Indiana Tribüne, Volume 7, Number 229, Indianapolis, Marion County, 7 May 1884 — Page 3
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Chicago, St. JLouls and Pittsburg? Railroad. ZkU-Tabelle für durchgehende titto Lokal.Züge. Bo 17. Rebr-1888 an: Lg tlaflm balCnion.Xepot,3nlpU.,ist flgt:
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Gesühnte Sguld. Roman aus dem Englischen, frei bearbeitet von Hermlne Franken steiu.
lFortsedung.) ES ist eine sehr langwierige Krank beit, sagte der Wirth. Ja," versetzte der Diener jetzt; sie ist langwierig genug, aber er wird doch noch davon kommen. Er bat geschickte Aerzte, gute Pflege und einen braven Sobn " Oh, Mr. Edward Tränier ; tvie geht cö ihm V fragte der Wirth. Es schien ihm sehr gut zu gehen, als ich ihn zuletzt sah, lvar die ruhige Antwort. Als Sie ihn zuletzt sahen," versetzte oer Wirth lachend. Das wird wohl heute Vormittag beim Gabelfrühstück gewesen sein V Glauben Sie?" meinte der Diener. Er ist gar nicht zu Hause. Er frühstückte vor fünf Uhr und reiste mit dem französischen Herrn um sechs Uhr nach London." Der Detektiv sprach kein Wort., noch zeiate er das geringste Interesse für das. was um ihn her vorging. Aber er war loie erstarrt vor Entsetzen. Was sollte dieses stete Scheitern seiner Machinationen bedeuten ? Waren sie auf ihrer Hut vor ihm oder war diese Abreise der Beiden eine schon früher verabredete geWesen ? Es ist ein bischen unbequem, sogleich nach einem Balle abzureisen," bemerkte der Wirth lachend, Ja, aber ich bin von gar nichts mehr überrascht," versehte der Diener. Bei uns kommen so viele Telegramme, daß man gar nichts bestimmen kann. Ich kümmere mich aber nicht um die Angelegenheiten meiner Herrschaft." Bald darauf erhob sich der Detektiv, zahlte feine Rechnung und ging, ein weiserer, aber auch betrübterer Äkann, als er es eine Stunde zuvor gewesen. Er kehrte nach dem Rothen Löwen zurück, schrieb seinen Bericht und schickte ihn durch einen vertrauten Böten an Grace Shelton, die ibn wieder ihrer Herrin übermittelte. Voll Ungeduld erwartete erdie Antwort. Sie kam bald und lautete : Bleiben Sie morgen in der Nähe, Sie werden von mir hören." Lady Higham war von seinen Mittbeilungen im höchsten Grade bestürzt und beunruhigt. Was sollte das Alles beißen? fragte sie sich, bebend vor Furcht. Kam die Zelt bereits heran, wo Enist Anspruch auf die Stellung machen würde, die sie jetzt einnabm ? ES ! fiel ihr gar nicht ein, daß er gestoben sein fr k rv w i . . jl i lonme, weit ne feine oemual emoeal hatte. Aber wen konnte sie u Rathe ziehen ? j Sie hatte in der ganzen Welt gar Niemanoen, aus den sie unter diesen scywrerigcn Umständen vertrauen konnte. Mr. Vteldrum, der Detektiv, war ein Helfershelfer, aber wahrlich kein Freund. Sie beschloß aber, nichts von ihren Drangsalen merken zu lassen ; und als sie am nächsten Tage die Dankvisiten ihre? Ballczaste empsing, war sie ruhig und heiter wle gewöhnlich. Mr. Tranter kam natürlich ohne M. de Lauzan, worüber Lady Edith und Alice nicht wenig überrascht und bestürzt waren. Wundert Euch über nichts," flüsterte er den beiden jungen Damen rasch zu. Ich werde gleich Alles erklären." In diesem Augenblicke trat Lady Hiz? harn herzu und erkundigte sich theilnehmcnd nach Sir George Tranter'ö Besinden. . Er ist noch immer sehr schwach," antivortete Edward traurig. Die Aerzte können es selbst nicht recht begreifen, warum seine Genesung nur gar so langsam vorwärtsschreitet." Lady Higham drückte ihm ihr herzlichstes Bedauern darüber aus und fügte dann hinzu! Wie kommt es, daß Ihr junger, franzosifchcr Freund nicht mit Ihnen ist i" Er trug mir auf, seine Entfchuldigungen zu überniitteln," versetzte Tranter ruhig, aber er wurde plötzlich abberufen. Ich glaube, ich werde ihn nicht so bald loiederschen können. Er wird wahrschein lich nach Hause zurückkehren müssen, da er in London schlechte 9!achrichten vorsinden dürfte." Wirklich?" war Lady Higham's theilnahmslose Äntwort, und dann wandte sie sich zu einem anderen ihrer Gäste. Dann schlug Tranter Lady Edith und Alice vor, einen Spaziergang durch dett Park zu machen. Sie -willigte gerne ein, da sie begierig waren, die Wahrheit zu erfahren. Edward erzählte ihnen alles Vorgefallene ohne Rückhalt, und sie waren außer sich vor En:s?tzen und Entrüstung. 0, waS wird meine Schtvest?? nicht noch Alles thun, um ein Erbe uud einen Titel zurilckzuhalten, die ihr nicht rechtmäßig gehören," rief Lady Edith aus. Ich wollte, die Zeit wäre gekommen und Ihr Vater wäre gesund genug, um handeln iu könne." Ich wollte auch, es wäre so," sagte Edward traurig, ohne ihn können Voir gar nichts thun. Er hatte alle erfordertchen Schriftstücke." Alle," versetzte Edith; obgleich sein mütterlicher Großvater viel beweisen könni " V I Ja," fuhr Edward fort : aber das würde nicht genügen, um seine Feinde unschädlich zu machen. cci . . fl . an e . i o i .
