Indiana Tribüne, Volume 7, Number 128, Indianapolis, Marion County, 26 April 1884 — Page 3
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- - - ' .. :,..f Eisenbahn -Zeit -TaörlZc. Ankunft und Abgang der EisendaYnzüq? in Indianapolis, an und nach Sonn tag den 16. Dez'ör 1883 Kledland, Columb, Ginrinncti und Jndia. uapoli Siskndahr. (Vee Line.) Abgang: Ankunft: ÄSä! Bit .. 4.15 C . 8 t 2 l tsltt 6.W Ca. ndensa Ac... 11.00 Cm 3 9H Ir.10LZN aqta- CIj. 10.10 Cm I ncion e... 2.C0K P j . 7 00 Km , 3 St8 : j 5.5U N 2 3 Soshen N , R V 5 StL 5r;.10.W .Vrizhtwood Didision, C. C.C.uud I. dging tZgl'.ch 4.;fi!m.j tZzltch. k.?9 Lm ' 10.10 Hm J 10.31 Bar - Lm - ...... ii9Rm i ' . . saä m 'ORm ,. 4.5 hm iagltch. 5.Ä - '.Ügttch. 6.49 1! e.fäNn , g!jch io. PttMurg, Clncißncli & S!. Louis Siseuiadv Y V W B P , ichm Ac au. itlolich .... 4.22 in genom Sount 9 13 vm D ck r ug. 1X1) $33 3 O nommtnLonn:.10 4Z vm . rfr tZglich 11 Jm D ceaulg. K 2) lii au. x.ntag 3 67i5 onntag .... 5.27 rt N PU B 5 ztaguqih.. ,.öZ m Dayton 2 cuSg Sonnt 4.53 Im Sl täzl'ch 10.22 VU Danton ffj aul. Sonntag 1" 22 ? hicsgo Route dia K0K210. Shicag Schnei iugtZ? J1.09 Kn Chicago ivrei. 10.44 N Jnd'i Lou. LcvnkUiua... 3.. J An Jndpi's Lou. IPtri 3.31 92 n Terre Haute, Baudalta & St.Louis Eisendahu. DlaUXroln 7.15 Bitj Schnellzug 3 5Cm Xaa 9xv, V ... 11 65 N Vtail und .. xencHcux cc. I.W3IB xaa r?rt 3.10 N van;; i . i" 45 ?;m uau und See. 4.40 Cincinnctl, Indianapolis, St. Louis n. fct)i'u Gisendahn. iinciauati Division. nuilo.ft2. 4.tm Sincinati &CC.1I.0 ?im . 5l pc.. 3.-45 N ine. cc t.59lm Sndiana? 2c. 11.00 üw fe'piUejp. 11 m Be5ern j.... KvONu 618 g 2 taglich u (c. 10.45 m Chicago Division. P,o uil . s.iöm ( 5tc Lou Ä L. ,,cago vtau p.:,.45,:m, laaltch e e us.. ZZ., Wt'ttrn r 5.15 i 2aiicft! Lafäzette Aec .. 10.40 r LAaUpe.. SSO incwnat: ce, S 35 fla F L ttglich L rc il.2$ai Iessersondille, Madison und Jndi"nvoli Sisendad. üd z tag. ,.l9 S-I : JndUad.!. 9 41 Vn 8 Uadke... 7.24 Vm ' Jndhtkr tagI1.00 k In Ma Mail 3 13 Ha , 91 gl 5 31 5 X 9 t. Ö 24 ÄBI 1 St il ZLtaz 10 29 Wadash, St. Loui, & Pacific. tt hie att 7.1 z m (X( ZV, Rm tfii4$; c C 1 11.39 diS R stag 2.05 Hm loi tft I..1U.35 6 Tel uhail 8.;o:;n bWeftern iscnbadu 5 TJX) C iafftin 5 fX. anTtrSLce510s täglich .. 3 3 rawsordv.. , Sine Soc 10.3i j'm cu tagii.io Nm tianttc j 6J5 m Ct. Louis Diviswu. rfttr... ö.JO Vm ttaQi tfj. . .. ail Lag.S, 8.i5 m j Viail u Zag , acht ll.i,5 m jo?entl5 tc 3.55 Cm .'V .m .1, Oeflliche Division. Oftl.rUail TZgl ScpreS. tlantie 9 v. .4.2.' m I Pacific rvrci.. 7 (Xüm .ii' vum i v n a r. ..10 Zim 6 ,Nm Wistern jp 4 4551m Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. TagEnrki. ce Z)u Bz täg glich 7.10 6m j cc 7X0 tm oft t 2 9 5 j L:lPa?stngr 9 S VuStktr ,Da,rcclZgl .A)m täglich s u c c it io-k l "!ndiaars:ic 3.15N. Twcinnati,Hantiltonä:3ndianapoliktstabahn. 3d? LtLoui 4.: Cm N:lvi2kc 4. 0 Andril u Lt. L 6.40 Km en- .riviZkÄkk g 20 v Wail 110 0 Andx u 6toui 10.40 ftv n:lnnclt:e 6.00 9t rn Et:,.,D.r.5N.Al'.50Bm Indianapolis uud Viucenneö Sisenbabn. Natl A Jairo Si 7.04 i vtneenne cc.lO 34 Cm Ctnctnncl cc . 3.39 Ratl tiro . 4 39 Louiiville,Neki Albauy ä: Chicago.-Air.Line. hieago Sr tgl..lZ.com Eh'cago ?r tgl.. 3.l0Vm Monon cc 5,0 5Z I Wonon Ac lOJSrn Mich Sttz Ehicag. l Mail l'.4?N?n ich. Cito k hi?. l vaii... 4.cvLm ßflgt mit t. c. Lehnseflil' mit s chlaf.LS-g. itV.Pir,,. tt h t4'. Chioaco, Ht. Louis ancl Pittnlurff Xlailrancl. ZeUTabclle für durchgehende und LekalZuge. 17. ZZebr. 1383 n: Zäz vtxlatn da NnionDkpot, JndxlI., i, folgt: lationt-. iLchnSjZ lPostzug.iTchnlljz ISccorn
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csüjjnte Schuld.
