Indiana Tribüne, Volume 7, Number 230, Indianapolis, Marion County, 8 May 1884 — Page 3
OUicngso, St. Louis and Plttwg Rallroad. Zeit-Taiell. für durchgehende und Lokal-Zuge. Vol7. Febr. 1883 an: gfljt ;tefln da, Unton.D.xo!. 3.1dpi.. u folgt:
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Gesühnte Schuld.
Roman aus dm Englischen, frei bearbeitet von Hemine Frankenstc!. si70rtsebung.) ,,w wttl meinen Äater früher auäfor schen," fuhr Edivard fort ; er kann es unter den obwaltenden Umständen nicht übcl nehmen, bap ich nun in das Geheimniß eingeweiht bin." Gewiß nicht," versetzte Ernst, da er doch weiß, daß wir uns wie Brüder lieben." Es wurde dann beschlossen, daß Edward Tränier, wenn sein Vater Wohl genug dazu wäre, die Sache mit ibrn besprechen sollte. Die Liebenden bleiben dann so lange beisammen als man es für rathsam hielt. Dann kehrte Ernst Rivers langsam nach Church Farm zurück, und Jack Mole folgte ihm - ehrerbietigst in einiger Entfernung. . , Als Edward an diesem Abende in das Zimmer des Baronets kam, fand er seiuen Vater weit frischer, als es seit Monaten der Fall gewesen war. Nun, mein Junge, das ist eine lange Krankheit gewesen," sagte er, seinem Sohne die Hand drückend. ,Ja, Vater, sie war sehr langwierig," erwiderte der Sohn; aber jetzt ist hoffentlich jede Gefahr vorbei. Die Aerzte versichern mir, daß Du sehr bald im Stande sein wirst, das Bett zu ver lassen." Ich glaube, ick muß lange Zeit besinnungslos gewesen sein," fuhr der Vater fort. Ich kann mich an gar nichts erinnern." Ja, mein Vater," antwortete der Sohn ruhig. Wie geht es Ernst?" fragte der Varonet. Ich glaube, ich habe ihn in letzter Zeit gar nicht hier gesehen." Nein, - lieber Vater, feine Anwesenheit hier wäre jetzt keineswegs wünschenswerth," versetzte Edward in nachdrücklichemTone. Was meinst Du?" fragte jetzt der Varonet, seinen Sohn verwundert anschauend. Mein lieber Vater," erwiderte Edward, Lady Edith ist von seltsamen Umständen gedrängt worden, ein Geheimniß zu verrathen, das früher nur Dir und ihr allein bekannt war." ' Wa für ein Geheimnm?" fraate der Vater ernsten Tones. Das Geheimniß von Ernst River'S Identität," antwortete der Sohn. Der Vater schwieg einige Sekunden lang nachdenklich. . Kannst Du es ertragen, eine lange Geschichte zu hören?" fragte Edward dann. Ja," war die Antwort Sir George's; ich.jbm in der That sehr begierig, zu erfahren, was Alles während meiner Krankheit vorgefallen ist." Darauf erzählte ihm Edward Tranter Alles, was unseren Lesern bereits bekannt ist. Unter den gefährlichen Umständen, in welche er gerathen war, hat das arme Mädchen ganz recht gethan, das Gebeimniß zu enthüllen," antwortete der Baronet. Sobald ich wohl genug sein werde, es tbun zu können, will ich mit Ladv ft'-t. ti'. c ..L ....c c. r . i , ' y!gl?am vrecyen uno ut aeye mir lyr ordnen." Edward Tranter war darüber bock er freut. Es wurde bestimmt, daß nach einer Berathung mit dem Arzt am nach sten Tage, wenn dieser erklärte, daß Sir George die Aufregung ertragen könne, Ernst RiverS aufgefordert werden solle, zu dem Baronet zu kommen. Dann verlieb Edward seinen Vater und eilte nach Ehura) Farm zu Ernst. Dieser war hoch erfreut.alS er die Entscheidung des BaronetS vernabm. Älle diese ihm so verhaßte Heimlichkeit sollte nun ein Ende haben und er im Stande sein, seine wahre Stellung in der Gesellschaft einzunehmen. Er war dieses steten Versteckenspielens längst müde geworden. . Am nächsten Tage jedoch war das Befinden des Baronets weniger gut, und Krnst s Besuch mußte daher verschöbe? i Dttden. i