Indiana Tribüne, Volume 7, Number 217, Indianapolis, Marion County, 25 April 1884 — Page 1
rv NT Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Marhland Straße. Nummer 217. Indianapolis, Jndiana. Freitag, den Ü3. Z?pri! 188.
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Frank I a m c 3. Versailles. Mo. 2.',. April. She. risf NogrrS von Cooper Co. befindet sich in Huntsville Ala. mit einer Requisition des Gouvernörs Criltendcn, um Frank JzmeZ sestzunkhmen. Gegen die Anarchisten. Berlin, 2ö. April. Herr von Putt kamuttr, tf.z Minister des Innern wird dttil Reichstag eine Vorle zur Uütcrdruckunz der Anarchisten unterbreiten. Atterici. Vorgestern meldete der Telczraph. dak die Insurrektion auf Cuba beendig! sei, heute, daö Aguarro wieder Oberwasser habe. Gerade so gebt cZ mit den Nachrichten aus dem Sudan. Am Posstrlichsten ist der eine unter Wien heute angekommen: ikabeld:pese, .Das; da? europäische w l e i ch a e w i ch t durch die bcvolstchende ConZcren; rber die egyptische Frage, gesährdet werde." Die Demokraten von Joa schrieen in ihrer Staatsconvention einen Anti Prphibitionsbeschlun nieder. Nähere in den Depeschen. . Der Fall lehrt um derum aus'Z Neue, dasj beide Parteien sich in der Temperenzscage vollständig gleichen, daß die Temperenzsrage a!3 lokale Frage behandelt werden mud und da sich die Deutschen überall nur nach den Verhältnisszn, wi? sie an Ort und Stelle liegen, richten können. Die Frage der Feuer bestattung de schästigte vor kurzem die Sanitätsbk omten Londons; dieselben sprachen sich einstimmig dahin aus, das; es empfehlen werth wäre, einen Lcichznverbrennofen auf dem Friedhofe von Jlford zu errichten, um die Feuerbestattung zu ermöglichen und womöglich einzubürgern. Mr. Tickte Zährte an, daß aus den Londoner Friedhöfen, die vielfach innerhalb dicht bevölkerter Stadttheilt liegen, beständig 3.0C0.000 Leichen in Verwesung liegen, was denLeb?nden unbedingt nicht zutläg lich sein könne. Die Angelegenheit wurde dem SanitätsAusichuss? der Metropole zur weiteren Behandlung übertragen. Wir haben daZ unter der Bezeich nun : Gladstone und BiStnark- ent haltene Telegramm vollständig wieder g:geben, um an diesem Beispiel wiederum zu zeigen, mit welcher Parteilichkeit und Unvcrfrorenhcit vermittelst solcher Tele gramme man die öffentliche Meinung beeinflußen und zu fälschen bemüht ist. Die Erpaktorationen betreffs der Fiji Inseln sind in Hinblick der Seemacht Englands undDeutschlandZ nnsache Auf schr.eiderein. Es fällt UN. auch nicht ein. die englische Politik in Bezug auf Egypten zu billigen, noch den staatZmännischenTalenten Glad stoncs Hossiana zu singen. Aber wenn Bismarck auf die staatsmännischen Ta lente seines Collegen GladstoneZ nur mit Verachtung herabsehen soll, so ist doch daran zu erinnern, daß ein englischer Staatsmann eben keine aidere Politik betreiben ann, als die. welche das Par lament billigt, (kin deutscher Staats mann, wie z.B. Bismarck. der thut sich allerdings leichter. E'N allezeit gefügiger, aller Männlichlei! Um Reichstag, der sich sogar soweit erniedrigt, daß er es als etwas Selbstverständliches hinnimmt. in die auswärtige -Politik nichts drein reden zu dürfen, der biidet kein Hinder niß sür die Plane f.ines .großen Staats manne?. - Wäre Deutschland an EnglandSStelle, brauchte sich allerdings BiSmarck um Parlament und Volk den Teufel zu scheeren, 100,000 Mann nach Egypten zu werfen, während Gladstone nur sür einen
solchen EinsaN einfach davon gejagt würde. Wer so rücksichtslos vorgehen, umVolksvertretung undVolk sich so wenig zu bekümmern braucht wie Bismarö.dem foitd ti allerdinzZ leicht, von allezeit ge fügischen Federn al? ein .großer Staats mann" in alle Welt hinausposaunt zu werden. . Ueber der vom Repräsentantenhaus?
