Indiana Tribüne, Volume 7, Number 231, Indianapolis, Marion County, 9 May 1884 — Page 3
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Chicago, St, Louis and Flttsburg Xfcoilroaa. SeU-Tabtlli für durchgehende und Lokal-Züge. Vom 17. Febr. 1833 an: bljt nttlafltn da Uaiou.Dexot, Jadxtt., folgt:
etattonev. iechnll,g,Pofl,ug.i?chll,z JUcorn. bsJndianarl' ttk.Ssmb'gTtt? m RichNd .... Dayton... .. . Piaua . Urdana 4:2fiCrn 6:20 . 6:3 . ! 8:1.7 8:! 8 l ' 9:56 - flO:c IZ:ö9Rui 4:W3lw f.WS :13. :io. 6:4i 7:12 ( 8:57 , 8:'9 ( 9:52 , ii: , 1:37 3:3) , 3:47 , 4:51 6:40 . Celantbul.. . ewark ll:305lw . Stcubensiflc. . 5:(9 6:tj . 7:02 . 2:Z7Lm . Sh,lig . Vtttiburg.... HarriSburg... Balttmort.... Washington.. . Vhiladelvhia. . Hort.... . ofton 4:24 . 8:02 . 6:17 . 4:ttCm 2.20 ::::::: T:40 . 8:50 . 7:io , il:2j . S.ZöNm 5:10 6:1 . 5: . 7: . 7::os, Tüaltch. Tüaltch. augn Sntg. Puümann' vlajl. Lchlaf. nd Hottl.Qager. durch Hl Pittkdora. Harritburg. dildlxhta und Voxt, ohne Äcchsel, Bis in kZzsknchs? nach alttmon. VashmLton und VoSon. fta Warnt. xtiA allen Cft!iAa CtiMtn sind in llen HlUVt'F,h:kartn.raS tl QKkn und in dm tadtMuau,. et JZinot und LLasktnaton Strafte und iat Union sot Sumu.
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Gesühnte Schuld. Roman auZ dem EngllZchtn, fil Hai&eitet von Heralne Franleuße!.
lgortsebung.) Ak y st i f i k a t i o n e n. Lady Edith hätte am liebsten Fairleigh Mancr verlassen und bei VcNvandten oder Freunden ihren ferneren Wohnsitz genomtnen, anstatt mit ihrer Schwester weiter zn leben; aber sie hosste,wenn sie sie scharf überwachte, eine Spur zu K'rn Cite zu finden, wo Ernst verborgen gehalten wurde. Auf den Rath Leigh Nansvms nahm Ladv Edith den Burschen ack Mole als Reitknecht in ihre Dienste. Er war von Lady Higham persönlich nicht gekannt und konnte sie daher überwachen, ohne Verdacht n erregen, lber Lady Higham schien gar nichts zu verbergen zu haben. :Sie kam und ging ganz vsten ihrer Wege. Tie Zeit kam immer näher, wo Lord Vansittart zu seinen Eltern zurückkehren mußte, da sein Vater noch immer leidend und unfähig war, zu reisen. Um daher seiner Verlobten näher snn zu können, hatte Lord Vansittart Lady Higham überredet, für einige Zeit ihren Aufenthalt in Castle Eary zu nehmen, einem Jagdschlösse ÄaS die Familie Leicester. unweit von Lord Vansittart'ö Wohnsitz besäst. Ein Theil dieses Sälößchens war zwar bereits verfallen, aber es waren noch genug bewohnbare Räume daselbst vorbanden. ?kachdem es zwischen Lord Vansittart und, seiner Verlobten vereinbart worden war, daß diese Uebersiedlung nach Eastle Eatt). zu einem bestimmten Zeitpunkte stattfinden solle, reiste Lord Vansittart ab. Kaum war ihr Verlobter sott, als Lady Higham oie Maske der Heiterkeit, die sie so länge zu tragen genöthigt gewesen war, fallen liest. . Mit, ernster, fast sorgenschwerer Miene ging sie umher. .Auch das Verhältnist zu, ihrer jüngsten Schwe'gestaltete sich immer unangenehmer. Lady Edith sprach nie ein Wort zu' ihr, wenn sie mit ihr allein war, und wich ihr so viel als. möglich aus. Ihr und Alirens bleiches und kummervolles, Aussehen war allein schon ein bitterer stuinmer Vorwurf. . .Aber.obgleich sie es Beide aussSchärfste bewachten, konnte sie nichts entdecken, was mf die Spur des Verschwundenen geführt hätte. Es gab keine geheimnistvollen Abwesenhoiten von . Seite Ladv Elarence's, wie sie zu erivarten gewesen wären, wenn sie ihren Gefangenen besucht hätte, und eine Zeit lang hatte es den Anschein, als bätte .maN 'sie ungercibterwejse verdächtigt. Eines Tages jedoch erschien tte Abends nich zum Thee, und Grace Shelton erklarte, daß ihre Herrin sicb erkältet habe und zu Bette geLangen sei ; daß sie aber am nächsten Tage beim Frühstück wieder erscheinen wolle. Am nächsten. Morgen berichtete Grace Shelton jedoch, daß ihre Lady noch nichi Wohl genug sei, um herunter zu kommen, und sich einen Tag hindurch Ruhe gönnen wolle. . Lady, Edith ahnte nun, daß sich hinter diesem angeblichen Unwohlsein ihrer Schwester