Was wirft nu jeyl ti'un; . iragie aoy fast wild machte; wird er stets eme GeEditb, während Alice mit gespannter Auf- fahr für Sie sein, wenn er es überhaupt
meniamiett zuyone. Ernst muß doppelte Vorsicht gebrau chcn," begann Edward wieder ; und bis diese Schwierigkeit überwunden ist, sich von jedem Besuche hier oder bei uns enthalten. Aber mit der Hilfe Jack Mole's will ich es bewerkstelligen, daß Ihr ihn sehen könnt. Aber Ihr müßt beide Geduld haben und.mir vntrauen." Wie Du mir vertrauest," sagte Lady Edith schelmisch. Ah," antwortete er lächelnd, werde ich diese Vorwürfe ewig hören müffen? Doch wir müffen jett ernsthaft sein und ich will Euch meine Pkane auseinandcrset-n."
(?r that es und die beiden Mädchen willigten in Alles, wenn nur von Ernst jede Gefahr abgewendet werden konnte. Nachdem sie über ihre Handlungsweise einig geworden waren, gingen sie wieder ins Haus, nicht ahnend, daß Lady Higham gar wohl wußte, was sie miteinander ge. fproche'n hatten. Hätten sie es geahnt, ihre Unruhe und Besorgnis; wäre noch größer gewesen, als sie es ohnedies war. Sobald die Gäste sich an diesem Abende entfernt hatten, ging Lady Higbam auf ihr Zimmer, hüllte sich in ihre
gewohnliche Verkleidung und ging mit Grace nach den Ruinen, um Meldrum zu treffen. Dieser war über die letzte Wendung der Dinge in gewaltiger Ausregung. Er sing an zu glauben, daß Leigh Ransom im Geheimen gegen ihn arbeite. Aber er kannte es sich nur dahin erklaren, daß ein Spion jeden seiner Schritte überwache und dem großen Detektiv Bericht darüber erstatte. - (fr mußte nun endlich trachten, einen Erfolg zu erringen,da Lady Higham seiner sonst überdüsstg werden und sich eines Anderen bedienen könnte. Er stand nachdenklich und rauchend vor dem Thore des rothen Löwen und schaute dabei zufällig zu einem gegenüberliegenden Fenster empor. Als er das that, verschwand plötzlich ein Kopf von demselben. ' Ab?r Mr. Meldrum hatte blitzschnell das Gesicht des Burschen erkannt, der sich fast immer in der Nachbarschaft herum trieb. Wie eine Erleuchtung schoß ein Gedanke durch den Kopf des Agentern Er ging in die Wittbsstube hinein und bestellte sich ein Glas Bier, das ibm der Wirth selbst brachte. Das ist ein netterBursche, der da drü:tn wohnt," bemerkte er dann, erscheint ber müßig zu sein." Ich glaube, er sucht Arbeit," fuhr der Wirth fort ; denn er ist zu jeder Beschäftigung bereit. Unlängst, als wir Niewanden hatten, um Sie nach E. zu fahren, und den Wagen zurückzubringen, half er uns aus der Verlegenheit, und führte Sie. Und er ist ein ganz tüchtiger Kutscher." Ein geschickter Bursche," versetzte Mr. Meldrum trocken. Er wußte nun genug und ging auf sein Zimmer, um über seine Entdeckung nach' zudenken. Ah," sagte er, dort angelangt, zwi schen den zusammengepreßten Zähnen, ..wir tverden Dir den Span austreiben. mein kleiner Aufpaffer. Ich werde mich i ? ' . r i -r f i von einem unreifen Zungen Nia)i uoertl sten lassen." Und er nahm ein Paar Pistolen aus einem Kästchen und legte sich einen Stock degen zurecht. Als er an diesem Abende ausging, um Lady Higham in den Ruinen zu treffen, war er nicht nur bewaffmt, sondern vandelte auch mit großer Vorsicht. Er blieb lllt UUU llll HU'nVI V'V W VVV I w.: .v..-t Jn r.r l.... cL' k.iv. ! wmv wVi, vy' V horchte aber gespannt. So gelangte er nach den. Ruinen, wo Lady Higham. ihn erwartete. Meine Ladv", sagte Meldrum leise, ich habe alle Ursache zu glauben, daß ich von dem Spion eines beriihmten Londoner Detektivs verfolgt werde. Ich muß sehr vorsichtig sein. Es wäre besser, wir könnten irgendwo sprechen, wo uns Niemand belauschen kann." Lady Higham nickte stumm vor Ueberraschung und folgte ihm an eine Stelle in den Ruinen, wo sie, ohne die geringZte Gefahr belauscht werden zu können, mit einander sprechen konnten. Auf dem Wege zwischen den Ruinennd demWalde, blieb der Detektiv steben. , Er sprach mit Lady Higham, aber seine ! .!;. r . . ?i m i . w H i. t -, I mae irnen oeanoig an oem anoe oes Geholzes herum. Plötzlich zog er seine Pistole heraus und feuerte einen Schuß gegen das Gebolz ab. Aber es erfolgte kein Aufschrei. Obwohl der in dem Gehölze verborgene Jack Ä!ole sofort wußte, daß seine Anwesenheit entdeckt sei, machte er doch kein Zeichen, sondern ging stillschwelgend