Roman aus dem Englischen, fici bearbeitet von Hermine Frankenftkiu. (IortZedung.) war jung, eitel und thöricht, selbst gestand, und lieh sich von falschen Liebesbetheilcruttgen vertsie wie sie feil cit bleliden. Sie willigte ein, ihn heimlich u heirathen und auZ der Schule zu ent fließen. Philips Verner war ein Schurke, und wute die tzeirath jo einzurichten, daß da lttze, unerfahrene Mädchen nicht einmal Kenntniß davon hatte, in welcher Kirche sie getraut worden war. Sie war ganz fremd in dem Stadtthei!e, in welchem das Pensionat sich befand, und er war eines Morgens mit ihr in ei r.em Wagen zu einer ganz entlegenen Kir che gefahren, von der sie nicht einmal den Namen wußte. Dort war die Trauung vollzogen worden. Eine Zeit lang lebten sie sehr glücklich zusammen, dann aber mußten sie sich Beatrittus Eltern entdecken ! ' Da Philipp Verner nachweisen konnte, dafc er von beiden Seiten aus guter Familie war, und da die Sache auch nun einmal geschehen war, machten die Eltern gute Miene zum bösen Spiel. Doch tv klärten sie, daß sie pekuniär nichts für das junge Paar thun könnten, und meinten, daß Philipp Verner, wenn er sich eine schöne, junge Iran genommen habe, sür dieselbe auch sorgen müsse. Das lag nun gar nicht in der Ab sicht Philipp Verner's. Als er sich in seinen Berechnungen getäuscht sah, sing er an, seine junge Frau zu vernachlässigen, und eines Tage erklärte er ihr, daß ihre Heirath ungiltig und ungesehlich sei, und daß sie keinerlei Ansprüche an ihn habe. Dann lste er heimlich nach stalten av und überließ sie ihren Eltern. Aber Beatricens Vater kannte daö englische Gesetz, welchem zufolge jede rechtmäßig vollzogene Trauung dem Eheaeilcht gemeldet werden muß; er zog daher bei der kompetenten Behörde sei ne Erkundigungen ein und ersnyr daselbst, daß die Trauung eine vollkommen rechtmäßige und sür beide Theile bindende war. Doch war das sür Beattice von keiner lei Nutzen denn Philipp Verner war und blieb verschwunden und sie mußte fortan k,.; s?s,.,., bei ihren Altern leben. (yinin nfirp ihiitrr fiel?,, N,ike tu Klinge Jayre ipaler nelen Belve zu gleicher Zeit einer herrschenden Epidemie zum Opfer, und die arme Verlassene war nun vollständig verwaist. cuna sie nach Italien, wo es ihr gelang, die Verwandten ihrer Mut ter so weit zu versöhnen, daß sie ihr ge statteten, einen der Familientitel zu tra gen und ihr eine reichliche Jahresrenle aussetzten. Da es ihr nicht gelang, ihren treulosen Gatten in Italien zu finden, kehrte sie nach einiger Zeit wieder nach England zurück. um lau oa k!v l zu iuen. Wir wissen, ' daß sie ihren Gatten bei Lady Clären High am fand. Und Sie haben alle nothigen Schutt stücke, dies beweisen zu können, in Jhreni Besitzt fragte Lady Highamvoll angst' licher Spannung. ÄUe," ver etzte Lady Beatrice, von dem Interesse der Andern höchlich überraschi. .Und wann wann haben Sie ihn aeheirathet?- fragte Clarence wieder in fast keuchendem Tone. Die Andere nannte den Zeitpunkt. .Dem Himmel sei Dank !" schrie Cla rence laut; daun bin ich frei. O, Bcatrice be So!za, hören Sie mich an !" Und sie erzählte der Italienerin eine Geschichte, welche diese in nicht geringes Krtaunen setzte. Von diesem Augenblicke an waren die Leiden intime Freundinnen, ja Bundes genossinne. ie halten seit zu mir iaate Elarence, und cö soll Ihnen Gerechtigkeit werden .Ich will Ihnen treu dienen, so wahr der Himmel über uns ist antwortete catrice seierlich. Und it schüttelten sich die 5)ände zum Zeichen dieser Vereinbarung. Lady Ulgham lautete dann und ertheil t? ihre Befehle sür den Empfana des Gra sen Oscar Ealvani Befehle, die diesen Abenteurer wohl kaum erfreut haben dürsten, hätte er etwas von denselben gewußt. Er ahnte