Indiana Tribüne, Volume 7, Number 215, Indianapolis, Marion County, 23 April 1884 — Page 1

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. w Jahrgang 7. Office : No. 120 Ost Maryland Straße. Nummer 215. Jttdianapolis, Jndiana. Mittwoch, den LS. April 188.

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Asz zeigen tr riejr: Spelte uaicebern lltel , Verlangt', , . rfimten, ,CIert?x,

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Neues per Telegraph. Wetteraussichten. Washington. 23. April. Regen und trübeS Wetter, veränderlicher Wind. Politisches. U t i c sl, N. Y.. 23. April. Heute findet die republikanische StaatSconvention statt Die Edmund'S' und ArthurLeute Vt7einigen fit) gegen die Anhänger Blaine'S. Von der Börse. Chicago, 23. April. An der Pro dukienbörse herrschte heute wieder große Aufregung und alle Preise fielen. SchlechteB uchsührung. B o st o n. 23. April. Eine Prüfung der Bücher deS StaatSgefSngnisseS er giebt ein Defizit von $12,000. Diplomatisches. Wien, 23. April. Die östreichische Regierung hat England'S Vorschlag zu einer Conserenz wegen der egyptischen Angelegenheit zugestimmt. Deutschland ist der Anficht, daß England die Sache selbst ordnen müsse. Selbstmord. S h a n g h a i. 23. April. Der Vice känig von Gunnze, hat Selbstmord b: gangen. Gen. Gordon. London. 23. April. Sir Edward Watkin, Partamentsmitglied. offerirt eine Belohnung von 100 Pf. St. für die

Befreiung GordonS. Allerlei. ES ist ziemlich ficher, daß wir wieder ein Bankerottgesed bekommen. Die Socialdemokraten in Basel erden dem Dichter Georg Hermegh an einem Grabe in Liestal ein Denkmal etzen. Nun kann man wenigstens wieder uhig schlafen. Die ttönigiu Victoria ist wieder gesund und Kaiser Wilhelm denkt noch gar nicht an's Sterben. Der berüchtigte Sternpostschwindler Dorsey, ist dem Präsidenten Arthur nicht gewogen und versucht alles Mögliche ihn schlecht zu machen. Darauf kann Arthur mit Recht stolz sein. Eine neugegründete Zeitung in Minnesota enthält einen redaktionellen Gruß, der also beginnt : Unsere Plat form ist die Abschaffung der Armuth, der Unwissenheit, der Bosheit, der Unkeusch heit, der Trunksucht, der Ungerechtigkeit, der Gesetzlosigkeit, der Unterdrückung und des Bösen !" Dem Erfolge des Unter nehmenS wird mit fieberhaftem Interesse entgegengesehen. Vor mehreren Tagen lasen diverse Zeitungen auS einer ttabeldepesche über den Stand desStrikes französtscherBerg arbeiter heraus, daß der Sinke beendigt sei und verkündeten dies mit triumphiren der Miene. Wir hatten schon damals be merkt, daß dem nicht so sei und heute müssen dieselben Preßorgane, die Richtig' keit unserer Behauptung durch die Mit' theilung bestätigen, daß der Stufe der Bergleute in Anzin nicht beendigt ist, im Gegentheil in einer Versammlung von 3000 Arbeitern beschlossen wurde, den 5?amps mit allen Kräften sortzusktzen. Daß die ganze Anzahl von Kabel depeschen auS London und Paris über angebliche Entdeckung von Verbindungen über systematisch vorbereitete Dynamit Explosionen nur Flausen waren, wird nunmehr durch eine Depesche aus Lon Don bestätigt. Die englischen Geheim Polizisten find bei ihrer Suche nach Dy namitern mit langer Nase aus Frankreich zurückgekehrt, indem die Herren Detektiv mit Resignation zugestehen müssen, daß es ihnen nicht gelungen sei, irgend welche Jrisch'Amerikaner mit den Dynamit.Ex' plosionen in Verbindung zu bringen Auch von dem. Bestehen geheimer Dyna mit Fabriken fanden sich keine Spuren. Die französische Regierung wird sich da her in Ermanglung positiver Beweis nicht einmischen. - Die Morrison Bill hat nicht die geringste Aussicht auf Annahme. Die Republikaner werden natürlich dagegen stimmen und die Zahl der Schutzzöllner unter den Demokraten ist groß genug um sie zu verwerfen. Die Bill verdient kein besseres Schick sal. Sie ist weder eine Schutzzollmaß regkl, noch eine FreihandklSmaßregtl, und ist so gefaßt, daß sie je nach Belieben oder Bedürfniß als das Eine oder das Andere dargestellt werden kann. Eine Reformmaßregel ist sie auch nicht, denn um eine solche zu sein,. müßte sie in die Einzelheiten des Tarifs eindringen, und die wunden Stellen zu heilen suchen. anstatt daZ Ganze mit einem großen