fort. Er wußte, daß ihm unter diesen Um ständen nichts Anderes übrig blieb, als eine schleunige Enrfernung. darum ging er nachHause, packte seine Sachen zusammen und verließ die Vierschenke für inimer. N e u e V orsichts maßregeln. Man kann sich leicht vorstellen, daß Lady Higham von den Eröffnungen des Detektivs erschreckt und verwirrt war. Ernst Rivers und Diejenigen, welche sich für ihn intereffirten, wußten also, daß sie es war. die den jungen Mann so unerbittlich verfolgte! Dennoch zögerte sie nicht in ihrem Entschluffe, noch machte sie einen Versuch, davrti abzustehen. Im Gegentheil, sie war fester denn je entschlossen, das gefürchtete Hinderniß aus ihrem Wege zu räumen. Alle ihre Versuche hatten zwar bis jetzt fehlgeschlagen; aber dasfvar kein Beweis, daß dies immer der Fall sein sollte. ' Was halten Sie von dieser angeblichen Rückkehr nach Frankreichs fragte sie den Detektiv. Ich glaube nicht daran," war seine kühle, kurze Antwort. Und was laßt sich dieser neuen Schwierigkeit gegenüber tbun V fragte sie weiter. Wünschen' Sie noch immer diesen hingen Mann in Ihre Gewalt zu bekommen, meine Lady V war seine Gegenfrage. ' Mehr denn je wünsche ich es," entgegnete sie kalt. Aber wenn er nicht getödtet wird. verledte der Detektiv, de.i die Geldaier ! 1 . . . . - . v ist." Immer wird dies nicht der Fall sein," war. ihre Antwott ; es wird eine Zeit kommen, wo ich mich vielleicht mit ihm ausgleichen kann." Das hilft uns jetzt nicht," sagte Mr. Meldrum; diim jetzt handelt es sich nur darum, den Verdacht, daß wir BundcSgensffen sind, zu zerstreuen. Und unter diesen Umständen wäre es für mich das Beste, zu veeschwinden," fuhr er fott. Das wird die Andern sorglos machen." Vorläusig dürfen wir .keine Zusammen künfte mehr haben, und es wird das Beste sein, wenn ich Euerer Ladyschaft brief, lich Bericht erftstte. Ich werde die Briek
vorsichtshaber
an Ihre Kammerfrau I adrernren. Ja, das wird gut sein," versetzte jetzt die Gräsin, die von dem veränderten Sachvcrhalt noch immer ganz verlvirrt wd?.' - Nach einer weiteren Besprechung über künftig vorzunehmende Schnitte trennten sich die Beiden.' Mr. Meldmm begab sich nach dem Rothe Löwen zurück und erfuhr durch vorsichtig eingezogcnt Erkund!gungen, daß der Bursche, welcher in der gegenüber liegenden Bierschcnke gewohnt hatte, plötzlich seine Rechnung ausbezahlt hatte und abgereist sei ; Niemand wußte, wohin. Mr. Aceldrum war sehr überrascht davon. Der Bursche hatte sich als zu klug für ihn erwiesen; er mußte daher künftighin sehr auf seiner Hut sein - vor ihm. ' Der Detektiv war wüthend ob all dieser Entdeckungen. Es begann ihm jetzt klar zn werden, daß er systematisch beobachtet worden war und daß sich sein Gegner bei jedem über ihn davon getragenen Siege ins Fäustchen gelacht haben werde. Er beschloß daher, wie er es Lady Higham schon gesagt hatte, vorläufig von dem Schauplatze zuverschwin den und reiste unter großem Aufheben ab. Mittlerweile war Ernst Nivers in sein bescheidenes Heim nach Ehurch Farm .zurückgekehrt. AIs er sich an dem Tag nach dem Balle in London von Edward Träntet entfernte, begab er sich in eines der bescheidcneren Stadtviertel und miethete sich eine Wohnung. In der Abenddämmerung bezog er dieselbe, einen weiten Oberrock und breiten Hut tragend. Er zahlte den Miethe zins für eine Woche im vorhinein und wurde daher von keinen zudringlichen Fragen belästigt. Sobald er in seiner Wohnung allein war, öffnete er einen ledernen Handkoffer, den er mit anderen Gegenständen gekauft und mitgebracht hatte. Aus diesem Koffer nahm ' er ein Paar abgetragene Bemkleider, dann einen Rock aus grobem, grauem Stoffe, ein buntes Halstuch, einen weißen Filzhut, eine schwarzlockige Perrücke und einen schwarzen falschen Bart. Nachdem cr sich mit diesen Gegenständen bis zur Unkenntlichkeit verkleidet hatte, packte er seine anderen Sachen in den Handkoffer und verließ mit diesem M Haus. Zum großen Erstaunen seines Hauöwirthes ließ er sich nicht mehr in dieser Gegend sehen. Auf der Straße angelangt, pfiff er einem Wagen, fuhr nach dem nächsten Bahnhöfe, wo er ein Billet für die öhurch FiUM zunächst gelegene Etation nabm. Er liefe seinen Koffer im Bahnhöfe zurück und trat zu Fuße den Weg in seine Wobnung an. Er traf ganz früh am Mor'l l . . ' f ' gen dafetvr em, uno es war noa leine '?eele auf. Der junge Mann hatte einen Hausschlüssel bei sich, öffnet daher, ohne emanoen zu uoren, vegao nw aus jein rj. 1 . 