Indiana Tribüne, Volume 7, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1884 — Page 3
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Herbert's Schuld.
Roman do I. V o h E d. lForisedung.) Seufzend bemerkte 'er dann, daß es über all diesen Beschäftigungen fast fünf Uhr geworden sei, und daß er abermals keine Zeit sinde,sden Professor zu besuchen, da Hattenheim ihn um fünf erwartete. Seit Freitag hatte er keine Viertelswnde mehr für den Greis übrig gehabt ; die zufällige Begegnung gestern im Hausthor kam ihm wie ein Vorwurf in Gedächtniß, denn er hatte ja doch versprochen, zu kommen ach was, schließlich war er nicht abhängig von dem Professor, und. dieser Kannte selbst am bestcn dte Unberechenbarkeit der Stünden eines Arztes. Bor den'Augen Esther's sich zu.furchten,,vZrs .einfach 'aliftn' gewesen. Herbert süinmte einige Takte aus f, errr- L r . : rNK seinem Mittaaessen imBeldedere. Seine Phantasie beschäftigte sich unterwegs damit, sich die Toilette der Baronin Hanna MZ gezM.vorzuellm.und zu entscheidvvsbr. sitz .'gest.ern.Aben .oder heute Morgen schöner gewesen sei. Aber da ihr tadelloser 5 Geschmack - immcj etwas durchaus Harmonisches zu Stande brachte, blieb die Entscheidung eine Unmöglichkeit. , Heute fand Hubert gar kein Echo für seine gute Laune ; Hattenheim schien sehr verstimmt, er gestand endlich in halb hingeworfenen Andeutungen, daß er gestern Nacht, trotz des gemachten Gelöbnisses, doch noch in den Klub gegangen sei und schmählich verloren bätte. Nun rächte er sich an der unschuldigen Menschheit dadurä', .daß er den Wein ein miserablcs Gcsöff", das Diner immer dasselbe Restaurationsfutter" schalt, den Kellner anfuhr, die Baronin, auf welche Herbert das Gespräch brachte, ein überspanntes Frauenzimmer" nannte und die Zeitung, in welcher er bis zu Herbcrt's Eintritt gelesen, ein Schundblätt" hieß. Unter diesen Umbänden ' begrüßte der Doktor die Ankunft eines jungen Offiziers freudig, rbschön derselie junge Ofsizier sonst zwischen Herbert und -Hattenheim als phänomenal langweilig" bezeichnet wurde. Herr vsn Martboff, Sekondelieutenant bei einem Grenadier-Negiment, war dem Hause des Barons Sliko eng befreundet und daher mit Hattenheim und durch diesen Herbert bekannt. ' Er mochte zweiundzwanzig Jahre alt sein, war nicht sehr groß, aber wohlgebaut, tmg im röthlich gefärbten, gutmüthigen Gesicht ein weißbfemdes Schnurrbärtchen, -helle Haare, an den Schläfen und im Nacken militärisch verschnitten, während sich, von der Scheitelhöhe bis zur. Stirn dichte blonde Locken auswarfen, und sah aus freundlichen, blauen Augen glücklich in die Welt. Seine Eltern waren Gutsnachbarn des Baron Sliko, der in öchlesien einen großen Grundbesitz sein nannte, wo die Familie den Sommer zubrachte. Herr von Marthoff freute sich sehr. Herbert zu treffend er hegte eine tiefe, an Bewunderung grenzende Sympathie für dcn jungen Doktor. Er sprach seine Freude aufrichtig aus. Das kolossale Vergnügen, den elegantesten Aeskulap der' Nesidenz zu sehen, kann Jbnen fortan - öfter werden." bemerkte Hattenheim näselnd, der Doktor ist zum Hofarzt bei Ihrer Hoheit der Ba ronin Hanna ernannt." Herbert machte eine - unwillige Bewe gung. Nicht zum Arzt der Baronin, sondern zu dem des kleinen Wol? ward ich berufen," sagte er. Da darf man. dem Kinde und seiner armen Mutter gratuliren," rief Marthoff. Weshalb nennen Sie die Baronin arm ?" fragte Herbert eifrig, erzählen Sie mir von ihr. Wie konnte diese junge, schöne Frau den alten Mann heirathen ? Aus Hattenheim ist nie ein Wort zu bekommen." Auch ich. möchte cS ablehnen, über meine Freunde mich indiskret zu äußern," erwiderte Marthoff erröthend. Pah," machte Hattenheim mit einer Grimaffe, indiskret was Jedermann weiß! " Der Doktor ist kein Dummkopf,' er wird ja doch bald sehen, was Jeder sieht. Ich spreche nicht über dergleichen, weil es langweilig ist und unnütz ; man amüsirt sich nickt dabei. S' ist eine knappe Alltagsgeschichte: Hanna, die einzige j. i . ' .o a" r, rj...r .4... r.' 2 . .