Indiana Tribüne, Volume 7, Number 265, Indianapolis, Marion County, 12 June 1884 — Page 1

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Jahrgang 7. Office : No. 130 Oft Marhland Straße. Nmnmr2i',5. Indianapolis, Jndiana. Donnerstag, den 12. Juni 1884. MaMMaaMBMBaaaMMMManMwaMHMM .W, " I . i I ' ; , ,

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Anzeigen ia dieser Spalte unter dem Titel 4ott lang t-, .(? c f u et) t-, .6 c f u n b c n' wsi: ctlor cu", faweit dieselben nicht .6 C schästkanzeizen sind und den Raum von drei Zeilen nickt -iberst eigen, werden n n t X t g 1 1 t l ich ausgenommen. Anzeigen, welche biZ Mittags I Uhr abge peden weiden, finden noch am selbigen Tage Aufnahme. Aerlangt. Orf.f ..jS ein Reisender. Nur Solcbe mö OlltUlIfir sot sich mtlUn, iit da Whiöky. Geschäft verstehen, und gute Referenzen haben, ".'azufraien bei cchwa&jcher Selig, öS Süd Skeri bun Lira?. 16 sttisi 4- Sine Frau, welche in Hausern vVVlUHCjl waschen will, sucht Beschallt, gung. Nähere, Z9l jndiana Avenue. iT li.f rttts 4 wird eine SteUe von einem janHfli fle anne, der Lust lzat daZ ajrjcfiäft zu er'ernen. Bdrefsite: H&Stt 9lo. 50. 11 4 :vird kschZftigunz t:ßKb N'kl i ,li- ckr Art von einem ingewznder tki, Leutichen. lo- 311 ord East Straße. Ji "jrtt!. werden Stehen von zwei einze sOi VKillfll wanderten deutschen MZschen. ?!o. Ilb AzneZ Ttraße. lsj s1 ss 4- rvird Stellung für iraend ine Ultimi E Arbeit von einem Deutsche. Nachjufrazen No.?Z2 Tennefsee Straße. 16 59 4- ein deutscher nüchterner und -tvi . 1111141 gewandter Nann, um in Sa loonZ und HeielZ Lunchviaren zu verkaufen. City iinegar undPictttng Co., 0 nnb 1(0 Süd Srnifnl wania itraje. 161 -f rtttrt Beschäftigung sucht ein deut OCvlUIiqi scher Nann, elcher der ein fch:n und doxxeUen Buchführung nlchtiZ ist Die ttüen Referenzen feiten? feiner früheren Pnnzlxale in Weeelina W. B . Nehen ihm zur Si'e. ukunft ertheilt die Cffic! dies? BlattkS. G 5 oh s4- mit Arbeit von einem junge t-klllfj Mann, welcher mit Pferden um zuzehen rereht. hier oder auf einer Fann. NZH' :eZ No. W 5 iii Alabama Straß. Hi Verlangt wird ine S:elle all Hauöbälte rln. ranken oder mdenvane r,n von einer ,izoü. Mmrne Dotter?, Ro. li 6ü Äissoari Strafe. 