Indiana Tribüne, Volume 7, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 April 1884 — Page 3

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ii Eisenbahn -Zeit -Taöcllc. Ankunft und Abgang dtr Elsendahnzüg, in Indianapolis, an und nach Sonntag. den 16. Dez'b? 1883. CItvtland, Colnmbns, Eiueinnati und Jvdiauapoli Eisenbahn (Dee Line.) Abgang: Va.nnft: St 58Jrt I.. 4.15 , L 5 St L ?r tSg 6.4(1 V nceiion mc...iiAXJCn 351 H 1.10.53 ton CI .10.10 Bm Mg !.. 7 00 Km IolhenEi5.VNa ö.,3etaii K.50M nucrjon ... z.wna 51 cta or.iu.MKm Vrightdood Division, S. S.C.und I. Abgang täglich. 4.563m. " ltf.10 Bm " 10.45 Pm 2.Ui m 3.30 8fan ' täalich. 5.39 N tz!ich. 6.39 Bat 19.31 M l.9 5hn 3-25 Rar 4.55 Km tZgUch. .49 91m . .69 9tm t tt,nq.io. Am PirUdurz, Cweisnati & St. Lonis Cifenba&n APWVP Ot IS glich 4.22 Bn DiC Sreutge nommenSonnt.I0.4ZV 5t 2) ccaulj. eci.ntafil 3 47 i S!KPW5P ztägllchlh.. 4.63 , Danton E auZg Sonnt 4.53 Brn Sttchm Lee uns aenom onkI. a.ti B o a o o i ttgllch 11.37 Qm C X (l nuZ. Sonntag .... 5.27 m V PS V E,tZzltch.....1vLZm Da,ton Cr iul. Sonntagj.....l,'LZ -dia Kokomo. znd'e . L,. EchneSzu... s.:s Jndpl' LZN. Ijnr.. Z4 hicago Rout fcikna Schnell ivg tlg 11.09 91 Chicago Wirres. 10.14 Ttne Haute, Landalia & St.Louit Sisenbahu. murrst .... 7.15 Cm I SchaS,ng 3WBm Tag 9p, 9 H U fln I UaU und ee...io.' liw TrrHaut, ice. 4. 31 m j Zag ßipret .... 3.10 Pifie C X 10 45 m 1 all adee... 4.40 , weiunati, JudiaJapolis, St. Louis u. Chicaz miendaya. TMkmuatt Dtmston. ckouio.fi L. inewnatt ce.ll.OiBw ,k Z..45 tne.Ace 6.5Jrn ändtana, er. 11.00 Cm 2'iflr. UJMn Kern tj ... bog t I 2 täglich u e e.w.tt ' Chicazs Division. Pa ml j. 6.5ra Itttgo att p.:i.45rn tSeftem l 5.15 m tZglich , c 11. io Km die 5 Lou F L. ac laltch (cnl.. 3 35 m Lasävett ce ..10.4 atl pk.. S.sam inctnnatt . m Itfftlsonville. Nadison und Jndi.'apoll Viseubadu. U r ttg. 4. . 4.L9 va I Jnd4adNatl. 9.41 Cm 8 Uab vee 7. v ' Zd5diertZa!l.00 m S d Kad all 3 49 R y gi j. z M ikiip tZg. o.:4m ! et üüaaa ioi ?b Vabash, St. Louii Pacisie. htk Natt 7.11 rn ftflg 2.C5 Xol tttWr..w.ZS (ja in u h Rail. i.t'jm ttZ8( ?.: Rm hiMta k e t 11.29 Im Jndiana, Vloomington nndWeftern iseubah Ja r n ail.. 7 Ka I Eassern 6 i. inIi3 8ct J10b tiaUA 3, rafrd.ee. m uKIkttglI.10NM ine x, 10.3) m StUnticti C.lSJln St. Louit DibiNon. 'ft,ldkk... 6.30 Bm j Stacht X 3 53, tatl u Xagi. 8.C5 Cm Kail u rag x ' .' ai k 12Lj m lsld tt .io Oeflliche Division. 0tftk.Szu,tt.....Z:m j Pcisie Errk... 7 zm Zf ül 3cprB....tl0a st i 10 35rn ÄtUntic 5p.-.. 4,m l Wejlern Qip .... 4 1531m Sudiauapoli und St. LoutZ Eiseniahn. a rpreß. cc tl U ai Kl 7.10 m fl V u 8 j flj cc 7X0 LskalPajsenger. 9 5 9h DayreetSgl 6J03la ?ndiaakoli e 3.13N. 50 Ct 2 i. 6.30 K tt et k 9t taglich u e e.ll 10 in rincinati,Hami!tonä?Jndianapolit?isendahn. dp Louit 4.00 Cm n,rillce 4.?0 Km nnerlvilleZlk 8 80 B U llOBa And, StLsuis 10.40 Kr Jd,lut. . 6.40 91m in..D.r.N.Il'.ivm .nrmnalt:e 6.00 91m Sndlanapoli nnd VincenneZ Sisenbai. atl airo ij ISil i vineennel re..l0 34 tm Blncinnel ee . 3.39 ai ailck Cclx8. 4 3SS Lomvillk,?!ed Albany & Chicago. Air.Line. 4iicogojtcl..l2.COm CVcaga r.igt.. 3.iCCm üKOnon cc i.O'Slm I SJionon c .. lO.ZA jntch Sit,l)g. ich. EU? biz l tau 11.4m gSrRotl. l.COBm Hgg U r. . Lehnfeffel., mit I., 64laM3f . mit V. Vrk 'Bttfl Oliicao, 8t. Loulo and . Ii ttsburi' XSo.llroacl. Stit-tabeUi für durchgeheude ud LokalZüae. om 17. Febr. 1883 an: LS rlsffen a4Unisn.D?ot,Jiidxl..wt fasst: Station. jCchnBjg vonjug.iVqnvzg tio ilScS-ttflai ta.JndianaVl'I'4:2es UNm nk.Camb'gEit,! 6:2ü , 1Z:S9M 6:41 , 7:12 , 8:57 , 9:52 l . Richmsnd CO 1:37 3:8) 3:47 4:äl 6:40 Daolon 87 9:56 1 Piqua , Urbana W vu. vu.i . . . , wart . Sieubenvillt. . Wheeiing tttidurg arriSdurg... raliimore.... SaZlzington.. Vchiladelvhia. eVork.... ofton. tt:3Mm 11:30 . 11 : -5:i9 . 6:32 . 7:i . !2:J73rn 4:24 8:02 6:17 4:i5v 7: 8:50 , 7:50 . il:2J . 8:2501 2:203t rn S:lMtt 6:21 5:15 7:30 . 7:!gSm Täglich. 5 TSallch. ausgenommen Sonnlaa. PuLann'4 alaft. chlaf. und' Helel.Oager &a:c) bis Pilliborg. Harrlidurg. Philadelphia und 'w Voe. dne Vchsel. Blos in Waenechs' ach Baltimore. Washinglon und Boston. ffad'karler. nach allen Oekiliche ilti sin in allen Haux!.?ah,kattn.vureau btt Ueften ttno in dem ?iedt.Vureau, 9dt der JllinoiZ unl ajhlnglon ttx&it Uii in Union Depot Bureau. Jndianapolit. u jaden. LchlsswagensNen Ionnen tat Vorau gesicherl weiten durch pplikalioi' bei den aenlen im ladtureau der im Union Depot i Jndisnaxoli, Jd. , H. 5k. Ztxlng. . . P. , Nordost. Zt Washlu. ton und Itiinoi Straße. Jrd'pl. Zaine A Vte9rt; Manage., Coluirdul, Ol) . . H,rd. k. Bayagier. und Ziltt.Hitvt itillura. tz.. Wir seyen. Iyr öenützl die yülWAUA LINE! szr t3 a r u rn ? -C3 WeN ste Ut kürzeste und beste Lintr über rt. ltltlfU TtllHMOllI"!, latl aia, Iowa IVetoraolia, Xoxaau Arkansa, Colorado, Now Mexico, De ootct üül Calirornla fl. Cal Vahnbett ist von Stein und die Schie nen find ans Stahl. Die Wagen haben die utneften Vttbessernngeu. Jeder Zug hat Schlaswaaen. Passagiere, ob fie nun Blllete erster Slasse oder Smigranten-Billete hadeu ' zoerden durch unser Passagierzüge erster Klaffe tesördert. Ob Sie nun ein Villet zn ermäßigte Prei sen, ein Sxcurs.nlbil!et oder irgend eine Sorte tsenbahnbillett ollen, konnnen Sie, oder schreiben Sie aa . II. It. üorintr, ' " " fflstent (ieseia! Vassagirgnt. 'S!ordo'cke Wzfhmgton und Jllu otZ Str.,Jnd'v! S. H il l, Sen'l Snpt. St.Lont,,o. . .Kord. Ven'l Pass-Agt., St. Lonl. r A. SCHHIIDT'8;.' i " -...".. - Äuch- undZeitnngs-Agentur. rVo. 113 Groor &txa.fse. 3ndtanapoltl. t'JT' XB SafirSgc netdeu schS n finttlich (ffTfl. , YSer billig und schön gednaden.

