 3Hen nickt übersteizin, werden n n e n t g 1 1 U ich aufgenommen. .Anzeigen, welche bis Mittags 1 Uhr abge. geben werden, finden noch am selbigen Tage Zlusnakime. Verlange. HX&vi fr ' Dieuftmldchen rhaltn gut JOKltUlIUI , Stellen denfs Herrschaf ten gute Mädä7en naj gewiesen, durch A. Schmidt, 113 Brest Ctrafee. Schottin Postkarte. b, 9vfn ti f TOitb irgendwelche Beschäftigung ?ciumi von tmta deutschen Man, ach-, ragen 9;. 2b Siib Delaware Eirafce. 15il 51ffrttTrt Mädchen sürHauIn)ett. yriancyc . K'.einiJamilit-guttrLoh. . VriCfiCTeoraia gtr. in ?stir1rtiot VJ l) ein gukz deutsche Näd ottnuiisii chf. .g. T3 9.0rb zuwoi, itrfce Ul flsotsrtitA wird ein gute! deutsche; väd KfcjellUlfJt chn. Ns. 49i Nord Rtffilfip,t 6traß. . 'l4il fftirl rtt l?in tütiger Becker all ,wit 4JllT4UIir)r Hz, vc ist ist nach ÄnkivZlti in gen. ?.zchz,srzzen bet Ä. Echmi, lllftreer Ctuiie. 141.1 TdtT.ti toi 15 ein deutsche! Mädchen oder t9?lUUftl eine deutsche Fru. o. 175 Oft r fc'Uir 3tra je. &itf rttt wild eine Stelle all Barkeever. 3 llllifi: achjusragen o. ord Sa Straße. ??t et ndBefchästlguna irgend wel ch" r von tincrn Manne. .achjuslagen Ko.-'SS Süd Säst Straße. 1tfrl ilttn ird ein gute, Mädchen für ttl J1 M,,H- gkmetne Hardeit. Siachzu T2ttn o. -1 ord 2':e:idlZn Straße. Hji litrlnitAf trd Stellung von einem 17 .-0ll4Ullll jlhrtzen Jungen, der da! Schnkdh,ndwetk erlernen teilt. Nerej No.Zd 7one, Z'.iiit. 13jl Zu verkaufen: i.'.'SÄ; tuaui i'l eise Eonfeetionery'zu verlaufen. Pret linaef-tir jiii-. erfragen de: Albert Krull, 100 2io iKeütin 2traje. 10i i, hAnnH . Cin aloon mit in mvwHvu richtung und guter AundsHa't in guter Laze. ayere in der Osne li. ilis iZllkZ In verkaufen: ginia Avenue ist di2i zu verkaufen, Nähere No. CV1 ?üd Inoil Lira 3. Nitzler.' tf ein der zu verrmethen, meh. $11 vcrranfen n tiStae Häuser und iiaupli?:. Sute Lage. Nähere? bei E. A. ürgler, Zimmer No in o. 72, Ost Washingtou Ctrad. . 3., n?iSMt Ein tzauZ mit 7Zi. u Verlause . Ntkrn im besten Z. stand? im süd ftlichen Ttadttheile. Der Eigenthümer ist gesonnen auf seine arrn zu z'ehen. Wurde AckerdaugerZ .hschaften sowie Bieh in Tausch nehmen. Preil5?0N. 3 Acker Farm, in der Nähe on MarttnZ,i!le, Mor g:,l Count?,HzuZ rn:t 5 Zimmern, nebst anderen lkdäullch'eiten. Zausend Fruchtbäume, zwanzig Acker bebaut, zei gut Irinnen; kostete vor zwei Jahren y$y iejizei Prei? I90J. Ein LeihZtaZ mit S 9 Pferden, mit Vorrath von Kutschen und AuzzieZ unter günftizen Bedingangen. . Ein Eizarren und TabakLaden in einem der besten GeschZftithlile der Stadt. Eine Bäckerei, in der wöchentlich 13 Faß Mehl er backt erden DaZ HauZ hat L Zimmer, Z2g Miethe onatllch. zsei Pferde, zwei Wagen: hat eine sehr gute Kundschakt. Nähere in unserer Office: T. Z. McKernan J-, o. 6 Sircle Straße, Eentinel-Sebäude. I Desckler, deutscher Agent. ttnetttgeltlicher Rath ? Wer bei diesem beißen Wet ter den Kopf kübl halten will, der kaufe flcb einen öäindsrM GllmmeV-Hiö. ?kv. l! Ost Wasblngtonstr, ros;cs Concert - im Kentrak Harten ! 11 0. Ecke Oß UUÄ Washlngloustr., von Ik,lbvlt Mltter' Orchester, am Samsiag Abend, 12. Juli. (Eintritt frei. Gi ladet zum ,r.'uch rgeienst in. t?R' Wa&aoir, Sschäsisührer. Sonlttlernachtsstst . tansti'.tet von den Fcnktt deS deutschen Wai: senvereinS, IM Donnerstag Abend, 17. Juli xm Phoenix Garten, (icfc Siid Mlri)ian und Morris Srraße. Die ttulaa Baud liefert die Nufik. Zu Ordnung, gute Etlränke, sowie rfrischunaen au!r Art werden umsassendeVorbereitungen getrofsen inkr'.tt a Verson lü lentl. -a i2hlrichkmluchk laden ergebenst ein, Tie rauen de Waisen,erin,

