Indiana Tribüne, Volume 7, Number 213, Indianapolis, Marion County, 21 April 1884 — Page 2

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Indiana Hriöüne.

Erscheint FägrlkZ, WochenMch u. Sonntags. Ossice: ILO O.MarhlanbSr. V gliche Zrtjüne" kostet durch den rra.r lZ V ,nt, per Qoch, die Sonntag 'Xnbstne" 5 Cent per Woche. Peid zusammen 15 ent. Per Post zugeschickt in Vorauttezahwng 6 rr Zai?. Indianapolis, Ind., 21. April 1834. - I Die nächste Weltausstellung. nässten .Mai wird in London die internationale Ausstellung eröffnet, wel che die Einrichtungen der verschkdensten Völker auf dem Gebiete der öffentlichen Gesundheitspflege zur Anschauung brinaen und für den aeaenwärtiaen Stand

derVolkseniehung Zeugniß ablegen wird. Wie ein aufgescheuchtes Reh floh. die kußEin auf Antrag der New Aorker Gesund- gewohnte Sennorita in ihr Kämmerlein ; ttitsbeöorde ernanntes Comite, welches sie setzte sich auf ihr Kanapee und es war

die Betheiligung der Ver. Staaten an dieser Ausstellung, deren Dauer auf sechs Äkonate berechnet ist, vermitteln soll, ha f.; fi Ij..... vonzen onnerzrag I?lne II? vsiguujj abaebalten und zunächst beschlossen, d:e Ausstellungscommission um Verlanget -, m fi .a V. I rung oer jxit zu Anmeldungen uu Ver. Staaten zu ersuchen. Die Ausstellung wird in dem großattigen Gebäude abgehalten, welches für die FischereiAusstellung in Süd-Kensington errichtet worden ift. Sie wird die NahrungsMittel nd.deren verschiedenartige Zubereitung, die Kleidung, Wohnhäuser, Far ..... r-ri"ii." v i rx:A.vriiraume, jßsaijiauen ver vsiufwciitn Völker, und in ihrer anderen Hauptabthettung Schulhäuser, Lehrmittel, namentlich aber die Industrieschulen und . r - f . veren ilnricylungen umsahen. TW.'Qh S:r s)s1t 5 ff ssunr tfr fnnslÄ. IV V VV IVM1 I 1 . , , htrnm&in Emricktunien auf d n Gebieten der öffentlichen Sanitätspflege . . .1L ' . . . r. i I zufübren. Der bei Weitem arößte Theil des vorhandenen Platzes ist bereits durch Anmeldungen mit Beschlag belegt und hler ist man leider zu spät daran gegan1 .... nr f '?' . bübrntd vertreten sind, ist nicht nur für dlese selbst eine Ehrensache, sondern auch im Interesse der Vollständigkeit der yanzen.Ausstellung unerläßlich. Wir wissen recht wohl, daß in Betreff unseres SaniA. 5 3 r . i CUT) Sm. 3 V. (Om liiisroejcnö nüu; gar iu;ci vcv oi bessemng bedarf, aber ebenso ist es eine Thatsache, daß wir in unseren Großstädten wenigstens einzelne Einrichtungen in zsntntwt ver onenttiazen unoheiNpflege haben, welche diejenigen der euwvÄiscken Städte übertreffen. Auck n?0d cie otls cyuten anlangt, io orau-1 ' i, . , ... 1 . ... , chen unsere chulhaujer und eyrmttlet keinen Vergleich zu. scheuen und im Hand-fertiakeits-Unterrichte sind sehr beachtenswerthe Anfänae aemacht worden. Im findet eme internationale Eonferen, von Wachmännern aus denk Gebiete der öffentlichen Gesundbeitsvfleae statt und das Comite bat die Herren Doctoren Cl'arles F. Chandler und Wolsey Johnson beauftrngt, derselben beizu- . t ' wohnen. Die össentlie Gesundbeitspflege ist rnmlift rmrnx ?V.wm5 .mtn? einer äts wissen Medicinalpolii finden wir zwar jchcki im 15. Jahrhundert, wo in verscb ebenen Städten Aite angestellt würden, die sich um die Gesundheit im Allgemeinen bekümmern sollten, aber New ?ork bnkt ern seit i 71 einen ttesund,

gen, ver Angelegenven cie 'Usmeri?am- ra uno ver mcrnanizuen qauvikeit zu schenken, die ihr gebührt. Daß stadt fertiggestellt ist, seitdem man zwidie Ver. Staaten auf der Ausstelluna ae- schen den beiden Städten so ununterbro-

heitSrath'im neueren Sinne des Wortes, lucven uno eine evensoauung emsuyund der deutsche Reichstag bat erst im ren, die derzeit noch für verschwenderisch November 1875 die Errichtung eines angesehen werden würde. Derartige

