Indiana Tribüne, Volume 7, Number 214, Indianapolis, Marion County, 22 April 1884 — Page 2
Zndiana Hriöüne. E r sch ei nt Füglich, Wöchentlich u. Sonntags.
Offlce: 120 JO. Marhlandstr. trt tialii .TriJüne kostet durch den Trge?12 J SenlSxer Woche, die Sonntag? ..Tribune-5 ientl per Woche. Beide ,usamr.n 15 SentS. Pe, Poil ,ugschrckt in Vorausbezahlung $6 ser Jahr. Indianapolis, Ind., 2:. April 1834. Langlebigkeit. Q?tf Ki& 7Si snn IVflt srvn". bat schon Luther in seinen Was heißt das ?" zu den zehn Geboten als einen der nUUi vi-v vi , w... Gründe angesübrt, die uns bewegen )ou Un, Vater und Mutter zu ehren. Gin langes Leben in diesem irdischen Jam inertbale ist sonach trotz dem und jenern und trotz .alledem ein 'Gut, eine schöne Sache. Zu den merkwürdigsten Ermittelungen der Statistik gehört nun die Tbatsache, daß von allen Leuten, die sich wissenschaftlichen Berufen gewidmet haben, die Astronomen daö höchste Lebensalter erreichen. Die Wahrscheinlichkeitberechnungen der Lebensversichcrunzsacsellschaften, die auf unendlich vielen Be rbachtungen beruhen, geben einem gesunden jungen Manne von 18 Jahren, der sich einem wissenschaftlichen Berufe widmct, ein Alter von 01 Jahren, demjenigen aber, der speciell zur Astronomie übergebt, ein solches von 64 Jahren 3 Monaten. Es ist' dies am den ersten Blick hin eine auffallende Erscheinung. Wer jemals einen Astronomen früh gegen 4 Uhr bleich und abgespannt von dcrSternwarte nach Hause wanken sab, erhält den Eindruck, daß diesem Manin langes Leben wahrscheinlich nicht beschießen sei. Und wer selbst, um in die Räthsel des Universums einzudrinaen, einige )kachtstunden auf den unbequemen Polstern gelegen und durch das Perspectiv die Sterne beobachtet hat, die man nicht begehrt, kann diese Laae weder für bequem und behaglich, noch für besonders gesund gehalten haben. Und wer ferner weiß, wie die Astronomie in den leidenchaftlichsten Mitbewerb ausartet, sooft es sich darum handelt, einen Kometen oder Planeten zuerst zu entdecken, weiss, daß den Astronomen auch die Schädlichkeit hocharadiger Aufregung nicht erspart bleibt. 3a;u kommt, daß dieselben während ihrer Tbätigkeit kalten, aber starken Thee in co!ossalen Quantitäten genießen und daß man ein Leben doch unmöglich als ein geregeltes bezeichnen kann, welches die Nacht in den Tag und diesen in dieNacht verwandelt. Aber dennoch scheint es die Gesundheit zu befördern, wenn man in der Nacht wacht und am Tage schläst. Die stärksten Thiere, die nichts von den WahrscheinlichkeiNtabellen der LebcnsvcrsichenmgsGesellschaften wissen, leben so. Der Wüstenkönig durchstiegt zur)!achtzeit sein Gebiet und acht zu Bette, wenn im Osten die Frührothstrahlen schimmern, die Tiger fressen 99 Procent der Menschen, von dnen sie sich nähren, in der Stacht und öie Elephanten zertrampeln die Neisfelder zwischen 3!ieder- und Aufgang. Auch die den uransänglichen Menschen am nächsten stehenden Bewohner der Tropen' jagen zur ')c'achtzcit, und der erste KaukaNer, der alte Adam, wurde am Tage verführt. So könnte man zu dem Schlüsse gelangen, daß eZ besser ist, am Tage nur halb zu leben, oder zu schlafen, und in der Nacht zu arbeiten, würden nicht die an den Morgcnzeitungen beschäftigten Sterblichen, die doch gewissermaßen auch Menschen sind, den Beweis liefern, dafi die nächtliche .Arbeit nicht unier allen Umständen ein , langes Leben verbürgt. Wir müssen daher diesen wichtigen Ge genstand verlassen, ohne ihm griindlich auf den Grund gekommen zu sein und werden unsere tiefsinnige Erörterung fortsetzen, sobald die Statistik wieder neues Material gesammelt bat. Der Elephant auf (?oney Island. Barnum'ö und orepaugh's heilige Elephanten, weiß angestrichen oder nicht, wellen nicht viel besagen. Auf Eoney Irland steht jetzt ein Elephant, wie nicht einmal Brehm' in Afrika's Urwäldern einem begegnet ist. Der größte Elephant der Welt befand sich bisber in South Atlantic (5itv. N. I.; er ist gegen den Dies häuter auf der Karnickl-Jnscl das reine Kind. i'ffct: hat eine Sörv Ynri 192 Fuß 6 Zoll, ist l.V) F. lang, sein Körper lat ir.y iem Nacken 10S ,v. Umfanq. Die Ohren sind l F., der Schwanz ist 50 f. lang, yat einen -Ourchmcner von 10 ,y. und eine Troddel 10 Z. stark. Die Zahne sind Y2 F. lang und haben 4 im Durchmesser, der Nüssel i)t 52 F. lang, die Augen haben 4 F. im Diameter und überblicken r0 Meilen des Oceans, die Bai von New Jork, sowie die Städte New York, Broollvn, Jersey City und deren Umgebung. Im Bauche befindet sich der große Saal 80 bei 32 S., im Kopfe der kleine Saal 40 bei 30 die Nacken-, Hüften, Schultern, Lacken-, Kehl', Huf- und Nüsselsäle ha ben kleinere Dimensionen. Der Elephant wird mit elektrischem Lichte und durch 50 große Fenster erleuchtet, ist aus Holz und Eisen gebaut, mit Zinn bedeckt und nicht weiß, sondern grau-braun angestrichen. Die Localitätcn in demselben können schon jetzt für die am 30. Mai beginnende Saison gemiethet werden. Auf dem Schädel befindet sich ein Observatorium mit noch großartigerer Aussicht, als aus den Augen, und in den Promenaden' auf dem Nücken sind Wegweiser angebracht, damit sich Nienmiio verlaust. Im Schwänze und im Rüssel befinden sich ein Dutzend Schankzimmer und in den Stoßzähnen sollen Kegelbahnen angebrach werden. Wenn das eiserne Gerippe dieses Elephanten nach Jahrtausenden verste inert aus der Erde gegraben wird, so werden die Archäologen wissen, daß die A!astodonsdes 11. Jahrhunderts alle frü heren an Größe übertreffen haben. Trän m c. Das Traumleben spielt in der Völker Psychologie eine bedeutsame Flotte. Die Naturvölker nahznen das Geträumt? für
