Indiana Tribüne, Volume 7, Number 210, Indianapolis, Marion County, 18 April 1884 — Page 2

Indiana Hnbüne. Erscheint FagttH, WöchenttiH u. Sonntags.

Ofssce: 12O.Marvlandgr. (TSit gliche .Irifüne- Kstet durch den Trager 12 AJ kntixer Woche, die Sonntag Tribüne-5 Xentl per Woche. Beide jufaameit IS EentZ. P, Post zugeschickt in Vorauödezahlung Ö xr Jahr. Indianapolis, Ind., 18. April 1834. Oeesutrampö. Wenn die aroLen enalischen dampfen eseÜschästen trotz ihZe5'ung'eh5ueren Gehaftsbetricbes M'trotz' des ''ausgezsichneten Comsorts, den imt eleganten Dämpfer den Ccljütenpasiagieien bieten, doch in letzte? Zeit säurn aus it)re Rechnung gekommen sind, so ist das eine Thatsache, die uns im ersten Augenblicke sehr befremden mu. Indessen haben die Gesellschaften mit einer ganzen Reibe von Factoren zu rechnen, die, wenn sie nicht die gehörige Berücksichtigung erfahren, dem' Exempel ein ungünstiges Facit geben müssen. Vor allen Dingen sind cs die beiden deutschen Linien, die Hamburger ünddie Bremer, welche ihren englischen Schwestern dadurch eine sehr empsindliche Concurrenz machen, daß sie die Ueberfahrtspreise für Zwischendcckspassagiere fortwährend herabsetzen und fomit jene vor dle Alternatlve Men, entweder aucy ihrerseits bedeutende Reductionen cintretcn oder sich die fettesten Bissen vor der Nase wegschnappen zu lassen. Die Hamburger Linie und der Norddeutsche Llohd befördern jetzt ihre Zwiendecker für 818, resp, nach Abzug der welche sie alsKopssteucr zu entrichten haben, für 815. Die Carr'sche Linie geht noch einen Schritt weiter und guakLntirt den Emigranten bei einem Fahr$tft von 817 volle Beköstigung sowie rüte Betten. Eine nach Llverpoot berilzne Eonferenz, auf welcher die Repräentanten dc? verschiedenen Gesellschaften VZöglich der Preise eine Verständigung herbeiführen sollten, in" bis jetzt erfolglos verlaufen,und es ist daher nicht unwahrscheinlich, daß der Zeitpunkt nicht mehr fern ist, wo die Europamüden für ein Butterbrot den großenWassergraben kreuzen können,um beim Aussteigen auf ametitanischen Boden noch einenZehrpfennig mit auf den Weg zu bekommen. Dazu kommt noch, das; sowohl die enaliscben wie die deutschen Dampfercfellschaften sich eines gemeinsamen FeindeS zu erwehren haben, der ihnen namentlich in letzter Zeit recht erheblichen Schaden zugefügt hat. Es sind dies die Oceanbummler, wie man sie recht hübsch bezeichnet hat, die Tramps urtfev Den Seedampfern, d. h. große, mit geringen Baukosten hergestellte tasten, die eigentlich nur zu dem Zwecke zu existiren scheinen, um zu zeigen, welch' ungeheure Frlolge mit dem Grundsatz Billig aber schlecht" zu erzielen sind, wenn man es nur verstebt. Mit schlechten und schwachen Maschinen versehen, mit billigen" Leuten bemannt, kriechen diese ungefügen ttrchen mit fchneckenartiger Langsamkeit durch die Wogen, um schließlich doch schneller .,zum Ziel zu gelangen", als ihre schnellfünizen Schwestern. Bei den zeringen Herstellungskosten und dem bil ligen Betriebe sind sie naturge:näß im Stande, ihre Preise, namentlich soweit es sich um die Beförderung von Frachten bandelt, dermaßen herabzusetzen, daß die übrigen Dampfergesellschaften bei ihren enormen Ausgaben gar nicht daran denken können, ihrem Beispiele zu folgen, ohne ihre Existenz in Frage zu pellen. Um also der Eoncurrenz der OceanKampfer" nur einigermaßen Stich halten zu können, werden die Gesellschaften sich jchließlich gezwungen sehen, den Personenverkehr von der Frachtbeförderung völlig zu sondern und für die letztere eizene Dampfer zu bauen, welche an Schlechtigkeit und Billigkeit" mit den ungeschlachten Bummlern concurriren können. Die Passagicrdampfer könnten bei einer solchen Metamo;-phose nach jeder Richtung hin nur gewinnen, weil der Staum, den bisher die Fracht einnahm, nunmehr den Passagieren, insbesondere den Zwischendeckern zur Verfügung gestellt werden würde. Bringen es die Oceandanlpfer dahin,dann ist ihr Bummellebcn Un nutzlose? gewesen, dann haben sie eine Mission erfüllt. Matrosenpressen. In Baltimore melden sich zur Zeit fast täglich Leute bei der Hafenbebörde, die Beschwerde darüber führen, daß sie bei Beginn des Austernfangcs .gewaltsam aus vie usiernooo:e gezcyleppt, oon