l'assiltcn' Vill zur Etablirung statistik ist eines die JU i I. J tue ti PfliÄ. deZ Chts deö Bureaus, ie 3 1 wörtlich heißt: alle :, c!e. nützliche nsormatkon bez. der Arbeit zu sammeln, seine Bezie hungen zum Kapital festzustellen und Mitte! vorzuschlagen, mit Hilfe deren die materielle, soziale, intellektuelle und mo ralischz Lage der Arbeiter verbessert wer' den kann. Zu diesem Zwecke soll die Statistik folgende Punkte umfassen : .Wie viel Kapital in den verschiedenen Industriezweigen angelegt und wie die Arbeit eingetheilt ist; die Anzahl der Arbeiter, wi? viel männlichen und wie viel weiblichen Geschlechts, wie viele verheirathet und wie viele nicht rerheirathet, wie viel Handwerke? und wie viel gewohnliche Tagelöhner; Gefängnißarbeit; Chinesen-Arbeit; Anzahl und Alter der Kinder und wie beschäftigt, deren Schul und ttirchenbcsuch ; die den verfchiedenen Arbeiterklassen bezahlten Arbeitslöhne, beim Tag. bei der Woche, beim Monat, beim Stück, die Zeitdauer; der DurchschnittSverdienst der verschiedenen Klassen; Art und Weise der LohnAuzahlung, das Truck- cd:r "Stoi'o0räOr"-System und die Prosite, die der Arbeitgeber durch dicscs System erlangt, Kosten dc? Lebnsuntcthalts ; Vergleich der Löhne urd jZösten des LrdeN'-unttthalts in den verschiedenen Orten; die gesund heitliche, sociale, msralische und kultU' relle Lage des Arbeiters ; durchschnittliche Lebensdauer ; UnglnckZfälle während der Arbeit, Irrsinn, Epidemien ; Fabrik-, Mühlen-, Minen und WohnhauS'Jnspeklion; Schulen und Kirchen, deren Ränmlichkei.en und deren Befuch ; Cor porationcn, deren Ausdehnungen und Erfolge in den verfchiedenen Orten und Industriezweigen ; die Eintheilung der gemeinsamen Produ'lion zwischen Arbeit und Kapital ; wo solche bestehez:, wie sie sich im Allgemeinen bewähren und der n-o rata Antheil für den Einzelnen ; Handwerker-Unionen und Arbei!zrVereinigungen; deren Mitgliederzalzl und Bestrebungen; StrikeS, deren Ursache, Wirkung und Anwendung. Und um den Eommissär in den Stand ZU s?b:n, die hier spezisicirte Information zu er langen wird er ermächtigt, Eirculare an die verschiedenen Fabrikanten und Arbei te:Verbindungen zu erlassen. Fragen enthaltend, welche zu beantworten sind. Der Eommissäc sür Arbeiter-Statistik soll alle mögliche Information über alle oben bezeichneten Dinge von den verschie denen auswärtigen Nationen einholen und soll er auch ermächtigt sein, Eirculare an die Eonfuln der Ver. Staaten abzuschicken, in welchen dieselben ersucht werden, sich bezüglich der gewünschten Information umzuthun. Drntzluachrichlen. Frauen stimm recht. 