etwas Anderes verberge ; aber sie konnte nichts mehr thun, als Jack Mole den Auftrag . geben auf's schärfste aufzupassen, ob sich nichts Verdächtiges begebe. ' Ladv Edith's . Annahme, . daß ihre Schwester sich nur zum Scheine krank ge meldet habe, war aber vollkommen berechtigt; denn an demselben Abende, an dem sie hrtte sagen lassen, sie könne nicht zum Thee kommen, verliest LadyHigham heimlich, und in den Kleidern ibrer Kammerfrau, das Haus. Ungesehen und unbemerkt gelang es ihr die nächste Bahnstation zu erreichen. Dann nahm sie eine Karte zweiter Klasse und fuhr ohne Aufenthalt nach London. In der großen Hauptstadt angelangt, miethete sie sogleich einen Wagen und fuhr nach der Kanzlei Mcldrunl's, den sie durch einen Brief von ihrer Ankunft in 5lenntnist gesetzt jatze. Er war selbstverständlich bereit,, der für ihn so , wcrtbvollen Klientin neuerdings mit allen Kräften zu dienen. Sehr, gegen ihren Willen war sie ge nöthigt Meldrum in ihr Vertrauen zu ziehen. Sie durchschaute ihn jetzt vollMndig. Für Geld war er zu jeder Handlung bereit. ' Dieser junge :. ensch, der mich aus meiner Stellung erdrangcn will," begann sie in ihrem, sanftesten Tone, wird in seinem Vorhaben von dem einfältigen alten Barönet Sir Gcxrge Tranter unterstützt." ... 9cun würde es dem Bewerber schwer werden, seinen Betrug durchführen zu können, . wenn der Baronet , nicht ein bestimmtes, von meinem Vater unterzeichnetes Schriftstück besäße," fuhr sie in glatteni Tone fort : es ist dies eine Erklärung bezüglich seiner eigenen Identität, sowie der dieses gebeimnißvollen jungen !enschen."
Was soll ich thun, meine Lady?" fragte er. Um dieses Schriftstück sammt allen am dern, den jungen Mann betreffenden Papieren zu besitzen," fuhr sie fort, gäbe ich mit Freuden tausend Pfund." Wirklich V schrie Meldrum. Ich glaube aber, daß Sir George Tranter eS in sehr sicherem Gewahrsam halten wird.' . In seinem Studierzimmer ist ein kleiner Schrank, den er immer auf's sorg faltigste versperrt hält. Ich glaube, dort wird das ' Schriftstück zu finden sein," drängte sie. J Ich werde einen Agenten reichlich be zahlen müssen," versetzte Meldmm in bedeutsamem Tone. A!eine Lady verstand sogleich den Wink und händigte ihm eine bedeutende Summe für Auslagen ein. Wer bat mit ihm zusammen in Churck FarmLelebt ?" fragte Lady Higham nach einer Weile; in dem Hause, wo er als Wildhüter verborgen war Zwei Ausländer der eine Wal ein Italiener, der andere ein alter fraw . . . -s - . .
zösischer Gentleman, den ich ihn einmal, als ich hinter einer Hecke verborgen lauschte, Großvater nennen hörte," sagte der Detektiv. Ah," versetzte Lady Higham, leichenbläß werdend; ist er also wirklich auch im Komplotte gegen mich, wie ich es ahnte; dann darf ich keine Zeit vcrlie-
ren." Und sie und Meldnim besprachen dami eingehend, was zu thun sei. Befriedigt von allen Vereinbarungen, verließ Lady Higham dann ihren Helfers!e!fer, hielt sich den größten Theil des .agcs über verborgen und erreichte nach eingebrochener Abenddämmerung Fairleigh Hall wieder. Verstohlen schlich sie durch den Park und gelangte auf ihre Zimmer. Sie war aber doch nicht unbemerkt geblieben ; Jack.Mole hatte sie kommen gesehen und trotz ihrer Verkleidung sofort erkannt. Er beeilte sich, Ladv Edith von seiner Entdeckung in Kenntniß zu setzen. Sie schrieb sogleich an Edward Tran ter, um ihn von dem Vorgefallenen in Kenntniß zu setzen und er kam zeitig am nächsten Tage zu ihr. Sie konnten jedoch unter diesen Umständen nichts Anderes beschließen, als Lady Higham von Jack Mole nur noch schärfer überwachen zu lassen. Während . Edward Tranter diesen Befuch in Fairleigh Hall machte, war in Tranter Hall ein wie ein Prediger gekleidete? Mann erschienen, der einen Empsehlungsbrief an Mr. Edward Tranter vorwies. Mr. Edward Tranter ist ausgegangen und Sir George ist zu krank, um Jemanden zu empfangen," sagte der HausHofmeister. ' Ich bin - in einer sehr wichtigen Angclegenheit von .London gekommen," versetzte der Mann, dringend. . Ich möchte