Indiana Tribüne, Volume 7, Number 225, Indianapolis, Marion County, 3 May 1884 — Page 3

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Eisenbahn -Zeit -Tabcllr. Ankunft unö Abgang der Eistnbahnzügk m JndianapoliI,an und nach Sonn. :tca den 1L. Dez'br 1882 fcletotlaub, olumin,, inkianeli und Jndta. nadolii KttenbaSn (Bee Line.) Abgang: Vukunft: JJ r .. 4.15 m H Q 8 a. Ufl . ... nbtrtö Vc...tl.W Bat C Q 10 Vl S'Jfötffi 'k lo., ?ds.n 'ir5.:1?: 7 00 W., 5 SlL Brl 5 SO 8 3 sh. 5Inft St 2 f(!lo Kv Vngyissov Vidlfion, e. C.C.nnd 3. an, tltll 4 'ßsim -W.10C ...ll).tt Vs: " 3 lt , . . .-5.30 Kr tJIiA. 5.39 glich. .29 fj 10.31 19 fhn 3.35 Rm , . 4dm 5. m kilglich !0.7k Vurvg, innati & Et. Soul ÖifcaJaän ?&h9i- , tliÖi 4 C I A"&l!?'.tt " nmcncer.nt.lU . ffr tflali , edLSceauig i WC ja D ki. " J Ml -svnniagf VVWSP : ttglich,h. Ta,tsn t ouJg Sonnt Z 7 4ö? tu ) rnnt?8 4.W z, z P lttl4 tttfan j cwl. 4.62 Cm sonntags m 7 , hicazo Roste via ttokomo hagGchnS. I Jnd' Lo. 8 taa. il.C9in Lchnelliua S'Sfta Clcao Öt....4 rn 3nbpii 8 &ä ! Srxreß 3.34 m TerreHant,, Dandalta & Tt.Looik Eisenbahn. Oalltra'. Z r?. p . Terie Haut, T'rJS18! 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Srd't&btüt fär durchgehende nnd Lokal'Züge. ,17. ZZebr.lS an-. Sg orlafln dAllnisnTpo:,Jndxl.. , folgt: Stationkn. SchnSjg 'PoftjUg Schnljg 4:55rn lecora. nopl'z.4:26V!4ia.5V l Abg.Jndisr Htnk.amd' Hwn 6:13 . :!0. ait,i 6;Z) . iia:UHrn 6:41 , 7:12 . 8:57 . 8:59 , 9:52 , 11:20 . 12:37 ichmond: I 6:53 . i:w I 8:57 . i 3:81 i :: . 3:47 ! 9:56 . i:5i ll:30ini :4g 111:52 . l... .. Dayton.. .Piaua.. ... . Nrbana , Kolumbus. . , Ntwark . StubniSk. khlig Utlburg.... arri4burh... M Valti!.... ashington.. .. Vhiladlxhta. .. Ncm ZZork ftai 5 9 . S:?1 ! 7:02 . .... , 4:158.... T'ln 4:31 . 8:02 4 :17 . 2:rn 6AüXm 6:2 5:i5 . 7:30 . 7:: 0 3m 1 m i - 8:50 I . . . . . , 11:2) :i S:2m, Täzlich. f Täglich, ansgenommen Sonntag. Pullmann' lsS. chlaf, und Hotel-Sager Surch bi Pttttborq. Harrisburg, Philadelphia und ?lork, ohn K'chskl, Blos ein Ssgeuwechs! ach Baltimore. 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Gesühnte Schuld.