Wirklickkeit. Mit der fortschreitenden Civilisation wurden besondere Negcln für die Traumdeutung aufgestellt und ln den bekannten Traumbückern zusaminengefaßt. Diese Erzeugnisse der Literatur, die an den Straßenecken und auf den Jabrmärktcn verkauft wurden, waren immer noch besser, als die heutigenehn-cents-)!ovellen. Sie gingen von dem Grundsätze aus, batt immer das Gegentbeil von dem eintreffe, was der Mensch geträumt hat. Ach. Du lieber Himmel, wie oft haben wir schon gewünscht, von Läusen zu träumen, denn solch einTraum bedeutet, daß man zu Geld kommt ! Sah man sich früher im Traume als Leiche im Sarge, so bedeutete das langcsLcben. Träumte man dereinst, Greeley würde gewählt, so wurde Gumt gewählt. Dies hat sich geändert ; seit ein paar Tagen weiß man,daß Traumeingebungen genau das bedeuten, was sie besagen. Eine Dame in Connecticut hat kürzlich geträumt, der Fußboden eines mit Ä!ensehen angefüllten Saales sei durchgebroeben und viele Personen hätten daö Le-
?en und viele Personen yanen caeben erngebutzt. Es befand nch ein -aal rn der Stadt, n dem eine Versammlung abaebalten -werden sollte. Der Dame ließ es keine Ruhe, sie drang darauf, daß der Saal untersucht werde, und siche da : die Balken des Fußbodens waren so morsch, daß sie bei der Belastung durch die geplante Versammlung unter allen Umständen zusammengebrochen sein würden. Dieser Umschwung auf dem Gebiete rationeller Traumdeutung ist gerade mit Rücksicht auf die Novemberwahl von daß nunmehr der Sieg des B. gewiß )u. Träum. r. die Wahlwetten einaehen, werden gut thu',, dies ii berück,ichtlgen, und Niemand braucht sich mehr darnach zu sehnen, daß er von Läusen träumt. Volksbelustigungen. v7 i aerade die aror.en 'ouömanen Theil ihres früberen Wohlbehagens einaebüfct 4 baUn. Um mit 'der Maschine mitn'.kommen, muß der Mensch hastig, . - .. 1 ' "! I ein Anreimnasmittcl für dij abaesvannten Nerven, gewissermaßen nur eine Medicin. D:eseErsche!nuna ult sich am deutlicht w . ' . ' ... r. . I immer an der Spitze allerNationen steht, uich in der That die barmlosen l r -. f V -i , . bat denn auch ans der grauesten Vorzeit, wenn man liest oder sieht, wie heutzutage die Londoner Arbeiter am Sonntage ängstlich aus 2 . TZ- C. " f 1 i vas zrssnen oer cnapsnooien ivarien i und in wüstem Rausche ihr einziges Ver- . CTI..t. 1. lff V!.r. I HUUgCll WlUCil. UWUJ IVU VlC CU I 7. , ? ? r c ' rtw r i r L lendunste, der die berüchtigten Londoner Nebel so widerlich macht. Selbstverständlich sind die Philanthropen" auf diesen Uebelstand längst aufmerksam geworden. Eö giebt keine , , . " - tage der rnrnen und iLienden. welwe nicht von Seiten der britischen ,.zahlungssählgen Moral" sofort berücksichtigt i ..Vt M. t r jr. k. . iirx ry. x. li iciiv, namuu; ii'cuicuu. .v vruuuii man sich auch nicht iu tvundern. wenn das Organ des Bürgertbums, die Ball rm et rrt , . r w m - . waxtut", folgende fcvone :jleoensi... ' ' anen losiapr : ..ede emzeme Bermuauna. deren licl) vor 100 Jahren der arme Mann erfreute, r . r. c .. f . uaven wir unleroruar, aver wir naocn uns nicht die aermatte Mül'e aeaeben. etwas i'ccuc an m stelle i eken. , " . ' . Allerdings hat der arme Mann an dem allgemeinen zvori wrui oer iezeu cyan ir. t t r. . ' 1 ' ' -ff f...ipr. . l rt r rtloeiigenommen, oocy leiott wenn neue ft!ffj.. 'ii.l '.. f.' 111 ' r ... iiismillei IN iein erelw aeorawl wur- ,...', . ' f i cen, vai man iyn Nie IN den land zu r.j r v i. p wr w lesen verzuwr, oieietven auch nacy allen Cl: JLx.. ' ..a...t.i el ?n juu;iugeii rm auozuoeuren. 1 1 es um 9irtiff rrt&v vat j...... v.f. ii yivpn vvivttiii, vup l aus e J,0 irveiter. is betrübt dlePhilanthropen, daß der Arbeiter so viel, für Bier ausgiebt, aber sie sollten npim.m riv vlrhihi finmi
Bedeutung. Wer jet lrnt, 0L5 Ä. sundhöitsverbältnisse äußerst günstig. In gewählt wird, maz sich bicrauf verlassen grauenhafter Weise hat sich dies aber und nicht etwa, wie früher, annehmen, neuerdinas verändert, und der Tod bält
So wohlthätig die Anwendung bcx kehlt. Ueber den Stand der EanalbauDampfkraft und die Erfindung arbeit- ten und über die Verheerungen des Fiesparender Maschinen in gewissem Sinne bers hat derselbe Folgendes zu sagen: für die Menschheit aewesen ist, so lät Die Eompaanie verfügt über horrendt.