Airt war eyr, wo oie z.'lnge ver Entscheidung entgegendrängten, tveit vorsichtiger, als je, um sich vor einer Entdeckung durch seine Feinde zu schützen. Dennoch konnte er sich nicht ganz davon enthalten, Älice und Edith gelegentlich zu sehen. Am nächsten Tage sollten sie nach der nächsten Stadt fahren, um daselbst Einkaufe zu machen. Edward Tranter war, wie gewöhnlich, ihr Begleiter und Ernst Rivers sollte auf dem Kreuzwege mit ihnen zusammentreffen, wo wcit und breit kein 'Haus stand. Wie es seine Gewohnheit in der legten Zeit war, schlenderte er mit seiner Flinte auf der Schulter umber. Er war in dn ganzen Gegend als der Wildhüter von Ehurch Farm bekannt und Niemand hatte eine Ahnung davon, daß er nicht Derjenige sei, für den er sich ausgab. Er hatte sich in der letzten Zeit auch bemüht, seinen Gang, seinem angeblichen Ver'ift anzupassen. Er verkehrte mit Männern, die ihn für Ihresgleichen hielten, und schaffte sich, da er sehr freigebig war, zahlreiche freunde. ' Joln: Neeves, wie er sich unter den andern Lagern nannte, kam öfters in eine Bierschenke, wo er andere Jäger traf, bei denen er sich allgemeiner Beliebtheit erfreute. An diesem Tage trat er gleichfalls in die Bierschenke ein, weil er einige Bekannte daselbst am Fenster sah. In dem Schankzimmer waren nur einige Jägerburschen und ein fremder Mann anwesend, tcr wie ein Farmer aussah. Er war ein mittelgroßer,' stämmiger U)iami, der Niemanden kannte und den auch ?!icmand zu kennen schien. Er trank ein Glas Wein und betrachtete schweigend die anderen Gäste. ohn Neeves hatte ganz besonders srirn Aufmerksamkeit ' erregt ; und sehr bald, nackdem dieser die Sckenke verlassen batte. stand auch der wie ein Farmer aussehende Fremde auf, zahlte seine Zeche und'ging fort, dieselre Richtung einschlagend, in welcher sich der hübsche junge Jäger entsernt hatte.
er yatte ihn bald eingeholt, grüßte ihn höflich nnd ging an ihm vorbei. Der vermeinte Jagerbursche erwiderte seinen Gruß und ging, ohne weiter über die Sache nachzudenken, seines Weges fort. Der anscheinende Farmer ging eine Strecke weiter, dann trat c? in ein Gehölz, von wo aus er die Straße sehr gut übersehen konnte, ohne selbst bemerkt zu werden. Von seinem Verstecke aus sah er den vermeintlichen John Neeves näher kom men, sich auf einen Eckstein setzen und seine Pfeife anzünden. Er wartete geduldig binter seinem Busch auf das, was nun weiter geschehen wirn de. Nach einer Weile hörte er ein Geräusch und sah einen eleganten Ponywagen näher kommen. Edward Tranter kutsch irte undin Fond saßen Ladv Edith und Alice Harcourt. Der Wagen hielt an der Stelle, wo John Neeves, der vermeinte Jägerbursche, ihn erwartete. Der anscheinende Farmer lächelte, als er sah, daß der Wagen hielt. Edward Tranter und die beiden Damen Wechselten Händedrücke mit dem jungen Jäger ; dieser schaute dann umher, stieg zu den Anderen in den Wagen und fuhr mit ihnen fort. ' ' Der wie ein Farmer aussehende Mann fuhr sich mit dem rechten Zeigefinger bezeichnend nach der Stirne und wollte den Änderen folgen, als er plötzlich einen Burschen in der Nähe auftauchen sah. Er trug den Anzug eines Feldarbeiters und schaute spähend umher. Der anscheinende Farmer fuhr sia) jetzt abermals mit dem Finger an die Stirne. Wo habe ich das Gesicht dieses Bur schen schon gesehen ?" fragte er sich. Plötzlich glitt es wie ein Lichtstrahl über sein (Zesicht. Thor, der ich war, das ist Jack Mole der Luchs", schrie er ; Leigh Ransom's Bluthund! Kein Wunder, daß ich so lange erfolglos arbeitete und stets von neuem überlistet