man tut Ua Englischen, stet beatdettet von Hm!ne Frenkrrfleiu. sJorlseizung.) 'L)as' war die seltsame Geschichte, die an dem Krankenbette des jungen Äian' nes erzählt wurde, und nach diesen Er klärungen hatte der italienische Edelmann eine lange Unterredung mit Ernst NiVers. Die ganze Sache sollte ein tieses Geheimniß bleiben,, bis der arnie junge Mann, den der Betrüger so unglücklich gemacht hatte, zu seinen wiedererlangten Geisteskräften auch seine ganze körperliche Gesundheit wieder zurückerhaltenbatte. Nur Edward Tränier sollte mit Zustimmung des Kranken in alle Einzelnerten eingeweibt werden. Ernst hatte, seine guten Gründe dafür,' dies zu wünschen. Er schrieb Edwa Trauter einen . aus führlichen Bericht Von Allem was sich zugetragen hatte, und bat ibn, den ge wandten Detekris Leigh Ransom zu Rathe zu ziehen. &igh Ransom wurde beauftragt, den Grafen Calvani scharf im Auge zu behakten und ihn' sofort davon in Kenntniß zu setzen, wenn dieser einen Versuch machen sollte, auS England zu entfliehen. Es dauerte gar nicht lange, als folgende Antwott von Mr. Leigb Ransom kam : - Der Gras ist -in London und lebt mit seiner Frau, von der er Jahre lang getrennt war Sie haben sich wieder aus gesöhnt I und erscheinen nun sehr viel in der Gesellschaft." ' Darauf schickte ihm Edward Trauter den neueren Auftrag, auch Meldrum keineswegs aus den Augen zu verlieren. Seine fleißigen Besuche in der Grasschaft waren genug argwohnerregcnd. 'cigh Ransom antwortete, das einer seiner Ge -Hilfen, welcher den Beinamen, der Luchs" führte, beständig hinter ihm her sei. Kein Bluthund konnte eine Spur beharrlicher verfolgen, als dieser junge Mensch, dessen wirklicher Rame Jack Mole war, die Schritte Meldrumö bewachte. Er war ungemein stolz darauf, daß der berühmte Detektiv ihn mit einer so wichtigen Aufgabe betraute. Edward Tranter tbeilte seinem Freunde Ernst Rivers das Älles mit, aber trotzdem ließ sich un-' ler Held nicht abhalten, einen lang ae hegten Plan mit Lady Edith und Alice einmal lange beisammen sein zu können, auszufübren. . Großvater," sagte er zu Mr. Prevot, der ihm von der Ausführung seines Vorhabens dringend abrieth, ich will vorsichtig sein. Höre, was ich thun will. Ich will nach London gehen und eine Verkleidung Wahlen, in der mich Niemand erkennen kann. Und Du sollst sehen, daß ich ungefährdet mein Vorhaben durchführen kann." Der Großvater wußte, daß Ernst von etwas, was er sich einmal ernstlich vorgenommen hatte, nicht so leicht abzubringen war, und gab daher nach ; und der junge Mann reiste ab, um seinen abenteuerlichen Plan zu verwirklichen. In d e r H S h l e d e s L ö w e n. Ernst RiverS, ode? Walter Shield,wie er sich nannte, und Edward Tranter trafen sich in London. Nach einer ernsten Unterredung bezüglich ihrer beiderseitigen Privatangelegenheiten, hatten sie eine lange Berathung. Edward wußte, daß sein Freund Alice Harcourt liebte, wäbrend für Ernst Ri vers die L iebe Edward Tranter's für Lady Edith länast kein Geheimniß mehr war. Ueber diesen Punkt-sprach er jedoch nicht viel; wie sehr er auch diese Liebe billigte, konnte er Edward Zoch nicht sagen, daß es seine Schwester sei, welche er so sehr liebte. Aber sage mir nur, was hast Du ei entlich für einen Grund, jetzt nach Fair? leigb Manor zu gehen " fragte Edward, ? ' v :s... w:,. MUZA Viitt ul vIU utcuiiv iwui v viwv iivmHte, es zu thun. Nun, ich will Alice sehen," versetzte Ernst. Ist dasderalleinigeZweck?" bemerkte der Andere mit schlauem Lächeln. Edward, Du darfst nicht verlangen, das; ich Dir Geheimnisse verrathe, die nicbt mich allein betreffen," versetzte Rivers in ernstem Tone; 'Du wirst odnedles bald Alles erfahren." Das hoffe ich," war die trockcke Entgcgnunz. Waruni?" fragte Ernst etwas ängstlich. 'Weil ich anfange, u argwohnen, dak Du etwas mit meiner langen Warte-und Prüfnngszeit zu thun hast," sagte Edward Tranter. kann Dir keine weitere Erklarunz geben," entgeanete Ernst in gedrück tem Tone; und ich sage Dir nur, daß' ich als Gast nack Fairlcigb ?1!anor gehm möchte" Als Gast! Wahrlich, Tu muß von Einnen sein !" rief Edward aus. - r m c 0 j Zcy dm volilommen vei erjlanoe,' versetzte Ernst. Ich werde ymgcdcn, aber in einer solchen Verkleidung, daß ich un möglich erkannt iverden kann. Edward," fuhr der junge Mann fort, ich werde von einem bitteren Feinde verfolgt, den ich überlisten möchte." 3as kann ich für Dich thun?" fragte ber verwirrte junge Tranter. Du weiht, daß Du unter allen Umständen auf mich zählen kannst." Edward'," sagte Ernst. Du könntest mir von. irgend einem Freunde einen Em (fehlungsbrief an Lady Higham verschaf en. Tu darfst mir ihn nicht geben. Wenn ich als Dein oder Deines Vaters Freund komme, könnte das Geheimniß durchschaut werden." . Du verblüffst mich ganz; aber ich stehe vollständig zu deiner Verfügung," sagte Edward. ' ,,ES thut mir leid, vor Dir ein Ge5mnZß haben zu müssen in dieser Sache; aber wie ich Dir schon sagte, in kurzer geit wird Ulleö aufgeklärt werden," entgegnete Ernst. Willst Du mir bis dahin vertrauen." !,Mdingt. - Ohne irgend welchen Kseifel," war Edwards Antwort. -; ft5lleN55weiteren Fragen an nich," fuhr LrrJ fort. Ich will in der wiZ Wmm rungen AuMn-

derö nach Fairleigh Manor gehen," fügte er lachend hinzu; Du mußt irgend einen Freund dazu bringen, daß er sich für mich verbürgt." Ernst !" rief Edward auS. In gewissem Sinne bin ich auch ein vornehmer junger Ausländer. Mein Großvater gehört - einer uralten französtschen Adelsfamilie an und meine Mutter war, obgleich sie keinen Titel trug, nicht minderwertig, als unsere hochgestellten Ladies." Und unter welchem Namen willst Du Dich in Fairleigh Manor vorstellen lassen ?" fragte Edward Tranter, der von der ganzen Sache noch immer sehr verwirrt war. Als Monsieur Le Eomte de Lauzan," war die kühle Entgegnung; ein franzö-