zurückgchalten, zu schwerer Arbeit gezwungen, schlecht beköstigt, mißhandelt und gegen Schluß de? Saison mit wenigen Dollars an's Land gesetzt worden sind, da man ihnen n den erbärmlichen Lvb nen noch die willkürlichsten Abzüge gemacht hatte. Wenn die Eröffnung deS Austernfanges bevorsteht, so durchziehen förmliche Banden, die sogenannten Preßaangs, wie sie nicht nur im Englischen, sondern auch in der deutschen Schifferspräche heißen, die Kneipen und Öuarliere der Matrosen, bringen unerfahrene Seeleute, namentlich frisch . eingewandcrte. oder auf KauffahrieischiKen erst kürzlich im Hafen angekommenes ut List oder Gewalt auf die Austernboote, und die Opfer dieser Menschenräuberei sind alsdann durchscbnittlich sechs Monate hindurch der abscheulichsten Behandlung ausgesetzt. Häufig sind sie Krüppel oder für daS aane Leben zu schwerer See-manns-Arbelt untauglich, wenn sie wieder an'S Land kommen. Im vorigen Herbste ist dieses gewaltsame Aufgreift von Menschen in einem Umfange betrieben worden, der an England erinnerte, wo bekanntlich beim Kriegözustande dieses grausame Mittel, da? Seevolk zu ergänzen, noch beute gesetzlich anerkannt ist und auch außerhalb des Kriegszustandes in scandalöser Weife ausgeübt wird. DaS sie Mittel, -unerfahrene Seeleute betrunken zu machen und in schlafendem oder betäubtem Zustande auf die Boote zu bringen,, wird häufig angewendet, nocb

yaunaer avcr werden derartige teilte für eine kurze Fabrt geaen guten Lohn cngaairt und alsdann bis zur Beendigung der Fangzeit gewaltsam auf dem Schiffe zurückgehalten.' Es mag für die Behörde ziemlick schwer sein, gegen diesen Unfug einzuschreiten, die Besitzer und Eapitäne geben zu, daß das Matrosenprcssen an der ganzen Küste der Chesapeakebai florirt, meinen aber achselzuckend, cs gehe nicht anders, sie könnten auf andere Weise die crfordcrlichen Arbeitskräfte nicht erlangen; daß die Leute während des erzwungenen Aufcnthaltes auf den Booten schlecht beköstigt, mißhandelt und um den größten Theil des verdienten Lohnes betrogen würden, erklären diese Menschenräuber natürlich für gnrndlose Verleumdung. Gegenwärtig scheint cs jedoch, als ob gegen mehrere Eapitäne eine Untersuchunz eingeleitet werden sollte. Die Enthüllungen eines jungen Jrländers haben wertvolles Material geliefert. Der 18jährige JameS Snee, ein ungewohnlich kräftiger Bursche, wurde vor 6 Monaten kurz nach seiner Ankunft aus Irland zu einer Fahrt auf die Zeit von ö bis 10 Tagen geheuert und begab sich virect aus einer Matrosenkncipe am Haseit auf ein Austernschisf, nachdem er sei nen Bruder, in dessen Hause er wohnte.

durch einen Zettel davon in Kenntniß gesetzt hatte, daß er längstens in 2 Wochen zurückkehren werde. Von jenem Tage bis Ende voriger Woche hat fein Bruder nichts von ihm gehört; am Frei tag gegen Abend wurden Snee und mehrere Gefährten unweit Baltimore an's Land gesetzt. Ueber seinen Aufentöalt auf dem Schiffe macht er folgende Angaben: Zugleich mit mir befanden sich außer dem Eapitän, den Steuerleuten und mehreren älteren Matrosen grüne" Teutsche und Schweden an Bord, die sich genau so, wie ich, für eine Reise von 8 bis 10 Tagen verdungen hatten. Kaum war das Schiff eine beträchtliche Strecke in die Bai hinausgefahren,- so eröffnete uns der Eapitän, daß wir die ganze Austernsaison hindurch an Bord zu bleiben und bei dem Fange der Austern thätig zu sein hätten; wenn wir fleißig wären, so würden wir gut behandelt werden und 812 pro .Monat Lohn erhalten, wenn wir dagegen widerspenstig wären, so würden wir in Eisen gelegt und gezüchtigt werden und nichts als Waffer und Brot erhalten. Unsere Proteste waren in den 23md gesprochen. Der Eapitän und feine Leute waren bis an die Zähne bewaffnet und äußerst wachsam ; die Boote waren mit Ketten und Schlössern an den Sparren oder Jütten befestigt. Kcinem von uns Gepreßten wurde unter irgend einem Vorwande gestattet, an's Land zu gehen, und wenn wir dann und wann in einem Hafen vor Anker gingen, verdoppelte sich die Vorsicht des Eapitäns und seinerLeute. Wir mußten bis zur Erschöpfung arbeiten und bekamen nach den ersten drei oder vier Tagen eine Kost, die wir trotz unseres Hungers vor Ekel kaum hinunterwürzen konnten. Der Speck war raniig, der Zwieback halb verdorben und die Lohnen bestandenur Hälfte aus Milben und Würmern. Ein schwächlicher Deutck)er und zwei Schweden, die arbeitSunfähig geworden waren, wurden auf das Unmenschlichste geprügelt. Ich ließ cs nicht fo weit kommen und erklärte, so lange ich noch kräftig war, daß ich nicht arbeite, wenn wir nicht bessere Nahrung erhielten, daß ich mich nicht schlagen laffe und gegen Jeden, der dies versuchen sollte, mem Leben theuer verkaufen würde. 