Mr. Edward Tranter erivarten ; und könnte mir die Zeit einstweilen mit einem Buchevertreiben, wenn Sie die Güte hätten, mich in die Bibliothek zu führen." Der fremde sah so anständig, a fast ehrwürdig aus, daß der Haushosmeister ihn, ohne den geringsten Verdacht zu hegen, in die Bibliothek führte und ihn dort allein ließ. Der Fremde schritt dann an den Bücherregalen auf und ab, anscheinend die Titel der Bücher betrachend. Tann öffnete er die Thüre und horchte aufmerksam. Sämmtliche Dienstleute waren im Erdgeschoß ; er fühlte sich daher vollkommen sicher. Auf der anderen Seitedes Zimmers war eine Thüre; er öffnete sie und fchaute hinein. Wie er es erwartet hatte, wär es das Studierzimmer, und nach der Art ei nes folchen eingerichtet. Aus einem Tische in ter Mitte dieses Zimmers stand ein kleiner, mit Messingbändern beschlagener Schrank. Der fremde Mann näberte sich demselben. Er zog ia r.- rr.if..' .t. ..a c . fl-.f r. Kyi einen wtUMtvuno aus oer "i.aime, der Hluei von allen iZiropen und zormen enthielt. Nach kurzem Suchen hatte er den gefunden, denn er brauchte und öffnete diefes kostbare Behältniß, in welchem der Baronet alle seine wichtigen Privatchriften aufbelvahrte. Er prüfte die verchiedenen Packete sorgfältig und stieß ilötzlich auf eines, das mit drei großen, rothen Siegeln versehen war, die des Baronets Monogramm enthielten und um daö ertra noch eine Schnur herum gebunden war. Das Päckchen trug in Sir George's Handschrift die Bezeichnung Higham Angelegenheiten." Der Mann legte. dann sorgfältig Alles wieder in derselben Ordnung zurück, in der er es gefunden hatte, steckte dann das gestohlene Päckchen ein, sperrte den Schrank zu und kehrte in die Äihliothek . zurück. Dann rief er den Haushofmeister wieder und ersuchte um die Erlaubliiß, den Park besichtigen zu dürfen.' Natürlich wurde ihm diese Bitte gewährt. . Als Edward Tranter eine Stunde später nach Hause kam, war sein Vater so leidend, daß der Haushofmeister ganz vergast etwas von dem Besuch des Fremden zu enoähnen, der selbstverständlich aus dem Parke nicht mehr zurückgekehrt war. Die Aerzte riechen noch an demselben Tage dringend an, Sir George nach dem Süden zu bringe, da nur dort eine vollständige Genesung für ihn zu erwai ien war. Es chuf mir leid. Dich ur.i diese Zeit, von bicr fort nehmen in müssen," sagte der Baronet zu seinem Sohne, aber ich kann Dich nicht entbehren, Edward." - Aber sprich doch nicht davon, lieber Vater," entgeLnete der zärtliche Sohn. Es fiele m'ir'gar nicht ein. Dich allein gehen zu lassen." Es wäre gut, wenn Tu meinen Briefschrank öffnen und die Papiere Higbam's berausnebmen würdest," bemerkte Sir George; wir werden sie vielleicht zu einer Zeit brauchen, wo wir es am wenigsten erwarten." Und er gab seinem Sohne die Schlüsse! mit genauen Weisungen, wo er das fragliche Packet finden würde. Edward Tranter brachte feinem Vater den Briefschrank und öffnete ihn in seiner Gegenwart Er legte die einzelnen Schriftenpackete ! nacheinander vor die Augen des Baronets, r r jfm . rt l avcr leine pur von oen cvrtflen vorc Higham's fand sich vor. , Das Packet muß gestohlen worden sein'." keuchte Sir George. Dieses schreck liche Weib ist wieder einmal bei der Ar: beit gewesen." " Edward Tranter rief sofort Sir Geor ge's Kammerdiener herbei und sagtt ihm, daß einige Papiere von großer Wichtigkeit aus dem Schranke seines Vaters gestohlen worden wären, und fragte, ob er irgend ivelche Aufklärung geben könne. . Mriil Gott,es wird doch nicht der fremde Herr, der aus London hier war, sie gestöhlen habend antwortete der Dienel und erzählte von dem Fremden, der angeblich mit einem Schreiben an Mr. Edward gekommen war., 'Sagen Sie nichts über die Safte," bemerkte Sir George so ruhig, als er c ! vermochte. Sie können jetzt gehen." O, Vater, was können wir thun V In diesem Augenblicke gar' nichts," ettvidene der Baronet; aber gebe nach Ehurch Farm rrnd sage Mr. Prevot,