51 Zimmer und aina zu Bette. & seinen Kronvater von dem Vorgefallenen durch einen langen Vries in Kenntniß gesetzt, den er in London zur Post gegeben hatte. Diesen Brics mußte er erhalten, ebe der junge Mann 1 tri..-. i t -r' t ....w cro o zum Yruni.iuii mnau iai.ii; imu wi Er vot zeigte sich auch keineswegs überrascht, seinen Enkel in dieser Verkleidung zu sehen. 'Nach dem Frühstücke erzählte ihm Ernst alle kürzlich erlebten Abenteuer. Mein lieber, guter Junge, Du mußt sehr vorsichtig sein," sagte der alte Franzose. Wenn Dir etwas gestehen würde, wäre das ganz gewiß mein od. Aber ich würde tnich an ihr rächen und sie frühe! umbringen." Sie kann nicht so schlecht sein, mit nach dem Leben zu trachten," bemerkte dei junge Äkann. Sie wird Dich gewiß todten, wenn ie es thun kann, ohne die Entdeckung ürchten zu müssen," versetzte sein Großvaer jetzt ; darum laß Dich von mir war: nen." Ich will Dir folgen und thun, waZ Du verlangst," sagte Ernst Stivers traurig. Es war schrecklich für ihn, denken zu müssen, daß er in der eigenen Ächwestel eine solch' unerbittliche Feindin gefunden hatte; aber er war durch die bisherigen Erlebnisse genöthigt worden, daran zu glauben, daß sie vor keinem Mittel, ihn unschädlich zu machen, zurückscheuen würde. t Noch am selben Tage ließ er sich durch seinen Kammerdiener John einen Jäger anzuz, eine Flinte irnd eine Jagdlizenz besorgen. Diese Verkleidung konnte selbst von dem scharfsinnigsten seiner Feinde nicht durchschaut wcrdeu. Für alle Fälle beschloß er, gleich am nächsten Tage ihre Tüchtigkeit zu erprobeü. Er schultette seine Flinte und lvanderte in der Richtrnrn aeaen Fairleigh Manor, das von Ehurch Farm nur steben Meilen entfernt war. cacy einer lanqen Wanderung setzte er sich aus einen Baumstumpf, an einem Piatze, wo Lady Higham's Wagen täglich vorbeifuhr. Plötzlich fah er denselben kommen, stand auf und gincz ihm entgegen. Lady Higham, Lady Edith und Miß Harcourt waren in dem Waaen. Er zog seine Kappe aö, als er vorbei ging, und schaute ihnen voll ins Gesicht ; aber nicht eine der 'drei Damen erkannte ihn. Der junge Mann lächelte für sich und kehtte zu dem Krcuzungspunkte der Straße zurück. Edward Tranter ritt langsam und nach denklich an ihm vorüber. Er schaute ben Jägcrburschen, der so artig grüßte, zwar freundlich an, ahnte aber keineswegs, wer derselbe sei. Dieser ließ ibn vorbeireiten, schaute sich vorsichtig nach allen Seiten um und rief dann halblaut : Kennst Tu mich nicht, Tranter, mein Jnnge" Der Angesprochene war so überrascht. daß sein Pferd fast scheute, so heftig zog er die Zuael an. Run, so etwas ist mir mein Leben lang noch nicht vorgekommen!" schrie er. Diese Verkleidung ist wunderbar. Niemand kann auch nur abnen, daß Tu in dieser Tracht steckst." Ich boffe, nickt," erividerte jetzt d?r Andere lächelnd. Willst Du heute Adend nicht auf ein Wellchen zu mir konimen: ' Sebr aerne," versetzte Tranter aber
setzt mochte ich Dich noch warnen,' doch
sehr vorsichtig zu sein." Der junge Jägersmann nickte zustimmcnd und ging vergnügt nach einer anderen Richtung weiter. Er war etwa eine halbe Stunde lang gegangen und war noch sehr tvcit von Eburch Farm entfernt, als ihm ein junger Feldarbeiter in einer blauen-groben Jacke entgegen kam. Erging ganz nahe an unseren Helden heran. !Lstete seine Kappe mit clgentbümlich verschm'chtemLächcln, und sagte dann in ganz teifcm -ume: Die Verkleidung ist ganz vottrefflich, I nädiger Herr; aber ich möchte mir nur ! eriauven, aus etncs ausmcrtfam zu machen. Ihr Gang ist nicht der eines Jägerdurschen." Was meinen Sie V fragte unser junger Held ärgerlich.