'Lon diesem Tage an war die Äkahrung, bie wir erhielten, wenigstens genießbar, doch hatten wir bei strenaer Kälte so unausgesetzt in dünner Kleidung zu arbciten, daß ich beide Hände und Füße crfroren habe. Das Schiff ist, nachdem cs UnS an einem entlegenen Theile- der Werft ausgesetzt hatte, sofort in die Bai Zurückgefahren. Unsere Löhne haben wir erhalten und zwar ich ohne Abzug, während den Deutschen und Schweden wegen vorübergehender Arbeitsunfähigkeit bebeutende Abzüge gemacht worden sind." häufig haben die Schicksale der gepretzten Matrosen einen tragischeren AuSgang, als den erzählten und häufig führt auch das gesetzlose Treiben der Austernsischer u blutigen Meutereien auf den Austernbooten. Die Hafenbehörde ist endlich entschlossen, die Angelegenheit gewiffenhaft zu untersuchen. LandwirtöschaftliÄeS. Arbeitspferde. Der Farmer unsrer nördlichen Staaten hält im Verbältniffe zur Größe deS von ihm bewirthschafteten Landgutes mehr Pferde, als irgend ein Landwirth in andern Theilen der Welt. In erster Linie ist dies in dem Bestreben begründet, die Handarbeit in der Landwirthschaft so viel als möglich zueschränken'. 'Seitdem unsere Mähe'Mschinen nicht nur daS (Zetreide schnöden, sondern auch selbstthätig in Gytven binden, bauen die warmer im Wrden mit Verliebe bloS drückte, bei nen die BelZelluna deS BodenS. die AuSsaat, daS Schneiden und Binden lediglich von Maschinen besorgt wird. Der Anbiku ven Wurzelgewächsen wird aus vi.p m ?c . . ...-. . wiedßrum zahlreiche Pferde erforderlich, das Getreide zu Vkte zu bringen. 'Dam kommt, dad der Farmer selbstverständlich seine Pferde auch dqzu benutzen will, n zu politischen Versammlungen, aus Lsstellun'geu, zu Bekannten im Vuggy, ,er auch mit der Familie zusammen in der Kutsche zu befördern. Zu diesem Zwecke dürfen die Pferde nicht blos gute Arbeitspferde sein, sondern Imüssen aucb einen anständigen Trab und womöglich gute Action, d. h. lebhafte und elegante Gangbewegung haben. Der Populär!tät deS TrabrennerS verdanken wir es, daß sich in Nordamerika ein Wagenpferd mit sehr ausgiebiger Trabbeweaung entwickelt hat, welches zur Zeit ,n dieser Gangart daS schnellste der Welt ist. Unter einem guten Farmgespann verstand man früher ein solches, das täglich zwei Acker leichten Boden pflügt, auf nem Feldweae von auter Beschaffenheit eine Tonne ohne absonderliche Anstren gung im schweren Zuge . befördert und, an einen leichten Wagen. geschirrt, die Meile in sechz. Mnuken zurücNear.

uscm Vörunoe zu wenig veruazlü)lig.l. Äurvßen, Farmen, die nicht ganz rn der Vtaht der roien (?:i"akre ItM?n. finS

Diese Art von Gespannen wird seltener und seltener und zwar dadurch, daß man bei der Züchtung der Pferde die Schnelligkeit auf Kosten der sonstigen Arbeitsleistungen zu sehr begünstigt hat. In den nördlichen Staaten tritt dies schon jetzt vielfach so sehr hervor, daß Farmer, die früher mit einem derartigen guten Farmzespanne ihre Felder bestellten, ihre Ernten einheimsten und zu Markte brachten und dabei dasselbe auch für Zwecke schnellerer Ganzart benutzten, jetzt für dieselben Leistungen ein Paar schwere Pferde und ein Bugzypferd haben müfscn. Die Pferdezüchter müssen im Allgemeinen bei dcn Kreuzungen zu dem

