Indiana Tribüne, Volume 7, Number 209, Indianapolis, Marion County, 17 April 1884 — Page 2

Zndiana Hriöüne. Er sch eint Fagttch, WöchentNch u. Sonntags.

Office: 120O.MarylandSr. itZg!ich .Tribüne- kofttt durch den Trüg? 1? entt rer Woche, die Sonntag? . Tribüne 5 kentl xr Woche. Bid zus.mn ib Cents. Per Post iugefchlSk w Vorauttczahlung $ä rcr Jabr. Indianapolis, Ind., 17. April 1884. 5in Räthsel des Meeres. Die Mannschaften aller zur Zeit von Europa an unserer atlantischen Küste landeten Skiffe stimmen darin überein, 'aß eine so große Anzahl von Eisbergen noch nie in so südlichen Breiten beobachtet worden ist, wie gegenwärtig. Diese (röge&ütc erscheinen bald wie UNaebeuere Felder Zvelsmasien, Gerölle und mit architektonischem Schmucke versehene Kathedralen. Wie weiße Flecken auf dem blauen Wasier zeigen sie sich im An fange dem Auge, enthüllen aber bei der Annäherung des Schiffes bald ihreriesi$a Dnnensionen. Bei Sonnenaufund -Untergänge erstrahlen die Massen am wrmderbarsten und prächtigsten in allen Farben des Regenbogens, bei Sonnen schen? wechselt der Anblick, den sie bieten, in Folge der sich fortwährend ändernden nrppining von Licht und Schatten beständig, und als geisterhaft gespenstige Gestalten erscheinen Bei dem Mondscheinglame der Nächte die fremden Gäste aus dem hohen 9!orden. Wenn Nebel herrscht, können die Schisse nur mit größter Vorsicht und verminderter Gcschwindigkeit ihre Fahrt fortsetzen, häufig aber ist das Meer bis zunl Horizonte hell und klar und nur die Eisberge und deren nächste Umgebungen sind in Nebel gehüllt. Diese letztere Erscheinung verdankt den Eisbildungen selbst ihr Entstehen. Eine interessante Beobachtung theilt William Stamper, Capitän des Damp fers Dörfer" von der Großen Westlichen Dampferlinie mit, der vorige Woche in New Aork landete. Wir waren am 11. Februar von Bristol abgefahren, ich hatte 19 Passagiere und eine Ladung Zinn an Bord, ötürme und widrige Winde erschwerten die Fahrt ungemein, so daß ich wiederbolt an die Umkebr dachte. Das Schiff hielt sich jedoch trotz aller Fährlichkeiten vollkom-: men seetüchtig und während des letzten Drittels der Fahrt waren wir auch vom Wetter begünstigt. Von Oueenstown aus, wo wir mehrere Tage zurückgehalten wurden, hatte ich den alten, zu anderer Jahreszeit langst aufgegebenen südlichen CurS der Cunard-Dampser eingeschlagen. Samstag, den 8. März, befand sich das Schiff unter 44 Gr. 30 Min. nördlicher Breite und 45 Gr. 30 Min. westlicher Länge, als Nachmittags gegen 4 Uhr zwei riesige Eisberge vor uns auftauchten. Ich habe den Ocean über 200mal gekreuzt, aber so südlich niemals auch nur die Spur eines Eisbergs angetroffen. Am folgenden Sonntage fuhren wir durch eine ganze Armee von Eisbergen hindurch und Abends gegen 6 Uhr war uns ein Eisfeld so nahe, das wir nur ganz langsam vorwärts fuhren. Ter ollmond stand am Himmel, es war so hell wie am Tage und bitter kalt. Das uns nächste Eisfeld war über 100 Iaros lang, ragte wie eine solide Mauer ungefähr 50 )ards über das Wasser empor, zwei Spitzen aber stiegen wie Thürme mindestens 150 Aards in die Luft. Plötzlich drana eine heftige Erschüttemng an mein Ohr und ick sah, indem ia) nach der Richtung derselben blickte, wie sich der uns zunächst besindliche Thurm mitten durch gespaltet hatte und zu einer Halste ins Wasser stürzte. Gleichzeitig umgab dichter Nebel das Eisfeld und verbreitete sich nicht nur bis zu uns, sondern schien auch aus dem Wasser unter uns aufzusteigen. Bald waren wir voll- - ständig eingehüllt, konnten dte Stelle, an welcher der Äkond am Himmel stand, an ihrer lichteren Färbung, von unserer Umgebung aber nicht das Geringste erkennen. Ich liest einen Eimer Wasier heraufziehen und fand, daß das Thermo--meter die Temperatur desselben auf 51 Gr. anzeigte. Die Hand erhielt bei der übrigens herrschenden Kälte im Wasier die Empstnkung, als ob sie sich in warmem Wasser befinde. Ich ließ' von Zeit zu Zeit wiederholt Wasser schöpfen, d're Temperatur desselben blieb sich im Anfange gleich, siel aber nach 1 Stunde auf 33 und nach H Stunde auf 32 Gr. Die Annahme, daß wir uns im Golfstrome befänden, war durch die geringe Breite der Strömung ausgeschlossen, übrigens traten wir 24 Stunden später in den Golfstrom ein. Mit der Wärme des Wassers ver schwand auch der Nebel, und bald läge.? auch die Eisbildungen wieder in voller Deutlichkeit vor uns. Die Entstehung des Nebels durch die vorübergehende hoht Temperatur deS Wassers itt leicht er klärt, dagegen ist mir das Vorkommen iener schmalen warmen Strömung voll kommen unerklärlich. Ich habe weder selbst früber eine' derartige Strömung angetroffen, noch gehört oder gelesen, dan eine solche in jenem Theile des Oceans vorhanden ist. Eine so große Amahl sZ-'. i. t. . , Ist iinlii iinn ItnX V.irt-! Vilwfnt li uiuvi jvtiiti -v;iiti' MiivvMitaearaden noch nie beobachtet worden: - jener enge Eanal wannen Wassers im Meere ist mir aus dem Gninde geradezu unerklärlich, well keine Seekarte von demselben etwas weiß, und alle Seefahrer, die ich bis jetzt befragen, konnte, ebenfalls im höchsten Grade erstaunt über das Vorkommniß sind. Passagiere und Matrosen baben an der merkwürdigen Erscheinung gleichfalls das größte Interesse genommen. Neue Afrika-Erpedition. Der König der Belgier hat als Prasident der internationalen Afrikanischen Gesellschaft Hrn. A. Massari, Lieutenant in der kön. italienischen Armee, beauf