nun freilich nicht, daß die beiden Frauen, deren Jugend er vergiftet, denen er die Freiheit geraubt hatte, si5) gesunden und gegen ihn ver schworen hatten. Und nachdem er sein schändliches 2Äerk in Italien vollbracht hatte, reiste er schleunigst nach England, um daselbst seinen Lohn in Empfang zu nehmen. -Was ihn dort erwartete, da? ahnte er jedoch nicht. ' V e r s ch i e d c n e E r k l ä r u n g e n. Einige Tage später sämmtliche zur Zagd geladene Gäste waren bereits in Fairlcigh Hatt eingetroffen erhielt Lady )iabim ein Briefchen mit .der Anzeige, a; Graf OZcar Ealvani am selben Nach ittage nm vier Uhr im Schloß eintreffen verde. Sie läutete ihrer Kammerfrau und gab hr noch einmal genaue Weisungen für ziese Ankunst. Dann setzte sie sich an ihren Schreibtisch. 'im eiul'ae Briefe zu schreiben, wurde aber bald daraus durch ein Klopfen an der 7 ' "1.' -b"fe Miterbroch n. Ik, IM ni.iil.v tm Ein Bedienter trat ein und überreichte :hr einen Brief. ' Sie erkannte Lord Vansittart's Handschrift und nü das Billet heftig auf. E ? lautete : ' .Meine liebe Lady Higham ! Mein Va ter ist plötzlich fchmer erkrankt und ich muß unverweilt abreisen. Wollen Sie mir eine kurze Unterrednng unter vier Augen gewählen? Ich erwarte Sie im blauen Sa lon. Ich kann nicht gehen, ohne Ihnen einige Worte desDankes zum Abschied zu sagen. Ganz der Ihrige Vansittart Glühende Nöthe übergoß Clarence Lei :ester'S Gesicht. Endlich schien sie ihr Ziel .rreicht zu haben. .Führen Sie seine Lordschaft hierher zu mir," sagte sie zu dem Diener. .Es thut mir unendlich leid, daß er so plötzlich abreisen muß."
Einige Minuten später trat Lord Van ilxl bei ihr ein.. . Ich bedauere lebhaft, daß Sie Nach richten erhalten haben, welche Sie zwingen, uns zu verlassen," sagte Lady Hig. hai.i, ihn zu einem Sopha führend, auf welchem sie Beide Platz nahmen. .Ich hoffe, es ist keine Gefahr bei der Krankheit Ihres Vaters." .Das läßt sich leider nicht mitBestimmt heit sagen," war seine Antwort. .Mein Valer ist alt und diesen Anfällen unter worsen. Jedenfalls ist's meine Pflicht, zu ihm zu eilen."
.Gewiß," versetzte Clarence ruyig. .Ich hoffe jedoch, daß meine Abwesenheit nicht von langer Dauer fein wird"; fuhr er fort, die Hand der Gräsin ergreisend ; .aber ich werde mich um so mehr beeilen, wieder hieher zu kommen, wenn ich weiß, daß Ihnen meine Rückkehr an genehm ist. Lady Higham Clarence, ich liebe Sie seit langer Zeit im Stil len. Es ist der sehnlichste Wunsch mei nes Lebens, Sie zu meiner Gattin zu machen. Wollen Sie mir Hoffnung ge ben ? ES würde meinen Vater unauS sprechlich glücklich machen, wenn ich ihm sagen könnte, daß Sie meine Gattin wer den wollen. Darf ich eS ihm sagen? Oh, sprechen Sie, sprechen Sie, liebe Lady Higham." .Wahrlich, mein Lord," versetzte sie et was verwirrt. .Sie haben mich ganz verblüfft. Diese Ehre trifft mich ganz unerwartet." Aber Sie müssen doch geahnt ha ben, daß ich Sie' liebe?" drängte er jetzt sanst. .Nun," versetzte sie mit gut gespielter Schüchternheit, .es dünkte mir zuweilen, als wäre ich Ihnen nicht ganz gleichgil tig." .Es giebt keine Halbheit bei mir, theure Clarence," fuhr er fort. .Ich liebe Sie von ganzem Herzen, von ganzer Seele. Laffen Sie mich nicht länger im Zweifel; fagen Sie, wollen Sie meine geliebte und geehrte Gattin werden?" Wenn es wirklich Ihr Wunsch ist ja," versetzte sie festen Tones und reichte ihm ihre Hand. .Aber," fragte er plötzlich, .lieben Sie mich auch wirklich ? Ich könnte es nicht ertragen, nicht ebenso wieder geliebt zu werden, als ich Sie liebe." Beruhigeu Sie sich, mein Lord." ent gegnete sie, die Augen senkend. Ich liebte Sie schon lange im Stillen, und Henry, mit meiner Hand empfangen Sie auch mein