Indiana Tribüne, Volume 7, Number 260, Indianapolis, Marion County, 7 June 1884 — Page 1

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ASV tP'Mifnnii' iww Wv4 Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nnmmcr 2',0. Indianapolis, Jndiana. Samstag, den 7. Juni 188.

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Blaine und Logan.'

Da? Ticket, welches die Republikaner gestern ausstellten, kann man, am ten gedruulichen Ausdruck anzuwenden, ein .starkes" nennenl ES besteht aus einem Civilisten und einem Soldaten. Blaine begann seine Lausbahn als Journalist in Kennebec. Maine. war 1858 Mitglied der Legislatur. 1802 Mitglied des Congres. seS. 1509 Sprecher des HauseS. 1879 Bundessenator und unt Garfield Sek retZ: deZ Auswärtigen. Er ist 5t Jahre alt. Logan ist 7)8 Jah:e alt. machte den mexikanischen Krieg mit, war L 87,2 Mit glied der Legislatur von Jllinol?. trat während des Kriegs als Oberst in die Armee ein und stieg zum Generalmajor auf; 185 wa: er Mitglied deS CongreZ' skS. 1871 wurde er Bunde'scnator, waS er zur Zeit ist. Im Allgemeinen wird die Nominalion mit Befriedigung ausgenommen. Gegen Logan ist absolut gar nicht? einzuwen den, sein Nus ist ein solcher und seine Beliebtheit unter den früheren Soldaten ein: derartige, daß sich wohl schwerlich eine Stimme gegen ihn erheben wird. Blaine ist ein äußerst sähige. that kräftiger Mann, der sich in vielen Krei sen einer ganz auöekordenllichen Beliebt' heit erfreut. Die .Westliche Post" und die .JUinoiö StaatZzeilung" haben versucht, eine Opposition unter den Deutschen acien ihn in's Leben zu rufen und sich dadurch bloü in die demüthigende Lage versetzt, als Parteiblätter einen Kandidaten unter, stützen zu müssen, dem sie opponirten. Die Opposition der Westlichen Post" rührt hauptsächlich davon her. v Blaine Herrn Schurz nicht sympathisch ist und Schurz bei der (5onvention nicht durchdringen konnte. .Bon einer allgemeinen Opposition der Deutschen gegen Blaine ließ sich, so weit Nichts bemerken. Im Gegentheil hat Blaine seit seiner auf merksamen Behandlung der Nachkomme Steuben'Z vor einigen Jahren bei den Deutschen eine Stein im Brett. Um aber doch Etwas gegen, ihn zu sagen, wird die immer sehr gelegene und bequeme Behauptung aufgestellt, er sei ein Temperenzler, welche Behauptung jedoch jeder Begründung entbehrt. Je denfallS hat die Convention, vor we cher Blaine der Hauptkandidat war, alle Bemühungen der Temperenzler und der Prohibitionisten unberücksichtigt gelassen. Im Uebrigen wollen wir abwarten, waS die Demokraten thun, und seh'n, ob sie'S bester ode? schlechter machen. Neues per Telegraph Eine Serenade. W a s.h in g to n, 7. Juni. Als die Nachricht von der Nominatlon Logan'ö eintraf, brachten ihm die ffarbigen eine Serenade. Stellt dieZahlungen ein. Detroit, Mich., 7. Juni. Das Bankgeschäft von Leroy. Moore & Eo. zu Greenville in Michigan stellte heute die Zahlungen ein, angeblich, weil Ban ken in Detroit sich geweigert haben, Wechsel deS GeschSfeS fernerhin wieder zu diskontiren. Blaine und Logan. Sozial :epfche der Jndiana Tndü:,t".) Chicago,. Juni. Die erste Abstimmung heute morgen ergab, dafe Blaine stärker und Arthur schwächer war, als man vermuthete. Noch auffallender zeigte sich dies bei der zweiten Abstimmung, welche ciwieS, daß Arthur seine ganze Stärke bei der ersten Abstimmung schöpft hatte. Blaine hatte dagegen 17 Stimmen gewonnen und da? Vertrauen der Anhänger Blaine'S wuchs. Als das Resultat der dritten Abstimmung einen weiteren Rück schritt Arthur'S und einen noch bededeu tenderen Fortschritt Blaine'S zeigte, brachen die Anhänger des Letzteren in einen Jubel au, der keine Grenzen kannte. Zudem verbreitete sich noch das Gerücht, daß Logan an die Delegation von Illinois die Weisung ttlegraphikt habe, die sür ihn abgegebenen Stimme aus Blaine zu übertragen. Die Gegner Blaine's waren bestürzt und suchten Vertagung herbeizüsühren, um Zeit zur Berathuncund zur Sammlung zu bckom men, aber der Antrag aus Vertagung wurde mit großer Mehrheit verworfen. Unter furchtbarem Lärm und kolossaler Aufregung begann die vierte Abstim mung, d:ren Resultat war, daß Blaine mit 511 Stimmen die Nomination er hielt. Nun entstand der bei solchen Gelegenheiten immer vorkommendeJubel. der wahrhast ohrenzerreibend war. Kurz nachher lief eine Depesche Arthur'S an Blaine. ein, worin Eesterer Letzterem zur Nomination gratulirte und welche Depesche vom Vorsitzenden verlesen wurde. Die Convention vertagte sich darauf bis Abends 8 Uhr.