-Ct'U'lCl VlilCv ilCJDtlUUUf Cllsll picicid aus Rücksicht auf ihren Stand und ihre Erziebung nicht im Stande um Brod zu arbeiten, nicht in der Lage, irgend einen freier durch ihre Schönheit zu gewinnen, weit begraben mit dem Lump von Batcr in vollständiger Dorseinsamkeit aus überschuldeten Gütchen der Baron Sliko, Jugendfreund von Hanna's Vater, sein Hauptgläubiger, will heirathen, um den Stamm zu erhalten -voila tout! Han: na hat gleich ja gesaat, es war für sie die einzige Möglichkeit m .eristiren. Die Sache wurde briefliche abgemacht, Hanna soll dcn Baron erst zwei Tage vor der Hochzeit gesehen haben. Der Sohn und Erbe ist vorhanden, der Baron ist zufrieden. Hanna langweilt sich zu Tode." Ein Handel!" rief .Herbert emPort. Sollte sie verhungern oder arbeiten ftagte Hattenheim jetzt phlcgmatiscb, sie, eine geboreneFreiin von MorWitz." - - Sie langweilt sich nicht zu Tode", sprach Marthoff traurig, das ist ein faljches Wort. Sie wartet sich krank. Sie wartet auf das Glück. Sie hat keine Interessen, keine Freuden, keinen Zorn, sie scheint apatbisch'denn sie wartei." ' . Herbert fühlte sein Herz hörbar schlagen. Er dachte der Worte des Meisters, sie bat sich verändert." Wodnrch,1varunt mit einem Mal? War daö'Glück gekommen, auf das sie wartete ? . . Der Graf lachte übermäßig. Schau mir Einer den poetischen Lieutenant an! 'Marthoff weshalb haben Sie dennnicht den Mu.gtniachdas
oer geuemyeaeyoneii ver vor ucy hm, :-1..cWohnung ab, da;-.:u:.N Son7rte en'i-mK sehr heiter zu
Glück in 'dies' lvartenITrauenyerz zu bringen?" Ich bitte," sagte Herr von Marthoff sehr ernst, in dieser Weise nie Scherze über eine Frau zu machen, die zu hoch' steht, um sie ungestraft verspotten zu las' sen." Hattenbeim verneigte. sich, .man blieb zweifelhast, ob es ernst oder spöttisch gemeint war, als er sagte : Herr Ritter, lassen Sie Ihre Wasfen nur in Frieden ruhen, ich taste die Dame nicht an, die ich selbst verebre."
Seine gute Laune war wieder herge-) stellt, wahrend im Gegentheil nun Her-' bert sehr schweigsam blieb. Er brach früher aus, als sonst, ließ die Beiden allein bei der Flasche sitzen und ging langsam, sehr langsam, um endlich den gewohnten Besuch beim Professor zu machen, der ihm zum ersten Mal eine Last schien, während er bis vor Kurzem noch die schönste Freude seines Tages geWesen. ' Der Professor saß am Kamin, Esther ihm gegenüber an einem Tischchen, auf welchem eine mit grünem Schleler umbülltsLnnfe, brannte. Sonst ruhte das gane große Äemach in Dunkel. Der milde Greis erkannte mit scharfem Ohr schon den Schritt. Wirklich unser Doktor," rief er mit einer Freude, die nur zu deutlich verrieth, daß er gewartet. Herbert drückte ihm fast zärtlich die Hand. . Verzeihen Sie mir," sprach er innig, ich befand mich in einem wahren Strudel der verscbiedensten Besckäftigungen." Hier hob Esther, die bisher keine Notiz von Herbert's Eintritt genommen, mit einem'bittercn Lächeln das Gesicht er war ja im Theater gewesen, nannte er das auch eine Beschäftigung ? Herbert begegnete ihrem Blick. Trotz brach aus seinen, Feindschaft aus ihren Augen. ' Guten Abend, gnädiges Fräulein." sagte er kühl; sie nicht unmerkbar. Ach, Sie werden inzwischen auch die Sache mit dem kleinen Sohn des Baron Sliko geordnet haben; kommen Sie erzählen Sie, die Angelegenheit interes sirt mich ivegen meines alten Gegners Höflcr seln- oder hat man Sie noch immer nicht berufen?" fragte.der Greis. Herbert zog einen Sessel nahe zu dem Professor, setzte sich und erzählte von seinem Besuch bei Höfler, von der Krankheit des Kindes, von andern neuen Fällen, die er gestern geseben. Estber bereitete unterdessen an einem 9tebentisch-chen-den Kaffee, sie ging geräuschlos in dem tcppichbelegten Gemach hin und wieder, verschwand bald im Dunkel, trat bald näher in den milden Lichtkreis und sah kein einziges Mal auf Herbert. Er aber verfolgte sie unausgesetzt mit den Blicken. Was war ihr geschehen, seit er sie zuletzt gesehen? Sie war stolzer und schöner geworden, alles Unreife, Unsichere war von ihr gewichen. Auch sie hatte sich veranbert! Und wie seltsam bleich sie erschien, oder niachte das nur der grüne Lampenschleier. Endlich verließ sie das Zimmer. Der Greis lauschte ihrer Entfernung nach. Als das Thürschloß einsiel, sprach er: Lieber Doktor, mein Kind macht mir Sorge. Esther müßte heiterer und inilder sein als sie ist. Mit achtzehn Jahren muß man in der Welt einen Rosengarten sehen." - Das ist für Fräulein Esther nun wohl nicht möalich," versetzte jetzt. Herbert,' der Ernst des Lebens hat ni greifbar in Ihre Jugend hineigewirtt, auch ist ihr Tafein für em Mädchen zu ein' fm." ,,Unv das ist es, was ich ändern will. Sie soll mehr gesellige Freuden suchen. Damit ihr aber das Gefühl genommen wird, ihre Entfernung sei für mich eine Entbehrung, will ich mich zu dem schweren Opfer entschließen, einen Vorleser und Sekretär zu engagiren, helfen Sie mir, Doktor, einen Mann ausfindig zu machen, der mich weder durch Halbbildung noch durch Servilität langweilt." ' Daiu beiße ich mir Glück," rief Herr n.e vert lrov aus. vnxj ia rnicn cic Geschichte eines armen Teufels erzählen, für den ich gerade eine Beschäftigung suche, die ihn weder langweilt noch demütbiat." Er gab mit viel Wärme die Geschichte seines armen