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Gesühnte Schuld. Roman au dem Englischen, siel bearbeitet von Hermine Frankensteiu.

(SortZedung.) Der stu iäzer schaute ihn verwirrt an und sah, da es ihm mit dem, was er sagte vollkommen Ernst war. .?lber die Räuber werden mich erschic ßcn, wenn ich nicht still halte," sagte der Kutscher entscht. Das mact'en Sie später mit ihnen ans meinte Lippmann kurz. Im stlbrn 'Augenblicke sprang eine An zahl von Naubern aus dem Dickicht aus die Straße, und einer von ihnen rief dem Kutscher in gebieterischem Tone Halt zu. - Es war.Rivo'.to selbst, der an der Spche seiner Band; stand. SHießtAlle zuglkich!" schrie Lippmann in den Wagen hinein,' selbst aber ans den Räuberhauptmann zielend; .und Sie sah' ren weiter, Ku:sch?r." . Es erfolgte ein scharfe? Knall und her Postwagen fuhr weiter, mehrere Rällber todt nnd einige schwer vermundet zurück lassend. Rivolto selbst war von dem Schusse Lippmann'Z todt niedergestreckt worden. ' Alle Reisenden waren ganz glücklich ob dieses AusgangeZ des räuberischen Ueber falles, und sie konnten die Fahrt nun ohne weitere Störung fortsetzen. TaS war aZ letzte Abenteuer Ernst Rivers' in Italien. ' Er, Lippmann und der arme junge Mann, dessen Namen ste nchl einmal wühlen, gelangten bald SU tliiem Wunkte. von wo aus sie die Eiien bahn benutzen konnten, und sie reisten Hne Aufenthalt blS yarlS. Schon während der Fahrt hatten sich bei dem fremden jungen Manne Kran?. A,l;ftf i.ns sZ. tflflrn Hvihi li frn.m in rii fin.lrnfff!i. rM l7rnsl RiverS einen der aesckicktesten Zlerzte bo leu ließ. r:. k. .. ...,r. Fremden mit großer Sorgsalt und Auf merksamreit. .Er hat vor längerer Zeit eö müs fen seither Jahre vergangen sein einen schweren Schlag auf den Kopf bekom nun, wobei ein Stück von der Schädel decke eingedrückt wurde erklärte er, nach dem er seine Untersuchung beendigt hatte ; .dieses drückt auf t aus das tteb rn und verur. sacht den seltsamen Verlust des Gedächt nisses. Er sollte einer Operation unter - " I zogen werden. .Wann könnte das geschehen V fragte Ernst RiverS und erklärte dem Arzte, daß er im Begrige stehe, nach England zu rei sen. .Er braucht vor, während und nach der Overation die tiesste Nuie und nrn faltigste Vlleae versekte der Artt. 5ln England stehen Ihnen ausgemchuete Aerzte zu Gebote ; können Sie ilzn dort nach einem ruhigen Landhause bringen, so ist'S ds R,si ffis infon yap rthmiiAn vw "W I V dort machen..Ich danke Ihnen sagte Ernst, dem . . . ' - ' n t tut reicd ckes Honorar 11 h t Hand drückend ; .und wann kann er rei' sen?" .Morgen, wenn er heute Nacht aenü gende Ruhe genießen kann versetzte der Arzt uno empfahl sich. Sie reisten im Laufe des nächsten Ta geö ab und trafen rechtzeitig in London ei, woselbst sie von Edward Tranter er wartet wurden. Sein Vater befand sich V. bHlllt. K- I etwas ve er. und o war es ibin möa. - . . i lich geworden, nach London u kommen, um seinen Freund zu emvsanaen, der ihn schon früher davon benachrichtiat hat te, daß er glücklich aus der Räuberhöhle entkommen war. Am selben Tage, an welchem Edward Tranter diese Nach richt erhalten hatte, begab er sich nach Sfcrtii-TVirth ftafl inih ?Z nsrtn ihm hrt selbst k.nk Uuterreduna mit dn itk baben . .Mr. Ernst RiverS ist ganz wohl," sagte r mnnff iitiS ntt5 Vitr flsst an nnA I England. .tl.U, .MV HH Wli WVlJt, HUUy .Dem Himmel fei Dank V rief sie in freudiger Erregung aus. .Oh, Mr. Trauter, ich bitte Sie, halten Sie diese Sache streng geheim. Eines Tages wer den Sie verstehen, warum eZ sein muß. V IV W 111 IIIUU Ziehen Sie uur lebe Mal Ihren Vater , U sii irrt.nh ohn if.iit rtSr ffln Obwohl Tranter noch immer nicht begriff, warum die junge Dame, die er lieb. i;., ctn.M. c.. r.:-MevM..Mv verrieth, war er dennoch entschlossen, keine ' . . V r . II, llll I V4VVJW3 OUilitllb Ul ItliKll THilllV eifersüchtige Regung mehr in sich aufkom men zu lassen, nnd fest und unerschütterlich an sie zu glauben. , . . ' Sobald Lady Edith wieder allein war, begab sie sich zu ihrer Freundin Alice und sagte ihr? f- ? j. f mt . unoesorgi wegen rnst ; er ist IN (P5idsifrfiir