wurde." Trotz seiner Aufregung hütete er sich doch, sich zu rühren, so lange der Bursche in der Nähe war. Als er ziemlich weit entfernt war, folgte er ihm, sorgfältig darauf achtend, daß er von ihm nicht bemerkt werden könne. Eine Stunde später war er abermals im Gebüsche verborgen und sah John Reeves zu Fuße zurückkommen, dem in einiger Entfernung der Bursche in der Feldarbeiterjacke folgte. Ei, mein Jüngelchen, so gedenkst Du also mich, wieder zu überlisten," sagte Meldrum leise, denn unsere Leser werden wohl schon längst errathen haben, daß kein Anderer, als er, in der Farmerstracht steckte, nun, dieses Mal soll Dir's nicht gelingen." Und abermals folgte er ihm aus einiger Entfernung, ohne daß Jack Mole eine Ahnung davon hatte. Zwei Tage vergingen, und dann
bieß es, daß Sir George's Befinden sich I . i r . . t - ' wiever geoeerl vaoe. owaro feynev sofort an Ernst's Großvater, um für den nächsten Abend eine Vereinbarung zu treffen. Enist sollte mit einem Briefe an Sir George in seiner Jägertracht kommen, um sich angeblich um die Stelle eines Jägerburschen zu bewerben. Man hielt dies für das beste Mittel, um jeden Verdacht abzuwehren. Acht Uhr war die für. die Unterredung festgesetzte Stunde, und Sir George saß, von Kiffen unterstützt, in seinem Bette, von lebhafter Ungeduld erfüllt, den jungen Vkann zu sehen. Er liebte sein Mündel von ganzem Herzen und freute sich ungemein über die Aussicht, ihn in feine Rechte einsetzen zu können. Vor vielen Jahren waren er, S irGeorge Tranter und der verstorbene Graf von Hig ham die vertrautesten, besten Freunde gewesen. Er wollte daher Alles thun, was in seinen Kräften stand, um seinem Sohne zu dienen. Er war nicht allein an diesem Abende. Edward saß an seinem Bette und sie redeten ernsthaft miteinander, tzs gab jetzt kein Geheimniß mehr zwischen Vater und Sohn. Es machte den Baronet ganz glücklich, daß sein Sohn und Lady Edith einander liebten und sich im Stillen miteinander verlobt hatten. Sie ist ein herrliches Geschöpf und wird jeder Stellung, die sie in der Geellschast einnimmt, Glanz verleihen)" agte er. Ich werde mich glücklich preien, sie als meine Tochter lieben zu tönnen." Ich freue mich sehr, das zu hören, Vater," erwiderte Edward. Ich hoffe, sie Dir binni Kurzem als Tocl'ter ins Haus bringen zu können." . Sobald Ernst iivers in seine Rechte eingesetzt sein wird," bemerkte Sir George. Aber sollte Ernst nickt schon hier sein ?" Ja," versetzte Edward, nach seinei Uhr sehend; es ist schon viel später, al acht Uhr. Ick fange an unruhig zu werden. Wenn nur Ernst nichts gestehen ist." Ich kann nicht langer so sitzen bleibe Edward," sagte Sir George. Ich fühle mich nicht stark genug dazu." Nun, Vater, ich werde Dick Deiner Nachtruhe überlassen und nach Ehurck sarm hinüber reiten, um zu sehen, -was Enist zurückgehalten hat," sagte Edward Tranter. Er läutete dem Kammerdiener Sir George's, übergab den Kranken seiner Obhut, bestieg dann sein Pferd und ritt nach der einsamen Farm. Daselbst angelangt, fand er M. Prevot und den jungen Grafen Osear Ealvani, der noch immer sehr leidend war, bei ciner Partie Domino. Wo ist Ernst?" fragte Edivard, nachdem die ersten Begrüßungen vorüber waren. Er ist vor etwa pvei Stunden ausgegangen," erwiderte M. Prevot erschrocken aufspringend, in der Absicht, Sir George, zu besuchen." Aber er ist gar nicht zu uns gekommen," sagte Edward. Was kann geschehen sein ?" . Ehe noch Jemand eine Antwort yeben konnte borte men ein lautes gebietensckes Klopfen an der Thüre. M. Prevot lief selbst.'um dieselbe n offnen.