(Seschleve, bald wie masnve Burgen mit Thürmen, oder wie schlanke, wie Tadeln in die Luft raaende Masten, oder reich

tragt, an der Spitze einer Erped'ttion in das Innere von 'Afrika vorzudringen, sich mit Stanley zu vereinigen und gemeinschaftlich mit diesem, aber unier Sxanlev'S Oberleitung neue Stationen im Thals des Congo und seiner Nebenflüsie anzulegen. Hr. Akassari weilt zur Zeit in Brüffel, wo er die letzten Instructionen für sein Unternehmen erhält und wird sich am 30. d. M. in Liverpool einsckiffcn. Derselbe hat einen dreijäh-

rigen Urlaub von seiner Neglerung erhalte,:. Llm Tage seiner Abreise von Rom hatte erne dortige Zeitung diejer Begebenheit gedacht und hinzugefügt, die Expedition des Hrn. Massari werde die Erfolge des Hrn. Stanley in den Schatten stellen. Massari hat in den römischen Zeitungen dagegen protestirt, daß jener Artikel als auch nur im Entferntesten von ihm veranlaßt angesehen werde und hat seiner Bewunderung der Verdienste des amerikanischen Bürgers den unverhohlensten Äusdruck gegeben. Herr Massarl bat sich übrigens bereits bedeutende Verdienste um die Afrika Crsorschung erworben. Im Februar 1330 brach er zusammen mit dem Fürsten G. Lorgbese und seinem andsmanne P. Mateucci von Suez auf, ging über Sou-. akin nach Khartum und durch Kordofan nach Dar Für. Ueber Abesche, der Hauptstadt Wadais. gelangten Mateucci jnd Massari übr Borny und Kano nach Nupe am Niger und dielen Strom ab wärts an den atlantischen Ocean. Mateucci erlag den Strapazen der Neise und den Folgen des akcikanischen Fiebers. Das Vorgehen De Braa's in Afrika tadelt Ältassari um so mehr, als dieser sür die Reife, die er zu allerhand Jntriguen gegen Stanl benutzt. 40,000 Frcs. vom König erbalten hat. Letz' lere Th.Ujach; ist. '.penn wir nicht irren, erst durch Massari, der sie verbürgt, bekannt ge'.vorden. Vismarcö'ö Rücktritt. Wis das Stabil meldete, hat Bismarcl seine Stellung als Präsident des preußifchen Staatsministeriums, preußischer Handelsminister rnid Minister des Auswärtigen niedergelegt, um sich fortan nur noch den Reichsgeschäften zu widmen. Was ihn dazu veranlaßte, ist natürlich den deutschen Unterthanen ein Räthsel. So schreibt man der Frankfurter Zeit." unter'm 31. Vtarz aus Berlin : Fest steht, daß Bismarck diese Absicht bereits vor I I Tagen in dem ersten Ministerrath, dem er nach seiner Rückkehr aus Friedrichsruh präsidlrte, ausgesprochen hat, damals jedoch in einer Form, daß nicht alle Minister an den Ernst des Entschlusses glaubten.. Inzwischen hat er thatsächlich den ötaier um vintomdung von seinen preußischen Aemtern ersucht. Mit dem Kronprinzen hat Fürst Bismarck gestern in längerer Audienz darüber ver handelt. Der Polten des Ministerpräsi denten soll angeblich ganz wegfallen, und wieder die Äussajsung zur (selmng kommen, daß eigentlich dem König der Vorim Ministerium zusteht : in seiner IIU - 9 V VIIV Abwesenheit soll der altsste Minister den Vorsitz führen. Das Scheiden Bismarck's aus dem preußischen Ministerium wird bereits in parlamentarischen Kreisen als feststehende Thatsache behandelt ; über die weit wichtigere Frage aber, welchen Zweck dieser Schritt haben solle und Was er damit beabsichtige, wissen selbst für gewöhnlich gut unterrichtete Personllchkelten keine Auskunft zu geben. Zur Erklärung des Entschlusses des Fürsten Bismarck lourde bis heute vielfach angenommen, daß Differenzen zwischen ibm und Puttkamer beständen, die er durch ein Entlaffungsgesuch zur Entscheiduna bringen wolle. Frühere Vorgänge machten diese Auffassung wahrscheinlich; ich erfahre aber heute aus einer zuverlässigen Quelle, die in diesem Falle besonders glaubwürdig ist, weil sie nicht von konservativer Seite, sondern aus. der Rahe des Reichskanzlers stammt, daß Dinerenzen zwischen dem Fürsten Bismarck und Herrn von Puttkamer nicht bestehen, und daß die Deutungen irrig sind, welche darauf hinauskaufen, der Rücktritt Bismarck's richte feine Spitze gegen den Letzteren. Nach einer anderen Versioit soll Fürst Bismarck der Verantwortung für den weiteren Rückzug in der Kirchenpolitik ausweichen wollen. Die heute im schroffsten Kulturkampfton im ökamen der Staatsregierung abgegeoene Erklärung von Goß ler's nimm! auch dieser Version viel von ihrer bisherigen Wahrscheinlichkeit. Oefterreichischer Polizeiblödsinn. Nachdem die österreichische Regierung mehrere Wochen hindurch Erhebungen" über die verschiedenen in und bei Wien vorgekommenen Attentate veranstaltet und über ihre Befunde das tiefsteSchweien bewahrt hatte, geruhte sie endlich, den Leitungen das Ergebniß ihrer Thätigkeit mitzutheilen. Dasselbe läßt sich in dem einen Worte Blödsinn" zusammcnfassen. Es wird nämlich zunächst eine erschöpfende Darstellung" über die Thaten der anarchistischen Partei gegeben, welche mit dem Attentat Merstallmger 1882 begannen, ein Vorfall, an den sich der Massenauszug der Arbeiter gegen die Polizei im August v. I., die Ermordung Hlubek'S, der Skandal in der Pfarrkirche in Favoriten, die Ermordung Eifert's und des Dctective Alocch reihten. In welchem Zusammenhang diese Vorfälle ;n einander stehen, wird aber nicht gesagt. Die Darstellung erwähnt dann die im Herbst des vergangenen Jahres erfolgte Ausweisung des angeblichen Jobn Newe, alias Stevens, der als Versende? der Most'schen Freiheit" bezeichnet wurde, sowie die Verhaftung eines Arbeiters, in dessen Keller eine Druckerpreffe aufgefunden wurde, mittels welcher die socialistischen Schriften hergestellt wurden, endlich die Verhaftung einiger Individuen unter dcmVerdachte,Sprengstoffe zu fabriciren. Weiter, und hier kommt der Hauptblödsinn, hebt der Bericht hervor, sowohl Stellmacher als auch Kammerer seien Erecutivorgane des von Most gebildete n und geleiteten anarchistischen EentralComites inNew Z)ork. Die Darstellung zählt dann detaillirt die Anhaltspunkte auf, welche darauf hinweisen, daß Stellmacher und Kamme rer im Iabre 1632 von Slubek weaen

