Indiana Tribüne, Volume 7, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1884 — Page 1
L
-- vaK-vfiir.xXsm rJfc V ei JV 1 A f BA-?fcOfc w tF)w--.a fMM Act ÜWWWW jv Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Marhland Straße. Nummer 291. !?. Indianapolis, Jndiana Donnerstag, den 1. Juli 163. i
' W
M . I II
ttAA AUi
U
)
GWjm
III 11 i
WMII
st
rv Ä I j O -
I
Attzeigen
in diel 7 Sp.'Itl unter dem Titcl e r u g t", r sucb t 6 e Z n n d e n", ,'Salorf n", soweit dieselben nicht Ce s.izästi.ulzeizen sind und den Kaum von drei Zeilen uiit üb.'rsteiz?n, werden nnentgelt ich aufz?.ismmen. li.zeizen, wclche biZ Mittags 1 Uhr abge geben werden, finden noch am selbigen Tage Ausnahme. Ber!nak. t I siti.i Tienftmdche khaZttn eut Z)erzullAr Z SUUen denf $rrfc$af ten gute 5r.3ben na $3 wiesen, durch A. Schmidt, U Q:((Xct:nt' 0rtf i 4- wird irgend welche Aeschlstigun vLWWIim- von einem deutschen Mann Nachzusrazen 259 Süd Delaroare Strafe. 15;1
CV.a kin Vlidchen fürHauSarbeit. CU Cinft . Sj.bgDß georgia etr. iij tl.if t4 ' rd ein gut? deutsche MZd eriuttstr 7z ord Illinois
n;i
Strafe.
OTfstfc4 nd cm gut! deut cheZ A5d eriallgr $en. 9lo. 49 Nord MMsixvi Etraje. aha . 5in tgliger BZZer ett ,roeite Mi Criant t Hand. de? Wille, ist nach 3itaatt3 ;u pd?n. .ichjufrain bei 9t. Schmt, IlZttreer Strafe. 14)1 fAM(iH wird ein deutsche? Ä?!cldchen oder DerzNNtr eitiebtuif$erau. 519.175 Oft 2t. (Flair Straße. . 15;l rtiiA wird eine T teile alZ Virkeever. i.rtUIlr Nachzufragen o. 45 Nord Sast Stiafce. 14;l rfittf wirdBeschäktigung irgend roeU OlVlUllHE chkr Art von inem Manne. Nachzustazen ym- 23J Süd Säst Straße. ists4 wird ein guteS ädchen für all JCVUllliV ßenctne;$aalaifteiu Nachzu fragen o. ZN SIord MeridiZN Straße. l4j( Sfi 1Mis4- wird Stellung- von einem 17 .Oll lUIll,!- jäl,rizen Jungen, der da Schneideil'Zndwerk erlernen will. Näheres No. 55 7or?k? Straße. 13jl Iflrttt Gin deutsche Mädchen, roel -OlViailfjl . a)ti in sämmtlichen Hauiar betten bemand'lt ist. sucht Stellung. Nachzufragen -Jlo. !'!?. W!shmzto:,straße. &mrtx No. 7 12il
CTTs.'kt wird eine Stell von einem Mädchen in einerZamilie. ach.
zufragen Rs. ? Äi!lng Straße.
Nil
ss,4 wirdein gutes Mädchen für die DrUtt Küche uns gemeine Haukar bei: bei Tr. Dekke.Walter. lljl
Zu vermiethett 2ÄrtÄ" ii wirs auch loü dazu gegeben. No.24l1 Ost Mirket
va
Straze
Zu vermiethen anständigen jungen Kaun. Nachzufragen S!o, 79 rd Pin Ttrabe. d
Zu verkaufen: 51'jÄJSii!: glnia Avenue ist billig zu verkaufen, Nähere No. vb? Süd Illinoi Straße, c. Nihler. tf
Zu verkaufen XWtiXti 'daupläke. Gute Lage. Nähere? bet . A.Würgler, Zimmer Ns 1 in 410.7? Oft Washington Straße.
