Indiana Tribüne, Volume 7, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1884 — Page 1

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in diel 7 Sp.'Itl unter dem Titcl e r u g t", r sucb t 6 e Z n n d e n", ,'Salorf n", soweit dieselben nicht Ce s.izästi.ulzeizen sind und den Kaum von drei Zeilen uiit üb.'rsteiz?n, werden nnentgelt ich aufz?.ismmen. li.zeizen, wclche biZ Mittags 1 Uhr abge geben werden, finden noch am selbigen Tage Ausnahme. Ber!nak. t I siti.i Tienftmdche khaZttn eut Z)erzullAr Z SUUen denf $rrfc$af ten gute 5r.3ben na $3 wiesen, durch A. Schmidt, U Q:((Xct:nt' 0rtf i 4- wird irgend welche Aeschlstigun vLWWIim- von einem deutschen Mann Nachzusrazen 259 Süd Delaroare Strafe. 15;1

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Neues M Telegraph. W e t t ee a u S s i ch t e n. W ash n 9 t o n. 10. Juli. Stellen, weise Regenschauer, darauf etwa kühle. reS Wetter, verändirttcher Wind. Die de rnokratifche National 'Convention. Chicago. 10. Juli. ES umde 10 Minuten nach'11 Ubr.'the di, ConvtN'

tion heute Morgen eröffnet würd,.

Eine Mittheilung vom ResolutionS Comite wurde verlesen des Inhalt?, daö

da? Comite mit seiner Arbeit noch nicht

fertig und noch keme Platsorm vorlegen könne. Man fuhr daraus mit dem Ausrufen der Staaten und dem Vorscklagen von Kandidaten sort. Mansur don Missouri unterstüdte die Nomination Thurman's und nannte

diesen den Bismarö von Amerika.

ThomaS E. Powell vsn Ohio schlug George Hoadley von Ohio vor. ' Wallace von Pennsylvania nominirte Sam. I. Randall von Pennsylvania. DaS Platform-Comite. Chicago, 10. Juli. W. R. Mor. rison von Illinois wurde zum Vornden den des Comites sür Resolutionen ge wählt. DaS Comite einigte sich auf folgende Tarifplanke nach JLflündiger Berathung : Die Nothwendigkeit einer Aenderung in unserem Tarissystem wird durch die Anhäufung von Geldern im Schatzamt klar. Seit der Etadlirung unserer Re gierung bildeten Einfuhrzölle da? Haupteinkommen und die? soll so bleiben. Unter diesem System und viele Jndu striezweige entstanden, deren dauernde Existenz von der Unterstützung der Rc gierung abhängt. Der Uebergang von einem schlechten System zu einem guten soll kein plötzlicher sein, der diese Jnteres sen schädigt, sondern ein solcher, der sie sördert. Für die Einkunste der Regie rung genügen die Steuern aus Spiriluo sen und Malzgetrünke. Diese und die Zolle auf wenigeArtikel sind ausreichend für die Kosten der Verwaltung, Zahlung von Pensionen und Zahlung der öffent lichtn Schuld und Zinsen. Glücklicher Weise kann die Steuerreduklion vorgenommen werden, ohne die Arbeitslöhne zu beeinträchtigen. Die Cholera. Marseilles. 10. Juli. 25 TodeSfälle letzten Abend. T o u l o n. 10. Juli. Die Zahl der

Cholerakranken ist im Zunehmen.