ack yjicU warnte verein, todtenblcich und aus einer Kopfwunde blutend. WaS ist geschehen ?" fragte Edward Trantkr in erschrockenem, ängstlichem
l.one. Ich 5ann es nicht sagen," versetzte der Bursche. Ich bin ganz betäubt." Sie gaben ihm ein Glas Wein zu trinken, und nach wenigen Minuten war cr so weit erholt, um eine Erklärung abzugeben. ' Kurz' nach 'Sieben hatte er den vermeinten Jäger, mit seiner Flinte um die Schulter, aus dem Hause gehen und den Weg nach Tranter Hall einschlagen gesc-, hen. Der junge Mann ging langsam, leise pfeifend, seiner Wege. Jack Ät'ole folgte ihm sofort, wie eSseine Pflicht war, in einiger Entfernung und so verstohlen, daß es 'Niemand's Aufmerksamkeit erregen konnte. Ter junge Mann hatte bereits den eine Meile von Trauter Hall entfernten Kreuzweg erreicht und schlug einen Pfad ein, der um die Umzäumung des Parkes herumsührte. Jack Mole war im Begriffe, ihm zu folgen, als er plötzlich, ohne vorhergegangene Warnung, von hinten gepackt und durch einen schweren Schlag auf den Kopf besinnungslos zu Boden geschmettert wnrde. Als er wieder zu sich kam, war der junge Jäger spurlos verschwunden, und er konnte nicht Anderes thun, als nach der Farm zurückkebren. Das ist entsetzlich," sagte. Edward, während der schwergeprüfte Großvater regungslos vor Schreck, ein Bild der Verzweiflung, in seinem Stuhle saß. Nach einer Weile jedoch sprang er auf und rief : Ich will sogleich nach Fairleigh Manor eilen und i iesem schönen Teufel gegenübertreten." Lassen Sie uns vorsichtig sein," bemerkte Edward Tranter; wir dürfen nichts thun, ohne meinen Vater zn befragen. Es könnte gefährlich fein, sie zu warnen." Nach einer kurzen Berathung wurde beschlossen, an den Detektiv Leigh Ransom zu' telegraphiren. Der verwundete Bursche wurde zu Bett geschickt und dann ritt Edward Tranter zu dem nächsten Polizeicommissar, den er genau kannte. Dort gab er nur an.daß der Jägerbursche, 3!arnens John Reeves, von Ehurch Farm, auf unerklärlichelrt verschwunden sei, und sofort nach ihm geforscht werden müsse. Dann ritt er' nach Hause, Wo er zu seiner Bestürmung erfuhr, daß sich der Zustand seines Vaters neuerdings bedenklich vers'chlimmcrt habe. Von dem vermeinten Jäaerburschen war jedoch nichts gehört, noch gesehen worden. Edward war in Verzweiflung. Er, wußte jeht gar nickt, was er beginnen sollte. Diese Nacht kam kein Schlaf in sein Augen. Eine Aufforderung. Es war zeitlich am nächsten Akorgen, als Edward Tranter mit bleichem, verstörtem Gesichte in das Zimmer seines Vaters trat. Er sah sofort, daß dieser sich in keinem Zustande befand, wo man eine ernste Angelegenheit mit ihm besprechen konnte. Sir George lag in heftigern Fieber, und es mußte sofort, um den Arzt geschickt werden. Er war nicht nur besorgt um seinen Vater, sondern :r war auch bitter enttäuscht. Er war in der Absicht gekommen, seinen Vater lim die Papiere zu bitten, welche Ernst's Identität nachwiesen, sowie um die Erlaubniß, die Sache nun öffentlich zu machen. Er wußte