Unentgeltlicher Math !
Neues M Telegraph. W e t t ee a u S s i ch t e n. W ash n 9 t o n. 10. Juli. Stellen, weise Regenschauer, darauf etwa kühle. reS Wetter, verändirttcher Wind. Die de rnokratifche National 'Convention. Chicago. 10. Juli. ES umde 10 Minuten nach'11 Ubr.'the di, ConvtN'
tion heute Morgen eröffnet würd,.
Eine Mittheilung vom ResolutionS Comite wurde verlesen des Inhalt?, daö
da? Comite mit seiner Arbeit noch nicht
fertig und noch keme Platsorm vorlegen könne. Man fuhr daraus mit dem Ausrufen der Staaten und dem Vorscklagen von Kandidaten sort. Mansur don Missouri unterstüdte die Nomination Thurman's und nannte
diesen den Bismarö von Amerika.
ThomaS E. Powell vsn Ohio schlug George Hoadley von Ohio vor. ' Wallace von Pennsylvania nominirte Sam. I. Randall von Pennsylvania. DaS Platform-Comite. Chicago, 10. Juli. W. R. Mor. rison von Illinois wurde zum Vornden den des Comites sür Resolutionen ge wählt. DaS Comite einigte sich auf folgende Tarifplanke nach JLflündiger Berathung : Die Nothwendigkeit einer Aenderung in unserem Tarissystem wird durch die Anhäufung von Geldern im Schatzamt klar. Seit der Etadlirung unserer Re gierung bildeten Einfuhrzölle da? Haupteinkommen und die? soll so bleiben. Unter diesem System und viele Jndu striezweige entstanden, deren dauernde Existenz von der Unterstützung der Rc gierung abhängt. Der Uebergang von einem schlechten System zu einem guten soll kein plötzlicher sein, der diese Jnteres sen schädigt, sondern ein solcher, der sie sördert. Für die Einkunste der Regie rung genügen die Steuern aus Spiriluo sen und Malzgetrünke. Diese und die Zolle auf wenigeArtikel sind ausreichend für die Kosten der Verwaltung, Zahlung von Pensionen und Zahlung der öffent lichtn Schuld und Zinsen. Glücklicher Weise kann die Steuerreduklion vorgenommen werden, ohne die Arbeitslöhne zu beeinträchtigen. Die Cholera. Marseilles. 10. Juli. 25 TodeSfälle letzten Abend. T o u l o n. 10. Juli. Die Zahl der
Cholerakranken ist im Zunehmen.
Wer bei diesem beißen Wettcr denKopfkübl baltcn will, der kaufe sich einen Bambei'ger SVMmer-Huö. No. 1 st Wcisbingtonstr. Lieilerkranz-Hallo !
Sonntag, den 13. Juli '8. r oß c Hnmoristischc Borstellung ! 5inmalizlS Austreten deZ ölzarakter -romikerö, T b c o i o r N o d a ll, ui.d des Gefang.siomikerö Paul Schlütcr. Tickets . . ... 2 ßents. t3& Anlai'Z S Nhr. Jeffcrson-Haus, Mg. 1 und gst Souiy StraK,.
Allerlei. Die deutsch demokratischen Zei Zungen behaupteten fast einstimmig, daß ein Deutscher zum temporären Vorsier der demokratischen NationalConvention elwahlt werden würde. Aber eS kam ander. '
Deutsches Gast - Saus ! Aecbtc dcntscke Kost. . $T (injelne Mahlzeiten oder im Abonnement. Moblirlk Zimmer nebst Kost. John Henry Grünert, E i g e n t h ü m e r. Dr. O. G. Psaff, Arzt, Wundarzt und
Geburtshelfer. Ti achf o l g er d e s Dr. II. 0 Pantzer, Ossi: und Wohnung: ler 3Ittdison Atouuo Sprechstunden: Morgen von 8 bi 9 Nhr. Nach!nittgvn2biZ3Nhr. ÄbendZ v:n 7 biZ8 Uhr. ttT Telephon 2s3.
