Indiana Tribüne, Volume 7, Number 211, Indianapolis, Marion County, 19 April 1884 — Page 2
Indiana Hriöüne. Ersch eint FägttH, WöcheniNH . Sonntags.
Offlce: 12l)O.Marvlandstr i.tZöttche .Iriiüne-tet durch den Trar IZ Kents xer Woche, d:e Sonntag ,.Tndüne 5ni per Woche. Veid ,usamn IS 5ni3. tt Post ,ugesch:ckt in BorauSbezahlung 16 per Iah?. Indianapolis, Ind., 19. Sfyril 1834. Veinahc reisefertig. Seit Jahren hat im Broollmicr Schisisbauhose lern so gcscyastlgc xvwn und Treiben gchcrrscht, als jctzt. Irachtwagen von allen Größen und Formen warten in langen Reihen auf Abfertigung und fleißige Hände rühren sich an allen Ecken und Enden in Hof und Gebäuden. Die Wagen bringen die verschiedensten Gegenstände für die Ausrüstung der Erpedition, die Greely und seine Gefährten aus dem arktischen Eise heimzubolen bestimmt ist. An den Dampfern Bear" und Thetis" werden alle die Vorrichtungen angebracht, welche nach den zahlreichen Erfahrungen der letzten Jahre die größtmögliche Sicherheit der Schiffe im nördlichen Eismeere verbiß gen oder wenigstens versprechen. 23fo fen wir einen Blick in da) Lagerhaus! Im Erdgeschosse lagern ganze Berge und Listen die von eisernen Reifen umschlossen, und mit Fleisch, Früchten, Gemüsen, kurz mit Nahrungsmitteln der mannigfaltigsten Arten angefüllt sind : mit dem zerkleinerten und mit Talg vermischten Fleische, da) den Namen Pemmican führt, mit Austern, die besonders .sorgfäftig eingemacht wurden, mit conservirten Kartoffeln, bis zu den verschiedensten Dicksästen und Effenzcn. Jedes Faß und jede Kiste trägt in deutliche? Aufschrift den Namen des Schiffes, für wel-! chcs es bestimmt ist, Art und Quantität des Inhalts und die Worte: Erstes Jahr" oder Zweites Jahr". . Für zwei Jahre ist die Erpedition bestimmt, jene Aufschriften bezeichnen die Jahre des Verbrauchs, die Vorräthe wurden aber so reichlich bcmeffen, dak, wenn die Schiffe Greely und seine Gefährten frühzeitig finde und die Schiffe dann erst in drei Jahren zurückkehren sollten, doch kein Ä!angel aus denselben eintreten würde. Der Werth aller angeschafften Vorräthe und Ausrüstungsgegcnstände belauft sich auf ungefähr 8200,000. Im oberen Stockwerke des Lagerhaus ses befinden sich die Kleider: kurze wollcnc Socken, lange rothwollene Stornipfe, -lange dicke Oberstrümpfe, Stiefeln, mit Seehundsfell gefüttert und L.ammfell besetzt,deren weite Schäfte die Beinklcider aus N'cnnthierfell ausnehmen und dann fest zugeknöpft werden. ' Für den Gebrauch auf dem Eise ist ein Theil der Stiefeln mit dicken Gummisohlen Versehen, aus denen Stablstifte ber'orragen. Diese Sotten sind 13 Zoll lang und 5 Zoll breit. Die Röcke aus Rennthicrfell sind nach Art der Manneshemden gcschnitten und haben auf Brust und Rükken, ähnlich wie die Mousen der Ehinesen, Schlitze und breite Klappen, die mittels Knöpsen befestigt werden. An den Röcken sind Kaputzen befest iar, die Kopf und einen Theil des Gesichts schützen und unter dem Kinne zugeknöpft werden. Wer an einem unserer Wintertage derartige Beiiikleide,' und ö!ock fünf Minuten am Leibe bat, glaubt sich in einem türkischen Bade zu befinden. Das Unterzeug unterscheidet sich von dem gewohnlichen nur durch die Stärke der Stoffe und die Feinheit der verwendeten Wolle. Die Schlafsäcke babm das Ausseben niedriger Särge, sind aus Renn thierfell angefertigt, der Schlitz an der Seite, durch welchen der Seemann hineinkriecht, wird durch eine Klappe und Knöpfe verschlossen ; die zum Athmen bestimmte Oessnunz kann ebenfalls durch eine Klappe verengert und erweitert werden ; bei den Schlafsäcken befinden sich die Haare inwendig, bei den Beinklcidern und Nocken auswendig. Diese verschiedenen Kleider und Säcke werden in große Bündel verpackt, die mit Oc!.ruch umgeben und dann einem hydraulischen Drucke unterworfen werden,' der sie