früheren eisahren zurücklibren und Pferde wieder zu erlangen suchen, die so vielfach leiftung-sfähiz sind, wie die früheren guten farmzespanne es waren. Daß man die Traber nicht vcrnachläs.gt, ist selbstverständlich, aber für den Farm.zebrauch v. Norden sind gute Arbeitspserde, die nebenbei ganz leiöliche Traber sind, die vortheilhaftesten. Im Süden ist dies von jeher anders gewesen. Tort verwendet man die starken und genügsamen Maultbiere für die schwere Arbeit und leichie Pferde für Buggy und Kutsche, dis Farmer angelsächsischer und deutscher Abkunft können sich nun aber mit dem Maultbiere einmal nicht befreunden, obgleich dessen Unterhaltung wesentlich billiger ist, wie die des Pferdes. Landstraßen und Feldwege. Wer in den letzten Wochen Gelegenheit hatte, mit Farmern zu verkehren, hat gewiß von jedem Einzelnen derselben Klagen über den schauderhaften Zustand der Straßen und Wege hören müssen. In der That entziehen "sich die enormen Verluste, welche durch den Mangel an Straßen mit solidem Untergrunde und trockener und beständig harter Oberfläche unserer ganzen ländlichen Bevölkerung erwachsen, jeder Berechnung. Der Verlust an Zeit, die Einbuße an der Arbeitskraft und Gesundheit der Zugthiere, die schnelle Abnützung von Waen und Geschirren' spürt der Landwirth zunächst und unmittelbar an seinem Geldbeutel, aber da kommt noch hinzu, daß ihm das Bewußtsein, zu einer Zeit zur Unthätigkeit verurtbeilt zu sein, in der vor der Feldbestellung so viele nothwendige Arbeiten gethan werden könnten und oft eine förmliche Abgeschlossenheit von der Welt Lust und Liebe für die'ganze Landwirthschaft verleidet. Die Ausbefferung der Zäune, die Herbeischaffunz von Brennmaterial und vieles Andere sind Arbeiten die vorgenonimen werden müßten, ehe der Landmann in's Feld kann, aber der Zustand der Woge macht es unmöglich. Das fruchtbare und ebene Land erschwer! allerdings, namentlich in unseren Prairiestaaten, den Straßenbau außerordentlich, aber bisher ist für solchen mit ganz wenigen Ausnahmen auf die rechte Weise noch gar nichts geschehen. Während in unsern großen Städten Millionen in der denkbar unzweckmäßigsten Weise auf die Straßen verwendet oder angeblich verwendet worden sind und der Zustand derselben fast überall erbärmlich ist, werden unsere Landstraßen noch in derselben Weise gebaut und verbessert, wie zur Zeit der Pioniere, jader Verkehr auf dem. platten Lande ist mitunter Monate lang schwieriger, als zu einer Zeit, da es noch gar keine Straßen gab. Es ist ein Zeichen unbegreiflicher Kurzsichtig keit und eine Schande für unsere Eivilisation. Wenn unsere Vorväter lieber ein paar Tage mit Hacke und Schaufel, oder auch mit ibrem Gespanne selbst an der Straße arbeiteten, statt einen rationellenStraßcnbau einzuführen und dafür zu bezahlen, so batten sie ihre sehr guten Gründe für dieses Verfahren ; sie hatten viel Zeit, aber meist sehr wenig baares Geld. Sie waren auch durch ihren ganzen Wirthschaftsbetrieb auf die UeberWindung natürlicher Hindernisse angewiesen und gute Straßen mochten ihnen mehr als ein Lurus, denn als ein höchst dringendes Bedürfnis erscheinen. Daß aber heute noch die Farmer sich mit denselben miserablen Straßen und Fcldwegen begnügen wie damals, ist eineJronie aus dem gerühmten Fortschritt des amerikanischen Volkes. Es giebt kein Geld, das sich so schnell und hoch verzinst, als dasjenige, welches endlich einmal auf die Anlegung und Erhaltung guter Straßen und Wege verwendet wird. Spinat. Um dieses vortreffliche und gesunde Gemüse das ganze iahr hindurch zu haben, miß man von März bis October alle Monate eine frische Saat und zwar in gut gedüngtem Boden machen. Es geschieht dies am besten in Reihen, die man gleich nach der Saat ein paar Mal mit Jauche bcgießt ; dei Spinat verlangt viel Dünger, wenn er üppig wachsen ' und zart werden soll. Während der Sommermonate muß man zur Aussaat eine möglichst schattigeStelle wählen, denn in der Sonne schießen die Pflanzen schnell in den Samen. Untel den verschiedenen Spinatsorten verdienen die großblätterigen dcnVorzug. Gewöhn-, lich wird der Samen zu dicht gesäet, dii Pflanzen, welche gehörigen Raum haben, sich auszubreiten, liefern mehr Blätter, als die eng stehenden und gehen auck nicht so schnell in Samen, wie die letzteren. Die Saat im Frühjahr geschieht sobald, als man in den Boden kann, bei Spinat, den man zeitig im Frühjahrs benutzen will, sollte spätestens Anfang Septen:ber gesäet werden. Xas 'nde vom ?rvr. Mit der nachfolgenden Auslassung des Berl. Tagebl." findet eine Geschichte ihren letzten Eommentar, deren einzelne Kapites mitunter zwar sehr spannend waren, die aber 'im Allgemeinen keinen glänzenden Verlauf nahm. Der hiesige amerikanische Gesandte hat cs vorgewogen, schreibt das genannte Blatt, auf seine Versetzung nach Petersburg zu verzichten, trotz der ausgezeichneten Form, in welcher ihm dieselbe angeboten wurde. Er hat dem Präsidenten, wie dem Senate seine Dankbarkeit für die Ernennung, wie für die ibn so ehrende Anerkennuna telegraVisch ausaesprochen und gleichzeitig um seine Entlassung gebeten. Herr Sargent wird nach Amerika zurückkehren und wahrscheinlich dort zunächst seinen früheren Sitz im Senate wieder einnehmen. Die Erfahrrmgen, welche er in Berlin als in einer Art diplomatischem Höhenkjirörj .gemachj, lassen ihn nicht den