12j CTf sfs4- Ein deutscher Salier suchtBe CvlUIIlli: . schäftigunz. aci,,ufraae ?:s. II2 ?o:t ayne Arenue. IZjn oUt Berlaufen. 24JCIlUr4.II iotze Stab mit Eine große ,ct?e Stab mit schwarillchem Mops; von beiden Hörnern sind die Eviyen adgk schnitten. ?ie.uh war nahe daran ein alb zu wer fen. eer Minder i t gktete, sie gegen angemessene ntschdizunz an Hv. RatthZ! tn Haughiville tu tetoulniren. 12jn Zu vcrrniethen SJ,ßÄÄaS anständigen 'ungen 1'Iann. Nachzufragen No, 19 srd Pine Straße. da Zu veriniethen SSC s wird auch .st dazu gegeben. 0. 2(1 Ost Mirket Straße. da Bequeme Kopf - BcdcGnng hat man sicherlich wenn LaindörFsr. den Hut liefert. Ein großes Lager von LzomnerK)Uleir sük Männer und Knaben. IC Ost Wasbkngtonstr SaloolrErossnnng tlnen freunden, Bekannten und de Publikum i Allaemeiue.l zur Kenntnip. daß ich di Leitung des früher von Herrn Wm. Schtrer geführten aloou No. Vuebauau Straße, übernommen habe und denselben a Samstag 'Abend, ii. Juni, mit einem Feinen Lunch und Musik eröffne" erde. mo,u freundlichst einladet. ireo HIIEGHSK, Geschäftsführer. Große Excursion ! des IM, ,innllp Licdcrkranz nach XüaöTinÄHoIlIIl 5 am Sonntag, den 15. Juni. -Abfahrt 7 Uhr Morgens. Nuudfahrt !YS.Ä5(U). dicket zu haben bei: John Frick, Ecke Co7umbia und Malott lve. ; Christ. Kampf, Tl esi Market: Wm. Hecker, 600 Oft Et. ClairT'Strape: John Klein, Union Holle; John Bernhart, Mozart alle ; rnst Knodel, 11? Ost Wasyina.t,n Straße ; Fr. Mack, 22 Süd Meridian: Wm. Weiland, Ecke Rah und Äridia Straie ; Lhrist Stein, 17 Vance Alock, Peter Leser, 20 Nord Telaware Tlraße und im Union Depot. DaS Comite. Dr. O. G. Pfass, Arzt, vttuoarzt Geburtshelfer. N a ch f o l g er d e i II. 0. Pantzor, Cffi:t ud Wohnunz : Dr. 3raliso" A.V011110. Sprechstunden: oi . mittl(l5 .itt.a, von 2 01 ur.-. --