In New York grassiren die Masern unter den Kindern in wahrhaft erschreck. ender Weise. In der vergangenen Woche wurden 156 Kinder von dieser Krankheit ergriffen, und 30 Kinder erla gen derselben. Nar.ientlich die in Tenementhäusern wohnende Arbeiterbevölke rung hat schwer unter dieser Expidtmie zu leiden. Besonders hoch angerechnet m'.rd es der demokratischen National'Conven tion vom hiesigen Sentinel", dak sie sich bis jetzt so wacker hielt, denn bisher sei noch kein Delegat in betrunkenem Zu stände befunden worden. . Nun, cS ist nicht gerade rühmenSwerth wenn so etwa?, waS sich doch unter an
.'ständigen Leuten von selbst verstehen
sollte, besonder? hervorgehoben werden mub. Der Sentine!" behauptet heute daß Bier und Schnaps bei der demokra tischen- Nationalconvention nicht in so
großer Nachfrage stehen, wie dies bei der
republikanischen der Fall gewesen ist. Der Globe Demokrat will hingegen
von einem Barkeeper deS.Palmer House
in Chicago erfahren baden, daß am vor!
gen Sonntag daselbst mehr Geld sur
geistige Getränke vereinnahmt wurde als
während der ganzen ConventionSwoche
der Republikaner. Die eine Behauptung ist so abge
schmackt wie die andere. Dasz man bkj
einer National-Convention, .sei sie nun
demokratisch oder republikanisch. juweilen
einer Stärkung bedarf ist ja ganz natür iich und Wasser allein tbut'ö nicht.
Ueber den .Frühschoppen beim
deutschen Reichskanzler- bringt die Bei
läge der .Münchner Allg. Ztg." vom 22.
Juni einen interessanten Bericht, den wir um deswillen wiedergeben, well er ein charakteristische? Licht aus da? Verhältniß BiSmarck's zum deutschen Kaiser wirft. Zunächst bemerkte BiSmarck gegenüber Wkndhorst? .DerFrühschoppen sei kein
so böseS Ding wie Windthorst meine. Auch die . alten Deutschen hätten den Frühschoppen gut gekannt, und eS sei eine alte Erfahrung, daß die Anschauungen immer milder werden, je mehr man im Leibe habe." . . Dieses Aziom 'machte sich auch bekannt tich BiSmarS ost zu Nutzen. Er fütterte die Reichsboten gut. damit sie feine Pläne im mildesten" Lichte erblickten. Bier wurde bekanntlich beim Früh schoppen" in allen Farben credenzt. AlS Herr von Kulmiz nach der Descen denz des hellen Biere? fragte; gab Bis marck den Bescheid:. .DaS ist Münchner Franziskaner von Gras Holnstein mir dedicirt." Der Graf hat unS fuhr BiSmarck gemüthlich plaudernd fort überhaupt schon große Dienste geleistet. Z. B. als er im Kriege unter erschwerenden Um ständen von Versailles nach Hohen schwangau reiste, und von da denBrief deS Königs von Bayern mitbrachte, welcher die Zustimmung' zum Kaiserielche eh! hielt.Graf Holnsiein. ein lokerer Patron, der Hunderttausende durchbrachte, war Stall meister und Günstling deS König? von Bayern. Es wurde seiner Zeit schon be hauptet, das; der Gras mit preußischem Gelde erkaust sei, um König Ludwig günstig sür die Plane der Hohenzollern zustimmen Bei Fortsetzung der gemüthlichen Un terhaltung. sagte BiSmarck: .Zu jener Zeit hätte ich Bayern leicht ein paar Millionen zuwenden könnenBismarck spielte dabei auf seine Un terhandlung mit Thiers über die Capi tulation von Pari? an, dabei erzählend, wie klug er eS anstellte, von Thier? eine erkleckliche Summe herauszuschlagen. Man darf nur recht viel verlangen, meinte BiSmarck, dann erreicht man viel eher seinen Zweck. Ich sagte zu Thiers : Eine so große und reiche Stadt würde sich beleidigt fühlen, wenn wir unter einer Milliarde verlangen würden. ThierS machte hiezu ein ellenlanges Ge ficht. AlS höflicher Mann begleitete ich dann ThierS zur Treppe und an der untersten Stufe wurde der Handel einig, Paris zahlte 200MillionenContribution.