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Allerlei. Die deutsch demokratischen Zei Zungen behaupteten fast einstimmig, daß ein Deutscher zum temporären Vorsier der demokratischen NationalConvention elwahlt werden würde. Aber eS kam ander. '

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In New York grassiren die Masern unter den Kindern in wahrhaft erschreck. ender Weise. In der vergangenen Woche wurden 156 Kinder von dieser Krankheit ergriffen, und 30 Kinder erla gen derselben. Nar.ientlich die in Tenementhäusern wohnende Arbeiterbevölke rung hat schwer unter dieser Expidtmie zu leiden. Besonders hoch angerechnet m'.rd es der demokratischen National'Conven tion vom hiesigen Sentinel", dak sie sich bis jetzt so wacker hielt, denn bisher sei noch kein Delegat in betrunkenem Zu stände befunden worden. . Nun, cS ist nicht gerade rühmenSwerth wenn so etwa?, waS sich doch unter an

.'ständigen Leuten von selbst verstehen

sollte, besonder? hervorgehoben werden mub. Der Sentine!" behauptet heute daß Bier und Schnaps bei der demokra tischen- Nationalconvention nicht in so

großer Nachfrage stehen, wie dies bei der

republikanischen der Fall gewesen ist. Der Globe Demokrat will hingegen

von einem Barkeeper deS.Palmer House

in Chicago erfahren baden, daß am vor!

gen Sonntag daselbst mehr Geld sur

geistige Getränke vereinnahmt wurde als

während der ganzen ConventionSwoche

der Republikaner. Die eine Behauptung ist so abge

schmackt wie die andere. Dasz man bkj

einer National-Convention, .sei sie nun

demokratisch oder republikanisch. juweilen

einer Stärkung bedarf ist ja ganz natür iich und Wasser allein tbut'ö nicht.

Ueber den .Frühschoppen beim

deutschen Reichskanzler- bringt die Bei

läge der .Münchner Allg. Ztg." vom 22.

Juni einen interessanten Bericht, den wir um deswillen wiedergeben, well er ein charakteristische? Licht aus da? Verhältniß BiSmarck's zum deutschen Kaiser wirft. Zunächst bemerkte BiSmarck gegenüber Wkndhorst? .DerFrühschoppen sei kein

so böseS Ding wie Windthorst meine. Auch die . alten Deutschen hätten den Frühschoppen gut gekannt, und eS sei eine alte Erfahrung, daß die Anschauungen immer milder werden, je mehr man im Leibe habe." . . Dieses Aziom 'machte sich auch bekannt tich BiSmarS ost zu Nutzen. Er fütterte die Reichsboten gut. damit sie feine Pläne im mildesten" Lichte erblickten. Bier wurde bekanntlich beim Früh schoppen" in allen Farben credenzt. AlS Herr von Kulmiz nach der Descen denz des hellen Biere? fragte; gab Bis marck den Bescheid:. .DaS ist Münchner Franziskaner von Gras Holnstein mir dedicirt." Der Graf hat unS fuhr BiSmarck gemüthlich plaudernd fort überhaupt schon große Dienste geleistet. Z. B. als er im Kriege unter erschwerenden Um ständen von Versailles nach Hohen schwangau reiste, und von da denBrief deS Königs von Bayern mitbrachte, welcher die Zustimmung' zum Kaiserielche eh! hielt.Graf Holnsiein. ein lokerer Patron, der Hunderttausende durchbrachte, war Stall meister und Günstling deS König? von Bayern. Es wurde seiner Zeit schon be hauptet, das; der Gras mit preußischem Gelde erkaust sei, um König Ludwig günstig sür die Plane der Hohenzollern zustimmen Bei Fortsetzung der gemüthlichen Un terhaltung. sagte BiSmarck: .Zu jener Zeit hätte ich Bayern leicht ein paar Millionen zuwenden könnenBismarck spielte dabei auf seine Un terhandlung mit Thiers über die Capi tulation von Pari? an, dabei erzählend, wie klug er eS anstellte, von Thier? eine erkleckliche Summe herauszuschlagen. Man darf nur recht viel verlangen, meinte BiSmarck, dann erreicht man viel eher seinen Zweck. Ich sagte zu Thiers : Eine so große und reiche Stadt würde sich beleidigt fühlen, wenn wir unter einer Milliarde verlangen würden. ThierS machte hiezu ein ellenlanges Ge ficht. AlS höflicher Mann begleitete ich dann ThierS zur Treppe und an der untersten Stufe wurde der Handel einig, Paris zahlte 200MillionenContribution.