Herz, mein ganzes Herz, das nie zuvor für einen anderen Ä!ann ge schlagen." In einem Ausbruche leidenschaftlichen Entzückens preßic sie Lord Vansittart bei diesen Worten stürmisch an seine Brust und bedeckte ihr Gesicht mit glühenden Küssen. Eine Weile später, als er sich verab schieden mußte, sagte er : .Jetzt muß ich zu meinem Vater eilen. Die Bcittheilung, daß wir verlobt sind, wird ihn unsäglich glücklich machen." Dann küßte er Clarence nochmals zum Abschiede und ging, ein stolzer, glücklicher Mann, zu dem ihm erwartenden Wagen hinab. Aber Clarence, die nun das höchste Ziel ihres Ehrgeizes und ihrer Liebe erreicht hatte, war noch weit stolzer und glücklicher alZ er. - Sie eilte zu ihrer Schwester Mabel, die sammt ihremGatten auch müerden Gästen anwesend war, um ihr die frohe Nachricht mitzutheilen. .Nun, Mabel," rief sie fröhlich aus. .Vansittart hat endlich gesprochen und ich werde Herzogin werden." .Ich freue mich sehr, das zu hören," versetzte Mabel in lustigem Touc. .Aber wie steht es mit dem Sohne unseres Vaters ? Kann er nicht jeden Augenblick austrtten und seine Rechte geltend ma chen ?" Einen Augenblick lang wurde Clarence bleich und zitterte. Dann ermannte sie sich. .Hätten seine Ansprüche irgendwelche Giltigkeit," sagte sie, .so wäre er längst gekommen, um sie geltend zu machen." .Aber wir haben ihn ja unter einem falschen Namen in jene Schule gegeben," meinte Mabel. .Das hätte nichts zu sagen. Aber ich sürchte ihn nicht," entgcgnetc Lady Clarence kalt. Er wird es nicht wagen, das zu behaupten, was gänzlich falsch ist." .Nun. ich glaube das Gegeutheil," versetzte Mabel. Und wenn er kommt und sich seine Ansprüche als irgendwie be gründet herausstellen, werde ich ihn sofort als meinen Bruder anerkennest " .Du bist gerade so schlecht, wie Edith," sagte Clarence ; .aber ich bitte Dich we nigsti'ns, mein Glück nicht zu stören, in dem Du von solche:: Sachen sprichst. Laß mich eist verheiratet sein, und dann mag er meinetwegen kommen. Wenn er mit überzeugenden Beweisen ansge rüstet, will auch ich ihn willkommen hei ru. Aber," murmelte sie kaum vcrnehm lich für sich selbst, .er wird nicht kom men." Und dann gab sie dem Gespräche eine andere Wendung. Pünktlich um vier Uhr an diesem Nachmittag fuhr in Fairleigh Hall ein Wagen vor, aus welchem Graf Oscar Calvani ausstieg. Er hatte sein gewöhnliches Gepäck bei sich, welches in die Halle gebracht wurde. Ein . Bedienter trat auf ihn zn und sagte : .Gras Calvani.mcine Lady befahl mir, Ihnen zu Zagen, daß sie Sie in der Bi bliothek erwartet." Graf Oscar Calvani verneigte sich stumm. Es lag etwas in dieser Art des Empfanges, das ihn unangenehm berührte, aber er fagte selbstverständlich kein Wort, sondern folgte dem Diener, der ihn nach der Bibliothek führte. . Diese war ein hohes, ungemein großes und prächtiges Gemach und durch Vorhänge, die in weiten Zwischenräumen an gebracht waren, in drei Gemächer eingetheilt... In der Nähe eines solchen herabgelaffenen Vorhanges saß'Clarence niben einem Kamine, aus einem Sofa. Als der Graf eintrat, wies sie ihm einen Sitz ge genüber dem ihrigen an. .Sie sind schnell zurückgekommen," fagte sie mit kühler Höflichkeit. . .Ich bin gekommen, um über den Er folg meiner Ausgabe Bericht zu erstatten," versetzte er etwa? spitzig.
.nun "5" zragie ne. .Mr. Ernst Nivers wird Sie nicht weiter behelligen," war seine in finsterem Tone gegebene Antwort; .was immer -ür ein Hinderniß er auch für Sie gcweun sein mag, er ist für alle Zeiten besei Kzt." .Wollen Sie damit etwa sagen, daß Kie ihn getödtet haben?" fragte Clarence j:iser. . .Stellen Sie keine Fragen an mich," Ersetzte der Graf. .Ich bin gekommen, in meine Belohnung in Empfang zu nch men."
