Indiana Tribüne, Volume 7, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1884 — Page 1
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W e X X t x a u 3f i 4 t e n. Washington, 8. Juli. Hübsches Wetter,, im Äordwesten Regenschauer, höhere Temperawr ' Die d e m o k r a t i s ch e N a t i onol Convention. Chicago, 8. Juli. Uml2Uhr40 Min. rief Er Senator Barnum bie j Convention zur Ordnung. . Richard B. Hubbard von TexaS. wurde zum tempo rären Vorsider ernannt. - Grady von New York stellte einen An trag, dessen Zweck darin bestand, die Vorschrift, daß die Delegation de? Staa teS New York einheitlich stimmen mül,e, zu beseitigen. Ein Antrag. Grady's Antrag an daZ Csmite für Organisation ,u verweisen, wurde verworfen. - VonChicago. C h i ca g o, 8 Juni. Die ConvtN' tion wurde heute Vormittag eröffnet. Die Opposition Tammany'S gegen Cleveland dauert fort. Unter den süd lichen Delegaten, welche eS müde sind. sich stets die Nomination. von New York diktiren zu lzssen, haben-sich ebenfalls bereit viele Stimmen gegen Cleveland erhoben. Trotzdem hoffen seine Anhän ger, seine Nomination durchzusetzen. Für McDonald als PräsidentschaftSkan. didat, sind die Aussichten durchaus nicht günstig, dagegen ist seine Nomination sür die zweite Stelle eher möglich und die Wahrscheinlichkeit wird immer gröser, dakdas Ticket Cleveland und McDonald heii;t. D ie C h o l e r a. P a r i S, 8. Juli. Die ossiziellen Be richte über die Todesfälle in Marseilles sind nicht richtig. Die Zahl der Todten in Marseilles war nicht 13 sondern 27. 1W Personen verliten heute Mar seilleS. Gerüchtweise vnlauttt, daß die Cholera m nzza ihr ,r,azttnen gemaazk yae, auch in Meinasien soll die sürchteriiche Krankheit auSgebrochen sein. z DrahtnachnHlktt. Die demokratische NationalConvention. Chicago, 7. Juli. DaZ ganze Getriebt der Convention konzentrirt sich im Palmer Hau. Corridore. Säle und Vorhallen sind gedrängt voll Menschen. Fortwährend marschiren ClubZ mit Musik durch die Straßen, aber abgesehen von dem Spektakel hat das keinen Cinfluß auf den Gang der Sache. Cleveland nimmt unter den Kandidaten den ersten Rang ein, und so lange tS John Kelly, dem Tammanyführer nicht gelingt, ihn aus dem Wege zu räumen, kann kein Andere? nominirt werden. Einen Sieg über Kellet) hat Cleveland bereits errungen. Da die Delegaten von Kings County sich sür Cleveland entschie den, hat dieser eine Mehrheit der New Porker Gesammtdelegalion und diese muß daher nach der Instruktion der dort! gen StaatSconvention einstimmig sür ihn stimmen. Allerdings scheint John Kelley kiine Lust zu haben, sich diesem Diktat zu fügen und er ist entschlossen. Nichts unversucht zu lassen, Cleveland zu schla gen. Wie weit ihm dies gelingen wird, bleibt abzuwarten. Einstweilen ist Alles noch ChaoS. Noch immer läßt sich auch nicht annähernd ver muthen.wir der nächste PräsidentschastS kandidat der Demokraten sein wird. Vielfach macht sich jedoch die Ansicht gel tend, daß daS Ticket Cleveland und Mc Donald lauten wird. Die Delegaten von Jndiana entwickeln eine bedeutende Thätigkeit. Die SubComites besuchten die verschiedenen Delegationen, California, Nevada, Oregon und Washington Territorium versprachen McDonald zu unterstützen. Die hiesigenZeitungen behaupten fort während HendrickS sei eS mit der Unter stüdung McDonald's nicht Ernst und er werde die erste Gelegenheit benützen, für sich selbst EtwaS zu erhäschen. HendrickS ist darüber sehr erbittert und versichert. daß kein wahres Wort daran sei. Unter den Jndianapolisern herrscht viel Entrüstung über Austin Brown, in besten Händen sich die Eintrittskarten be finden. Er scheint sehr viele Ver sprechungen gemacht zu haben, welche er nun nicht halten kann, oder halten will und die Meisten, welche auf diese Weise enttäuscht werden, sind sehr entrüstet darüber. Die Tarifplanke in derPlatlorm macht der Convention viel zu schaffen. Leute, wie Morrison, CarliSle und Andere be stehen auf einer Freihandelßplatform. während Randall und andere Demokra ten vom Osten davon nichts misten wol len.u.allerWahrscheinlichkeit nach wird die Tarifplanke so konstruirt werden, daß sie Alles und wieder gar nicht? bedeutet.