Juaenddekannten wieder. Den gutherzigen Professor zu einer moralischen That zu begeistern, war sehr leicht; er zeigte 'sich entschlossen, Roderich als Sekretär anzunehmen und versprach sich Erfolg für den Armen von der Art, !vie man ihn hier behandeln würde, denn Herbert batte. den seelisch howerrcaten m stand seines Schützlings nicht verhehlen können. Ick danke Ihnen," svrack der Professor, Herbert die Hand drückend, wir werden der menschlichen Gesellschaft ein Mitglied zurückgewinnen. Dieser Erfolg wird der schöne Lohn für Ihr warmes, mt leidiges Herz sein." Die eintretende Esther hörte die lebten Worte, sie kam beran, stellte die asse, welche sie geholt, zu den zwei schon vorhandenen aus das Tischchen und fragte : Herr Doktor Erhard hat eine gute That gethan 5 Darf man sie boren r Nur Herbert empfand den verletzenden Ton in ihren Worten, der Greis berichtete mltebhastlgkeit und wußte klug dle Sache so zu dreyen, daß Esther nun glaubte. ihre Absetzung als Vorleserin und so wa ler aeiwcne noimvenoiaerwet e. um ei nem gesährdetcn'Mcnschen zu dienen. Um so eher, hoffte ihr Vater, würde sie dann dre frei gewordenen Stunden für. nch benutzen. ' Esther machte, indem sie für die Herren nun den Kaffee eingoß, allerler Plane, wie man .Ikodench entgegen kommen könne. Das Weihnachtsfest . wird uns gleich den Anlaß geben,' ihm gütigste Gesinnung ' .y r . . sti. . . - 1 rr zu zeigen. (ia;t wayr, '4apa, wir taen ihn das Fest mit uns feiern ?" Du gehst in jugendlichem Eifer gleich zu weit", sprach der (!srels. lernen wir den wutzlina unseres Doktors vor allen Dingen kennen. Aber Sie, lieber junger Freund, erinnern sich doch vom vorigen Jahr her, daß Sie den beiligen' Abend bei uns verleben mussen." ervert nano aeraoe vor v tner, um von dem Tablek, welches sie hielt, eine a,1ej nehmen.
Wie schäde",sagte er bedauernd.. ich bin schon versagt, die Baronin Sliko hat schon meine Zusage." Das silberne Tablet, die Zuckerdose der Sahncntopf und die Tasse, welche Herbert eben nehmen gewollt, sielen zu Boden. Das dumpfe .Poltern der Gegenstände auf dem Teppich übertönte den unwillkürlichen Schrcckensnls Herbert's. Da rann der Kaffee und die Sahne über den kostbaren Teppich. Esther kniete nieder, sie wollte die Scherben auflesen. Sie war ganz roth und hatte das Gefühl, eine
sehr klägliche Rolle zu spielen. Sie war sehr zornig aus sich selbst, dachte dunkel. daß es vollständig überflüssig sei, hier . ' i ' r. r r zu inieen, wumc aoer ma)i, wie ne na) erheben sollte. Herbert ging ganz unbesangen zum Klingelzug und rief eineMagd herbei. Als er an die Unglücksstätte zurückkebrte, stand Esther wieder zitternd neben iorem Vater.' - Der lachte, wartete. bis die Magd den Teppich, aelaubert und anderes Geschirr gebracht, und nahm das iLefpracy wieoeraus. Ich wußte gar' nicht, daß Sie. auch gesellschaftlich bei dem Baron verkebren. Eine Beziehung," erklärte Herbert nicht ohne Verlegenheit, welche erst neueren Datums ist und wohl dadurch mit der Zeit recht freundschaftlich werden wird, daß meine Schwester Lilly ganz bet der Baronin als Gesellschafterin, selbstver- . i f f c i i i r t nanoticy man m oienenoer reuung. leben wird." ' Esther sab starr in die Lampe. Der Greis aber rief mit einer Miene schmerzlichen Staunens : , Sie wünschten Ihre iimae Schwester bicr zu babcn und Sie dachten nicht daran, sie meiner Tochter als Gefährtin zu geben? Sie suchten cm anderes, cm fremdes Haus, wäbrend hierbei uns eine Freundesfamilie sie innig empfangen hätte T Du veraißt, Papa," saate Esther mit. klarer Stimme, daß unser Haus nicht so glänzend und vornehm ist, als dasjenige der Baronin. Fräulein Lilly wird lndieser Beziehung die Neigungen ihres BniVers daven. Sie veraessen, Herr Professor," saate Herbert schneidend, daß meine Schwester ein junges, harmloses Kind ist, welches man der herben Kritik Fräulein Esther'S nicht aussetzen kann, ohne es in Gefahr steter Verletzungen zu bringen. Fräulein Esther darf nicht alle Menschen nach dem Maß ihrer eigenen Vollkommenheiten meen. Kmder!" rief der Greis bittend. Estber eilte in das Nebenzimmer. Gehen Sie iorriach, sagen Sie ihr ein gutes Wort Sie waren zu hart - sremck, dstder rent ie unaufborkick." Den Bitten des Professors zu geborchen, lvar für Herbert eine Pflicht, die er widerwillig erfüllte. Er folgte Esther in das Nebenzimmer. Von der Straße her fiel ziemlich heller Laternenschein durch das unverhüllte Fenster und warf seine Strahlen aus das Bild an der Wand und die Vlumengruppe davor. Esther stand mit vor sich gefalteten Händen und suchte im ammerscheln die Zuge ihrer Mutter. Ihr Nater wünscht, wir sollen Frieden. mit einander machen und halten." sprach Herbert halblaut.' Es ist unmöglich," sagte sie sinster. Sie, die Reine, Hohe würde es mir nimmer veraeben, wenn ick Nachsicht zeigte mit einem Mann, den ich basse " r r- . 