Wunsch empfinden, leine Studien m einer noch weiter östlich gelegenen Diplomatie fortzusetzen, um so mehr, als mit dem nächsten Präsidentcnwechsel in Washington, welcher binnen Jahresfrist stattfindet, wahrscheinlich so wie so ein allgemeiner Ziehtag in der cr.nerikanischen Diplomatie 'verbunden sein dürfte. Vielleicht wird der' Umstand, daß die jetzige Präsidentschaft baldzu Ende acht, auch dazu beitragen, daß bis zum Aus fall der Wahlen gar kein neuer Gesand ter nach Berlin geschickt, sondern Mi; Evcrc!!, der erste Legationssckrctär, mit der Fortführung der Geschäfte betraut wird. Derselbe hatte diese Stellung bereits eine Zeit lang inne, als der frühere Gesandte Andrew White zum allgemeinsten Bedauern seinen Berliner Posten verließ. Daß Mr. Everett zu dem endgiltigen Nachfolge Sargents ernannt würde, ist nicht anzunehmen.' Hoffentlich kehrt Amerika 'wieder zu dem Principe zurück, in Berlin als Vertreter der nion eine Persönlichkeit ui beglaubigen, welche gleichzeitig als Gelehrter oder Schriftsteller eine. Position einnimmt, der ähnlich, welche Vancroft, Taylor oder White inne hatten. Dem scheidenden Sargent folgen viele freundliche Erinnerungen und auch er ha sich ein reiches Maß von Sympathien und . crr r, r ... . . f. : . . U i.

Hreunoscyaslen ylcr zu erwer.n geu.'ußi, das übrigens in der letzten Zeit anz wesentlich gesteigert worden ist durch die Behandlung, welche bd hier von gewissen Seiten zu Theil wurde. Vom Inlande. Eine Anzahl mormonischer Missionäre, welche Perry Eo., Llla., unsicher machen, sind bedeutet worden, da6 Ceuntu sofort zu verlassen. In Zacatecas wurde die Fest lichkeit zur Feier des Tages, an welchem der erste Zug der mexikanischen Centralbahn die Stadt passirte, fchon drei Tage vorher eröffnet und erst drei Tage iiachher geschlossen. Die Commission zur Ab' schätzunz des Landes, welches erforderlich ist, die Umgebung der N'iagara-Fälle in einen Staats Park zu verwandeln. hat die hierzu erforderlichen 80 Aaer der Ziegeninsel auf 81,000,000 abgcschätzt; die ganze Insel unisaßt 107 Acker. P e n n s y l v a n i e n hat von a llen Staaten der Union die meisten Postämter. Ueber die Hälfte aller Einnahmen unserer Postverwaltunz ergeben die 5 Staaten Skew Aork, Illinois, Viassachusetts, Pennsylvanien und Ohio. Die erste Ladung im Susquehanna gefangener Sbads oder Alsen 2,300 Stück ist vorig? Woche bereits in Havre de Grace, Md., verkauft worden. Die Fische sind seit 20 Jahren nicht so früh und so zahlreich in den Flüssen erschienen als heuer. Jn Aork, Me., steht eine Birke von 40 Fuß Höhe. Neben dem Stamme liegt ein Felsblock auf dem Boden, der wenigstens seine 0 Tonnen wiegt. Zwei Wurzelnder Birke haben sich unter diesen Felsen den Weg gebahnt und lüften denselben jährlich um ungefähr einen Zoll. Die Südliche Erpreß Eompagnie hat an ihre sämmtlichen Angestellten eine Circularverfügung crlaffen, laut)' deren dieselben binnen 14 Tagen ihre Photographien bei der Direktion einzureichen haben, und zwar bei Vermeidung derEntlassunz aus dem Dienste. Die Compagnie hat wahrscheinlich alle ihre Beamten so lieb, daß sie sich eine Art Familienaloum anlegen will. Eine junge Wittwe in Val timore, deren Gatte seit mehreren Monaten todt ist, erkrankte im Wochenbette so heftig, daß sie au 5 '.u sterben glaubte. Jedenfalls wollte sie s.:r ivrcn Säugling, der während ihrer eigenen 5irankheit in ihrem Hause schlecht aufgehoben war, so gut als möglich sorgen, gab ihrer Wärterin 20 und beauftragte sie, das Kind in einer ton den Barmherzigen Schwestern geleiteten Anstalt sür'kleine Kindcr,Waisen sowohl als Findelkinder, unterzubringen, vorläufig