ja, wie die Dinge jetzt standen, nicht.einrnal, wo cr diese Papiere finden könne. Was ist mit meinem Bruder geschehen fragte Lady Edith hastig, während Aliee zitternd vor Furcht daneben stand. Ich muß Ihnen leider sagen, daß er auf geheimnißvolle Art verschwunden ist," antwortete Edward Tranter stöhnend und erzählte ihnen in Kurzem, was geschehen war. Beide hörten ihm mit bleichen Wangen und Thränen in den Augen zu. Um Gott, dieses gewissenlose Weib wird ibn dock nickt getödtet baben!" schrie Alice.' Nd, nein i" versetzte Lady Edith, sage das nicht. Aber das Unrecht soll gut gemacht werden. Ich will das schuldbeladene Geheimniß nicht länger vor der Welt bewahren. Trotz meines Eides will ich sprechen wenn cs nothwendig ist, um ihn zu retten !" Und welche Handlungsioeise schlägst Du vor ?" fragte jeht Edward Tranter, voll Bewunderung in ihr schönes, vor Entschlossenheit glühendes Gesicht ichau end. Vorläufig muß ich warten bis meine Sckwester nach Hause kommt," antwortcte sie; dann will ich aber offen mit ihr reden." Wollen wir unterdessen nach der Farm hinüber reiten ?" fragte Tranter. Der vixtt wird Euch Beiden gut thun, und vielleicht sind unterdessen Nachrichten von Ernst emaelamen r Die beiden Mädchen waren mit dem Vorschlage einverstanden. Die Pferde wurden vorgeführt und die kleine Gesell schaft ritt nach Eburch Farm. Aber sie hörten dort nichts von dem Verschwundenen. Leigh Ransorn konnte noch immer keine Spur von ihm finden. Er batte nur das Eine in Erfahrung bringen können, daß Meldnlm in einer seiner zahlreichen Verkleidungen in der Gegend gewesen war. ' Jack Mole, der sich mit beftiaen Selbstvorwürfen peinigte, hatte ihn auf diese Spur gebracht. Er hatte auch entdeckt, daß ein Postwagen mit verhüllten Fenstern auf der nach Norden führenden Straße geseden worden war. Aber nachdem die Spur dieses WagenS twa zehn Meilen weit verfolgt worden war, erfuhr man, daß seine Insassen zwei Männer und ein anscheinend schwerkrankes Frauenzimmer, daß sich kaum auf den 6llßen zn halten vermochte, den iLlsenbahnzug nach einer etwa zwölf Meilen entfernten Stadt benutzt litten. Tort veisckwand jede Spur von ibnen. Sollte das etwas mit dem Verschwinden örnst River's zu thun haben? Wer konnt :s sagen? Ich glaube nicht, daß in Wirklichkei ein Mord beabsichtigt 'wird sagte der
Tctcklive. 'o was gingtf denn "doch zu weit." Nun, sprechen die Ereignisse in Paris und lorn nickt dafür ?" versetzte Edward, den Kopf schütt-'lnd. Das geschah damals durch Mitwirkung des falschen Grafen sear, welcher ein verwegener, gi.wiff.'nlofcr Schurke ist," antwortete der Detektive, aber er hat mit der Angelegenheit nichts weiter zu thun. Meldnim ist ein anderer Mensch. Er wird sich zu einer ungesetzlichen That hergeben, aber nicht zu Dem, ivas Sie fürchten." Was würden Sie also rathen, zu thun't" fragte Edward. Sie müssen sortfaheen, meine Lady zu überwachen," erwiderte der Detektive. Ich will Meldrum im Auge behalten. Tann thaten Sie gut, Jack Mole als Aufpasse?
