Indiana Tribüne, Volume 7, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1884 — Page 2

riöüne. Er sch eint FSglilZ) WöchenttiH u. Zonutags. Qfssce: Marhlandftr. tXit t&li$t .?ribüne'' roilet durch den Träger 17 Cents xer Woche, die SsnniegZ TribünekentZ rer Woche. Beide ,ufsAin 15 TentZ. Per Post guge fili . in Ls:auZbe,ihwz 6 per Jahr. - Indianapolis, Ind., 3 Juli 1834. Die Frucht Einfuhr. Der Import von fremdländischen Früchten fra; namentlich in den letzten Jahren' einen .Aufschwung genommen, don dem ri-n sich schwer eine Vorstellung mechcn idrci, wenn mau nicht einmal anderen großen Hafenplätzen eintreffen. New D?r! ist der eigentliche Mittelpunkt bc amerilanisä'en FruL'tbandels und in ta gviicn Wel: giebt eö keine Stadt, i k einen r.ur annähernd so großen ObstNew Jork verladen wird, um von dort auS ttuf den inländischen "Slaxii zu gelangen, kommt zum überwiegenden Theil aus Mittel- und Süo-Afrika, den Westindischen Inseln und aus den Ländem am Mittelmcere. Gine Frucht, die fast ausschließlich von Wcstindien bezogen wird, ist die berüchtigte Banane, deren tückische Schale alljährlich eine? ganzen Armee von harmlosen Pasfanten zu Armund Beinbrüchen verhilft. Im Jahre 1801 war es, als Capt. John N. Ehester die ersten Bananen nach Amerika brachte. Er hatte 30 Bündel an Bord feines Schooncrs Neynard". Unterwegs begegnete cr der französischen Fregatte, auf welcher Jerome Aonaparte, öer nachmalige 5iönig von Westfalen", nach Baltimore fuhr, um dort später die bekannte Mif; Patterson ?u freien. Capt. Ehester verehrte bei dieser Gelegenheit Jerome, den er als Gourmand erster Elasse kannte, als ein schwaches Zeichen seiner Hochachtung cm Bündel der selten neu Frucht. Tie übrigen 29 Bündel wurden auf dem alten "Fly Market" in New ?)ork zu Preisen verkauft, welche die Bananen jedenfalls nur wohlhabenden Leuten zugänglich machten. ES liegt in der Natur der Sache, daß die fremdländische Frucht während des Transportes durch Seewasser, Witterung und andc Einflüsse bedeutenden Schaoen k2&. Nicht selten kommt eS vor, ba eine halbe Schiffsladung über Bord ..beii. Dcffen ungeachtet aber ist die Frucht, namentlich die Banane, in New :'1ork so billig, das; sie kaum theurer zu stehen kommt, als das Brot, und bei der in ganz enormer Weise anwachsenden Einfuhr ist alle Aussicht dafür vorhanden, daß die Preise in den nächsten Iahren auf ein noch niedrigeres Niveau herabfallen. Folgende Ziffern geben einen u.igefähren Begriff von der Ausdehnung des amerikanischen Fruchthandels. Vom.1. Januar 1833 bis zum 31. December desselben Jahres war der Fruchtimport für den Hafen New Zlcrk folgender : rtl. j j.,cor ?..,nM ! loi.fli S3(.; rr3,sc 11,905 i'-. ro,coi.io 77,27tM0 20,522.ÖC 83.S-22.70 frei. 1,193.23 Crnjen iniraa'cn..... Pinc-Äpxle".. Bananen Cocolnün? 2nfc:re r.:it.. SrMl ? .-!, Dt.?Die Länder und Inseln, von denen diese Früchte importirt wurden, waren Mexico, Ecntral - "Amerika, England, Frankreich, brittisch, französisch und da nisch.Westindien, Euba, San Domingo, Hayti. Eolumbia, Venezuela, Britisch l'lulnana, Brasilien, Spanien, Portugal, 2i;ilicn und das übrige Italien. Ganz besonders fchdcll ist die Fruchteinfuhr von dcn Ländern am Mittelmcere im Zunehmen begriffen. Der Bananenimport hat sich feit 1881 verdoppelt, die JlrnaM der lncchcnbrüche wahrscheinlich 'desgleichen.' -Wenn das soweitergeht, 'Verteil die New Yorker Aerzte Mann für Mvs.n Millionär:. Dir auogcloostc rant. In früheren Zeiten fcat bekanntli 'inanch Heide Maid, die ihr.vrzchen vl fcat bekanntlich ibr. Erichen von öftreren freiern a!cich;ei:ig belagert sab und nicht rccht wusste, vor loclchem "iVfri: Waffen strecken sollte, entweder w Znsall ccr einer Probe, welcher sich :ic dlteaten zu unterziehen hatten, die Entscheidung über ihr ganzes spateres öibensglück a.iheimzegeben. Die tapse:cn Ritter mußten dann entweder acfährliche Abenteuer bestehen, oder ihr Gehirn zn knislichen Räthseln zermartern oder endlich, was entschieden die praktischste Z)!etbode war, sich gegensiitig die verehr:en Hälse brechen. 'Der Sieger führte ?ie Braut heim. Jene poetischen Zeiten sind jedoch längst vorüber, die Prosa des Lebens hat selbst den ncckischenGottAmor ;u einem langweiligen,geistlosen Gesellen zemacht. und wenn man heute einem heirathslustigen Jüngling znmuthen wollte, seiner HcrM oamc zu Ehren ähnliche Thaten zu verrichten, wie jener Ritter Delorgcs, von bcni Schiller smgt,so würoe er ihr wahrst .-lnlich den Handschuh in v Gesicht werfen, noch ehe er ihn aus betn Lciven;wln.icr acbolt. IZnaeachtet oieses bedauerlichen Wechsels giebt eS jedoch noch Personen, welche, sobald die Liebe in 's Spiel kommt. Streiche fertig bringen, denen -nun einen gewissen Grad von. Romantik nicht absprechen kann. In Pittsünrz ZUM Beispiel lebt eine junge Dan:e eamenS Hermine St., die nach dieser Richtung hin ganz Bedeutendes geleistet hat. Dic schöne Hermine kam nämlich jüngst- eines Abends, als eine zahlreiche .E'cHfchaft von Herren und Damen im Hüfe'ihrer Eltern ver-' sammelt war, auf die merkwürdige Idee, ui versprechen, sie würde demjenigen Herrn, der ihr am nächsten Abend eine Viertelstunde' vor Mitternacht einen Heirathsantrag machet als ihren Galten und Vemahl, resp, vorläufig als ihren Bräutigam anerkennen. Db die junge Dame