Neneö ver TclegrnpH. Weit er auslichten. Washington, 12. Juli. Tkubeö Wettn, Menweise Reczenschaner. stalionäre Temperatur. FaNit. New Y o r k. 12. Juli. Die Schnitt' Waarenhändler Halsted. ..HainZ l?o. magten ein Asflgnmeut. " EntsetzlicheThat. C on shoh o ken, Pa.. 12. Juli. -John May, ein Schuhmacher, tödtete seine Tochter durch 17 Messerstiche, weil dieselbe seine ungesetzlichen AntrSge zurückgewiesen halte. Daraus nahm er sichselbst da Leben dadurch, daö er sich dasselbe Messer 15 Mal in den Leid stich. Allerlei Wir zweiseln durchaus nicht, dak die Verehrer Cleveland'S manchen rund anzugeben wissen werden, warum er ver dient, bafe man für ihn stimme. Das Lappischste. waS wir aber je Über einen Caudidaten gehört haben, ist der von ei nem Blechfabrikanten angeführte Grund, darin bestehend, da& Cleveland bei dem SSngttfeste in BuZfalg eine Rede gehalten und den Deutschen nicht ueschmeichelt habe. Und dieser Blechfabrikant ist

schon Übn 5 Iahn alt. Der heutige .Telegraph- schreibt: Mit bewunderungswürdigem Freimuth hat die Nationalconvenlion sich aus die unlauteren Elemente eledt. Piui Teusel '. Wer wird sich einen solch ad scheulichen Sid heraussuchen ! Oder w,rd der Telegraph- vielleicht in pennsulva. nisch Deutsch geschrieben! Wenn es nicht für seine jeweiligen Versuche wZredeutsch zu schreiben, würden wir eS lauven. Die demokrat'sche Nationalconlient tion hat ihr Werk vollbracht. Ste ha eine Plotsorm gezimmert und ttandida ten aufgestellt und in beiden Fällen ihre Sache recht herzlich schlecht gemacht. Wir schließen unZ nicht dem lächerlichen Gebraute anderer Zeitungen an, welche ihrenLesern mittheilen. ma5 der X., der und der Z. dazu lagt. Die Weisheit, welche dabei zu Tage gefördert wird, ist nicht die Tinte werth, die nöth!s,ist, um sie niederzuschreiben. Auch schöpfen wir unser Urtheil nicht aus den Mienen, welche ein paar obskure Persönlichkeiten im Basement des Courthauses machen. Wir sehen uvS die Sachlage unbesan gen an, und bedauern, das; wir nicht im Stande sind, ein günstige? Urtheil zu füllen. Die Platform werden wlr späterhin in ihren einzelnen Theilkn einer eingehenden Kritik unterwerfen. Heute darüber nur so viel, daß. wenn man be denkt, dak die groszen Fragen der Zeit vorwiegend volkswirthschaftlicker Natur find, dakdievolttwirthschaftlichenFragen im Augenblick den bestehenden Parteien ia der Form der Tarisfrage vorliegen, daß die Tarisfrage die einzige Frage von praktischer, weittragender, prinzipieller Bedeutung ist, welche gegenwärtig den Parteien vorliegt, man zu keinem ande ren Schlüsse gelangen kann, als daß die Convention ein knabenhastks Spiel mit dieser Frage getrieben hat. Wie bei der demokratischen StaalScan vention von Jndiana, so sind auch bei der demokratischen Nationalconvention die sähigeren und würdigeren Männer gegenüber dem Emporkömmling und dem Manne deS Zufalls unterlegen. WaS ist Cleveland im Vergleich zu Thurman. im Vergleich zu Bayard, welche im Rathe der Nation alt und grau geworden, und reich an Klugheit und Lebenserfahrung sind? . Womit hat Cleveland verdim!,' not