sich doch niät verkennen, daß unter der Geldmittel, bezahlt nicht nur die jetzt durch diese Neuerungen verschärften Ar- hohen Lohne alle 14 Tage mit musterbeit aerade die aronen Volksmassen einen hafter Pünktlichkeit, fondern sorat auch
ununterorochen, vemaye Zieveryat aroei- lieroen oayin, wie oieialrer imerone ten. Er gewöhnt sich in Folge dessen von den Bäumen fallen. Nur die Jtaselbst etwas Ä!aschinenart!qes an. Harm- liencr scheinen gegen das Fieber gefeit, losigkeit erscheint ihm als Binderei, aus Die Todten werden in rohen Bretterkisten gelassene Lustigkeit als Frevel gegen den nach den ,ciedhöfen gebracht, keinMensch Anstand. Zeit ist ihm immer Geld, deö folgt, ein seichtes Grab nimmt Sarg um Lbens Ernst schwebt ihm beständig vor Sarg auf und ein paar Zoll Erde werden und dem Vergnügen giebt er sich nur bin, darüder geschaufelt. 15,000 Mann arum neue Krast für die Arbeit zu gewin- beiten jetzt an dem Eanale, die meisten nen. So ist selbst die Belustiauna nur von ihnen find Neaer von Jamaica und
pen in denjenigen Ländern, welche die llch betragen, ziehen sie unwiderstehlich meistentwickelte Industrie haben. Eng- an, über 5000 Arbeiter sind in den letzten land, welches in letzterer Veüebuna noch drei Monaten gestorben, aber 15,000 be-
Vi'venrre'.lOn uiä in in yev: l cvu arviien, ivci&cn in veu nawuKii
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V w v I w -w v v w j I r w w - r - i bannt, daß man die alte Bezeichnung: Monaten 10,000 todt sein, aber nach wie merrv Englaod", für einen Hotm vor werden 15,000 dort arbeiten. Was II O ' ' C m A S ,
anzusehen geneigt tt. Die Erzählungen ich läge, klingt wie Uebertreibung, ,1,1 von den ehemaligen Volksbelustigungen aber nichts als trauriae Wahrheit. in Stadt und Land klinaen wie Saaen Dieselbe Großartigkeit derMittel, über
der Arbeiter heutzutage lesen kann, wir Der Gartenstadt erster Bürgermeister, baben aber ganz vergeffen, ihm etwas zu oer Mayor Jokn Bates,.ein Herr in ben lesen zu geben und rn London aiebt es Achtttgern, bält sich'zurMt ir?New York nicht mehr, als eme öttentliche Bäckerei ,.k idr äaTU nisf nU,n ßrin
t r m' p 1 iUVVluJvvv """" ioren zu lvnnen, roenn ne n iyren i besseren Platz und keine bessere Belusti. mnerungen schwelgen. Wie viel Eingung für ihn gesunden haben, als rn wobner. Nobn. batte eiaentlick LKicaao.
einer Kneipe zu sitzen. Vier zu trinken, Zu schwatzen und zu rauchen." Andere auie eeien sagen uns, wie iraurlg es ist, daß die arbeitenden Classen mcht häuP . t & v . r . . r Ttger oas yeaier vesuwen, thatsächlich sind ihnen indessen so wenige Theater zugänglich, daß sie gar nicht oft gehen können, tfü? die Bequemlichkeit des reichen und aristokratischen Westends giebt es dreißig Theater, für die 3,000,000 Menschen, die außlrhalb dieses alanzvollen KrersiS wohnen, giebt es nur c . 'i,,.,-v So ziemlich derscloe Uebelstand ccsteht in allen Großstädten der Ver.Staaten, mit dem Unterschiede, daß hierzulande nicht einmal der Samstag - Nachmittag freigegeben wird, wie dies in England allgemein geschieht, und daß demzufolge die Sabbathfanattker gera-
dem em verbrechen vegeyen, wenn sie tcn haustrte. Er knüpfte aber bald wiealle öffentlichen Veranüaunaen ainSonn- der aeivinnbrinaen.' ankelsvttKZndun.
tage zu verhindern suchen. Der echten Volksbelustigung muß mit allen Kräften orschuv geienler, uno vor auen Gingen T m W! a L!! aamhi4 vic viymjuni iuyt;üaciuim. werden, d,e der Fanatismus und ein t1iXai Clfv.fi mV ?.r.". f .IXi.ii (.Ln Lti,iiu"'üjv 'iytv vyn.