.... , ' . 1 i Neichsgesundheitsamtes beschlossen. Am meisten ausaebildet ist da SanitätsPolizeiwesen in England. Dort muß in allen Bezirken, in denen die jährliche Tr i fl f rvvm -t lerottc?leuszmer .jPromlue uoeruelgr, eme locale KeMndbeitsbebörde einaesekt werden. Außerdem erläßt eine besondere . . . . r. m . I Avtdeluna des Ättnitterwm.Z bei dem Ausbmche von Epidemien Anordnungen. sur das ganze Land und bält sich durch & W . m M . I besonders zu diesem Zwecke angestellte Jnspectoren sortwäbrend auf dem Lausenden über die Kesundbeitsverbältnme der einzelnen Districte. 'Daß wir der ! lf!-' T if -I C I vffenliia?en )ciunooeilspsiege eine )er minderilna der Sterblichkeit und der verheerenden Wirkungen der Epidemien bis jetzt sckuzn verdanken, wollen wir freudig anerkennen und der besprochenen Ausstellung mit Interesse folaen, da dieselbe die Eesundheitspolizei mächtig fördern M.M. C I INllß. I Amerikanische Küsse. Der geniale Tecumseh ist zwar Pension nirt, doch wird ibm nichts übrig bleiben, als abermals dem Vaterlande seine Dienste zu weiben, einen Feldzug von weittragender Bedeutung zu unternehmen' und mit einer neuen Waffe eine neue, wenn auch blos friedliche Eroberung zu machen, le neueste Wafte 11t die Windkanone, welche vermittels comprimirter Luft mit Dynamit geladene Patronen schleudert und ohnepur von Dampf kein größeres Geräusch verursachen wird, als wnn em5 eingeschlafene Locomotive bas' letzte Restchen Dampf ausströmen läßt.Mit der Kriegsschildkrötc zusammen wird diese neueste Waffe unsere Küsten uneinji " . ' . . c 1 t neymoar machen, aoer rroyoem meinen. wir diese Waffe nicht. Wir meinen eine - . M ' andere Waffe, die sich allerdings besser zum Angriffe, als zur Vertheidigung eignet: den Kuß. In der Verfügung über diese Waffe ist unser Generallieutnant ebenso sehr em Moltke, als in seinen ttrateaischen Plänen und in seinem uae nach Savannah. Daß der Kuß eine m n r t i c ... '.r. . . Uvan tu, vraucyi räum veiviezen zu roerden. Der Kuß, oder lateinisch : das Mündchen, ist das Aufdrücken der Lippen als Zeichen der Freundschaft und ganz besonderer Hochachtung, und in diesem Sinne unaefährlich, keme Waffe, aber auch das Zeichen der Liebe, und alsdann eine' furchtbar gefährliche Waffe. In keinem' Lande der Welt wird so viel geküßt, als in unserer Schwester Republik Merico, es war bisher aber auck

darnach. Wie der gemüthliche Oestreicher sagt: Küß' die Hand, Euer Gnaden", so sagt der ritterliche Mexikaner : Küß Euer reizendes Füßchen, Sennorita", und er sagt dies, wenn die schmutzigen Strümpfe über die kleinen, aber zerrisicnen Sticfelcttchcn herabhangen. Er küßt dann nicht da5 reizende Lüßchen, sondern den viel reizenderen Mund, jed?ch nur so, wie die Kinder ihren reglemcntsmaßigcn Kuß erhalten. Ein junger amerikanischer Ingenieur falle in einer Familie der mocieanischen Qauvtstadt mit angesehen, wie die rei-