, Das Mädchen war ebenso überrascht machen. Ich glaube, daß Sie Recht havon der vertraulichen Bezeichnung als von n tltn verschwiege.. w:e das

dieser Nachricht. .War .er denn in irgend welcher Ge sahr?" fragte sie. .Ja, meine Liebe erwiderte Lady Edith ; .aber ich wollte Dir eö früher nur uicht fagen.' Jeht kann ich Dir erklären, was geschehen ist Und sie erzählte Al'ce CW V . 7 . Ft . - m. ä m vrues, was sie seroir von rnn'S Aventeuern wußte, Alice seufzte tief, und war ganz glücklich, zu hören, daß Ernst'gerettel war. Aber in ihrer innersten Seele fragte sie sich dochwarum alle diese Mittheiln, gen Lady Edith und nicht ihr gemacht worden waren.- - Edward Tranter und Ernst RiverS be schlössen sosort, als sie sich in London wie der sahen, daß die Anwesenheit Ernst's und seines unglücklichen jungen Freundes in England ein tiefes Geheimniß bleibe., müsse. Sie schenkten Lippmann ihr volles Ver trauen und ihm wurde es überlassen. Alles sür ihren Anfenthalt in England einiu richten und nachdemAlleS besprochen war kehrte Edwqrd zu seinem Vater zurück und berieth sich mit diesem, ob und wer von Ernst's Rückkehr in ttenntniß gesetzt wer den sollte. ' .Bewahre das Geheimniß noch neun Moualc, mein lieber Sohn sagte Sir George, .und Du wirst reich belohnt wer den für Alles, was Du jetzt thust, und dann wirst Du auch die wichtigen Grün de erfahren, die mich jetzt zwingen, so ver schwiegen zu sein .Und ich muß Lady Edith auch serner unbedingt Vertrauen schenken V fragte der Sohn halb zweifelnd.

.u:'.oeo:::gi : süu rannsl njr )elne Ehre,' Dem Leben anvertrauen versetzte Sir George ernsthaft. Zweifle nicht an ihr, mein Junge. Sie ist ein edles, un vergleichlichcs Mädchen, was Du eines Tages wohl erkennen wirst. Laß keinen Zweifel an ihr in Deiner Seele Platz greisen sonst zeigst Du Dich ihrer im werth." Wie stolz und glücklich diese Worteden jungen Mann auch machten, verstand er die Dinge deshalb doch nicht besser als zuvor. Untersuchungen n n b E n t d e dünge n.