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Neues per Telegraph. W e t t e r a u S , i ch t e n. ' Washington, 12. Juni. Aegen schauer, darauf warnuktS klare Wetter, veränderlicher Wind. Opposition spresse. New York. 12. Juni. Die Evln ing Post" zählt folgende Liste npubii kanischer und unabhängiger Blätter aus. welche Blaine opponiren : New York Tim:?, New York Herald, Harper'S Weekly. Puck, Rochester Post und l?x. preß, Rochester Herald, Syracuse Herald. Flushing Time, -Boston Advertiser. Boston TranScript, Boston Herald. Springfield Repullican. Philadelphia Record, Philadelphia Times, Chicago Times, Chicago Rews. New Haven News und New York Evening Post.

Opposition gegen B ! a i n c. New Bork, 12. Juni. Harper's Weekly setzt heule in einem längeren Ar ikel die Gründe auseinander, warum eS Blaine nicht zu unterstützen beabsichtigt. ES sagt, dafr die in Chicago gemacht? Nomination Republikanern die Ueber eugunz ausgedrunzen hat,dav die groKen Zwecke der repuvlilanliqen Partei, ehrliche und sparsame Bervaltung, fried iche und ehrenhafte auZwörlige Be ieZungen, die Reinigung des öffentlichen Dienste?, Reduktion der Einkünfte it. s. w. nicht durch einen republikanischrn Erfolg erreicht erden. Allerlei. - Also Tilden will nicht. Nun hat McDonald wieder eine Chance. Der hiesige .Sentine!" von heute morgen sagt : Die einzige gichtige Fra ge, welche in der Nalionalpolitik zur Zeit dem Volke vorliegt, ist die Tariffrage. Die Demokraten sollten keinen Mann für die Präsidentschaft nominiren. dessen Ansichten in oieser Frage nicht bekannt sind. Der Sentinel- hat ziemlich Recht. Di: New Vorke? Unabhängigen, CurtiS, Schurz :c. wollen also, wie auö einer gestrigen Depesche hervorgeht, sich an die demokratische Nationalconvention wenden und derselben Kandidaten vor schlagen. Entweder beruht die Depesche nicht aus Wahrheit, oder diese.Unadhängigen treiden ein heuchlerische? Spiel. Sie sind alle miteinander viel zu erfahrene Politi ker. als dafc sie im Ernste glauben könnten. die demokratische Parttl lasse sich von ihnen Vorschriften in der Auswahl ihrer Kandidaten machen, und so kann man ihr Verfahren blos; als einen Versuch betrachten, sich den Weg zur Rückkehr in den Schoob der allein selig machenden republikanischen Partei zu ebnen. So einsam draußen in der Kalte wird's den Leuten nicht gefallen Den Herren Schurz und PreloliuS hat e beliebt, Blaine einen Deutschen Hasser zu nennen, und sämmtliche demo kratische Zeitungen schreiben cS mit Gusto nach. Noch ist es aber nicht einer ein ji gen Zeitung eingefallen. Beweise dasür zu bringen; noch haben sie nicht ver sucht, eine einzige Aeußerung, eine ein zige Handlung Blaines zu erwähnen, um diese Behauptung zu begründen. Dagegen sagt die Chicagoer Freie Presse, nachdem sie diese Anschuldigungen erwähnt, folgendes: Indem er sen:n Sohn die deutsche Sprache lernen liek, indem er ihm eine zum Theil deutsche Erziehung gab, in dem er ihn aus deutsche Hochschulen schickte, indem er sich den Steuöens von der liebenswürdigsten Seite zeigte, so daß einr von ihnen seinen Sohn aus den Namen Blaine taufen ließ, indem er mit den SteubenS in New Vork das densel ben von den Gesangvereinen Liederkranz und Arion zu Ehren gegebene Banket besuchte und dort aus die Deutschen einen Toast ausbrachte, hat er gezeigt, daß ihn kein Knownothing'Geist beseelt." Stimmen der deutschen demokrati schen Presse. (New Jersey Deutsche Zeitung.) Die Nomination Blaine'S erleichter den Demokraten den Sieg in der kom menden Wahlcompagne sehr bedeutend, ja er macht einen demokratischen Sieg zur Gewißheit, wenn die demokratisch Partei nur einigermaßen klug verführ und sich beim Entwurf der Platform die republikanische zum Muster nimmt, um zu lernen, wie man eö nicht machen soll und einen tüchtigen Mann als Candida ten ausstellt. Trotzdem bedauern wir die Nomination Blaine'S aufrichtig, denn sie bedeutet eine entschiedene Niederlage der Reform. Republikaner, die sich in den ersten Tagen der Convention so wacker gehalten haben, daß man schon mit Be aus ihren Sieg rechnete. Wir v;. m,:,: m,;.' vivuuilli l'l vtvuiiMiiiin vmiiiv v(