WdiilNS U

lselcanchtt gebart hat, mit e?Zenen,Au 5-:n die gewaltigen 'Schiffsladungen ' $u jercn, die alltäglich in 3to Aork und m

consum 511 verzeichnen hätte, wie die große 'I'ietropolc am Hndfonfluß. T!e fremdländische rucl't, welche nach

des Alleinseins überdrüssig war, oder oö sie gehofft hatte, man werde sie nicht an ihr, in einer übermüthigen Laune abgelegtes Gelübde erinnern, wollen wir daKinestellt sein lassen. aenua, cS fan

den sich in der That unter ihren Bckann- , ten drei Herren, die, ohne einander in die Narten sehen zulassen, sich vornahmen, )ie blonde Hermine beim Worte zu halten. t. . Am nächsten Abend mawten bi: Trcr zleickzeitig der jungen Dame ihre AufWartung, Jeder natürlich, ohne von den Plänen der beiden Anderen etwas zu ah- ' . i ... , e . v...: nen. wuroe iu upr, cic cui .yaii.i saßen wie festgenagelt, 11 Uhr, Hermine begann zu gähnen, aber die drc; verkappten Freier wollten nicht weichen. Es verging noch eine halbe Stunde und nun dämmerte plötzlich in drei männli- ' chen und einem weiblichen Herzen die Erkenntnis auf, was die Glocke zeschla gen hatte.' Hermine beobachtete ihreFreze? von der Seite, sie waren alle drei gar nicht übel, namentlich der Eine, John' B. -mi: Namen, ''war ein sehr hubschcr Bursche. Schnell batlc sie sich gefaßt: Meine Herren," sprach sie, ich weiß, daß Sie hier sind, um mich an mein Lerlprechen zu erinnern. Ich werde es ballen. Sie werden aber einsehen, daß lch'Sie nicbt alle Drei beiraihen kann. Ich mache Jbnen deshalb folgenden Borschlag, verloofen Sie mich. Hier ist ein Silbcr-Dollar. werfen Sie ihn der Reihe nach in die uft. Wer am öftesten Kopf wirft", ist nun ja. meine Herren, der ist mein -Beäutirn.'' Und so geschah's. Als ;ie Uhr die Mitternachtöstunde verkündete, waren die beiden anderen-H.rren verschwunden, John B. abc? sas; neben seiner Braut Er hatte jcoe? Mal ilcyr ;.ei?orfen Dieser Tage war die odvn. Die b.'lden anderen .yerren a! .rautsunrer funzirt:. Der tolle Vacköone-Schwindel. Das Repräsentantenhaus hat sich in voriger Woche in seiner Majorität geiveigert, die Landschenkung an die Back-bone"-Eisenbahn zu widerrufen, und einen Antrag auf WiederErwägung der Bill mit 121 gegen 114 auf den Tisch gelegt. Bei dieser Gelegenheit wurde viel Eorruption in beiden politischen Lagern aufgedeckt, und um die Enthüllungen nicht zn vermehren, hat man eben schließlich die Bill auf den Tisch gelegt." Das in Frage stehende Land ungefähr 1 Millionen Acker wurde im Jahre 1871 der New Orleans, Baton Rouge und Bicksburg Eisenbahttgefellschaft" unter der Bedingung geschenkt, daß sie innerhalb Jahren die ganze ausgesteckte Linie auszubauen habe. Dle Schenkung geschah in derselben Acte, durch welche die Teras Pacific Eisenbahn inkorporirt wurde. Es verstrichen nun 5 Jahre, ohne daß eine Meile Backbone"-Bahn 'gebaut wurde, und dann verstrichen weitere 5 Jahre, an deren Ende sich die Eompagnie erlaubte, die Landschenkung, auf die sie gar keinen Anspnuh mehr erheben konnte, auf die New Orleans Pacistc-Babn" zu übertragen. Dem Sekretär des nnern, Herrn Teller, fällt der Borwurs zur Last, trotz der Proteste einiger Scnatoren jene Übertragung gesetzlich bestätigt zu haben. Und nun kommt das Schönste. Obschon die Backbonc-Gesell-schaft nicht gebaut hat, ließ sie doch sehr fein. . lithographirte Bonds herstellen, welche, wie der Senator Ban Wvck sich ausdrückt, unter die