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Vertagt. Washington,?. Juli. Nachdem die verschiedenen Bewilligungen in bei den Häusern passirt waren, trat am Nach mittag Schlüvertagung ein. Falsches Geld. Washington,?. Juli. Es sind falsche $10 Silber Certifikate in Umlauf. Dieselben sind 1 Zcll kürzer als die ächten und auch sonst unschwer zu er kennen. Kann nicht Jeder. New York, 7. Juli. 'Asiignee DavieS berichtet die Schulden der Firma Grant und Ward mit Z16.79Z.iU7, welche zu decken $67,174 vorhanden sind. Angekommen. New Vork, 7. Juli. Sargen?, der frühere Gesandte in Berlin ist mit der City os Rome" angekommen. Befürchtungen. O o u d d a l e. Pa., 7. Juli. .In Folge der fortwährenden Ankunft von auZlän dischen Arbeitern in den Kohlenbergverken hiesiger Gegend herrscht unter den Bergleuten Entrüstung. Versammlun gen werden abgehalten, geheime Gesell schaffen gegründet und man befürchtet ernstliche Unruhen. Prohibition in Iowa. D u b u q u e, 7. Juli. Die? ist der vierte Tag. seit daS ProhibitionSgesetz in Kkast t.-at. Bil jetzt merkt man noch nicht viel von destenWirkung; die Brauer und Wirthe schloffen am Sonntag, heute aber ist Alles wieder offen, wie gewöhn lich. Von den 126 von der Stadt lizen sirten Wirthen hat nicht einer geschloffen. VerZSadei Die Cholera. Marseilles, 7. Juli. Gestern Nachts erlagen 1L Personen der Cholera, 20 an der Cholera Erkrankte wurden in5 Hospital gebracht. T o u l o n. 7. Juli. 9 Personen sind in vergangener Nacht an der Cholera ge siorben. . Die Panik dauert fort, über 40.000 Personen haben die Stadt ver lasten.- Alle Geschäste liegen darnieder sogar die Zufuhren an Leben-mitteln hören aus. Salluz o, 7. Juli. Mehrere Personeo, welche von Toulon sich hierher geflüchtet haben, starben an der Cholera. Lissabon,?. Juli. Ein englischer Dampser, der von Marseille? kam, hat hierher signalisirt, daß er zwei Cholera kranke an Bord habe. - Schlimme Nachricht. Paris, 7. Juli. Nachrichten von Suakim melden, daß Gen. Gordon von seinen eigenen Soldaten ermordet wurde, und daß der Mhdi Khartum b:skßt habe. Kriegsentschädigung. . Pari?,?. Juli. Ferry instruirte den französischen Gesandten in Peking, eine Kriegsentschädigung von 250 Millionen Franken zu verlangen. Nationalistgewählt. Dublin. 7. Juli. Zum Lord Mayor wurde O'Conner, ein Nation list gewählt. Gestrandeter Dampfer. H a l i f a x. 7. Juli. Der Dampfer .Lincoln City" von dcr Stockholm New Yorker Linie, ist bei Jsaac Harbor gestrandet. Der Capitain hat um Bei stand telegraphirr, da daS Schiff wohl wafferdicht ist. aber festliegt. ES ist dies die erste Fahrt genannten Dampfers und befinden sich viele Pestagiere an Bord. Dhnamiteriche. Wien, 7. Juli. Unter dem Eisen bahngeleise bei Pola soll eine Spreng mlne entdeckt worden sein. ,m m SSisssuachrtSeen L o n d 0 n. 7. Juli Angekommen : Dampfer Pennsylvania" von Philadel phia. Ne wD o r k.?. Juli. Angekommen: Clement- von Liverpool und .Gellert von Hamburg. ... Hie si g e s. Wer kannte ihn ? Polizeisuperintendent Lang erhielt heute Morgen folgenden Brief auZWest field, Pa. : .Geehrter Herr ! Ein Deutscher 45 bis 50 Jahre alt, kam am 26.Juni per Eisen bahn von Indianapolis nach Philadel phia. Er erzählte daß er in Jndiana poliS bei' seiner Tochter gewohnt habe. Dieselbe sei kürzlich gestorben und er sei hierhergekommen, um sich nach seinem Sohne, der ein Backsteinleger ist. und seit 6 Monaten in Amerika sein soll, umzu sehen. - Derselbe Mann wurde nun außerhalb der Stadt in einem Wäldchen erschaffen
aufgefunden, Jchlglaube, daß er ermor