sischer Edelmann, welcher England bereist, 1 ' ... r.. r. f. I um engiiic?e Viiicn uno ewoynyeucn kennen zu lernen, und gerne in die ältesten Familien des Landes Zutritt bekommen möchte." Er sagte dieses in französischer Sprache und begleitete es mit einer so komischen Geberde, daß Edward Tranter seinen Ernst nicht länger bewahren konnte und in lautes' Lachen ausbrach. Als er sich einigermaßen beruhigt hatte, besprach er mit Ernst die Ausführung seines Vorhabens. Mittlerweile bereiteten sich in Fairleigh Manor große Dinge vor. Lord Vansittart, deffen Vater sich auf dem Wege der Befferung befand, hatte versprochen, bald nach Fairleigh zu kommen und seine Verlobung bekannt zu geben. Lady Higham sttahlte vor Glückseligkeit. Bald sollten sich ihre schönsten Hoffnungen erfüllen; sie sollte Herzogin werden. Als sie den Brief erhielt, welcher ihr die baldige Rückkehr ihres Verlobten meldete, lud sie eine Menge Gäste ein, um zu Ehren seiner Anwesenheit glänzende Feste veranstalten zu können. DaS Haus war schon ziemlich voll, als eines Nachmittags ein Wagen vor dem Schloßthor hielt, aus welchem ein elegant gekleideter junger Mann stieg, welchen man auf den ersten Blick als Auslander erkannte; er war sehr hübsch, trug aber Augengläser von leicht bläulicher kvärbuna, als ob er schwache Auacn hätte. Er schickte der Gräsin von Higham seine Karte hinein, mit der Bitte, sich ihr vorstellen zu dürfen. Der Name war PhiIipp de Lauzan, und darüber eine Grafenkröne. Die Gräsin ließ ihn eintreten und fragte ihn in elegantem Französisch, womit sie ihm dienen könne. ' ,Jch bin nur der Ueberbringer dieses Briefes hier," erwiderte er gleichfalls in französischer Sprache. Die Gräfin erröthete, als sie den Brief entgegennahm ; er war von &rd Vansittart und.lautcte : Meine liebe Lady Higham ! Der Ueberbringer ist ein junger französischer Edelmann, der mir die vortreftliwsten l?TntanMimrt,'Tt iinirnmsnt hat (rrtaiinfsm i

p v v v m w w " " f englisches Familienleben zu studiren, und j . Edith nahm an, daß eö so sei. ich habe mir erlaubt, ihn zuerst zu Ihnen i Das allein konnte ihre Kälte und Zuschicken, da ich überzeugt bin, daß Sie rückHaltung erklären, ihn auf's freundlichste empfangen werden. Äach dem Frühstück suchte M. de Laubr rreueraebener ;an Alice auf und unterbielt sick mit ibr

" ' .. Vansittart." Der junge Franzose musterte, während sie las, die wetthvcllen Bilder, welche die Wände bedeckten. uliw V I I V , ttl 111 r 'V i IMHIV l.v, M.v lv t iiT nniT? iriiMr? vrr innr? n ninp . t t '? ' .- ii e l . e . .Tsff. 1 zu Ende gelesen balle, daß Sie Ihr Ge- ! pack gleich mitgebracht haben." Ich babe mir es erlaubt," antwortete der Ändere mit einer tiefen Verbeugung, Lord Vansittart sagte mir, daß ich bei Ihnen auf einen freundlichen Empfang rechnen dürfte. Ladv Higham versicherte ihn, daß sie sich eine Ehre daraus mache, ihn ihren Gast nennen zu dürfen, und er dankte ihr verbindlichst. Dann wurden ihm einige Zimmer angewiesen und bei der Tafel wurde Graf de lauzan den übrigen Gästen voracstellt und niachte sich bei Allen sehr belicbt. Nacl' der Tafel begab er sich seiner französischen Gewobnheit gemäß, mit den Damen in den Salon. Daselbst wurde niusizirt und der junge Graf eiitzückte die Anwesenden mit dem Vonrage einiger französischer Lieder, die er mit prächtiger wohlgcbildeter Stimme sng. Dann sangen Lady Edith undAlice, u-.ld so verging der erste Abend. Kurze Zeit, ehe er sich zurückzog, trat Mr. de Lauzan auf Lady Edith zu, die zum Fenster in die vom Vollmond erhellte Nacht hinaussaute. Lady Edith, elschrcckeii Sie nicht, und drehen Sie sich nicht um," flüsterte er ihr im reinsten Englisch zu. Äi'orgen um 7 Uhr früh im Wintergarten." Dann trat er mit vollkommen gleichgiltiger Miene von ihr weg. Ladv Editb und Älice dattcn die Gej woimheit, vor dem Schlafengehen noch ein i l"lvcs Stündchen mit einander zu plauder, Als.ue an diesem Abende beimmmcnapen, fragte My dity mit ichel - inischem Lächeln: Run Alice, wie aefällt Dir unser neuer Gast, der junge Franzose Ich habe lhtt gar. nicht recht angesehen," versetzte Alice mit wirklicher Gleichgiltigkeit. ' -Itun, ich glaube, daß Du ihn Dir morgen beim Frühstücke recht genau anschauen wirst," fuhr Lady Edith fort. Warum ?" fragte die Andere überrascht. Hast Du jemals von einem Vkenschcn Namens Ernst Rivers gehört V war die Gegenfrage. Aber dieser Franzose lann doch nicht Ernst Rivers sei" rief Alice abwechselnd H4 und 4 werdend a,. ' Er ist es und kein Anderer," erwiderte Lady Edith. Aber wozu diese Verkleidung?" fragte Alice. Wärmn kommt er nicht in seiner wahren Gestalt ?" Weil er böse Feinde hat, vor denen er sich eine Zeit lang verbergen muß," ivar Lady Edith's Antwort. Böse Feinde !" schrie Alice. Sind sie ihrer Verfolgung also noch nicht über kniffig geworden t" Sie werden derselben nie überdrüffig werden," antwortete die junge Miterbm. Diejenigen, welche ihn in Paris um's Leben und in Rom um die Freiheit brinen wollten sind ihrer Verfolgung noch t müde." .Ader warum hat er Feinde V fragte Ullce. .Da rann ich nicht versieben." .Eine Tage rsirst Du Alle? wissen