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10 große Shows trqges rer Schüler in Göthe's .Fausteinfiele der da fagt : .Mir wird von allen dem so dumm, AIS ging' mir ein Mühlrad im Kopse herum." Er beantragte, daß die Tagsatzung den Antrag aus den Tisch lege, daS heißt, über dknselben zur Tagesordnung über gehe. Hilgard'S Vorschlag wurde mit 258 Nein gegen 15 I a abgelehnt. Dr. Starckloff, der Vorsitzende des Bundesvorortes, und zugleich auch Vor sitzender des Bericht erstattenden Aus schusses, sprach sich für Annahme des Zu satzes, beziehungsweise der Abänderung aus, obgleich er selbst ein Gegner deS CommunismuS sei. Die Ziele des Tur nerbundes aber seien ideale Ziele, und deshalb habe er sür das Ziel. daS in dem unter Debatte befindlichen Zusätze aus gesprochen sei, auch gestimmt. Der Turnerbund müsse an seinen Idealen fest halten. E. Herrmann Boppe erklärte, daß er gegen den Antrag, den Ausschuß bericht auf den Tifch zu legen, gestimmt habeweil er glaube, eS wäre Feigheit, einen Antrag von der Wichtigkeit, wie es der Antrag des Ausschusses sei, so bequem ohne Debatte auS der Welt zu schaffen. Er könne sich aber sür den Antrag besten Zwecke sich praktisch nicht durch sühren lassen, und dessen Annahme den Zwecken und Zielen deS Turnerbundes eine große, ungeahnte Erweiterung geben würden, nicht erwärmen. Da zudem vohl die wenigsten Turner das nöthige Wissen und Verständniß in dieser Frage besäßen, so beantrage er siir den AuS' schuk'Bericht folgendes Subflitut : Da Bestrebungen im Sinne einerVergesellschaftlichung der Produktionsmittel und des Grund und Bodens immer mehr das Jnlenne der Völker in Anspruch neh men, empfiehlt die Tagsatzung allen Bundcsvereinen aus'S dringendste, über diese Frage Vortrüge und Debatten zu veranstalten, damit über den Werth oder Unwerth solcher Reformbestrebungen sich mTurnerbunde möglichst richtigeUrtheile bilden mögen. Ferner empfiehlt die Tag satzuna den einzelnen Vereinen die An schassung fachbezüglicher Werke sür die Äerelnsbibliotheken.Spieß sprach sich gegen alle Halb beiten und für gerade Maßregeln, und Höchster fvrack sich gegen jede Abände rung der principiellen Beschlüsse aus, wesyalv er sich dem Antrage BoppeS an schloß.

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h Gi in einer. Ans N n r . e i n Gloy von Chicago konnte Boppe's Antrag nicht begreifen. Der Abändc rungsantrag de? Ausschusses sei Com munismuS,aber derEommunismus sei der einzig Fortschritt dieser Tage, Und wcnn der Turnerbund dem Fortschritt dienen will, so müsse er dem Communismus in die Arme laufen. Hilgart sprach sich gegen die doctrinäre Fassung der Vorlage des Ausschusses auS, und erklärte, daß die in der Vorlage ausgesprochenen Ansichten nicht die Zwecke und Ziele deS Turnerbundes ver träten. Carl C.Winter von Danville, Jlls.. schließt sich dem Antrag des TurnerL Bopve an. Er ist für Unterdrückung der Monopole, und für Uebernahme der Eisenbahnen durch die Bundesregierung, will aber nichts von der .Vergesellschaft lichung- wissen. Die Erreichung der Ziele, wie sie der CommuniZmuS anstrebt, würde Sclaverei, nicht individuelle Freiheit schaffen, wie sich aus dem Leben in der kommunistischen tzolome m Amana in Iowa ersehen lasse. Er sei für Boppe'S Antrag. SpreK sprach nochmals zu Gunsten der Vorlage, und empfahl den Delegaten zur Klärung unrichtiger Ansichten die Lectürc der Werke von Marx, Engel, Bibel. Liebknecht und Anderer. Turner Spieß knüpfte an diese Empfehlung einen längeren Vortrag über Sein und Wesen des Sozialismus. Der Schluß der Debatte wurde bean tragt und angenommen. Von den noch vorgemerkten Rednern sprach zunächst Schriftwart Bollinger ge gen den Vorschlag des Ausschusses und schloß sich dem Substitute Boppes an. Gustav Donald richtete an Gloy von Chicago die Frage, ob er schon daö neues te. in diesem Jahre in Leipzig erschienene Werk Mox Nordau's .Die conventionel len Lügen oer Cultur Menschheit" gelesen habe. Donald verwahrt sich dagegen, als cb diese Frage die sozialistiche in Turnvereinen nicht besprochen werde, er fei aber dagegen, daß der Turnerbund in einer Frage, in der stch die Apostel und Führer des Communismus selbst noch nicht klar und einig seien, so entschieden Stellung nehme, wie dies der Ausschuß antrag wünsche. Nachdem Gloy nochmals für Annahme des Vorschlages des Ausfchusses und mehrere Delegaten gegen Annahme des selben gesprochen hatten, schloß Boppe die Debatte mit dem Hinweise darauf, doß er den Communismus als einen Stillstand bezeichnen müsie. Deßhalb sei er prinzipiell gegen Kommunismus und betrachte das von ihm empfohlene Substitut als das größte Zugeständnis daS der Turner bund machen könne. Beider hierauf nach Bezirken vorge nommenen Abstimmung wurden für An. nähme von Boppe'S Substitut 341; gegen Annahme desselben GG Stimmen abgege. ben. Boppe'S Substitut war somit an genommen.

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