bis aus ein Viertel ihrer Größe zusammenpreßt. Dann werden die mit Aai?deisen umschnürten Bündel in Ccgelleinwand genäht, letztere wird durck' einen Anstrich mit Bleiwcis; und Del wasserdicht gemacht und auf jedem Collo wird der Inhalt, das Schiff, für das es bestimmt ist und das Jahr der Verwendung notirt. In der Werkstatt für Boote werden die großen Boote für den Walfiscbfang und die kleineren Boote soeben vollendet. Jenren belttlts Ports desselben über das Eis angefertigt. Zwei Fllß über die Bootswände erheben sich Zepter oder eisern: Stuben, an denen Segellcinwand jrn Sckuke für. die . . J ' 2iuiiiiUMTi ve,cuigl wcrocn rann, idj Masten führen drcieckiae. leicht ban tirendc Segel. Diese Masten können am Lande oder auf dem Eise als Träger bei Zeltleinwand verwendet werden. Die kleineren Boote haben nur je einen Mast. Reben den gcwöhnlicl'cn, mit besonderer Sorgfalt gearbeiteten 3!udern befinden sich noch kurze, dicke Ruder zum Zerschlagen kleinerer Eismassen in den Booten. Die Schlitten sind so eingerichtet, daß jedes Ende als Vorder- oder Hintertheil gebraucht werden kann, aus gebogenem tzyckoriholze angefertigt, mit Eisen beschlagen und 10 Fuß lang, 2 F. breit und 1 F. hoch. Die Eissägcn sind 10 bls 20 fr. lang und Zoll breit, du Zähne sind 2 Z. lang, die Griffe sind sc eingerichtet, daß l Mann gleichzeitig an denselben arbeiten können. 'Zur Zer störuna größerer Eisfelder, die das Schiff einzuschließen drohen, dienen Pztronen aus Schießbaumwolle, 21 Zoll lang, 3h Z. in s Gevierte, mit denen ein Raum von 500 F. L. und 60 F. Ar. in Zwischenräumen, die je nach der Stärkt des Eises verschieden sind, in wenigen Minuten belegt werden kann. Äüttcli Drähten und eines elektrischen Apparates wird die Ervlonon bewirkt. Be.
oes cyin erhalt 2 Boote von je 2H Fup Länge und I von je 21 F. Lanze. Für jedes Boot werden ilnfen brfmU TrsnS-
lannttlw irerocn aup.er diesen Regierungsschincn auch noch Walfahrer nach VrcelevZ forschen, da der Eongres; fm die Auffindung desselben eine Belobnirncj von 25,000 auszcsctzthat. Der Sciircckcn von Florida. Endlich hat auch den verruchtesten Desperado des ganzen Südens sein Scbicksa! erreicht. Ralph Willinghan von Kisstm:e, Fla., besitzt die gröstte Bicbberden in diesem Staate, hat in da Wildnis) verschiedene Blockhäuser, die ci zu kleinen Festungen eingerichtet hat unfc oerwabrt in solchen ganze Fäffer sparn ftfer Dublonen. Fünf der blutigster Morde sind ibm nachgewiesen, der Ber. dacht vieler andrer lastet auf ihm, seil Jahren hat der Staat eine AelohnunZ von 82,500 auf seine Einbringung todt
oder lebendig gesetzt, aber seine Mieten kraft, Vorsicht, sowie seine und seine! Leute vortreffliche Bewaffnung ließ ihn bisher jeder Verfolgung spotten. die Seen befährt. Pearce lud den gz-. nrcktten Verbrecber u einer Flaschk Wem ein, kam trotz seiner Höflichkeit ii, Streit uwt cern eperado, ctel.tr zog einen Tolch, wurde aber nach blutigem K.imuse von de::i zkavitätt und vier MäN' nern von deffen Mannschaft entwaffnet und gefesselt. Sein Schwager und Begleiter Steddina 'arker wollte ihm zu Hilfe eilen, wrde aber ebenfalls übcr wältigt. Pearce hat Beide an die Bebörde in otifjuntt ausgeliefert. Äillingham prahlt da,.'.it, seine Dublonen toür den ibm in u:r;cr Zeit die Freiheit verschiffen, i'.r die B.'oölkerung des südli chen 'lori?.! du nicht dulden, daß der Kick" Schift. d:r a!:re lader Schrch ken d -r '..!'.c zen-ewn Un M&d;(i des Ges lichLvit. Frankrelcl, und (5hina. Kabelnachrichten zufolge haben die Franzosen auch Hong-Hoa eingenommen, die letzte wichtige Festung, die zu deu Vertheidiaunasostcm des Tonkin-Delta's gebort. Wie ein Blick auf die Karte ' . c i , cti '...