2Äafhington, 21. April, dem Justiz-Comite des HauseS. an Von welcheZ die Frauenstimmrechtsfrage verwiescn worden war, liefen vier Bericht? ein. Der Majoritätsbericht sprach sich gegen daS Frauenstimmrecht auZ, die Minorität sprach sich dafür aus. In einem Einzelberichte von Dorsheimer heißt eS, daß die Zeit jedenfalls kam men werd, in welcher die öffentliche Wohlfahrt die Einführung des Frauenstimmrcchts erheischen werde, daß diefclbe aber gegenwärtig noch nicht da sei. Poland berichtet ebenfalls für sich selbst und erklärt als Grund dasür. daß er gezen das Frauenstimmrecht ist, weil die Frauen selbst eS nicht verlangen. Brand der größtenGerberei. C i n c i n n a t i, den 24. April. Die American Oak Tannery- (Gerberei), die größte Gerberei in der Welt, brannte heute nieder. Schaden 100.000. Die R e P u b ! i k a n e r von O h i 0. C l e v c l a n d . i!4. April. AIs Delegaten at large wurden Foraler, Mc Kieley. West und Hanna gewählt. Die ersten Beiden sind wahrscheik-.lich sür Sbermzn, West ist für Blaine und Hanna für Sherman. Großes Feuer. Fall River. den 24. April. Die Baumwollspinnerei Sagamore No. 2 brannte vollständig nieder. Schaden 000.000 Sie beschäftizte 500 Arbeiter. WaSsürVerehrerderperfön. liehen Freiheit die Demok r a t e n s i n d. Burlington, Iowa, 24. April. In der demokratischen StaatZconvention
ging es heute Nachmittag sehr lebhaft und aufgeregt zu. DaZ RefolutionS Comite erstattete Bericht und legte Refolutionen vor. in denen Tilden als PräsidentschaftSkandidat empfohlen . wird. Mayor Claüsien.,vLn '.Dävenport schlug tmNamen der Minorität eine Resolution vor,- worin Mißbilligung über daS Verfahren der letzten Legislatur in Pafsirung. der..: ProhibitionSzesetze ausgesprochen
I iwuy. In Folge dieses .Antrags entstand eine R "! ' """' znfusion und' ! "i,tt n. .uiu Kjuiuai, . nr;b,,. wr n;A j und der Vorsitzende war nicht mehr im Stande die Convention zu kontroll'ren. Gannon von Davcnport,' welche? versuchte, für den Minoritätsbericht zu spie chen, wurde ausgepfiffen. Vergeben? rief er : .Wir sind eine Convention und nicht ein Mob, oder sollten wenigstens eine Convention sein." Er wurde niedergeschrieen. Nach stundenlanger stürmi scher Debatte wurden beide Berichte an das Comite zurückverwiesen. Dieses legte nachher nochmals den Majoritäls' bericht vor und derselbe wurde angenommen. Die Greenbacker. Prtttsburg. 2h April. Die Alleghenu County Grcenback Labor Con v:r!tion hat heute vier Candidaten für die in Jndianopolis stattfindende Nati? nalcoavention gewählt und denselben in' struirt sür Ben. F. Butler zu stimmen. Republikanische C o n v e nt i o n e u. M a n n a t o. Minn. 2t. April. Die Republikaner im zweiten Distrikt wählten A. M. CroLby und L. Z. Rogcrs als Delegaken nach Chicago. Beide sind für Edmunds. New Bedford Mass, L.Aplil. Die Republikaner des 1 Distrikts wählten Jonaihan Bourne und Frank Stevens. Beide sind für Edmunds. Worcester, Mass.2l. April. Im 1. Distrikt wurden W. Rice und Theo. Bates gewählt. Beide sind für Edmunds. D e c o r a h I o w a.' 24. April. Die Republikaner des 4. Distrikts instruirten für Blaine. Rutland. Vt. 24. April. Die Republikaner des 1. Distrikts wählten A. B. Valentine und Henry Ballard alS Delegaten nach Ehicago. Beide sind für Edmund. S e l b st m o r d. Winchester, Ind. 24. April. Solon Hiatt ein lediger Mann hat heute durch Erhängen Selbstmord begangen. Gründe dafür sind nicht bekannt. V erh ä n g n i ßv o l l e r