Indiana Tribüne, Volume 7, Number 208, Indianapolis, Marion County, 16 April 1884 — Page 2

indiana Hriöüne.

E r sä) e i n t FSglich, WöchentttH u. Sonntags. Offlcr: ILV O.Marhlandttr. ttZattche .Trtbäne- kostet durch den Träger 12 .Eent? per Woche, die Sonntags ..Tr:bttne" lent xer Woche. Beide ,usamn 1b Cent. Per Post ,ugeschl in vorauSbe,ahlung pi ver Jahr. Indianapolis, Ind., 16. April 1634. Mord will an den Tag. ' Im Herbste 1364 warRaphael L!vmg ston, Haupwann in einem Nw Iorker Freiwilligen-Regiment?, in einem der Gefechte, welche unsere Armee auf Sher .man's kühnem Marsche nach Savannah am atlantischen Oceane mit den Conföde' ?!rten zu bestehen hatte, nach tapferer Gegenwehr gefangen und in einem der Gefängnisse für Kriegsgefangene in Sa, lisburv, N. C.,untergebracht worden. Er machte die Bekanntschaft der Tochter des Gefängnißaufsehersund diese öffnete ihm in der Nacht die Thore des Kerkers. Durch sumpsige Niederungen und dichte Fichtenwaldungen kam er, nur in der Nacht wandernd, glücklich bis Wittes Co., N. C. Der Hunger zwang ihn, sich an menschlichcWohnungen heranzuwagen und in der Nähe eines stattlichen Land' Hauses trat ihm Nosa, die Tochter des reichen Plantagenbesitzers Austin entgegen. Ihr vertraute sich der junge Eoldat an, die junge Dame theilte ihm mit, daß ihr Vater und ihre Arüder leidenschaftliche Anhänger des Südens seien, brachte ihn aber in einer alten Scheune sicher unter und versah ihn reichlich mit Lebensmitteln und unverdächtigen Kleidern. Ein Sklave unterstützte sie hierbei. Das Mädchen fand wiederholt Gelegenheit, ein Stündchen mit ihrem Schützling zu verplaudern und brachte ihn nach dre: Tagen in der Nacht auf einen Pfad, auf dem er sicher in das bewaldete Hügelland und durch solches nach Virginien und weiter gelangen konnte. Bei dem Abschiede warf sich die erregte Jungfrau weinend an die Brust des Flüchtlings und dieser gestand seiner Retterin, so hilf- und aussichtslos er für den Augenblick war, seine Liebe. Das Paar verlobte sich und trennte sich unter den Schwüren ewiger Treue. Livingstone kam glücklich nach New Aork, unterielt mit seiner Braut einen lebhaften Briefwechsel, und nach zwei Jahren war es ihm gelungen, eine Stellung zu errinaen, in der er an's Heirathen denken konnte. Er eilte nach Wittes Co. Dort batte inzwischen Charles Wird, der stattliche Sohn des reichsten Pflanzers der ganzen Umgebung eine ArtBerhältniß mit Nosa Austin angeknüpft. Die letztere behandelte ihn äußerst freundlich, hatte aber'feine wiederholten Äewerbungen um ihre Hand mit dem Bemerken abgewiesen, daß sie gebunden sei. Ein leider gebunden" hatte Charles bei der Ertheilung des letzten Korbes herauszuhören geglaubt. Livingstone wurde von seiner Braut beinabe herzlich, von den Angehörigen derselben achtungsvoll aufgenommen. Nach zweitägigem Aufenthalte im Hause der zukünftigen Schwiegereltern ver schwand er spurlos. Geschäfte hätten ihn schleunigst nach New Z)ork zurückgerufen, erklärte Frl. Austin, theilte auch später mit, sie habe ihre Verlobung aufgelöst. Nach mehreren Monaten heiratreten Charles Bird und Rosa und beide bildeten bisher eine der angesehenstenFamitten des ganzen Countys. Vorigen Freitag kam Frau Bird in höchst erregtem Zustande in die Wohnung eines benachbarten Farmers, beklagte sich über die Behandlung, die sie von ihrem Gatten zu erdulden