(. ' zeigr, war oie innarme von aninn, Sontav und Hong'Hoa durchaus notl wendig, um die Franzosen zur Beslyergreifunz von dein unteren Laufe des Notben Flusses oder Sonakoi xu hä'abb gen. Solange sie diese Festungen nicht hatten, waren sie niemals gegen lngrisfe von 3!orden he? sicher. Jetzt dagegen werden sie sich darauf beschränken können, ihren Besitzstand in Tonkin und in den jZüstenprovinzen von Anan, zu befestigen. Umlieft dürfte dies eine noch viel schwie die bekanntlich trotz 50jähriger Anstrengungen noch immer nicht vollständig erfolgt ist. Die Framosen besitzen Tonkin, aber sie werden sich dieses Besitzes auf unabsehbare Zt hinaus durchaus nicht erfreuen können. Die Wichtigkeit der Einnahme speciell Hong-Hoa'S erhellt aus der Lage dieser Festung. Sontay liegt ein wenig oberhalb der Llb:weiauna des Rothen Fluffes, welche das sogenannte Delta oder Dreieck bildet; Hong-Hoa dagegen ist weiter nach !)cordweten zu gelegen, etwas ober halb des schwarzen und des klaren Fluf ses, der wichtigsten Nebenflüsse des Songkoi. Da nun der Verkehr in jenem Lande einen großen Theil des JahrcS yinourcv emzig uno auein zu aner ....fr. '?i e r i ... fr. c . r ? t t rr nsi r? mogilcy o mumen na) oie ranzoien der bedeutendsten Wafferstraßcn in Tonkin bemächtigen, um sich überhaupt halten zu können. Jndein sie aber die Festungen besetzten, welwe zene Wasserftraßen beherrschen, wurden sie Herr der leyteren iclbtt. Jede bedeutende Waeradcr in Tonkin steht ihnen jetzt zu Geböte. So weit ist ihr Fcldzug als durchaus gelungen zu bezeichnen, abgesehen von der Frage, ob er nicht zu langwierig oder kostspielig gewesen isi. Indessen ist mit diesem Erfolge noch verzweifelt wenig erzielt. An dem sumpsigen und von Fiebern geschwängerten Flußdelta allein kann den Franzosen nicht .., i . t cici liegen, cic rcom zwar oavon, in demselben eine NelScultur rn großartigem Stile zu betreiben und ungeheure Mengen dieser Frucht nach Ehina nd selbst nach Indien zu verlausen, doch liegt die Ausführung dieses Planes jedenfalls noch sehr weit im Felde. Woraus eS hauptsächlich ankommt, das rt de Eröffnung einer bequemen Handelsstraße naa) ?)unnan, nach dem dahinter liegenden chinesischen Gleiche mit seinen minder ten von Millionen Einwohnern. Dieses Ziel ist in der That sehr verlockend, aber trotz ihrer Siege sind die Franzosen von der Erreichung desselben noch ebensoweit entfernt, als ie zuvor. Der aaiue obere Lauf des Rothen. Fluffes wird immer noch von den sogenannten Schwarzen Flaggen beherrscht. Von Hong-Hoa bis 1 ? 'Ti ' v r . . . nau, uanquan es noa) coenp weit, wie es von Hanoi nach Hona.Hoa war. und ehe sich die Franzosen bis nach Laokoi, der südlichen Ecke an der Grenze von Junnan, durchkämpfen, mögen noch mehrere Jahre vergehen. Es nützt ihnen ferner augenscheinlich sehr wenig, strategische Punkte zu halten. So weit ihre Kanonen reichen, herrscht allerdings Ruhe ; sie möaen es auch vielleicht vcrhindern können, daß sich sehr große und geschloffen? Banden sogenannter Fluß' Piraten am unteren Sangkoi festsetzen, aber von einer eiaentlichen Unterwerkuna der Bevölkerung ist doch ganz und gar reine reoe. unter ven klugen der sranzösischcn Eindringlinge werden Missio näre und von diesen bekehrte Eingeborene . r. - - r r .1 . r . . v avgescyiaaer. a?ic paar tauend Franzosen können nicht allgegenwärtig sein, und wo sie nicht selbst anwesend sind, Wird die französische Herrschaft minacbtet. Unter solchen Umständen könnte' ein lebhafter Handel auf dem Rothen Flusse auch dann noch nicht betrieben werden, wenn der letzte wirklich in seiner a a n - z e n Länge von den Franzosen bebcrrscbt würde, was, wie gesagt, noch lange nicht der Fall ist. Die erste. Vorbedingung cines lebhaften Handels ist ohne Zweifel die S i che rhei t des Verkehrs. Wenn der Kaufmaun befürchten muß, daß seine Waaren auf dem Wege Schnavpsacklern in die Hände fallen, so wird er lieber von dem weuvafte Abitand nehmen.