- Wer und was sind ie, oan ie e) wagen, jo zu mir zu Ich bin Jack Mole, gnädiger freir," antwottelederAndzre,ehrerbietigdie 6appe abziehend. Das ist dann recht fchlimm. daß Sie mich sofort erkannten," bemerkte rnst ka't kleinlaut; was ums Himmels willen feil ich thun, UM ganz unerka,'!it zu blekden." Nun, gnädiger Herr, 'es ist nicht leicht für einen Gentlenian, nicht am isange erka dürfen nur ßen sch lenke mehr daran buische sind." Unser Held lächelte und dankte dm klugen Burschen seinen kath und ging dann weiter. Jack Mole wartete eine Weile und folgte dann dem jungen Jäger in einiger Entfcmung. da er an diesem Tage von Leigh Ransom den Auftrag erhalten hatte, den jungen Maml auf das sorgfältigste zu überwachen. - Er erwirkte sich die Erlaubniß, in einem zur Farm gehörigen Wirtschaftsgebäude zu schlafen. Mittlerweile war Ernst Zlivers in das Farmhaus zurückgekehrt, das er an diesem Tage nicht wieder verließ. Spät Abends kam Edward Tranter,- und die beiden jungen Leute hatten eine lange und wichtige Unterredung miteinander. Es fvurde eine Begegnung für den nachsten Tag verabredet. Um Mitternacht verabschiedete sich Edward Trauter und ritt auf einem selten benutzten Wege nach Hause. N e u c s U n h e i l. Am nächsten Tage bolte Edward Tran terLady Edith und Alice, einer früher gemachten Vereinbarung zufolge, zu einer Spazierfahrt ab. Es war ein seltsames Spiel sich gegenseitigen Ueberlistcns, das in Fairlciab Manor gespielt wurde. Lady Higham wußte s?hr wohl, welches Gehelmnlß diese Dre; mit einander bewahrten, aber sie hiitete sich gar wohl, eine Erwühnung davon zu machen. Ebenfo gut wußten die Drei, dan sie ahnen mußte, was sie unter einander verband; dow verriethen sie in ihrem Äeney men gar nichts davon. Aber wenn Lady Edith mit ihrer Schwester allein war, war sie kalt und zurückhaltend gegen dieselbe. Sie erwähnte imt keiner Silbe des Ge genstandes, der ihr so sehr am Herzen lag; aber ein stiller Vorwurf sprach aus jedem ihrer Blicke, so oft sie die Schwester anschaute. An dlefem Jlcoraen war Lady Edith besonders ernst und niedergeschlagen. Gewiß bat ue wieder eine beimliwe Zusammenkunft mit ihm," dachte die Gräfin. O, dan ich es wagen dürfte, ihr zu folgen und die Wahrheit aussindig zu niachen." Aber sie mußte den Marquis auf einem Spazierritt begleiten und konnte daher nicht thun, wie sie wollte. Edward fuur mit den zungen Damen ziemlich weit, bis sie zu einer einsam stebenden Hütte gelangten. Dort wurden sie von Ernst Rivers, der seine Flinte trug, erwartet. Der Platz war deshalb gewählt worden, weil sich Niemand auf eine balbe Meile im Umkreise nähern konnte, ohne gesehen zu sverden. Sie sahen auch weit und breit kein lebendes Wesen. Dennoch wurden sie hmter nncr Hecke hervor scharf beobacktet: aber der Achter war durchaus keine gefährliche Persönlichkeit, sondern Jack Mole. Mein Vater befindet sich entschieden besser." sagte Edward Tranter, nachdem die ersten Begrüßungen vorüber waren, zu Ernst. Ich hoffe, Xu wurst jetzt bald hinüber kommen können, um mit ihm zu sprechen." Ich werde sehr froh darüber sein," verseile Ernst, denn ich bin dieses Lebens schon sehr überdrüssia." lFortsetzunq folgt.) Vom Auslande Aus Rößdo rf in Hessen kl.::unt die Kunde von einlM entsetzlichen Lustmorde, der am Abend des Ostcrsonntags zwischen Reinheim und Gundernhausen verübt worden ist und hier wie in der Umgegend eine erkläi liche Aufregung verursacht. Das unglückliche Opfer der That ist Katharina Bauer, die löjährige und bildhübsche Tochter des Gemeindeeinnchmers Bauer von Gundcrnhausen und Verlobte des Sohnes des dortigen Bürgcrmcislers, die am spaten ?!achmittag von einem Besuch bei ihrer Verwandtschast in Ueberau und Neinheim auf der Ehaussee über Spachbrücken nach Haus zurückkehrte. Hinter letztgcnanntem Orte näherte sie sich einigen Bur schen aus Roßdorf, die den Tag iuSpachbrücken verbracht und fleißig dem Biere zugesprochen hatten. Der roheste dersel ben. Namens Friedrich Kassenberger, Sohn einesMühlenbesitzers aus Roßdorf, wurde gegen das Mädchen zudringlich, während die andern unbekümmert weiter gingen. Sie sahen indessen noch, wie Kassenberger das Mädchen, das sie bei der hereinbrechenden Dämmerung nicht erkannten, zu Boden warf, ohne sie zwingen zil können, denn sie stürzte alsbald, wie ein gehetztes Wild, die fast 10 Meter höbe Böschung ur Seite der Straße hinaus. K. setzte ihr nach und holte sie leider auch aus.einem Ackerfelde wieder ein. Als er sich kurz vor Roßdorf aus's Neue zu seinen Kameraden gesellte, erzählte er unter Angabe des Namens, daß er das Mädchen bis zum .Tannenbaum" begleitet habe, wovon sie nichts ausplau-
mit zu werden. Aber Sie nien ersicyerungsvetrag von 51 J I iTY" "" rrv .