Ich schlug dann dem Kaiser vor, die 200
Millionen zur Rückzahlung der den deut scheu Staaten im Jahre 18! (der Bru
derkrieg) auferlegten Contributio'len zu bestimmen. Der Kaiser sagte: .Legen
Sie mir einen solchen Beschluß vor-. Ich entgegnete ; das kann ich nicht thun. Sobald ich als Reichskanzler die Feder ansetze, ist die Sache verloren. Das müssen Majestät als oberster Feldherr thun. Damit blieb ich allein und so unterblieb die Sache. Hier zeigt sich wohl am Besten, was für ein Cujon BiSmarck ist Jetzt, nach dem der alte Wilhelm am Rande des Grabes steht, wirft er ihn weg und stellt ihn bloß, um sich m einem um so helleren
Lichte zu zeigen. Und daS hören. die-
.gemüthlichen Deutschen- ganz ruhig an und singen noch Hallelujah dazu. Drahtnachrichlen. Die demokratische Natio nalconvention.
Chicago, 9. Juli. Nachdem daS Comite sür Resolutionen hatte wissen lassen, daß eS noch nicht im Stande sei.
Bericht zu erstatten, wurden mehrmals Anträge auf Vertagung gestellt, welche
jedoch alle verworfen wurden. Schließ
lich wurde beschloßen, mit dem Vorschla
gen von Kandidaten zu beginnen. Die
Staaten wurden einzeln aufgerufen und
der Erste, welcher vorgeschlagen wurde
war Bayard von Dilaware. Er wurde
von Grau' von Delaware vorgeschlagen
und Hooker von Mississippi unterstützte
den Vorschlag.
Nach Bayard kam McDonald. Er
wurde von Thom. A. HendrickS vorae
schlagen. AlSHendrickS vortrat, um seine Nominationsrede zu halten, wurde er
mit einem mehrere Minuten anhaltenden
Applaus empfangen. Von der Gallerie schrie ein Enthusiast herab : "Threc
cheer for the olil ticket'', und die
tln-ee cliers wurden ausgebracht. HendrickS laS seine Rede vom Manu skript, wie überhaupt die meisten der Red ner vielfach Gebrauch von ihrem Manu skript machten.
Breckinridge von Kalifornien schlug
Allen G. Thurman von Ohio vor.
JameS McKenzie von Kentucky schlug John C. CarltSle ror. AlS der Staat New Vork aufgerufen wurde, schlug Lockivood von Busfalo Grover Cleveland als Kandidat vor. Grady von New York bat um'S Wort. Parker von New Hampshire erhob einen Ordnungsruf. ES sei jetzt bloS in Ord nung. Kandidaien tu nominiren, nicht gegen Kandidaten zu sprechen. (Zischen und Rufe : Niedersitzen ) Der Vorsitzende bemerkte, daß er nicht im Voraus wissen könne, waS Grady zu
sagen habe, und Grady begann zu spce chcn. Er sing damit an, auseinanderzusetzen daß Cleveland nicht den Staat New Vor k gewinnen könne.. - Bragg von Wisconsin erhob sich. zu. einem Ordnungsruf. Ein wilder Lärm entstand, es wurde gezischt' und auf'S Neue wurde der 'laute Ruf : .Nieder setzen !- hörbar. Mannina von New Bork, der Vor
sitzende der New Vorker Delegation bat daraus um einstimmige Erlaubniß sür Grady zu sprechen, und obroohr. ein
Delegat von Louisiana Einwand erhob, so schien der Vorschende dieS nicht zu
hören und ertheilte Grady das Wort.