Am Samstage betrat er den samplet Gertrude", welcher unter Führung des Eavt. Vearce den ''Fluß 5Ussimee unt
rigere Äufgabe sein, als selbst die Berulnauna der Wüstenstämme in Nordasrika,
i'ine weitere .Frage ist die, wie Ehma zu den Verträgen der Franzosen sich siellcn wird. Allerdings find die chinesischen Drohungen bisher immer unausgcführt geblieben, aber das beweist gar nichts, weil die Himmlischen ganz andere Begriffe von dem Werthe-der Zeit haben, als Europäer oder gar Amerikaner. Schnelles Handeln ist bei den Ehinesen außer aller Jraze. Selbst wenn ein Aufstand bekämpft werden soll, dauert eS mitunter Jahre, ehe die Truppen auf dem Kriegsschauplätze eintreffen, und wenn sie wieder abzicbcn, ist oft schon ein neues
Geschlecht herangewachsen. Jede Ubercilung gilt als unanständig. Unter dlesen Umständen bat schon die Racl'riä't große Bedeutung, daß die regierende Kaiserin viele hohe Beamte abgesetzt hat, weil dieselben nicht energisch genug gegen ""ivMf -(tl-U (lrtM11Ain SMll.4 VCV VUV (IWUtllltU' Ct'tvjlltllt. vv V n 1 - quis Tseng ist abberufen worden. Er wird der Kaiserin sagen, daß Ehina auf keine Hilfe von auswärts rechnen kann, aber treydem mag das Reich der Mitte den Franzosen noch viel zu schaffen ma? chkn, Von, Inlande. Am ?A. Mai tritt in Roch s-er, W der amerikanische Brauertag, am 21. Mai in Pittsburg. Pa., der Na- i tional'Eoavent der Prohibitlonisten $u sammen. In Montana treiben utzt viele krepirte Rinder in den Flügen ; die Indianer zieüen dieselben beraus, .. , I" 1 J l , f. I ,'(Vf f.t yauien sie av uns iroanen oas lecy für zukünftigen verbrauch. In der Narragansett - Bai, R. I., wird jetzt eine Fahrbahn ausgemeen uns avge'teal, in weicyer oie Fanrgeiwwindlakeit der neuen stäl7lern?n Kreuzer erprobt werden soll.. ..Laßt Euch noch in meinem Beisein trauen !" sagte die 18jährige, schwer erkrankte Anna Barnowski dieser age zu ihrer alteren anoester uno deren Bräutigam und starb. An Anna s arge fand die Trauung statt. Im erste n Q'u a r t a i d. I. sind um 27 Proeent mehr Zweicents-Post-marken Verlaust worden, als Ein- und sinnst it3 -Nrtffvt "-f.'w tr Jiv finiiHrpmcni (t, 4 wvv v--yv iv i v i in vv nu(in. iiden Periode des Vorjahres. Bemerkenswerth ist es, das; seit der Portoreduction 13,000,000 weniger Pojttarten verkaust worden sind. Die billigen Briefe haben diese Einrichtung, zum Theil verdrängt. Daö Städtchen Edaeficld. S.-E., rühmt sich, den EhampionSchnellläuser der Welt zu bentzcn ; derselbe, ein junger A!ann, ! Fuß boch, bat vorige Woche in einem Wettlaufe das schnellte Pferd des dountv ö, das von einem guten Neiter geritten wurde, geschlagen. Die Details des Kampfes werden nicht angegeben. James Watens in Hartford, Eonn., trennte sich vor zwei Monaten in Folge gütlichen Uebereinkommens von seiner Chesran und ließ derselben von seinem Guthaben bei einer Ban! den Betrag von ?l',000 überschreiben. Kürzlich vereinigte lieh das Paar wieder, der Mann verlangte 3!ückübertragung der tzj,000 auf ihn, aber die tfttni sagte quod iioii und das Gericht hat den durch Klagerhebunz geltend gemachten Anspruch des Mannes abgewiesen. Und das von Rechtswegen. Dem Voraange der Ham-bura-Amerikanischen, Bremer, NedStar, Niederländisch-Amerikanischen u. derFlonoDampserlinie folgend, haben die Whlte Star, nman, knnard, Anchor und die Guyon Linie denPreis für ZwischendecksPassage auf 521, die 3kational und State Linie ans 20 herabgesetzt. Die EarriwcHamburger Linie verkauft vorausbczahlte Billete sür 17 und liefert hierfür auch Bettzeug. Die einzelnen Linien beobachten einander scharf und weitere Herabsetzungen sind nicht unwahrscheinlich. Unter denKarnickeln gebirgiger Theile unseres Landes, in denen den größten Theil des Jahres hindurch Schnee liegt, scheint sich eine jener Abändeningen, oder Anpassungen an die VerW . t V . .f. yaünlne oer i.rmgeonng zu vouzieycn, aus welche zuerst Darwin aufmerksam gemacht hat; wenigstens wurde in Union Eo., Or., kürzlich ein Kaninchen erlegt, das vollkommen ausgebildete Schwimmhaute an den Füßen hatte. Dice Häute würden in dem vorliegenden Falle den Zweck i)aben, das Thier gegen das Einsinken n den Schnee zu schützen, natürliche Schneeschuhe. Vor drei Vkoiraten erhielt H. H. Banks in Halifar, Ba., einen Jagdhund von Annapolis per Bahn zugeschickt. Das Tbier batte die Reise von 105 Meilen in einer mit Luftlöchern versehenen Kiste gemacht und war vorher nie aus Annapolis weggekommen. Vorige Woche vermißte Banks den Hund und erhielt genau zweimal 21 