Indiana Tribüne, Volume 7, Number 216, Indianapolis, Marion County, 24 April 1884 — Page 2

indiam Tribüne.

Erscheint FagttH, WöHentlilZ n. Sonntsg5. Sfflcet 120Q.Mart)la:ldgr. fXNW tägliche .SriSiln" fa3t 'durch den I?Sr !Z EentZ pe: LSochc. die 5on3icg5 .SnSIlnf ents ptt Loche. Peid iuf2nr.cn lä Cnl3. Per Poii zugeschickt in BorauSdezzhwnz 6 ttt Jahr. Indianapolis, Ind., 24. April 1834. HungerSnoth in nd Carolkua. In ganz Süd-Carolina, einem fceeur sprünglichcn dreizehn Staaten, herrscht von dessen nördlicher Grenze bis an die nerut'.chleit dringen. znajam ya sich die !oth vorbereitet, allmäliz t i hereingebrochen, aber schnell ist sieg?wachsen uud hat ietzt eine Höhe erreicht, dsß aus den verschiedenen Connties die Hilferufe sich an das ganze Land wenden. Mit ziner geradezu stoischen Standhafiigfeit haben die Bewohner bisher ihre Leiden getragen, jetzt aber leiden sie nicht mehr blos Mangel,' sondern Hunger und Hungertyphus starren ihnen in' Gesicht. Wrnn die Elemente in ihrem Wüthen plötzlich ganze Landcstheile mit Unbeil überziehen, dann offnen sich rasch ' die hilfsbereiten Hände in anderen Thei-l-!m 9andc3 und werktbätittS Men fäenüeU hilft die Wunden heilen, welche die ZZatasi.rophe geschlagen. ' Das langem berrinbechende Unglück zieht die allgemeine Aufmerksamkeit nicht in den: Grade auf sick, fcrV dem Amerikaner aneeborene Tugend fcci Eelbstständigkeit - . ' ' " - ; und Selbsthilfe sträubt sich dagegen, die ! Httse Anderer anzurufen cic x'cige r . r.,f . ?, e . . . nächst sind sofort Vereine zusammenactre ten, der Noth zu steuern und noch Schlimmeres zu verhüten. Bon Mai bis Deeeniber hat in ganz SüöCarolina eine beispiellose Dürre geherrscht. Die glühenden Sonnenstrahlen haben die Fruchtfelder und Wiesen verbran.:t, der Mais ist gar nicht einteerntet 'worden, denn die trockenen, holzigen Stengel konnten nicht einmal als Biehfutter pertvandt werden. Fm Herbste konnten nur die Felder ist Srn Niederungen bestellt werden, die gröMen Flüe waren beinahe, alle kleineren Wasscrläufe gänzlich ausgetrocknet. In vielen Ortschaften mußte das Waffer meilenweit herbeigeschafft werden. Bis mitten in den Winter hinein wählte dieser Wassermangel. Nur mit unsäglicher Schwierigkeit konnte Sommergetreide gesaet werden ; der frühzeitig in den 5)oden gebrachte Zainen ist verloren, die Felder, Farmer alles, was ne brauchen, auf Credit von den Händlern beziehen. Ist die Ernte eingebracht und verkauft, dann befahlen die Landwirthe die Kaufleute, diefe berichtigen ihre Schulden an die Großhändler, welche dann neue Waarenvorräte einlegen. In Folge der vorjährigen Mißernte konnten die Farmer ihre Schulden nirl't beal'!en und die Händler ihre Gläubige? nicht befriedigen ', viele der ersteren Yaoen bankerott gemacht, andere haben vorläufig ihre Geschäfte geschlossen, weil sie ihre Wazrenlager nicht ergänzen konnten, der Nest ist nicht im Stande, das, was die Leute gebrauchen, namentlich - auch Samengetreide, auf neuen Credit zn verkaufen. Die meisten der Kaufleute, welche ihre Geschäfte noch ojsen haben, haben von ihren Gläubigern eine Stundung der Forderunzen der letzteren bis zum Herbste, damit aber kaum etwas anderes als. eine Galgenfrist erlangt. Selbst wenn die Ernte noch besser sich gestalten sollte, als es jetzt den Anschein hat, wird dieselbe nimmermehr im Stande sein, den ganzlichen Ausfall der vorherigen Ernte xi decken. Die Farmer und il".e Söbne waren um jetzige Zeit selbst in guten Jabren auf ihren Ercdit angewiesen, beuer sind alle ihre Borräthe schon längst aufgezebrt, die Händler können, selbst wenn sie wollten, Waaren auf Borg niä't verabreichen und so mußte es zur Thatsache wcrdcn,das; es den Leuten ttn Br?t, ja selbst an dein jämmerlichsten ErZatze für solches fehlt. Sie kochen die Gartengcwää'se die jetzt r v. r ' . 1 - gen Futtermangels sind viele Haustbie geschlachtet worden, die Rinder, die noeb übrig sind, und die Pferde Kurden mit Moos gefüttert, daö die Menschen von den Bäumen sammelten. Für dieThiere sind jeyt bessere Zeiten angebrochen, aber auch heute bestehen sie nur aus Haut und Knochen und sind kaum im Stande, sich auf denBeinen zu erhalten. Erwachsene und Kinder sind bleich, hohläugig und sch)oach geworden, und tvenn ihnen mck't vald.Hilfe kommt,sindet derHungcrtvpnus die Stätte für sein Wüthen in" fürä'terlicher Weise vorbereitet Die Noth ist unter der weißen und farbigen Bevölkerung gleich groß. Waner- und GaSqneUc. Eine Quelle, die gleichzeitig ausge zeichneten Trinkwasser und 'Gas liefert, ist das neueste Wunder, das aus dem Wunderlande Ealifornicn berichtet wird. Äcr Farmer utler almon hatte auf seinem Lande einen artesischen Brunnen ang:e m emer Tiefe sliches Waffer, das 7 Zoll Durcbmencr hervordrang. Er hoffte durch eine Bertiefung des Brunnens einen noch reichlicheren Zufluß zu erhalten, wußte aber aus den Erfahrungen seiner "Nachbarn, daß in Folge der Vertiefung von Bohrlöchern häufig das gefundene Wasser durch trüben und unbrauchbaren Zufluß - - p