hier ni veralten." Ta er vorläufig gar nichts tbun konnte, -kebrte Mr. .Leiqh Ransorn in die Stadt zurück. Noch am selbm Abende te-l-graphirle er an Edward Tranter, daß l f X.-,, . tnind Vj't rs t Mtrf ta$Atirk JLrwiiviurn in UH( t'wuiin fltnuuynAi'iV sei und offenbar über bedeutende Summen verfüge. Mittlerweile batte neb in Fairleigh Manor Folgendes zugetragen. Als Ladv Elarenee von ibrem panerritte zurückgekommen war, begab sie sich auf ihre Privataemächer. Sie hatte noch einige Briefe zu schreiben, bevor sie sich zur Tafel ankleidete. Kaum hatte sie sich an den chreidt'w gesetzt, als vadv Edith eintrat, die 'Tfrüe dinier sich verschloß. und zu dem Tische trat, vor welchem die schwerer laß. Ich bin beschäftigt, Editl,," sagte Lady Elarence ärgerlich, und habe keine Zeit für Tich. Tu sannst zu einer andern Stunde kommen, wenn Tu mit mir zu sprechen hast." ,.ch mun iet.'.t sprechen, war Ladv Edith's Antwort. Was ich Tir zu sagen babe, duldet keinen Aufschub. Was hast Du mit meinem Bruder gethan ?" Die Gräfin sckautr sie mit gut aesvieltein Erstaunen an, als ob sie an ihrer Zurechnuiigsfähigkeit ziveifle. Wovon sprich Tu?" sagte iie; lni ,ll l.'lll'UlllllU j)tU'l'UUl, Vllt' . t4 ri i . . ..i4ttiVt.t i.si ,O nein, ick bin vollkommen bei Sin nen," entgegnete Lady Edith. Ich frage Dich nochmals.was Tu mit meinem Bnider, dem Grafen von Higham, gethan, den Du als Ernst Rivers und M." de Lauzan kennst ?" Wirklick ?" ner bie Gräsm m verächt lich lwbnischem Tone; der Betrüger bat sich also in mebreren Masfai hier herumgetricoen ?" Er ist kein Betrüger," cntgegnete Lady Edith ivarm ; und das ist der Grund, warum Tu versuchest, Dich seiner zu entledige. Ich weiß Alles von diesem erbärmlichen Grafen Oscar und seinen Versuchen. Aber das ist Alles vorbei. Er ist wieder verschwunden und Tu bist an seinem Verschwinden schuld." Ich weiß nicht, wovon Tu faselst. Edith," war die kalte Antwort. Du weißt, ich habe diese Versuche ein, niedrig geborncs Kind einer edlen, alten Familie als Erben aufzudrängen, nie anerkannt." Aber ick babe die Beweise für seine rechtmäßigen Ansprüche gesehen ich hatte sie selbst durch Jahre m Besitz, bis ich sie in Sir George Tranter's Verwahrung geben mußte," war die ruhige Antwort des edlen Nkädckens. So mag er kommen," sagte Lady Higham; das Gesetz wird bald zivischen uns entscheiden. Er kann nicht kommen, denn Du bast ib.i entweder todten lassen," sagte Lady Edilb erbar7.ungslos, oder Tu hältst ibii irgendwo gefangen, l offend, Teine schändlichen Pläne gegen ibn so besser durchführen zu können. Sage mir, wo er ist, oder ick gebe wfort zu Lord Banstttart und verraiiie ibm Tein Treiben." , ; Gräsin sprang auf und blieb mit b!ii.'.enden Augen vor ihrer Schwester stehen. ,.nite Tick', mir zu drohen ! flüsterte sie zwischen den zusammengepreßten Zähnen bervor. Erschüttert und wie gebrochen verließ Lady Edith ibre Schwester. Sie war ohnmächtig, ihrem Bruder zu hellen, obwoh. sie jetzt nicht mehr daran zweifelte, daß ihr Bruder in Lady Higham's Gewalt war, und daß sie entschlossen war, das Aeußerste zu thunwenn ihre Pläne durchkreuzt würden. Sie vertraute Edward Trar.tcr ibre Befürchtnn.'ii an und er stimmte ganz mit ihrer ..nucht überem. Aber Beide ivaren ohnmächtig, etwas zu Ernst's Befreiung zu thun und beschlossen nur, Lady Higham