Zweifelhaft dagegen ist es, ob der Zweck auf dem Wege erreicht werden kann, den man sich in London vorgesteckt hat. Dort soll ein ..Bolksvalast" errichtet werden,
mit Elassenzimnient, Eoneert- und Eonversahonsrauinen, einer .urnanjtait, einer Bücherei und einem Wintergarten, in de,n verschiedene Unterhaltungen zu billigen Preisen geboten werden sollen. Alles das ist sehr schön und wird sich auch ohne Zweifel als ganz nützlich und segensvott erlveisen ; ebenso ist der Plan eniger Nc'w Yorker köchlich zu loben, die am Sonntage gute Eoncerte unentgeltlich . , . . . .-w . f. veranstalten und die .uoeuer mir iyrcn Familien schaarenireisc anziehen. Alles, was darauf abhielt, den" arbeitenden Elassen eine anständige Erholung zu Breien, ist der Anerkennung werth. Jedoch darf nie vergessen werden, daß Almosen, und seien sie noch so großartig, einer ganzen Bevölkerungsschicht oder gar einer )!ation den Geist niebt verleihen können. 5er ecbte Volksbelustigungen beseelen nun. Berkürmna der Arbeitsstunden und Aufbesserung der allgemeinen Let. r-sj. L-Xsi. .t.7-Iv.;.Ti benshaltung sind böchst wahrscheinlich die einigen Mittel, das Volk" wieder zr-:ht-2 5j m " ' j 4 DaS Tumpfsieber in Panama. Ueber 820,000,000 haben die Beam, ten- und Arbeiterwohnunaen, sowie die Hospitäler gekostet, die auf der Landenge von Manama errichtet worden und. Noch vor mehreren Monaten lauteten die Nach rieten über oie dort herrschenden (ue gegenwärtig eine Ernte, welche die aller früheren Jabre an Zabl der Opfer über, trifft. Der Eapitän James Wiltbank von Philadelphia bat über ein Jahr lang die Arbeiten auf einem der Baggerboote geleitet, die dort beschäftigt sind. kürzlich am l-umpsnever erkrann unö i rj , .rr DKix tage na? '43yuroeipt;ta zurucrgefür die erkrankten Arbeiter in wirklich liberaler Weise. Trotzdem ist die Sterblichkcit zur Zeit entsetzlich. Die Männer , , , t1 Mf.il . rri von den framösischen Inseln der Antillen; diese Menschen strömen so schnell zu, wie ihre Vorgänger sterben, die Löhne, die jeht für gewöhnliche Arbeit $3 tagtu. r. .i- l. r: . :v ri.ciix trug ihre Zahl vor drei Monaten, 15,000 beträgt sie heute. Von denen, die jetzt v ...i . k. . : i . ... v..- v. -ixn... welche die Compagnie verfügt, zeigt sich auch in den vielen und durchweg ausge zeichneten Maschinen, die angeschafft 4 V 4 W W Of si .k 4 Im MVAft4AaAW ivv-cnnvuitv uuaivui in u'uuvtivum Weise fördern, aber ein neuer Feind der lahlaran ift vTf ,iSi V tra vtvv viivvu, Mi vv iumMiv ..f.t tr. iJLi.i Dampfschaufel-We:ken hergestellt, jetzt hat diese Strecke nur noch eine Tiefe von Fuß. Das benachbarte Land -drängt und schiebt in Folge seiner lockeren und sumpfigen Beschaffenheit nach und füllt r l r i . , . re I ylerourcy die ausaearaoene treae aumalig wieder aus. ' Nach meiner Ueber Zeugung t nicht anders an eine VollenI kivi j.? rCy..s? ... M? f 4 2 w. i vu vv vuiiui? vuum, ui m vci Weise, daß man die vollendeten Strecken durch eingerammte starke Baumstämme I F .f. 1. 1 rf . .c c f r rr auvr. vas wlro vle o nen eotvi i I . . r cc cti . 4 i. .. V i vermehren uno oie ouenoung nocy uoer oas ayr ytnaus verioaern, ,n welwem wir die Entdeckung der neuen Welt festI riX. t t rv- . . . ' wy veaeyen. eyr rviro nameniilru an dem Uurwitiche der durmcunittllc 400 i - t-i . .. ' j . - yub yeyen erarette aearvenet, weiwe an der Basis einen Umsana von 9 Mei I r . Ct . c ? P tw . r r, v"1 ei oie,en 'roeiren m xen ins ....?," . . . 1. 'f r n ovi ampspsiuge vorireniieye ien ue. yM& I tJf ?f " . cfn. - t ti- r-i r i.wini len, tecyanrier uno ÄUI eyer ver k: einst tf. aa.a ... ' .ii V oienen SI' vis vaov monautcu. I 9tut ?rinnsrunen irc Erinnerungen. K?n. mt ,nn lummen r als athore. ner New Aorker die Schule besucht hat. Es ist eine Freude, den alten Herren zu. r. r?. ; Tr.- c als Du zum ersten Male dabin kamst V' Ganz genau gezählt : 70, d. h. außer der Garnison, die damals m dem Fort lag, das an Stelle des von den Jndia- - nern zerstörten Fort Dearborn am Ein flune des CbicaaoslusseS in den Micki gansee erbaut worden war." Kannst Du Dich noch des alten Boß" Suvdam von New ?)olk erinnern?" Gewlß,ich sehe Um nock, deutlick vor mir. wie er im Jahre' 1812 die Miliz gegen die Engländer führte. Eine stattliche Gestalt mit gepuderter Zopfperücke, hohen Stiefeln, grauen Pantalons und blauem Schwal benschwanze mit goldenen Borden und Kopsen." Jener Krieg machte doch bem großartigen Pclzgeschäfte Astors ein Ende V fircilicb. id) babe damals den alten John Jacob ost geseben, wie er mit Apfelsinen und sonstigen 'Südfrüchgen an und machte seinen ersten groben Schnitt in Grundeigcnthum. Scbon hatte er,damals ein Großhändler, I . s?t t P von ZioNig ieora 1 . .'ano sur ein Butterbrot gekauft, welches zum größten ' rvr . . . ci r. r, t . . l. i ke.i oasounrv zencveiler ouveie uno