Dieser snhr daraus in seiner Rede gegen
Cleveland sort und sagte, daß dekselbe
da? ganze Arbeiterelement, sowie daS
anti'monopolistische. Element gegen sich
habe.
AlZ Bragg von Wisconsin ihn zur
Ordnung rief, folgte ein wüster Lärm. Bragg sagte : Ihr möcht heulen, so viel Ihr wollt, eS nurd Euch nichts helfen. Ich kann jedoch nicht sprechen, so lange
ein Mob die Convention beherrscht.
Der Vorsitzende forderte den '-5crgeaiit
at arm" auf, die Ruhestörer zu entser
nen.
Als Grady geendet hatte, bat Cochrane
von New York um's Wort,' mit der Be merkung, daß er eine Nomination zu unterstützen wünsche.
Er hatte noch nicht zu sprechen begon
nen, als schon Ruse, wie "sit lovn" und Ordnungsrufe hörbar wurden. Der Vorsitzende jedoch ertheilte ihm daS Wort und Cochrane begann. Kaum kam er jedoch auf die Verhältnisse in New ?)ork
zu sprechen, als ein Spektakel losbrach.
wie noch kaum" je einer gehört worden
war; die ganze Hölle schien losgelassen
zufein.
Bragg von Wisconsin schrie Cochrane
zu, sich niederzusetzen, dieser aber erwie
derte, Niemand, ausgenommen der Vor
sitzende könne ihn zumSchweigen bringen und er werde reden, und wenn er sechs
Stunsen warten müßte.-
Endlich wurde c? ruhia und Cochrane
sprach. .Er lhieltini'Löbrkde'auf Thur man und unterstützte dessen Nomination, zugleich aber enthielt seine Rede unzäh lige Ausfälle gegen Cleveland und mit Aufwand seiner ganzen Redekunst rieth er von der Nomination desselben ab.
AlS er geschlossen hatte, wurden Rufe
nach FellowS von Ne o York laut.
Noonan von Missouri sagte, er möchte
wissen, ob er sich in einer Nationalcon
vention oder in einer Convention zu Albany besinde.' ' -
Apgar von New Vork hielt daraus eine
Rede zu Gunsten Cleveland'S.
Um y7 Uhr vertagte sich die Conven tion bis morgen 10 Uhr. Das Comite zur Ausstellung der Plat form war bis heute Morgen um 2 Uhr in Sitzung. Ein Sub Comite zur Aus arbeitung einer Platsorm wurde aufge stellt. Die Ansichten aber gehen so weit auseinander, daß vorläufig gar nicht ab
zusehen ist. wie lange es dauern wird, bis
es dem Comite gelungen sein wird, eine Platsorm zu zimmern. .
Französischer Senf Sakz-Sardessen !
Aechter Schweizer - Käse ! Zmnillittn Söwkiztt-KSsk, Münster Käse. Frische Qualität ; an Wiederkäufer zu niedrigen Preisen.
'THE GrRCER"
Hauptgeschäft: No. 01 S5 96 Jnblana Ave. Tklexhon ZU. Ostendg eschaft: Nv. 157 Ost Wasbingtonstr. 0 Telephon 655. Westendges chäst: No. 196 W. Wasbingtonstr.
xeurhon w.
1? Waaren werden nach irgend einem Stadttheil prompt und unentgeltlich abgeliefert.
Feuer. St. Joseph, Mo., O. Juli. Au. guste und Smith'S Elevator zu Seve rance Kan. brannte letzte Nacht ab und
steckte auch noch einige andere Gebäude
in Brand. Schaden MM. ' T o l e d o. O. O. Juli. In dem Bau holzhose der Firma. Mchell und Rom
land brach heute Feuer aus. DaS Feuer dehnte sich bis zu dem Bauhclzlager der
Firma Nelson, Holland und Co. auS.