zende Tochter oes Haukes veim 2U)qiece von allen Eavaliürcn aekükt wurde. Er w . ' . . - jZt r rrr p r t facjC sich ein Herz und fragte, ob er sich . r- , . ' . or aua) oic $rcu;cu nehmen ciuyc. vuin, natürlich, wenn's weiter nichts ist", lautete die nmwort. ur sayle oas ucü- . . . . L lie Kind mit dem linken Arme um die Taille, bog mit der Rechten, die sich unte'r dem Kinne strategisch postirt hatte, daS eralühends Gesick ein, wenig nach oben, schaute einen Moment trunken in die unergründlichen Augen und küte. ihr so, sie wußte selbst nicht wie. Seil jenem Abend verzehrt sich nicht ihr Leib, aber ihr Herz, und seit jenem Abend sprer c f? crr I X. cqtn oic Zainen von ;uiciu um hüu von amerikanischen Küssen. Verstärken wir die in der Hauptstadt r ..... T II V L vereus aniveenven uRciuunci miy eine Armee von -Z000Hilfsiruppen unter Anführung des kriegst und kußtüchtigen Tecumseh und wir erobern die Damen der Hauptstadt. Haben wi? sie, so haben wir das Land. Es wird von neuen Va? teikämpfcn in Merico nicht nur telegra pbirt, sondern sogar gemunkelt, lachen T .'. ' r u:i. e.r. -f( wir ourcy jene yricoiic noajion auen Parteikämpfen ein Ende. Der amerika nische Eroberunzskuß wird auch der Frie densku sein. f . . y .- 'e bedrängen Nachbarn. Wiederholt hat in der letzten Zeit dn (Vjt c " f. i t ? cm ' r. . Nachbarreiche ztcmllch glelchgllttg. da wir zu demselben fast gar kerne Bezieyungen unterhielten ; seitdem zedoch die direete Eisenbahn-Verbindung zwischen fTCi V W !!.. rx - i. chen und schnell verkebren kann, als zwischen New Sork und San Francisco, haben die Vorgänge auf der anderen Seite für uns ein sehr großes Interesse. Vor der friedlichen Entwickelung Mericv's (ima4 i? r r. WAT9i4ftvtkM. vu,lül v viv,. vv uujut jyuvvuviu; dung mit jenem Lande sehr viel oder gar nichts werth sein wird. Gegenwärtig, darin stimmen alle Beobachter so ziemncy uoerem, rn mir un eren viaras barn von unserem Standpunkte aus noch verzweifelt wenia anmfanaen. Sie ba- . ..'-.' . ven ielne eoursnine, vie vem anoe m . et r r ... c . r . orwuo leinen uno aroeittn vie: zu unpraktisch, als daß sie einen austauschbaren Ueberschub yervorbring?n könnten, Mit anderen Worten heißt das, daß sie weder etwas zu verkaufen haben, noch iwas kaufen wollen. Indessen könnte sich das alles ändern, wenn nur das Land Zeit hätte, sich rubiq zu entwickeln. Bedürfnie gewöhnt der Mensch sich sehr leicht an : und hat er r.x i.M.ir. .. r r . f r. r . . . n vicielven ern angecvanr, w mu n er ln.der richtigen Weise arbeiten, um sie zu beirledlgcn. Auch die merikanischen Peo nen, die beim Eisenbahn-Bau zu weit Sdenn stl den landesüblichen Löhnen vr,a mai wann, weroen mwi w mal wieder zu ihren früheren' bescheidenen Ansprüchen zurückkehren. Amerikanisches Kapital wird emhelMiiche Arbeitskräfte e i c - v w. -.. mivaizunaen yaoen ,ls,ogar vei ww den" ,n verhältnißmaßlg kurzer Frist Volk W?, die Mexicaner sind aber weder Wilde, noch sind sie auf emer Insel von (tm1t( nttnrt dlt.n slnK . a - u"""' w.v juiv öy sittet und fleißig, aber schauerlich unwis. send und durch herbe Knechwng hündisa) w r.it: w t.fx.:w ., v s:. vrmulyl uno ve iveiven neworoen. i !?bahnen und Telegraphen würden sehr Zneu lcor coanen, wenn ne jxuoii A MM MV M. M M M fY - - t 3 - - - - Mk A M & - - - - M M. l9j vcncung cquucn lvnmen uno 11151 wieo ourcy Revolutionen geuorr wur den. Die Hauptgefahr für den Frieden SUV. .4 V. Aiisi.vrtvVMiItr( trf1 t.v vt uuuvnmn Finanzlage des Landes. Obwohl die Annahmen sich unter der Herrschaft der sortschnttlich-liberalen Partei von Jahr ä11 a9 vergroperi vaoen, uno ue vocy nicht genügend gewesen, um die Zinsen aus. alte Schulden zu tilgen und gleich4AI.il 4t i A ff V AM . AM öUfc uvtwuuug vvijmuyi 'vlanreaeln in dienen, wetme die ? teaie " y w -mww ww-'-jv - rung fürunerlaßlich hielt. Durch großartige öffentliche Unternehmungen wollte man den Fortschritt begünstigen, die allUm.V.?e nlmiaelung yeoen uno mi oer Civilisation zugleich den Wohlstand pei' S".' Zum Theil , st das auch gelungen, aber man hat sich m viel auf einmal zu gemuthet. In Folge dessen ist die Staatskasse so aut wie bankerott. ange Jen vinourcy yleii vie egie ruiig an dem bequemen, aber selbstmördmschen Plane fest, ihre großen Schulden dadurch zu tilgen, daß sie noch größere ZZachte. Der Plan ging aber in die Brüche. Erstlich wollten sich die engli ,a)en muvlyer aus. gar reme unter Handlungen einlassen, und zweitens war es rern unmöglich, von der neuen Anleihe irtt con fsn nnn km r..e . v,wWy, ,uuymc vrr Congreß lm vorigen Jahre genehmigte, I f. . . w WTk .. M nur einen ouar m sremven carr ten Unterzubringen, Durch Erhöhung der Zinsen auf die a.lte und Aufnahme elner neuen Schuld ließ sich also den erleaenveuen mcvr voroeugen, und so verfiel der Finanzminister auf den un glückseligen Gedanken einer MümverI .sFt f'.-Z. CiT).-. A..fli:j.( wn. v 4hh-viuuh uu yuu schlagen und wollte sie dem Publikum zu einem Nennwertbe aushalsen, der zu dem wirklichen Werthe in gar keinem VerHältnisse std. Die Folge davon war die bekannte Nickelrevolution, die wieder damit endete, daß die Regierung nicht l . . m nur vie von iyr selbst verausgabten, sondern auch die von Speculanten in großem Maßstabe nachgemachten Nickelmünzen mit ungeheuerem Verluste wieder einzulöserwungen war.

seitdem ist ein neuer tnamministtt an's Nuder gekommen, der ehemalige Zolleinnehmcr Pena aus Vera Cruz. Dieser hat bald eingesehen, daß es kein anderes Mittel giebt, aus Schulden herauszukommen, als sie zu bezahlen. ObWohl nun in Äkcrico mit Ausnahme deß Grundeigenthums schon sa ziemlich alles besteuert ist.mußte derFinanuninisternoch .'ine neue Steuer ersinnen. Die Einkomniensteuer wollte er nicht anwenden, weil er noch auf diese zurückfallen muß, wenn die einzelnen Provinzen sich nicht mehr durch Zölle acacn einander abschließen