die ihr übergebenk Summe den Schwestccr. einzuhändigen und diese zu bitten, daß sie nach ihren. Tode ihren Nachlaß verwerthen und gut für das Kind sorgen sollten. Die Frau nahm das Kind und das(eld, stellte da erstere in einem Korbe vor die Thüre der Anstalt und behielt' das Geld für sich. DaS Kind wurde in die Abtbeilung für Findlinge ausgenommen. Die Mutter wurde wieder gesund, begab sich nach der Anstalt, um ihr Kind zurückzunehmen und erfuhr, daß nichts von einem solchen bekannt sei. Seitdem hat die Frau die Findelkinder wiederholt durchmustert, ist aber nicht im Stande, ihr Kind zu erkennen. In Folge ihrer Krankheit weiß sie nicht einmal sich deS Tages zu erinnern, an dem sie daS Kind der Wärterin über: geben hat ; die letztere ist verschwunden, mehrere Findelkinder sind gestorben. Der Delphin", einer der neuen Ver. , Staaten - Kreuzer, ist am Sonnabend in John ökoach's Schiffs' bauwerste glücklich vom Stapel gelaufen. Wir haben jetzt wenigstens die eine Veruhigung, daß das Ding wirklich schwimmt, wie es aber mitKricgstüchtigkeit, Schnelligkeit :c. aussehen wird, wenn einmal erst die Maschinen und die übrige Ausrüstung hineingebracht sind, ist eine andere Frage. Ganz ruhig scheint man darüber nicht zu sein, denn der Nkarinesecretär, welcher bei dem großen Ereigniß selbstverständlich zugegen sein mußte, verbat sich bei dem darauf folgenden kleinen Frühstück alle Reden. John Roach pflegt bei solchen Gelegenheiten nicht mit dem Ehampagner zu geizen, und wer weiß, toaS die guten Freunde, welche sich dort zusammengefunden hatten. Alles ausgeplaudert hätten, tvenn der Wein die Zunge gelöst. Oregon hat seit einem Jahre, wie der Portlandcr Oregonian" feststellt, den geringsten Rcgcnfall unter sämmtlichen Staaten der Union gehabt, das sonst so trockene Südcalifornien nicht ausgenommen Die letzten 12 Monate sind die trockensten seit Menschegedenken gewesen. Während in fast allen Staaten Überschwemmungen stattgefunden haben, ist Oregon seit dem Winter 1882183 davon frei geblieben. Der rtrt rr ri l t t - rr . .. w r Allassersiano oer rjute ist ungewoynilcy niedrig. Trotzdem war die Ernte im letzten Jahre nicht schlecht und kanzz auch

m viesem ayre, wenn es recytzenig regnet, gut ausfallen. Die feuchte Luft und der Nachtthau retteten die Vegetation vor dem Verschmachten. Die Gesetzgebung von Nova Scotia hat nur den Wittwen und Mädchen, nicht aber den vcrhciratbcten Damen das Recht verliehen, bei MunicipalWahlen mitzustimmcn. Diese Gesetzzebung scheint auch nicht viel gescl,cuter zu sein, als manche ihrer Collcginnen in den Ver. Staaten. Die verhciratheten Frauen sind doch für den Staat von höbercr Wichtigkeit und Bedeutung, als die Jungfrauen und Wittwen, die man übrigens in jeder Beziebung nicbt hoch genug schätzen kann. Hätte man blos den Frauen das Stimmrecht gegeben, so läge hierin noch eher der Schein eines Fünkchens von Sinn. Im Allgemeinen aber ist jede Maßregel auf diesem Gebiete ein Unsinn, die nicht radikal zr. Werke geht. Die Herren Gesekaeber r - f. ... . C ' T , l . . , .

yaoen geoacyi, rne verreiratyclen grauen würden bei ihren Abstimmungen von ihren Männern beeinflußt werden, o der schlechten Kenner des Laufs der Dinge und männlicher Selbstständigkcit ! umgekehrt wird ein Schuh d'raus. Aus Montreal wird berichtet : Arbeiterfamilien von hier und aus der hiesigen Provinz wandern in diesem Frühjahre in außergewöhnlich starker Zahl nach den Fabrikstädten in den Neu-england-Staaten aus. Zur gegenwärtigen Jahreszeit geht gewöhnlich eine solche Auswanderung vor sich, doch hatte sie nie eine solche Au.sdehn'.'ng angenommen, wie dies jetzt der Fall ist. Fast einhundert Auswanderer reisen täglich vom hiesigen Bahnhöfe aus ab, ' und die meisten sind Familienväter. Haben denn diese Leute nichts davon gehört, daß der Fabrikbetrieb gegenwärtig auch in Äceuengland tbcilwcise stockt In Chicago haben dieser Tage auch einige irländische SchnapsWirthe Schanklicenzen herausgenommen, die für 3150 jährlich zum Ausschank von Bier und Wein, aber nicht von Schnaps berechtigen. Diese Herren denken ohne Zweifel wie Hamlet, der in schlechter Ueoersetzung allerdings bekanntlich sagt : Was liegt am Namen i Duftet denn die