Lady Higham war in peinlichster Un gewißheit darüber, was ste von Ernst Ri verö' Verschwinden eigentlich halten soll te. Graf Oscar Calvani hatte ihr gesagt. daß er für immer beseitigt sei, und trotz dem sagte Edward . Trauter bei seinen Beiuchen nie ein diesoezualicheS Wort zn ihr; ja. eS wurde in ihrer Hegenwart nicht einmal der Name Ernst RiverS erwähnt. Die stolze Dame wurde daher von heftiger Unruhe erfaßt und begab sich nnter ei nem glaubwürdigen Vorwande in Be gleitung ihrer Kammerfrau nach Lon don, um daselbst wieder mit ihrem Pri valdetektiv unterhandeln und ihm ihre Aufträge geben zu können. Als sie bei Mr. Meldrum erschien, war dieser dunkle Eh renmann natürlich hocherfreut ste zu sehen; er wußte, daß eö für ihn immer etwas zu verdienen gab, we'.in'Jhre Ladyschaft bei ihm erschien. Sie unterrichtete ihn von dem, was er für sie zu thun hatte, und er empstng ihre Aufträge mit größter Ruhe und Ce lassenheit. Er nahm auch die zweihun dert Pfund, die sie ihm für AnSlagen b, entgegen, ohne eine Miene zu verzie. y. . 3" Monate soll er ihr über m nen Erfolg Bericht erstatten. Mr. Meld , - . r ' , .. . iv X lUM bkichloN daher, ttch Mlt ttmen ?iach. sorschungen nicht zu übereilen, sondern U recht bequem zu machen vm nein vinennc ocj naeg. nn lnei chem Lady Higham bei ihm gewesen war, begab er sich in ein Gasthaus, wo die Privatdetektivs meist ihre Zusam menkünste hatten, und wo er in letzter Zeit zu einigem Ansehen gekommen wa?. Er fand mehrere Genosten daselbst nnd unter Anderen auch Leigh Ransom, der gegen zeine weniger veoeuienoen raoen :els eyr zuovlivnlmeuu war,ictiv fTi 1 ' aus anaeborner Äutmuthlgrelt, theils. weil er immer den geschäftlichen Bortheil vor Augen hatte. .Wie geht es Ihnen, Mr. Mcldrnm ?" fragte er, dem Manne, den er früher wie derbolt selbst beschäftigt hatte, die Hand schüttelnd. Sie sehen ans, als ob Sie allen Grund hätten, zufrieden zu sein." .So ist's auch eutgegnete der Andere ? aMlrttm one. .Lch yade m der letzten Zeit, Gottlob, sehr viel zu thun Lkhaot. Nun pflegt ein kluger Detektiv gewöhn. JT P lich über feine Geschäfte zu schwelgen; aber war eine gewisse Prahlsucht in MeldM Mi VlllttH AlAhtltt l"li,Ju tlliaMl' Ich freue mich, zn hören.daß es Ihnen gut geht sagte Leigh Ransom, das GlaS seines Kameraden süllend. .Ja, ich bi.t in der letzten Zeit viel von einer sehr hochstehenden Person beschäftigt worden fuhr Meldrum fort. .Morgen reis: ich nach Rom ab Leigh Ransom konnte sein Erstaunen f . . f nTt'llf 'f IV" z, veuung laum unlervruaen inTra s Yv vn t r r r a i g ......... .viq, va? 11 IU.1ÜII, oemeiile eian. v . in t x; . c i. n.!.r. Wie wär's nun, da Sie erst morgen rei sen, wenn wir den heutigen Abend zu ei' ner Whistpartie verwendeten V .Mit Vergnügen versetzte Meldrnm, der sich von dieser Einladung hockgeehrt sühlte. Ich werde arten besorgen sagte Mr. Leigh Ransom, .nnd dem Wirthe den Auftrag geben, das; er besser belench len Spt. tll eilte sort, lief in eine gegenüber dem Gasthause liegende Telegraphenstation nnd telegraphirte Folgendes an Edward Tranter: .Meldrnm, der Prisatdeteküv, geht für einen sehr gnt bezahlenden Klienten nach Rom. Ich kann uicht umhin, zu denken. V f J 4 A sich lm c Wacht WUrDf. erfahren ließe, wenn erbe Als er diese Depesche ausgegeben Hatte, '? !fmuf Zurück und ii ' M milke m Behagen dem fta spiele Mit Meldrum. über rtenspiele Er spielte sehr gut und zwei Stunden waren rasch vergangen, als ein Auswärter eintrat nnd Ransom einen Brics über brachte. .Entschuldigen. Sie sagte er, öffnete den Brief und las. wie folgt: .Gehen Sie mit ihm. Ein Wechsel ist bei meinem Bankier angewiesen. Trachten Sie, seinen Zweck ausfindig zu M)), Leigh Ransom drückte den Brief zu sammen und steckte ihn in die Tasche. .Sie theilen, Meldrnm sagte er, und das Spiel nahm seinen Fortgang. Als sie sertig aren, schlug Leigh Ransom vor, daß sie bei einem besau nten Restaurant gemeinschaftlich soupi ren sollten. Meldrum willigte sosort ein, ohne den geringsten Argwohn zu he gen. .Seltsam sagte Leigh Ransom wäh rend des Essens, .daß ich morgen auch nach Rom reisen muß. In Angelegenheit einer großen Bank,die mich immer beschäftigt. Ein Beamter ist mit einer bedeutenden Summe durchgebrannt. Das ist das zweite Mal, daß ich im Verlaufe von Monaten in dieser Angelegenheit nach Rom muß .Wirtlich erwiderte Mr. Meldrnm verwundert. .Sprechen Sie italienisch 3i französisch, italienisch uud Ur.-.U j deutsch" antwortete Leigh Ransom. .Das ist oer töruno, warum ich so oft nach oem Auslande geschickt werde .Run sagte Mr. Meldruin, nur zu leicht in die ihm gestellte Falle gehend .könnten wir nicht zusammen reisen V .Wenn Sie es wünschen, sehr gerne. Mir ist's gewiß recht war Leigh Ran. som's' Antwort. So war es denn vereinbart ; und am nächsten Tage reisten die beiden Detektivs zusammen nach Rom. Leigh Ransom schrieb dem englischen Konsul früher noch, um ihn von seiner Ankunft in Kenntniß zusetzen.

In Rom angelangt, stiegen die beiden I .i.f i!t. a i f-i. dt . ri r - r . .

'etektivs in demselben Gasthofe ab und gingen dann Jeder ihrem wirklichen oder angeblichen Geschäfte nach. In Rom war die Geschichte von Rivol to'S Tod wohlbekannt; doch war von derselben nichts in die englischen Zeitungen gedrungen, weshalb Lady Highain nichts davon ersähren halte. Mcldrnm machte daher die Entdeckung, daß Rivolto todt sei und zwei seiner Gefangenen, von de nen einer ein junger Engländer war, entflohen wären. Als er nach dem Gasthosc zurückkehrte, weihte er LeighRansoin vollständig in sein Vertrauen nnd erzählte ihm Alle-, was er in Erfahrung gebracht hatte. Er sagte, daß er nach Rom gekommen sei, um sich nach einem verschwundenen jungen Mann umzusehen, von dem man glaubte, daß er in die Hände des seither erschossenen Räuberhauptmannes Rivolto gefallen sei. Seltsam!" versetzte Leigh Ransom kurz. Nun sind Sie also mit Ihren Geschich ten wieder fertig. Ich werde die meinen bis morgen auch abgewickelt haben, und wenn Sie wollen, könnten wir dann zusammen zurückreisen." Meldrum willigte ein. nicht ahnend, daß Leigh Ransom's Geschäft darin be stand, bei dem Konsul zn speisen. Bevor er jedoch zu ihm ging, schrieb er einen langen Bries an seinen Klienten, Mr. Edward Tranter, und theilte dem selben mit, daß er nichts weiter hzbe cnldecken können, als daß irgend Jemand ein tiefes, aber keineswegs freundliches Interesse für Ernst Rivers zu hegen scheine. Meldrnm konnte seiner Kiientin weder schreiben, noch telegraphiren, denn sie hatte ihm keinerlei Adresse gegeben. Er reiste daher am nächsten Tage mit Ran som ruhig nach England zurück und wartete auf Lady Higham's Besuch. Sie stellte seine Geduld auf keine harte Probe und erschien nach kurzer Zeit in ihrem gewöhnlichen Inkognito. .Nun sagte sie, als sie mit ihrem Agenten allein war, .haben Sie etwas in Erfahrung gebracht ?" . Mr. Meldrum erzählte ihr Alles, waS geschehen war, mit Ans nähme dessen, daß er Leigh Ransom theilweise zn seinem Vertrauten gemacht hatte. Lady Hig ham war außer sich vor Entsetzen, als sie hörte, was mit Ernst NiverS vorgegangen war. Alles was sie wume, war, oan oer r . r- v . r I , t,. Mann, den sie so sehr fürchtete, frei war. Er war aus dem schrecklichen Gesängnisse, in welches ihre Habsucht und ihr Ehrgeiz ujii gevraazl gaiien, cnisiogcn. xung sur r m i. imf f Pilt f" l Folgen wurde vas sur sie lzaben, sragle sie r " . . i i . n . der Wahrheit ? War er init ikreu elni r c r ;- . w . - I oen gegen sie im Vnnoe vic sie oieses Geheimnis; ergrunden könne, daran war zeKl au lyr ireoen uno innen geria). . , . t, , r . ... r' ; jf. I t". Sie baben sich als geschickt und klug gezeigt," sagte sie zn dem Agenten, nachdem er seine urzamnng veenoer oai te: und Sie können mir weiter die nensuhr sie sort, als dicser sich, von ihrem ove ge,cymeicyen,vor iar verveugte ; aver le mu sen sieis mil oer gron , 4 m . W ten Vorsicht uno eimtlchleit yanoein. Der geringste gehler lonme Alles veroerben