können, und so ließ er denn vom Congrcsze eme Special-Stempelsteuer von 1 bis 15 Procent des Werthes auf aewissc Waaren ausschreiben, wie Getränke, Drogucn, Goldsachcn, Porcellan, Schuhe und Stiefeln, cingemachteFrüchteu.s. w. Es luctt ansanglich, van die Kaufleute dagegen rebellirten, aber das war unwahr und mußte es sein, weil Geschäftsleute uderbaupttelne Ätevolutionare sind und in diesem besonderen Falle die Steuer von den Kaufleuten auf ihre Kunden a? gewälzt werden kann. Gelingt es dei. neuen Finanzminister, der wenigstens das richtige Princip hat, die vorhandenen Schwierigkeiten zu mildern, so kann Meric'o sehr bald einen bedeutenden Aufschwung erfahren. Gin nordatlantisches Kabel. In Kopenhagen beabsichtigen Manne: der Wissenschaft und Capitalien durcl den nordatlantischen Ocean ein untersee isches Kabel zu legen und damit ein Pro ject auszuführen, daS die Geister schor wiederholt und lebhaft beschäftigt hat Daß es durch eine derartige telegraphi sche Verbindung möglich wird, die empfindlichste Lücke in der Kette der meteo rologischen Veobachtungsstationcn auszufüllen, verleiht dem Plane seine hervorragende Bedeutung für die Wissenschaft, sowie für die Schiffahrt. Zwei Jahre nach Vollendung des Ka-. bels zwischen Dover und Calais, alfo b reits vor 32 Jahren und lange, ehe man nur daran dachte, die alte und die neuc Welt mitten durch den Ocean telegraphisch zu verbinden, sprach der Amerika ner Col. Taliaferro PrestonShaffner den Gedanken aus, eine Telegraphenverbindung mit der neuen Welt theils übel Land, theils durch das Meer auf dem Wcge herzustellen, auf dem die alten 3!orsen, oder Nordmänncr oder Normanne, die germanischen Bewohner de? sccrndinaviichen Halbinsel und der Fa-röer,-Sh;tland-und Orlney-Jnseln ihre Fahrten nach dem amerikanischen Contincnte unternommen haben. Der reiche Amerikaner Joseph Croskey ariff den Gedanken mit Begeisterung auf. Am 5. August 1833 wurde das erste Kabel zwischen Europa und Amerika gelegt, am 2. Scptemberzerriß dasselbe. Dieser Fehlschlag verschaffte dem Shaffner'schenProicete neue Bcdeutuna und in den folaen den 8 Jahren wurden verschiedene (Spedltlonen im Interesse desselben unternommen. Am 27. Juli 1866 vollendete das Nie senschiff Great Eastern cndgiltig die Le gunz des Kabels zwischen Valentia in Irland und Heartscontent-Bai rn Neu Fundland. Seit jenem Tage bis vor wenigen Wochen hat man nichts von ei nem Kabel durch den nordatlantischen LZcean gehört. Drei Neisen in den Jahren 1653 bis 1866, die von S hassner, Croskey, dem Erforscher der arctischen Regionen, Dr. Rae, Lieutenant von Zeilau und Dr. Olafson theils auf Eroskel's Kosten, tbeils im Auftrage der köni dänischen Zcegierung unternommen worden sind, haben die Ausführbarkeit des UnternehmenS nackaewiesen, aber Sbassner's ursprünglichen Plan, weil dieser m große unwirthllche und erdmagnetischen Stö nmgen ausgesetzte !candjtreaen lnSAuge faßte, als unzweckmäßig u. folgendeNoute ais vie zwecrmaßlaue ericyemen lauen. Das Kabel läuft von Tburso inScbott land nach Thorshave auf den Faröer Inseln. Äerutiord und Reikiawik an de'. Ost- und Westküste von Island, südlich an Cap Farewell vorüber nach Fortune Bai an der Lawrence Bai, nach Gaspe Haroor und von da m Lande nach Que bec, wo es Anschluß an daS amerikanische Telegraphenststem findet. Im August und in der ersten Hälfte des September bietet das Ei an der grönlandischenIKüs te' dem Legen des Kabels keine unüber wmdllchen Schwierigkettm. ' Die Länge des Kabels wird 3,156 Meilen betragen, aber die längste Strecke, die ohne Unterbrechung aus dem Meeresboden ruht, wird nicht ganz 900 Meilen sein. Aus diesem Grunde wird das Kabel wesentlich schneller arbeiten, als , , n . r r vie rransallanliicyen, ununkervrocyenen Verbindungen. Der Zeit'Unterfchied an den Endpunkten des Kabels betragt Stunden 31 Minuten. Derselbe Vortheil des wiederholten Wechsels zwischen Landc tr rt . r pi t t ri . uno ce-elegrapyen ,n aus Die örvsten frage von vortheilhastem Einflüsse, ver mindert die Wahrscheinlichkeit eintreten der Unfälle, erleichtert die Reparatur etwa vorkommender Beschädigungen und schließt die Möglichkeit aus, daßdie Ver bindung jemals auf der ganzen Linie nicht benutzt werden kann. , Was die Wichtigkeit einer Beobach tungsstation im nordatlantischen Ocean anlangt, so' hat schon der Gründer deS ... ' r 'rjt rvri!i..A3 v oaniicyen meieorvivgiimen sniuiu9 unv i .. r. ' ri t r rw r verkyopser oer jyncyronislijcyen aoel len.d.b. der Takeln, auf denen die Nesul täte gleichzeitiger Beobachtungen meteo- . r,t 'cf ..e ' . 'jl.! r v! roiogicyer Vorgänge ausgegenei nnv, Capt. Hoffmeyer, darauf aufmerksam gemacht, daß sich über diesem Oceane die wichtigsten atmosphärischen Störungen ..' I c ? n r. c . r . ... .. . c . entwickeln uno van ncy oaycr eine oorr befindliche Beobachtungsstation wabr scheinlich als die für die Meteorologie und die Schiffahrt wichtigste Station auf der ganzen iLroe erweisen wird. ' Die Schwierigkeiten der Legung des Submarinkabels werden voraussichtlich sehr gering sein ; durch zahlreiche auf den -Ji CO.If 3- rn r,' r erwaynlen eiien ausgesuyrle diesen Messungen ist festaestellt,dan sich Zwischen der Ostkiiste von Grönland und Island ein sogenanntes transatlantisches Tele-graPhen-Plateau befindet das 'sich . nur r" r crr 0c i ori r r i . uaven unrer zvaner venuoet und mit dem Plateau zwischen Island uno 'ceusundland außerordentliche Aehn lichkeit hat. Ebenso günstig ist die Be ichaffenheit des Meeresbodens zwischen