Patrioten, welche auf die Entwickelung des Landes bedacht waren, vertheilt wurden," und unter diesen Patrioten" waren natürlich etliche Eongreßmitglieder aus beiden Hausern. Und diese Herren setzten cs natiirlich durch, daß die ,New Orleans Pacific Bahn" erst dann von dem übertrage nen" Lande Besitz ergreifen durfte, nachdein sie sich zur Emlosunz der BackboncBonds verpflichtet hatte. Ungefähr eine Million Dollars jener Bonds wurden präsentirt; dann kam noch Einer, dem Leute, welche nicht als Besitzer dieser Bonds, bekannt sein wollten, dieselben übertragen hatten; das Sümmchen betrug $480,000 und die Compagnie machte Schwierigkeiten. Schließlich einigte man sich auf Bczahlung von 20 Prozent an den Inhaber der Bonds.' Der Eongreß-Abzeordnete E. J. Ellis von New Orleans hat mittelst eines (voriges Jahr veröffentlichten') Briefes an I. A. George demselben $300 bezahlt, damit er, den Mund balten soll." 3!un hätte das Haus, trenn es der Sache hätte auf den Grund gehen wollen, doch sehr leicht däs Material zu einer Untersuchung des Schwindels sich beschaffen können. Die Grundlage hätten der obgedachte Ellis'sche Briefs an George, die Vernehmung dieser Beiden und Van Wyck's, sowie die Nachforschung, in wessen Händen sich sonst noch Bonds befunden haben, abgeben können. Aber freilich wären zu viele Mitglieder beider Parteien durch eine solche Untersuchung comprommittirt 'worden, und daher hat man lieber die Bill auf den Tisch" gelegt. ' In manchen der Herren Bolksvertreter erweckte die Bill auch ganz bcrechtigten Mißmuth; , denn sie hatten sich den Vorwurf zu machen, daß sie vor 12 Iahren nicht lieber Cash" anstatt Bonds verlangt haben, die sie zehn Jahre liegen laffen mußten, um dann mit 20 Prozent fürlieb zunehmen. . Künftig -aber, so haben sie sich gewiß im Stillen gelobt, werden sie solche Dummheit nicht wieder begehen. . iq m Gemüthliche Inst!;. Der Schützenpark in Union Hill, N. , bildet cmen besonderen Polizeiaer 0richtsdistrikt. In ihm befindet sich ein Gefängniß mit 0 Zellen und ihm geaenüber.em Dretterverfchlag, ein ehemaliger Hühnerstall, der jetzt als Gerichtsummer benutzt wird. Der Bäcker Gottlieb Schlederheit und eln Jrländer aus Union Hin waren . unter der Anklage verhaftet worden, bei Gelegenheit eines Picnics des ' Bloomingdale Bäcker-Unterstütz-ungsvereins," das om letzten Sönntag im Juni stattfand,' einen Parkpolizistcn geprügelt, resp. Bicrgläser gestohlen zn haben. Am nächsten Vormittag gegen 11 Uhr findet der PolizcirichtcrPritchard sich im ehemaligen Hühnerstall ein, läßt sich von dem Park-Verwälter Wendel Bericht entatten, über die Höbe der zu

verhängenden Strafen belehren und ordnet schließlich dic Vorführung der Gefangencn an. Bleich und zitternd erscheint der Oberkcllncr der Wirthschaft und meldet, man könne nicht zu den Gefangenen gelangen, der Obcrkoch, der gleichzeitig Kerkermeister ist. fei nach New Z)ork gefahren und habe die Schlüssel zum Gefängnisse in seiner Tasche. Ich werde Ew. Ehren einstweilen mit etwas kalter ftüche und einer Flasche guten Weines aufwarten," iiücrvenirt Herr Wendel. Das läßt sich hören, aber leisten Sie mir Gesellscha st." Die Herren lassen es .sich schmecken, einer zweiten, einer dritten Flasche wird der Hals gebrochen, es wird l, cs wird 2 Uhr Nachmittags. Eö dauert doch ein bischen lange ; schließe .denn" nicht ' vielleicht lein anderer Schlüssel dieTbürendes Gefängnisses?"