trottete sie Lady Edith; .jkdt kann ich Dii's aber nicht erklären.Wenn Du seine 'Geheimnisse kennst, darum darf ich sie nicht kennen V fragte Alice vorwurfsvoll. Geduld, mein liebes Kind," war Lady Edith's Antwort. Du mußt Vertrauen haben und eines Tageö wird Dir Alles offenbar werden!" Eröffnungen. Da M. de Lauzan mit einer Empfehlung von Lord Vansittart gekommen war, siel es Lady Higham als kein besonderer Umstand auf, daß der junge französische Aristokrat Lady Edith und Miß Alice Harcourt vor allen anderen jungen Damen den Vorzug gab. Es erschien ihr ganz natürlich, daß er sich am liebsten mit ihnen unterhielt. Sie waren die Jüngsten und Schönsten in der Gesellschaft. XH13 M. de Lauzan am näch sten Morgen mit Lady Edith in dem Winterzarten zusammenkam, verriethen seine ersten Wone, wem sein erster Gedanke galt. Hast Du Alice gesagt, daß ich hier bin?" fragte er. Ja, natürlich habe ich es ihr gesagt," erwiderte sie. Und was sagte sie V4 fragte er weiter. Sie wurde verstimmt und eifersüchtig, wie immer, wenn sie' Dinge erfährt, die sie sich nicht erklären kann," war Lady Editbs Antwott. Was ist zu thun ?" fragte er auglich. Ich kann es nicht ertragen, sie Unglücklich zu sehen." Wir können gar nichts thun," versehe sie ernst. Ich habe meinen Schwur einmal gebrocbcn, icb kann eö nicht wieder thun." Gewiß nicht," sagte er traurig, und ich könnte es anet) gar nicht von Dir verlangen." Wenn Tu keinen Verdacht erregen willst, mußt Du sehr kübl und zurückhattend gegen mich sein," sagte sie wieder. Wie kann ich das, mein Schwesterchcn V rief er, sie in seine Arme schließend, aus ; wie kann ich kühl und zurückhaltend gegen Dich sein, die ick so innig liebes' ' Keinesfalls," entgegnete sie, sich lachend aus seinen Armen losmachend, darfst Tn so stürmisch sein. Wir könnten von Jemandem gesehen werden, und dann wäre es um Lady (rdlthö Ruf gefchehen." Nach einer Weile trennten sich Lady Edith und M. de Lauzan, um sich erst bei dem Frühstück wieder zu sehen. Alice Harcourt erschien bleich und niedergcschlagcn bei demselben. M. de Lauzan und Lady Edith waren Beide in Ver-

I legenheit, was sie tbun sollten. 1 .11. . r t i . -. tt . t f ane iyr eiscrllwilges neine serz sie dazu verleitet, die verstohlene Zusammenkunst der Geschwister an diesem Morgen zu überwachen ? Hatte sie den zärtlichen Abschiedsgruß der Beiden gej ? I l L - i IN seiner alten, unbefangenen Art, als Eriist Rivers, mit dem sie sich im Stillen verlobt hatte. Aber sie blieb schroff und kühl. Gegen ' i irrni t,t ttt ptri -i irtrrtwtrt Tiir 'iis srn fu.. S.r r rv . v.M Mt. VIII (VVVHMMIIII M VV Lauzan. Sei doppelt vorsichtig, Meldrum ist wieder nach Fairleiab aeaanaen. Es ist i nicht zu fürchten, daß er Dich erkennt, aber sei auf Deiner Hut." Das waren zwar nicht genau dieWor te,.aber der Sinn des Telegramms. Der junge Mann war mit Alice und Lady Edith in der Bibliothek, als das Telegramm gebracht wurde. Er wechselte einen Blick mit Lady Edith, welchen Miß Alice Harcourt aufsing.' Unter irgend einem Vorwande ging Alice binaus und ließ die Geschwister allein. Ä. de Lauzan war zu bestürzt über das Telegramm, um ihr Fortgehen sogleich zu bemerken. Ich verstebe das nicht recht," sagte er ängstlich. Was soll es heißen ?" Ich fürchte, es bedeutet neue Be drängniß und Gefahr für Dich," antwortete sie. Das glaube ich nicht ; es soll nur eine Warnung für mich sein," erwiderte er. Ich muß doppelt vorsichtig und bemüht sein, mcrn Geheimniß zu bewahren." ' 0, mein theurer Bruder, wann wird ' rin WpM iiierW' säsck,r-s5k,'rk, v v' w v' v ihn zärtlich umarmend. ehen Sie nur, sagte jetzt Alice Harcourt's Stimme in höhnischem Tone, als Ct a tC4 s V l vV AMt 1. -Sitll lT 41 V ' 1,1 " SMV .... . tiH. .... . 7 , " , - ! -IqCr' 'Z' " svftf 4 ft 4 jX V . AmT X Pii I 4 A m m f V V V IIV W w 9 W 7. swh;a ..... m...'ss.... kSZ'Z 3 " 5 ten," sagte Edward Tranter kalt und strenge. Unser Held richtete sich stolz in die Höhe. . Ich kann keine Aufklärung geben," sagte er. Diejenigen, welche kein Vertrauen in mich haben, mögen denken, was sie wollen." ' . I91 VIIVVHVI v-y v VNun," entgegnete der zunge Tranter, sich an Lady Edith ivendend ; vielleicht ,tz. : . v. : . x . ..:ts ... ... u "Tl-ZS-L ZT .,u Jf!Ä Blicken vor ihm stehend. So will ich denn mit Euch Beiden nichts mehr zu schassen haben !" schrie Edward in heiserem, gepreßtem Tone. Ich bin froh', eine falsche Geliebte und einen noch falscheren Freund los werden zu können." ' Er wandte sich um und wollte zur Thür hinaus eilen. Lady Edith kam ihm ;uvor, sprang zur Thür, versperrte dieselbe und lehnte sich mit den Rücken daran. Da mir kein anderer Ausweg offen bleibt," sagte sie in leisem, schmerzll chem Tone, muß ich meinen Eid brechen. Erlaube mir. Euch hier meinen einiz i i igen, geliebten Bruder PtiippLercester,Grafen vonHrgh am, vorzustellen." .Edith, was hast Tu gethan ?" keuchte