.Die können Sie haben," war ihre kalte Entgegnung. .Ich werde meinen Vertrag einhalten. Aber, Lady Higham, damit bin H nicht zufrieden, versetzte er mit funkeln den Augen; .glauben Sie, ich hatte mei ne Seele mit Blut befleckt, nur um Geld iu gewinnen? Nein. Sie sind zwar Lady Higham, aber Sie sind auch Lady er f . v! es. j.u.:..: v v. :x c: I vioiüum, üic lyumuyuu, cuj, v dieser ersten Heirath mich Philipp Verner nannie, rann ielqi ourcy eine zweiie rau r.g vor aller Welt wett gemacht werden." Grünn lachte laut aus ; ein schril leS, scheidendes Lachen. ' Huten Sie sich; Sie sind ganz und gar 'in meiner Gewalt," flüsterte er ihr ins Ohr, ne am Arme packend. .La ien toie micy los, Aloroer," iagte Ite mit raller Verachtung, iin U)cann mm . . rv Ant I darf Nicht zwei Frauen haben !" . .Was bin denn dann ich ?" fragte die volltönende Stimme Beatricen's; und die rx,.? : . i L !.!. -! er f. I latl'iieriii iral yiilirr zuum noryang hervor. Graf Oscar Ealvani blieb einen An genblick lang wie gelähmt stehen. Bald iedoch kehrte seine ganze Keckheit wieder zurück. . .'.'ty, Maoame, (sie nno also ,m tfom ..?. i 5 5 pivlie, wie ich vemerie," lugic er yoynii.ch. l . f j. A.i ! js. i . v t jr I jiiin, oas ,qnoei gar nia;i; oeun ia; yabe Sie ja nur zum Scheine geheirathet ; und unsere Heirath war vor dem engli schen Gesetze nngiltig." .Feiger Lügner !" schrie d:e Frau W- . mm . .oa seyen tote oen rechlmamgen arau schein. Mein Vater hat mich in den Beiitz der Papiere gebracht, welche die Giltigkeit unserer Ehe beweisen. Sie können dieselbe nicht länger in Abrede stelle il." Was foll das Alles heilen V schrie Graf Oscar Calvani voUZorn, der Jtalienerin die dargebotenen Schriftstücke entreißend. .Cntweder ist diese Dame Ihre Frau, oder si: ist's nicht," sagte Lady Higham ; .wenn Sie sie nicht anerkennen wollen, wird sie öffentlich bezeugen, daß Sie ein gestanden, ein Mörder zu sein." .Wozu Sie mich anfgestacheit haben, schöner Teufe! !" schrie er, die Worje zwi fchen oen zlizammeugeprejzken Lippen her vorstoßend. ' .Ich," enigegnete sie kalt; .da? ist
.as meinen sie oamil ich", er, sagen, wenn nicht Ihr Vater und ein An betroffen zurückweichend. .Ich habe nur derer mich daran verhinderten," erwiderte einmal geheirathet Sie !" sie: sobald Ihr Vater aesund ist. will ick
nicht wahr. Ich beauftrag?: . Sie nur, auf die Stirne ; .Edward, ich habe jetzt mir einen Menschen ferne zu halten, von gethan.was ich nur demManne thun könndem ich fürchten mußte, daß er mir lästig te, den ich wahrhaft liebe ; aber trotzdem
fallen wutde ; und Sie sagen, daß' Sie ihn vollends beseitigt haben. Wie kön nen Sie einen solchen Unsinn behaupten, oaß ich Sie, zu einem Morde verleiten wollte ? Ich will nichts weiter mit Ihnen zn thnn haben. Verlassen Sie unverweilt mem Vus. will ich thun," sagte der aedemüihigte Schurke voll unterdrückten Zor - nes ; Oaber hüten Sie sich, denn der 1 . ? r .ag oer ergkilung wlro Nlcyr ausvielben und meine Rache wird schrecklich sein." Er wandte ihr den Rücken zu und schickte sich an, das Gemach zu verlassen, . ,"!. & I m .aii; es isl noa) etwas zu oronen, rief ihm Lady Higham nach. .Was aeschieht denn mit Ihrer Frau V Sie kann zu mir nach London kommen, versetzte er, iyr serne Vlorcssc gebend; .und dann werden wir schon sehen, was sich thun läßt." Und ohne sich weiter nach den beiden Frauen umzusehen, verließ er da? Gemach. Er befahl, dan das Gepäck wieder aus den Wagen gebracht werde, der noch ans ihn wartete, und fuhr, von Wuth und Beschämung ersüllt, davon. Lady Higham war, um ihren Plan ausführen zu können, genöthigt gewesen Bcatrice zum Theile in ihre Schwierigs. T? .:rr t. inicii unu vuti;ciiiiiiic riilznweiyen; noer. die junge Italienerin war der Gräsin viel zu dankbar, als dan von ihr. irgend ein Verrath zu fürchten gewesen wäre. .Ich will. Sie in der besseren Gesell' schast einführen und stützen, ob Sie mit ihm leben oder nicht," fagte Lady Hig ham. .Sie haben gar nichts von ihm zu e.':.r.i v . cy..o . - .ra jurajicn, unv eine aiiijcs luuu et 01a reuiger Sünder zu Ihnen