Indiana Tribüne, Volume 7, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1884 — Page 1
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Jahrgang 7. Ossicc : No. 12 Ost Maryland Straße. Nummer 28. Indianapolis Jndkana Montag, den 7. Juli 1004.
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Mneö per Telegraph. W e t l e r u Ss i ch t.e n. .Washington 7.. Juli. Hübsches Wetter, ftaZionäre Temperatur, vkründkr. licher Wind.'' '.'7 'V ' 'V on'Ctsi c ag o. Chic a g o. 7. Juli. Die ?!ew Yor. ler Delegation hatte htute Vormittag um 11 Uhr Sidunz. DitDelegaten von Kings Counly beschlössen. Cleveland zu unttrstützen, und so wird .wahrscheinlich die ganze New Yorker Delegation für ihn stimmen. Die Delegation von.Jndiana ernannte ein Executiv Comite bestehend auS Hen dricks Bell, Denby, VoorheeS und Hord, sowie Sud Comites, deren Ausgabe eö ist, die verschiedenen Delegationen im Interesse' McDonald' zu besuchen.
Freu t uns. Berlin, 7. Juli. Die Ernennung
ttasson'ö a!S Gesandter nach Deutschland rief einen vortrefflichen Eindruck hier
hervor.
NiederlagederRebellen. London, 7. Juli. Der .Times"
wird von Dongola am Samstag tele
graphirt: .Der Mudir von Dongola
erfocht einen glänzendenSieg über dieRe bellen bei Debbah. Der Feind wurde
aufgerieben und hatte 2000 Todte.
Allerlei. Nach der Ansicht des Sachveiständi
gen Dr. Koch wird sich die Cholera weiter
und auch über Deutschland verbreiten.
Gegen da? Gutachten der Aerzte.
beabsichtigt die französische Regierung am 14. Juli da? Nationalsest (Tag der Er. llärun der Bastille) abzuhalten.
Die Communisten von Paris sollen
am H. Juli beabsichtigen, mit einer rothen Fahne, welche die Inschrift trägt
Ämneftie", vor dem Stadthanse auszu
marschiren. .
Die Bill zur VerhZnderun"dt?
Einsuhr von Arbeitern unter im AuSlande abgeschlossznen Contrakte'n wurde im Senate bis zum Dezember zurückge
legt. DaZ ist sehr zu bedauern, denn eö ist die- eine der wichtigsten Makregeln, welche dem Congresie vorliegen.'-.
' Die Tarifplanke wird den Demo kraten in Chicago grokeZ ttopfzerbrechen verursachen. Eine Freihandels Planke
wird eS jedenfalls, aber wir würden uns
nicht wundern, wenn sie durch allerhand Verklausulirungen unkenntlich gemacht wird, so daß Randall von Pennsylva nien Gründe findet, sie sür genügend zu erklären.
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Mit demselben Rechte, mit dem man behauptet, daß Blaine ein Befürworter von ProhibitionSmaßregeltt sein müsse, weil er auS dem ProhibitionSgaate Maine ist, mit demselben Rechte könnte man behaupten, Bayard müsse ein Befürworter der Prügelstrafe' sein, weil er auS dem Prügelstaate Delaware ist. Letztere Behauptung wäre jedoch ebenso verkehrt wie die erste. ' In einigen Städten Iowa'S haben sich die Wirthe dem ProhiditionSgesede gefügt und ihre Wirthschaften geschloffen, in anderen wieder verkaufen sie lustig daraus loS und Bier wird in den verschiedenartigsten Gtsäßen und unter den verschiedensten Bezeichnungen verkauft. An Verfolgung Derjenigen, welche dem Gesetze Widerstand leisten, wird eS nicht fehlen. Trotz der Oppesition der .Westl. Post- ist nun Dr. Starkloff doch wieder
zum l. Sprecher des TuruerbundeS ge wählt worden. Die übrigen Beamten sind folgende: Hugo Münch. 2. Sprecher; Hugo Gollmer, corrfp. Sekretär; C. G. Rathmann, protokollirender Se kretät; Richard Bosewetler, Schatz, meister ; I. Toenöseld. Vorsitzer deS technischen CommitteeS ; Louis Düstrow, Vorsitzer deS CommitteeS sür geistige Be strebungen ; I. R. Bollinger, Vorsitzer
deS CommitteeS sür Klagesachen ; .