I I r -m r -J -m w. . Tl -
1824 kaufte ibm der Staat oieses Land für S200,000 ab." Jawchl und dazu muß man bedenken,.daß damals schon ein Mann, der 820,000 besaß, für einenNabob galt." Das stimmt : weißt Du noch, wie lange wir uns überlegt haben, ob wir zu dem Balle geben sollten, der 1824 Lafavette ju Ehren in der Washington Halle geaeben wurde? Das Billet kostete für einen Herrn und eine Dame S2.00 für Eintritt und Souper. Das war ein Heidengeld dazumal." DaS will ich meinen, kostete doch damals ein großes GlaS besten EognacS 3 Cents. Und bei Gott, daS war ein besierer Stoff, als der. den man heute für 25 Cents den Schluck bekommt."
Bei dem alten guten Cognac fällt mir eine Geschichte ein. Ich stanfr einmal im Washington-Hotel und nahm mit einem Bekannten tinen Schlucks Da trat ein Mann in unscheinbarer, fast ein wenig schäbiger Kleidung ein und fragte den damals allgemein bekannten Wirth Livingston, ob er ein Zimmer bekommen könne. Der Mann trug einen alten Büchsenranzen über die Schulter und dieses ungewöbnlicbe Möbel namentlich trug nicht zur Stattlichkeit seiner Erschei nunz bei. Livingston erwiderte kurz: Für Leute Ihres Schlages Siebt es hier keme Zimmer und überdies ist heute nur ein einziges frei, und das ist für den Präsidenten Adams bestellt." Aber, mein Herr, ich bin ja der Präsident Adams." Livingston war ein gescheuter Kerl, aber damals hat er ein furchtbar dummes Gesicht gemacht. Gieb mir ein wenig Feuer: die Cigarre, die ich da rauche, ist recht aut. aber waS man heutzutage raucht, ist doch alles nichts gegen den Tabak, den damals der alte Lorillard fabricirte. Es war Nyllen canaster, nicht stärker, als meii Heiner Finger, und wurde bei derAar verkauft. Aber ein Geruch war in diesem Tbak, so etwas giebt eS gor nicht mehr." -Nun, es schmeckt uns wohl auch nicht mebr ganz ss zat, wie damals, es ht aber jede Zeit ihr Eigenthümliches und heute ist es im Größen und Ganzen nicht besser, aber auch nicht schlechter, als da mals, wo wir jung waren." Vvm Jnliinde. In einer Fabrik künstlicher Zähne in Utica, St. A., werden taglich L000 Gebisse ,um Preise von tzl.50 per Gebiß fertiggestellt. Unter diesen Um standen sollte bald Utica's Ruhm in jedem Munde sein. Der Achtb. Tom" Ochiltree ist auf Bezahlung von Wohnungsmiethe verklagt worden ; im Westen befinden sich Verschiedene europäische Adlige im Gefänzniß und eine polnische Gräfin ist nun gar eins gewöhnlichen thätlichen Angriffs wegen zu einer ArbeitshauSstrafe verurtbeilt worden. Wenn daS so fort gebt. wenn das Gesetz keinen Respekt vr so hochgestellten ersonlichreiten haben will, dann verlohnt es sich ja gar nicht mehr, ein Hon." oder ein Adliger zu sein. Der Prosvector A.'G. Buttner kam kürzlich auf seinen Wanderungen in Plumas Co., Nev., in eine Gegend, in der der lockere Schnee so hoch lag, daß er bei jedem Schritte bis an die Hüften einsank. Zum Tode erschöpft kam er in eine verlasseneHütte, verschnaufte sich ein wenig und befestigte an seinen Füßen eine alte blecherne Bratpfanne und den Deckel eines großen Kafferols, . die in einer Ecke lagen, mit Draht, den er von einem alten Besen abwickelte. Auf die sen Schneeschuhen kam er dann leicht und sicher über den Schnee. In Seattle im Territorium Washington ist oci der Anlage eines Ka nals eine dreipfündige Kanonenkugel auS der Erde gegraben worden ; das Geschoß rührt .u a5 de.i frühesten Kriegen mit den :id lauern her. Texas bat keine Staats schulden, aber viele seiner Städte beeilen sich, sich so tief als möglich rn 'schulden zu stürzen. . - An. dem Unterrichte im Ci aarrenmacken. der in einer besonder?,, schule in San Francisco ertheilt wird, nehmen zur Zeit 250 Knaben und Mädchen Theil. Die Schule ist in 5 Klaffen getheilt, naven und laschen smd ge trennt und werden von Lehrern resp. Leh rmnen unterrichtet. . D ie M etb odisten fei e rn n5ck sten Herbst das hundertjährize Bestehen ihrer Kirche als einer aeordneten Oraa, nisation in diesem Lande. 