atlantische Rüste cm c'otdjtand, über ren jetzt erst ausführlichere Berichte in die OeneTttlicbke-it drinaen. Lanasam hat

mup pm?w NNI' n' ' ZU Arbciw, dcr Tculsä' GMrx... fjX'"i r e"Mn int Cttvnt sind rm chn-,c. schalle la,,m. T,q Mit Qx vi leik . T".-Ücst. verstanden worden und im -uden zu- s.,,. snLxr -u- u, v;..s.

welche nach der MUtt des ebruar be- ; Qi ' ; m . ; r ri rt l . . iirr 1 t''l f.i iuui l vxUlli wiliu'iil üll stellt wurden, zeigen einen etwas beeren f,,:Miftr,?, ' CY 'es,,,-:.,. . l . w ff 's r. fv vVl'.u l.i'gi .ii, .JU lil i.ii.l l.t .vullvi,; Stand. jiclc warmer haben ihre Felder ntnabme des Trinkunbestellt liegen lauen muen, wcil ih' , v, - , , ,,

nen die.ittct feytten, a,ucn zukaufen. t. .(.,,., . r. -.. , zjl i t um v 3 i l tan.l'.gsaiüga eoi.ii.' d.ic :.r Lude hchttewnlkch in an im I, ,:: , .;mtti,iit ,,itj ,tb f,ill( i . ' y'uuHnlvoll , b?gnikchc.. Änkcrdcnmgc .sx;.chc..dc

nuu.A; uuvv, n vv) vjmic

giui jaieiüuwav, und hiervon leben sie, ohne dan von Schmalz, d udcr gar Speck oder Fleisch die!ede ist. Le

aus flrbfiCiou verdräng nisi. II i sich daher das vorhandene Wasser 511 sicher:?, ließ er in der sieöenzöllizen ököhrc eine vierzlige sichre anbringen und bohrte durch letztere mit cinera Bohrer von entsprechende::: Umfangs weiter. Während das Wasser in unveränderter 3!cinheit aus der ersteren Sichre weiterflos;. drangen, als der Bohrer in der cnzen Sk'.'hre eine Tiefe von l:.0 Fuß erreicht hatte, pldtz!i-t, fassen schiuutzigcn tt-ad ftinkei'.den Wassers hcrvcr, die raebrerc Faß über die siehrenleituag e:n-porz-'ra-.-.zen. Darauf folgten Gas7, die zugleich nnt bem Wasser mit ixcy:x ttcwalt ausströmten und ein ähnliches Qji ränZch, wie cnl'.v eilende? Dampf verurfallen, -lls Sal:ni?n ein breaaendes