socialistischer Umtriebe zur Untersuchung gezogen und von Bloech verhaftet wurden. Schließlich werden die Verdachtsgründe zusammengefaßt,' w'elche dafür sprechen, daß Kämmerer, Stellmacher und Genossen auch die ganz gewöhnlichen Raubmorde an dem Apothckerprovisor Lienhardt in Straßburg im October 1883, an dem Militärposten Adels ebendaselbst in derselben Nacht, an dem Bankier Heilbsonner und dessen Bekannten Oettinger in Stuttgart im November 1883, verübten, wobei hervorzuheben ist, daß Oettinger nach einer Photographie Kammercr's denselben auf das Bestimm teste als einen d.'r Thäter bezeichnete. Bei dem noch fortwährend wachsenden Material, heißt es dann, dürften noch Monate vergehen, bis das Wiener Land.

gencht die Anklage formulirt. Es ist trotz der bekannten Leichtgläubizkeit und Gespensterfurcht der österreichischen Spießbürger immer noch zu vec wundern, daß die Polizei es wagen darf, ihnen einen so verrückten Kohl vorzuset zen. Daß es Narren giebt, welche di. Welt mit ein paar Tvnamitbomben auk einem Jammerthal in ein Paradies der. wandeln können glauben, ist allerdings wahr. Es mag auch Kerle geben, di' einen gewöhnlichen Mord oder Diebstah' mit dem rein erlogenen Vorwande zi entschuldigen suchen, daß sie für di gute Sache" hätten stehlen oder morden wollen. Dagegen ist es ohne alle Fragc unwahr, daß eine über die ganzs civiü sirte Erde verbreitete Verbindung vo. Anarchisten verHanden ist, di planmäßig rauben und morden läßt, um ihre Par teikaise m füllen. Es ist ferner eine ebenso freche als dumme Lüge, daß in New Iork ein Centralausschuß besteht, der geheimnißvolle Abschlachtungen uns sonstige Greuelthaten anordnet. Wenn die östeneichische Polizei ihrem Publikum dergleichen bieten darf, so ist dc? Rückschluß auf dieses blikum züch: eben schmeichelhaft. G:üi Nechnengenie. Ardmore, Pa., ist e'm kleines Stadtchen an dr Pennsylvania-Eisenbahn. In demselben wohnt' die Familie Duncan, deren männliche Mitglieder seit Vaters und Großvaterszeiten und noch länger lauter Fleischer gewesen sind. Unter den gegenwärtigen fünf Aketzgermeistcrn dieses Skamens befindet sich Samuel Tuncan, der das Städtchen durch feine nlerkwürdiaen Leistungen aus dem Ge biete der Arithmetik berühmt gemacht hat. Er ist jetzt 3' Jahre alt; seine 4 Brüder verstehen gerade genug vom Aiechnen, um nnt Beihilfe von Kreide und den zehn Fingern die Aufgaben dcr Mathematik tosen zu können, die im Einkaufe von Schlachtvieh und im Fleisch - und Wurstverkaufe vorkommen, Samuel dagegen aird schon seit Jahren von Lehrern und Schülern der höheren und niederen Lehr anstalten von Montgomery Eountv auf gesucht, wenn diesen ein ungewöhnlich schwieriges Rechenerempel Kopfzerbrechen verursacht. In weiteren Kreisen ist seine Begabung durch die Lösung einer Preisaufgäbe bekannt geworden. Die Universität von Pennsylvanien hatte folgende Aufgabe ausgeschrieben : öin Ztaum ist 40 uß lang und 13 Fuß breit ; wie lang ist der längste Streifen Teppich, der in diesem Raume in einem Stücke gelegt werden kann, wenn der Teppich I )ard breit ist und an den Enden nicht beschnitten werden dars. Gälte es einfach, die Hypothenuse.also diejenige Seite eines Dreiecks ' zu finden, welche dem rechten Winkel desselben