der cu ''ja. dc Lauzan veiannte lunae Mann. Einen Eid gebrochen, weil ich es nicht ertragen kcmnte, einem entehreiden und demüthigenden Verdachte ausgesetzt zu sein," war die stolze Entgegnung des heftig zitteriiden Vi'ädchens. Alice und Edward standen wie erstarrt. Ist es möglich?" fragte Edward Tranter todtenbleich. Frage Deinen Vater," war die kalte Entgegnung er weiß Alles und verlangte, daß Du vertrauen sollst." Oh, Edith," schrie Alice gedemüthigt und reuevoll, wie schwach und thörich! bin ich gewesen !" Ja, das warst Du," versetzte Edith in bittcrem, gepreßtem Tone. Komm' Edith," sagte jetzt der angeb liebe M. de Lauzan, der zuerst von allen Vieren seine.Fassun wieder erlangte; da wir unser Geheimnrß schon verrathen ha--ben, müssen wir die Sache jetzt ausführ lich erklären, L5 schlage vor, daß wu imZ Alle umarmen und wieder gute Freun de werden." Edward Tranter trat auf Lady Edith zu ; M. de Lauzan schloß Alice in seine Arme. . Kannst Tu mir verzeihen, Geliebte?" fragte Edward in reumüthigem Tone, vor Ladv Edith stehen bleibend. ,Jch glaube wohl, ich muß," war itre Antwort, worauf Edward sie an seine Brust drückte und ihren Muno mit heißen Küsten bedeckte. Böser Mensch, wie ungestüm Du bist," sagte sie, sich seinen Armen entziehend. Dein Briider hat befohlen," antwortete er. . ' . O, stille! nenne ihn nicht so!" versetzte sie in erschrockenem, angstvollem Tone. ,,D weißt nicht, in welche Gefahr Du ihn damit stürzest. Aber Ihr müßt nun Alles erfahren; Philipp !" Edith !" . entgegnete der Angerufene rasch. Wir wollen spazieren fahren; wii nehmen meinen viersitzigen Wagen," fuhr sie fort, und fem von Fairleigh Manor können wir dann dieses seltsam Geheimniß aufklären. In diesem Haust bedeutet der Name Bruder für ihn der Tod." Der junge V!ann nickte bejahend, als die Anderen ihn erschrocken anschauten. Gleich darauf läutete es zum ersten Malt zum Gabelfrühstück, und die Vier gingen auseinander, um wenige Minuten später aus verschiedenen Richtungen beim Frühtische zu erscheinen. M. de Lauzan wai einer der Letzten. - Nach dem Frühstück richtete Lady Editb ganz laut die Frage an M. de Lauzan, ob er nicht sie und ihre Freundin und Mr. Tranter auf einer Spazierfahrt begleiten wolle, um dabei eme schöne englische Landschaft kennen zu lernen. M. de Lauzan verneigte sich bejahend. Mr. Tranter führt uns nach Melrost Abbey," fuhr sie fort; einen der herrliä)sten Punkte unserer Landschaft." ' Ich werde mich glücklich schätzen, den Ausflug mitmachen zu dürfen," entgegnen M. de Lauzan, wie gewöhnlich französisch sprechend; und Ladv Higham, die von Zeu zu Zeit nach der Unterhaltung der Vie: hinüber horchte, ahnte nicht, was sich hitv ter dieser scheinbar harmlosen Vereinbar rung verbarg. Hätte sie geahnt, was sich vorbereitete, sie hätte nicht so ruhig zugehört, denn fit war ja auch in beständiger Unruhe übet das plötzliche, unbegreifliche Verschwinden von Ernst Rivers, welches ihr selbst Mel' drum, mit dem sie an diesem Nachmittag wieder eine Besprechung haben sollte, nichi erklären konnte. Die wei jungen Paare traten mittlerweile iyre Spazierfahrt an. Eine Zeit lang plauderten sie während des Fahren von gleichgiltigen Dingen. Der Kutsch