'neichbc?!'. an das (rnc rcr enzen "uvre f . -7 i'i.v svnl fu ,'.., 11. ...) ; i,..liU l ..i..'4Vi )lp V'V n i '.' V'.; ! crielbe l' U nunraer über der iAr:; .'inen eiser?:en tasten, eine Art 3x:u;cl öileincn, - angebracht, in !ve!chen Wisser und GaS einströmen, cr:.ri, ab! ir.se. aber durch seiaechwere iv Ent-?..'i.hen des über ihm besin'eüchen leises verHnrext. Aus dem oberen lte:ilc dieses Kastens fahren Röhrcn nach '.n Hause des Cy.rv.: Salmon und leiten ibr'Oi.iC da!'!.' i:ls Ztt 'wichen- und tf:tvfcii verbraucht werden tann. Um zur ' Beleuchtung verwendet v.i werden, mäiite das Ou a"t einem !ein;)ungsprseesse unterworfen werden, denn so, wie es ans dem Boden qaillt,' verbrennt es mit wioerwärtigeui estante und un regelmäßig itackernder Fla'.nme. Indeß is: das biac. auch als bloszes Heizmaterial bei der .olzarmuth der dortigen Gegend übe'an .rchvoll Das Wasierans drv sieben Röhre lnst in ur.verandettr Gi:e sot und d.; uslu!'; scheint ül::a A. ezgii.oig.-r nnd regelniäß'ge? zu ... , . V-. unc wai-cr anc ein'c jelvNjaUo ein u;--:rdaiue4 .1 st .c ,- s s i .- V l f I (?! olerakkimc ::n Gaffer einer bedeutenden Errungenschaft dieser lüi'en .ra'er z'n berichten ; cs t umen gelungen, einen Ausenthal:solt des Baecilltts ansterhal) des '.nenschtichen Körpers und den Weg seines Eindringens nachzuweisen. Der Briv, ist aus .a!lnZ:a richtet. Wir cn!:ehinezi de:'iselben Al gendes : ,.Cs is: eine ai:raÜc::K Th.itsache, das; die (5ho!aa auch in ihrem einheimische Gebiete sich sehr oft an bestiinntte ertlichkeiten gebunden zeigt und daseröst unverkennbare und deutlich abqegrenzte (5pil'.nnien bildet. Besonders häufig werden derartig örtlich beschränlte kleine (epidemin: in der Umgebung der sogenannten Tanks beobachtet. Zur iiläuterung mus erwähnt werden, dai; die über ganz Bengalen in unzähliger Menge verbreiteten Tanks kleine, von Hütten umgebene Teiche und Sümpfe sind, die den Anwohnern ihren sämmtlichen WasBesck'affenl'eit haben kann, ist selbstoerständlich. Sehr oft kommt aber hierzu noch, daß Latrinen, wenn Einrichtungen der nrss.'rünzlick.sten Art so genannt werdeg dürfen, sich ant Nande der Tank,' '.finden und ibren Jnbalt in den Tank ergießen, und daß überhaupt das Tankuser als Ablagerungöstätte für allen Unra'l' U'.-.d insbesondere für menschl?.' , .'.'.lien :l..n:. Die Tanl-' entl-ala ce.'!ocgeu in der Siegel ein 'start vern.i reinigtes Nasser, und es ist untr diesen Berllta'.ssen erklärlich, daß die hiesigen Aerzte solche um einen Tank gruvpirte Cholera Epidemien mit der schlechten Beschasfenheit de?. Tankwassers in Zusamnienhang bringen. Diese Tanleoidemien sind keineswegs selten, und fast jeder Ant, welch. 'r eine greße Erfahrung ü0:: Cholera hat, kennt eine mehr oder weniger große Zahl von Beispielen. Ich yabe dezwegcn schon von Ansang an meine Ausinerksamleit auf diesen Panii i ae'.l.' tet und den Samt irv Ci:umis--sionor v.it'i o (iovfrnmciit gebeten, mich davon l,i Kenntniß zu seyen, wenn eine solche Epidemie in leicht erreichbarer En!s "ung von Kalkutta vorkommen würde, dieser ,-all ist nun in den letzten Wochen eingetreten. Aus Saheb Bagau, zu Baliaghatla, einer der Borstädte von EaleuUa gehörig, wurden während weniger Tage ungewöhnlich viele Cholerafälle gemeldet. Die Erkrankungen beschränkten sich aus: schließlich aus die rings um einen Tank gelegenen, von einigen hundert Personen bewohnten Hütten, und es starben von dieser Bevölkerung 17 Personen an Cholera, wahrend i:i einiger Entfernung vom Tank und im qanzen zu'gchörigen'Polizcidistrikt die Cholera .zur selben Zeit nicht herrschte. Bemerkenswerth ist, daß derselbe Plat) in den lebten Jahren wiedcrholt von Cholera heimgesucht ist. Ueber den Beginn und Verlauf der Epidcmie wurden nun von der Commission sorgfältige Untersuchungen angestellt, wobei sick herausstellte, daß der Tank in der gewöhnlichen Weise von den Anwohnern zum Baden, Waschen und Trinken benutzt wird, und daß auch die mit Cholcradejeetionen beschmutzten Kleider des ersten tödtlich verlaufeiien Cholerafalles im Tank gereinigt waren. Es wurde dann ferner eine Anzahl Wafferproben von verschiedenen Stellen des Tanks und zu verschiedenen Zeiten entnommen, mit Hilfe der 'Nährgelantineeultur untersucht und die Eholerabaccillen in mehreren der ersten Wasserproben ziemlich reichlich gcfunden. Unter den späteren Proben, welche am Ende der Epidemie geschöpft waren, enthielt nur noch eine, welche von einer besonders stark verunreinigtenStelle deö Tanks herstammte, die Cholcrabaeritten, und zwar auch nur in sehr geringer Zahl. Wenn man berücksichtigt, daß bis dahin vergeblich in zahlreichen Proben von Tankwasser, Flußwasser und sonstigem allen Verunreinigungen ausgesetzten Wasser nach den Cholerabaceillen gesucht wurde, und daß sie zuni ersten Male mit allen charakteristischen Eigen- ! laV':n n e uiem vonlncr ierapi- ' denue umschloucnenank gefunden sind. Ichaften in einem von einer i2holera'ipi-