Ich schlug dann dem Kaiser vor, die 200

Millionen zur Rückzahlung der den deut scheu Staaten im Jahre 18! (der Bru

derkrieg) auferlegten Contributio'len zu bestimmen. Der Kaiser sagte: .Legen

Sie mir einen solchen Beschluß vor-. Ich entgegnete ; das kann ich nicht thun. Sobald ich als Reichskanzler die Feder ansetze, ist die Sache verloren. Das müssen Majestät als oberster Feldherr thun. Damit blieb ich allein und so unterblieb die Sache. Hier zeigt sich wohl am Besten, was für ein Cujon BiSmarck ist Jetzt, nach dem der alte Wilhelm am Rande des Grabes steht, wirft er ihn weg und stellt ihn bloß, um sich m einem um so helleren

Lichte zu zeigen. Und daS hören. die-

.gemüthlichen Deutschen- ganz ruhig an und singen noch Hallelujah dazu. Drahtnachrichlen. Die demokratische Natio nalconvention.

Chicago, 9. Juli. Nachdem daS Comite sür Resolutionen hatte wissen lassen, daß eS noch nicht im Stande sei.

Bericht zu erstatten, wurden mehrmals Anträge auf Vertagung gestellt, welche

jedoch alle verworfen wurden. Schließ

lich wurde beschloßen, mit dem Vorschla

gen von Kandidaten zu beginnen. Die

Staaten wurden einzeln aufgerufen und

der Erste, welcher vorgeschlagen wurde

war Bayard von Dilaware. Er wurde

von Grau' von Delaware vorgeschlagen

und Hooker von Mississippi unterstützte

den Vorschlag.

Nach Bayard kam McDonald. Er

wurde von Thom. A. HendrickS vorae

schlagen. AlSHendrickS vortrat, um seine Nominationsrede zu halten, wurde er

mit einem mehrere Minuten anhaltenden

Applaus empfangen. Von der Gallerie schrie ein Enthusiast herab : "Threc

cheer for the olil ticket'', und die

tln-ee cliers wurden ausgebracht. HendrickS laS seine Rede vom Manu skript, wie überhaupt die meisten der Red ner vielfach Gebrauch von ihrem Manu skript machten.

Breckinridge von Kalifornien schlug

Allen G. Thurman von Ohio vor.

JameS McKenzie von Kentucky schlug John C. CarltSle ror. AlS der Staat New Vork aufgerufen wurde, schlug Lockivood von Busfalo Grover Cleveland als Kandidat vor. Grady von New York bat um'S Wort. Parker von New Hampshire erhob einen Ordnungsruf. ES sei jetzt bloS in Ord nung. Kandidaien tu nominiren, nicht gegen Kandidaten zu sprechen. (Zischen und Rufe : Niedersitzen ) Der Vorsitzende bemerkte, daß er nicht im Voraus wissen könne, waS Grady zu

sagen habe, und Grady begann zu spce chcn. Er sing damit an, auseinanderzusetzen daß Cleveland nicht den Staat New Vor k gewinnen könne.. - Bragg von Wisconsin erhob sich. zu. einem Ordnungsruf. Ein wilder Lärm entstand, es wurde gezischt' und auf'S Neue wurde der 'laute Ruf : .Nieder setzen !- hörbar. Mannina von New Bork, der Vor

sitzende der New Vorker Delegation bat daraus um einstimmige Erlaubniß sür Grady zu sprechen, und obroohr. ein

Delegat von Louisiana Einwand erhob, so schien der Vorschende dieS nicht zu

hören und ertheilte Grady das Wort.