Jölano und dcr schottischen Küste. In Kopenhagen legt die Geschäftswelt das größte Interesse für sofortige Ausführung des Unternehmens an den Tag.

Wappen. Adelige Wappen auf den Kutschen schlügen der New Aorker Emporkömmlinge find ein alter Schwindel. Gegenwärtig giebt es aber tausendc und aber taufende von Narren und Närrinnen in der Metropole, die auch auf ihrem BriefPapier und ihrenEouvcrtsWappcn anbringen lassen. Einzelne Familien haben eine Art Entschuldigung hierfür, indem sie ihre Abkunft von europäischen adeligen Familien nachweisen können. Auch nur den Schein eines Rechts, m unserem freien Lande den Adel und decn Attnbute zu führen, giebt es nün zwar eigentlich nicht, aber selbstverständlich hat in einem freien Lande Jeder das Recht, sich zu blamiren. Reizend ist die Dummheit, die sich bei der Auswahl der Wappen geltend macht. Manche suchen m einem Wappenbuche nach einem Namen, der dem ihrigen am meisten ähnelt und legen sich das betreffende Wappen zu. Andere richten fich bei der Auswahl nach dem möglichst stattlichen Ausseben des Wavpens. Zum Wappen aebört natürlich die Krone. Als im 12. HabrbUndert die Mode der Wappen, damals eine hera'tdische Bilderschrift, an welcher der Eingeweihte die in Rüstungen steckenden Ritte? und Dienstmannen erkannte, im europäischen Abendlande aufkam, führten nur wirkliche Souveräne in oder über dem Wappen eine Krone ; die Geschlechter des niederen Adels führten emen Helm. Gegen Mitte deS 17. Jahrhunderts trat die Krone allgemein an Stelle des Helms . ? . T t , V. O uno in eucyiano, ngiano uno xjranireich unterschied man nach der Anzahl der Spitzen oder Zinken der Kronen den adeligen Rang der Familien, alw Herren von, Freiherren, Barone, Grafen, Marquis, Sir's, Lords u. f. w. Unsere New Aorker Wappen - Na: ren lassen an ihren Kronen so viele Spitzen, Reichsüpfel und sonstigen Plunder anbringen. als ob sie gleichzeitig Kaiser, Könige, Päpste und Vertreter sämmtlicher Spiel arten des mittlereil und niederen Adels wären. Sie haben keine Ahnung davon, daß der Adel Europas wenigstens so klug ist, die Entstehung und Bedeutung der Wappen zu kennen. Vom Anlande. Die 73jährige Frau Locke in Jiochester, N. H., hat sich kürzlich ivegcn unerträglicher Zahnschmerzen ihre 28 Zähne auf einen Sitz ausziehen lassen. New H a v e n. C o nn., w u rden drei Junggesellen zu Preisrichtern auf einer ,.Vaby"-Ausstellung ernannt. Die Entscheidungen dieser doch gewiß nicht sachvcrständigen Richter mögen nett ausgefallen sein! Die Fisch ere i-Commissärc des Staates New Hampshire sind mit der Aussetzung von 125,000 jungen Lachsforellen, 120,000 dito Lachsen und 80,000 dito lachsähnlichen Fischen aus dem Superior beschäftigt. Das Denkmal für unsere im Kriege gefallenen Soldaten und Seeleute, welches am 4. Juli d. I. in Auf falo, N. Z)., enthüllt wird, ist 81 Fuß doch. Die Statue ist 22 Fuß hoch und hat 550,000 gekostet. Die Ver. Staaten besitzen 14mal so diel Mcilen Eisenbahn als Canada, wlcbes 8 805 Meilen in Betrieb hat. Die Netto Cinnahmen der letzteren betrugen im vor. I. 83,552,923 oder etwas über den 40. Theil der NettoEinnahiien der Eisenbahnen unseres Laidcs Z n B .1 j b 1 u g 1 0 n sind der Privatd.'teciiv l.der iniö der Polizeidetectiv McDevitl, welche im Complotte mit professionellen Einbrechern das BundesSchatzamt zu berauben versuchten, die Äetropolitanbank aber um einen großen Betrag in Bonds mittels Einbruchs bestahlen, freigesprochen worden. Flinder hatte die Bonds geqen eine Summe von s5,000, die seiner Angabe nach zur Wiedererlangung derselben nothwendig war, zurückgegeben und von den S5,000 L3,000 unter seine Gefährten bei dem Diebstahle vertheilt, b2,000 für sich behalten und sich von der Bank für seine Dienste nur den bescheidenen Betrag von S100 bezahlen lassen. Richter Wylie, vor dem auch dieProcesse gegen dieStern-Routen-Halunken geführt worden sind, hatte die Geschworenen so instruirt, daß diese das freisprechende Verdict abgaben, ohne ihre Plätze zu verlassen. Herr James Barker in Nitchie Co. ist ein Geistlicher, der seinen Gemeindealiedern Einiges" zu Liebe thut. Dieser Tage hatte er sich im Hause deS Farmers Stewart einczefunden, um dessen Tochter Flora mit ihrem Vräutigam ehelicy zu vereinen. Die Braut sah reizend aus unter dem Kranze von Orangeblütben und mit dem wallenden Schleler. Alles war fix und fertig, die Gäste waren vollzahlia erschienen und nur der Bräutigam fehlte. Statt seiner kam ein Absagebrief. Der Herr Pastor ward nachdenklich. Wie wäre es, fagte er endlich , mit Salbung und Würde, wie wäre es, Jungfrau Flora, wenn Sie mich nahmen? Mein Einkommen beträgt zwar blos 5400 Fixum, aber dazu kommen noch die Accidentien." Flora war's zufrieden und der Alte kutschirte das Paar nach Parkersburg, wo es getraut wurde. Die Gäste erhielten einstweilen einen Lunch, aber nach der Rück kehr der Neuvermählten ging es an den Hochzeits schmaus. Die von der vorjahrigen Lcgislatur des Staates New-L)ork eingesetzte dreiköpfige Eisenbahn-Commisfion, welche die durch den Staat laufenden Eisenbahnen überwachen, Reformen vorschlagen, Gesetzentwürfe einreichen und begutachten soll, hat soeben nach einjährigem Kreisen der gegenwärtigen Legislatur empfohlen, zu verordnen, daß die Frachtraten ' ohne Rücksicht darauf, ob Producenten alle ihre Erzeugnisse durch die Bahnen oder zum Theile auf den 5taatskanälen befördern, gleichmäßig festgesetzt werden sollen, und daß alle i5rachtansätze veröffentlicht werden müsfen. Alle andre Gesetzgebung in dieser Hinsicht soll so lange verschoben werden, als sich nicht herausstellt, daß die ComvLgnienaus ihrem eigenen hon pjaisir