Stunden später eine Depesche, daß der Hund bei seinem früheren Besitzer in Annapolis eingetroffen sei. Derartige Fälle sind schon wiederholt vorgekommen, bleiben aber immer höchst merkwürdig und uncrklärlich. In einzelnen Legislaturen werden Gcsetzesvorlagcn nicht nur UNterschlagen, sondern auch gefälscht. Ein Beispiel biersär ist soeben in Maryland entdeckt loorden. Man hat nämlich nach Vertagung der Gesetzgebung gefunden, daß in der Aeinschrist des von ihr angenommenen neuen Austerngesctzes allerlei sehr wesentliche Aenderungen vcrgcnommen wurden, nwdurch der Sinn des Gesctzcs in mehreren Punkten zu einem ganz anderen wird. Ganz weggelasien sind einige zu der Bill angenommene Amcndements. Sie änderten die Zeit, in ivelcher mit dem Austernfang durch tongiiiz?" begonnen werden darf, so ab, daß die Saison, anstatt im August erst am 1. September beginnr. Auch die Verfügung, welche gestattet, Austern für den Privatgebrauch u fangen, war gestrichen. U. f. w. Die Mitglieder des Neinschrift Comites sind in Folge dieser Entdeckungen nach Annapolis beschieden. Die Bill, welche den Mit. liedern der New ?)orker Legislatur die Annahme von Eisenbahnfreipässen verbietet, scheint sanft und selia einaescblafen
zu sein. In Albany fehlt ein ösesetzgeber wie jener Geseygeber aus Eonnecticut. Der war zu einemSouper Ungeladen. Die Speisen waren unübertrefflich, die Weine noch unübertrefflicher und Humor und Scherz beseelten die Tafelrunde. Da erhob sich jener Gesetzgeber und sagte : Ich möchte dem Veianstalter dieses reizenden Festes gern meinen aufrichtigen Dank crussprcchen, aber ich weih seinen Namen nicht einmal." Da wurde ihm das Directorium der Vallc.u.Babn genannt llnd
mitgetheilt, diese Bahn mache so schlechte ; Geschäfte, daz; ihr nnc Abmn'.derui'.g der Staatssteucr um den Betrag von ?I5,',000 ivohl zu gönnen sei. Der Gesetzgeber erwiderte : Das Fest ist schön und ich lasse mich in mcincr Freude nicht stören ; ivae das Fest gekostet hat, will ich gern bezahlen, meine Herren, und Sie wissen, daß mir meine Mittel cs erlauben, aber verdammt will ich sein, wenn ich dafür stimme, daß die S'.eu:r auch nur um l Eent rcducirt wird." a r i a 9t o u s c, eine bejahrte und mittellose Negerin, suchte an ciiiem Abend voriger Woche bei der Polizei in Atlanta, Ga , um ein Unterkommen für die Nacht nach. Man gab derAlten eine reichliche Ma'ölzeit und ließ sie in einer Zelle des Gefängnisses übernaten. Die Frau ist im Frühjahre 1878 mit 7(3 andern Farbigen aus ihrer Heimath in Alabama nach Liberia aufgebrochen. Dort hat sie sechs Jahre lang gearbeitet und unter den größten Entbehrungen 856 erspart, mit denen sie vor drei Monats?: ihre ötuckreise nach Skew Jork bestritte?! hat. Bon ihren Unzlücksgefährten hatten zwei vor ihr so viel Geld zusammengebracht, daß sie nach Alabama zurückkehren konnten, von den übrigen 71 waren zur Zeit ihrer Abreise noch zehn am Leben, befanden sich aber in den traurigsten Beibältnisscn. Der höchste Lohn, der in Liberi für gewöhnliche Handarbcit bezahlt wird, beträgt 63 monatlich, und neben den mörderischen Fieberkrankheiten machen die Sandftöhe das Leben nnerträglich ; diese Thiere fressen sich un:er dichaut der Füße ein und verursachen Geschwüre, die bäung zur Amputation der Füße führen. Am nächsten Tage erhielt die Frau von Ä.'isi.'.i und Farbige;' ein v.rn Dollar u .d setzte tyn i)l:is; a.ih Al.xja.;i.i fort. Hoü Ausland?. Ueber den A u f r u b r in V ..v.. c . r i ..i4,4 -a fluiccu üiU' iujitiii uiicvi.;;iai, it-iium auch ersichtlich bei diescn'traurigen Ausschreitungen zur Geltung. Nirgendswo anders könnte mitten ikn tiefsten Frieden ein Straß.'nkar.ipf von gleichem Umfange und aleicker Bitterkeit stattfinden, der Befürchtung wegen, daß eingesperrte cörder durcn btUochene nqtcv nicht genügend bestraf: werden könnten. Für di? richterliä'en Bcrbältni'i-.' in Cincinnati ist der ganze Borga:-? ebensowenig kchmeichelbaft, wie für die SicherbeitsVerhaltnisse der amerikanischen (Großstadt überhaupt. Wenn irgendwo, so heit es wohl auw sür Amerika : Äo Viel Licht, ist auch Viel Schatten !" Der Bai. Börsen-Courier'' bespricht ebenfalls die Borgänge und sag: zum Schlüsse: Dies der thatsächliche Hintergrund der Emeute, die sicherlich weit über die Grenzen dessen hinausgegangen ist, was die Anstifter zuerst beabsichtigten. Der Gouverneur hat, das geht aus der Zahl der Miliztruvpen b.'rvor, aus dem ganzen Staate di: B.lr.ierwchren nach Cincinnati geworfen. Und mit Recht, denn die Bewegung ist aus einer halbwegs erklärlichen sehr schnell zu einer anarchischen geworden, das Gesinde!, der Mob ist plünde-.' :'o u.