auf's Schärfste zu übcrwachen. lFortstbunq folgt.) V?m Auslande Bei den Grund grab um gen für die unterirdische Eisenbahn in London stieß man auf d:e Reste der während des großen Feuers vor mehr als 200 Jahren abgebrannten Kirche St.Johannis des Täufers, welche wieder auf den Trümmern einer zur Zeit der normannischen Herrschaft errichteten Kirche stand. Als auch diese weggcräumt waren, fand man die Ueberreste einer römischen Villa mit einem ausgezeichnet erhaltenen Mosaik-Fußboden aus römischen, auf die Kante gesetzten glasirten Ziegeln. Die Aushebung gelang vortrefflich. Das Werk ist jetzt im Eannvn Street-Hotel ausgestellt. E in Aufsehen erregender Erpreffungsvrsuch unter Androhung der Ermordung hat sich in Madrid ereignet. Der Marquis von Villanajor empfing vor einigen Tagen einen Brief, dessen Schreiber 52500 mit dem Bemerken forderte, der Marquis würde im WeigeNlngsfalle, oder wenn er die Polizei davon verständige, ermordet werden. Die Drohung mißachtend, sandte de Marquis den Brief, der angeblich von dem Hauptmann einer Räuberbande herrührte, an den Civilgouverneur. Die Polizeimaßregeln wurden geschickt getroffen. Der unschuldige Bote, der sich zur bestimmten Zeit einfand, um das Geld in Empfang zu nehmen, wurde überwacht und in dem Augenblick verhastet, als er ein Eouvert, das einige Banknoten entbielt, welche die S2500 darstellen sollten. einem Individuum übergab. Letzteres behauptete seinerseits,' von einem gewissen Earretero, dem Diener eines Obersten in
der Armee, gesandt worden zu fein. Earretero gestand bei seiner Verhaftung ein, daß eder einzige Urheber des Planes gewesen und die Geschichte von der Räuverbände erfunden habe. Ueber eine tragische Hochzeitsreise melden Pester Blätter: Der Neutraer bischöfliche HofrichtcrJankovics erhielt kürzlich aus A!ontreur (franzöfische Schweiz) von einem dortigenHotelicr ein Telegramm, welches ihm einen erschlitternden Vorfall meldete. Sein Schwiegersohn, der Advokat Dr. Robert Kozma, und dessen jugendliche Gattin Aranka, die sich erst drei Wochen vorher die Hände zum ewigen Bunde gereicht hatten, waren in ihrem Appartement crschössen aufgefunden worden. Andern Tags bekam das Neutraer VicegefpansAmt eine Depesche von der Behörde von Äontreux, in welcher der entsetzliche Vorfall bestätigt wurde. In Folge dessen betraute die Familie dn Neutraer Advokaten Eeza Bohunka damit, sich nach Montreur auf den Schauplatz der That zu begeben, um sich genauere Daten über dieselbe zu verschaffen. Ueber die Details des Falles ist Folgendes bekannt geworden : Dr. Robert Kozma, der 42 Jahre alt war und ein Vermögen von 150,000 Gulden besaß, hatte am 11. März d. I. die reizende 17jährige Aranka Jankovics, die er vor kaum 14Tagen kennen gelernt, zum Traualtar geführt. Nach derTrauung begaben sie sich auf eine Hockzeitsreise nach der Schweiz, aus welchem Anlaß Kozma eine größere Geldsumme zu sich nahm. Vor Kurzem traf ein Schreiben der jungen Frau an die Eltern ein, in welchem sie ihr Eheglück schilderte und ihre Photographie sendete. Nach neueren Mittheilungen hat Dr. Kozma seine Gattin um halb 12 UhrNachts,als sie schlief, mittelst Revolvers erschossen und dann sich angeschossen. Als man auf den Lärm der Schüsse in das Zimmer eilte, fand man ihn angelleidet auf dem Fußboden liegen ; er konnte noch so viel