.Verlasien Sie sich aus meine Vorsicht, kam, welchen Ernst Rivers zn dem jnnadame versetzte er ernsthast. gen Fremden hatte rufen lassen. Als

Mad .E nothwendig sein, daß Ci sich sw . einige meiner Anslrage noliren." suur sie fftr Er zoa sein Nomoncy yerans uno Y . m m h I m 1 machte seine Anszelchnnngen während sie trtrt7. Geben Sie in irgend einer Verklei'. dung, die uicht leicht durchschaut werden kaun, nach Higham Ferrers; dann besuchen Sie George Tranter's Dienstleute oder trachten Sie, sie in dem Wirths hause zu finden, das sie besuchen Sie können leicht ersahren, welches dasselbe ist .Gewiß," versekte er ; .das kann uicht schwer sein Seien Sie freigebig gegen dieselben snhr sie sort, .und trachten Sie von ihnen w tn . f. w ftV zu ersayren, cd sie etwas von irnsi vers wissen, oder was aus ihm geworden ist 4 iJch hoffe, Sie befriedigen zu können, Madame sagte er voll Selbstbcwnßtsein. .Es ist mir ein Leichtes, Dienstleute aus- " - ' . ' 1 Niforschen l ' ... . . ... .Wenlt diese ranters, wie ich es vor aussetze sügte ste hinzu, bezüglich Ernst RiverS ein Geheimniß bewahren, so mußten Sie es herausbringen, worin d:e,es Geheimniß lesteht. Sie müssen Edward Tranter verfolg:n,wie sein Schatten; aber Sie dürfen dabei Riemandens Argwohn erregen Seien Sie ganz unbesorgt, Madame, Ich werde sehr vorsichtig sein antwortete er. .Wenn immer Sie etwas entdecken, schreiben Sie nn Grace Shelton nach Higham, Fairleigh, Postamt . Der Agent schrieb sich die Adresse ans, und dann, nachdem sie oem Manne eine ..ni.MV. ... M iTl.Y. y.nf-i. XjHa UIU.UICIIUC VUUllllt VViVl UlU.W.il UUllt, stand Lady Higham aus. Sobald Sie einen Gasthos gewählt haben, in welchem Sie absteigen wollen,' .. - rw. . . oi v . r? . .. n ri. zeigen ötc mir orc ivresse an, iagie sie, .und vor Allem, seien lsie vorsichtig uud verschwiegen .Furchten Sie nichts, furchten Sie nichts sagte er, unter steten, tiefen Buck lingen. .Hi! hi! hi! Meldrum, Du hast Glück! rief er aus, sich vergnügt die Hände rei bend, sobald er wieder allein war ; .aber ich möchte doch wissen, was vas Alles zn bedeuten hat . uno er ele ich vor einen schmvtl cy M , , r s mß V und versank in tiefes Nachdenken. So weil war Au ganz gur gegangen z aver V . i 1 J Ja Jm. JU t..a - uue cruin ijuuu uiiyi iiuuj ganj uiiders machen lonnen, wenn er wupte, woNN M grosse oarnatengerjetmnisj l?e ill,,r ' . . . . .

tr 'tt , . , , t wi viv -unw um"mmv, Ich will es herausbringen! Ich wlll .es Störung zu vermeiden. So lächerherallsbringen!" murmelte er. Dann rief r.,s Qmr ni&

" i""1 llu "nv ii tni All-- litil lMllfH 1 liAAt AaM r- mw v mr 9 . , fl.iitii C C tiMlw Vt-aiI4i ihn, allen feiuen Klienten zu sagen, daß er in wichtigen Geschäften sur längere Zelt verreist sei. Dann ging er sort, um sich eine passen dc Verkleidung und alles Nöthig: für sei ie Reise einzukaufen. . Ernst, RiverS' Beschlüsse. Als Edward Tranter nach London fur, um sein, . RSuw. glücklich '

rnironnenen jungen Freund daselösi wie. . . "