Irrthum Okla n d.Jad. 24. April. Frank Gillis. der Njährigc Sohn von Milton Gilliz nahm au Versehen, von der für seine Mutttr verschriebenen Medizin, und starb nach drei Stunden. CongreiZl. Washington, 24. April. Senat. Die Debatte übe? die Bill zur Verhinderung von Viehseuchen wurde fortgesetzt. Es kam jedoch zu keiner Beschlnßfafsung. Haus. Das Haus zog als Plenar.Comite die Amendements des Senats zum Marinebudget in Erwägung. Das Amendement 5400.000 für die Ausrüstung der neuen Kreuzer ZU bkwilli: gen. wurde angenommen. Bei der Besprechung der übrigen Amendements wurde Vkarinefekrctär Chandler von den Demokralen heftig an gegriffen. Hewit! behauptete, daß von dem ErlöZ für alte Schiffe 50.000 nie. mals daS Schatzamt erreicht hätten. Die Republikaner vertheidigten Hewitt und eine Depefche von Chandler lief ein, worin dieser mittheilte, daß jeder Dollar für verkaufte Schiff.' in'S Schatzamt gekommen sei. Mit Ausnahme dks vorerwähnten, wurden sämmtliche Amendements ver warfen. Das Haus stimmte darauf über die SenalS'AmkndementZ zum Post'Budget ab und verwarf dieselben ebenfalls. - Am Abend wurde über die TarZfbill debatlirt. tyev Kabel. G l a d st o n e u nd Bismarck. Berlin, 23. April. Da England die deutschen Interessen auf den Fiji Inseln nicht genügend berücksichtigt hat, so wird Deutschland sich durchaus nicht beeilen, den CongoVertrag anzuerkenneu. Dr. Nachtigall'Z Mission nach der Westküste Afrikas, bezw. desien zu erwar tende Berichte, werden die Basis für Deutschlands Entscheidung bilden. EZ ist in offiziellen Kreisen wohl bekannt, daß Bismarck aus die Fähigkeiten Gladstone'Z als Staatsmann nur mit größter Verachtung blickt und ihn nur für einen Parlamentarier, beredten Theontiker und Federheldeu hält. Der Kanzler überwacht mit großem Interesse die Er.
eignisse in Egypten. glaubend, daß Egypten das Barometer ist. an welchem Englands wirkliche Stellung in- der Familie der -Nationen .sich abzeichnen wird. ' ' : - -
s;St(i i t nuf de n T h r o u. i n 5 ' . " K loste r. ". - : TS i k n. 24. April. Die Gräfin Cham bord beabsichtigt in ein Carmelite? Klo' ster zu Gratz in Steuermark einzutreten. Abhilfe fürein langstgefühltes Bedürfniß. R o n. 24. April. Bei dem Ende Juni l. I. statlfindendenConsistorium, will der Papst eine Anzahl Kardinäle ernennen. Elf Kardinalshüte sind vakant. F r ci n z ö s i s ch - chinesischer K r i e g tt o ch n i ch t b e e n d i gt. Paris, 24. April. Die Franzosen haben beschlossen, Tainguyen zu besetzen. Patenolre wurde instruirt, aus ZluSsührung deS Vertrags, welcher anamitische Häsen dem freien Handel öffnet, zu bestehen. Budgetvorlage. L o n d o n, 24. April. Vom Finanzminister. Sir Hugh Ehilders wurde im Hause der Gemeinen daS Budget für das nächste Jahr in Vorlage gebracht. Die Einnahmen sind auf 85.500,500, die Ausgaben auf 85.250.000 veranschlagt, wonach sich ein Ueberfchuß von circa 250.000 ergeben würde. Im letzten Jahre betrug der Ueberfchuß 206,000. M a i i a T n g I i o n i. M a r s a i l l e S, 24. April. Maria