was geschehen ist. Er ist im Besitze wichtiger Schriftstücke und wird uns sagen können, wo wir uns Abschriften von denselben verschaffen können. Du solltest lie ber gleich gehen, damit wir keine Zeit versäumen." Edward Tranter sollte mit seinem Vater England am nächsten Morgen verlassen und war froh, von dem alten Franzoscn früher noch Abschied nehmen zu können. Edward Tranter fand den alten Mann in schmerzlich brütender Versunkenheit in einem Lehnstuhle sitzen, während Gras Osear, der noch immer schwach und angegriffen war, mit einem Buche neben ihm saß. Bringen Siemirkachrichtenvon meinem theuern Ernst V rief der alte Franzose voll Hast, als Edward bei ibm eintrat. Leider nicht, Mr. Prevot," antwortete Edward. Ich komme nur, um Ab? schied von Ihnen zu nehmen, da ich morgen Früh mit meinem Vater nach Jta.lim abreisen' muß, wo er allein seine Gesundheit wieder finden kann, meinen du Aerzte." O, Gott, was wird aus meinem armen Ernst werden, wenn Sie fortgehen?" Edward erzählte von den auf so seltsame Art aus dem Briefschranke seines Vaters verschwundenen Schriftstücken. Aber," fügte er hinzu, als er seine Er zählung beendet hatte, Sie können uns die fehlenden Glieder leicht ersetzen, wenn Sie uns sagen, wo wir uns Kopier von den Schriftstücken verschaffen köw
nen.' Ich habe die Abschriften von allen -, bitte, bringen Sie mir meine schwärzt große Kassette dott aus dem Wand.schrank," rief der alte Mann, der in Folg des Entsetzen's über Ladv Higham's neut Schandthat am ganzen Körper heftig zit: terte. Er reichte Edward den Schlüssel zu dem Schrank, und dieser brachte ihm die gewünschte Kassette. Der alte Franzose begann voll Hast darin zu suchen. Plötzlich schrie er in ent setztem Tone auf : Himmel die Papiere sind fort ! Wii kann das geschehen sein V Beschreiben Sie den Mwm, dei heute xnüh in dem Hause Ihres Vateri war," siel Graf Oscar ein, der aufmerksam zugehört hatte. Edward wiederbolte, ivas er über den Fremden erfahre hatte. Dann ist derselbe Mann hier gewesen," fuhr der junge Graf fort. Wä'hrenk M. Prevot seinen gewöhnlichen Spazier-, gang machte, kam er ins Haus, um sich nach dem Wege nach E zu erkundigen' Er sagte, daß er sich verirrt habe unr furchtbar müde sei ; und da er sehr anstän dig aussah, lud ich ihn ein, einzutreten und sich auszuruhen." Nun, und was geschab weiter?' rief M. Prevot voll Ungeduld aus, ali der junge Graf einen Augenblick inin hielt. Er sagte dann, daß er durstig sei,unl ich holte die Weinflasche und zwei Gläsei aus der Vorrathskammer," fuhr der junge Graf fort. Er goß zwei Gläser voll, trank eines und ich trank von dem anderen. Gleich darauf fühlte ich mich von einet bleiernen 'Schläfrigkeit übermannt unk muß auch eingeschlafen'sein, denn als ich nach einer Weile die Augen wieder aufschlug, war der Fremde, ohne daß ich etwas davon gemerkt hatte, wieder ver schwunden. Er muß in einer bestimmten Absicht einen Schlaftrank in den Wein gegoren haben." ' Wirn, noch ist nichts verloren," sagt Edward. Tranter, so heiter als er vermochte. Wir können uns leicht ander Abschriften verschaffen, wenn Sie mir die nötbigen Daten geben wollen, M. Pre vot." M. Prevot,, dessen Gesicht sich in den letzten Augenblicken erschreckend verändert hatte, wollte etwas antworten, stürzte aber plötzlich röchelnd und bewußtlos zu Boden. ' Als Edward Tranter auf ihn. zueilte, um ihn aufzuheben, sah er, daß der anne, alte Mann todt ivar. Der furchtbare Schlag war zu viel für ihn gewesen. Der Doktor wurde geholt, konnte aber nur konstatiren, das; ibn ein Herzschlag getödtet hatte. Edward war genöthigt. Alles dem Aerzte zu überlassen und zu seinem Vater zurückzukehren. H i n t c r S ch l o ß u n d R i e g c l. Sir George rieth seinem Sohne, Ladt; Edith und ihre Freundin nicht zu beunruhigen, indem er ihnen etwas von den, doppelten Diebstahle, der begangen worden war, sagte. ' Gib mir Papier, Feder und Tinte,' sagtc der Baronet, lvic von einem vlötz' liehen Gedanken ergriffen. Sein Sohn that, wie. ihm befohlen, und der Baronet schrieb mit zitternder Hand einige Zeilen. Lady Higham ! Ich verlasse England für einige