der 511 sehen, war er zwur gar nicht über rascht, Leigh Ransom bei demselben zu finden, aber er war sehr verwundert, als er den namenlosen jungen Fremdling sah. Nach den ersten Begrüßungen erzählte ih:n Ernst RiverS Alles, was er selbst von dem jungen Mitgefangenen wußte. Der junge Mann sagte er zum Schlüsse, .ist das Opfer eines schandlichen Äerbrechens geworden, ähnlich dem, das man an mir versuchte .Gewiß," bemerkte Tranter, der die Geschichte mit schmerzlicher Verwunderung angehört hatte. .Nun habe ich die Absicht, diese Geschichte auszuforschen bemerkte Ernst. .Mein Freund ist gegenwärtig in einem schwachen, leidenden Znstande von der Reise, aber ich will ihn sorgfältiger ärztli cher Behandlung unterziehen lassen und Alles thun, um ihn von seinem traurigen Zustande zu erlösen pDas ist recht von Dir, Ernst ntyeguete Edward, .und was willst Du für Dich thun?' .Ich beabsichtige, eine Zeit lang in tiefster Zurückgezogenheit zu leben antwortete der junge Mann, .und will die Taktik meines grausamen und gewissenlosen Feindes studiren .Du weißt, wer es ist ?" rief Edward überrascht und verwundert aus. Ja, leider weiß ich es war die be kümmerte Antwort. .Warum bekämpsst Du ihn dann nicht offen? schrie Edward Tranter, wäh rend Leigh Ransom, welcher Zeuge dieser ganzen Szene war, ihn scharf beobachtete. Ich bin durch einen heiligen Eid ge bunden, vor einer bestimmten Zeit nicht öffentlich handeln zu dürfen versetzte Ernst. ..Vorläufig sind mir die Hände lei der vollständig gebunden .Da. läßt sich freilich nichts dagegen sagen entgegnete nun Edward. Aber wo wirst Du jetzt leben? . .Ich werde irgend ein stilles Haus mie theil, wo ich mit meinem namenlosen Freunde leben und mich verborgen halten will, bis es Zeit ist, zu handeln war seine Antwort. .Sobald ich den gewünschten Ort gefunden habe, will ich Dir die Adresse geben Das ist eine sehr gute Idee, die ich vollkommen diilme, versetzte Tranter, nnd wenn ick Dir irgendwie debilflick sein I" . ' v - - 'i l kann, so gebiete über mich 1 . . w V4 V tVlt Jf VIII HVlt -i i Tn.? niss in? rrii nS nUtv T , i rniiut sehr vornchtia senk, wenn Du mit mir verkebrst oder 4n mir kommst. jagte Ernst. .Verlasse Dich aus mich war Ed . - an, zu erkennen, daß etwas Großes ans . r . m Spiele steht. ..Mbr. als Dn abnen kannst, iclbit " ' ' , ' . . ' ' lvenn Tu Jahre lang darüber nachden ken wolltest." verttkte Ernit Ämers ru Kia. Nach emer Weile entscrute sich Leigh Ransom, der mehrere Aufträge empsan en biUte. und da auck Livvmann ans gegangen war. um sich nach einem passen den einsamen Wohnhanse umzusehen, wa ren die beiden Freunde mit dem namen losen, jungen Fremdling allein Sie plauderte von den Erlebnissen der lekten ?.eit. bis der berükmte Arit oerseive kam, untersuchte er lyn sorgsam ititS I,a4a S.m Stlff'.A ItilA St (1 - u, " "b w" rijer Ant. Der Fall sei ein äußerst merkiMItrS Afll V A C" f I , , M .Jf- A A At .. ', u.uu, yuy ftJiA V " fcA.4rf tkTT . VL (l jj . Ya.h. A wunwiiwum muiy, uunuuiiy sei der Patient jedoch v.i schwach tur die sei der Patient ieooch zu schwach s. selbe und bedürfe eine Zeit lang der tics slen Rnhe und sorgfaltigsten Pflege, um dann der Operation unterzogen werden u können. (Fortsetzung folgt.) Born Auslande. Dic drei von der Eorvelte &thst" hi d?r trrtvditinn an der Azestküste von Afrika als Geißeln gefanaen genommenen Häuptlinge sind, wie Berliner Blätter melden, von BremerHafen in Berlin eingetroffen. Sie wurden für die Dauer ihres hiesigen Aufentbalts in der aterne des tarveI . C -. f" Regiments in der z)neoncyssl?aps einquartirt. Man hatte diese Schwarzen von Wilhelmshaven hierher gesandt, da- . r l . . r. 1 1 T .f. mir sie na; oie .neicysnaupislaol anseoen l-.r . ("jrc.t. r. . C souen, um sicy oaourcy am vesrcn von oer Macht und throne des deutschen Reiches überzeugen zu können. Wie es heißt. wtro die ,,'opruc" oder em anderes oer deutschen Kriegsschlfse die Häuptlinge wieder in ihre Heimath zurückbringen. Das in der verfallenen Veste Friedrichsbürg an der afrikanischen Küste aufgefundene und von der soptne" cbemaus mitgebrachte kurdrandenourgische Geschütz wird demnächst auch mer eintreten, um vorläufig Ausstellung im Zeughause zu finden. Eine originelle Wette, -rne. Kraftprobe ist vor einigen Tagen in Berlin.unter dem Jubel der Betheiligten entschieden worden. In einem Kreise junger Kaufleute, von denen zwei einem Turnverein angehörten und in ibrem Bekanntenkreise 'als besonders - 1 1 kräftig anerkannt waren, hatte man sich. nachdem alle üblichen Kraftproductionen an Tischen und Stühlen durchgenommen waren, darum gestritten, wer von den beiden Turnern die meiste Muskelkraft besäße. Nachdem der Preis der Wette uormirt war, einigte man sich dahin,däß jeder der beiden Helden einen frisch aus der Tonne genommenen Hering zwischen Daumen und Zeigesinger an der äußerstcn SchwanUpitze fanen und vom cl'eI J (.11 I I mr:,n .Nosek, s'i 1NN, rni. 11, ,er Tbor,' die game Friedrichstraße ent . b. eine Strecke von mm, chne l auszuruben oder umzuwechseln, tragen mx tlntcr aroüer Heiterkeit wurde biefer rsdilag angenommen unbü?ad;tc s um die Zwvnte stunde ausaesul.'rt um I v V t V ivmv viwwv - I . ' ! ' Meinen mag ft liat doch nur einer der 1 ' ... . beiden baumstarken jungen Leute die Aufgabe gelöst, während der zweite schon zwischen Mittel- und Torotheenstraßö seinen Hering in den Zünnstein warf, weil ihm der Arm fast vollständig abge-' storben war. Aber auch der Sieger bat seinen Freunden gegenüber erklärt, daß kr lieber die schtoerste Arbeit' macben, als noch einmal eine solche Heringspromenade

Wie man dem Pct.Mesf." schreibt, hat Joseph Puchot aus Falken berg, welcher den Feldzug in Tonking im 1. Regiment mitmacht, bei der Erstürmung der Zitadelle in Sontai nacheinander drei Kugeln erhalten, ohne daß ihm ein Haar gekrümmt worden wäre. Die erste durchlöcherte seinen ?!apf, die zweite durchlöcherte seine Brotbüchse, dic dritte sein Beinkleid und seine zusammengerollte Decke. Das Faktum tvird in einem Brief seines Untcr-Lieutcnants,der gleichfalls aus Falkenberg stammt, an seine dort lcbendelr Eltern bestätigt.