hörte sie wohl, verstand aber kein Wori von ihrer, in französischer Sprache geführten Unterhaltung. Als sie eine ziemliche Strecke weit gefahren waren, kamen sie zu einxm Krnty wege. Inmitten desselben stand ein etwa achtzehnjähriger Bursche mit unge mein pfiffigem Gesichte. Er war wii ein Arbeiter gekleidet und schien die Ankömmlingc erwartet zu haben, denn ei trat auf den Wagen zu und sagte, ehrerbietig seine Mütze abziehend, zu'Edwari Tranter : Bitte, welcher Herr heißt hier LauZan yu VLtejer mer," tagte ccwviio razcy. fürchtend, d. derAndcce verrathen könn te, dan er e,:.-ilisch verstand. lFortstdunq folgt.) Vom Auslande. X er et) iv c o i cy c :n t i a i a g verhandelte vor einigen Tagen über das politische Wahlrecht der Frauen. Seitens eines Mitgliedes der zweit' Kammer wurde ein bezüglicherAntraz eingebracht, der zuerst in der ersten Kammer zur Be Handlung und Ablehnung gelangte. Der Antragsteller hielt einen Vortrag über die Akandarinen des Orients und die Ehemänner d.' Jetztzeit, die ihre Frauen Wie Puppen behandeln, sowie über die heilige Jungsrau, die Pythia, Sibylla u. s. w., sowie die Sakuntala, Dante und Vcatrice, die Frauencharaktere Shakespeare's, Goethe's, Ibsen's und Björnson's, welche hochsittliche Ideale seien, sowie endlich über eine Zusammenstellung Friederike Bremers mit Karl dem Zwölften. Freiherr Stackelbcrg sprach in folgender Weise für den - Antrag : Der Reichstag präseutirt nicht das ganzeVolk, sondern nur den männlichen Theil des selben. Der .Umstand, daß die Eigen schasten der Frau von denen des ManneS abweichen, gebietet es, daß erstere im Reichstage Sitz und Stimme erhält." Einer der Ehefs der Bauernpartei war der Ansicht, daß kein Grund zur Gench miauna eines derartigen Antrages vorHanden sei. Graf Sponre ironisirte den Antrag und meinte, er würde gern noch weiter g-hen und den Frauen auch das Rech! rer Wählbarkeit verleihen, da Da-Mi-ngesellschast bei den Reichstagsverlilidlunzen doch ein schönes Ding sei. trotzdem noch verschiedene andere Redn:r, Herr Gumaelius, der Präsident des sch.vcdischcn Journalistenvereins, für den Antrag eintraten, fiel derselbe auch in der zweiten Kam-ner, jedoch nur mit 53 gegen .44 Stiinmen durch.

Die Franzosen hegen den Plan, an der Küste von Frankreich, sowie in Korsika und in Algier Schildkrötenz?arks" anzulegen. Die Schildkröte ist so fruchtbar, -daß 5 weibliche Thiere, wenn vor allen Feinden geschützt, bald das ganze Mittelmcer bevölkern könnten. Die Thiere legen ihre Eier während der Nacht an den Strand und bedecken sie leicht mit Sand. - Die Sonne brütet sie dann aus. Die Strandbewohner sammeln und essen sie, während Hunde und andere Thiere die nicht von A!enschen aufgefundenen verzehren. Die jungen Kröten, welche trotzdem dieser Schnüffelei entgehen und ausgebrütet werden, fallen den hungrigen Sccvögeln zum Opser, wenn sie ihrent Instinkte -folgend den Weg zum Wasser suchen. Die Jungen sind nänilich noch längere Zeit hindurch ohne Schale und völlig weich. Man ist der Ansicht, daß einige künstliche Schildkrötenteiche mit sandigem Ufer genügen wärden, um ganz Europa mit den Leckcrbisfen zu versehen, welche jetzt noch so kostspielig sind. Man wird die Thiere in den Teichen, die Eier an den Ufem sorgsam schützen und die einigermaßen erwachsenen Jungen ins Meer tragen, wo sie natürlich später wieder gefangen werden müßten. Aus Lübeck wird vom 13. April berichtet : Heute wurde die Leiche Emanuel Geibel's zu Grabe getragen. Da Geibel Ehrenbürger seiner Vaterstadt geWesen war, hatte der Senat beschlossen.