Ersterer Verlust beträgt tz280,000 ; zum
größten Theil durch Versicherung gedeckt.
Der Verlust vonNelson, Holland undCo. beträgt 570.000 und wird vollständig
durch Versicherung gedeckt.
T renton, N. Y.. 9. Juli. Die
Hamilton Gummifabrik wurde durch
Feuer um N0.000 geschädigt.
Bar ab o o,WiS., ö. Juli. Bender'S große Brauerei wurde heute durch
Feuer zerstört. Drei nebenanstehende WohnäuhSchen brannten ebenfalls ab.
Die
nicht
Dummen werden
alle. H a l i f a x. 9. Juli. Die National
abtheilung der .Sons of Temperance of
America" eröffnete heute ihre 0. Sitzung.
Die Mitgliederzahl hat im Verhältniß
zum vorigen Jahre um 10,707 zuge nommen. - . Aus Arbeiterkreisen.
Pittöburg. O. Juli. Bei einer
Convention der Plum CreeNund Sandy
Creek Kohlengrüder wurde heute einstim
mig befchlosien, drei Cents per Bushel zu
verlaugen.
Bei der zur Zeit hier stattfindenden
Convention der Fensterglas .Arbeiter
wird die Frage erörtert werden, ob es nicht. empfehlenSwerlh wäre, wenn die
Glasbläser von Amerika mit denen von Europa eine Verbindung bilden würden.
Mord. Mars hat. Tex. 9. Juli. Nach, richten auS Rison, Jefferson County thei len mit, daß George McLoud in Folge eincS Wortwechsels während eines Rau sches einen anderen dortigen bekannten Bürger NamenS John Moore durch ei nen Revolverschnß tödtete. MzLoud
wurde verkästet.
Wenn dieForm zersprang." Wenn der Guß mißlang!" Boston. 9. Juli. In der Süd
Boston Eisen Gießerei war eben daS
listige Erz in die Form gelaufen, wel
cheS zur Herstellung, einer 120 Tonnen
Kanone diente, als diese Form barst und den Guß zerstörte. Glücklicherweise ist
kein weiteres Unulück dabei Pastirt, Die
Kanone hatte, wenn sie vollendet gewesen
wäre $12,000 Werth besessen.
Die Ch ic a g oer Convention.
Chicago, 9. Juli. Wenn auch die
Gegner Cleveland's formell mit ihren
Anträgen in Chicago nicht durchgedrun
gen sind, und wenn sie auch für Cllveland
werden stimmen müssen, so haben sie eS doch fertig gebracht, die Opposition d?ut
lich zu zeigend
Ob eS ihnen gelungen ist, den ge
wünschten Eindruck hervorzubringen, ob
sie die Convention von ihrer Ansicht, daß
Cleveland den Staat New York nicht
gewinnen könn:, überzeugen, läßt sich
vorläufig nicht sagen. ES hat jedoch den Anschein, als ob Thurman von Ohio
immer mehr in den Vordergrund trete.
McDonald hat allen Berichten nach.
bis jetzt nicht viel gewonnen. Seine
Aussichten auf die Nomination für die Präsidentschaft haben sich nicht gebessert. Trotzdem läßt sich auch nicht behaupten, daß er nicht nominirt wird, denn bei der Bitterkeit, mit welcher sich die Anhänger der verschiedenen Kandidaten bekämpfen, läßt sich da? Ende gar nicht voraussehen. Bis jetzt herrscht noch vollständlgisChaoS. sowohl in Bezug auf die Kandidaten, wie in Bezug auf die Platsorm. Gegen Mc Donald sind mehrere der Südstaaten und ein Delegat von Georgia hat sich dahin ausgesprochen, daß wenn McDonald nominirt würde, Georgia. eine republi känische Mehrheit von 75,000 Stimmen abgeben werde. Alle Spekulationen in Bezug auf das Resultat der Convention sind zur Zeit
vollständig unnütz. Auch der klügste
Kopf kann daS zur Zeit herrschendeChaoS nicht durchdringen. Sollte Cleveland die Nomination be kommen, dann ist allerdings Wahrschein
lichkeit vorhanden, daß McDonald für die Viceprösidentschast nominirt. wird.