zurückkehren und sroh sein, wenn Sie ihn als Ihren Gatten anerkennen." Wann vertraute Laoy Higham ihrer - "N . I JT ? - . neuen Freundin das Geheimniß an, daß sie die Braut Lord Vansittart's geworden fei, und überließ sich ganz nnd gar dem Gefühle ihres Glückes. Hätte sie ctwas gewußt, was sich noch an diesem Abende zutrug, so wäre sie wohl ziemlich beunruhigt gewesen. Edward Trauter kam Abends zu einem kurzen Besuche herüber. Sein Vater war schwer krank. , Er lag bewußtlos an einem hitzigen Fieber dar nieder. Edwcttd war daher sehr nieder geschlagen nnd anch ziemlich angegriffen von der steten Angst und dem Nachtwa chen. Den anderen großen Kummer, den er noch hatte, verschloß er vorlänsig in sich selbst. Er wurde von den Schloßdamen aufs herzlichste empfangen. Eine Weile lang drehte sich das Ge fpräch nur um die Krankheit seines Va ters ; dann gelang eS ihm, Edith in ei Atm unbewachten Augenblick leise zuzuflü stern : .Ich möchte einige Worte allein mit ühuen sprechen. Ich werde trachten, in die Bibliothek zu gelangen." Edith erröthete leicht. .Ich werde kommen," antwortete sie leise, denn sie wußte sehr wohl, daß Edward nur aus sehr wichtigen 'Gründen sie nm eine geheime Unterredung bitten würde. Bei der ersten Gelegenheit, die sich ihm darbot, schlüpfte er auS dem Zimmer und Lady Edith folgte ihm in einer kleinen Weil?.
Niemand als Alice bemerkte daS. Sobald sie in die Bibliothek eingetre len war, erkannte Lady Edith ans Edward Trantcr's Mienen, daß etwas sehr ErnsthaslcS vorgefallen war. .Meine theure Edith," begann er .Denn ich will Sie, wenn wir allein sind, nicht anders nennen ich muß Sie bitten, sich auf eine sehr unangenehme Nachricht vorzubereiten." .Mein Gott ! Betrifft sie Ernst V schrie sie aus. .Ja; aber baumiUgni Sie sich nicht dnnöthiger Weise. Er ist in Rom von
Räubern gesa::gcu worden; und ich glau h, sie h l!:c:i - ihn fest, um ein großes io!'eacl0 mi erzielen," suhr er fort. ..wel ches zn bezahlen ich mich bereits erbötig machte." ,Erzäh!en Sie nur Alles," bat sie un ter Thränen. Er erzählte ibr sämmtliche ReiseAben teuer; über daö Duell in Paris glitt er . . - . wie uoer eine unoeoeuienoe Tllllze ylnroeg doch den römischen Zwischensall erzählte er irr au-myrlicy. Ich habe in der Bank das Geld und aenaue Weimnaen urückaelassen." saate er. .und heute habe ick . telearavbirt. man möge mir Bericht 'erstatten. Ich wem nickt, wie weit Sie bei der Sacke interessirt sind, und will auch durchaus nicht in Ihr Geheimniß eindringen: aber es wäre vielleicht beffer. wenn ick klar st 1 yeii konnte. Ich würde Ihnen gerne AllcS offen ihn um die Erlaubniß bitten. Ihnen ver trauen zu dürfen." e . . V m 2.YUN nie es ; ich weroe vielleicht ltt Zukunft im Stande sein. Ernst besser au schützen, wenn ich Alles weiß. Jetzt tappe ich natürlich im Dunkeln; aber ich glaube fest, daß Graf Oscar Calvani sowohl mit dem, was sich in Paris ereignete, als mit dem römischen Abenteuer ,n Verbindung n . j. tteyl. n.i.. f.- . x'slon isoiin wnroe lelqenolan uns in ihren Zügen malte sich namenloses Ent setzen. .Barmherziger Himmel !" rief sie aus: .er war heute hier und hatte eine geheime I. . m . Jm, W Unterredung mit Clarence." .Was soll das heißen?" stammelte Ed ward .welch' gräßliche? Geheimniß ver birgt man mir V .Ich kann, ich darf es Ihnen nicht auf klären," versetzte das gepeinigte Mädchen; .es ist zu schrecklich. Aber lassen Sie mich es wissen, weun Ihr Vater so weit k ergeftellt ist, daß man mit ihm sprechen kann." Das will ich," antwortete er ernst, .Aber was kann unterdessen zn seiner Befreiung geschehen ?" fragte Lady Edith in hastigem Tone. Edward Tränier schaute sie traurig und angstvoll an. .Edith," sagte er in heiserem Tone, von plötzlicher Eifer sucht ersaht, lieben diesen Ernst Nt vers ?" . .Edward", nef sie aus und küßte ihn muß ich Ihnen sagen, daß mir Ernst Ri vers sehr theuer ist." Er starrte sie verwirrt und überrascht an. Hat Ihnen Ihr Vater nicht gesagt, ! ... ! u l. . u i u ....... r f s . . . O u c 1 r daß Sie mir vertrauen sollen?" fuhr sie schmelchelno