-d -ti .Giftend hinzugctrete.i. u 7a-ö iblvX cav man herbeigeführt, ist unendlich viel größer als dasjenige, welches man beseitigen wollte. Der Zweck der Demonstration wird allerdings erreicht werden. Das Prozeßwesen in den Ber. Staaten, das oft genug zur Posse iourde und die Göttin der Gerechtigkeit als Popan; erscheinen ließ, w:'rd einer gründlichen und nothwendigen Revision und Reform unterzogen werden, aber es hätte das sicherlich auch geschehen können, ohne daß der Weg über Leichen führt. Für unser Berstandniß liegen solche Borfälle indessen tro!) aller dieser Erläuterungen doch fern. Jedes Volk, heißt es, hat die Regierung, welche es verdient. Die Amerikaner, welche alle zwei Jahre an die Neuwabl ihrer staatlichen und städtischen Behörden und ihrer Richter gehen, Welche es in der Hand haben, schlechte Gesetze abzuändern und schlechte Beamte zu entsetzen, stellen sich ein unbezreifliches Armuthszeuznißaus, wenn sie durch den Appell an die Leidenschaften daö Vertrauen in ihre Vefähigung zurSelbstregierung erschüttern. Der A f r i k a r e i s e n d e W i ßmann, ein geborener Mecklenburger, soll, wie jetzt bekannt ivird, nur mit genauer 'D!oth bei einer Begegnung mit Negern dem sicheren Tode entgangen seill. Als er in einem Torfe der Wahia, nur von '5 bewaffneten Leuten und 25 Trägern begleitet, sein Lager aufgeschlagen hatte, wurde dasielbe plötzlich von einer Horde betrunkener Neger, die an Zahl drei Mal so stark als die Seinigen waren, überfallen. Dieselben hatten bereits ihre Flin lcn, Lanzen und Bogen auf ihn angelegt, als ihm der Einfall kam, zu seiner N.ettung den ?!amen des Häuptlings Mirambo, nut der ganzen Krast seiner Stimme entgegenzudonnern, wobei er seinen Arm entblößte und unter allerhand Zeichen zu verstehen aab. daß er mit dem aefürchteten Häuptling Blutsbrüderschast gcschlos- ? , r i . l . r t. r i.en yave uno unrcr ocen cyuye neye. Diese List wirkte wie ein Zauberschlag ruf die Schwarzen, die völlig eingeschüchtert, den Rückzug antraten. Nack den Beschlüssen der parlamentarischen Commission für die Armeeoraannation in rankreiw, denen der Kriegsminister General Campenon zugestimmt hat, soll außer der Einrichtung der Einjährig-reiwilligen auch die der Beförderung der Unterofficiere rn Officieren verschwinden. Es wird danach in Frankreich künftighin nur eine Kategorie von Ofsicieren geben : solche, welche das Ofsiciersexamen bestanden haben, aber diese müßten eine Zeit lana als Soldaten gedient haben. Bis setzt wurde bekanntlich ein bestimmter Prozentsatz der
Eincinnaii si't das Verl. Tagedl.": Der ..Zug ur's (üroße". welch?? in Amerika M.'nzen urd T:: ae in Tu-
Untcrlieutenants aus quailsicirien nnrcrofsicicren entnommen, die dann bis zum Hauptmann und Compagnicfübrcr avan cirten. Der Mangel an socialer Einheit,, der dadurch in das Ofsiciercorps kam, an vissenschaftlicher und technischer Borbiloung in einem namhaften Theil des Officicreorps, ivurde oft beklagt und darin ein Grund der Jnfcriorität gezcnübcr der deutschen Armee gesehen. Die Reuerung, nur Eraminirte zu Offieicrcn zu befördern, findet überzeugte Verteidiger, wie andererseits sehr entschiedene Gegner. Gegen den Eigentbümcr des Pariser Journals France", Mr.. Lalou, ist in seiner Eigenschaft als Gründer der Pariser Industrie - Leihbank eine Eriminalklage wegen Schwindels, Untcrschlazung und Betrugs der Actionäre anhängig. Nun weiß man doch, schreiben die dortigen Blätter, woher Herr Lalou das Geld zur Bestreitung der enormen Kosten des Festes hergenommen, durck welches vor Kurzem das neue, prachtvolle Hotel der France" eingeweiht worden ist. Die sogenannte Prinzessin Christine von Vourbon, eine der Töchter des angeblichen Ludwig XVH., hat den Grafen von Paris-den Herzog von Parma, die Gräsin Chambord und den Grafen Vardi durch Gerichtsvöllzieher auffordern lassen, nicht das' Wappe der directen Linie der Bourbons zu tragen, sondern das der Seitenlinie. Das Journal Paris" erklärt, daß der von der Familie 9!aundorff angestrengte Proceß sehr ernst gemeint" sei. Die Familie ist im Besitz von Dokumenten und Zeugnissen, die Leo XIII. im Jahre 1679 doch si überzeugt hätten, daß er' an eine der Töchter dieser Familie ofsicicll mit der Adresse geschrieben habe:. Ihrer Königlichen Hoheit, Madame Ämelie." Das schweizerische M i l itardepartement hat den Entwurf zu einer Verordnung über die Einführung des militärischen Boruntcrrichts für die Jünglinge vom 1. bis zum 20. Altersjähre ausarbeiten lassen. In Zeit von vier Jahren sollen Eantone und Gemeinden diesen Unterricht, cte . T T T ,