- ' Leider nicht, lch habe; schon heute i 'r - r i ft ' "'r 1 )ru$, a sie gefangenen lyr zzruyuua erhalten sollten, , alle Schlüssel prodirt." ,So hrbrn Wohl die'Leute bish??noch gar nichts m esien ur.b, ju trinken bekommen -Natürlich nichts -.Heiliges Donnerwetter, die Kerle - schmeißen uns wegen Schädigung ihrs:Gesunhheiturch ! r.kzreyung cer savrung nen cracen crsayproß an den Hels. Aunblicklich lassen Sie de.l Gefangenen sechs b. legte Butterbrote u::d ebenso viele Flaschen Bier verabreichen, mittels einer Lei' ter, durch die Fenster." Soll sofort geschehen' ! . ' Freudestrahlend kehrt Herr ' Wende! zurück. Der Himmel ist mit uns, die Thüren waren gar nicht vetschloffen,bloö einfach eingeklinkt.' Die Gefangenen lassen es siib schmecken." , Man führe . . t f . c vr.i.. ... v .1 . kosten. Der Deunch bet ranken, der Irische nüchtern gewesen, daher dic milde Strafe. Singer'S Wittwe. Dieser age wurde' in New Dork die arme Wittwe eines Ä!annes zur letzten Nuhe bestattet, der bei seinem 1875 .erfolgten Tod ein Vermögen von 814, 000,000 hinterlassen hat. Jsaac M. Anger verheiratete sich mit Catharina N. Halev, als er in einer Fabrik in Palmira, Wavne Eo., N. ?)., trotz seines Geschickes wegen' Unzuvcrlässikeit und Bummelei, nur einen sehr dürftigen Lohn verdiente. 1833 kamen Beide nach New ')ork, Singer machte die Bekanntschaft einer wandernd: Komodiantentruppe, .'on der Sorte derjenigen, die man in Deutschland Meerschweinchen" nennt, ging niit derselben auf Reisen, verliebte sich in eine leichte Fliege )!amenS Spons ler, gab sich für unverh'eirathet aus, versprach .ihr, sie zu heirathen, sobald sie nach New ?1ork zurückkämen und lebte mit ihr als Mann und Frau. In Newö)ork erfuhr die Sponsler,' das; Singer eine Frau und zwei Kinder habe, blieb aber bei ihm. Beide stellten sich fromm und verdienten iren Lebensunterhalt als Biolinist und re!p. Sängerin, ber kirchli chen und Tempercnzfestlichkeiten.' 1850 erfand Singer seine ersten Verbesserungen an der Nähmaschine und gründete später die Singer Manufacturinz Co." in New ?)ork, welche die größte derartige Fabrik der Welt wurde und allein im Jahre 1874 219,852 Maschinen lieferte. Die Sponsler gebar ihm zehn Kinder, lebte in einem Palaste an der 5. Avenue und brachte es dahin, daß er von seiner ersten und einzig berechtigten Frau ich scheiden ließ, und zwar in einer Welse, daß letztere ersturch die Mittheilung des Scheiungsdecrets von der Einleitung des EheschcidnngsprocesseS erfuhr. Der mittellosen - und eingeschüchterten Frau blieb der vollzogenen Thatsache gegenüber nur Resignation übrig, sie hat aber nie den 'Namen ihres Gatten abgelegt und der Erziehung ihrer beiden Kinder jedes Opfer gebracht. Während die Sponsler sich nunmehr für die einzige Frau hielt, zu der Singer Beziehungen unterhielt, entdeckte sie schon sechs Monate nach dessen Scher dung, daß derselbe als mit einer gewissen Akary Ann McGonigal als Herr und Frau Mathews und mit einer, gewissen Mary E. Walter als Herr und Frau Merritt lebte. 1863 henathete der sehr gealterte Schmetterling eine gewisse Jsabclla Eugcnia Sommerville in Parisund bei seinem Tode machten 5 Frauen und 21 im Testamente als ehelich" anerkannte Kinder, ihre Ansprüche an den Nachlaß geltend. Der Name der Frau' Singer, geb. Haley war in dem Testa mente nicht erwähnt, den beiden Kindern aus dieser Ehe Wilhelm A. Singer und Lillian E. Singer waren Legate' von 5500 und resp. 10,000 ausgesetzt.. Die rechtmäßig nie geschiedene und.nunmehr, verwrttwete Fran Singer schloß nur den Testamentserben einen Vergleich ähin ab, daß lhr diese emeAbfmdungssumme von $00,000 auszahlten. Sie kaufte hierfür eine schöne Besitzung in Florida, trat solche später ihrem-Sohne ab, zog darauf wieder nach. New Jork und .tat dort bis zu ihrem Tode, wenn auch nicht gerade ärmlich, doch, wenigstens in Umständen gelebt, die zu ihrem Verhältnisse als der einzig berechtigten Gattin eines vielfachen Millionärs in auffallendem Gegensatze standen. Pfannkuchen. Dieser Tage kam der General Lew Wallace, unser Gesandter bei der Hohen Pforte nach mehrjährigem Aufenthalte in Eonstantinopel mit der Gallia" zu Besuch nach New York. Das Erste, was cr that, war, daß er zu einem ihm aus früherer Zeit bekannten Restaurant fuhr, dort ein halbes Dutzend Pfannkuchen bestellte und mit Syrup verzehrte, auch mit ein paar Gläsern Eiswasser hinabsvülte. Das war," sagte er, sich behaglich in seinen Stuhl zurücklegend, zu dem ihm befreundeten Wirthe, ein Götteressen und ein kühler Trunkwie man beides eben doch blos in Amerika bekommt. Alle Nationen haben ihre Lieblingsgerichte aber alle verschwinden vor unsern Buch-Werzen-Kuchen mit Syrup und Nirgends ist das Eis und das Eiswasser so kalt, als bei uns. Der Engländer schleppt sein Ale- und .Porterflaschen,' und seine Suppe in Blechdosen ; durch die ganze il5cu und feiert selbst m Australien Weihnachten, das dort in den Hochsom-