1784 aab es in oen 'er. Staaten 15,000 Metho disten, jetzt giebt es 3,993,8Ä). -An einem der lekten (Sann tage quietschte eine Pfeife der Orgel in einer Kirche in Atlanta, Ga., abscheulich. Man sah nach und fand einen todten drosch in der Vfeike. DaS arme TK! ist wahrscheinlich gestorben, weil es die rfi.tz.-- v. c f.l r'j. t ,r,ng? cc fon'ißCK !rena?ors mit anhören mupie. Sr. Iobn Knoblotö. .tt ?ünk? alt, Factor in einer BilderrahmenFabrik in Broeklyn, N. , lebt mit seiner Fa. milie, seiner verw. Schwester, einer Frau iQ ..f. r.: otn..i.A. KjKwm unv iuiri aiuiicr m , cmcrn Hause. Bor ö8 5abren v-scki. r.! Bater von Brooklvn und hat nie wieder etwas von sich hören lassen, eine Mutter mukte sieb damals mit ibrtn hib,i r i - -j-w- w v dern kümmerlich durchschlagen, aber im r . r C L y- . ause oer eir nno vie eute vorwärts gekommen. Am Donnerstag' erhielt Iobn nv- fi. , , v 7 wie epe,a,'e aus Vvfron, er fsue am nächsten age nachmittag 2 Uhr im Großen Eentkal'Babnbofe seinen Bater erwarten. Pünklich stellte der Sohn sich ein und erkannte unter den die Wagen verlassenden Passagieren sofort seinen Vater, den er seit feinem 8 Jahre nicht wieder gesehen hatte. Der Alte hatte Brooklvn blos verlassen, um . für keine Familie ein Permsgen zu erwerben, - hat v:.3 -.rir : r: . . ... vie in viaiijüiHini, : Mjuauen uno Afrika redlich versucht, ist aber arm, wie eine znrchenlnaus, zuruergekeyrt. n dem tvurde er von seiner ganzen Familie Mit osrene Armen ausgenommen, rau Brelm war, als der ater sottging, noch ein Baby. . Bor 4 Wocken wurde ein Kuh deS Farmers Henry Mathews am Flusse Ehattahochee in der Mhe von Strickland Ferrv, Ga., von einem Hunde gebiffen, heffen Tollheit sich später her ausstellte. Die Kub starb unUr d, Anzen der Wasserscheu. D?ei.Kinder
des'Atatthews, welche, ehe der Zustand t-.t t l i v awt r .
der Kuh erkannt wurde, die Milck' der selben getrunkm haben, sind jetzt unter den Symptomen der Wasserscheu erkrankt und liegen schwer krank darnieder. Man nahm bisher an, daß das sogenannte Wuthgift blos schädlich sei, wenn es direct mit dem Blute in Berührung kommt und daß es, wenn es in den Ma.en gelangt, so wenig schädlich sei, lrie das Schlangengift. Mit der Wuthkrankheit ist hochgradiges Fieber verbunden, dieses hat die Milch der Kuh verdorben und aus diesem Grunde sind die Kinder, tvelcke die Milcb aetrunten. erkrankt. Dak die wirkliche Wafferscheü dnrch die Milch uoenragen rooroen, in ourchaus unwahrscheinlich. In der kürzlich abgehaltn nen Oestlichen Eonferenz der bischöflichen Methodistenkirche" hat ein Gerstlicher den Grundsatz ausgestellt, es sollten nur Männer mit anziehendem Aeußern" zum Predigeramte zugelassen werden. Der ehrwürdige Herr hat mit dieser Aeuße rung Staub aufgewirbelt, aber doch eigentlich nichts gethan, als die Katze et was unvorsichtig aus dem Sacke gelassen. r c 's t en , Y l. SVcyon oas ranonicoe recyr var die estimrnung, daß den Klerikern körperliche Gebrechen nicht anhaften sollen. Aber wir sollten weiter doch gekommen sein. Ein Komödiant kann einen Pfarrer lebnn." Die Komödianten schminken sich, stopfen sich aus und helfen sonst der Na tur nach. Unvegrelsiich-ist, warum eme Säule der streitenden Kirche, der 5lan;elbanswurst Talmage, . nicht längst den Komödianten abgelernt hat, sich ein an uehendeö Aeußere zu geben. Auch gegen die Anstellung oder Beibehaltung ältli: cher Geistlicher hat jener methodistische Reverend sich ausgesprochen, weil diese! ben die Gemeinden zu häustg hypnotisi ren oder einschläfern ; gegen den hyfno tisirenden Einfluß eines jungen Geistlien von ansehendem Aeußern hat der err vielleicht weniger einzuwenden. Nicht nur unsere werthen Damen tragen ab und zu falsche Zöpfe, sondern auch das schwer dahin wandelnde Rindvieh trägt falsche Schwänze. In der Stadt Quinct) im Prairiestaate wa ren kürzlich stattliche Kühe zum Verkaufe ausgestellt. Ein junger Deutscher kam nach jenem Hofe und hatte