Zugpflaster vdn zwanzigprozentis.er Re form zu bedecken. DaS Klügste für den Congreß wäre, statt viel kostbare Zeit mit Debatten zu verschwenden, das Machwerk kurzer Hand in den Papierkorb zu werfen. -Wa für niederträchtige Heuchler gerade unter denjenigen StaatZgestd gebern von Iowa find, welche sich am tugendeifrigsten anstellen, ersieht man auch aus Folgendem : Als kurz nach der Vertagung der Gesetzgebung in der Staatshauptstadt Des Moincs einige berüchtigte Häuser au?gehoben wurden, befanden sich unter den darin Verhafteten fünf Gesebgebungsmitgliedcr. Als fie nach der Polizeistatiou gebracht waren, mußten fie ihr ganzes Geld-Ungefähr $600 und ihre goldenen Uhren und andere Werthsachen als Bürgschaft ab geben. Sie nanntenAlle, statt ihrer wirk lichen Namen, falsche und wurden unter letzteren eingetragen. Unter den falschen Namen zahlten fie auch die Strafe nämlich je $13. Die Polizei nennt die richtigen Namen nicht. Man hat jedoch ermittelt, dc:ß jeder der Jünfe für einen Gesetzentwurf gestimmt hat, welcher $3000 für die Anstalt für gesunkene ffrauenzim mer bewilligt und das Halten eines übel berüchtigt Hauses mit fünfjährigem Zuchthaus bestraft. Ein staatsgefährlicher Antrag. Der sozialistische Stadtverordnete Paul Sin ger hatte in der Berliner Stadtverordne tenversammlung beantragt, dieselbe möge beim Reichstag dafür petitionirzn, daß die Stadt Berlin eine ihrer Bevölkerungszisser entsprechende Anzahl von Reichstags cahlkmsen erhalte. Dieser Antrag hat den preußischett Staat und das Deutsche Reich so in'Z Wanken zebracht, daß der Oberpräfident der Pro vinz Brandlnburg. Herr Achenbach. dem Stadtverordnetenvorsteher Straßmann bei Strafe von300 Malk untersagt hat, den Antrag auf die Tagesordnung zu setzen, denn er betrifft keine Angelegenheit der Gemeinde." Daß die Vertre tung einer Stadt in den gesetzgebenden Körperschaften sie nichts angeht, ist eine so echt preußische Logik, daß man sich

elbst dann nicht darüber wundern dürfte. wenn man die besondere Vorliebe der preußischen Regierung für Berlin nicht kennte. Ja, wenn cL sich um eine Zu stimmungsadresse zur Bismarck'schen WirthschaftSresorm handelte! Das wäre ganz ganz etwas Anderes. Wir sind übrigens neugierig, ob sich die Vertretung der Jntelligenzstadt diese Ohrfeige so ruhig gefallen lassen wird. Drahtnachrichlen. Eine Untersuchung. Washington. 22. April. Der Präsident erhielt heute ein Schreibcn von Kriegösekretär Lincoln, worin es heißt, daß Gen. Swain, Juge Advokate Ge neral, die ihm von der Firma Bateman & Co. zur Last gelegten Vergehen nicht genügend widerlegt habe und die Ehre der Armee verlange eine Untersuchung. Der Präsident ernannte daraufhin eineUntersuchungScommission, welche die erhobenen Anschuldigungen gegen Swain unter suchen und darüber aburtheilen soll. Eis en ba hn . U ng lücksfal le. Athens, Q. 22. April. Auf ldcr Cincinnati, Wabafh und Baltimore Ei senbahn stießen zwei Personenzüge zu sammen. Der Condukteur John Dillon wurde lebensgefährlich und mehrere Passagiere wurden leicht verletzt. Sheenctady. N. B- 22. April. Fünf Wagen und die Lokomotiven eines Frachtzuges auf der Central Hudson Bahn entgleisten letzte Nacht und stürzten in den Erie Kanal. Schaden $10.000. Ein Bremser wurde verletzt. Worcester. Mass. 22. April. Der Expreßzug auf der Norwich und Wor cester Eisenbahn entgleiste zwischen North Oxsord und Stonc'S Crofiing. Niemand verletzt. D a S d r a m a t i s ch e F e st. Cinc inna ti, O. 22. April. Die zweite Vorstellung fand ebenfalls vor mäßig besetztem Hause statt. WaS ihr wollt- mit ModjeSka als Viola wmd? gegeben. Wieder Einer. S t.L ouiS. 22. April. Frank Ev ers, Casiier der Effingham Jll. Bank.de renPräsident Vangossy durchgebrannt ist. noch $50,000 in der Bank befanden, ur.v als er am Montag geöffnet habe, war alles Geld nebst Büchern und Papieren verschwunden. Der Ausenthalt Van gossy's ist noch nicht ermittelt. Gattenmord. B o st o n. 22. April. James Nichol. son feuerte heute Nachmittag einen Schuß auf feme Frau ab. Der Bruder der Frau sprang hinzu, und versuchte wei tereS Unheil zu verhüten. Nicholson aber riß stch loö, feuerte wiederholt auf

seine Gattin, so daß diese todt zusammenstürzte. De? Mörder lief davon. Er und seine Frau lebten seit drei Jahren getrennt. UnerwiderteLiebe. Omaha, Neb., 22. April. Anna Venscn, die hier als Arzt praktizirte. hat heute Selbstmord begangen. Man glaubt, daß unerwiderte Liebe sie zu dem Schritte getrieben hat. S ch i f f b r u ch. Philadelphia, P., 22. April.