für dierfordcrlichen Reformen nicht forgen..Wcnig mit Liebe, wieder einmal ein Mäuschen, das der Berg geboren hat. Einen Kinderraub am hellen lichten Tage hat am Mittwoch der 37jährige Henry Reilly, Capitän des Canalboots No. 2 von der Delaware & Nacitan-Linie, in Jersey City auszuführen versucht. Bier Mädchen von 8 bis 10 Jahren, Kinder armer Leute, belustigten sich am Spätnachmittage auf der Straße mit Scilspringcn. Skcilly gesellte sich zu den Kindern und' versprach Annic Andrew und Clara Quick

je 25 Cents, Berge von Candy undSteinkohlen, soviel sie in ihren Körben unterbringen könnten, wenn sie mit ihm nach dem Dock und auf sein Boot 'kommen würden. Die armen Kinder hatten die Körbe bei sich, in welche sie die Kohlen aussammeln, die bei dem Ausladen der Boote daneben fallen. Die kleinen Mädchen reizten die verführerischen Versprechungen, sie lachten und waren unentschlossen. Der Schurke faßte sie bei den Armen und zog sie mit sich fort. Die beiden anderen Kinder, Mamie Cleary und Minnie Fees liefen in die benachKarten Wohnungen der Eltern ihrer Freundinnen und theilten deren Müttern mit, was vorgefallen sei. Beide Frauen eilten demSchurken nach, der scineSchritte verdoppelte, riefen Mörder", der Kerl wurde aufgehalten und. die Frauen schlugen ihm in's Gesicht. Ein paar Männer kanien hinzu und der Kinderfreund wurde nach der Centralstation gebracht. Hängt den Hund!" tönte es aus der Menge, die ihn begleitete. Reilly erklärte vor dem Polizeibeamten sehr kaltblütig, er habe nichts Unrechtes beabsichtigt, er habe kleine Mädchen gern und den beiden Kindern eine Freude machen wollen. Es wird kaum möglich sein, dem Schurken die verbrecherische Absicht,die ihn unzweifelhaft geleitet hat, nachzuweisen. Ein anschauliches Bild der Art und Weise, wie in unserem Flottendepartement gearbeitet wird, liefert die 9c j). Sun"'. Im Arooklyncr KriegsHafen laa seit niedreren Taaen ein alter mit Bauhol; befrachteter Schconer, um auöaeladcn w werden. EndliÄ batte inan zwei Aufscher, zwölf Arbeiter, eine ?!i'Nisn.is:Ni' tittV tnci sTi.nistfi;r j v v tutitiyivtv der Arbeit geschickt. Ein Mann besorgte die Maschine, ein andcrcr hielt das Krahnentau, und drei sahen dcn Beiden zu. Ein ölufseher überwachte die Leute. Auf dem Schooncr befand sich ein Mann, welcher dasKrabnentail um eincnStamm schlang ; einer reichte es ihm vom Deck aus und ein Dritter sah zu. Ein Aufsehcr überwachte diese' Drei. Endlich rief der Mann im Schiffsraum fertig". Der, welche? am Deck stand, bcnachrichtigte den neben ihm stehenden Aufseher, dieser rief es seinem a;n Ufer stehenden Kollegen pi, welcher den ihn umstehenden vier müßigen Arbeitern das Zeichen gab ; einer davon überbrachte den Befehl an den Maschinisten, dieser ließ seine Maschine schnurren, und ein Baumstamm lieg aus dettl chooner empor, wann chrieen Alle oho !" man ließ die A!amine rückwärts arbeiten, der Stamm sank wieder, kam aber endlicb wieder emvor und erreichte das Ufer. Dort stan1... crn oen oici jjiann vz einem ianilyiergespann, und eine halbe Stunde später war der Stamm aufgeladen. Die Maulthiere würden sofort davon gefahren sein, aber der