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dann muß dies Äkesultat als ein höchst wichtiges angesehen werden. ES steht fest,' das; das Wasser im Tank angesteckt wurde durch Eholerawäsche, welche nach den früheren Beobachtungen die Cholerabaeeillen besonders reichlich zu enthalten p-'egt ' ferner ist festgestellt, daß die An-w-:chna des Tanks dieses durchseuchte rjer zu hän l i ch c n Zewccken und na- ',.'?, tlich v::n Tii.'.k.n benutzt haben. Es h..-.:e!' sich hier also gewissermaßen um ein durch den Z isall herbeigeführtes Erveriinent am 'enschen, welches den Mangel des Thicrerperimentes in diesem Fa le" ersetzt u::d als eine Weitcrc Bestä' ti.,nng für oie Nichtigkeit der Annahme dienen kann, daß die specifischen Choleraba.'eillen in der That die Krankheitsrnche b;l:c:i."

Die .brüllende" Frage. Achsen und zwar wirkliche, vierbeinig Ochsen haben es fertig gebracht, daß eil österreichisches Blatt folgendes schreibt ? Ein merkwürdiges Bild ersteht vor unseren Augen ; der Krieg ist über Nach, zwischen Oesterreich und Ungarn end brannt, der Kampf wird mit einer Lei denschaftlichkeit geführt, wie nur in dek heißesten Tagen des staatsrechtlicher Streites. Alle Parteien im ungarischer Parlamente sind einig in den feindseli: gen Aeußerungen gegen Oesterreich ; von den verschiedensten Parteien, die sonß doch durch unüberschrcitbare Grenzen von einander getrennt sind, werden gleichlaw tende Anfragen an die Regierung gcrichtct. Es wird die Behauptung ausgesprechen, daß für den Fall, daß die öfterreich ische Verwaltung sich nicht zur Capitulation entschließen sollte, der österrei-. chisch tlngarische Handelsvertrag seine ölech'tsba'sis verloren habe. Alan droht mit der Aufrichtung der Zollschranken, es wird erklärt, daß keine Regierung unc keine Partei in Ungarn möglich sei, wclche in den: gegebenen Falle die Interessen de Landes nicht mit aller Kraft vertheil digen würde. Diese Anforderungen 'an den un.zarischen Patriotismus werden durch die Erklärung des Herrn von Tisza unterstützt daß er alle gesetzlichen Maßregeln ergreifen werde, um einem Vorgänge entgegen zu wirken, den er als un gesetzlich betrachtet. Herr von Tisza spricht jedoeb zugleich die Hoffnung auö, daß die österreichische iegierung iyre Pflicht erfüllen werde." Der Krieg, von dem hier die Rede ist, hat bereits den schönen Namen Ochsenkrieg" oder die brüllende Frage" erhalten und ist in erster Ikeihe auf das von uns schon neulich erwähnte Bestreben zurückzuführen, den Ring" zu brechen, welcher das Fleisch in Wien zu einem Lurusartikel macht. Unter dem Ministerium Auersperg wurde, angeblich aus Gesundheitsrücksichten, die Grenze gegen Rußland und Rumänien gesperrt, um den Bicb'üchtcrn der österreichisch-unga-rischen Monarchie einen reicheren Ertrag zu sichern. Damit war das schutzzöllnerische Ungarn selbstverständlich mehr als einverstanden. Nachdem aber jeder Mitbewerb abgeschnitten worden war, bildete sich in Wien ein Lting von Schlachtvieh Commissionären, der das Rindfleisch so vertbeuerte, daß endlich