ein bischen mebr mit den Fü- ttulonenarl irnt 5,095,000 Mark rn, dann zweifelt 'Niemand .Prämien. Zu Ostern 1882 brach die
. tan Sie ein echter äa?- Anecuranz-Eompaanle iählinas wsam
vern sollten. Natürlich verging nicht der Abend, als man schon auf der Suche nach der Vermißten war, da der gcängstigte Vater, der ihr entgegengekommen war, .auf der Ehauffce ihren Hut gefunden und sofort Anzeige davon erstattet batte. Indessen fand man die Vermißte erst am nächsten Morgen und zivar mit Hilfe des Haushundes, ber ihre Spur auf dem 'Ackerfelde witterte. Sie war todt und der Leichnan,, der zahlreiche Wunden .trägt und überhauvt schrecklich zuaericktet
.ist,lag in einer Stellung, die unzweifel,hntt rvf .'r vt jv Xlnt Vr. f rx . Mck"" ließ, daß das kräftige hartnäckiger .Gegenwehr juuwviuiiyi uhv gcnoilizua?itgl worden ist. Der Thäter wurde verbaftct. . Man berichtet aus H amiburg: Direcior Borregaard, Gründer ider Seeversicherungsgesellschaft von 1874 ,und einer späteren RückversicherungsGesellschaft, wurde zu drei Jabrcn Gefängnch verurtheilt, während derStaatsanwalt fünf Jayre beantragt batte. B. war ein ebenso intelligenter, wie thätiger Kaufmann und verstand es, die GesellSchaft in wenigen Jahren unter den - ca. ,20 Compagnien am Platze und ca. 20 Vertretungen auswärtiger Gesellschaften zu der bedeutendsten am Platze zu machen. Äkach drei Jahren (1377) batte die Gesellschaft schon jährlich den exörbimen und die Aktionäre mußten :u ibrcm Schmerz 3,400,000M.auf das nur mit 20 pCt.e!ngezahlteAktienkapitalnachschicßcn. Die Hauptanklage gegen Borregaard richtete sich auf Unterschlagung, die cr in der Weise ausgeführt, daß cr Schiffe, die bereits in Verlust gerathen, oder Havarie hatten, noch nachträglich bei anderen Rückversicherungs - Gesellschaften versierte, und so hat er sich so weit dies aus dem Wust der unordentlich geführten Bücher zu erkennen lvar in 44 Fällen einen persönlichen Vortheil von mehr als 200,000 Mark verschafft. Ueber eine schreckliche Unjthat, welche Neapel in Aufregung versetzt .chat, wird geschrieben : Salvatore Vcisbei, Soldat im 19. Infanterie-Regiment .aus der Klaffe von 1802, Ealabrese aus der Provinz Eatanaro, hatte einen kleinen Zank mit. seinen Zimmergcnoffen, 'die ihn calileraio'' (Blcchschmied) gc .nannt batten. Kaum war das Silenzio" geblasen worden, so, lief er zu den .Gewehren, nahm eines und versah sich mit einer gefüllten Patronentasche. Sodann begann er auf seine Kameraden zu 'schießen. Es entstand eine unbeschreibliche Panik. Die Soldaten sinaen an. us ihren Betten zu fliehen. Da schloß ,Misdei die Thür seiner Kammer, löschte ' v r n ! js. i 7 crr... rc ri 4 ,o5 IU?I aus uno ji-yon aus eie ötleyen!den. Ein Soldat, der eine Kugel erbalten hatte und nicht mehr laufen konnte. iwarf sich aus dem Fenster und brach ein .Bein. Misdei verließ sein Zimmer und richtete sich nach dem Zimmer der Foui?iere, wo er seinen Sergeanten vermu.thete. Er fand diesen nicht und tödtete ben Unteroffizier Roncorono. Misdei 'gab 57 Schüsie ab ; 40 mit seinen Pa'.tronen, 17 mit solchen, die er aus der jTasche des Untcrofsicicrs nahm. Misdei gehörte zu den besten Schützen des Regiments. wahrend feiner Unthat kannte er jeden genau, auf den cr schoß ; von Betrunkenheit oder Wahnsinn kann also keine Rede sein. Er begegnete einem Sergeanten aus seinem Dorf, dem er sagte: Fürchte nichts, du bist mein Landsmann." Zu einem Ilccrutcn sagte er : Zittere nicht, du bist ein Rccrut." - r trc , gelang enoiicy crci euren, einem Sergeanten der Bcrsaglicri, einem Eor poral und einem Trompeter, in sein Zimmer zu dringen. Der Sergeant crhielt sofort einen Schuß, der Trompeter aber warf sich unter das Bett, ergriff den Wüthenden an den Beinen und warf ihn zur Erde. Dann lvarf der dritte sich über ihn und-es gelang, ihn zu cntwaffnen. ls dahin hatte JJusdei bereits einen Eorporal und zwei Soldaten gexodtet und