obwohl auch die Nomination Hoadley'S in solchem Falle möglich ' ist. Aehnlich liegt die Sache, wenn Bayard nominirt
wird. Sollte die Wahl jedoch auf Thur
man fallen, so wikd allerBerechnung.nach. weder McDonald - noch Hoadley für die
zweite Stelle nominirt.
Da die Sache wahrscheinlich in 23
Tagen entschieden sein wird,' so läßt sich
übrigens das Resultat mit Ruhe abwar ten.
&
!
Nm unser NSöV
- zu rednsiren ! verkanseu wir zum balben regulären Marktpreis.
Wir lierkauscil jedoch bloß
Waaren krstkr -Klasse von bester Arbeit und keine Shoddh" oder . 's Bankcrott-WlilMli.
Wir öfter i reu
bessere Vortheile als irgend ein Schnh-GesHöst
Marktpreise. r Weiien N. IS. 93c: R. Trott), 89c. Korn- 9!oJ2 eiß !Se; lb 52c: gemisch. Mc Hase r Ro.2 weiß 20; tscht Süc.
o g g n ze. ltie-lli.(X. . . ßett 112.00. Ainlcn 12K-13c. Schult, ke. Sp,ck-Ue. Seit MX. 6chtncf tönt al 9-9ic Neh l-Famk, UÄ)-tl.2); Fanc, XI.60-5.C0; ltTtt$2.5O-0. . icx 12; trntfitel3e. 1 1 c x dxtmtTT) 20-2?c; Da! He ; oun tr?9-10c. Hühner Alte L. HtUinchen t5e. Aartofseln 50 Vt rl.,- Reu, ZZ.ou perBrl. - ..
in der Stadt.
mo&
mm
A, 18 Sji Wassiingloii Skaße.
Oas
M
0
Tm 0
LUT1
0
Lente, welche sich ein vorzügliches Piana aus schaffen und dabei $100 ersparen wollen, der Betrag, welcher gewvbnlich bei solchen Pianos, die in anögedebnter Weise annonelrt werden, daransgeschlagen wird, werden in dem
' WtiWev Wimw !
geradezii daS finde, tvaS sie wünfchen. Dieses Instrument bat feinen Weg ln nabezn I.Ultt) Hänser dieser Stadt gesnnben, ein Itnistanb, der gewiß zu seinen Gunsten spricht. Besonders niedrige Preise. Leichtf Mschlagszahlungeit.
Pearsoi
s Musik
9io. A. Be,istwaia Str.
MW,
ii
Ml!
Mersora (Cöioiite
3X c VlkllD l0?V VMzWNAj! K S5lrBa yy A -MM
ID
E3EniTIJ(EiW.
H e r r nt a lt tt 's Seichen -Bestattnilgs-Geschäft, Zlo.2k Süd Z)elaare Str. Lcihställe : 120, 122 u. 124 Ost Pearlstr. C2T Kutschen zu jeder Zeit für Hochzeiten Ce' seUschaften u. s. w. Telephon.Verbindunz.
rsFelo & Whitsett, Lcichett' Bestatter. T'V NORD IEaLiiSLWA.K,K3 8TUA8SE. " tST Wir verkaufen Särge billiger, als irgend eine andere Firma der Stadt. ET Wir erhalten Leichen in gutem Zustande, ohne Eiö zu gebrauchen.
Die feinsten Waaren, die in unserer Branche gemacht werden.
F. W. Flauner, 0 Zohn HoLlMotvN, N.Jllinoigstr.
Zeichenbestatter.
Xiletton. lichtn fflt alle Zvickk.
rM
II
v r
4