Rose Nicht minder süß. wenn sie nicht Rose heißt V oder : Bleibt Scbnaps nicbt Schnaps, wird er als Bicr verkauft ?" Am Schlüsse des Bürgerkriegs, am 30. Juni 1865, kamen von der Bundesschul? $78.25 und L4.20 Zinsen auf den Kopf der Bevölkerung. Heute kommen von der Schuld ungefähr $21 auf den Kopf und von Zinsen, da diese Last viel leichter geworden, noch lange kein Dollar. In New ?)ork arbeitet in neuerer Zeit am East Niver eine Maschine mit großem Erfolge, welche den Straßenkehricht sorlirt und ausnützt,resp. in unschädlicher Weise beseitigt. Lumpen, Knochen, altes Metall, las, Küchenabf alle, Asche werden von derselben sortirt und ausgewaschen, absolut werthlose Absälle zu Pulver zerstampft und in's Meer geworfen. DieÄkafchine ist imStande,per Tag izu IV Stunden gerechnet) 150 Ladungen gewöhnlichen Kehricht und Abfälle zu verarbeiten, von denen nur 30 Ladungen als unbedi zgt wathloser Abfall weggeworfen werden ni'lssen. Dieses Fünftel Abfall gäbe nun aber wegen d-i.r Compaktheit seiner Bestandtheile "ein vorzügliches Mittel zum Auffüllen von Ländercien zu Dockbauten :c. Um die Wegschassunz desselben kümmern sich die Unternehmer natürlich nicht. Sie lassen s vom Straßenreinigungs-Departement einfach mittels der Prahmen in's Mew versenken, weil sie vorläufig keine bessere Verwendung dasür haben und selbst ja sÄr die Versandung des Hafens nicht verantwortlich sind. Die y.uw Betriebe der Maschine crfordcrlichcnohlen finden sich im Kehricht. Die Üntern'ch:ncr vcrdienen Geld und die Behörden großer Städte sollten dieser Methode, den fctw flenkchrich: los zu werden, Beachtung chenke. Vom Auslande Wie m a n a u S der S ch w c i ) berichtet, beabsichtigt der BundeSrath Weitere Ausweisung zu verfügen, dq man bei den vier Anarchisten, tvährcnd zur Zeit etwa vierhundert in der Schweiz wohnen, nicht stehen bleiben könne. Es heißt, daß mindestens alle die dreißig ausländische,, Anarchisten, welche noch dem Verein Freiheit" angcbörcn, d r t. M I m ' Landes verwle en werden sollen, crin Freiburg verhaftete Anarchist Falk hatt sehr genaue Beziehungen zu Kammerer. In seiner Uhr fand man die Adresse von Kammercr, und dieser letztere selbst hatti seinen eigenen Eltern geschrieben, wegen seiner Adress? sollen sie sich stets an ,de Genossen Falk in Freiburg wenden. Ei nen Tag vor der Festnahme bekam Kammerer von Falk noch Geld zugeschickt. In einem aufgefangenen, von Falk ge: schriebencn Briefe liest man von den Planen des ammercr". m Verhol bezeichnete Falk diese Worte als eine all' gemeine Ausdrucksweise, die. nicht die Ausfüllung bestimmtet Verbrechen umfasse. ' Der ausübenden obr igkc itlichen Gewalt eine vlat zu drehen, gilt bei gar vielen Leuten für ein gottgefälli aes Werk, und sind in dieser Bcziebung auch oft aenua schon die abenteuerlichsten Mittel angewandt, um zu besagtem Ziele va gelangen. So drastisch aber, wie jüngst in einem russischen Dorfe, in Rutschelki, im Gouvernement Pskow, dürfte eS jedoch selten einer hohen Polizei ergangen' sein; dieselbe wurde ausgeräuchert, und daS kam so,: Der Gouverneur von Pskow und der Grvßgrundbesitzer von Glaucr standen sich feindlich aegcnüber : Ersterer, weil er Partei fül seine Organe, Letzterer, weil er, nachdem die Bauern von Rutscheiki wegen that sächlicher Widersetzlichkeit der Polizei gegenüber, vom Gericht zu Welitija Luki zu empfindlicher Gefängnißstrafe vemrtheilt worden waren, Partei für dieBaw crn ergriff, die auch vom Apellhof freigesprechen wurden. Da erschien kürzlich abermals die Polizei, um eine, und dieses Mal gerechtfertigte Execution wegen rückständigerAbgaben borzunehmen. Doch schon in dem ersten Hause, woselbst die Polizei Posto gefahatte, um Vordem

hingen zur Execution zu machen, entwickelte sich plötzlich bei allen Anwesenden der schrecklichste Husten, zu dem sich sehr bald Kopfschmerz gesellte, der Alle, idic Polizei mit, zwang, schleunigst das 'Freie zu suchen. In einem zweiten Hause erging cs der Polizei i'.icht besser. Der Gru'Nd war folgende? : Wo die Polizei in einer Stube Platz nahm, würd: sofort indische Pfeffcrfchotcn in den Ofen geworfen, um Husten und Kopfschmerz zu erregen, was auch vollständig gelang. Die Polnci konnte die Erecution nick!