sort. .Ja, das that er; aber 0. meine Ge liebte, all' dieses Sehnen und Grämrn darf nicht so fortdauern," drängte er, I, c ryu iyre yano ergrelseno. .Jky rann Nicht mehr lange ans meine theuere Gattin war ten." .Ich hoffe, Sie werden nicht so lanae warten müssen, daß Ihre Geduld Ihre I r m t ieoe uverievl, erwiverle ne. .Das wird nie geschehen," versetzte er sest. .Was wird aber jetzt sür den armen knist gethan werden können?" fragte sie wieder. Jch will nochmals schreiben und tele graphiren," antwortete er ; .und ich will den Grafen Oscar Calvani von der Po lizei überwachen lassen. Er ist ein Aben teurer und handelt als Werkzeug irgend Jemandes !" Das fürchte ich auch," versetzte Lady Eoith seufzend; und nachdem sie mit Ed ward eineBereinbaruug wegen cinesBries. Wechsels getroffen hatte, kehrten sie zusam . r t r r v- . men in vui nio.i zur uorigen seseuschasl zurück. Hast Dn von Tranler etwas über Ernst erfahren können," flüsterte Alice ib rer Freundin zu, sobald sie derselben hab hast werden konnte. Ernst konnte nicht so rasch zurückrei sen, als Mr. Tränier es seines VaterS I , ... . r yatver 511 iijun gcnoiylgr war, verienie Edith, .und er mußte ihn daher in Rom zurücklassen. Er hat ihm heule telegra phirt und erwartet morgen eine Ant wort." I Und mit dieser dürftigen Auskunft muszie sich die c rme Alice zufrieden geben. Nächsten Tag erhielt Edith ein Briefchen von Edward, worin er ihr mittheilte, daß Oscar Calvani nach Rom gereist sei, daß aber ein sehr gewandter Detektiv ihn heimlich begleite. Aber m n l s i n R 0 ni. Als Grus Oscar Calvani entdeckte, daß . - 01 1 -. . ' . . er. r - qic sajoiie o-nmic ivulc, sie sei sklne rcchl:i.äs.igc Gattin, beschloß er, sie als solche anzuerkennen. Sie hatte vor nehme Verbindungen, die ihm nützlich schi sonnten, wenn, wie er immer furch tele. seine erschwindelte vtelluna als .Graf Oscar Calvani ihm entzogen werden sollte. Das Geheimniß, wieso es ihm gelungen r e r. v t. ...n ivnr, siuj einen ver rwiiieymsien llaiienl schen Namen anzueignen, wird an ande rer Stelle aufgeklärt werden. Als er seinen Entschluß, sich mit Bea tritt auznsöhnen, gefaßt hatte, schrieb er ihr einen langen, reumuthigen Brief mit allen erdenklichen Entschuldigungen, und log ihr vor. daß er in Wirklichkeit Graf VJvcar Calvam sei, der nur auS Famill enrücksickten, die später einmal aufgeklärt werden sollten, i England als Philipp Werner erzogen worden war. . Tann fügte er hinzu, daß er in wicht! gen leschastcn gcnolhlgt.sei, zu verreisen abcr b ld zurückkommen wolle, und daß er si; dann offen vor aller Welt als seine Gattin ancrikn'.icn werde. -. 'lFortsetzunq folgt.)
Vom Auslande.
ueber den gegenwärtiae.r Stand der Saaten in der preußischen Moi.archie veröffentlicht der Staats-Än zeige? Mittheilungen, welche durchgehend einen guten Stand der Wintersaaten und eine vorgeschrittene Frühjahrsbestellung infolge des außerordentlich milden Winters angeben. AuZ einigen Bezirken wird ein geradezu üppiger Stand der Saaten gemeldet ; Lüneburg sagt sogar, hin und wieder sei er fast zu üppig. Stade meldet, dak die Weiicnfclder in wird, sind die Kleefelder in Brandenoura, Osnabrück, Wiesbaden. Düneldorf, Köln und Aachen infolge der . 1 -r - . . . v . I 07, VTÄ.tuvW .r4' . J Vl" ewns ZmNch m, ,.,. v yv,wtuK ,ln jvim, zuV 0T5" B f" 2 1 I 1- v - r! a w 53 1 r. I T r ' vrtii wuu uvet vtt eoeryanoneymen der Feldmäuse geklagt. Aus Wiesbaden und Coblenz wird gemeldet, daß in den Gegenden des Wein-unr Obstbaues die Vorbedingungen eines guten Jahres vorbanden seien. Hoffen wir, daß das Jahr yält, was sein Anfang verspricht. Wir haben dieser Tage von der kommissionellen Verhandlung bezüglich der Uebertragung von Veethoven's und Schubert's sterblichen Ueberresten nach dem Centralfriedhof in Wien berichtet. Aus den Verhandlungen verdient das Detail besonders hervorgehoben zu werden, daß ursprünglich allen Ernstes die Absicht bestand. Beide in Ein Grab zu betten. Offenbar wollten damit die betreffenden Vater der Stadt eine Sunde des Geschickes gut machen, welches die beiden Mustlkeroen Ihres ct. n...a ! !i ... er I eoens 10 wenig nur einanoer in eruyw. wrnmwi wp. nmvm xuj : .c. fz t.r. r. je. w-jc I zewicyiige rimmen gegen oiese gewarrame Verbrüderung und so bekommt denn 4. 