5 ,5 k, ja, yae ircu er eue; it. Herbert faßte eisern ihre Hand. Mädchen", rief er außer sich, man schlägt nicht ungestraft einen Mann, man muß dann auch des Gegcnschlages gewärtig sein. Wenn diese Frau, die auch nur ein menschliches Wesen war, nun auch menschlich fehlte, wenn man Ihnen den Beweis brächte, daß Ihre Ac'uttcr sckwercr gcscblt, als ick es je zu tbun fürchte?" Esther riß sich los. Dann würde ich sagen, das; man lüat. Denn das Bild meiner Mutter ist das ViionlN einer Zeitigen, cv Nlilie m m ri. ? r r. r meinem Herzen, daß ich nur das Fleckenlose lieben kann und nieine Mutter muß also fleckenlos sein." Er besann sich, daß er eben in Gefahr gewesen, einen schrecklichen Frevel an einem glauvlgen öimdcrherzen zu begehen. Aufathmcnd sprach er luhigcr : - Vergeben Sie, ich weif) nicht, was ich sage. Aber versuchen Sie endlich, gereckt gegen mich zu sein." 'Gerecht?" rief Estber, jede Beberrsckuttg verlierend, gerecht?! Suchen Sie etwas Anderes in dieser Beziehung zu f f fv v w trt " oem yauie zencr aoncn ?vrau, als ilanz und äußerliche Ehren ?" Genug", sagte er erblassend, mel)r als ncnua : Sie baben kein Reckt, mein Thun und Lassen also zu beurtheilen. Sie sagen: Frieden zwischen uns ist unmöglich. Ich werde fortan Ihren Vater zu den Stunden besuchen, wo Sie nicht zugegen sind. Mein Anblick wird Jbnen u serner criparr oieloen." Er verneigte sich tief und ging davon. Esther hörte ihn nebenan noch einige Worte mit ihrem Vater wechseln und dann nickts inebr. VII. Eine Reise, an einem Wmtert.?a. al lein von Hamburg nach Dresden, das sollte lauter öde, inhaltlose Stunden bedeuten. Ja, wenn eine Reise schön wurdc dnrck berrlicke Landschaften! die das Dauipfroß durcheilt, durch liebenswürdige Gesellsckaft.die plaudernd an unfcrerSeile sitzt, dann mußte diese fünfstündige 1 1 r.-i. 5.-...: v v uiiiiji- l un suniccn cer rangenweile für Lilly Erhard bedeuten. Aber wenn es ivahr ist, daß die Dinge sich uns nicht so darstellen, wie sie sind, sondern vor uns in dem Licht erscheinen, welches aus unserer Seele heraus auf sie fällt, so ist diese Wahrheit vor Allem auf das Weilen anzuwenden. Lilly Erhard, das junge Akenschenkind mit dem unaeduldiaen enen und dem großen Durst nach Schönheit, fuhr ganz v x r..ri.ir cr:.. ...i - auein cutu; vui iouiaun inieriag IN ihre Zukunft hinein. Der Abschied von der Schwester, deren . Kindern.' ia foaar von ihreni Schwager wurde ihr wider Erwarten sehr schwer. Die beftiaen Thränenfluthen versiegten indeß vor den übetriebenen Mahnungen Heinrich'S, kein bepack zu verlieren, wo za gar lerne. Gelegenheit zu Verlusten war, weilLilly nicht
umzusteigen 'mu. :'ma wurde iyr eingcschärst. wie sie sick bcncl'men babe, wenn durch eincu unglücklichen .Zufall Herbert etwa nicht in recd.'i, am Bahnbof sei. Es fehlte mir, laß Heinri.5 Ärücknca noch Anweisungen für den Fa l einer Zugentgleisung gab. Er zerstorle die Poesie des Abschieds gab dafür Lilly aber eine gan,', beitere Haltung, die sich, sobald der frrf in Bewegung war und die winkentei' amilienmitglieder hinter dem.. den Perron abicklißenden Wassetthurniverschivanden, in brennende
,,;iv" wvnviu'iv. un vivnvii i mehrmals ihr Handgeräckum. sckaute bei Ungeduld verwandelte, vüh ordnete zedcr Station zum geuzter him:a,um zu fragen, wann man in D resden se:. rcrsuchte zu schlafen und sal' fortn'äln-end iiau; rnu. jic wiüi viu vcrnc j. . i t i oii: ;:. v . . . icroi batt ' W 1 ' r . I in franzten Lederamt des ;.-c:'.n:r5 das öeschlagen Glas klar und schau.'.- u die Welt binan . D.'c kurze Taz slol' xu Ende. e luaii) eine frühe Winternacl-l und cndii blink ten rechts und links und fern und na h so .... - - , hiw V. H4IV tM' Kviel Lichter, weiß, roth und grün. auf. J V,.- o:m u. z I ... , oan lUy vegrm. der .ua rabre in den Bahnhof ein. Die drei oder vier Minu ten r.'urden'ihr zu einer größeren Ewig
i au lyren eljevroviant ver;elirt .j Besterungsanstalttür jugendliche Vervre- l er lecensgcsanrlla, veneyr wuroe. le e, faßte sie sick in Geduld, rückte sick I cker einaerimtkt. Kttmnafiallekrer (xnb: Berichte über den Stand der Weinberae
ibrer Ecke zure'l. wiicktt mir dem bi-. ! rer in Marienbnra ist infolae in leiden-' im Saale- und Unstrutthale lauten aün
keit, als der ganze Tag. Endlick, eno- ' pensionirt worden. In Rosenberg will s läge einer Pferdebahn auf der Insel Spielich Herbert. Da stand allein, ! die Volnei für alle Wirtbsckaften die Vo- keroog, vom Dorfe Sviekercoa nach dein