sie zeigt, daß ein großer Theil dks ameri

kanischen Volkes sür die Forderungen nach Reform, sowie nach Umkehr aus dem betretenen verderblichen Wege, welche die Z:it an die republikanische Partei stellt, kein Verständnik hat. (Teulscher Korrespondent" Baltimore.) Die Nomination Blaine's ist wohl eine schlechte, aber darum noch lange keine schwache. Die republikanische Par tei weiß, daß sie mit einem Candidaten. wie Blaine, um ihre Existenz kämpft, und sie wird sich mit dem Muthe der Ver zweiflung wehren, noch viel entschlossener, als es im Jahre 1876 der Fall war. (Philadelphia Demokrat) So ist denn endlich James G. Blaine zu dem Ziel gekommen, nach welchem sein Ehrgeiz schon so lange strebte, nach der Nomination seiner Partei zum Präsidenten'Amt. nachdem er aus drei Conven tionen schon unter den Candidaten und auf zwei derselben säst an jenem ersehn' ten Ziele gewesen war. Blaine theilt mit all' seinen Conkurrenten, über welche er siegte, alle jene zahlreichen Fehler, welche jenen politischtn Demagogen gemein sind. aber er übertrifft sie vielfach an Kennt nissen und Fähigkeiten und Genie. Ob er damit sein weiteres und noch größeres Ziel, die Wahl zur Präsidentschaft, erreichen wird, ist eine Frage, deren Löwng der Nation selbst überlassen bleibt. (')!. I. Staat-zeitunz.) Die republikanische Partei wild es aufgeben müssen, mit Blaine als Ban nerträger, beiden conservativen, surcht samercn Leuten a!S die sichere Partei zu gelten. Blaine's Magnetismus" stützt stch auSschlZcklich auf sein ''sjrniik" ; sekc Candidatur ist eine Appellation an den Unternehmungsgeist, an die Eitelkeit' an die Großmachtsgelüste, wobei cS aus die Mittel gar nicht ankommt. Durch diese Candidatur wird da? confervative Element in der Partei vollständig zurück gedrängt und das monopolistische Speku äntenthum. mit welchem Blaine immer verbunden war, wird an der Spitze der Partei marschiren. Wenn auch die soliden Millionäre die Parteilasse nicht mehr sülen werden, so werden eS um so mehr die BSrsen'Könige thun. Die Riesenspeku ationen, welche sich, während Blaine StaatsfekcelSr war, über mehr als einen Continent erstreckten, werden mit Gier aufgenommen werden. Wohin die Ver. Staaten auf dieser Bahn gelangen wer den, ist unschwer vorauszusehen. (.Cincinnati Volksfreund.") Blaine verhöhnte im Bundeöfenat den Deutschen Carl Schurz, den Sekretär des Innern, weil dieser ein Fremder" sei, und nahm überhaupt sehr häufig die Gelegenheit wahr, sich über Deutschland und die Deutschen lustig zu machen. Die brennende Frage der p?rsönlichcn Freiheit wird in der republikanischen Platform ganz todtgeschwiegen. Blaines Candidatur steht zu verschiedenen Punkten des republikanischen Parteiprogramm?, wie es die Convention angenommen, in vollständigem Wider spruch. Namentlich muß ihm aus der Planke, welche von der auswärtigen Politik handelt, ziemlich schwül werden. Die Erklärung, daß die republikanische Partei eine Politik verlangt, durch welche Verwicklungen mit anderen Nationen vermieden werden, ist eine recht deutliche Verdammung des Blaine'schen Groß machtsduselS, und es wird der republi kanischen Parteipresse nicht leicht werden, ihren Candidaten, resp, dessen osfenkun digen Record mit diesem Programm in Einklang zu bringen. Drahtuachrichirn. Abschied Washington, 11. Juni. Aon Eisendecher, der deutsche Gesandte ver abschiedete stch heute beim Prästdeuten. Also nicht. N e w Y o r k, 10. Juni. Tilden rich tele ein lange und nussührlicheS Schrei ben an Daniel Manning. en Borsttzen den des demokratischen StaatZ'ComiteZ von New Aork, in welchem er die Präst bentschastskandidatur posttiv ablehnt, weil seine phustschen Kräfte dazu nicht ausreichen, weshalb er seine öffentliche Lausbahn als abgeschlossen betrachten müsse. Ein Monopol. New York. 11. Juni. DieBrutto Einnahmen der Western Union Telegraph'Compaguie werden stch in dem am 30. Juni ablausenden Jahre auf 20 Millionen Dollars belaufen. Ueber 2 Millionen. New York. 11. Juni. Die AerKindlichkeiten der bankerotten Bank sirma M. Bogert und Co. belaufen stch auf $2.100.000. $100.000 unterschlagen. Cleveland, 11. Juni. Jsaac A. Stanley der "paylng tcller" der National Bank rf Commerce wurde heute

wegen Unterschlagung von Nv0.0tX) ver.