Aufseher unterhielt sich gerade mit seinem College und gab erst nach zehn Minuten den Befehl. In sieben Stunden waren bereits sechs Stämme ausgeladen. Vom Auslande. Eine Enaländerin hat - -- - , - bei der französischen Regierung um die weneymlgung zur iLroauung eines dem Buddha - Dienst geweihten Tempels in Paris nachgesucht. Sie beabsichtigt in demselben eine Vronze-Statue des indiscken Gottes in aröüerem Maßstabe aufzustellen, und die Pforten des neuen Gotteshauses den Anhängern dieser Reliaion oder denen, die es zu werden wünschen, weit zu öffnen. Der Buddhismus ist übrigens keine ganz bequeme Religion. Es ist dies übrigens nicht das erste Mal, daß ein solcher Antrag an die 3legierung berantritt. Wäbrend der Ausstelluna erbat sich ein Rajah, der sich in Paris himmlisch amüsirte, aber doch nicht recht ST . . P . oyne seine ous otlesvereynlng ferng werden konnte, bei der französischen Rec nt s..c.i.r Kavelle. Aus Agram in Croatien wird unter'm S. März geschrieben: Vorgestern gab es wieder einen denk'.oürdigen Tag in der Culturgeschichte Croatiens, einen Tag, der in allen nationalen Geschichtswerken zinzioöcrroth angcstrichen werden muß. Die erlauchte Gesellschaft der bürgerlichen Schicßstätte hielt nämlich ihre diesjährige Generalvcrfammlung ab, in den Verlauf auch die Verpachtung der 3testauration erörtert wurde. Die Anträge wurden genehmigt, jedoch mit dem von einem in Europa leider noch unbekannten Professor eingebrachten, vom Mzgistratsrath Dezelic und dem Chef-Redacteur der Sloboda" warm unterstützten Antrag : die Dlrection habe den Wirth und Kettner bei. Annähme des Vertrages anzuweisen, sich der deutschen Sprache im Verkehr mit den Gästen niemals zu bedienen. Einem Mitgliede, das als Schwabe" geltend machte, daß es nur deutsch könne, wurde mitleidsvoll bedeutet, daß mit solchen erbarmungswürdigen Geschöpfen ausnahmswcise auch deutsch verkehrt werden könne. Die Mormonen Apostel, welche seit einiger Zeit Deutschland als Arbeitsfeld" erkoren haben, scheinen wie deutsche Blätter melden in der Metropol: der Intelligenz nicht fruchtlos gewirkt zu haben, da eine Anzahl von Familien sich entschlossen hat. Deutschland dcn Rücken zu kehren und nach Utah oder Great Saltlake City überzusiedeln. Dieselben gehören den niederen Bildungskreisen an und haben meist in bedrängten Verhältnissen gelebt. Sie Hoffen, daß in Neu Jerusalem" ein Leben wie im Himmel sein und der Jordan", welcher in den großen Salzsee" mündet, von Milch und Honig überströmen wird. In Hamburg ist eineigenesSchiff ae-

gierung vie seneymigung zur .'illsneilung feines in einem Koffer mitgebrachten Privat -R'ise-Götzen in einer kleinen

mmrer, weites im in scc stechen und nur Neubekehrte" aus den verschiedenen Gauen des Reiches aufnehmen wird. Wie übrigens eine Unterhaltung mit den Profclytcn" zeigt, sind diesclben in ziemlichem Grade fanatisirt, sprechen viel von Strafen, welche über die Menschheit, soweit sie dem Mormonenthum nicht angehört, in nicht zu ferner Zeit vom göttlichen Zorn verhängt werden dürften, von der den Heiligen des jüngsten Tages" in Aussicht stehenden Glückseligkeit und werfen außerdem mit