gegenüberliegt, so wäre die Lösung der Aufgabe sehr leicht ; da jedoch die Breite des Teppichs, der natürlich die Hvpothcnuse oder längste Seite des Dreiecks bilden muß, anaeacben ist und in der ökechnunq berücksichtigt werden muß, so ist die Sache nicht so einfach. Prosefforen haben sich mit der Aufgabe vielfach beschäftigt, dieselbe ist eine Art Scherzaufgabe, aber ihr? Lösung hat ihre ganz bedeutenden Schwierigkeiten. Die Aufgabe gehört nicht in die Kategorie derjenigen, welche die Sphinr ausgab und Oedipus löste, oder die uns-aus Schiller's Turandot" bekannt sind, sondern sie ist rein rechnerisch, aber ihre Lösung außerordentlich zeitraubend. Duncan erfuhr durch einen Studen ten der genannten Universität von der Aufgabe und löste sie aenau in 40 Mi nuten dahin, daß die Länge des Strei fens 42.0 betrage. Die Lösung ist richtig. Duncan hat die Zlechnung theils im Kopfe, theils auf Papier gemacht,die vielen Zahlen jedoch, die er niedergeschrieben, geben von dem mathematischen Vorgange kein Bild, sondern sind gewisser nur Anbaltspunkte für die Kopfarbeit. Duncan ist in der That nicht immer im Stande anzugeben, wie er schwierige Exempel löst, er sindet gleichsam unbeWußt den richtigen Weg. Er hat bis zu seinem 13. Lebensjahre die öffentlich Schule besucht und den Unterricht eines Lehrers Namens Haas genossen, der ein ausgezeichneter Nechnenlehrer war. Im Anfange kam es häusig vor, dak Samuel schwierige Ercmpel, die der Lehrer der' Klaffe aufgegeben hatte, in wenigen Mi-i nuten richtig löste ; er wurde dann an' die Wandtafel gerufen und sollte seiize Rechnung seinen Mitschülern an der Tafel zeigen; seine Erklärung, er wiffe nicht, wie er es gemacht habe, hielt der Lehrer mehrfach für Trotz und Samuel hat aus diesem Grunde manche Stunde nachsitzen müssen. Später überzeugte sich der Lehrer davon, daß sich sein Schüler in der That seines Verfahrens, schwierige Rechnungen auszuführen, nicht klar bewußt war. Diese eigenthümliche Veranlagung jeigt sich ferner darin, daß Duncan im Stande ist, die Multiplicationen vieler mehrstelligen Zahlen miteinander gleichzeitig mit der rechten und linken Hand auszuführen, und zwar ebenfalls in kürierer Zeit, als ein geübter Rechner für :ine der beiden Rechnungen braucht, und stets ohne Fehler. Eine wahrscheinlich ebenfalls schwie?ige oder wenigstens zeitraubende Aufzabe, die Duncan in auffallend kurzer zZeit gelöst hat, ist folgende : Ein Mast ist 60 Fuß hoch, hat am unteren Ende 10 und am oberen 7 Zoll im Durchmesser ; um denselben sind 70 UmWindungen coüi Seil umschlungen, wie lang ist djeses Seil ? Die Antwort lautet 3L0

Meilen, wir müffen es aber den geschätzten Lesern überlassen, die Richtigkeit derselben zu prüfen. Sturmankündiger. Durch dasBundes'Patentamt zuWashiugton ist cin von einem Rew Yorker erfundenes Instrument patcntirt worden, welches nunmehr unter der Bezeichnung Sturmankündige?" in den Handel gebracht werden wird. Die neue Erfindung ist von der denkbar größten Bedeutung für vcrheirathete Logenbrüder, Gesangöereinsmitglicder und überhaupt für alle , mit einer Gattin gesegneten Männer, die zuweilen durch widrige Umstände der verschiedensten Art gezwungen sind, sich ju ihrem Leidwesen bis elf, zwölf, ein