Taglioui ist gestorben. Die Verlebte war nicht nur die größte, sondern auch die gefeiertste Tänzerinn ihrer Zeit. An der großen Oper in Paris, is erste Tänzerin engagirt, wirkte dieselbe nicht nur in gleicher Eigenschaft in London und Berlin, sondern machte auch eine mehrmalige Triumphreife, an den mei stcn größeren Bühnen deS Continents. Im Jahre 1804 in Stockholm geboren, war dieselbe circa 25 Jahre (von 1822 1847) alS Tänzerin ersten Ranges thätig, in welcher Eigenschaft sich dieselbe Millio nen verdiente. Am. Jhre 1832 verwählte sich die berühmte Tänzerin mit dem Grafen Gilbert de VoisiuS. ??cZ,lsssuackriZirn. New o x k, 24. April. Angekomwen : Wäsland" und Mieter Deconick" von Antwerpen. London, 24. April. Hammonia", Rheinland" und .Schiedam" von New Bork wurden signalisirt. Marktpreise. Qe l,k n-No. i . $i.Cßi.': 0.3 ri5. $1.63. rn No.2 weiß Si c : g,tb f 2e ; fltraisch.ble. Haf e r No.2 weis, :c; gernischt 3lc. Äoggen 60c. Äleie 13.fo. . teu 111.33. chinlcn 13i-Uc. Schul,rn-S)i ?e. Sxeck lt.Ve. Seiten il),'c. Schrsetneschmalz 1-!0, eb l Famil? 4.u) -U.20; ffane, jl.td 5.C0; rtiot.W-2.60. Eier IZe: im Store tlc. Butter Creamer, Kl-c:; Dsir? 25 28c ; Countr, IS 10:. Hühner-Ze. Äartoffeln-5l.to-l.Ä)rer Brl. exfel-Kochävfkl rZ.bg-?Z; Taseläxfel t.B0 tl.'tö. ttt rl. Hannover ragte crrie Comnusslon, welche der Vorstand deö Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke beauftragt hat, - sich mit dem Gedanken des 1631 lregenges blieben? Neichsgesetzentwurfs gegen die Trunkenheit zu beschäftigen. Die Com Mission, welcher auch Herr Generals Staatsanwalt Dr. v. Schwarze aus Dresden, der Präses und Referent der früberen Reichstags - Commission bei wohnte, schied zunächst die Frage, welche vor 3 Jahren den Reichskanzler veranlaßt hatte, das Gesetz ausarbeiten zu lassen, von ihrer Besprechung aus : nämlich wie es mit strafbaren Handlungen zu halten, die in der Trunkenheit begangen sind. Dagegen wurde die Strafbaneit öffentlich hervortretender, Aergerniß erregender Tninkenheit allerseits bejaht. Auch der Wirth, welcher betrrmrenen Leuten noch Schnaps einschenkt, oder Kindern und rninderjährigen Leuten, soll dafür ' verantwortlich gemacht werden. Besonders eingehend wurde verhandelt über die Entmündigun von Gewöhn l)eitstrinkern unter gewissen Umständen, rhre Verweisung in Trinkerheilstattett, dre Festhaltung freiwillig eingetretener Personen n Trinkerheilstätten, bis zur wirklichen Heilung auch wider ihren Äillen. In mehreren Staaten Amerilas, auch in England, sind diese Fraaen gesetzgeberisch bezaht. Das Ergebniß der Berathungen wird zunächst nun den Vorstandsmitgliedern des Deutschen Vereins :c. zugehen, dann voraussichtlia) den Bezirksvereinen desselben, damit sie die Sache weiter klären und es allmalich zu einer reifen öffentlichen Meinung darüber bringen. A u s w c g. Erster Student : Hast Tu Geld Zweiter Student : Nein, aber komm' mit mir in die Kneipe ich werde für Dich schuldig bleiben!"
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