hatte, und brach schließlich in einen förmlichen Paroxismus aus: Der Mörder hat Raphael Livingston ermordet, er hat ihn erschossen und die Leiche im Walde verscharrt, Scipio hat lhm auf meine Veranlassung geholfen, mein Mann muß an den Galgen !" Der Nachbar machte Anzeige, der ehemalige Sklave, der jetzt Diener im Bird'schen Hause und der Tochter seines ehemaligen Herrn treu ergeben ist, bestätigte bei seiner vorläufigen Vernehmung die Angaben der letzteren, und Charlcs Bird wurde verhaftet. t Die neueste Mode. -"-;. In einer Hauptstraße von Philadelphia findet man auf einem Mctallschilde an einem eleganten Hause die Ankündigung : Hier werden auf den Fingernägeln Porträts, Namenszüge und dergl, angebracht. Preis von 825 aufwärts." Zieht man an jenem Hause die Klingel, so öffnet ein hübscher Negerjungz in rother, mit goldenen Treffen und Knöpfen besetzter Livree und führt den Ankömmling in ein elegant möblirtes Zimmer, in dem alsbald eine kleine, blaffe Frau in schwerem Seidenkleide erscheint. Die selbe giebt geläufig dabin Auskunft, daß sie in der That Porträts, sonstige Bilder, ganze Worte oder einzeln? Buchstaben 'auf die Nägel der Finger eingravire und hierfür von 825 an für zwei verfchlungene Buchstaben bis zu 850 für ein Porträt, daS eigene oder ein fremdes, berechne. Ja, mein Herr, meine Kunst ist in der That neu, in Amerika sogar aarn neu. ick babe sie in VariS studirt und erlernt und mich erst vor Kurzem hier t er? r in. nieoergelcn. j, es iji eine rrizcnvc, finniae Kunst ! Denken Sie fick, wel ches Glück für einen Liebenden, wenn er das Bild der Gellebten aus seinem vavL--mennaael mit sie bcmmträat. Ick bearbeite die Nägel irnt dem Stichel und rufe auf demselben daö Bild durch Radiruna unverlöschlick hervor." ..Aber der Nagel wächst doch und muß V r. r .t . ri. 'n. vocy envilcy einmal avenliien werden'!" Das ist ganz richtig, aber man rann den viaQti seyr lang wacyjen laen, tl ist überbauvt aukerst vornehm, möalichst lange und dabei natürlich wohlgepflegte Fingernagel zu tragen. Und müssen dieselben doch einmal fallen, nun dann bin ich da, das öiio zu erneuern." .Wie aebt das Geschäft bier, wenn ich fragen darf ?" Sehr schlecht, ich habe erst zwei Bräutigamen Die yoloenuge

l'yrer Äräute und einer jungen Frau das Bild ihres Gattcnauf die Daumcnnagel gravirt, die Herrschaften waren ganz entzückt von meinen Leistungen. Aber weitcre Kunden bleiben aus und ich denke, ich wende mich lieber nach New-Iork ; dort hat man jedenfalls mehr Sinn für eine Kunst, die in Paris bewundert wird. Haben Sie die Photographie bei sich,nach der ich Ihre Daumennagel schmücken soll?" Ich bin augenblicklich prcssirt, erlaube mir aber, wieder vorzusprechen. Das ist wieder eine schöne Beschercunz ! Die attcrncucste Modcnarrhcit ! Man denke nur : Heute läßt sich die gcliebte Gattin das Bild des Gatten auf die Nägel zaubern und morgen kratzt sie u:'.s mit denselben Nageln die Augen aus, auf denen sie unser Vild träczt. DaS ist denn doch noch nicht dagewesen, alter Freund Akiba! Wir können uns sehr gut der Zeit erinnern, da in Teutschland die Zierbengel ekelhafte Krallen an den faulenzenden Händen trugen. Aber auch noch Bilder auf die Nägel ! nun werden wir uns nicht mehr wundern, wenn sich demnächst die Kahttopfe auf ihren eigenen Platten photographiren lassen. m m . Der todtgeschwiegene Viömarck.