oder gar zwei Uhr ?cacy!s vom trauten Heim, dem innigstgcliebten Weibchen und oen lieben Kleinen fernzuhalten. Der geschätzte Leser wird aus dem Gesagten bereits errathen ' haben, daß der Sturmcinkündigsr durchaus nicht dazu bestimmt ist, die Wetterpropheten Wigzins und Vennor überflüssig zu machen. Das werthvolle Instrument, welches übrigen? nur Nachts gebraucht w:rd.'n kann, zeigt vielmehr lediglich an. wie das Wetter zu hause zu werden 'verspricht. Wir hatten Äelegenheit,den neuen Sttrnnankündiger m prüfen und fanden, daß derselbe mit bewunderungswürdiger Genauigkeit vorhersagte, wi dtt häusliche Himmel beschaffen sein werd'. Einmal besahen wir uns das Jnstrü neit M.'rgens um 5 Uhr auf dem Vkachhauseivege. Es signalisirte : .,5!ohl?abenschwa?ze Gewitterwolken steizen am östlichen Horizonte herauf." Und oas stimmte ganz, gen.'. Als wir nach Hause kamen, erhob. sich ein furchtbarer Orkan, es blitzte, donnerte und nein, eingeschlagen hat es nicht. Der Ziegen floß in strömen, aber nur für ganz kurze Zeit. Der Sturmankundiger hatte uns vorher gesagt, was kommen Würde, und wir waren natürlich schlau genug gewesen, uns darauf vorzubereiten. Frischgebackener Kuchen be wirkte, das; der Tonner immer leise? un leiser grollte und schließlich ganz verstummte. Der gar nicht zu überschätzende Vortheil, den der turmankandiger bringt, liegt, Wie bereits angedeutet, darin, daß derselbe seinem Besitzer genau sagt, wie stark der in der Regel kommende häusliche Sturm werden wird, sodaß es leicht ist, die in dem speciellen Falle wirksamen Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen. Bis her fragte Er sich beim pätnachhausegehen tausendmal, was S ie wohl sagen werde, und erfuhr dies doch erst, wenn er heim kam und 'kein Schutzmittel mehr erlangen konnte. Jetzt wird das anders d besser für Alle werden, die klug ge- - 't sind, sich den Stunnankündiger, der einem kleinen Barometer nicht unähnlich, und beauem in der Westentasche getragen werden kann, für den billigen Preis von emem Tollar anzuschaffen. (N. ?). Ztg.) Bom Anlande. eit imv vaven in 'Ma,ne durchschnittlich 72 Vroeent der stimmbe rechtiäten männlichen Bevölkerung bei feder Wahl gestimmt, m New Hampshlre 80, in Vermont und Connecticut je 60 Procent. In W i tt d s o r, E o n n., haben 10 Buraer eme Gewllichatt aearündet. die sich gemeinschaftliches Borgehen gegen die Landstreicher lur Ausaabe' gemacht hat. Die von den letzteren in den letzten Monaten begangenen Diebstähle und Beraubungen Und so zahlreich geworden. daß die Polizei zu Uulerbruaung dersel den nicht entfernt ausreicht. Jungen Aengeln ist es schon oft schlecht !kor,i:ne:l, w'nn sie unbe kannte T.itiiea auf r:r Sirajje zu küssen wagten, kurzlich aber ist Fräulein Emnrs Brown in -)Uv ?)ork wegen derselben Frechheit, begangen an dem ihr gänzlich unbekannten Edivard O. Eowleö, abg'isaßt und verhaftet worden. Ein kurzes, aber erfolarei ches Eheleben hat der Neger Jack Thor:v ton in Züchmoud, Ter., hinter sich El stand vorige Wochc unter der Anklage der Verführung vor Gericht, htirathcte die Klägerin, wurde am nächste',! Taae Ver I ter, schlug am nächsten Weib und Kind todt, und wann er gehängt wird, i natürlich noch nicht bestimmt. Die Indianer im nördlichen Wisconsin haben im ledten Winter so viel Geld durch den Holzhandel verdient, daß sie sich zahlreich mit goldenen Uhren, feinen Tuchkleidern, Eylinderhüten verseben, und manche Squaw kommt in einer Zacke von Scehundsfell nach der Agentur, um ihre Rationen in Empfang zu nehmen. Joseph Hilbcrt, ein junger Slrbeitcr in New York, ist in Schwulitaten gerathen, weil er eine Familie zuviel hat und jetzt im Brgrisfe stand, eine dritte zu gründen. Das Merkwürdigste dieses Bigamiefallcs ist, da' die beiden Familien in einem Häusergeviert wohnten, und sein? Frauen erst Lärm schlugen, als sie eine dritte als Eoncurrentin erhalten sollten. Das Söhn chen des italienischen Gemüsegärtners John Carniplia in San Francisco verschluckte kürzlich eine kleine Glaskugel Marmel , mit der es aespielt hatte, und zwar kam dieselbe in die Lustkehle. Ein Arzt, der zum Glück sofort zur Hand war, entfernte die Kugel durch den Luftröhrenschnitt Trocheotomie und zwar mit vollkommenem Erfolge. Das Kind schien sich schnell zu erholen, starb jedoch nach mehreren Tagen ganz unerwartet. Fräul. Fanny G. Port er ist Postmeisterin in Russelville, Ky. Vor mehreren Jahren kam ein alter Mann, der wie ein gründlich henmtergekommener Landstreicher aussah, in das Postamt und fragte die junge Dame, ob sie ihn nicht etwas zu essen geben wolle. Fanny führte den Mann in ihre Kücheund setzte ihm Kaffee, sowie an Speisen vor, was- sie gerade zur Hand hatte. Dabei sagte sie zu ihm, wenn er keine Arbeit sinden könne, so solle er nur wieder kommen, etwas habe sie noch immer für hungrige Leute übrig. Als der Mann sich gesättigte hatte, sagte er zu seiner Wohlthäterin : Sie sind so jung und schön, aber noch viel besser als das: Sie sind das einzige menschliche