die Negierung einschreiten zu müssen glaubte. Sie erließ eine neue Marktordnung, deren Ausführung das Monopol gebrochen hätte. Ganz Wien jubelte ihr deshalb zu, wät)rend sich sonst die Zkegierunz gerade in der Hauptstadt keiner besonderen Beliebthcit zu erfreuen hat. Doch der Ring wußte sich zu helfen. Er befahl den ungarischen Viehzüchtern, ihre Waare fortan nicht mehr nachWien, sondern nach Preßburg zu senden. Desgleichen wurden die Wiener Fleischhauer verpflichtet, ihr Fleisch fortan aus Preßbürg zu beziehen, wo ja die WienerMailtor'dnun.g keine Kraft hatte. Durch die Verlegung des Marktes wäre also der Schritt der Regierung wirkungslos gemacht worden. Da sieJ es letzterer ein, daß dasselbe Gesetz, welches zum Nutzen der ungarischen Viehzüchter die Grenze gegen Rumänien und Rußland absperrte, auch gegen Ungarn anwendbar sei. Die niedcrösterreich ische Statthalterei verordnete also, es habe eine Reihe von vetcrinarpollzellichcn Maßnahmen, wie thierärztlichc Untersuchung, Beibringung von Gesundhcitsecrtifikaten u. f. w. in jenen Grcnzbezirkcn üedcröstcrreichs in Kraft zu treten, durch welche vom Preßburaer Markte das Vieh mittels Bahn oder auf den Landstraßen nach Wien gebracht werden könnte. Die Durchführung dieser Anordnung wurde es unmöglich machen. daß die Wiener Fleischhauer ihre Waare von Prcnburg aus beziehen, denn die Ein fuhr ivare in einer Weise erschwert, daß dieselbe geradezu unmöglich gemacht ivurdc. Dieser Erlaß der niederösterreichischen tatthalteret hat in Ungarn jenen oben gqa;uccnen vsttirrn cer Entrüstung yer vorgerufen. Oesterreich und Ungarn bil den kraft der zwischen thuen geschlossenen cf.. . t ' r r i ' . ' Y- r n c uögielcysgesetze ein einziges ou- uno Verkehrsgebict und cs hat allerdings keine der beiden Regierungen das Recht, durch specielle Verordnungen, die auf wirthschaftliche Gebiete sich erstreckende Freizügigkeit irgendwie einzuengen. Wäre irgendwo in Ungarn die Thierscuche ausgebrochen, dann könnte Oesterreich allerdings mit Recht veterinarpoliEtliche Vorsichtsmaßregeln treffen, allein dieselben wären von diesem Gesichtspunkte aus gegenwärtig nicht gerechtfertigt. Die österreichische ökegierung hätte unter dicwn Umstanden, so anerkennenswerth auch fcie Gründe ihres Vorgehens sind, Ungarn gegenüber Unrecht, wenn letzteres nicht selbst eine "!cihe von be merkenswerthen Präcedenzfällen geschafsen hätte. Ungarn hat trotz der beste hendcn Handelsverträge auf gewisse Eon sumartikel aus Oesterreich eine söge nannte örtliche Verzebrsstcuer erhoben und die Zollbehörden ermächtigt, alle Waarensendungen aus Oesterreich zu un tersuchcn und von jeder Sendung eine statistische Gebühr" von einem Kreuzer ui erheben. Oesterreich mußte sich cic)c Vertragsverletzung anfallen lassen, aber Ungarn ist sehr empfindlich und droht bald mit dem gänzlichen Abbrüche aller freundschaftlichen Handelsbeziehungen. Ueber den Ausgang des Streites kann Übrigens gar kein Zweifel obwalten. So oft es sich um Fragen gehandelt hat, bei K' die Interessen Ungarns mit jenen