Um grosse Wirkungen zu erzielen, muß sich ein bedeutender Redner selten ma chen". Das erfährt sogar Bismarck an sich selbst, dem früher ganz Europa" zuhörte, wenn er in langen Zwischenpausen eine seiner von Onginal-Schlagwörtern strotzenden Reden hielt, der aber jetzt häusig vor leeren Bänken redet, weil er eben neuerdings zu oft spricht. Wie es ihm in dieser Beziehung am 26. März crging und was die Ursachen seines Mißgeschicks waren, schildert ein Correspondent der Frankfurter Zeitung" folgendermaßen : Fürst BiZmarck am AundcZrathstische sind der Reichstag trotzdem b e s ch l u ß -unfähig. Wer hätte das noch vor einiWochen für möglich gehalten! Der Mensch gewöhnt sich, wie man ficht, sehr schnell auch an das Ungewohnte, und was lange Zeit für ein sensationelles Ereigniß galt, wird durch Wiederholung zu etwas Alltäglichem. Was war das früher und auch noch bei Beginn dieser Sesfion für eine Ausregung, wenn sich das Gerücht verbreitete, daß der Reichskanzler in den Reichstag kommen werde, und wenn erst das Gerücht durch das Erscheinen des bekannten Schwarmes geheimer Polizisten seine Bestätigung fand! Die Abgeordneten eilten aus dem Foyer und dem Lesezimmer auf ibre Plätze, säumige Mitglieder des Hauses und des Bundesrathes wurden durch Telephon und eilende Boten herbeigeholt, auf der Journalistenbühne spitzte man die Bleistifte und die Ohren, das Telegraphenburraa wurde bestürmt. Es war ein großes Ereigniß, wenn dann der Reichskanzler endlich eintrat; alle Blicke wand: ten sich ihm zu. Wie sieht er aus ? Mit wem spricht er? Was will er eigentlich ? Wird eö eine Scene geben? Ist Eugen Richter zum Wort gemeldet ? So fragte man ; denn daß Fürst Bismarck in den Reichstag kommen könnte, um sachlich an der Berathung der aus der Tagesordnung stehenden Gegenstände theilzunehmen, daran dachte man gar nicht mehr, man hatte sich daran gewohnt, daß er nur zum Zwecke besonderer politischer Actionen im Steichstag erschien. Heute ist das bereits anders ; die wenigen Wochen, seit denen Fürst Bismarck ziemlich regelmäßig den Reichstag besucht, haben genügt, seinem Auftreten den Reiz des Ungewohnten zu nehmen. Nur auf die Zuschauertribünen übt er noch die alte Anziehungskraft aus ; das will aber nicht viel sagen in einer Stadt, in der Feerien und Operetten über 200 Aufführungen erleben. Der Reichstag hat sich aber an ihn bereits gewöhnt, das Foyer entvölkert sich nicht mehr, wenn es heißt, der Reichskanzler spricht; am Bundesrathstisch wagen einige Herren schon, sich zu setzen, auch wenn Fürst Bismarck steht; r. ... i-P-r rc cn i ja yeuie jat; icy oennerireier eines öitemUaatcs .am Bundesrathstlsch in aller Ruhe einen Brief schreiben, während Fürst Aismara seine erste ötede hielt. Ich muß gestehen, das hat mich erstaunt. Schwindet der Respekt so schnell und der Gehorsam ?" Doch im Ernst gesprochen, W a e . ? ? ' of. eit c rn r oas regelmäßige nusirelen oes vtafr kanzlers im Reichstage ist von nicht zu unterschätzender politischer Bedeutung, denn es benimmt seinen Reden die agital .'t 1. - r i c ni t. i c rivrii.cye rast uno eoeurung, o:e ja m den letzten Jahren hatten. Sie wirkten da thatsächlich als politisches Ereigniß. T--..'L'i!er r i. rt nas rvlro jer ieyr vaiv ausyoren. Man konnte, zunächst zweifelhaft fein. ob die neuerdings von der Linken befolgte ! , r, nr c r i istiiu, yesligen Ausemanoerieyungen mit dem Reichskanzler aus dem Wege zu gehen und ihm auf persönliche Angriye nicht zu antworten, richtig sei. Es läßt fich jetzt aber nicht verkennen, Laß sie manches für sich hat. Die Norddeutsche" hat den Aerer darüber sehr deutlich verrathen, daß bet der Debatte über das Socialistengesetz durch die Tactic der Linken der 3leichskanzler in die Lage gebracht worden ist, ohne jede Herausforderung einen Angriff gegen dieFortschrittsPartei zu beginnen, die dann sehr vornehm es ablehnte, auf diesen Ton einzugehen. Man weiß ja jetzt, daß der Reichskanzler sich wiederholt hat erkundigen lassen, ob nicht Richter oder Hänel vor ihm sprechen wollten. Sie thaten ibm aber den Gefallen nicht. Der Reichskanzler hat das Bedürfniß, mit Rücksicht auf die Wahlen lebhafte Seenen im Reichstage herbeizuführen und Wahlreden in bekanntem Sinne zu balten. Jede seiner bisherigen Reden hat das bewiesen. . E findet aber keinen Geaner. Niemand will sich in zwecklose Debatten einlassen, die früher ganze Sitzungen ausfüllten. Er erhält höfliche sachliche Antworten, für seine Kampflust' findet er keine Verwendung. Als heute der Reichskanzler vor Beginn der Sitzung mit der Lorgnette die spärlich besetzten Bänke der Linken musterte, da kam mir der Gedanke, daß er nach Eugen Nichter suche, der aber mit Hänel und Nickert zur selben Zeit in Mecklenburg einen Parteitag abhielt. So andern sich die Zeiten : früher verlief der Reichskanzler den Saal, lobald Richter sprach, weil er sich mit ihm nicht in eine Debatte einlassen wollte : heute sucht er nach, einem Geaner und nndet kemen.