ne vor. i. m ell?anciU!ig ciivkle niu der BeuirtbiiiuVg, zu je 82.00 Geldstrafe und in dic kosten. Der Deutsche war

mer fällt; mit Gänsebraten und PlumPudding. In Deutschland, sage ich Jhnen, 'wird Einem selbst in anständigen Hotels Sauerkraut vorgesetzt und im Schwarzen Bären" in Jena kam dieses schreckliche Gericht sogar gleichzeitig mit ErbSmüs auf den Tisch. Ich konnte mir nicht helfen, und sprach dem Wirthe mein Befremden aus. Da kam ich aber schön an. Unverdaulich nennen Sie Sauerkraut und Erbsmus! Nun in demselben Zimmer, in dem wir uns befittV,?. ftnt 'TV s!?(Ti4m 9iTtfW. hvifcrptth

myw m m yv fV"r er auf feiner Flucht von der Wartburg I im Baren logirte,(rrbsmus und Sauerkraut verzehrt, das er sich nilr aus dem Grunde bestellt hatte, weil cs bei Magenbeschwerden so außerordentlich gesund sei.' Sie. können, die Geschichte in den Tischreden" nachlesen. In Italien haben sie mich mit den langweiligen Macaroni s maltraitirt, in Frankreich mir mit Fleischpasteten den Magen verdorben, und in der.Türkei verstehen sie nur, den Reis gut zuzubereiten. Wirklich gut essenkann man nur in Amerika" - " Jedem Narren gefällt seine 'Kappe, aber das Urtbeil des Herrn Wallace über die ' Vortrefflichkeit der amerikanischen, Küche ist doch so ziemlich das Haarsträubendste, was wir je gelesen haben. Geskügel in zehn Minuten braten, daß es außen verkohlt und innen roh ist, die Suppen verpfeffert, die Fische ungesalzen auf die Tafel öringen, kleisterige Pfannsuchen und Viscuits glühendheiß verschlingen, und diese Delicatessen in unvernünftig erkältetem Eiswasser ersäufen, das ist die Koch- und Eßkünst, die dafür sorgt,daß die amerikanische Mode- und Lieblmgskrankheit Dyspepsie nicht etwa aufhört, eine berechtigte Eigenthümlichfc )sm"?fno V)sv Vati IVI VI .rnv4iniiv flii Vi4. vit vilti Gifte ganz kaltes Eiswasser" gehen mehr Leute zu Grunde, als am Fusel, 'und die Küche der ?)ankce's verhält sich zur' deutschen, wie die Holle zum Hnnmcl. So wenig sonach der General von der Küche versteht, so sehr verrathen dagegen seine Bemerkungen über die Türkei und die Türken den geistvollen Beobachter. Er it von dem Natlonalcharartcr der Un Höflichkeit und ihrer Duldsamkeit gegen Andersgläubige entzückt und weist darauf hin, daß die Türkei beinahe'nichts fabricirt, fast alle Erzeugnisse der Industrie einführt und für viele amerikanische Fabrikate ein viel besscier Markt werden kann, als sie jetzt ist. Der Gesandte versichert, in Eonstantinopel sei ihm keine Frage so ost vorgelegt worden, als: Wie kommt es, daß von keinem Schiffe die Jlaaze der großen amerikanischen Republik webt '." Ein Zeitungsmensch ist es. auf dessen ?)acht jetzt daö einzige Sternenbanner' am südlichen Ende des Bysporus flaitert.: James Gordon Bennett. Hane.?:chisfe tragen die amerl kanische Flaz,-,.' nie. .'kiegezch'.ffe rnn sell-n w. jene G.wasjer. . Vom Znlanve. ' Die städtischen Behörden in Eouncil Bluffs, Ja., haben eine Berordnung angenommen, laut deren mit der Herrschast des neuen Prohibitiönsgesetzes alle Handler .mit