Wesen, das seit Jahren freunvuw zu m gesprochen hat. Die Leute sagen, ich sei ein Narr, ich bin es aber nicht. Schreiben Sie mir Ihre Adresse auf einen Zettel, Sie werden wieder von mir hören." Frl. Porter erfüllte lächelnd den Wunsch des Bettlers und hat vorige Woche eine gerichtliche Eröffnung crhalten, daß ein soeben verstorbener Sonderling sie zu seiner alleinigen Erbin eingcsetzt hatte; der Nachlaß bestehe nk mehreren tausend Dollars in Bonds und einem werthvollen Grundstücke mitZLobn-

yaus und warten. E i n e w i ch t i a e E n t s ch e i d u n a in Bttua auf den Whiskvbandel mit Tcmverenn'taaten ist. wie ausDubuaue. Iowa, gemeldet wird, vom dortigenBun-des-Districtgericht abgegeben worden. tLs handelt flch um den Fall von Junkermann & Haas, die von der Firma Schufeidt & Eomp. in Chicago verklagt worden waren, weil sie sich weigerten, für gelieferten Whisky au bezahlen, unter Hinweis auf das Gesetz des Staates, welches den Handel mit Whisky verbietet. Der Ricbter entschied iebvth. bafc dieses Besetz nicht inAnwendunz kommen tonne, wenn es ncy um ?chnapsverkäuse, abgeschlossen mit Händlern andcrerStaaten, handle. Nach dieser Instruktion erkannte die Jury der klagenden Firma die umme von dc000 zu. Die Lotterie des Staates Louisiana hat in der That einmal der taot cew-rteans eine Wohlthat erzeigt. Noch vor wenigen Jahren war der Friedhof Mataire, der schönste der tadt, die Rennbahn des Pferdehcbha-ver-Verems der tadt, der den Grund gepachtet hatte. Der Präsident der aenannten Lotterie meldete sich zur Aufnähme in den verein, wurde aber hinausballottirt. Zufällig lief um dieselbe Zeit der Pachtvcrtraa in Betreff der Rennbahn ab ; der empörte Lotterieprämm raufte den Grund und Boden und machte solchen der Stadt unter dcr Bödingung zum Geschenk, daß darauf sofort 9t m m t m ' em neuer riedyof, für den dringendes Bedürfniß vorhanden tvar, angelegt werde. So geschah es und der MataireFriedhof ist der schönste der Stadt ; wo die Ztenncr keuchend über den Boden jagten, richen jetzt die Schläfer vom rastlosen Jagen und die wilde Jagd nach dem Dollar hat ihnen die Stätte vereitct,auszuruhen von der athemlosen Jagd, bis einer der Herren Erzengel das Hallali bläst zur Revue über die Beute der Jagd. Es kommt nicht selten vor, daß recht angesehene und vcrhältnißmäßiz wohlhabende Junggesellen oder Wittwer in New ?)ork nach dem Eastle Garden" gehen und dort die erste beste Einwänderin heirathen, welch ihnen gefällt. Dies.' Thatsache veranlaßt den N. Herald" ;u solg-.'nden Bemerkungen : Warum kehrte dieser Freier den Töchtern des eigencn Landes den Rücke, die doä so zahlreich sind, wie die Politiker? Wir wissen es nicht, aber die Vorzüge des EastleGarden"-Plans sind einleuchtend. Er ist billiger, er bringt mit sich keine Ausgaben für Bouquets, Bonbons.Theaterbillete, VuggyFahrten. Ercursioncn. Ueberdies. braucht ein Mann, der im ,Eastle Garden" ein Mädchen heirathet. nicht erst ein Castle Galden"-Mädchen für seine Frau zu miethen." D i e e tt o r t e x S a n i t ä t sbehörde setzt ihre Untersuchungen zur Entdeckung von Nahrungsmittel - Fälschungen fort. Dr. Edson Hai eine große Anzahl verschiedenartlger sögenannt Kaffee Essenzen, welche in Logirhäusern und billigen Ztestauratione zur udereitung von Kaffee verwenoet werden, einer Analyse unterworfen, welche recht interessant ist und vielleicht manchem Kaffeetrinker, der bisher echt.':: Java oder MVkk.i zu schlürfen glaubte, oen Appetit dazu vertreiben dürste. Die Analyse rgab nämlich, daß dieser Kaffcc" aus gemahlener Lackritze von gewöhnlichster Qualität, einer großen Quantität aetrockncten Blutes, einer sei nen Quantität gemahlener Eichorie, soum einer noch viel kleineren Quantität echten, aber schlechten, acmablcncn Ka5secZ zusammengesetzt ist. Vom Auslande Ein a u ß er gewöhnliches Ereigniß, das wahrscheinlich eine ungehcure Anzahl von Neugierigen herbei locken wird, ist ein Fest, das im alten Pompeji im Anfang des Mai unter' der Direktion einer Commission von Kunstlern abgcbalten werden soll. Das Fest soll drei ge lang andauern und folgendermaßen eingetheilt werden : Am ersten Tage wird der. römische Kaiser Trajan feierlich in Pompeji einziehen, bei welcher Gelegenheit Eircusspiele, Wagenrennen, feierliche Umzüge stattsinden und eine Anzahl Kaufläden mit verschiedenen Waaren, worunter die EßWaaren und Getränke natürlich nicht vergessen bleiben dürfen, ausgelegt werden sollen, gerade wie sie rs vor 1800 Jahren gewesen waren. Am zweiten Tage wird zuerst eine Hochzeits-, dann eine Lcichcnfeicrlichkcit mit ihren entsprechenden Gebräuchen in Scene gesetzt werden. Auf den dritten Tag werden uns Gladiatorenspiele und' ein Gladia torenfest versprochen. Ein sonderbarer Vorfall hat das Dörfchen Lochmady auf einer der Hebriden-Jnseln in große Aufregung ver setzt. Eine alte Frau starb vor etwa vier Wochen vlötzlich, und die Art und Weise ihres Ablebens erweckte den Verdacht, daß sie vergiftet worden sei. Die Exhumirung tvurde angeordnet, konnte aber nicht ausgeführt werden, da sich dieDorfbewobncr, mit den drei Söhnen der Ver,'torbcnen an der Spitze, dieser Schändung" widersetzten. Die Behörden verhafteten die Haupträdelsführer, und unter Assistenz de? Polizei, welche die rregte Menge in Schranken hielt, wurde ie Älilsgrabung vorgenomincn. Als der Sara, gehoben und amGrabescnde niedergestellt wurde, sprang vlötzlich der Deckel mit einem starken Knalle auf, flog zur Seite und warf den Polizei - Jnspector McKenzie nieder. Der Gerichtsarzt sank mit einem Aufschrei ohnmächtig nieder und starb nach kurzer Zeit auf dem Gotcsacke? ; er war erst dreißig Jahre alt. Die sinnlosesten Erzählunzen sind in Zolge dieses Vorfalles, der auf eine Anammlun der Gase im Sarg? zurüchuühren sem dürste, in Umlauf gkkommtn.