allen seinen Mitbürgern ausgezeichnet und zum höchsten Amte der Nation beiiisen zu werden ? Ein Advokat von durchschnittlichen Fähigkeiten, der einen leidlich guten Mayorder Stadt Busfalo gemacht hatte, brachte eS das Würfelspiel der ParteiPolitik mit sich, daß ihn die Demokraten alS GouvernörSkandidaten auSersahen Der Zwist unter den Republikanern New PorkS, der erbitterte Kampf zwischen den StalwartS undHalfbreedl hatte seine SrVählung mit üderraschrnder Majorität zur Folge. Und waS hat der Mann als Gouver nör gethan, das ihm Ansp-uch auf daZ Vertrauen liberal denkender unadhängi gn Männer giebt? Absolut Nichts. Man laste sich nicht durch die Phrasen der sogenannten Unabhängigen täuschen. welche auf Cltveland'Z Nomination be standen. Deren Führer sind nicht Leute, die ein Herz sür daS Volk haben. ES ist noch gar nicht so lang her, daß Einer von ihnen behauptete, eS gebe in Amerika keine soziale Frage. Diese Unabhöngi gen sind gar nicht unabhängig, sondern strotzen von Eitelkeit. Selbstüberschätzung

und Bewunderung ihres eigenen . Ich'. Nun, was W dies Cleveland Großes stelban ? Die Bill, welche das Fahrgeld aus den Hochbahnen , aus 5 Cents rcdziren. sollte, hat ermit seinem Veto belegt; die Bill, welche Arbeitern ein Vorrecht (I!en) sür ihren Lohn auf das Produkt ihrer Arbeit gab, hat er mit seinem Veto belegt ; die Bill, welche sür Condukteure und Stra ßenbahntreib eine iänjece Dienstzeit. alZ 12 Stunden verbot, hat er mit seinem Veto belegt: kurzum süe jede Maßregel, welche dem Arbeiter einen Vortheil dem Monopol gegenüber gesichert hätte, halte er ein Veto bei der Hand, und er zeigte sich als ein Mann, auf den sich die Mono polisten verlassen konnten. Als ihm dagegen die Bill vorgelegt wurde, welche Unterricht in der Tempe renzlerei in den össentlichen Schulen an ordnet, welche dafür sorgt, das; schon die Jugend zur Temperenzlerei erzogen wird, da hatte er kein Veto, sondern schrieb seinen vollen Namen darunter. DaZ ist Cleveland ! Und Hendrik? H.'ndricZZ jsj in der Politik niemals ein ehrlicher Mann ge wesen. Ueberzeugung und Grundsätze hat der Mann nicht. Seine ganze poli tische Lausbahn ist ein den Mantel nach dem Winde hängen." Aber nicht Worte hat die Sprache genug, um sein Verfahren bei dieser Con vention zu verdammen. AkZ Vorsitzer der Delegation von Jndiana geht cr nach Chicago mit der angeblichen Absicht siir McDonald die ?!omination zu erw:rben und kommt !,eim mit seiner eigenen Nomination in der Tasche. Seit Be ginn de.' Convention machte die. wie es scheint gut unterrichtete (vhicigoer Presse daraus ausmerlsam, daß Hendricks nicht sür seinen Rivalen, sondern sür sich selbst arbeite. Wundklbarer Weise ist er, der Vorsitzende der Delegation jedes Mal nicht da. wenn er vorgeschlagen wird, die Sache McDonald's wird in der denkbar schlechtesten Weise geführt, nnd die Dele gation von Jndiana, welche seit mehreren Tagen darauf rechnet, daß McDonald wenigstens die Vicepräüdcntschast be kommt, schlägt denselben nicht einmal vor. Was auch hinter all diesem stecken mag, es gleicht einem persi)en Verrath, wie ein Ei dem andern. Wie daZ Volk die Sache aufsaßt, wird sich ja zeigen. Unser Urtheil gründet sich nicht auf Voreingenommenheit und Muthmaßung, sondern aus Thatsachen, die wohl schwerlich als unrichtig werde.i nachgewiesen werden können.