4 m i p m ir zeoer von oen Aeioen m eigenes wav, sogar eine hübsch ausgemauerte Gruft. Schubert erhalt ein neues iÄrabdenimal aus dem Schubert-Fond des Mannergesanavereins. der iefet 8000 fl. beträat : von emem r.uen u)raornai wuo nur oer I I " i c I J w ri rr v r , t t als sehr ähnlich gerühmte Kopf der Büste verwendet. Die Errichtung dieses neuen Denkmals war auch ausschlaggebend dafür, daß Schubert! Nicht von dem bevorzugten Platz unter den Arkaden durch den alten Gluck verdrängt wurde. Die Uebertragung der Leichenreste und ihre Beisetzung in den Arkadengrüften wird in aller Stille geschehen, doch soll gelegentlich der Enthüllung der Grabmonumente eine große öffentliche Feier stattfinden. Jstoezh, der Erfinder des ungarischen Antisemitismus, hat in sich den Beruf gefühlt, einem in Plojesti in Rumänien erscheinenden antisemitischen Hetzblattchen, der Alarma", einen Brief zu übersenden, in welchem der Wunsc ausgesprochen wird, daß Rumänien sie an der Mhrung des geistiaenKampfes" aeaen das Judenthum reger als bisher betheiligen möge. Daß geistigeKämpfe" . 1 t c . r r. Mi! nmem uno rranenilelnen ausgeechten werden und daß Pöbelauflaufe, lünderunaen und Mißhandlungen ruhtger cnvurger zu oen Requisiten oes geistigen Kampfes" gehören, ist jedenfalls eme Entdeckung des Herrn Jstoczy. wh . M e n n c Doch dürfte derselbe in Rumänien schon deshalb em wenig dankbares Auditorium fmden, weil man dort zu Lande die Zurückdränauna des semitischen Elementes dem Parlamente überlasten kann, ohne ich bezuglich der vonJstoczy prophezeiten Lerjuduna Rumäniens irgend welchen Befürchtungen hingeben zu muffen. 0 weroen ver vletswei e ourcy oas vor erntgen Tagen publizirte Verbot des Hausirr c t. tri-t.i Ctt ? '1 yanoers mioen sraoren Rumäniens, inn einem Schlage Tausende israelitische Fa millen brotlos gemacht und zur Auswanderung gezwungen werden. Einem franiosi'scken Ebe miker, Namens Ferrand, ist es kürzlich gelungen, den Urkundenfälschern emen , r r. ' r . araen ircia) ;u ivieien. war vie Ermittelung der Uryeber eines bedeutenden Postdiebftahls dadurch unmöglich gemacht, daß die verfälschte Stelle im PostAnnahmeBuche von einem dicken Tintenklecks überdeckt war, und jeder der der That verdächtigen Postbeamten sich einer anders zusammengesetzten Tinte bediente, so daß man nicht wußte, mit welchen Reagentien pr Entfernung des Fleckes zu operiren sei. Aus der verschiedenen Zusammensetzung der Tinten schloß nun Ferrand auf deren photochenische Eigen-' scyasren, uno es wuroe aus vsruno vieser Kenntniß in der That ein Photograph!er - rr r l rf r . r. . . scheö Gliche oes imenneas erzieir, wercher die mit Tinte überdeckten Zahlen deutlich herauLschimmern ließ. Mit Hilfe t l. i..- rjr...fV:. vicciütiücitfmuici,0 ivumc vcv vuymvujt leicht ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden. Aurelien Scholl schreibt in feinem Echo de Paris": Wir garantiren die Authenticität nachstehender Meldung : Eine authentische Eopie des Testaments des Grafen von Ehambord ist r 1 ... c rt ' 1. t. . .. rr f ,.. IN onoon, oem iye oer lyivarzen Kasse", binterleat worden. Alle Bethei.ligten können (Änstcht in dasselbe nehmen. Der Gras von yamooro ettlan in seinem Testament, daß er sich, falls er in der Fremde sterben sollte, dem widersetze, daß sein Leichnam zu irgend welcher Ieit.un'd unter irgend welchem Vorwande Nach Frankreich überführt werde. Es ist unmögltch, klarerm bestimmen, daß er einen Orleans mcbt als seinen cachsol' aer anerkannte und daß er nicht darein willigte, daß seine Gebeine das Object einer marktschreierischen Reclame würden, wie die, welche Ludwig Philipp mit dem Leichnam vonSanct Helena machte." nck Co. Fabrikanten und Händler aller Arten WsÄfietV Ossice: 88 Virginia Avenue. vancotraktoren und Private sind ersucht, dorHuspNchert.
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