Dieser snhr daraus in seiner Rede gegen

Cleveland sort und sagte, daß dekselbe

da? ganze Arbeiterelement, sowie daS

anti'monopolistische. Element gegen sich

habe.

AlZ Bragg von Wisconsin ihn zur

Ordnung rief, folgte ein wüster Lärm. Bragg sagte : Ihr möcht heulen, so viel Ihr wollt, eS nurd Euch nichts helfen. Ich kann jedoch nicht sprechen, so lange

ein Mob die Convention beherrscht.

Der Vorsitzende forderte den '-5crgeaiit

at arm" auf, die Ruhestörer zu entser

nen.

Als Grady geendet hatte, bat Cochrane

von New York um's Wort,' mit der Be merkung, daß er eine Nomination zu unterstützen wünsche.

Er hatte noch nicht zu sprechen begon

nen, als schon Ruse, wie "sit lovn" und Ordnungsrufe hörbar wurden. Der Vorsitzende jedoch ertheilte ihm daS Wort und Cochrane begann. Kaum kam er jedoch auf die Verhältnisse in New ?)ork

zu sprechen, als ein Spektakel losbrach.

wie noch kaum" je einer gehört worden

war; die ganze Hölle schien losgelassen

zufein.

Bragg von Wisconsin schrie Cochrane

zu, sich niederzusetzen, dieser aber erwie

derte, Niemand, ausgenommen der Vor

sitzende könne ihn zumSchweigen bringen und er werde reden, und wenn er sechs

Stunsen warten müßte.-

Endlich wurde c? ruhia und Cochrane

sprach. .Er lhieltini'Löbrkde'auf Thur man und unterstützte dessen Nomination, zugleich aber enthielt seine Rede unzäh lige Ausfälle gegen Cleveland und mit Aufwand seiner ganzen Redekunst rieth er von der Nomination desselben ab.

AlS er geschlossen hatte, wurden Rufe

nach FellowS von Ne o York laut.

Noonan von Missouri sagte, er möchte

wissen, ob er sich in einer Nationalcon

vention oder in einer Convention zu Albany besinde.' ' -

Apgar von New Vork hielt daraus eine

Rede zu Gunsten Cleveland'S.

Um y7 Uhr vertagte sich die Conven tion bis morgen 10 Uhr. Das Comite zur Ausstellung der Plat form war bis heute Morgen um 2 Uhr in Sitzung. Ein Sub Comite zur Aus arbeitung einer Platsorm wurde aufge stellt. Die Ansichten aber gehen so weit auseinander, daß vorläufig gar nicht ab

zusehen ist. wie lange es dauern wird, bis

es dem Comite gelungen sein wird, eine Platsorm zu zimmern. .

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Feuer. St. Joseph, Mo., O. Juli. Au. guste und Smith'S Elevator zu Seve rance Kan. brannte letzte Nacht ab und

steckte auch noch einige andere Gebäude

in Brand. Schaden MM. ' T o l e d o. O. O. Juli. In dem Bau holzhose der Firma. Mchell und Rom

land brach heute Feuer aus. DaS Feuer dehnte sich bis zu dem Bauhclzlager der

Firma Nelson, Holland und Co. auS.

Ersterer Verlust beträgt tz280,000 ; zum

größten Theil durch Versicherung gedeckt.

Der Verlust vonNelson, Holland undCo. beträgt 570.000 und wird vollständig

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T renton, N. Y.. 9. Juli. Die

Hamilton Gummifabrik wurde durch

Feuer um N0.000 geschädigt.

Bar ab o o,WiS., ö. Juli. Bender'S große Brauerei wurde heute durch

Feuer zerstört. Drei nebenanstehende WohnäuhSchen brannten ebenfalls ab.

Die

nicht

Dummen werden

alle. H a l i f a x. 9. Juli. Die National

abtheilung der .Sons of Temperance of

America" eröffnete heute ihre 0. Sitzung.