Pop, Selterswasser, Sodawasser und ähnlichen Getränken eine jährliche Abgabe von $200 in vierteljährigen Vorauszahlungen zu erlegen baben. Der Zweck, den man hierbei im Auge gehabt haben mag,, wird sich in Folge, des Berbo:z der. Herstellung und der Einfuhr geistiger Getränke, fowie in Folge der Bestimmung des wahnsinnigen Gesetzes, welches die Besitzer solcher Localitäten, in denen das Gesetz übertreten wird, mit Strafen von 91000 für jeden Uebertretun.fall bedroht, r.nr zum Theil erreichen lassen. Vernur.ftige Mäßigkeil wird durch das fanatische Gesetz nicht gefördert, aber die elendeste Heuchelei großgezogen und die berechtigtsten GeschäftsInteressen werden geschädigt werden; nachdem alles dieses Unheil angerichtet ist, wird das Gesetz einschlafen. Die Arbeiter in den Midvale - Stahlwerken zn N'icetown, Pa., wurden dieser Tage durch den Ruf eines ihrer Kameraden erschreckt, der ausrief : O, mein Gott!" und dann zusammenbrach. Es war der ir.jährige Daniel Howard, der in bewußtlosen. Zustande aufgehoben und nach feiner elterlichen Wohnung gebracht wurde. In seinem Körper befand sich eine tiefe Wunde, aus welcher reichliches Blut floß. Dr. Geo. T. Sauer wurde zum Beistand herbeigerufen, aber seine Beinuhungen tvaren vergebens, und Howard starb, kurz nach,dem er in, das Haus gebracht worden war. (Zr war in den Stahlwerken als Helfer bei einem Dampfhammer bcschäftigt, welcher Wagenschienen formt. Howard hatte eine Schiene, auf den Amboß gelegt und, um dieselbe in der richtigen Lage zn halten, einen Stahlkcil darunter gesteckt. Als der Hämmer mit großer Gewalt herabkam, traf er die Schiene in einenr'Winkel, anstatt senkrecht, und der Keil wurde. durch den Stoß herausgetrieben und- durchbohrte Howard's Körper. Der linke Lungenflügel wurde zerrissen und das Rückgrat zerschmettert. ' Fast aus allen tcxanischen Städten kommen Klagen über Geschäfts'lösigkeit ' es wird sogar behauptet, daß der Geschäftsgang ein schlechterer sei, als' seit mehreren Jabren, und Das mag im merhin möglich sein. Uebrigens sind, wie die Freie Presse" in San Antonio schreibt, die Ursachen der Geschäftsstille leicht zn entdecken. . Bor Allem ist es die sogenannte Saurcgurkenzeit, die sich regelmäßig mit dem Monat Juni einzustellen pflegt ; dann machen sich immer noch die Nachwirkunzen der vorjährigen knappen Ernte b.me,kbar, und zur Jetzzeit vielleicht erst gerade recht ; und als dritte Ursache tritt die Zunahme der Eoncurrenz hinzu, welche das Bedürfniß überschreitet. Indessen sind die Ernteaussichten j)ut und werden zur Hebung der Geschäfte beitragen ; man muß sich nur noch wenige Wochen gedulden. - Im Ficht cl geb irge bei. Alexandersbad rettete vor Jahren eine arme Frau, die tief hinein in den Wald nach dürrem Holze gegangen war, .das Leben ihres kleinen Kindes, daövon einerKreuzoder Äupferotter - gebissen worden, dadurch daß sie dieWunde aussaugte.-Vor 3 Tagen wurde in dem Steinbruche der

terthanen des Sultans, dereii ;ahl jcfct ungefähr 30,000,000 bcträgt, namentlich ibrer Äuedauer, ibrer Geduld, ihrer