das Leichenbegänzniß auf Kosten der .Stadt zu veranstalten. Dasselbe fand untcr der Theilnahme der ganzen Bevölkerung statt. In dem Zuge befanden sich der Senat, alle Lübecker Eorpcrationen und Vereine und zahlreiche Deputationen von auswärts. Die Zahl der dem Sarge nachgefühlten Kränze und Palmen betrug mehr als 500 ; es befanden sich darunter Spenden des deutschen Kronprinzen, der Vroßherzogin Alerandrine von Mecklenbürg und des Fürsten Vismarck. Die Trauerrede in der Marienkirche hielt de? Hauptpastor Trommcr. ein Schwager Geibel's. Die ipftl des Bahrtuches tnlgen Hans Hopfen, Klaus Grath,Paul Lindau und Dr. Fehling, Geibcl's Schwiegersohn. Am Grabe sprach noch Pastor Lindenbcrg, ein Neffs Geibel's. AuS Dresden schreibt man den Hamb. Nachr.": In der PrivatWohnung des Barons von Warburg, ci nes sehr reichen Rentiers, welcher sich übrigens rühmen, kann, alljährlich der schwerwiegendste Kurzast Marienbads zu sein, erschien ein Beauftragter eines socialdemokratischen Erecutivcvmites mit der Forderung un sofortige Aushändigung von 10(h Mail, anderenfalls die Villa durch Tynanii: indi,' Lust gesprengt werden würdet Es gelang dem Besitzer, den Unbekannten einige rfeit hinzuhalten, bis ein hin,gc!o:n,nc'.'.er A'.:si'ichtsbeamter die Jnbastnabine desselben bewirkte. Man ermittelte hieraus in der Persönlichkeit einen stellenlosen, früheren Steucr-Accessisten, welcher bisher bei der Behauptung stehen geblieben ist, im Auftrage eines socialdemokratischen Erecutivcomiteö gehandelt zu haben, sonst aber jede weitere Auskunst entschieden verweigert. Jedenfalls hat man cS hier mit einem gewöhnlichen Schwindler zu thun, welchem die alberne Vorspiegelung nicht viel helfen wird. Bei einer Schwurgericht sVerhandlung in Prag, die in deutscher Sprache geführt wurde, erhob sich ein czechischer Geschworener, der Hausbesitzer Prazak, und forderte die Verhandlung in czechischer Sprache. Ter Vorsitzende des Gerichtshofes wies dieses Begehren cncrgisch zurück, indem er hervorhob, daß der Verhandlungssaal nicht zum Schauplätze nationalen Haders gemacht werden solle. Wenn die Geschworenen ein Ersuchen an den Gerichtshof haben, sollen sie dies von ihrem Berathungszimmer ans schriftlich thun. Ucbrigens seien sie in der Urliste als der beiden Landessprachen mächtig eingetragen. Aus diesem Grunde werde die Verhandlung deutsch fortgesetzt werden. Obgleich die Schuldsragen deutsch lauteten, beantworteten die Ge schworenen dieselben czechisch. Der deutsehe Vertheidiger Dr. Franz Hrdliczka sah sich bemussigt, obgleich er erklärte, daß er der czechischen Sprache nicht so maa)tlg se: wie der deutschen, ezechijch zu plaidircn. Aus M a n n h e i m w i r d geschrieben : Vor einigen Tagen hat ein Vice-Feldwebel des hiesigen InfanterieRegiments, Namens Ehrenberg, beim fp... ..:. am i oAr.vii.riAt r.,.. ? ClUUllll Vlt iMlH VljlVil IIIU vu iivvtitv würdigen Anrede Saubauern" und Lumpen" traktirt, auch einen Mann, der einen Griff verfehlte, geohrfeigt. Der Vice-Feldwebel wurde vom Militärgericht zu der gelinden Arreststrafe von 5 Tagen vcmrthcilt. Es kam bei der Verhandlung der eigenthümliche Fall vor, daß die Mannschaften die Frage, ob sie sich durch die erwähnten Ausdrücke beleidigt gefühlt hätten, ganz gehorsamst verneinten." Die Fragestellung wird wohl danach gewesen sein. Der größte Dampfer der sogenannten Freiwilligen Flott?, der Nishni-Nowagrod", welcher seit einigen Jahren die venirthelltenVerbrcchcr auZ Odeffa nach der Insel aghalin befördert, hatte auf seiner letzten Fahrt ungefähr 00 Verbrecher an Bord, von denen die gesährlichjten in großen Käsigen im Zwischendeck eingesperrt waren. Einei dieser Käsige befand sich unmittelbar übe: der 3!üstkammer des Schiffes und die in diesem Käsige befindlichen Verbrechei hatten sich ein paar grohe Nägel zu verschaffen gewußt, mit welchen sie soweit eine runde Oeffnung in den Boden geschnitten hatten, daß das Stück nur noch ausgestoßen zu werden brauchte, um den Insassen einen Ausgang zu gestatten. Die Verbrecher wollten um Mitternacht einzem in die Rüstkammer. lU'tgai, nch bewaffnen, die Wachen niederschießen und die ganze Mannschaft des Schiffeö er ! morden. . Da verrictb einer von den Geschworenen den Plan. Eö wurden Maßregeln dagegen ergriffen, allein die Veamten waren auch so schändlich, den Verräther trotz seiner Bitten wieder in den alten Käfig zu sperren. Die Folge dieser Grausamkeit war, daß die übrigen Verbreche? dem Verräther. mit den Nägeln die Äugen ausbohrten und denselben so zurichteten, daß er mehr todt als leb:ndig herausgezogen wurde. Ebe das Schiff

mtt cmcr'neucttMchtvon 50(1 gcmemer. und politischen Verbrechern Odeffa verließ, verlangte ein wegen Mordes verur.tbeilter Verbrecher eine Unterredung mit einem Offizier des Schiffes, um ebenfalls eine Verschwörung zu verrathen. Er wurde verhört, aber während der Offizier di: Aussagen des Mannes niederschrieb, spaltete derselbe mit einem versteckt gehaltenen Eisen den Schädel des Ofsiziers, so daß derselbe auf der Stelle todt war, Der Verbrecher wurde darauf von dcm Schiff: entfernt, um zum zweiten Male wegen Mordes vcrurtheilt u werden. Und mit solchen brutalen Mordgcsellen wurden die ost irregeleiteten, gebildeten und unter besseren Verhältnissen ausgewachsenen sogen, politischen Verbrecher Monate lang zusammengespart. Von derWestküsteAfrikas kommt eine betrübende Nachricht. In Loando, dem Ausgangspunkt zahlreicher Expeditionen in das Eongogebiet, soll vie Nachricht eingetroffen sein, daß unser be rühmt Landsmann, der Afrikareisende