vollziehen. Dafür faßte sie aber für die i r . r ayr wloersayrcne Ausräucherung ctn Pro- j 5ckoll ab, um cs dem Untersuchungsrichter zu übergeben. Wie indische Blätter mel,dcn, wurde neulich in der Hauptstadt von iAfghanistan, iabul dieselbe hieß bei. den alten Griechen Kabura ' wclcbe 'Stadt Alexander der Große auf seinem 'Zuge nach Indien passirt hatte, ein Stcm mit einer Inschrift entdeckt, die sich eben auf diesen Kriegszug bezieht. .ucverhaupt srndet man noch heute rn Ast. ri. . ,55 rm.. n ' gyanisian zayirelcye mnzcn, Insasse, Schmucksachcn und Inschriften aus der Zeit der Herrschaft der Chaldäer, Perser und Griechen, da dieses Land bisher von europalzchen (elelrten und Alterthumsforfchern nur wcrng besucht worden ist. In der Baron Rothsch ild'schen Herrschaft Enzcsfeld nächst Vöölau ereignete sich ein beklagenswerthev Unglücksfall. Der Holknecht Höfner aus Leobcrsdorf war damit beschäftigt, einen jungen Wald ui durchforsten. Er hatte bereits seine Arbeit zum großen Theile vollbracht und machte sich an das sögenannte Bürtelbinden", zu welchem Z)vecke er die Weiden benutzte. Da dieselben hart waren, zündete er ein Feuer an, um sie durch dieWärme zu erweichen. Der Oberförster Sichro, welcher um diese Zeit die Stelle Passirte, machte Höfner auf die Gefährlichkeit des Feuers aufmerksam und ermähnte ihn zu besonderer Vorsicht, namentlich in' Anbetracht des dürren Laubsireucs", das schon seit 6 Jahren auf dem Boden sich angesammelt datte und welches auf Verlangen des Baron Rothschild nicht beseitigt worden kr. Der Oberförster entfernte sich und Höfner, ermüdet von des Tages Arbeit, legte sich nieder und schlief ein. Das Feuer brannte fort und nahm, am Boden Nahrung sindend, immer größere Dimensionen an, so daß schließlich die Kleider des Höfncr zu brennen anfingen. Aufgeschreckt aus seinem Schlaf, wußte der Bcdauernswcrthe nicht, was er beginnen solle, um die züngelnde Flamme an seincm Leibe zu dämpfen. In seinem Schmerze warf er sich auf einen Haufen Laubstreu und wälzte sich in demselben, allein statt der erhofften 3!ettung entzündete sich das Laub und der Unglückliche fand in den Flammen sein Grab. Indessen artete das um sich greifende Feuer zu einem förmlichen Waldbrande aus, dem ca. 400 Quadratklafter Holz zum Opfer sielen. Von Höfner, dessen Leiche vollständig verkohlt war, fand man unverschrt nur die Rohrstiefel, den Hut und die Tabakspfeife. Der Verunglückte war 70 Jahre alt. Der neue F a u st. StudiosuS Ochsebrav (zu seinem Stubengenossen, der bckneipt nach Hause kommt) : Na, wo warst Du denn wieder 'i Studiosus Kneipcfest : Spazieren ! 4nSJif!i5 OTiCi"' ir;v' iivs k?, 'iuviviiv u;vvrnv . rnui, l,u xtntt brachte doch vom Spaziergan bloß einen Pudel heim Du aber kommst noch überdieß mit einem Affen nach Häusel' Gesegnete Wobltbäter. Als ein aus berühmten Aerzten und Chemi kcrn bestehender Rath die Entdeckung machte, daß durch Mischung einiger wohlbekannter wcrthvoller Heilmittel die allerwundcrvollste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen Rrneien übcrflüs sig würden, bt-zwcifelten dies Aicle, aber der Beweis ihres Werthes durch thatsächliche. An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker jener großen Ar;nei, Hopfen. Bitter, att Wohlthäter don Allen geehrt. Dieses Bitter ist zusammengesetzt aus Hopfen, Buchn, Malz, Wolfskirsche, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmittel der Welt, rnd ist der größte Vlutreiniger, Äicren und Lcber-Regulaior und Leben und Eesundhci Wicderbringcr. .fein Leiden, wo dies'S Bitter gebraucht wird. WaS auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und Veidcn sind, gebrauchen Sie Hopfen-Bitters. ES reitet Ihnen daS Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. GT $500 wer den für jeden Fall bezahlt, wo daS Bitters nicht hilft oder heilt. Ich litt lange Jahre an schweren Nieren, und Leberbcschwerden, bekam dünnes Blut, war schläfrig und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nicht finden, das mir half, bis ich Hopfen'BitterS gebrauchte, und mich jetzt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräf. lig wie ein Drlißigjähriger,obschon idi 72 Jahre zähle. Vater." Zehn Jahre lang war meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengc Leiden, daß kein Dotter wußte, was ihr fehlte, und ich warf ein kleines Vermögen für allen möglichen Hnmbug und Stoff weg. Vor circa c Mona, ten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen,BitterS darauf, und ich beschloß noch. malS zwei Flaschen zu kaufen, und jetzt ist sie so mohl und kräftig, als irgend 'eines Mannes Frau und dies wurde mit wenigen zwei Dollars erreicht H. W. Detroit, Mich. V, nach OdiMchyMs MO. GebVübeV Frenzel, S. W. Ecke Walhingion u. Miridianstr.

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