Butter, VUnoeLZaynentrager. . ' ; Butler, der man mag sagen, waS man will, unter der Arheiterbevölkerung viele Anhänger hat, zeigte am Samstag Abend, daß er entweder für de Arbeiter frage kein Verständniß hat. oder ein De magoge ist. Er hielt eine Ansprache an eine Delegation von Arbeitern, worin er unter Anderm sagte : .ES gibt keinenConflikt zwischen Arbeit und Kapital. Ihre Jntcresien sind identisch. ES ist kein
Grund vorhanden, warum ein Conflikt zwischen Beiden bestehen sollte. Wenn aber durch die wenigen Starken den vle len Schwachen ein Streit aufgezwungen wird, so sollte dieser Streit nicht von wenig Starken auf einer Seite und vielen Schwachen, welche bloß Zahlen vertreten, aus der andern. Seite 'gesghrt werden.
Solche. Kämpse schaden beiden Seiten und nützen keiner. Die Arbeiter sollten Nichts verlangen, was Unrecht ist und sich nichts gefallen lasten waS nicht recht ist . Nie ist von einem Manne in öffentli cher Stellung.ein größerer Blödsinn auS gesprochen worden. Da Butler ein kluger Mann und scharfer Beobachter ist, so ist man auch, berechtigt anzunehmen, daß er sich dieses BlodsinnS bewußt war. und absichtlich .Phrasen von sich warf. In solchem Falle ist sein Gebahrcn eine Schlechtigkeit. Angesicht? der unleugbaren Thatsache, daß die ganze soziale Frage, wie sie heute vor uns steht, nichts andere? ist, als ein Kamps zwischen Kapital und Arbeit, zu behaupten, daß eS keinen solchen 'Kamps giebt, ist entweder Dummheit oder Heuchelei und da Butler nicht dumm ist, so ist eS eben seinerseits Heuchelei. Dem gogie. ES ist daZ Bestreben. cSnit keiner Seite zu verderben. Stunde um Stunde, Tag um Tag, Jahr um Jahr steht der Arbeiter in der staubigen oder rußigen Werkstatt?, athmet die giftgefchwängerte Lust der Fabrik oder des Bergwerks ein, schafft mit seinen flei ßigenHänden all die unermeßlichen Reich thümer, welche meist von Denjenigen ge nosien werden, welche sich im Besitze besten befinden wag man Kapital nennt, und bleibt selbst ein armer Teüsel, der gerade im Stande ist, sein Leben zu fristen. Und an diesem Zustande hat weder die größere' geistige Begabung noch die größere körperliche Stärke der Kapitalisten Schuld, sondern lediglich der Umstand, daß der Kapitalist eben - Kapitalist ist und der Arbeiter eben bloß ?lkbtiter. ES ist rein unbegreiflich, wie da Je mand behaupten kann, daß es keinen Kamps zwischen Kapital und Arbeit gebe und daß die Interessen Beider identisch seien. Kapital und Arbeit theUen sich in die Produkte der Arbeit. WaS dem Kapital zu füllt, bekommt die Arbeit nicht und waS die Arbeit bekommt, wird dem ttapi tal entzogen. Jede Seite sucht möglichst viel zu bekommen. DaS Kapital be kommt den LSwenantheil, ist aber stets bestrebt auS dem Löwenantheil einen Elephantcnantheil zu machen. Der Mann, der das Identität der Interessen nennt und kein Dummkops ist. kann nur ein Heuchler und Demagoge sein. Drahtnachrichleu.DieDcmokratische National
Convention.
Chicago,. Juli. Der McDonald Club von Indianapolis mit Freunden
auS verschiedenen Städten von Jndiana
kam um 4 Uhr 45 Minuten heute Nach mittag an und marschirte mit Beißenherz Musikcorps an der Spitze, Monroe Str. hinauf nach dem Palmer Hause. Die Tammany und die Jrving'Hall
Demokraten kamen ebenfalls heute Nach
mittag an. '
' Tammany wirft feinen ganzen Einfluß
gegen Cleveland in die Waagschale.
Außerhalb der Stadt New York hat
Cleveland unter den Delegaten des Staates New Y?rk keine Anhänger. Die Oposttion Tammany's ist fo stark, daß
eS nicht möglich erscheint, daß er nominirt
wird. ' '
Der Cook County demokratische Club
durchzog mit Musik an der Spitze die Straßen der Stadt. .
Vor dem Palmer Haufe bewegt sich eine nach vielen Tausenden zählende Menschenmenge. Die Wenigsten davon
befolgen einen bestimmten Zweck, son
dern befinden sich bloß auS Neuglerde da.