Oesterreichs collidirten, ging Ungarn als Sieger hervor. In solchen Fällen. sind dort alle Parteien einig, wahrend in Österreich e Zerklüftung immer zum Ausdruck jrnrnt. Erwägt man ferner, Ivelchc großi? Majorität Herr v. Tisza im ungarischen Reichstage hinter sich hat, während sich das CabinctTaaffe nur auf eine schwache Mehrheit stützt, die noch dazu von Fall i Fall durch Concessionen gefestigt werden muß, dann tvciß man vornherein, wie auch dieser Conslikt endigen muß, sobald Herr v. Tisza das ganze Gewicht feines politischen Einsluffcs in die Wag-

schale wirft. Vom Jnlande. In Crvstal SpruraS, Miss., ist heuer die Erdbeercn-Ernte ergiebiger als je zuvor. I n F l o r i d a w u r d e n i ni vor igen Jahre die Vesiturkunden über 18,000 Heimstätten ausgesettigt. Die dortige Orangenernte der letzten Saison wird auf 60,000,000 Stück und einen Werth von S250,000 veranschlagt. In Sud -Karo l r na srno in gewöhnlichen Jahren jetzt nicht i,503 Mehl-, Graupen- und Reismühlen in Thätigkeit, welche 4,379 weiße und farbige Arbeiter beschäftigen und mit einem NetrZekseai,Ztal von &2.7är.7r0 Waaren m Werthe von $5,283,000 jährlich liefern. In Lewist on, M e., ist eine m Manne, der zehn Jahre seines Lebens im Zuchthause zugebracht hat, eine kleine Erbschaft zugefallen ; er entschädigt fetzt die Leute, die er vor vielen Jahren bcstöhlen und hat selbst einen Mann, dem er emen viegenschirm ausgeführt ya:, nicht vergessen. Die auch von uns mrtgctheilte Nachricht, daß weitere Herabsetzungen der Preise für die Zwischendeckspassagiere zwischen Europa und Amerika zu erwarten seien, wird von New York aus bestimmt in Abcrede gestellt. In Philadelphia wurde dieser Tage eine Deutsche aus dem gelobten Lande naturalisirt. Sarah L. Weintraub, in Palästina von deutschen Eltern geboren, studirte seit einigen Jahren in der Quäkerstadt Heilkunde und beabsichtigt jetzt, als Aerztin nach dem Jordan zurück zu kehren. Vorher erlangte sie das amerikanische Zurgerrecht. In New York herrscht erhebliche Aufregung über das mysteriöse Verschwinden des Pastors Jacob Wittenberg. Der Vermißte wurde am 6. d. M. als Patient nach dem BellcvueHospital" gebracht und von dort nach Ward's Island geschickt, von wo er am 12. Aprl! entlassen wurde, seitdem hat man Nichts mehr von ihm gesehen und gehört. In Milwaukee, W'isc., wurdenEnde vor. Woche Gerritt H.Wortbington und Frl. Susie Ingram getraut. Beim Heimgang aus der Kirche sank plötzlich Rcuben L. Garlick, ein intimer Freund der Familie, vom Herzschlag getroffen, todt in die Arme des Brautführers Frank C. Proudfoot. R. L. Garlick war ein hervorragender Kaufmann von Milwaukee und 52 Jahre alt. Sein Tod unterbrach natürlich die Hochzcitsfeierlichkciten, und das junge Ehepaar gmg mit dem nächsten Zuge auf die Hochzeitsreise. Der Tod kommt c.ls Dieb-und scheidet Leid und Lieb'". Von Boston wird jetzt ein Cirkular verbreitet, in welckem zu Beitragen für ein großes Erforschungsuntcrnehmen aufgefordert wird. Man will die Stadt Zoan ini Lande Gosen in Egypten ausgraben und glaubt dabei viel Licht auf die Geschichte der Hebräer in Egypten werfen zu können. . Theodor Hosfm ann, der den jüdischen Hausirer Zasa M.ircks ermordete und dasür vorigen Freitag in White Plains, N. ?)., hingerichtet worden ist, hat noch am Donnerstag Abend einen ihn besuchenden Berichterstatter mit erzwungenen Lächeln ersucht, er solle sich anr nächsten Morgen ja nicht verschlafen da seine Hoffmanns Hinrichtung jedenfalls der Berichterstattung werth und ein hübsches Item sein werde. Matrosen.Weisheit. Auf Anregung eines Bruders des ?!aturforschers Collins, eines der todten Helden der Jeannctte - Expedition, ist bekanntlich ein Comite ernannt worden, welches sich mit dem Verhalten des Führers 'DcLona und seiner Ofsieiere Chipp, Melville unvDanenhowerzu beschäftigen hat. Die Aussagen mehrerer der von diesem Comite vernommenen Zeugen machen einen geradezu ekelhaften Eindruck. So sind eö namentlich zwei TampfkeffelHeizer der Jeannette, welche den Offieieren unverantwortliche Fehler zur Last legen und versichern, daß die Expedition einen ganz anderen Verlauf genommen haben würde, wenn sie dieselbe zu leiten gehabt hätten. Selbst die verdienten Matrosen Noros und Riedermann waacn eZ, das Verfahren ihrer Ofsieiere abfällig zu beurtheilen. Dem todten DeLong und Chipp und dem lebenden Melville und Danenhower schaden diese Urtheile ibrer Hands" nicht, aber sie bestatten die alteErfahrung, daß viele Leute fehr tüchtige Werkzeuge sind und von der Leitun eines Unternehmens, demsie dienen, auch nicht die blaffe Ahnung haben. In Brentsville, Birg., hat sich soeben eine schreckliche Tragödie ereignet. Der (32 Jahre alte Apotheker Joseph Payne heirathete vor 4 Monaten ein durch auffallende Schönheit ausgeieichnetes Mädchen. Niemand versprach sich etwas Gutes von der Ehe, doch verliefen wider alles Erwarten die ersten Monate in einer Weise, daß selbst die ärgsten Zweifler an das Glück des Paares zu glauben begannen. Vor vier Jahren tauchte ein junger Mensch, Namens Frederick Fowler auf. Woher er eigentlich kam und wovon er lebte, wußte Keiner. Er war hübsch, hatte angenehme Manieren und avancirte bald zum allgemeinen Liebling. Die schöne Frau Pay ne fand besonders Gefallen an ihm ; sie bevorzugte Fowler so auffallend, daß bald Jedermann davon sprach. Nur der alte Apotheker merkte Nichts, bis ihm vor Kurzem endlich auf schreckliche Weise ein Licht aufgesteckt wurde. E überraschte seine ungetreue Gattin und ihren Galan in einer Situation, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Der betroaene alte Mann war wie vom Tonner