voxe b st e r r. Ä r m c c und Marinezeitung meldet : FeldmarsHallLieutcnant Erzherzog Johann hat einen anhängbarcn Schnellladcr construirt, mit welchem gegenwärtig von einer hierzu eigens commandirten Commission Proben vorgenommen werden. Dieselben haben überraschend günstige Erfolge ergeben. Von dem Ergebniß dieser Vor Prüfung hat Erzherzog Johann es ab hängig gemacht, ob er mit seiner Erfindung officiell in die Qesfcntlichkeit treten werde. Eine andere Lesart will wissen, daß der von Erzherzog Johann coustnm-tc Schnellladcr nur eine wichtige und bedeutende Verbesserung des von Licutenant Krnka vorgeschlagenen anbängbaren Schnell ladcrs" sei. In jedem Falle scheint die Lösung der Gcwchrfrage bei uns um einen großen Schritt nach verwärts gerückt zu sein, und es ist sehr leicht möglich, daß man sich in Oesterreich sehr bald sür die Annahme von anbanabaren Schnellladern" entscheide."

i . . i i Als Illustration derZeit. einem counöla?? .uae kommen ist und welches in den sranösichen Blättern eine förmliche Diskussion hervorgerufen hat. Der Gaulo behauptere, Kaiser Wilhelm habe zu seiner freudigen Ueberraschung auö Paris ein r ? ? ? . ' r." cn v r r aseiiervlce aus ?evre-orzeuan enaitcn und der Reichskanzler selber wäre darüber so gerührt gewesen, daß er äußerte, boffentlich werde bald der Tag kommen, wo man den Franzosen diese Aufmerksamkeit heimzahlen könne. Daran knüpft das Blatt einen Leitartikel seines Chefredakteurs, in welchem die Versöhnung zwischen Frankreich und Deutscht C C . . l f 1 .... r ' lano gcpreolgr wiro. er empv" aber hat die folgende nüchterne Bemerkung in Bereitschaft : Ein Morgenblatt hat erzählt, das; zwei Sevrcs-Vasen aus Frankreich an den Kaiser von Deutschland bei Gelegenheil seines 87. Geburtstages gefandt worden wären. Dasselbe insinuitte zugleich, daß man als den Absender entweder einen Senator und ehemaligen Botschafter in Berlin, oder ein hervorragendes Mitglied der gegenwärtigen Regierung vermuthe. Wir können versichern, daß diese Nachricbt unrichtig ist. Die Sendung kam von Seiten des'Barons von Bleichrö?dr, Bankier des Kaifers von Deutschland und besonderer Freund des Fürsten Bismarck. Herr von Bleichröder befand sich am Geburtstage seinesSouoeräns in Paris und ist Abends nach Berlin ulrückgekebvt' Tchleswlg'clflein. Für die ' Ackerbaucolonie Ricklingen würd.' vom Provinzial-Landtaz ein Dar lel'vn von 100.000 M. verwilligt. Nach einer Bekanntmachung des OrtsVorstandes zu Augustenburg werden daselbst infolge möqllw gewordener Er sparnisse für die Zeit vom 1. April bis letzten Juni cr. keinerlei Gemeindesteuern erhoben werden. Xk von Hans Ahlmann in Gravcnstcin eingelegte Revision gegen das ihn toegcn betrügerischen Bankcrotts, Untreue und Unterschlagung zu 2h fahren Gefängnis; verurthellcnde Er kcnntniß dcrStraskammer, istiiomReichs 'gerichte verworfen worden. CriminalEommissär Engel aus Altona hat den Verbrecher entdeckt, welcher am 2si. Dec. v. V5. den Doppc!raubm?rd an den in Abrcnöburg wobncnden Vock'schcn Ehelcuten begangen hat. Es ist dies der 3"jäbrige Tövfcr Fried r. Anton Timm aus Altona, der kürzlich in Kopenhagen verhaftet wurde, n feiner Begleitung befand sich die 40jährige Wittwe Dräger, geb. Boa, eine Tochter der ermordeten Bock'schcn Ehclcute, mit welcher Timm seit Jahren im Concubinat lebte. Dieselbe würde durch den Tod der Eltern Erbin eines bedeutenden Vermögens geworden sein und dürfte Timm zu dem verbrechen anacivornt baben. G.NuÄelshaus' GftQCEBY. 17 Pfund hellbrauner Zucker 2 Können beste Psirsiche zu 35 Cents. Eingemachte Äohnen per Vüchst 10 Cents. Brombeeren und (xrdbecrcn der Buchse 10 Cents. C KuclcclNlinu, Fo. 277 Mord Meöle Straße. e??,j n .SEIECKEJi, Europäisches Inkasso - Geschäft ! Cinciuiinti Vollmachten nach Deutschland, Oesterreich und der Schweiz gefertigt. Gonsttlarische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. vo. prompt und sicher einkasflrt. Wechsekund Fostauszaykuugen Van ende sich in Jndianaxoiik an : Philip Rappaport, to. 120 Off Mkyland Sltaft. Bon Bremen nach New Jork oder Baltimore, $20.00. Von Bremen nach Jndianapolis,via New Aork 832.30 via Baltimore 830.5. Gedruöer Frenzel, S. W. Ecke Washington u. Meridianstr.