Die meisten der Organisationen tragen hohe weiße Jilzhüle und wo man geht und steht, sind diese AngstrLhren sichtbar. Die Plumbergesellen - hatten heute
Nachmittag eine Versammlung und faß
ten Resolutionen, dahin lautend, daß
Butler der einzige Kandidat sei, siie den
sie stimmen würden. Der McD.onaldClub von Jndiana
poliS besuchte heute Abend die Delegation
von Massachusetts und Einer hielt eine
kleine Anrede, worin er sagte, daß In-
dlana ButUr im Falle feiner Nomination
unterstützen würde, daß cS aber die No
mination McDonalds vorziehen würde.
Butler erwiderte, daß die Arbeiter von Massachusetts die Laufbahn McDonald's
mit großem Interesse verfolgt hätten.
Wenn er nominirt werden sollte, würde
ihn Massachusetts herzlich unterstützen. Bayard scheint bedeutende Stärke unter den südlichen Demokraten zu, entwickeln. Butler'S Freunde behaupten, daß er fortwährend Anhänger gewinne, seine Gegner behaupten daS Gegentheil. ES heißt, daß Monstgnore Capel ein geladen wird, die Convention mit Gebet zu eröffnen. BiS jetzt ist eS nicht möglich, auch nur annähernd zu vermuthen, wer die Nomi nation davon tragen wird. Die Freunde der verschiedenen Kandidaten lasten sich
keine Mühe verdrießen, Anhänger sür
dieselben zu gewinnen, aber kein Cinzi ger hat bis 'jetzt solch' hervnragendt Chancen, daß .sich behaupten, oder auch nur vermuthen ließt er sei der Bevor zugte.-.. - -"sv: '"': - :"- EroßeSLatttesst erregt daS Verhalten der New Yorker Delegation. Die Dele gaten von KisgS .County (Brooklyn) werden den AuSschlag geben, ' da die New Yorker Delegation aus Einstimmig keit instruirt ist. .
Die Führer der McDonald Bewegung
hatten heute Abend eine Zusammenkunst,
um über die Art und Weise ihres Vor-
gchenS zu berathen "" m ' ."
Das ProhibltionSgesetz wird
UiU gehandh abt. DeS Moineö, Iowa, C. Juli. Sämmtliche Wirthschaften der Stadt sind geschlossen und ist unter keinem Vor wände etwa? .geistiges" zu haben. Auch in den andern Theilen deS Staate? soll das Gesetz mit Ausnahme einiger Fluß städle strikt gehandhabt werden. Die Wirthe wollen auswandern, oder andere Geschäfte anfangen. G r o ß e r S r u r m. . KansaZ .City, 0. Juli. Ein gestern auSgebrochener Sturm, hat in Rich Hill. Mo., große Verheerungen angerichtet. Die Preöbylerianer Kirche, ein massives Gebäude, wurde demolirt. Ebenso die Methodistenkirche. daS West, end SchulhauS und eine JlachSfabrik. Eine Anzahl Pjrsonen wurden verletzt, glücklicherweise nicht lebensgefährlich. Prohibition in Iowa. K e o k u k. Ja. si. Juli. Nur drei biS vier Wirthschaften schloffen gestern zu, die übrigen verlausten frischweg den gänzen Tag über. DaS ProhibitionS gesetz Zollte bekanntlich gestern in Kraft treten, doch wurde denselbm in Folge der
Feier deS 4. Juli sehr wenig Beachtung
geschenkt. Selbst dlt Wirthghetzer erklärten, daß sie den Wirthen diesen Tag dec Einnahme noch gönnen wollten, vor ausgesetzt, daß dieselben sodann dem Gesetz:, nachlMlent ES heißt auch, daß diejenigen Wirthe, welche daS Geschäft weiter zu führen gedenken, in Zukunft nur Sodawasser und Limonade verkaufen werden. In Davenport wurde dem Ge setze kar keine' Beachtung geschenkt, die Wirthschaften waren sämmtlich offen, und an den Brauereien waren Schilder mit der Ausschrift: Hop Extrakt- ange bracht. Diefer'Stoff wurde jedoch aus Bier sajsern in Biergläseen eingeschenkt, und konnte Niemand gesunden werden,' der im Stande gewesen wäre Hop Extrakt" vom richtigen Lagerbier zu unterscheiden. In einer Wirthschaft wurde Bier unter dem Namen Mum" verkauft. Manche Wirthe traktirten ihre Gäste ohne Geld zu verlangen, andere forderten unver schämte Preise unter Hinweis auf daS Ristko, da? sie beim Verkaufe überneh men. Die meisten Wirthe sind gesonnen, das GeschSst. fortzusetzen, biS daS Gesetz in höchster Instanz gegen sie entscheidet. In Dubuque waren sämmtliche Wirth schasten geschloffen, und fügten sich die Wirthe dem Gesetze. Geldmangel. L a sayette,. Juli. Da die lebte LegiSlatur versäumte Bewilligungen zu machen, sehlt eS der Purdue Universität an Geld; Die Gehalte können nicht auS bezahlt werden und die Lehre? sind in großer Verlegenheit. Congreß. Washington. 6. Juli. Senat. Die meisten der BewilligungSdillS liefen vom Repräfentantenhaufe mit AmendementS ein. Der Senat bestand aus seinen eigenen AmendementS und weitere Conferenzen wurden angeordnet. Die Bill zum,Verbot der Einsuhr von Arbeitern auS dem Auslande unter da selbst abgeschlossenen Contrakten wurde bis zum 11. Dezember zurückgelegt. HauS. DaS HauS schlug die Zeit mit der Bill zur Pensionirung der mexikanischen Vete ranen todt. -
Trotzdem eS offenbar unmöglich ist, die Bill noch in dieser Saison zu paffiren, so
wurden doch alle Anträge, die Bill bis zum Dezember zurückzulegen, zurückgewiesen.