VN uv9 u'ijiuici, iuiuripu i zuletzt gesehen. Sie hing an seinem i Halse, sie . weinte Thränen der hellsten ; 7, .1.- c.fi-. it. rcudc. '
Helene lam ich gruben und. veinriw. Zelersrosengarten bei Elbmg sind inUnd ich habe Dir auch Epheu mitge- folge fahrlässiger Brandstiftung 4 Wohnbracht von dem Grabe der Mutter." Käufer niedergebrannt, in Zieglersbuben
,wluwzte ne. "Mix rulng , mahnte Herbert, den ihr j zu ibr und nadm ihre Händcken. Man wartete ziemlich lange, bis Just das Ge päck herbeischassen ließ. tb werde Deiner Empfebluna keine Schande machen", versicherte Lilly im heiligen Ernst aller lnöglichen guten orsatze; läge nnr nur, ist es eine alte oder junge Dame? Ist sie häßlich oder schön? Ist es ein vornehmes Haus ? Werde ich viel Gehalt bekomnicn? Heinrich sagt, es e r . . rr . ' . c t ' . t ei vener. ivenn oas .yaus nicut zovorneym ei, damit ich nickt so viel für Kleidung .verausgabe und sparen kann. Denii sparen mun lch, agt Heinrich." Alles was Heinrich sagt, bat über die Grenzen der Töpfertwiete hinaus kein Gewicht", sprach Herbert heiter. Du bekommst gar keinen Gehalt, sondern besindest Dich in einer zwanglosen, kaum als dienend zu bezeichnenden Stellung im Hause der schönen, vornehmen Baronin Sliko, Welche noch nicht so alt wie Helene ist und ungefähr achtundzwanzig Jahre zählen kann." z"' sagte Lilly ganz verduzt, was soll ich deim bei ihr wovon werde ich mich denn kleiden. Du weißt, daß mir vom Himmel hernieder keine schönen Roben auf den Kopf fallen , und daß nicht eine Fee meine Pathe war." Kleine", lachte Herbert, Tu hast einen Bruder, der für Dich sorgen ivird. Und der Baronin sollst Du beiter, sckn'esterlich Gesellschaft leisten. Ich bitte'Dich besonders, nimm Dich des kleinen Wolf an, des einzigen Sohnes der Baronin, der mein Patient ist und den ganz gefund und frisch zu machen, unfern vereinren ranen aeunaen wiro: das arme Kind ist em ii Wenn der gut zu ibm sein versprechen, da ich häßliche Kinder nicht leiden mag. Aber ist denn sein Baron da? Ist die junge Frau schon Wiltwe?" fragte Lilly. Wie kommst Dii zu dieser drolligen Vorstellung? Gewiß ist ein Baron im Hause, ein alter, würdiger Hen'." Nun, Du sagtest kein Wort von ihm und der Mann ist doch immer die HauptPerson im Hause." Sagt Heinrich", fügte Herbert hinzu. Er war roth. geworden. Da kam Just mit dem Koffer. Die Equipage rollte davon. Das Thor öffnete sich vor ihren, sie stiegen die Treppe hinauf. (Fortsetzung folgt.) De.,tscbe LsealNa:k?ikI,ten. Vrij Vrnkendurtz. Berlin. Ein junger Hohenzoller ist Wieder in Sicht - für die Prinzessin Wilhelmine werden Allerhöchster Anordnung zufolge" kirchliche Fürbitten abgehalten. Gestorben : die Frau des Prof. V. Sybel, Professor der Mathematik' Großmann, Oberlehrer Dr. Schartmann, Veteran Aug. Krüaerl, WeißbierwirthsPräsident Frltz Hanke. GutöbesitzerMette hat der Stadt für das SitchenhauS 135,000 M.v vermacht. Das' Mjährige Dienstjubiläum feierte Geh. Rechnungsrath Nadtke. Aus den flüchtigen Nentier Richard Hirschftldt wird wegen Ver gehzns gegen die Sittlichkeit gefahndet. Der Bullenwinkel" am Hauövoigteiplatz wird niedergerissen. Im Regierungsbezirk Frankfurt a. O. ist die Wirthschastliche Lage der Arbeiter in der Bessemng begriffen. Der flüchtige Kassirer der Vorschußkasse von Bärwalde, Knick, ist in Berlin gefaßt worden. Dachdecker Francke in Ealau wurde nach 333tägiger Untersuchungshast wegen Verdachts der Theilnahme an einem Morde als uw schuldig entlassen. Brandsälle und GeWitterschäden: In Straupitz"im Lübbener Kreise brach in dem Gehöfte der Wittwe Wolss Feuer aus, durch welches 5 Anwesen in Asche gelegt wurden. In Tornow brannten 2 Bauerngehöfte und 10 Häusleranwesen nieder, in Bernikow 5 Wohnhäuser." Zielenzig 'und Umgegend und Sternberg wurden durch schweren Hagelschlag, Wolkenbnlch und Ueberr r . . Hl!.! lcywemmungen gecyaoigr. Oftxreußen. Die Getreideufuhr aus . Rußland zur Zeit in Königsberg sehr ' stark ; an einzelnen Tagen kommen i'iber. 100 WagonS an, aegrn früher nur ca. 30. Em FestungS-Zwischenfort .wird ebendaselbst erbäut.-Allenstein wird die Hauptstadt deS . neuen (dritten) " NegierungsbeMs der Provinz ; ' GQ Neubauten sind infolge dessen' bcreUS angemeldet.' ? BureauDiätar JoppauSKönigsberg 'ist Bür-
Gebahren ein wenig vor den Leuten ge-'. gebäude des Käthners Z. und zwei annirte. Er kam sich ungeheuer väterlich grenzende Häuser, in Dzicrondsna bei vor, als cr dann das bolde Wesen an sei- i Mewe das Gebest des Besitzers Dunem Arm davon sührk. Er geleitete sie marski und in Mirotken bei P. Stargardt an die Equipage der Baronin, setzte sich ein Wobnbaus des Gutsbesikers .abcl.