gerührt. Er sprach kein Wort, ging in sein Zimmer, lud seinen Revolver und trat mit diesem in derHand vor die schöne Sünderin. Der Buhle hatte inzwischen das Weite gesucht. Die junge Frau fiel ihrem Gatten zn Füßen und flehte in herzergreifenden Worten um Vergebung. Er ließ sie ruhig ausreden und sagte ihr dann, dan sie sterben müsse, unmittelbar darauf feuernd. Dann richtete er die Waffe gegen die eigene Brust und feuert: zwei Schüfst ab, die seinen augenblicklichen Tod bewirkten. Die Wunde der Frau ist nicht unbedingt lebensgefährlich. George Clairc, der zweite Ingenieur des Dampfers Portucno, welcher von Lissabon nach Para bestimmt ist, aber in New York anlief, wurdcEnde vor. Woche auf die Anklage des Schmuggels verhaftet und dem Ver. StaatenCommiffär Allen vorgeführt. Claire hatte eine Quantität Seide mitgebracht, die er in Para einzuschmuggeln beabsichtigte. Er wurde aber in New Aork mit einem Manne bekannt, der sich erbot, die Seide zu kaufen. Claire brachte ihn Mittwoch Abend anBord seines Schisfes, zeigte ihm die Seide und wurde Handelseinig mit ih, indem der Fremde versprach, $180 dafür zu bezahlen. Die Beiden gingen.miteinander sott. DerFremde trug die Seide, und Claire sollte sein Geld in der Wohnung des Käufers erhalten. Plötzlich war aber der Kaufer mit der Seide verschwunden, und Claire wr:rde sich nun bewußt, daß er einem Betrüger m die Hände gefallen war. Anstatt sich ruhig in sein Schicksal zu crgeben, posaunte er seinen Verlust aus. Kapitän Brackctt, der Chef des New Jorker Teteetivbureaus des Schatzamtsdepartements, hörte die Geschichte und verhaftete Claire auf dieBefchuldiguna des Schmu?' gels.