sagen, man möge seinem Schwiegervater nach?teutra und seiner Schwester nach Vucs sofort telegraphiren. Was Dr. Kozma zu seinem schrecklichen Entschlüsse veranlaßt haben mochte, läßt sich kaum vermuthen ; möglicherweise war es ein Anfall'von Irrsinn. Von der Spielbank in Monaco. Ende dieses Monats wird die General - Versammlung der Actionäre der Spielbank zu Monaco stattfinden. Die Zkechnungslegung für das am 31. März zu Ende gehende Geschäftsjahr wird derselben vorgelegt werden. Nach Dem, was hierüber verlautet, hat dasselbe eine Reineinnahme von 17 Millionen zu verzeichnen, oder über wei Millionen mehr als im Vorjahre. Äiese Steigerung des Spielbankgewinnes wird folgenden Umständen zugeschrieben. Es kamen während des letzten Jahres keine großen starken Spieler an die Bank, während im Vorjahre einige derselben je 600,000 bis eine Million gewonnen haben. Dagegen ist die Zahl der kleinen Spieler, welche je einige Hundert oder Tausend Franken einsetzen und verlieren, in diesem Jahre größer gewesen, was namentlich auch der Ausstellung in Nizza zuzuschreiben ist. Diese hat nur ungcnügenden Besuch, so daß die Veranstalter eine Lotterie in's Werk setzen wollen, um sich einigermaßen vor Schaden zu bewahren. Aber die Züge nach Monaco sind fortwahrend mit Menschen überfüllt. Die kleinen Spieler" bilden stets die Mehrheit und werden alle die Beute der Bank.
Der kleine Spieler ist unerfahren, vermag sich nicht zu beherrschen, sondern geräth in Aufregung und Leidenschaft. Gewinnt er, so kennt er keine Schranken mehr, sondern setzt immer höher, bis schließlich oft in emem Zuge' der ganze .Gewinnst nebst dem eigenen Gelde verloren geht. Dann aber ist der kleine Spieler zu Ende, cr ist ruinirt, hat nichts mehr, vermag nicht mehr weiter zu setzen. Nur der große Spieler, d. h. der alterfahrene kaltblütige Spieler, der mindcstens 50,000 Franken zusetzen kann, vermag zu gewinnen, indem cr auch widriges Geschick ot)ne Erregung zu ertragen weiß. Freilich ereilt auch ihn das Schicksal, da auch er unbewachte Augenblicke hat, wo ihn seine Ruhe verläßt und er Alles verspielt. Schließlich verlierew auch die glücklichen Spieler ihren Gewinn wieder an die .Bank, welche, als unpersönliches, ständiges Wesen, nie in Aufregung geräth und daher immer ihren Spielern überlegen ist. Der Spanier Garcia, welcher in den fünfziger Jahren in Baden - Baden Millionen gewann und dessen Namen damals in Aller Mund war, hat nach Jahren beständigen Glückes schließlich Alles verloren. 1805 blieben ihm von seinem Vermögen nur einige Tausend Franken, mit denen cr in das berühmte Karthäuser-Kloster Grande Chartreuse, bei Grenoble, eintrat, wo cr vor einigen Wochen als Laienbruder gerlTna ist Odorless Vault Clearing Cornp, Gruben gereinigt ! ohne üblen Geruch zu verbreiten ! Alle Aufträge werden prompt außge führt. Zufriedenheit garantirt. Ernst Buhning, No. OO Mnplo Str. DeiinfeMonSRittel zum Verkauf. SOIS & SMITHER, 69 Wkst Warykand Str. Fabrikanten und Händler deS Materials für Kies -Bedachung ! . ferner Filz und anderes Dachdecker- - Material. Warner's Asphalt Dachbedeckung. Telephon o. 851. raiö-prasK . ir, Co's Heropaper Advertlalng Bureau 10 Sprnca tlstaieoatimay al ARl I titreij.wnee aavtr rnr-i innrT C3.Zl34.sCr & labtiiawtf uv4i ü(
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