Die Mitgliederzahl hat im Verhältniß

zum vorigen Jahre um 10,707 zuge nommen. - . Aus Arbeiterkreisen.

Pittöburg. O. Juli. Bei einer

Convention der Plum CreeNund Sandy

Creek Kohlengrüder wurde heute einstim

mig befchlosien, drei Cents per Bushel zu

verlaugen.

Bei der zur Zeit hier stattfindenden

Convention der Fensterglas .Arbeiter

wird die Frage erörtert werden, ob es nicht. empfehlenSwerlh wäre, wenn die

Glasbläser von Amerika mit denen von Europa eine Verbindung bilden würden.

Mord. Mars hat. Tex. 9. Juli. Nach, richten auS Rison, Jefferson County thei len mit, daß George McLoud in Folge eincS Wortwechsels während eines Rau sches einen anderen dortigen bekannten Bürger NamenS John Moore durch ei nen Revolverschnß tödtete. MzLoud

wurde verkästet.

Wenn dieForm zersprang." Wenn der Guß mißlang!" Boston. 9. Juli. In der Süd

Boston Eisen Gießerei war eben daS

listige Erz in die Form gelaufen, wel

cheS zur Herstellung, einer 120 Tonnen

Kanone diente, als diese Form barst und den Guß zerstörte. Glücklicherweise ist

kein weiteres Unulück dabei Pastirt, Die

Kanone hatte, wenn sie vollendet gewesen

wäre $12,000 Werth besessen.

Die Ch ic a g oer Convention.

Chicago, 9. Juli. Wenn auch die

Gegner Cleveland's formell mit ihren

Anträgen in Chicago nicht durchgedrun

gen sind, und wenn sie auch für Cllveland

werden stimmen müssen, so haben sie eS doch fertig gebracht, die Opposition d?ut

lich zu zeigend

Ob eS ihnen gelungen ist, den ge

wünschten Eindruck hervorzubringen, ob

sie die Convention von ihrer Ansicht, daß

Cleveland den Staat New York nicht

gewinnen könn:, überzeugen, läßt sich

vorläufig nicht sagen. ES hat jedoch den Anschein, als ob Thurman von Ohio

immer mehr in den Vordergrund trete.

McDonald hat allen Berichten nach.

bis jetzt nicht viel gewonnen. Seine

Aussichten auf die Nomination für die Präsidentschaft haben sich nicht gebessert. Trotzdem läßt sich auch nicht behaupten, daß er nicht nominirt wird, denn bei der Bitterkeit, mit welcher sich die Anhänger der verschiedenen Kandidaten bekämpfen, läßt sich da? Ende gar nicht voraussehen. Bis jetzt herrscht noch vollständlgisChaoS. sowohl in Bezug auf die Kandidaten, wie in Bezug auf die Platsorm. Gegen Mc Donald sind mehrere der Südstaaten und ein Delegat von Georgia hat sich dahin ausgesprochen, daß wenn McDonald nominirt würde, Georgia. eine republi känische Mehrheit von 75,000 Stimmen abgeben werde. Alle Spekulationen in Bezug auf das Resultat der Convention sind zur Zeit

vollständig unnütz. Auch der klügste

Kopf kann daS zur Zeit herrschendeChaoS nicht durchdringen. Sollte Cleveland die Nomination be kommen, dann ist allerdings Wahrschein

lichkeit vorhanden, daß McDonald für die Viceprösidentschast nominirt. wird.

obwohl auch die Nomination Hoadley'S in solchem Falle möglich ' ist. Aehnlich liegt die Sache, wenn Bayard nominirt

wird. Sollte die Wahl jedoch auf Thur

man fallen, so wikd allerBerechnung.nach. weder McDonald - noch Hoadley für die

zweite Stelle nominirt.

Da die Sache wahrscheinlich in 23

Tagen entschieden sein wird,' so läßt sich

übrigens das Resultat mit Ruhe abwar ten.

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