hastet. Cassier Garretson zählte gestern den Reservefond nach und fand den Manko. ?lus Befragen erklärte Stanley, daß ihm vor einem Jahre eine Schuld auf sein Haus von $800 viel Sorge machte, daß er Geld aus dem Reserve fond nahm, um damitzu spekulircn und mit dem Gewinn die Sckuld abzuzahlen, dab die Spekulation unglücklich ausfiel. daß er darauf mit aus dem Reservefonds entnommenen Gelde weiter fpekulirte und daß auf diese Weise $100.000 verloren gingen. F ü r-Ti l d e n. Stock ton, Cal.. 11 Juni. Die demokratische StaatSconvention wählte heute Delegaten zur demokratischen Na tionalcor.ention und instruirte dieselben für Tilden und HendrickS. . DreiJahre. Hartford. 11 Juni. - William G. Morgan, welcher Gelder der Banlsirma Putnam und Carl unterschlagen hatte, wurde zu drei Jahren Zuchthaus rcr urthcilt. N ä g e l p r e i s e. P i t t s b u r a. 11. Juni. Die Asso ciation der westlichen Nagelfabrikanten reduzirtc den Preis der Nägel von $2.00 auf $2 10p:r Zkeg. N o m i n a t i o n. Ciricinnati, lt. Juni. Die Republi kaner des 11. Ohio Distrikts nominirten gestern CharleS H. Grcsvenor sür den CoNgreß. 5 o a g r e ß. - .Washington. 11. c UNk. Senat. Der Senat bestand auf seinen Amen demeuts zu den Bewilligungen für den Distrikt Columbia und ein Conscrenz Comite wurde ernannt. Der Senat verhandelte darauf in ge heimer Sitzung über die Bewilligung von $250,000 zur Ausführung der Neutral! tätöakte. Bei der darauffolgenden öffentlichen Berfammlung verlangte West zu wissen. wozu diese bedeutende Summe nöthig sei. Der Vorsitzende deS Comite? gab da rauf leine Antwort. Van Wyk beantragte- darauf, als Amendement, daß von den $250,000 Nichts direkt oder indirekt durch die Ne gierung von Nicaragua an die Eigen thümer der der CanalCompagnie von Nikaragua bewilligten. Concession bezahlt werde. Das Amendement wurde auf den Tisch gelegt und der Antrag auf Wiedcrer wäguug wurde gestellt. Dieser Antrag wurde in geheimer Sitzung besprochen und als die geheime Sitzung aufgehoben war und man abstimmen wollte, war kein Quorum mehr da. H aus. Die Fluß und Hasenbill wurde des Weiteren besprochen und mehrere Amen dcmcnts zu derselben wurden passirt. Ver Kabel. N a ch C a n o s s a. Berlin, 11. Juni. Bei derheuti gen Wiedereröffnung des Reichstages, nahm derselbe in dritter Lesung den An trag Wiadthorst'S an, daß das Gesetz, nach welchem Geistliche, die ihre kirchlichen Funktionen ohne Zustimmung der Regie rung ausüben, in's Gefängniß gesteckt und verbrannt werden" wieder aufge hoben.werde. Das internationale tt a p it al. Berlin, 11. Juni. Die Kreuz, zeitung-, das Organ der Conservativen, erinnert England daran, daß in Deutschland die Kapitalisten 120 Millionen Mark egypt'scher Bondö im Besttz haben. W ird auS g eliefert. B e r ! i n. 11. Juni. Kapitain Dagaiff. welcher bekanntlich dem berüchtigten russischen Polizeipräsidenten Oberst Su deitin den Garaus gemacht hatte, wurde hier verhaftet und wird an Rußland ausgeliefert werden. (Letzteres hätte der Telegraph nicht hinzufügen brauchen ; das versteht stch in Berlin von selbst.) Zur Heiligkeit der Ehe der Großen. London, 11. Juni. Der Han del, durch welchen der Großherzog von Hessen'Darmstadt sich von seiner Frau loskaust, ist perfekt geworden. Der saubere Herr zahlt seiner grau, Madam Kalamin, eine Abstndungsfumme von $125.000 und eineJahresrente von $5000. Auch wird dieselbe mit dem Titel einer Gräfin von Ronarod beglückt. Subscription für eine Südpol-Expedition. London, 11. Juni. Dahier will der schwedische NaturforscherNordenSkjöld eine Subscription für eine Südpol'Ex pedition eröffnen. Die dänische Regierung hat einen namhasten Beitrag der Kosten (circa 200,000) zugesagt.

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