Zeit zur - Wicd'erherstellung meiner Gesundheit. Ich boffe, daß Sie bei meiner Rückkehr bereit sein wer. den, eine lange aufgelaufene Schuld zu sühnen. Hüten Sie sich, in meiner Abwesenheit einen Gewaltakt zu verüben. Ich werde, wenn Sie das stecht nicht anerkennen wollen, die ganze Angelegenheit ii. einer für Sie keineswegs angenehmen Weise in die Oeffentlichkeit bringen.' - G. Tranter." - Diesen Brief schickte er durch einen vettrauten Boten nach Fairleigh Ma nor. - . Zwei Stunden später reiste Edward Tranter, nachdem er zuvor noch von Lady 'Edith und Alice Hareourt Abschied genommen hatte, mit seinem Vater nach Italien ab. Als Lady Higham wußte, daß er im Hause sei, um sich zu verabschieden, wich sie ihm absichtlich aus. Der Brief von Sir George hatte ihre Seele mit Entsetzen erfüllt. Sie wußte, daß, wenn der Baronet seine Drohung erfüllte, das für sie den Verlust von Lord ! Vansittart bedeute. Er war von strengster Ehrenbaftiakeit und hätte keinen Schatten eines Argwohnes an seiner Gattin' geduldet. Alle ihre Hoffnung lag jetzt darin, ihre Heirath zu beschleunigen. Dann konnte sie entscheiden, was sie mit diesem Bewerber um ihres Vaters Güter, und Titel
thnn wollte. Sie konnte, je nach den Umständen, ihn entweder bekänipfen, oder vielleicht doch sich fügen. Was war aber 'mittlcnrcile aus diesem unglücklichen Bewerber um eine GrafenUcik geworden ? Wir haben die Leser darüber nun lange genug in Ungewißheit gclassc::. Als Jack Mole zu Boden geschlagen nnd bewußtlos liegen gelassen wurde, tvurde der vermeinte Jägerburschc von vier Männern mit geschwärzten Gesichtern überfallen,entwaffnetund, trotz seines Widerstrebend, in eine nahegelegene Hütte gebracht, wo er durch Ehloroform in einen Zustand vollständiger Bewußtlosigkeit versetzt wurde. Tann wurde er theilweise entkleidet und in weibliche Gewänder gehüllt. Äls das gethan war, wurde ihm ge waltsam ein starker Schlaftrunk eingeflößt, um seinen bewußtlosen Zustand län ger andauern zn machen, und dann wurde er in einen Wagen gebracht, der nach dem Bahnhofe fuhr. Die Männer die ihn führten, sagten, daß cs eine Schwer5ranke 'sei, die sie nach einem Krankenhause zu befördern hatten. In dem nächsten Städtchennngelanzt, wurde die angeblich Schwerkranke aus dem Eifenbahnzuge wieder in einen Wagen gebracht und mit diesem die Reise sortgeseht. Zwei derV!änner setzten sich ?.u dem noch immer Bewußtlosen in den Wagen, der dritte nabm neben dem Kutscher auf dem Bocke Play. " . . ' Als Ernst wieder zürn Bewußtsein kam, befand er sich in einem, kleinen Zimmer, welches ein Bett, einen Tisch, zwei Stühle und noch einige andere bescheidene Mö belstücke entbielt. Das Fenster war vergittert, und außer halb desselben befand 'sich eine hohe Planle, so daß jedivede Aussicht abgesperrt war. Auf dem Tische stand eine bescheidene Mahlzeit, von welcher der junge Mann I'.ur wenig aß. Er war erschöpft und matt, und bedurfte der Nahrung, war aber nicht im Stande, viel zu essen. Er fühlte sich ungewöhnlich schwach, war aber nicht ganz muthlos. Da man ihn nick't um's Leben gebracht hatte, beabsichtigte man ohne Zweisel, ihn nur so lange 'gefangen zu halten, bis seine Feindin ihre Pläne durchgeführt hatte, oder er dazu gebracht worden war, seinen Ansprüchen vollständig zu entsagen. Das erwartete er, da selbst seine grau: same Schwester nicht' beabsichtigen konnte, ihn sein ganzes Leben lang in Haft zu behalten. Daß es seine Schwester war, welche neuerdings diesen Ueberfall an ihm hatte verüben lasten, daran zweifelte er auch keine Sekunde lang. Er wußte sehr wohl, daß er keinen anderen Feind in der Welt besaß. Es ivar nun seine Aufgäbe, zu versuchen, wie er mit der Außenwelt in Verkehr treten konnte. Er untersuchte sein Gefängniß sorgfältig und war der Ansicht, daß er sich in dem oberen Stockwerke eines alten Gebäudes befinde. Der Schornstein war eng, viel zu eng, um einen Gedanken, durch denselben entfliehen zu können, aufkommen zu laffcn, und er war überdies mit starken Eisenstäben ver(Schluk folgt.)