oeniz melancholisch." gegen 75 des Wintersemesters Gast rern iv '-Prozent von oer '4aa)l,umme geJunge bübsck ist, 'will ick j wirtb Hein in Weddinastedt verlor dnrck schenkt In Düsseldorf soll anläßlich der
.sonst kann ick eö nickt! einen unalücklicken Stu aus einer Bo rlnweienbeit des Bauers em historischer
germeister von vceidenburg geworden.- s Tilsit bekommt eine neue Kaserne. i
Wormditt Hat jetzt Eisenbahnverbindung durch die neue Braunsberg-Mehlsack-Al-lenstein-Bahn. Brandfälle : Auf dem Gute von Zakrzewski in Gr.-Tauerfee legte ein Feuer die sämmtlichen Gebäude des Gute5 und 10 andere Gebäude im Dorfe in Asche. In Mosechowken brannte, das Haus der. Gebrüder Rokoß nieder, in Schbneich die Hoflage des Besitzers Will, in Minze bei Ruß das Tchulgevaude und auf dem zum Gute r r rt f .. rt . ir "i x e I rlgen Vorwerk Augustenhof. z ?eftpreuen. ! Das Ablbelm'sche Grundstück bei Konr r. . ' . . raosyammer vei ranzig ivno zu emcr ss &a m. - m . . l schaftlichen Rauchens allzu starker Eigar- j ren an Zerrüttung des Nervensystems ! Pl t P'T Tl CIlli-f. . 1 eloroen. zVlicymeiiicr oiiaer- aus )tsch. Eylau ist mit einem Segelboot s auf dem Geserichsee untergegangen. k VVlVYV).'VMVW(ilk )t44l4V lii iHClH . C V 1 1 ' Gattin zu mehrmonatlicber Gefängniß-; t 'i. . . " ' i?rikvtsvrsrt'nt Kvif in .nnilt. riin strafe veiurtbeilt pensionirunasver setzte Behörde mit e? in. 11s ''r-r ! ieiMnoe um Lvj unr eiNsuyren. ut genthümer Pichel in Braunswalde bei Stuhm hat seine Frau mit einem Spatcnstock todtgeschlagen. Brandfälle: In bei btuvm sämmtliche Baulickkeiten fcci Besitzers Gorinski, in Treul das Wohn Vommern. Aus Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die Leiche des am 19. Mai v. J. m asonty verstorbenen Bürsten-
wuroe, ii im Zwangs- : yct u istuii uiw inanzininler fabren durch die vorae- i Karl Ergeben, inx Alter von 70 Jahren.
115 seines Gebotes ' Die schon seit Jahren vrozektlrte An-
machen Julius Paquec wieder ausge-, 'ft fäftfä rt'i"" ,eii"s ' i !n Lengcde, ?!m,S Ve!ne erscklug der durch d.e Be.br,ngung n G.ft getodtet , m den Arbeiter Konrad Löhr in sei Ä?- SJm 2 JÄ ' em Zi.nn.cr. In Wendmbor tel ist das schon .ahre a. etwa. Monate Jot 3U ii Arinlsitzcrs Rosenthal ein wem Tode tm Zwe'te Ehe zeschw. Zigub der Flammen eswordc,!, in Burg. Sm Frau, de auch schon zwemial ver- rf bei Ccllc das Haus dcr Wittwe Neiheirathet war, .,, ,n Un!er,uchunachaft in ed,infcl t,ci Qlh ba? iti SkN"'en worden.-Jn Z.augard ,,t der , Bi)umxlj)CXi Ticdema.-.n und in Veen7ojat)uäc Stadtverordnete, Rentier El- ; s.,,' das Wohnl-aus des Lrndwirtbs v. ftnbeln, unter der Anklaae Verba, et , i:ml der letztere ist als der Brand, worden, mit verschiedenen Madchen unter , dringend verdäck'tig in Hast gei4 Jahren umuchttge Handlungen vor- mynfn genommen zu haben. Die Zahl der sur das laufende Semester an der Universi- Vt09in wn- - tät zu Greifswald immatriculirten Stu-: . Der. Bauerngutsbcsitzcr Ärinkmann denten beträgt jetzt 192. Brandsälle : s Westcrkappeln ivurde kürzlich todt In Neu-Zippnöw legte ein auf dem Ge- hinter seinem Pfluge gefunden. Man böft deS BesitzersBalfanz ausgebrockenes zlaubt, daß er vergiftet worden. s' in Feuer dieses sowie das Nachbargeböft in Dortmund Karl Wilh. Tölcke, Socialist. Asche, in Kröslin bei Greifstvald gingen In Jserlohn find binnen drei Tagen die Häuser des Arbeiters Martin Darm, .'ben so viele Selbstmorde vorgekommen. der Schlächterwittwe Zornow und des Der Regieningsbezirk Arnsberg soll Fischers Frledr.Schröder,sowie inNeuen- getheilt werden. Zum Sitz des neuen kirchen bei Grambow die Gehöfte zweier Bezirkes ist Dortmund ausersehen.