bald seine Auswahl getroffen. Eine Kuh war äußerst nett, glatt, hatte strotzende Euter und einen intelliaenten Ge sichtsausdruck, und zu dem Allen noch einen langen, vollhaarigen Schweif, der ihr besonders gut stand. Was wäre, eine Kuh ohne Schwanz, ohne diese einzige Waffe gegen Fliegen, MoSquitos und Hornissen 1 Der Deutsche kaufte die Kuh und trieb sie heim. Als er am anderen Morgen in den Stall kam, hatte die Kuh keinen Schwanz mehr, sondern nur ein ganz kleines Äümmelchen; die Kuh war vor lauter Scham ganz roth im Gesichte. Der Schwanz fand sich schließlich in der Streu. DerDeutsche lief nach dem Biehhändler, aber dser war verschwunden. Die Kuh hatte mit dem Schwänze alle Freßlust und gute Laune verlsren ; der Deutsche hat ihr den Schwanz wieder an den Stummel ge bunden und seitdem, ist die Kuh wieder 11 r:ül. Wenn falsche Schwänze bei Kühen, haben alsdann ::icht falsche Zdpfc bei unsern Damen ih vsi,'cholygi sche Berechtigung? Vom Vuslaude u s dem Wiener Fr a n lensring erregte am 25. März folgende? Borfall bedeutendes Auffehen. Der der Stadtabtheilung zugetheilte Sicherbeits Wachmann Joses WodeikowSky pellte den arbeitsscheue AnstreichergebllfenJosef Herburger wegen zudringlichen BettelnS xx Rede. Herburger, ein notori scher Bagabund undwegen Wachebelei diaung wiederholt abgestrafter Mensch, beschimpfte den Wachmann, weshalb derselbe ihn für arrctirt erklärte. Der Strolch aber weigerte sich nun, ' dem Wachmann auf das Polizei'Kommissariat zu folgen, und als sich Letzterer anschick te, ihn am Arme zu fassen,' schlug Her burger mit Händen und Füßen wie ein Rasender um sich. Nach minutenlanaem Slingen hatte WodczikowSky den Wioersetzlichen fassen können und mit Hilfe eineS Dienstmannes sollte der Bursche auf daS Stadtcommissariat gebracht werden. Herburger gewann jedoch bald wieder freie . Hand, riß sich Nock, Weste und Hemde vollständig vom. Leibe, und als man sich seiner Person wieder bemächtigt hatte, schrie und tobte er derart, daß Hun derte von' Vorübergehenden herbeiliefen, von denen Viele den Wachmann in der Ausübung seiner Berufspflicht unterstützten. Plötzlich ließ dieser die Anne sin ken und stieß mühsam die Werte hervor : Ich ersticke." Man brachte ihn 'in ein nahes Kaffeehaus und von dort, wo man sich vergeblich bemüht hatte, ihn .zu er frischen, in daS Allgemeine Krankenhaus, wo er binnen Kurzem starb. Ob sein Tod die Folge einer ihm von dem Verhafteten angethanenTücke oder nur der Auftegung und Ueberanstrengung ist, wird wohl die. Leichenöffnung ergeben. urger ist in sicheren Gewahrsam ge- . -'Ueber eine blutige Schlägerei in Hannover theilt der Hann. Cour." Folgende? mit.': Am 1. April, Nacht um 2 Uhr seien zwei Ofsiciere v dem Wiener Cafe auf und ab gegangen und wären dort mit einem .-Göttinger Studenten in Konflikt gerathen ; quf das Ersuchen deS letzteren an den einen Of sicier, ihm die arte zu übergeben, habe dieser verneinend .geantwortet, woraus der Student bemerkte, daß er ihn dann nur als Luft betrachten" könne. Auf Grund dieserAeußerung habe der Officie, sofort seinen Degen gezogen und auf den Swdenten losgeschlagen, so dab vomber gehende Civilisten sich desselben ange nommen und den Ossicier am Schlagen zu bindern versucht hätten. . Jetzt habe auch der zweite Ofsieier von der Waffe Gebrauch gemacht, in diesem Augenblick tun aber auch schon einige. Nachtwachter 'erbeiaenlt, und der Wächter Mülle: mbe gerufen : Stecken Sie den Degen ein, ich darf nicht dulden, daß hier ge schlagen , wird." Kaum habe er diese Worte geäußert, so 'habe auch 'er einen Degenhteb über den Kopf erhaltend es sei iZm jedoch gelungen, sich des OfsieierS zu .ii! ic ot ri . "