oer m irniei i, in ver Militärorganisation vorgesehen ist,durchgeführt haben. Die jährliche Unterrichtszeit soll im Minimum G0 Stunden betraaen, aber womöalick) auf das aan:? Jahr gleichmäßig vertbeilt sein. Es ist .tr.j.i: i n.r... vkuv luuivji, üvii uuuruu'i juc uucaiu- ... js. r .!a .z..e.f. ... r gange zu girier err einsnuren zu lasfn Si tt ittntii VT-i'mff kois Vv f (-roln. V.l, V . I IllVilt y Uiiivi v U'4VAIJV rischen Gemeinden die Zahl der vorunterrick tsvflicl'tiacn ünalinacn nur ;cbn. und in der Hälfte der Gemeinden unter zwanzig steht, in olge dqpi es unmöglich wäre, von einem Jadrgange die zu einer Jnstruetionsklasse nöthige ahl der Jünglinge zu nehmen. Da wo Fortbil-. oungjchulen vejtcyen, jou womöglich der militärische Borunterricht in den))tahmen neses Unterrichts aufgenommen werden. Mitglieder von Turnvereinen, wenn diese den militäriscl'en Äorunterricbt anS vt'legen, sind von dem obligatorischen Unterricht befreit die Vereine sind jedoch einer rr..r. i! i...r..fsi . ;ri?.. nipcaioii unicricui. ic rg.n'.sciiion dieses Unterrichtes, die Eintheilung in Jnstructiouseur'e, die Anstellung der Lehrer u. s. w. ist vorläufig den Calltonen, Gemeinden und Schulbehörden überlassen. 3kach Ablauf von vier Jahren wird der Bunde-rath die .irosfencn Einrichtungen prüfen lassen, u:u hierauf gestützt die ferner nöthig we:de.den Wei- : r rr . nqen zu Dianen Römische Blätter geben Aufschluß über die Summen, welche der Papst täglich f-.'lr seine Ausgaben braucht. An 0 'Mit für Beamt.' und Pensionen, an ff : fnr die Hofchargen. Prälaten und . .-.rdinäle verausgabt Leo XIII. täglich 15.000 Fraßes. ' In diese Summen sind die Zuscbi'.ne s.:r die Schulen Roni? und die Almosen sür die Armen nicht einbegriffen. Die jährlichen Ausgaben des Vatikans, welche durch den Peterspfennig und von den Zinsen des von Pins IX. hinterlassenen Capitals bestrittcn werdend sollen sich auf ca. 10 Millionen belaufen. Pro sessor Pettenkofer veröffentlicht in den Münchener Neuesten Nachrichten" einig: Artikel übe? den neuesten Erfolg des deutschen Reichs. Gesundheitsamtes, welches u::ter der Führung Koch's eine Erpedition nach Cgvptcn und zuletzt nach Indien schickte,' die Entdeckung des Eholeravilzcs. Pettenkofer sagt : Die Entdeckung 5!cch's kommt mir weder unerwartet, noch uncrwünscht; denn bei meinen Untersnchungen über die Verüreitnngsart der Eholera, über den Einfluß des Verkehrs, des Bodens und des Gvundwssers, legte ich schon immer hypothetisch einen Mirrcorganismus, den ich als etwas Unbckanntes X nannte, zu Grunde. Ich berufe mich beispielsweise auf meine 1807 gedruckte Abhandlung : -,Boden und Grundwasfcr in ihren Beziehungen zu Eholera und Typhus, Zeitschrift für Biologie", wo ich wörtlich gesagt habe : Bezüglich der spezifischen Ursache drängt sich uns immer mehr die Ueberzeugung auf, daß sie etwas Orzanisirtes sei, von einer Feinheit und Kleinheit, daß sie bisher unserer direkten Wahrnehmung noch entgangen ist, gleich den Gährungskeimen, welche unsichtbar die atmosphärische Luft trägt, die lvir auch nur in ihren Wirkungen und weiteren Entwicklungstadicn als Hefe wahrnehmen, lvenn sie ein für ihre Entwicklung und Vermchrung geeignetes Substrat finden." In dem Berichte der Eholera-Commission findet Pettenkofer weiter die Bestätigung seiner Ansicht übe? die Nutzlosigkeit der Desinfectlonsmaßregeln und über die Unschädlichkeit der nicht desinsizirien Eholera-Ausleerungen. Die nähere VeWeisführung hierüber ist in dem vorliegcnden Artikel noch nicht abgeschlossen. Hier die neueste Offenbarung Victor Hugo's, der bekanntlich den holden Wahnsinn" stets viel Wortlicher genommcnhat, als der gute Wieland sich jemals in seinem Oberon" hat träumen lasten. Das Orakel von Paris schreibt: Brasilien erklärt die Sklaverei für abgeschasst. Das istdie großeNachricht. Die Sklaverei bedeutet, daß der Menscb das Vieh durch Menschen ersetzt. Was an menschlicher Intelligenz in diesem thierischen Leben in dem Menschen noch übrig bleiben kann, gehört dem Herrn, nach deffen Willenund Laune der Sklave