Drahtttachrichtrtt. Die d e m o k r a t i s ch c N a t i o n a l Convention. Chicago. 11. Jnli. Um).$ 0 Uhr trat die Convention wieder zusammen. Nach Erledigung einiger Präliminarien ging man daran, Kandidaten für das Amt des Vicepräsidenten vorzuschlagen. Branch von Colorado schlug Mc Donald vor. Bacon von Georgia schlug Gen. Black von Illinois vor, dieser ab?r lehnte ab. Gouv. Glick von Kansas, Aen. Rose cranS von California wurden vorgeschla gen und als der Staat Pennsylvania an die Reihe kam, schlug Senator Wallace Thomas A. HendrickZ von Jndiana vor. MenzieS von Jndiana erklärte zwar, daß er autorisirt sei. im Namcn des Herrn Hendricks abzulehnen, aber Wallace von Pennsylvania bemerkte, daß HendrickZ einmal um die Viceprüsidentschaft be stöhlen worden sei. und daß er zum Vice Präsidenten gewählt werden müsse. Er beantragte. HendrickZ ptt ?lkkkama:ion zu nominiren. Alle übrigen Vorschlüge winde daraus zurückgezogen und HendrickZ wurde einstimmig non.inirt. Selbstverständlich sollte r,er gzbräuch liche Lärm, darauf die üblichen Dankes rcsolutionen und die Conv:nlion vertagte sich .ohne Tag wie die ossiuelle Phrase lautet. P o st m a r k e n . D i e b st a h l. Washington. 11 Jnli. Eiac Nachmittag ieit,:n! dedauplet. daß der Postmarlcndiedstahl im Pdstalste. Departement systemati ch betrieben werde. Der Betrag der gestohlenen Postmarken belaufe sich auf $2.r00 und werde die Höhe von tzlQ.0& noch erreichen. Gene ralpostmeister Gresham sagt,' daß die Geschichte erfunden sei. (5r habe das Departement durchaus untersucht und nichts dergleichen gefunden. Ueberhaupt müßten orei Angestellte ein Complott bil den, um einen solchen Diebstahl zu er möglichen und daran glaube er nicht. ' D i e U n a b h ü n g i g e n. N e w Y o r k. 11. Juli. George Wm. Curtis, der Hauptmatador der unabhängigcn Republikaner sprach sich dahin aus, daß Cleveland der beste Mann sei, den die Demokraten nominiren konnten und daß er ihn unterstützen werde.

In 'gleichem Sinne -sprachen Carl Schurz und Rev. Bescher. Der Letztere betonte indeß besonder?, daß er Aepublikaner sei und bleibe, und daß seine Unter stutzung des demokratischen Ticket? sich nur auf den PräsidentschaftScandldaten beschränke. Aus der HeimathClevrland'S. New Aork. 11. Juli. Die Zei tungSosticeS waren heute den ganzen Vormittag über von Menschenmasien umlagert. AIS die Nachricht von Clevelands Nomination eintraf, herrschte un ter -den Freunden Clcveland'S lauter Jubel, während seine Gegner einen gro fein republikanischen Sieg prophezeiten. Am Abend wurde Cleveland eine Sere nade gebracht, und erhielt eine kurze An spräche, in welcher er mit Zuversicht einen demokratischen Sieg.verkündete. Nach der Rede zog die Menjchenmasse durch das Hau Cleveland'S utnihm die Hand zu schütteln. Ueber IMOGratulationSdepeschen sind eingetroffen. - Was Blaine darüber denkt. Augusta, Ma., 11. Juli. White law Neid von der New Vork Tribüne" Charles Emery von der .Philadelphia Preß" und Congreßmitglicd, Wm. Wal ter PhelpZ besuchten heute Herrn Blaine. Man sprach über die Nomination Cleve landS. Herr Blaine äußerte die Ansicht, daß Cleveland zu wenig bekannt sei, und daß weit fähigere Candidaten im Felde gewesen seien. Cr selbst sei mit der Nomintion sehr zufrieden. Uebr-genS glaube er. daß die Tariffrage cineHaupt rolle spielen werde, und daß die Tarif Planke der Demokraten, den Rkpublika nern viele Stimmen zuführen werde. . H i n r i ch tu n g. St. L o u i s, 11. Juli. Heute Morgen 11 Uhr 20 M. wurden Billy und Charlky Hamilton (oder richtiger Cd. Altmann und ChaS Malskey) wegen ihres im vergangenen März -an einem jungen Deutschen Namens Carl Stetdle verübten brutalen Mordes wegen einer kleinenGeldsumme.die dieser bei sich trug, gebenkt. Die beiden Verbrecher schüttelten sich auf dem. SchaIolie Händ.e zum Abschied und erklärten, Süß sie UN schuldig an dem Morde seien. Ungefähr 10,000 Menschen wohnten dieser Hinrichtung bei.