VomTlnSlaude a n schreibt a u S E a i r o ; Im Hotel Shevheard fand eine von zahlreichen Notabilitäten besuchte Versamm lung statt, in welcher eine von Sir Evelyn' Baring selbst beantragte Motion bett.ffs Errichlung eines Asylhauses für befreite Sklavinnen in Eairo zur Annähme gelangte. Mr. Baring hi:lt eine das Sklavenwesen in EMten beleuchtende, höchst intereffante einleitende Jlede, in welcher er insbesondere darauf hinwies, daß die Sklavinnen das Recht, ihre Freilassung zu verlangen, aus dem einfachen Grunde in den meisten Fällen nicht in Anspruch nehmen, weil sie nach ihrer Freilaffung ilr Leben nicht fortfristen können. . In dem zu errichtenden Asylhause sollen in Hinkunft diese Aermsten der Armen in einer nützlichen Beschäftigung unierwiesen werden. Unter, dem Beifalle der Versammlung gab der Redner bekannt, daß die Königin von England das Patronat der zu gründenden philanthropischen Gesellschaft angenommen und 100 Pfund Sterling ge spendet habe, sowie daß Lord Granville und der Khedive ihre Unterstützung zuge-' sagt haben. Die Versammlung setzte ein Comite ein, welches alle vorbereitenden Maßnahmen zu treffen hat. . Die Fünfkir ebener Zei tunz" berichtet folgende haarsträubende Geschichte : Der in der Sziaeter Vorstadt wohnhafte Bauer Josef Acihalovits bemerkte schon s;it längerer Zeit, daß ein Unberufener seinem Presthause für den Besitzer durchaus nicht einträgliche Visiten abstatte und er machte sich daher am Abend des 12. April mit seinem Freunde Anton Gabelics auf, um dem Weinlüsternen Langsinger das Handwerk zu legen. Die zwei Manner hatten sich kaum zu beiden Seiten der nur angelehnten Thür posiirt, als sie schon einen schleichenden Tritt vernahmen. Die Thür gab dem Drucke nach, ein Akann trät in den dunkeln Raum und ehe er noch einen Schritt zu thun vermochte, faßten ihn schon unter dem Zuruse : Nun haben wir Dich, Du Dieb !" die lräftigenArme der Aufpaffer. Dem zitternd um Freilassung Flehenden wurden nun von den rohen und rächelustigen Bauern die Hände an die Preffe gebunden, die Fingerspitzen mittels einer Hacke abgeschlagen und der Körper mit einem Prügel derart zugerichtet, daß i 'der Arme blutend zusammensank. So ließen? sie ihn bis zum Morgen liegen Danrrerst schleppten sie ihn ins Stadthausund, verlangten seine' Abstrasung als Dieb.! Der halbtodte Mann, in dem ein hiesiger, von semem Weibe geschiedener Maurer. Namens Josef Soos, erkannt wurde,' betheuerte, daß er. im Preßhause blos em Nachtlager habe sinden wollen und die Kläger wurden vom Ctadthauptmann,' der übrigens den Verdächtigen - für genug bestraft hielt", an '5en Stuhlrichter' gewiesen, welchem die Angelegenheit zu itU Am nächsten Taae erlag aber schon der Maurer in einem Graben außerhalb' der Stadt den erlittenen Verletzungen, worauf gegen die beiden Unmenschen die Untersuchung eingeleitet wurde.
. Der Reich stagsabgeordnete Kayser, welcher auf Grund des Socialistengesetzeö aus Bre-lan augewiesen ist, hatte an den dortigen RegierungsPräsidenten das Gesuch gerichtet, zu den Osterfeiertagen seine in Vreslau wol)nende Mutter besuchen zu dürfen. Der Herr Regierungspräsident hatte das Gesuch au die Ortspolizei zur Bescheidung übersandt, und diese hat das Gesuch des Herrn Kayser abgeschlagen. Im vorigen Jahre ist Herrn Kayser unbeanstandet der Besuch seiner Mutter gestattet worden, und sein Besuch in Vreslau hat zu Unzuträglichkeiten im polizeilichen Sinne gesprochen nicht geführt. Die Neva ist bekannlich sechs Monate im Jahre gefroren. In der zweiten Hälfte des April beginnen die Eismasstn aufzuthauen, und wenn sie so viel Raum geben, daß ein kleines Boot passiren kann, dann donnern dieKanonen von den Forts bei St.Petersbnrg. Der KomMandant eines derselben legt die Gala Uniform an, begiebt sich auf ein reich dekorirtes Schiff und 'überbringt dem Zaren ein Krystallglas mit Newa-Waffer gefüllt, inden?. er ruft: Der nahende Frühling übersendet dies alsBeweis, daß die Nackt des Winters vorüber"; der Zar leert das Glas auf das Wohl seiner Hauptstadt. Dies aber ist das theuerste Glas Waffer, das jemals getrunken wird, denn einer Sitte zufolge giebt der Zar das Glas, nachdem er getrunken, dem Ileberbringer, bis zum Rande mit Gold gefüllt, zurück. Zur Zeit Alerandersll. jedoch machte man die Erfahrung, daß die russischen Befehlshaber immer größere nnd größere Humpen auswählten; in Folge dessen der Zar jedesmal eine größere Quantität schmutzigen Waffers trinken und immer größere Summen verschenken mußte. Aus diesem Grunde wurde pnast durch Kaiserlichen Befehl für alle Zukunft der Preis des ersten Glases Waffer der Neva auf zweibundert GoldMbel festgesetzt. Aus Mailand wird der Jtalie" geschrieben : Die Frau eines kiesigen enorm reichen Großhändlers befand sich seit einiger Zeit im Irrenhause. Als vor Kurzem der Gatte in die Anstalt kam, um Nachrichten über das Befinden seiner Gemahlin einzuholen, und ihm der Primararzt mittheilte, dast sich dasselbe Verschlimmert, ward der Großbändler in solchem Grade von Tobsucht befallen, daß man ihm die. Zwangsjacke anlegen muß te. Die Spitalverwältung ließ nun oen einzigen Sohn des Ehepaars holen, um