sieben verwundet. Davon sind zwei bereits getödtet und zwei in & J X ? S DerAufseherK. vonZechc r Eoncordia" in Oberhausen war in der Schlacht bei Beaune-la-Rolande am 23. November 180 durch die Ehassevotluae an einem Oberarme verwundet, worden. ohne daß es damals oder später möglich gewesen wäre, das Geschoß'zu entfernen. Bor einigen agen nun wurde, nachden sich wiederum ein Absccß gebildet hatte, oas durch das Aufschlagen auf den Knochen plattgedruckte Blet von den Aerztci einige Zoll oberhalb der Hüfte aufgefun den und glücklich zu Tage gefördert. Eine o r i g i n e l l e V e r !v e ndung der Brieftauben in Belgien verdient Erwähnung. Schon seit Iahrm bringen die jungen Burschen vom Lande, welche sich zur Militär foosirng stellen, je eine Brieftaube mit. Ist die Loosung beendet, sc schreiben sie die betreffende Nummer auf ein Blättchen, befestigen es an dem Flügel der Taube, .und diese bringt den Eltem schnell die Kunde, ob der Sohn frei ist oder dienen muß. Die Industrie hat sich bereits diese Idee zu Nutze gemacht ' ein Stempelschneider bedruckt jetzt nach der Loosung die Tauben mit der betreffenden Nummer, so daß diese, nicht mehr durch den Zettel bcbindert, noch schneller in die Heimath gelangen. Ueber einen Fall krassen Aberglaubens erzählt ein Kasancr Borsenblatt folgendes: In dem ruffischen Dorfe Tfcherebatyrcwa starb im Juni vorigen Jahres .ein II 5jähriger Greis. Es herrschte gerade eine fürchterliche Dürre. Ini dies Uebel zu beseitigen, öffneten einige Bauern mit Wissen des Dorfältesten 'das frische Grab und trieben einen Pfahl durch die Leiche. Hierfür wurden die Leichcnschänder auf Kosten der Gemeinde mit Branntwein bewirthet. Vor Gericht erklärten sie, unter dem Volke ginge das Gerücht, daß sich auf dem Grabe des Greises Nachts Feuer gezeigt hätte ; einige wollten sogar gcschen haben, wie der Greis dem Grabe entstieg ; die herrschende Hitze und Dürre führte das Volk auf diese vermeintlichen Erscheinungen zurück. Man schre i b au S Mannbeim vom 15. April: Von einem entsetzlichen Unglück wurde die Familie des
ZimmermaimeA Dietz hier betroffen. Während 'die Frau ihrem Manne das Mittageffen an die Baustelle brachte,bliebcn die'.4 Kinder im Alter von 6 Jahren abwärts allein in der in Lit. Z.P1 No. 4 gelegenen Wohnung und'scheinen mit Feuer gespielt zu haben, oder durch einen unglücklichen Zufall hat sich eine Partie beim Ofen liegender Hobelspane entzündet. Als die Frau zurückkam,, bot sich ihr ein erschütternder Anblick i?ar: Sämmtliche Vier Kinder lagen erstickt unJ todt am Boden. Wie leicht begreiflich.ist hfl rnwer fcr frt fifrfftYt frnfHoi fci
V V yJVllHlkV V V V WM)f.WH VyVV4 UT roffcncn svamme unbeschreiblich : auch die' ganze Stadt ist durch diesen graßli, chen Trauerfatt in große Aufregung versey:. Ueber eine Unterschla gung von 80,000 Mark bei der Hauptjt rr . c er r i t x iae eer eriiner raoivogier loiro aus Berlin vom 10. April Folgendes beri'chtet: Gestern Nachmittags wurde in der genannten Kasse ein Deficit von SQMQ Mark entdeckt, " und - de? Verdacht, die Tumme unterschlagen, resp, gestohlen zu haben, lenkte sich auf den -seit Jahrerr-an' dieser Kaffe fungirenden Rendanten O. der seit mehreren Tagen nicht in das Bureau gekommen war. Bei einer iri der Wohnung des O. sofort vorgenommn nen amtlichen Durchsuchung wurden 75,000 Mark in baarem Gelde dorge' - funden, und die Wohnung selbst tvurde. da O. nicht anwesend war, unter Siegel gelegt. Als O. nach Hause kam, erb!ett er von dem Vicewirth Kenntniß von der stattgehabten Haussuchung u. verschwand in Folge dessen, so dab seine Verhaftung ' nicht mehr bewirkt werden konnte, als spater zu diesem Zwecke Poüzel' Beamte mit dem inzwischen ausgefertigten Haftbefehle in derO.'schcn Wohnung erschle-. nen. Heute früh soll ein Freund des O. einen Brief erhalten haben, in welchem r l .ic i i - ' iym vlezer anzeigt, dau cr unter oen vorliegenden Umständen gezwungen sei,' sich oao 'cvcn zu neymen. x.f ver varan kenntlich ist, daß 'er ein künstliches Bein trägt,entstammt einer achtbarenBeamtenksamllie ; fein Vater ist einer der ältesten Kasscnbeamtcn im preußischen Staatsblenltc. . Gesegnete Wobltbäter. AlS ein aus berühmten Aerzten und Chemikern bestehender Rath die Entdeckung machte. daß durch Mischung einiger ivohibekannter ivcrlhvoller Heumutel die allcttvunocrVoulte Arznei erzeugt wurde, Kelche eine solche. Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stände sei, daß beinahe alle anderen Arzneien übersiüs. siz wurden, bezwcifellen die5 Viele, aber der Beweis iljVc Werthe durch thatsächliche An kiendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker jener großen Arzuei, Hopfen Bitter?, als Wohlthäter von Allen geedri. Dieics BltterS ist zusammengesett aus Hopfen, Vuchu, Malz, Wolfökirsche, Löwenzahn und an deren ältesten uud besten Heilmitteln der Wett, und ist der größte, Blutreiniger, Zlieren. und LcberNegulator und Leben und Gesnndhei Wiederbringe?. Kein Leiden, wo diese? 'BUter gebraucht wird. - V WaS auch immer die Symptome sein mögen' welcher Art auch die Krankheit und Veiden sind' gebrauchen Sie Hopfen-WitterS. ES rettet Ihnen das Leben. Hunderte siud aus diese Weise gerettet worden. CT $500 derben für jeden Fall bkzahlt, wo daS DitterS nicht hilft oder heilt. Ich litt lauge Jahre an schweren Niereu. und Leberbcschwerden, besam düuneS Blut, war schläfrig und ina't, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ei alter gebrechlicher Mann und konnte nichts finden, das mir half, bis ich HopfeiA:tterk gebrauchte, und mich t wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so- kräs liz wie einDrlißigjähriqer,obschon ich 72 Jahre zälil,-. V a t e r. Zehn Jahre lang war meine Frau an'ö Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengt. Leiden, daß kein Dotter wußte, waS ihr fehlte, nnd ich warf ein kleines Vermögen für allen möglichen Humbug nnd Stoff weg. Vor circa 6 Monaten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfcn.BitterS darauf, und ich beschloß noch, mals zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so mohl und kräftig, att irgend eine ManneS Frau und dies wurde mit wenigen zwei DollaiS erreicht H. W. Detroit, Mich. BMgcHcimstattcn Arlanisas and Texas. Die St. LoaiS, Iron Monntain und Sou thcrn Eisenbahn entlang, sowie die Texas und Pacisic.Eifenbahn und die International und Creat Northern Eisenbahn sind Tausende' von Ackern deS gewähltesten Farm, und Weidelandes in der Welt, im Preise bon $2, $8 und $4 per Acker, in gesunder Gegend und eiLem nnüber trefflichen Klima, für Gesundheit und Lebens, oenuß. Man schreibe an den Unterzeichneten . um einen statistischen Erntebcricht vo Lrkan. las uno cras sur ivs uno man enlicyucxe sich zu gehen und sich selbst zu überzeugen, daß die Ernte von ILLS um e.o Prozent grö ßer w ar als 1882. Denjenigen, welche Land don diesen Gesell, schasten kauf?, und ein Viertel, die Hälfte oder Alles bacr bezahlen, wird ein derbältnißmäßiger Na laß 'an 'Fahrpreis oder Fracht überwiese .Eisenbahnlinien erlaubt. ' II. C Townscnd,' Gen'l'Pass..Vgent. St. Louis, Mo. F. A. Palmer, Distrikt . Land . Pass. . Agent, No.'4v West Washington Straße, Indianapolis. j I & I . R 1 Die kürzeste und beße Lahn nach kom8ville, NasliYillo, Ilempliis, Chattanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvillc, Mobile and New . Orleans ES ist vortheilhast für Passagiere ach 'dem Süden, eine direkte Noute zu nehmen. Palast, Schlaf, nnd Parlor-Wagen zwischen Chicago nnd Loniödille nnd Ct. LouiS nnd LoniSdille ohne Wagenwech sei. . Comfort, Schnelligkeit nnd Sicherheit bietet die ,3eff" die alte zuverlässige 5ö. Ml. & 5S. M. M. H. R. Dcrinc:, Dsslstent Seneral Paffagier.Sgent, Nordvst.SZe Washington und JNnotS Et?., Jndxl, E. V7. McKexna, Superintendent.