Ver.Kabel. Die Cholera. Par is, 11. Juli. In den letzten 21 Stunden sind 71 Todessälle vorgekommen. In Auteuil, einer Vorstadt von Paris ist ein Cholerafall vorgekommen. L'Jn transigeant bezeichnete ihn als die asiati sche Cholera. Bewohner von Marseilles, welche, sich auf die Insel Mlnorca geflüchtet hatten sind an der Cholera erkrankt. .Paris Francais- behauptet, .daß heute in Paris ein Cholerakranker ge'stor ben sei. In Toulon sind heute 1?. Todesfälle vorgekommen. - Paris, 11. Juli. Der Dampser .Carthagcna- von Marseille? nach Cardiff bestimmt, mußte bei Lundy Island anlaufen, da zwei Choleraerkrankungen an Bord desselben vorgekommen waren. A u s dem englischen P a r l a ment. London. 11. Juli. Lord Churchill interpellirte heute im Hause der Gemei nen Gladstone wegen seinerRede Hinsicht lich der StimmrechtSbill; Gladstone be stand aus dem wa3 er gesagt haett. Er gab zu, daß SaliZbury nicht die Worte gebraucht habe: .Er lehne eS ab die StimmrechtSbill mit einem Strick um den Hals zu diskutlren". Gladstone be stritt ferner den Privätcharakicr dieser Unterhandlungen. Churchill beantragte Vertagung, zu gleich warf er aber Gladstone vor, daß eS feinen Gewohnheiten entspräche, denen, die ihm Opposition machten, Dinge auS dem Privatleben, die also hierher nicht gehörten, vorzuhalten. Gladstone erwiderte Churchlll'S An klage, indem er dieselbe alS eine schänd liche Verleumdung hinstellte. Churchill bedauerte, daß er sich im Zorn habe hinreißen lassen. Er versprach Gladstone in seinem Bestreben einen Streit mit dem Lords zu vermeiden, be hülstich zu sein. Gladstone gab sich mit dieser Erklärung Churchills zufrieden. In dem Haufe der Lords trug sich, elne ähnliche Szene, wie die in dem Hause der Gemeinen zu. Die Reibereien fan den hier zwischen SaliZbury und Carl Granville statt. Eine CabinetZfltzung .ist sofort einge rufen worden. ' - : Die französisch chinesischen - Reibereien. Paris, 12. Juli. Die Behauptung, daß Admiral Courbet eine Stadt an der

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New York, 11. Juli. Vlmufoin men : Dampfer City os Richmond" und America" von Liverpools Em$' von Bremen. L o n d o n, 11. Juli. Angekommen: Dampfer.Denmarl", Moravia". SueVia" und Calisornia" von Rcw 'Z)ork, Mistouri" von Boston. Marktpreise. Weilen No. l. 93c:No. 2 roth, 9c. . orn No.zkts tte; gelb 52t; misch, iu H af e r No. 2 weit 3le: gemischt Ä'k. Roggen 5e. UM. ftfU-112.00. Schinken 2?i-!Ze. chltrn e. Spk Nk. Seit 10c - Sch ein, schmal 9-'.t?.'c l 8am;l9 ?4.üu ane, H.W 5; 8rttaN.50-J2.t50. - U r 12c ; im Store tk. t t r Creamer, 2U 2Zc: Dair, 1 1c ; oun, (rq 9 10c. .... Hahner-Aite 8e. Hühnchen 15c. ' r t , s f e t n 50 vtx rl. ; Neue 2.0ü IM S Vtx Brl. .

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