Ä u w die Antisemit e n daden in Ungar i A . . . r ' n- .'- ' J ?: 7 sen. Wir müssen uns schämen." sagt ft.irKii'iati iiii i ir. i i i i 1 11 i i i i ri iiii Peiti Vcavlo", dan auch diese harter" ihren Anthcll an unseren Waylkämpfcn 1 j. r. ....i lt. rr.ii.Ll I ampie der politischen P Rolle zu spielen beginnt." Der Aufruf ist an alle Bürger, ohne Unterschied der politischen Parteistellung gerichtet, welche das Äaterland Kon der schmählichen Judenherrschafk befreien, welche die christliche magyarische Gesellschaft vor dem materiellen und moralischen Ruin durch das Judenthum und Ungarn vor dem Schicksal des durch das Judenthum zerstörten Polens bewahren wollen. Das Ziel ist die Brechung des jüdischen Einsluffes auf dem politischen, socialen und vollswirthschaftlichcn Gebiete, insbesondere auf dem Gebiete der Presse, des Geld- und Ereditivesens, des Handelsund des Eommunicatlonswesens, der Industrie und der Grundbesitzverhältnisie. Das Programm constatirt die Äerschiedenheit der Ansichten über die zur Errcichung dieses Zieles führenden Mittel, will aber nur legale" Mittel in Anwendung bringen und fordert darum von der constitutionellen ungarischen Regierung, daß sie der mit gesetzlichen Mitteln betriebenen Wahl-Agitation der antisemitischen Partei keine verfassungs- und gesetzwidrigen Hindernisse bereite. Der Pariser Gil BlaS" erzählt eine recht wunderliche Specülan-ten-Geschichte. Im Jahre' 1831 hätte diesem Blatt zufolge ein junacr Pariser Advocat durch Börsenspeeulationen in Suez und Union Generale" nicht weniger als eine Million gewonnen. Dieser plötzliche Reichthum stieg seiner Gattin dermaßen zu Kopf, daß sie bettlägerig nnifSe unb Kiln Kirsliit prirniph. unglückliche Mann war untröstlich und zum letzten Beweis seiner Liebe ließ er die Leiche auf das Kostbarste mit Collier, Bracelets, Ohrgehängen, Ringen ii. s. w. schmücken. So nahm die Verstorbene denn für hunderttausend Francs an Schmucksachcn mit in das Grab. Die Zeit verging und der Le!chenbitterK?ach" kam in's Haus. Mit der Union gewonnen, mit der Union zerronnen" hätte der Advocat sagen können, denn er verlor sein ganzes Vermögen bei dem Sturz dicses Bankhauses. Seitdem hat cr auf die verschiedenste Weise gesucht, sich ein neues Vermögen zu erwerben, aber vergebllch. Der Acrmste soll in Folge dessen mir oer oee umgeyen, seine rau wieder ausgraben zu lassen und ihren Schmuck zu liquidiren. Dem Photographen R. Hansel in Reichender ist es qelungen. den Bliy helioaraphlsch abvavtlden. Diese Blitzbilder sind vom physikalischen wie photographischen wndpunlte aus gleich interessant. Sie zeigen zunächst, daß Dichter und Maler auf dem HolzWege sich befinden, wenn sie den Blitz als eine Zickiackerscheinunq darstellen. Der Blitzstrahl hat vielmehr ein Aussehen, welches an einen Flusjlaus erinnert, wi! er sich auf der Karte ausnimmt und ver ästelt sich vielfach in der Näbe deö Erd bodens. Bekanntlich bat Weatstonc den Nachweis geführt, daß die Blitzerscheinung kaum ein Äliuionstel Sekunde an dauert : wenn es daher gelungen ist, die selbe photograpbisch zu firiren, so dürfte damit wohl der höchste (Zirad der Lichtempnndllchkctt nncr Gelatinchlatte er reicht sein. Die Jteproduction eines Schnellzuges ist dagegen nur ein Kinderiviel. Aus Wien meidet in. a n folgenden merkwürdigen vall plötzlicher Erblindung, der sich dort zugetragen haben soll.- Eine junge Dame aus Bukä rest, die seit einigen Tagende! ihren Perwandten m Besuch weilte,. svaüerte Vormittags am Arme ihres bejahrten OiikelZ dort über den Schillerplatzals.sie plötz lick von einem heftigen Zittern .befallen wurde und den Ruf .ausstieß : Gott,. ist denn auf einmal eine Sonnensinstcrniß?" Ihr Onkel war Anfangs erstaunt, aber wer beschreibt seine Bestürzung, als Fräulein Sch. im Tone tiefsten Schreckens klagte, daß es ihr plötzlich 'an; schwarz vor den Augen geworden'sei, daß siga'r nichts sehe. Mail fuhr sofort zu einem Arzt, und hier erhielt man die traurige Bestätigung, daß die junge Dame erbjindet sei. Die Diagnose lautete, daß hier der äußerst selten vorkommende Fall einer ?.... Ir t-r c ". -f. - , i. - vioyiia'en aymunci cer eyneren vvi' r. 1 'rtr' .? . -jr-i '-3-.-r.fie. liege, noen Isl es nuyi augczu'iri sen, dan cs der üritlichen Kunst noch ge lingen werde, der unglücklichen Dame das 91,1.1? Inbt w!eder;uaeben. - ' - " J u Vor e inia en Tagen ersamtenen, wie vie vuumcyuuu oiü berichtet, im Grundbuchamte zu Königs e t ' .- tt. r.:;f.r.ü Ot. bütte ). S. zwei Männer und eine Frau mit der Erklärung, daß der eine Mann seine ihm angetraute Ehefrau dem mit erschienenen Freunde für 3 Mark cediren wolle. DiePunktationcn waren in einer Scl'änke on einem Winkclconsulenten gegen eineGebühr von gleichfalls .3 Mark bereits aufge stellt.und die Eedirung sollte in aller Form in's Grundbuch cingetraaen Werden. Es hat, dem genannten Blatte zufolge, viel Mübe gclostct, die Männer nebst der Frau ;u überzeuzen, daß das eine unmögliche Sache sei und daß der Mann, um seine Frau los zu werden, nur auf dem Wege einer Scheidungsklage vorgehen .könne Die Frau schien durchaus nicht zufrieden ;u sein, ' daß ein solcher Umtausch von Ehegatten, wenn auch nur auf ein Jahr, wie die Parteien cs nachträglich baben wollten, nicht gestüttct sei,, worauf das Zttceblatt in die Kneipe zurüäkehrte.ur.! wahrschein lich weitere Belehrungen von dem Win kelschreiber über den Tauschhandel sich geben zu lasien'' . - :"; ';

vtiiajuu, iinu vun uiuvi luicii Aiuiqn " '' .... der Rassmbnß und FanaliSmus inmitten ',5tW der Fracht über d,e,e der KSmvie der voliWe Varteisn eins sablmknlutt.