Dr. Pogge, gefwroen sn. ?r. Paul Pogge ist einer unserer erfahrensten und' glücklichsten Reisenden. Zur Zeu im M m . ryr w . m . . W . tranigsten canneeatter ;4t zayre alt), von starkem Körper, ein unermüdlicher Jäger, kaltblütig und auf das Beste vertraut mit den Häuptlingen und Eingeborenen jener Bezirke, die er zuletzt bereiste, verbindet er die vortbeilhaftesten Eigen chaften,'um ein erfolgreicher Forscher u ein. Er war es, der am weitesten rn as Lunda-Reich bis zum Negerkönig Muata-Jamwo vordrang und jene Bezirke durchstreifte. Die Erfahrungen Pogge's und BuchnerS kamen dann jener großen Entdeckungstour zu Gute, welche Dr. Pogge im Verein mit Lieutenant Wißmann quer durch Afrika im vorigen Jahre so glänzeud durchführte. Als beide Reisende, die von Westen nach Osten Eentral-Afrika durchquerten, bei der er sten arabischen Karawanen-Station in der Nähe der großen Seen in Ost-Afrika ankamen, ließ Pogge seinen jüngeren. Gefährten die nunmehr sichere letzte Weg' strecke nach Zansibar ziehen. Er selbst wandte sich zurück, um in der letzten Hälfte des neu erforschten Weges in Mukcngc eine iviffcnschaftliche Station anzulegen. Ueber das Schicksal dieser ? ' Tl Y m n, .. . f 1 f . f. " ciauci; iji viv zehr nic;iv laoereö oekannt geworden, doch verlautete schon bei den ersten Nachrichten, daß dieselbe in einer günstigen Gcgend und bei einem sehr friedlich gesinnten Stamm belegen sein würde.. Wi'irnaSg'V7,f-.MK. i i 3 TOKIO tdaZ Blut, xntüxl die Ltbtt Nieren und bringt die EeinnH und rast rer Äugen, rviedee. THspepsie, Sxxetillosigkeit, Unrer ?A:a.ten, iLfnuangki tmo idhu tt?keit unbedingt geheilt.Lnechk, kuerein und Zerren empsauzeu reue Lrzst.ES belebt den et? l und krkfügt das Sehirn. Damen.nch? - Trcricaläcjn, f.niea in Dr. Harter's Iron . c ?in ilkzes, schnell wirkendes Seilmwel. I&i , c 5ur?n Jeint. Zie T erwche es nschzuviechea, er k;t tle VeUeb:beit teS eckten. Proiire nicht trotzt, s?rern drsuche rsZ echte, beste. ilmn'ö Wrick Äo. Fabrikanten und Händler aller Arten lÄ lüs W: tt 5 ftft Qssice : 88 Virginia Avenue. - Baucontraktoren und Private find ersucht, vorzusprechen. . ' BilligcHeimstatten -!N.I'kau8ü8 auü ?Hxa8. Die St. Lonis, 2ron Mouvtain und' Sou thern Eisenbahn entlang, sowie die Texas und Pacisic.Eisenbahn und die International und Great Northern Eisenbahn find Tausende von Ackem des gewähltesten Farm, und Weidelandes in der Welt, im Preise don $2, $3 und $4 per Acker, in gesunder (Segend und einem unüber trefflichen Klima, für Gesundheit und Lebens c ern 1 1. v. r . cttup. wiuii iitiws. uu v(ü uuicijCiQncicn um einen statistischen Erntebericht von Arkan sas und TezaS für 1832 und man entschließe sich zu gehen und sich selbst zn überzeugen, daß die Ernte don 1883 um ev Prozent grö ßer var als 1382. denjenigen, irciqe x.ano von cieien $ttil schasten kansm, und ein Vurtel, die Hälfte oder Alle baar bezahlen, wird ein verbältnißkäSiLer Nachlaß an Fahrpreis oder Fracht über diese Eisenbahnlinien erlaubt. U. C Townsencl, i?cn'l.Pass..Agent. Et. LouiS, Mo.' P.A.Palrner, Distrikt . Land . Pass. . Agent, No. 40 West Washington Straße, Indianapolis. . ? m r. n v ff, m m &ÜHitä : V T TUT 9- TD D u m i ii ih Die körzkße und beste Laia usch Lonisvillo, Nashville, MernpLis, Chattanooga, Atlanta, SaTannah, Jack- : -sonvillo, Mobile and New Orleans. SS Ist dortheilhast für Passagiere nach dem Süden, eine direkte Route zu ehnlen. Palast, Schlaf, und Parlor-Wagm zwischen Chicago nnd Lönisville und St. Louis und Loniidile ohne Wagenwechsel. Comsort, Schnelligkeit Nkd Sicherheit . bietet die.Jessdie alte znderlSsstge D. Ml. &, S. M. M. II. Dorinß, Assistent Eeneral Paffagier.Agent, Ns?tst.e LZcshinztsn nd Jllin,i5 tx Jndrls T? IXT " T T7 . o . i i . . .

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