Die Conserenz Comites für verschiedene
Bewilligungsbills hatten sich über ver. schiedene AmendementS nicht geeinigt. DaS HauS bestand aus seinen eigenenBe schlöffen und weitere Conferenzen wurden angeordnet. Per Säbel. Die Cholera. P a r t s, 0. Juli. In Toulon star ben heute an der Cholera 19, in Mar feille 12 Personen. Hier in Paris wurde der zweite Cholerafall angemeldet. Die Nachrichten über den Stand dieser ver heerenden Seuche lauten betrübend, in
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dem sowohl m Toulon alS Marseille der KrankheitSjustand in Folge der großen Hitze (9s Grad) sortwShrend zunimmt. ' Au Paris wird der Times" in Lon don sogar eine Depesche mitgetheilt, wo nach dir z. Z. in Toulon befindliche Dr. Koch auS Berlin die Befürchtung auSge jprochen haben soll, daß die Cholera sich über ganz Europa ausbreiten werde, zu gleich den Rath ertheilend, .man 'solle überall die umsaffendsten AorsichtSmaS regeln treffen. ' . , : . Antisemitisches. ' : Wi t n, 0. Juli. In einer Wahlvtr sammlung kam eS zwischen den Anti.Se mitett und Sozläldemokraten zu ttnem ernstlichen Handgemenge, bei welche? e? der Polizei erst nach einiger Zeit gelang die Ruhevieder herzustellen. St. Petersburg, e. Juli. . Da die bürgerlichen Gerichte in Nischnij Nowgorod sich weigern eine Verurthei lung gegen die Theilnehmer des vor ein! ger Zeit verübten antisemitischen Aus ruhrS, auSzusprechen, sollen nunmehr die Angeklagten vor ein Kriegsgericht gestellt werden. . . Gab fion e krank an einem Cho leräanf a ll. London, S. Juli. Gladstone ist von .-einem. Choleraanfalle heimgesucht worden. . Halbe Maßr geln. Paris, 6. Juli. Die' Regierung be schloß für 14.' Juli nur theilveise eine Ammstie zu erlaffen. Die Montceau LeSmineS Anarchisten sollen begnadigt, Fürst Krapotkin und Louise Michel aber im Gefängniß belasten werden. ' OOitTtfeaCTlOtca. N c tt 7) o x t, 5. Juli. Angekommen : .Lesstng' von Hamburg, .Assyrian", .Monarch- von London, .Aetindal" von Antwerpen, Werra- von Bremen, W. A. Schollen von Rotterdam. NewVork,6.Juli. Angekommen: .City of Rome" von Liverpool. London, 6. Juli. Angekommen: .Britannic- und Austral-. von New Bork. - ; Otarktpreise. 2B i 1 n No 1 Cl. 93c: o. tOlb, 89c. orn-910.2 nett t8c; gcl 52c: gratjch. !lc Safet o.S eil 80c; gemilcht 80e. oggin 58c. ftiitc -111X0. . ÄB i2JX). chtnke ;-l34'c. echttltctn 8. llr. eetten- 10c. Sch,inschml 9-9c Ötti l-Fasrllo $1X0-11.20; Fane, I.W-5.(X); extra tzZLO-42.). tr 12e; im tor 12c. v t t r reamer? 2 22t; Töair, 14c ; oun tr,9-l0e. - ,. bahn r-AIte Se. Lkthnchen iic ar,ffln :o per CrL; 51 $3X0 2J5 per rl.
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