det wurde, da seine silberne Uhr und sein Geld verschwunden sind. Vielleicht könnten'Sie seine dortigen Freunde au? findig und durch dieselben die Nummer seiner Uhr in Erfahrung dringen. Der Name de? . Manne? ist Jacob Keller und seinen Angaben zufolge, be fand er sich seit 4 Jahren in diesem Lande. Seine Photographie lege ich dem Briefe bei. Bitte um Auskunft." Soweit der Brief. Captain Colbert wird die nöthigen Schritte treffen, um Licht in die geheimnißvoUe Affaire zu bringen. WoistdieOntter? Ein lljähriger Junge Namens James Lancy, den seine Mutter für das nun abgelaufene Jahr dem Waisenhaus in KnightStown übergeben hatte, wollte ge stern nach Hause zurückkehren. Fröhlich trat der Knabe in daS HauS 20Z Süd West Straße, wo seine Mutter letztes Jahr gewohnt hatte. Er fand jedoch zu seinem Schrecken, daß fremde Leute jetzt da hausten und daß Niemand in der Nachbarschaft anzugeben vermochte, wo seine Mutter hingekommen sei. Abends kam der Junge nach dem Stationshause, wo er nielnend leme Geschläzte erzählte und wo ibm selbstverständlich Unter kunst für dieNacht gewährt wurde. Wenn nicht auszusinden ist, wo die Mutter verblieb, wird der Knabe wieder in daZ Waisenhaus verbracht werden. Einnahmen im hlesigm Zollhknse. Die in dem hiesigen Steueramte im letzten Fittaljahre (endend mit dem 30 Juni) eingegangenen Zölle betrugen die hübsche Summe, von 531.263.50. Für das Jahr 1883 waren nur $53.735.39 für Zölle eingegangen. ES sind sonach im Fiskaljahre 18331884 527,534.11 oder etwas mehr als 50 Prozent mehr ringe gangen als in dem Jahre 1832 1883. fr5T Der junge Greiner ist von der von seinem Vatcr gegen ihn anhängig gemachten Klage freigesprochen worden. tS' Joseph -Jatkcn. welcher geisteS krank ist und geyern Abend ziellos auf den Straßen nMerirrte, wurdeon der Polizei in Obhut genommen. .Er stammt aus Freeport, Jll. Rauche Mucho'S "Lest Havana Cigin." tsy Eine von Eugenie Müller gegen Otto Beck heute Morgen eingeleitete Klage wegen Bruch des HeirathSverspre chenS, wurde sofort beigelegt, indem der Verklagte einwilligte, daß der Klägerin $1400 zugesprochen wurden. t3 Laura T. Wray will von Henry Wray geschieden sein. Die Leute sind seit einem Jahre verheirathet, die Frau hat aber das Eheleben bereits herzlich satt blommen. Ihr Mann ist ein Eisenbahn angestellter und wohnt in Cumberland. S Die County'Commiffäre wiesen heute 51 Rechnungen deS Coronet? zur Zahlung an. In Zukunft werden die County'Commiffäre nur Zeugengebühren bei CoronerSJnquesten zahlen, w:nn die Zeugen die Rechnungen selbst beiden Commiffären einreichen. ET Im Falle schönen Wetter, wird Herr Turnlehrer Sputh morgen Vor mittag um 9 Uhr mit den Mädchen der Turnschule eine Turnfahrt nach dem Garsield Park unternehmen. Abfahrt von der Turnhalle au?. Die Eltern sind eingeladen, sich zu beteiligen. tS" Heute Abend findet in Reich, wein'? Halle eine allgemeine Versamm lung im Interesse der neuen gegen s e i t i g e n Feuerversicherungsgesell schast statt. E? ist zu hoffen, daß die Versammlung sehr gut besucht wird, so daß wir binnen Kurzem eine mit Erfolg arbeitende wirklich gegenseitige Gesellschast haben. Der Mann, von dem wir gestern meldeten, daß runter Hinterlassung sei ner Effekten im Sherman House ver schwand und sich daselbst H. C. Johnson von Lafayette nannte, während er sich im Bäte? House Fred. Wagner au? Chicago einschrieb und der serner aus Patterson's Leihstall ein Pferd und Wagen miethete, die er in Fairland im Stich ließ, scheint ein Schwindler zusein. Dort spielte er sich nämlich als Sohn eines prominen ten Demokraten auf. besten Vater sich jetzt in Chicago bei der Nationalconvention befinde, und der diese Zeit nun be nutze, um sich einmal recht auszutoben. Er ließ sich in einem dortigen Hotel ein splendides Frühstück serviren und vee schwand, ohne seinen Namen genannt, seine Schulden bezahlt und das Fuhr werk reklamirt zuhaben. Die? erregte selbstverständlich Argwohn und man wandte sich hierher, um Erkundigungen einzuziehen, ob hier kein Pferd und Buggy vermißt werde. Hierdurch ward Patterson. der gestern sein Eigenthum zurückbrachte, vor größerem Schaden be wahrt. Der Coroner begann gestern schon mit dem Jnquest in dem Falle de? Selbstmörder? Barr, mußte denselben aber wilder einstellen, weil der Zustand der Frau Barr ein solcher ist, daß sie unmöglich verhört werden kann. Neue Thatsachen sind bi? jetzt nicht zu Tage getreten. Bei der Untersuchung der Leiche fand der Coroner in den Ta schen der Kleider oe? Verstorbenen Pa ht.a .V C13 mlmM , ? KlMAM 91 am d a piere und Briese, aus denen klar hervor
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