Kilgour Blue Stonc Eo. an der HawleyZweigbahn der Erie-Vahn der Werkführer James Jo von einer Klappcrschlange so schlimm.in den Unterschenkel gebissen, daß man nach Tödtung des Thieres die Kiefern mit den Zähnen gewaltsam auf und ausbrechen mußte. . Der Arb:iter Humpy" Williams saugte dem Gebissencn ebenfalls die Wunde aus und bis jetzt hat sich an demsclbem keines der Symptome gezeigt, welche sonst den Verwundungcn durch Klapperschlangen unaushleiblich folgen. In Steinbrüchen kommen lene Thiere bäufig in auffallend

großer Llnzahl zu Tage; dieselben werden durch die Sprengungen aus ihren Spalten und Löchern getrieben. Ohne der muthigen That des Arbeiters das Geringste von ihrem Werth nehmen zu wollen, bemerken wir, daß das Anssau gen von Bißstellen, die von giftigen Schlangen herrühren, gefahrlos ist, vorausgesetzt, daß man auch nicht die allerunbedeutendste' Wunde ..oder blutrünstige Stelle an den Lippen oder im Munde hat. - William Brooks, .ein Far-. mer, ritt kürzlich von Melonville, N. E., beim, hatte vor sich ein Paquet mit vier Pfund Pulver auf dem Sattelknopfe' liegen und rauchte sidcl eine Cigarre. Bon solcher fiel ein Funke auf das Paquet, brannte das Papier durch, Brooks sah sich in Flammen gehüllt, ' wurde abgeworfen und fand sich mit bösen Brandwunden im Gestcht, sowie völlig abgebranntem Vollbarte und Haupthaare aus der Straße wieder. Mit unendlicher Beschwerde erreichte cr seine Farm, das Pferd war vor ih:n ir.it völlig abgebrännter Mähne angekommen. Vor neun Jahren wurde. die Tochter des Herrn A. E. Stamage von Vcllaire, O., von einer Kopperhead oder Gemeinen Sticfelsch lange vencliris mannoratX in die rechte Hand und dar rechten Unterarm gcbisfen, erkrankte heftig, wurde aber von den Aerzten am Leben erhalten. Bei der nächsten Wiederkehr des Jahrestages, an dem sie die Wunden erhalten, zeigte sich an Hand und Ann dieselbe Geschwulst und Färbung wie uninittelbar nach ihrer Verwundung, die Erscheinung verschwand aber nach dein Gebrauche leichter GegenMittel. Das Mädchen heirathete und wurde Mutter, mehrerer Kinder, , und erfreute sich der besten Gesundheit, die nur an den jeweiligen Jahrestagen vorübergehend gestört wurde. Vorige Woche ist jener Tag zum zehnten Male wiedergekehrt und hat eine so heftige Erkrankung der Frau mit sich gebracht, 'daß die Aerzte an ihrem Auskommen zweifeln. Der älteste F l a g g e n f a b r ikant dieses Landes, dessen- Geschäft sich an Maiden Lane und Southftraße in New ?)ork befindet, - klagte dieser Tage einem Berichterstatter der N. f. Sun", daß die Liebhaberei der Amerikaner für Flaggen und Banner lange nicht mehr so groß sei, wie in früheren . Jahren. Selbst vor dem 4. Juli nimmt das Geschäft nicht mehr den flotten Aufschwung wie sonst. Nur in Präsidenten - Wähljähren tragt der alte Patriotismus noch die alten Früchte. Schön seit zwei Monaten kann ich die Aufträge aus allen Theilen des Landes nicht alle ausführen. Am meisten werden jetzt Flaggen von 17, Fuß Länge und 10 F. Breite 30 F. L. und 12 F. Br. und 25 F. L. und 12 F. Vr. verlangt. Die Hauptarbeit wird mittels der Nähmaschine verrichtet, aber das Aufnähen der Sterne auf den blauen Grund ist Handarbeit. Die Größe der Sterne richtet sich nach derjenigen der Flaggen. Die Preise für das Aufnaben eines Sternes betragen hier nach : 4, 3, 2 und 1 Eents. Die Nähteriinlen verdienen bei dieser Arbeit wesentlich mehr, als sie sonst mit der Nadel erschwingen kennen, aber allerdings ist dieser gute Verdienst nur - vorübergehend. Eampagne-Flaggen mit aufgenähten Namen oder Initialen der Eandidaten werden immer erst kurz vor der Wahl in großer Anzahl bestellt. Der dümmste Gedankt der . je in der Welt ausgcheckt wurde, ist der, daß. die Amt'sdaucr der Präsidenten sich auf einen längeren Zeiträum als vier Jahre erstrecken solle." Vom Auslande D i e D u c l ! - A f f a i r e !cscn'-derg-Vatthvany g -langte a:n 10. Juni ror den ersten Strasfenat der königlichen Jiurie in Audc.pcsr. Derselbe änderte so-, wohl das crstgcricht liche Urtheil, welches über Tr. JuliuZ ''osenberg zwei Jahre Staatsgefängnif verhängt b7.tte,als auch das Urtheil der toniglichcn Tase!,welchcs auf 0 Monate Staa:gefängnifl, gelautet halte, ab, und rcrrlheilte Tr.Nofenberg wegen Dnellvcrgcheni' y.i einem Jahre' Staatgefängnih. Die thixlc nahm als erschwerenden Umstand an, das; Dr. Nosenbcrg den Grafen Vatthpan'.) provozirt, das; er die verschiedenen Gelegenheiten' zur friedlichen Beilegung derAfsairc nicht nur nicht benutzt, sondern geradezu von sich gewiesen und well er schließlich nach seinem eigenen Bekenntnisse bei Gelegenheit des Zusannnentrcffcns mit dem Grafen Batthyany gegen, denselben beleidigende Ausdrücke gebraucht habe. Der griechische Premierminister Tricupis hat eine Summe von 1,000,000 Drachmen (Franken), von einer griechischen Firma in London cmpfangen, mit der Bitte, das Geld.fürdas Gemeindclvohl zu verwenden. Tricupis gedenkt den Betrag zur Errichtung einer Besserungsanstalt zu verwenden, da es in Griechenland ein solches Institut bis jetzt nicht gibt. I m Herzogt h tt m M e i n i n;en begeht der Landtag in diesem Jahre ein 200iährigeö Jubiläum, denn wie )ie Chronik des Herzogtums berichtet, wurde am 22. Mai 1034 der ersteLandtag von Herzog Bernhard gehalten und durch eine Predigt des Hofpredigers ttrebs eröffnet. . Der Herzog that die Proposition, und der Kammcrsekretär Wucherer verlas die Punkte, wobei mehrere bisher nicht gewöhnlichen Arten der Steuererhebung in Vorschlag kamen. Die Antwort that der Landschaftssyndikus Johann Christoph Trier. Am 3. Juni wurde der Landtag geschlossen. Die Stände verwiegten zum Residenzbau auf 5 Jahre jährlich drei Steuern, sür Gehälter der fürstlichen .Diemreine