fr t r Pi evf . r Fleischermeister in Flammen aus. Vchletwlg'Hoistkin. Der Bau des neuen Bahnhofes in FlensbUrg ist nun soweit vorgeschritten,, daß am 15. Juli das Nichtfest stattfinden l rv " rri."t.t. c Stationsgebäude der Benutzung übcrgeben werden. DieUniversität Kiel zählt wiro. m reron wiro looann oas neue aeaenwärtia 435 ordentl. Swdirende xayirn. iUV'.llvU o.. Oii...f
denluke sein Leben.-l'zu Melders Geb.
ReaierunasratbMüllenbof am.er:scklaa . Schmedter
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ist die Einfübrung der electriscken Be- iUnd zu retten, getodtct. cr Mit .0,leucktnng an Stelle des blsber ge '000 M. durchgcbranntc Baudirector bräuchlickenGaslichts beschlossen worden. ' Kenner aus Köln ist in Antwerpen festBrandsälle: In Süderstapel in Gidcr- j genommen worden. Der hier als Pnstedt sind drei den Arbeiterfamilien Ge- i vatgelehrtcr verstorbene Dr. Bodenhelm brüder Vockam, Weber Bill und Älrbeiter i hat seinen Nachlaß- von ca. 4,000 M. P. Hottmer gehörige Wohnbäuser nieder- je zur Hälfte der Stadt Bonn und der gebrannt, in Heitrege bei Uetcrsen Töl ! beutlch-lathollschen Gemeinde zu Rüdeske's Wohnhaus, in Westermcor das An-1 heim vermacht. Außerdem hat derselbe Wesen des Hufners I. Johns, in Lutzborn ! verschiedene Kunstgegenstände dem städdie Gebäude des Landmanncs Bcbrens, j tischen Viuscum, (Villa Obernier) über
in Großenaspe die Lindemann'scke Alt entheilskathe und in Schmielau bei Mölln drei Gehöfte mit sieben Gebäuden. Vidteflen. Breslau bat das sechste Gvmnasium gebaut. Die Universität zählt 111 Studenten und 131 Lehrer. Dem vcrstorbenen Geb. Rath Göppcrt wird ein Denkmal errichtet. Verascbülcr 2. , aus Auras erl,ie,t bei einen, nt l ?indermann aus '.'luras ery Wortwechsel mit einem Schlepper aus Beuchen von diesem einen so wuchtigen Hieb auf den Kopf, daß er in kurzer Zeii Verstarb Jn Glciwih ist OelonomicHandwerker .atusck von ;wei leb mann berg benbrand ansäe in owenberq ward wegen vergebens ge gen die 'Sittlichkeit verhaftet. Bei Görlitz, Laubsn, Hirfchbcrg und Jaucr hat der Hazelschlag ganze Felder niedergedrückt. Vom Blitze erschlagen wurden: Feuerwehr Kutscher G. Schwabe in Vrcslau und E. Ludwijin Halbendoif bei Striegau, der Dragoaer Gefreite Rolhc in Lüden. VrominzPoskn. Im Reg. B.'z. Posen sind von yOÄ'' fälligen Steucrposten 8268 dem Clr.eci- ,' kor überwiesen worden, von denen nui ! 374 bis jetzt eingetrieben werden könn-- I ten. 15.0MM. Pcterspfennige ginaen I neulich nach Rom ab. Stellmacher ?cie I pel. der 1857 d n Br.'.nd dcr Stadt Bo janowo veranlage, zum Tode verurtheilt und dann zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt wurde, i ist jetzt, nach 27jähriger Gefangenschaft, abermals begnadigt und entlassen worden. Der 1 jährige j A. Bresch. in Tirschtiegel hat sich wegen rn rr r'r einer vom slezevaier eryalienen uwilgung erhängt. Der Bromberger Turn)nrßin fpfrf soiii 't-WnUrintS. W?fiebtn VV4 A V J I ; In Kolmar in P. ist das Standbild des ; naisers durch iuthwillen beschädigt vuii v4v vuvv ofkuu'ivuivit u;uviui worden. - Blitzschläge und Brandfälle : In Trensatz legte ein zündender Blitzstrahl das Wohngebaude des Muhlenbe - sitzers Janz in Asche, in Rostarschewo das Haus des Stadtdieners B. und in Lindenburg das Haus des Abbaubesitzers
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? il 1,, 4,.rkl(1, 'I,,.,, ii. v'iiiHvuiu7.rnu;uvn, iiuiirn cnsgesalnlich verletz: wordt i.- Bvig-, ,nhl, ,. U;tU ; nffnrr.