ianoern mun. daraus ergeben sich schreckliche Verhältnisse. Brasilien hat der Sklaverei einen entscheidenden Stoß versetzt. Brasilien hat einen Kaiser, der mehr ist als ein Kaiser, er ist ein P!ensch. Möge er so fortfahren. Wir beglückwünschen und ehren ihn. Vor dem Ende des Jahrhunderts wird die Sklaverei von der Erde verschwunden sein. Die Frei heit ist ein menschliches Gesetz. Wir konstatiren mit Einem Worte die Siluation: Die Barbarei weicht zurück, die Civilisation schreitet vor. Victor Hugo." Die 101 Kibitzeier, welche dem Fürsten Bismarck alljährlich zum Geburtstage am 1. April von Jever' aus -nzesandt werden, sind bereits am 26. Äkarz zun: Versandt gckom:nen. Die der Sendung beigelegte Karte trägt folgende Widmung : Dem Fürsten ViSmiö. Wi hicr in unse Jcverland, Nehmt ck vandag een i tor Hand, Dar, as der Gewcr to uns seggt Het een Berliner Kiewict leggt, Un drinkl: Dat lange noch mit Kraft De iserne Kanzle? fürDütschland schafft. April 1., 1834. . Die Getreuen in Jeder. Das Bukarester, in rumä nischer Sprache erscheinende Blatt Romanul" meldet : Am 1. Juni k. I. sin det in Bukarest eine Prämiirung der schönsten Frauen Rumänien's, und zwar ui einer Weise statt, daß aus Bukarest fünf Frauen, aus Jasir) drei, aus 'Galatz und Krajowa je zwei und aus ben übngen Bezirksstädten je eine Dame einen Preis erhält, welcher in Schmückten ständen, Toilettenstoffcn und einer Medaille bestehen wird. Das Comite, an dessen Spitze der bekannte rumänische Notable Ghika steht, veröffentlicht einen Aufruf, in welchem jeder 3!umäne ufgefordert wird, dem Eomite den Namen und die genaue Adresse jener Frau mW zutheilen, die ihm am .schönsten dünkt. An dem unteren 3!ande der betreffend? Nachricht hat der Einsender seinen Namen aufzuschreiben. Am 1. Mai, also zinen Monat vor dem Prämiirungstag?, werden in einem öffentlichen Garten in Bukarest sämmtliche eingelaufenen Briefe eröffnet und numcrirt. Jene verheiratheten und unverheirathcteii Damen, aus welche sich die meisten Stimmen vereiniat haben, erhalten die Prämien. Am
2. Mai und an den folgenden Tagen wnden in den Bukarester Zeitungen die eingelaufenen Stimmen veröffentlicht und sodann öffentlich gezählt. In dem Dorfe Zierke bei Neustrclitz waren die drei kleinen Kinder einer Arbeiterfrau von dieser allein zu Hause gelassen und im Zimmer einge schlössen worden. Syx müsfen die Kinder mit Schwefclhölzern gespielt haben, denn cs währte nicht lange, so sahen Nachbarn, daß in dem Hause ein Brand ausgebroch cn war. Ehe man Rettung bringen konnte, waren alle drei Kinder in den Flammen umgekommen. Ein ganz ähnlicher Fall wird auö Hochstudnitz in ' Mähren berichtet. Dort hatte die Zimmermannsgattin Anna K. cbenfalls im Alter von fünf, zwei und einem Jahre eingeschlossen und fand sie bei ihrer Rückkehr im Rauch erstickt,der durch eine aus dem Ofen heraus in einem unterhalb der Ofenthür liegenden KehrichtHaufen gefallene glühende 5ohle vcranlasjt worden war. Im letzteren Falle neigt die Nachbarschaft des K.'schcn Ehepaares zu der erschreckenden Annahme, daß nicht der blinde Zusall allein die Hand im Spiele gehabt habe, sondern das Eltcrnpaar entmenscht genug gewesen sei, den Erstickungstod ihrer Kinder mit barbarischer Berechnung herbcizusühren. In Bordeaux kam eine ebenso verwegene, wie verrückte Wette zum Austrage: Siebcn reiche, junge Männer waren die Wette eingegangen, daß sie eine Flasche Liquör im Käsige der Löwen des Thierbändigers Redenöach 'Zusammen leeren wollten. Dieser letz iere stellte sich den muthwilligen Jünglingen sofort bereitwillig zur Verfügung, trat zuerst in den Zwinqer und hielt die fürchterlichen Bestien, die von der wildesten Art sind, in Respect. Die leichtsin.' nigen jungen Leute verblieben einige Augenblicke im Käsig und lcer-en ihre Flasche Chatrcuse, worauf sie sich unter dem wachsamen Äuae des nrnaen, muthigcn Thierbändigcrs in guter Ordnung wtecc: znrullzogcn. Merieo bereitet für die Weltausstellung in New Crleanv eine riesige Separat-Äusstellung vor. Ein Bataillon mcricanischcr Truppen mit einc,n Musikcorps wird dieselbe begleiten. Äentml Gnten ! Ecke Oft und WajhingtöN Straße. Billard Halle!! Obiger Platz ist vollftlxdig neu und bequem ingerichtet. Die besten Erfrischungen aller Art sind jederzeit zu haben und das Publikum ist unter Zu, sicherung aufmerksamer Betienungzum Besuche ein geladen. iLSEINECKE,,ji-., Europäisches Znkasso - Geschäft ! 01uzlQiiN. Wollmachten nach Teutschland, Oesterreich und der Schweiz gefertigt. Consularische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. . rrsmxt und sicher inkassirt. Wechselund Vostanszaylangen Zpn ende sich in Jndianaxottt an : Pliilip ßappaport, Ns. 120 Ost Marhlavd Etraße. 3
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