BittigeHeimstatten

InArlrnnsas and Texas. Die St. Lonls, Jron Monntain und Son thern Eisenbahn entlang, sowie die Texa und Pacific.Eisenbahn und die International und Great Northern Eisenbahn sind Tausende don Ackern de gewähltesten Farm, und Weidelandes in der Welt, im Preise don $2, $3 und $4 per Acker, in gesunder Gegend und einem unüber trefflichen 5tlima. für Eesundbeit und Lebensaenuk. Man schreibe an den Unterzeichneten um einen stalistiscyen Ernttbericyl von Jinan ir. ttf . mt f m m n a w t m. 1 1 - r : - - die Ernte von 1883 um öv Prozent ber war als 1882. Devieniaen. welche Land von diesen Gesell. schaften kauf:n, und ein Viertel, die Halste oder si-rti-VirtfiTt fntrS i IitR rtTrtitmt -.i H. C TOWNHGNCI, Cek'l'Paff.'Agent, St.LoruS, Mo. IT. A.. Io.lru.ox, Distrikt . Land . Dass. - Aeeut, No. 40 West Washington Straße, Indianapolis. JI&IEE Die kürzeste uud beste Lahu uach Iuisville, XaslivUlo, en?s, Ch&t tenooga, Atlanta, SaYannali, Jacksonville, Mobile and New Orleans.' ES ist vsrtheilhast für Passagiere ach dem Suden, eine direkte Ronte zu nehmen. Palast-, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Chieago und Louttdille und' St. Lonik und LoniSdille ohne Wagendechsel. Tomsort, Schnelligkeit nnd Sicherheit bietet die .Jess die alte zuverlässige Ml. & D. M. M. II. Tcriuc:9 Assistent General Vassagier-Agent, Rodost-Ciki Washington und Illinois tr., Jndxlk ... Vf. McKenxa, Superintendent. Feuer-Alarm-Tignale. 4 Pennsylvania ud Mattet. i Haurtquartier deZ Feuer Dexaktemen;. 5 Oft'Ttrzße und Ne Fort. 7 Nobel und Michigan Sttaie. S Nem Jerse,. Straße und Maffanskttv S LLwflon und Rord'Ltraie. 12 Kafsachufsett? Are. nahe X.l'.t Ltr. 13 Delamar Str. und Fort Wa,ne Ave. 11 N Jerse, und Fort Wa,n venue. 15 Peru Ltr. und MaffachuseUZ ve 16 Christian Ave. und sh Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 13 Barre! Ltr. und Slalott Lve. 12 Archer und John Str. 123 College ve. und Siebeute tr. 124 Alabama und Siebente 5. 125 Meridian und Siebente Str. IZ'j Mandel Str. und Lincoln v 127 SuItttllungS.Eebludt. 123 Central Ave. und Sicht Sir 131 Alabama und Morrison Ltr 132 Rodampton und Ach! Ttl. 131 College ve. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delaware St, 126 Delaare nd Rtchigan Etr. ' 21 St. Jo Str., nah Jll'.noi. LZ Pennsolvania und Pratt SU. 25 No. S. Engine Hause Sechste, r i- - 20 Missilflxxi und St. Clalr Str. 27 Jllinoi und Vibigan Ltr. LZ Pennsylvania Str. und Heme i. 29 Mississippi und Vierte Str. 212 Tknnefsee und LZllliam Str. 212 Penns,lvanla undMichigan Str. 214 Jlllnoi? und Herbert Str. 21 Jndiana Ave. und Michigan Str. 32 eridian und Walnut Ltr. ZI California und Vermont tu. 85 Blake nd Sle York Str. 36 Jndiana ve. und Ct. Clair Sir 37 Stadt.Hosital. 3 Blake und Nord Str. 39 Wichigan und Lgne Ctr. ZI! Okst und Walnut Ltr. 812 Wtft und DrUte Ste. 31t Siebente und Howard Str. 41 Washington, nah West Ctr. 13 Seibendorf und Washington Et, 13 Missouri und Ne ZZork Str. 45 Meridian und Washington Str. 4 Jllmoi und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str, 48 Sinzan'I Pork Housk. 4S Jndianola. 412 Missouri und Mailand Str. 413 ississipxi und Wabash Str. 415 Ferguson' Pork House. 421 I. . & W. Round Hvkse. 423 Insan As,lum. bl Jlinvii und Mtrrill Str.52 JllinoiS und Louisiana St, 53 West und cCart? Str. 54 West und South Str. 56 Tennesse und Sevrgi tr. 57 Veridian und Sia? Str. 53 Vkadison Sve. und VorrtS Str. 59 Radtson Lve. un Tuulo? St, 512 West und RoSaood Str. - 513 entuZ, Ave. und Merrill ? 514 Union und Morril Str - -516 J.tnoiS und ansaS S . K17 Mvrri und Dacotah Str. . ei South nah Delawar Str. C2 Pennsylvania und Louisian, Str. LZ Delaar und VcCart, Str. V4 Ost und Mclart, Ltt, ö Alabama und Lirgiana Ave. t?7 Virginia ve. und Brat sharo Str i Oft und Codurn Str. L9 Pennsylvania Str. undadisen re. C12 Mcrnan und Dougherty Str. 71 Virginia Ave. nah, Hurvn Str. 72 Oft und Seorgia Str. - 73 Washington und Benton Str. - 74 Benton und Georgia Str.' 75 Forest Ave. und Ptne. 76 Tlllon und BateS Str. 7S Virginia Ave. und Tillon. 79 Lletcher ve. und Dillon'. 712 Srruce und Presxekt Str-. 713 Engltsh ve und Laurel Str. 714 Orange und Oliv Str. 715 ell,LudLtkcher etr.. 81 Ma-.l,t , , Ierse, tr. 82 Washington und Ve!,, 83 Ost undearl Str. . 84?!ew l)ottundaVidson Str. 85 Taubstummen.Ar.flaU. ' ' 8S Ver. Staate rsenal. ' 87 Orienlal und Washington Ltr. Fruett,Sesgnii. 12 N. 8 Schiauch'Hau, Ost kZashiiigtonftraZe. 8!3 Kurts l unTOW Str. . 814 Ohio und Harv, Str. 91 Varyland nahe Meridian tr? ' LZ VZkkidian nnd Stvrgia Ctraßk. 1-2-1 Privat.SIgnal. I ., 1-2-1 Und asten iederholt, zweUer Llann. J-Z Signal sür Feutk,DruZ. Zwei Schläge, Feuer ., Tret SchUge, TruZ ab.' . Sls Schläge, 1Z Uhr Nitttzl.

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