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der zweite Officier verbaftct tvordm. Dieser habe sich jedoch in der Großen Packhofstraße freigemacht, sei zum Wiener Cafe zurückgeeilt, habe die dort noch sitzenden Officiere alarmirt, und diese seien dann mit gezogenem Degen dem Transportzuge des ersten Ofsieiers nachgeeilt, hätten diesen in der Kramcrstraße erreicht und sofort mit dem Rufe Unfern Kameraden heraus!" auf die Nachtwächter eingehauen. Letztere hätten sich, unterstützt von dem Publikur.i, wcl ches für die Wächter Partei genommen, zur Wehre gesetzt, dieOfsiciere'scien überwältigt, und einigen derselben der Degen, mit welchem sie um sich g: hauen, entrissen worden ' Inzwischen sn eine starke. Patrouille der Schloßwache, geführt von dem' wachthabenden Ossicier, herangestürmt; letzterer solle zwar gcrufen haben, die Ofsiciere loszulassen, sovann aber, ohne den Erfolg seiner Ausforderung abzuwarten, sofort den Befehl zum Angriff auf die Masse gegeben haben. ' Ein Nachtwächter habe bierbei einen Bajonnetstlch unter das Äuge, ein anderer einen in die Hüste und vor die Brust erhalten, außerdem seien mehrere andere Wächter, ebenso wie auch Civi listen theils mebr, theils weniger schwer durch Schläge ooer Stiche verletzt. - Sodann seien mehrere Wächter, unter ihnen auch der Wachter Müller, welcher trcy des Getümmel den von ihm verhafteten Oisicier zur SblvIwaae geführt, seitens des roachthabenvenOsstciers zu Arresiante.n erklärt und durch Soldaten mit aufSevflanztemWajonnet zum Polizeiburcau geführt ier aber nach Feststellung ihrer Versonalten entlassen worden. Der Pester Lloyo melder, daß in der ersten Maiwoche dieTnippen in den besetzten Provinzen um 5000 Mamr verringert werden sollen, sodaß in Bosnien, der Herzegowina und im Lim gebiete zusammen 29,000 Mann bleiben würden. Diese Truppenverminderung ist theils durch die sehr friedliche Gestalm . ni m r . .. tung ver politischen Äeryattnisse ermoglicht worden, theils aber auch durch die Fertigstellung der entlang der monten?grinischen Grenzen erbautenGruppen von befestigten Wachhäusern, Lager- und Zwifchenposten. Dieses System gestattet die Beherrschung größerer Gebietsabschnitte durch verhältnißmäßig kleinere Tnippenabtheilungen. . Aus Antwerpen, unoe März, wird geschrieben : Die chror?iq ie scandaleuse unserer Stadt ist um ejnen pikanten Fall bereichert worden: (öine dem höchsten Adel angehörende mnge Dame, die schon mehr als einem Cavalier, der sich um ihre Gunst bcworben, einen Korb gegeben, , hat sich von einem italienischen Anstreichergehilfen entführen lassen ! Selbst der Umstand, daß der Entsührer aus dem schönen Jtalien stammt, dürfte hier nicht einmal versöhnend wirken. Bei einer Borstelluna rm hiesigen Circusgebaudc siel kürzlich ein Clown so unglücklich auf den Kopf eines in der ersten Reihe des Zuschauerraumes sitzenden jungen Mannes, daß derselbe einen Schädelbnich erlitt und kaum mit dem Leben davon kommen dürfte; A5ohl als die alte ste Klöpplerin im Erzgebirge kann - gegenwärtig Frau Franziöka Kubn, BaumeisterswittWe in Gottesgab, angesehen werden, welche im 94. Lebensjahre steht, geistiger Frische sich erfreut und. heute noch mit freiem Auge die sogenannte Gimpenspitze klöppelt. Diese bocbbetagte Frau bat 57 Nachkommen (4 Kinder, 21 Enkel, ZI Urenkel und 1 Ur-Urenkel) am Leben. Der französische Gesandte in Tangier hat, wie aus Gibraltar, geschrieben 'wird, einen witksamen Schritt zur Abschaffung der Sklaverei gethan. Er erließ cii Decrct, welches erklärt, daß französische Unterth inen und möslemitische Schützlinas der französiscben Gesandtschaft in Mn'ea künftighin Sklaven weder kaufen, verkaufen, nocy halten. dürfen. DerSklavcnhandel in Tangier scheint wicder ufulebe'n. Von VSMlLM : nach DnvööFNByyNS ' MO. Oebmbev Frenzek, S. W. Ecki Walbington u. Mtridianflr. MtoEtiVt IHIaEIe ! tl$. 87 1 88 Oä DklidNk trcjr. Da größte,schLnfte nud öltest eLokal ia derStüdl Vktklnk Elt Art. fRi( fItt Gits,n vor,üttSk Ltiknva. ICT 1 pacht, eingerichtet Halle ftct Inen, Le ud Prtten ,u, dhaitnng von al l,Eojettn und Versammlungen unter deralen vedingungtn ,ur Verfügung. JOHN BERNHARDT, EiqentbSmer. Camp's cozy Placo ! 476 Ost Washington Straße. Odiger Platz i avj'i SchSnft eingerichtet, und r esitzer delselden wird ftet dafür sorgen, dasj nur di anftändtgsten Bürger der Stadt denselben srequen Ute. Die besten köhtlkiel bet der Sailone, Quart uud Pint , Wholesale Preisen. Po,l und tUardtische. Die ikftk vetränke ftetS an Hand. Vttzttt, aferksae Oedlennug. EMIL CAMPHAÜ8EN, ithaer. Dr. H. S. Cimuin glnim (CI dkd Tttsch tJiT4ta.) W?: k No. 354 Süd Meridian Straße. I!!a.Kaie1t, Ind. Offi . tund, : S- ? Uhr rg.. 1-Z ach. 7- lU)r tendß. Telephsnire ach SeorSe F. orft't Apotheke.
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