Die dänische Barke Alba", die seit drei Jahren den Verkehr zwischen Philadel' phia und Grönland vermittelte, ist am 4 d. M. bei Whalsay. Schetland Inseln gescheitert wobei 15 Personen um? Leben kamZN. C ou g r e ß. Washington, 23. April. Senat. Einen Theil des Tage? brachte der Se nat in Executivsitzung zu. Eine Anzahl Bills von geringer und bloß lokaler Be deutung wurde paffirt. Hans. Morrisson'ö Tarisbill bildete heute wie. der den Gegenstand der Diskussion. Wellbournesagte die Maßregel sei kein Versuch, die verschiedenen Widersprüche des gegenwärtigen Tarifs zu ordnen, sondern ein Schritt in der Richtung de Fi nanzzolles. Der Schutzzoll sei eine zerstörende Last. Ueber der Schutzzoll Festung wehe das republikanische Banner und die demokratische Partei rücke mit ihren Hcerschaaren dagegen an. McKinley sagte, daß nun keine Tauschling mehr darin bestehen könne, daß die demokratische Organisation daraus ausgehe, das gegenwärtige System zu vernichten und ausschließlichen Finanz taris an dessen Stelle zu setzen. Die vor' liegende Bill dokumentire vollständige Unfähigkeit. Sie sei ein in der Eile zu sammengefügtes Machwerk, und sei ein gereicht worden, bloß um überhaupt Et was zu thun. Die Bill sei nicht im In teresse unseres Landes, sondern im Inte rcsse England's. Die Fortsetzung der Debatte wurde auf den Abend festgesetzt. Die Pensionsbill wurde pafsirt. Kaum zwei Dutzend Mitglieder fanden sich am Abend zur Debatte ein. Die Sitzung dauerte deshalb auch nicht lange und nachdem einige kurze Reden gehalten waren, vertagte sich das Haus. Ver. Kabel. Ein Schachzug Bismar ck's. . London, den 22. April. Der Standard" meldet, daß der Kaiser von Deutschland den Rücktritt Bismarck's aus dem preußischen Ministerium geneh' migt habe. (Nachdem BiSmarck zur Er höhung seiner Machtstellung alS Reichs' kanzlcr, es sür angemessen erachtete, aus dem preußischen Ministerium auszuschei den, bedürfte es gar keiner Meldung der Genehmigung des Kaisers, da bekanntlich z. I. nicht Letzterer, sondern BiSmarck in Deutschland reziert.) Leich e n v e rbr en n u'n g einer Amerikanerin. London, 22. April. Die Leiche einer Amerikanerin wurde am Sonntag in Gotha verbrannt. Es sind jetzt im Ganzen dort 163 Leichen verbrannt vor' den. Großer Brand in London. London, 23. April. Seit heute Morgen wüthet dahler eine große Feu ersbrunst. Fünf P:rsonen wurden von den einstürzenden Mauern erschlagen. Vor der Hinrichtung. Wien, 22. April. Wie schon mit getheilt, wurden die Mädchenmörder Hugo Schenck u. Carl Schlossareck gestern hingerichtet. Schenk soll vorher erklärt haben, er sei Freidenker und wolle einen Gelehrten alS Beistand zum letzten Gange. Der Mörder kam aber alsbald von der absurden Idee, sich an die Rock schöße dcr Freidenker hängen zu wollen, ab, nahm daS Sacrament und verbrachte die ganze Nacht mit einem Geistlichen im Gebet. Der Hinrichtung der beiden Mörder vohnten 150 Personen bei, darunter Mitglieder der auswältigen Gesand schaft. Viele Damen begehrten Einlaß. Schlossareck wurde erst hingerichtet. Furcht malle sich auf seinen Zügen, ehe der entscheidende Moment kam, und eine wahre Jluth vou Flüchen ergoß er über Schenck,der angeblich an Allem schuld war. Er schrie laut auf. und als ihm der Strick um den Hals gelegt wurde, rief er: Gott beschütze meine arme Frau ! Es dauerte 8 Minuten, ehe der Tod eintrat. Schenck begab fich mit wankenden schritten aufs Schaffst. Er küßte den Prediger und sagte : Ueberbringe mei nec Frau meine Grüße" ! Dann starrte er seinen todien Genossen an, ohne jedoch irgend. welche Erregung zu zeigen. Dann

erfolgte die Hinrichtung und in drei Minuten war Schenk eine Leiche. Die beiden Verbrecher hatlen gemeinschaftlich mehr a!5 20 Mädchen umgebracht. Carl Schenk, der Bruder Hugos ist zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verur theilt worden.

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