diesem von dem traurigen Vorfalle Meldung zu machen, und al-5 dieser den Zustand seiner Eltern lab, ward .er ebenfalls wahnnnnig. U e b e r e i n e n m y st e r i ö s e n Mordfall, wird aus Budapest berichtet: Bei Teesö im Marmaroser Komitat zogen Fischer aus den Wellen der Theiß eine Leiche heraus, an welcher ein mit Steinen gefüllter Sack befestigt war, was darauf schließen ließ, daß hier ein Verbrechen vorliege. Die Leiche wurde alsbald als die des Jnon Stan agnoseirt, und der Verdacht, Stan ermordet zu baben, siel auf Berl Mendelsohn, in dessen Wohnung nach der Angabe mehrerer Zeugen Stan am Abend vorher gegangen sein foll; auch wurden im Garten Mendelsohn's Spuren entdeckt, als hatte man eine Leiche durch denselben geschleppt. Mendelsohn, sowie ein gewisser Zelm Begyovan Letzterer, weil auf, seinem Wagen Blutfpuren sichtbar waren wurden auf diesen Verdacht hin verbaftet. Dieselben stellten jedoch die ilmen zur Last gelegte That entschieden in Abrede und gaben auch bezüglich der Blutspuren die Auskunft, daß dieselben vom Transport eines geschlachteten Lammes hernlhren; überdies fanden sich auch Zeugen, dle Jnon Stan gesehen baben, als derselbe Mendelsohn's Wohnung bereits verlassen hatte. Unter solchen Umständen fand, der königliche Gerichtshof in Marmaros-Siget sich veranlaßt, beide Häftlinge freizusprechen, welches Erkenntniß von der königlichen Tafel bestätigt wurde. Die Eurie hob jedoch das Urtheil der unteren Instanzen auf und ordnete auf Grund der vorhandenen Coi-pora delicti eine neuerliche Unter-' suchung an. Der Gerichtshof konnte! jedoch die Untersua)üng. nicht mehr vornehmen, weil die Staatsanwaltschaft nicht mehr im Besitz der Corpora jK licti war, in Folge dessen äbermizls em Freisprüch erfolgen mußte, ivklcheHUt? theil dieser Tage von der könl'glichen'TV fel bestätigt ivurde. '
nvvie ferner, ein reiz e ndes Mädchen von 17 Sommexn irsßaxi diner, Maine, wurde vlötzlicb voMeö cr r t Theaterleidenschaft erfaßt, und dä.M Eltern absolut nichts von darauf kezüglö chen Projekten ihres Töchterchens wissen wollten, so machte die schöne' Abbie m zen Proceß und brannte durch. Sie gii?$ nach Chicago, gelangte hier aber sebt bald zur Erkenntniß, daß die crträumien Triumphe nicht so leicht zu erlangen wären. Auch in anderen Stäoten wieherbolte sich dieselbe Geschichte und' dÄ Mädchen gerieth schließlich darüber so irt Verzweiflung, daß sie Gift nahm. Jtsrö That wurde aber bald entdeckt und durch sofort herbeigeholte ärztliche Hilfe, jede Gefahr abgewendet. Der -Vater' der Irregeleiteten wurde telegraphisch an das Krankenbett seiner Tochter berufen. Der .alte Mann erschien auck unverzüglich, um seinem Kinde die Mittheilung . zu macken, daß Frau Ferner aus Gram über die Aufführung ihres Kindes vor 3 Tagen verstorben sei. Die Nachricht machte einen so erschütternden Eindruck auf Ab bie, daß sie in' ein hitziges Fieber versiel und ihr Tod stündlich u erwarten i V ttiafic? AMW-McM, 78 NortH VennsslvRnla Citate, 183 O3 OafttaBtort Crrof, 310 CcCfsontofrt Ctratr, und Stand 1 3 Oft arket Hause. . . INDIANAPOLIS T1M7V
Pouder s
Gesegnete Wohlthäter. Als ein auZ berühmten Aerzten und Chemi kern besichender Nath die Entdeckung machte, daß durch Mischung einiger lrohlbekam:ter roerlhvcller Heilmittel die allerwunderdoUste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge derschiedener Kranlhcitcn zu hellen im Etande sci, daß beinahe alle anderen rineien überflüs. sig werden, bezweifelten dieS Viele, aber der Beweis ihrcS Werthe durch thatsächliche AnWendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker jener großen Arznei, Hopfen. BUters, als Wohlthäter don Allen geehrt. Diese BitterS ist zufammenaeset aus Hopfen, Buchu, Malz, Wolfslirsche, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte Blutreiniger, Nieren, und Lcber.Negulator und Leben 'und GesundheiWiederbringer. -Kein Leiden, wo dieses BUter gebraucht wird. Was auch immer die Symptome sein mögen' welcher Art auch die Krankheit und Leiden sind' gebrauche Eie Hopfen-Litters. Cs rettet Ihnen das Leben. . Hundette sind auf diese Weise gerettet worden. G7 $500 jj teerte für jeden Fall bezahlt, wo das Vitters nicht hilft oder icilt. 3ch litt lange Jahre an schweren ?üuen. und Leberbeschwerden, bekam dünnes Llut, war schläsrg und matt, konnte kaum herirnckriechen, war mit cineat Wort ein aller gebrechlicher Mann und konnte nichts finden, das mit- half, bis ich Hopfen'Bitters gelrauchte, und mich jett wie neir geboren finde. Mein Blut ift rein, lit Nieren sind recht, und ich bin wieder o kräftig wie ein Dnißigjähriger, obsLoa ich 72 Jahre zahle. Vater. Zehn Jahre lang war ineine Frau ans Bett gefesselt, sie litt an eine? solchen Mengt. Leiden, daß kein Dotter wußte, was ihr fehlte, und ich warf ein kleines Vermögen für allen uiögllchen Humbug nnd Stoff weg. Vor circae Mona, ten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen-Bitters darauf, und ich beschloß uoch. mal zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so mohl und kräftig, als irgend eines Mannei Iran und dies wurde mit wenigen zwei Dollars erreicht . . H.W. -Detroit, Mich.