zahlreichen, nicht immer richtig verstandenen Bivel-titaten um sich. In Rußland soll nach Mittheilungen polnischer Blätter eine eigenthümliche Entdeckung gemacht worden sein. Es soll erwiesen sein, daß Sudeikin, der bei einer 3!azzia auf Nihilistcn ermordet ivurde, sich hinter dem Rücken der Polizei eine gewaltige, über ganz Rußland ausgedehnte Organisation von Geheimagenten geschaffen habe. Zu der Zinerncorrespondenz mit denselben habe er sich der verschiedensten Schlüssel bedient, deren Verlust der Regierung jetzt die Möglichkeit raube, die Mitglieder der Organisation kennen zu lernen. B:e Erregung sei gewachsen bei der Entdeklung, daß Sudeikin selbst ein gefährlicher Demagog geworden fei ; in seinen Memoiren habe man u. A.' den Satz gefunden, er wäre glücklich, wenn er den ganzen Adel ausrotten könnte. Der Gewährsmann des polnischen Blattes fügt noch hinzu, daß jetzt eine umfassende Untersuchung im Gange sei behufs Entdekkung der versönlichen Agenten Sudeikin's. Wie man daraus ersieht, sind die Polizei und deren Maßnahmen nicht geeignet, dem Nihilismus in Rußland ein Ende zu machen. n 0 n a c 0 crregr so lgendes Ercigniß große Sensation : Seit einigen Monaten bewohnte eine unbekannte Dame niit einem 2jährigcn Kinde die Villa Clementine. Sie war nur unter dem Namen die Gräfin" bekannt, ihren wahren Namen und Stand wußte 9!icmand. Jedoch flüsterte man sich zu, daß dieselbe die Gattin eines deutschen hochgestellten Adeligen wäre imd daß nur die Leidenschaft für's Spiel sie nach Monaco brachte, wo sie taglich große Summcn setzte, in der letzten Zeit sogar mit fortwährendem Verluste. Eines Morgcns fanden sie ihre Diener auf dem Fußboden ihres Schlafzimmers mit durchschnittcner Kehle, während das Kind erdrosselt auf dem Bette lag und zwar von den Händen der Akuttcr, deren Finger deutliche Spuren an: Halse des Kindes hinterließen. Man glaubt, daß der pekuniäre Verlust am Spieltische die Unbekannte zu diesem grausigen Ende trieb. Auf waö alles n i ch t die Berliner Schwindler fallen, erzählt daS Verl. Tagbl." Eine in der Krankfurter Allee wohnhafte Arbeiterfrau S. suchte durch eine Zeitungsannonce eine Stellung für ihre Tochter. Auf Grund dieser Annonce erschien b ihr ein Herr, welcher sich als Hausarzt der angeblich Victoriastraße 31 wohnhaften Gräfin v. Wintcrfcld vorstellte und angab, von der Frau Gräfin beauftragt zu sein, die Tochter, welche sie als Hausmädchen an nehmen wolle, auf. ihren Gesundheitszustand zu untersuchen. Er führte auch die Untersuchung des Mädchens in Gegen wart der Mutter sofort aus und äußerte sich sehr befriedigend über die körperliche Entwickelung desselben. Für dse Un tersuchung forderte der Herr Doktor 3 Mark, welche Frau S. jedoch nicht bezahlte, weil sie meinte, daß dies doch wohl Sache der ?vrau Gräsin wäre. Als Frau S. am anderen Tage ihre Tochter der Gräsin vorstellen wollte, war Letztere unter der angegebenen Adresse nicht zu finden. DcrBauunternehmerWehne? aus Elbcrfc!d,wclchcr am Eisenbahnanschnitt Wichlinghauscn die Spreng' arbeiten übernommen, hatte, wie man aus Barmen meldet, mehrere TytZainitpatro.ien in du' Hinteren Taschen seines Recke gc steckt und sich dann, um Kaffee zu trinken, in eine dortige Restauration begeben. Kaum hatte a sich gesetzt, als eine furchtbare Detonation erfolgte und W., in zwei Theile zerrissen, zu Boden stürzte. Glücklicherweise ioar zur Zeit der Erplosion nur ein kleines Mädchen von ;wölf fahren hinter dem Band in der Restauration anwesend, welches durch einige Glassplitter leicht am Arm verwundct ivurdi.'. Im Lokal waren sämmt lichc Fenster, Gläser 2c. zertrümmert. Merk:oüid igerwe ise war ein Kanarien Vogel in seinem nahe der Decke hängenden Käfiq völlig unvclseht geblieben. V, VSWSM - nach FUMemaMMS KSO. Gebrüöer Frenzel, S. 23. Eckk Washington u, Miridianslr. Mozart alle l 0. 57 & 39 Tnd Telaknttt Straße. Dak größte,schSnsie und LltesteLokal in derStadt Getränk aller Trt. rcit fall 6ttitn vonUeUch Bedienung. y Di rkachrvoll eingerichtete Hlle steht er inen, Logen und Privaten ur ÄbhaUung von äl len, Eon,ett und ersammtm'gen unter ttberalen Bedingungen zur Verfügung. JOHN I3ICKJVIIK,rrr, Eigenthümer. Canip'8 eozy Placo ! 476 Ost Washington Straße. Obiger Platz t aus' Schönst ingerichtet, und m. r i.iNILäm . k t - m v . t vrr zxiiftr irivrn wio ici vajui sorgen, vag nur die anständigsten Bürger der Ltidt denseiven frequen itren. Die b'ften Wdikie bet der Gallone, ftuart ud Pint ,u Whvlesal Preisen. Pool und illardtisch. Die besten Oeträuke stet? an Hand. Yromptr, ansaerksaue Bedienung. e:m:iii, CAiPiiiVUsraiv, tlnlhüar.

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