Vom Auslande. Aus A u ck l a n d i n N e us e e land ist ein Bericht über schreckliche Unthaten eingelangt, welche :iO bis ;0 Arbeiter, deren Coniract abgelaufen war und die in )!anonti ans Land setzt Wurden, auf dieser Insel verübt hallen. Die Arbeiter waren Cingc'oor,-::.' von Apiang und Turatawa und waren den Einwohnern der Insel Nanonti feindlich gesinnt Sie hatten sich init WinchesterGewehren versehen und begannen gleich nach ihrer Landung die scheußlichsten Grausamkeiten zu verüben. In dem nächst gelegenen Dorfe bemächtigten sie sich eines Dutzends junger Mädchen, de neu sie Gewalt anthaten, und rrsch offen zwei Greise, die ihnen deswegen Vr würfe machten ; dann gin . n sie ans di. Menschcnjagd ans und schaffen Weiter, Kinder und Männer nieder, ivo sie ih.ier. immer unterkamen. Eine unsagbar-. Panik entstand unter den friedlichen Ein wohnern des Eilands. Mütter ll:ua ihre Kinder zurück und siechen mit ii'.v.. Gatten in Kanoes nach ümxs, u::d i'liu mama zum Könige Temb'moca, den um Hilfe baten. In Jueia lag ein Se gelschiff, und der König stach sofort mit seinen Kriegern in See, um den: Treiben der Unmenschen ein Ende zn mack'en. Drei Boote wurden, als min Nanonti erreichte, ausgesetzt, um die Aibeiter auf zufordcrn, die Waffen nieeerv.llegen. Sic antworteten mit Gewehzsä-üssen und streckten zwei Männer toot nieder und verwundeten mehrere andere. Der Köniz landete hierauf und es kam zu einer förmlichen Schlacht, wobei sieben der Apiangs erschossen und der Rest der Mör der gefangen genommen wurde. Bon den Kriegern dcsKönigS wurden .'Zg'tödtet und i schwer verwundet Die Mistethäter brachte man nach Kuria. wo sie die Wohlverdiente Strafe ereilte. Sie wurden in der grausamsten Weise bi-gerich tct, worauf die Flüchtling ? nach ihrer Insel zurüalehrten. ir Peu ya : wie o er ernmal ein Skandal stattgefunden, worin einige ungarische Abgeordnete eine Rolle spielen. Die Ursache lvar der bekannte Krakehl in Czegled, wo u. A. der Abgcordnete Szell mit seinen Freunden eine Wählerversaminlung des Abgeordneten Ugron sprengte. Die Sprengung geschah unter allgemeiner Prügelei, und letztere scheint in Pest zwischen den Haupt-Akteu-ren fortgesetzt werden zu sollen. Der Abg. Georg Szell, der seinen Collcgen Baron Pronay, Gabriel Ugron und Paul Hoitsy wegen deö Czeglcder Skandals die Genugthuung versagt hatte, wurde am 1. April von den letztgenannten drei Abgeordneten nach Schluß der Sitzung in den Wandelgängen des Abgeordneten-. Hauses und auf der Straße beschimpft. Hoitsy und Pronay nannten Szell einen feigen, nichtswürdigen, elenden Kerl, Ugron packte ihn an der Schulter, hielt ihm einen Stock vor das Gesicht und sagte : Betrachten Sie Kerl sich so, als ob ich Ihnen einen Nasenstüber in na tura versetzt hätte." Tags darauf beim Verlaffen des Parlamentsgebäudes nach der Sitzung wurde der Abgeordnete Hermann, welcher ebenfallsSzell beschimpfte, von zwei jungen Männern überfallen und mit Stöcken auf den Kopf gcschlaneu. Hermann zog sofort einen Dolchstock uno wandte sich gegen die Angreifer, darauf holten diese Revolver hervor und bedrohten Hermann. Die übrigen Abgeordneten, dies bemerkend, sprangen Hermann bei und wollten sich auf die Angreifcr werfen, diese aber nahmen vor der Ueberzahl Reißaus und begannen zu laufeu. Nun erfolgte eine förmliche Jagd durch mehrere Straßen. Die ganze Schaar der Abgeordneten, denen sich Passanten anschlössen, liefen hinter den Flüchtenden einher, loelche endlich erwischt wurden. Beide sind Mitarbeite? des antisemitischen Organs Függetlcnseg" und heißen Szemnez und Clair. Beide wurden verhastet. Das sind lvunderbare Arabesken zu dem magyarischen Parlamentarismus und eine prachtvolle Illustration zu dem magyarischen Hochmuth: das erste Volk deö Erdballs zu sein. Ejn solches parlamentarisches Hin-derniß-Rennen auf der Straße dürfte allerdings außer Budapest noch keine Stadt der Welt gesehen haben.

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