NIMM MN. ' s i - 23 Süd Pennsylvania Otraße, liefert auZgezeichuktes Wasser ,um Trinken, chen. Waschen, Baten und für Dampfkessel zu wem fix solch Noth-vendigkeit, BtqnemUchkeit 'und SvpxM nicht im Vergleich flehentkn PrriS. ' ' & t c n : . Per 3a$r. hüt ein Wohnhaus mit sechs immer iltx . weniger, ran einer FamM bkwohnt.. Aür jedes eitere Zimmer ffüt jede weitere Familie in einem Haui.. . Für jedes .Prtvit Water Elojet.oderUrnal . -Für zede Public- Water Sioset der Ua; Für zede Badewanne in Prioat.FamUten. .. kVorauigesedt, jeder Schlund in der. , Bademanne ist d einzig Wasserver . . dindung im Hau, Bick der Hotel; eine be,ondere Bejahlun IlU ndere , Fi?.ilien, PZchierdr ionstige 5e. brauch für solche Benutzung ,u den ge ' wohnlichen Raten berechnet. Fürjede Badewznne in ,nem össenttichen : Badthimö ; Für jeden. Laden, 2i Fuß Front der - weniger Für jeden Laden über 25 Fui Front 5iir zoe Office einer kiusS-Person Für jede Familie in Zimmer, Laden der Ossi - Für jede Balbierstube mit einem Stuhl.... Mt idÄarbierstube mit weiterem Ctudl. Für jeden Stall Privat.amttte, einschlies, -. iich ZI Waschen der Kutschen, für ,,t Pferde oder weniger Für jeden Stall für jedes wiitere Pferd.... ' Für jede Kirche Für jede äSerei. die rer Taa urchfänii! ?500 II vo 13 (X) 1300 5Z cu i m w $100) J15 0J $ 5 : 1)0 -$3'Ul) 110) t $160 110 00 l'ch ein Fssz ebl verbraucht $3 Doch soll kein Böckerei weniger bezahl als f 1UJ &) C0. Küchcnoesen. Ranges, Mantels. and Grates, Alaska NefrigcratorS, Eisbehälter, Pctlolenm-Ocfcn, Gasolin-Ocscn. Uiisroil AH& v (eiMett 62 Ost Washington. SW Arkansas and Texas. Die St. Loniö, Jron Mountain.und Son lhern Eisenbahn entlang, sowie. die Texak und Pacisic.Eisenbahn und die International und Great Northern Eisenbahn sind Tausende vo Ackern des gewähltesten Fan, und Weidelandes in der Welt, im Preise don ZS, tz8 und tzt per Acker, in gesunder Gegend und einem unübertrefflichen Ülirna, für Eesnndhcit und Lebens genuß. Man schreibe an den Unterzeichneten, um einen statistischen Erntebencht don Arkan aS und Texas für 1832 -und man entschließe ich zu gehen und sich selbst zu überzeugen, daß )ie Ernte von lSSf um 50 Prozent grö ßer war als 1382. denjenigen, welche Land bon diese Gesell, schaften kauf.'n, und ein Viertel, die Halste oder Alles baar bezahlen, wird ein derhSUnißmäßiger Nachlaß 'an sFkhrpreis oder Fracht über diese Eisenbahnlinien erlaubt. . .... . II. ? Townsend, Gen'l.Pass..Agent. Ct. Louis, No. JT. -tV, I?lniort Distrikt. Laub .Pass. Ageut, Ns.' 40 West Washington Straße, Indianapolis. Jl&lfl T!e kürzche m:5 beße 03 e-5 LouisYillc, Nasljville, Mernplils, Chattanooga, Atlanta, Savannah; Jacksonville, Mobilo and Nctr Orleans. : ' SS ist dortheilhaft für Passagiere nach dem Süden, eise direkte Nonte zu uehAen. Palast-, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chicago und Louisdille und Sl. Louis nnd LoniSville ohne Wagenwechsel. Conisort, CchneNzkcit und Sicherheit bietet die SJeff die alte znverlÄsstge S. S&'SS. M. M.
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