Steuer, zur Unterhaltung des .U)!ilitärs den Accis auf Wein, Bier und Branntwein. , Wie verlautet, wird d emnächst ein Antrag Sachsens an den Bundesrath gelangen wegen Verlängerung des sogennannten kleinen BelagcrungsZustandes über die Stadt Leipzig und den Lezirk der Amtshauptmannschaft Leipzig auf ein Jahr. Die' gegenwärtige Frist läuft mit. dem 26.. Juni ab.. . Ta das Acsetz gegen die sozialdemokratischen Bestrcbungen von 1831 sich nur bis zum 30. Scptcmber 1881 erstreckte, so ist der Belagerungszustand über Hamburg und rlltona (vom 2!). Oktober 1883 an) und über Berlin und Potsdam (vom 29. November 1S83 an) nur bis zum .'!). September d. J. verlängert worden. Der Vundesrath wird jich daher schon im Laufe des September mit- Anträgen Preußens wegen Berlins und Altonas und Hamburgs wegen seines Landesgebietes zu beschäftigen haben. Auf Grund oer legten Veränderungen desSozialisten--zesetzes kann allein der BelMenrngZiustand über Leipzig jetzt wieder regelmäßig auf ein Jahr verlängert werden. ' - 23 ir lesen iirde-r Bonner Leitung vom 17. Juni : Seit gestcni Äbend durch läuft'unsere. Stadt die fchreckliche Kunde, daß die seit dem Morgendes Frohnleichnamstages in Oberkassel vermißt gewesene Dame, die '43jährlge'Gemahlin des Rechtsanwalts Earstanjen in Köln, ermordet und beraubt aufgefunden worden ist. Die .Stelle,, wo die Leiche lag, befindet sich am'Berge oberhalb Oberkasfe! am sogenannten ,,Siein', nur etwa 20 Schritte tocn einem viel begangenen Wege.welcher von der Oöerkassele? Lhaussee über den Berg nach Vinxel.' bezw. )!iederho!tdorf abzweigt. ' Der ü.'!o?d'wurde dem Anscheine gemäß vermittelst eines Schlages' über den Kops vollbracht. Eine Lach? Blut fand sich in der Nähe ter Leiche vor, auch waren die un-' herstehenden Gesträuche thei:r'eisc mit Blut bespritzt. Die Kleider' waren zerrissen, 'ein Schuh ausgcstrcift, Hut und Sonnenschirm fand, man in etlicher Entfernunz. Ein Diamantring, eine goldcne Ä rille fowie em Geldbetrag von 00. bis 0 M , welchen die Ermordete beifich führte, waren geraubt, den Trauring hatte der Mothr am Fing:? gelassen Die Lage, in welcher die Reiche gefnnoen Würd.'., deutet daraus hin, daß die Unglückliche scheinbar einen harken Todeskämpf bestanden hat, dcn die Finger der Häure -waren in den Erdboden eingekrallt, die Nägel derselben mit Blut un-tviL-Jiton. Qvvc rochv '.ic Aufregung über :cn sä'eus-.lichen ivU sich der Bjtvbu. iv.; Obenai",a uno Umgebung t eittaUyilgt.

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