verdient auch sie Geschichte eines Ccsck'enkes Erwäbnunq, welcbeZ dem KaiserWilhelm an seinem Gcbllttötaae uae-

IB0 M V "i r , -V i -.T i.T w-l j t -i rt , i-'.-V:" - t.-S .itSJ&WL&J&p. -. yJX Mt- . . J mm - i r-' ! .;W . m My m TrAQS - .vo .MI.il gegm alleBluMankgeNen. Segen LeöerleideM. Segen Zagenleiden. Sie Flsscke Hamburger Trexs kostet tt Cents, e5er fünf güxfitnf 2.09 tn a'itn Ipotftlenju heben eder rctrfccn tti Gestellungen tcn $.OQ UftcrtfrA versandt durch . Tiio Charles A. Vosoler Co., (Nachfzlger ton V. Vogel & Co.) Baltimore, Md. 0 hr1 i ji ini gezcn alle f Y.ntffjcitctt itrd Mg, und tv Zt. gift öukg's Köraer SruPkt kir ur in Original-zZeten PreZi ti 6itZ. der fünf Spz&ut $1.00, verkauft : in slen oN!n x Haben, oder wird nacb mpsanz de VeNge . naö allen Theilt der bereinig:: Statten ttx lAnct. Man adresftre : The Charles A.YogcIcr Co., lNachfolzer vsn . Bogel Jt C.) Baltimore, Md. Billigcheimstatten -INArimnsa8 and Texas. Die St. LoaiS, Jron Mountain und Soulhcrn Eisenbahn entlang, sowie die Texas und Pacific.Eisenbahn und die International nd Great Northern Eisenbahn sind Tausende tiou Ackern de gewahtteflen Farm und WeidelvdeS in der Welt, im Preise von Z5,ZZ und i per Acker, in gesunder Eegend und einem snübntrefflichen Klima, fär Gesundheit und Lebeus genuß Man schreib: an den llnkerzeichneten um einen statistischen (frntebericht von rfa. szz und Tera für 185? und man eutschliee sich zu gehen und sich selbst zu überzeugen, ah die Grate von 1L88 u rn L0 P r o z e t g r ö her w ar als 1882. Denjenigen, welche Land vo diesen Gese? schaften kaufen, und ein Viertel, die Hälfte oder Alles baar bezahlen, wird ein verbältnibmäßlger Nachlaß 'an Fahrpreis oder Fracht über diese Eisenbahnlinien erlaubt. II. Xownsend, Eeu'l.Pass..Agcnt. St. LouiS, Mo. I?'. Pnlnicr, Distrikt . Land . Pass. . Agent, No. 40 West Washingto Straße, Indianapolis. Vr.ll.K.LunuiuFkam (ES viril Teutsch gesprocheu.) Mosnnng: 354 Süd Meridian Straße. Indianapolis, Ind. Offie Stunden : 9 Ujk Nrz.. 1Z I Skach. 79 Uhr end. Televiznire nech tzeorge F. ?orst'ß .Apotheke. Dr. C. C. Evoi-ts, DeutscherZahnarzt, lNachfolzer von ;,. 6. laltert.) N. W. Vcke Washington u. Veunshlvanla Otr. Indlan.,lt, GhioittitAfiti klch' naH't Sp:ii ,u äJlVl:ill(CU t g,hn eadsich:ien. um sich Heilung cn SvphiU, anderen gejchlechtllchen rantheiten, Skrofeln und raniheite de lt zu suchen, können für da Trutel ,n dem, a in solche tfeife koket, kuttrt netlen. 2 rraklinre seit L4 Zähren hier und Hai den otthetl langjähriger Erfahrung. Ich g,r,n:,re Hellun, tn allen Fällen. 5xermt,rhea und J?.xktenj erden tn jedem Stadium kurirt. Offtee Stunden von S Ur Norgen bi S Uhr lnd. No. Birglnla Zlveoue. P!lln mit ebrauchözueisungen erden ,u l dleCchachielrerlchlSt. Dr. I. . Bcnnolt, flityelgtt vsri ?, D.

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