iimae au .yopenoon oei weites: r 1 ' ; r; u-.i-"'
, welcher vor Monaten dort den Gru ÖM'S j-isanircicycn tauoigern oer i iX I t A t I M 1 1 ttVi 1 mw
veranlag bat, ist als id S i-. vv. V
funden -worden.- Tischler Iran! ' ...Zr.. ' "luiro Icyi liea0Iiq:
Koebnik uiid traf zwei Frauen, tvelcke schwer darnieder liegen. Feuer vernich-
tcte in Wydawy bei Bojanowo sechs Wirthschaften, wobei ein 14jährigeS Mädchen in den Flammen ihren Tod fund, und in Bielsko bei Birnbaum die Besitzung des Eigenthümers Furchheim. Provinz wachsen. Der Bergschüler Heinz ist im Ausbesserungsschacht der v.Saldern'schenBraunkohlcnbergwerke verunglückt. Handelsmann orgc aus Weoocrölcoen t, im 9(rSisTt fitnii MiFirirtim P-rtAn irinrtri Oir.x Sul(rSiinn ist V . V . . . x. t zu haben, verhaftet worden. Bei emcr elbdienstubung des DragonerregunentZ in tendal,rltt der Rittmeister b.Zettritz-Neuhaus durch die Flügel einer . :... ixt .. t.,r:T: jr. an :uv..i.r. t.c: uqmuuivuiuivmujivüüci T r " T M m WII m i 1 - stig Die Ehefrau des Fleischermeisters Bruno Türk ,n Mühlhausen wurde weT??..3 ifliit m tt .fiC v. fZ. X A aTm . .wnvw www steisches zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt. Pri.'?:nj Hailnooer. t Zu Hannovcr dcr frühere kgl. han- , rx . ?i..is v cr: .:.T:js. c. r:..v ri. v . ziemlich weit entfernt liegenden Strande, kommt nun zur Ausführung. In dem Dorfe Harzungen bei Hohnstem hat der Landwirth Gustav Pelr ' beim Abbruch seines Hauses eine große Menge Goldund Silbermünzen im Wertbe von ca. 10,000 M. gesunden. Die Goldmünzen sind Louisd'or aus der Zeit der ersten französischen Revolution; die Silier münzen Wildmannsthaler, wie sie früher in Elausthal geprägt' wurden, und Andreastbaler. Die Drahtzieberei von Witte & Kämper in Osnabrück hat die Lieferung des Drahtes zu einem Priva!kabel zwischen New ?)ork und Deutschland, welches dcr New Zlork Herald" legen läßt, übernommen. Während eines heftigen Gewitters traf in WrisbergfiXn ? s!Cv-is sitnihl t4v Ndeittprosmz. ' Die Centrumspartei des Wahlkreises Daun-Prüm-Vittburg hat den Landtagsabgeordneten Prof. Moser als ReichstagScandidaten aufgestellt. f in Trier der 77iäbriqe Weibbischof Dr. Jacob ilraft Reichsgraf Franz von Spee auf Schloß Heltorf hat anläßlich der letztjäh"gen 'cinernle lemen pmmlllchen PacyFcstzug stattfinden. Bahnwärter aus Kempen wurde bei dem KorlifffK etn int rjn lntcnn 1Ttlnni . m c . tr t ' vw.;v, v... v.. w .v.v. ,rv.v.vv wiesen. Vrovin; HkfscttNassz. Einwobnerzahl der Stadt Kassel : über s.0,000. Gutsbesitzer H. Pflug aus Müs bei Fulda verunglückte auf der Heimkehr von der Jagd dadurch, daß sich zufällig sein Gewebr entlud und die Ku- ! gel ibm in die linke Brust drang, so daß ! Ijr. i o:..i . o X- " ""'""i? r"1"" cn. "m .i"VC i 3 raim ß "n Vere.nzum a.;uije vvn oynungmiciyern zusammengetreten Das alte Amtsgefängniß, der Volles", in Nassau ist abgebrochen worden. Die Nestaurationsarbeiten am Frankfurter Dom sind beendigt. KaufDas einzig roabre lÖ)fN lllu fm ry reinizt raZ Blut, reautlrt die StUt und Nieren uud trmzt die EesinlKett unb rast ttr 5rnrafc ni,b,r. vajrcpue, rtetuiciiätcu, umt cauucMeit, ras km an z kl vno Mal iwrii unverwggehüt.vochkn. uxusreia uvo Zerren eTrsirzen neue Lrast. Es belcit den veist w.v nastizt ras (khmr. tif n tttzkuebN5eu 'es?!rdka leiden, fmien in Dr. Harter's Iron Tonic einä'ereL, schnell wirkendes HeUWiUkl. iS . cMH llareu Teint. ?ie Tersuck'e es nack'uAschea. erUteu nur Ue Belicb:i?it des e5ten. Prrdue nt antm. scnrxrn trau t das eck, t ?? des. UUl ( ' -tnttt ifnre dreffe an Tb Dr. IUrter Med. C." ot. Lonis, Mo, um iiin'tr : Drc&iu Book " ta ) tUU tu2mt und rntti$t r.:ir!i:nt tstIt, icfttofrel a bc!sll. A. SCHMIDT'S rtt v t j n r e t BUch-Uttdcltttll.lls-AgctttUr. No, 113 Groor Strasse, j Jndlanaroli. w&- sie lirZg werde sne und anttit j b'lt. ' yücher billig und schön gebunden.
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