o wett der dorresponoenr, wkh Schilderung erkennen läßt, daß man Bismarck gewissermaßen todtschweigen will. In den Angriffen auf persönliche Gegner entwickelt der Kanzlcr'scinc größte Stärke. Da wird cr so bitter, schneidend und höhnisch, da findet er so packende Ausdrücke und Sätze, daß die Angcgerissenen nicht selten eine lächerliche Stellung einzunehmen scheinen. Bis n .arck's Anfeindungen find meist gänzlich unbegründet, nichtsdestoweniger aber sehr gefährlich, wenn man sie zu U antworten sucht. Denn im Vergleich mit ihm kommt der Befehdete schlecht weg. In Ländern mit längerer parlamentarischer Erfahrung, und grnz bcson' ders in den Vcr. Staaten, hat man aber längst die Erfahrung gemacht, daß rein boshafte Angriffe zu Boden fallen, wenn ihnen seitens des Angegriffenen gar keine Beachtung geschenkt wird. Daß die Freifinnigen" in Deutschla Vo das jetzt auch erkennen und unbekümmert um die Persönlichkeiten des Reichskanzler ihren grundsätzlichen Standpunkt vertreten, zeugt für die Fortentwickelung ihres politischen Verständnisses.

Thale des Großen Pou?on. Derselbe ausgezeichnete Polarforscher kvre'derick Scbwaika. der im October 1879 in der öunaerbucht auf der Nordostküste der Halbinsel Adelaide die letzten Lager 7t, w: I! .... v .rv juuuu uuv uit vvvtuic ui ytu'tii vuu der Expedition des Sir John Jranklin auffand, ist zur Zeit in Pottland, Ore., mit dcr Absssuna seines Veriirts über die Erpedition beschäftigt, die er im Auf trage des Gen. Nelson A. Miles, des Commandanten des Departements Eoff' rr ' r ctf - lulnoia, zur v.rsorMing von Alasia unternömmen bat. Sckwatka war im vorigcn Sommer mit einer kleinen MannZchast rcn Fort Wrangeil in Alaska abgesegelt, hatte einen noch nie erforschten .beil der Oalbinsel aekreutt, am Nakon in dcr Nabe von dessen Uri'vruna ein Flo) zimmern lassen und ist auf solchem den aan;en mäck'ti.en Strom bis an desscn Mündung hcrabgefahre. Während . - ? ' ! f cm.' ,f'f . perjaoc auijuurua nllllyelii.ngen natürlich seinem Berichte an die Regierung Vorbehält, hat cr doch über die Beschasfenheit jenes Thales den Zeitungen einige höchst interessante Eröffnungen gemacht. Eine in der Tbat uncrschvvslicke Äilfsquelle jener Gegend ist der erstaunliche Reichthum des ?)nkon und seiner Nebenslüne an Lachsen. Die i'oaenannten Königlachse find den feinsten Fischen des Columbia durck'ausebenbürtia, dieöundeund die Rothlachse sind von geringerer Beschaffenbcit. Etablissements mm Ein-' pökeln, viauchcrn und ÄcarlNlren der crsteren Gattung von Mischen werden glaniende Gekäste maä'en. nur müssen sie in solchem Umfange oder in solcher Anzahl vorhanden icm, daß es sich für die Schiffe löhnt, die fertigen Waaren abzubolen und xu niedriaen Frachtraten zu befördern. Die Kosten des Fanges werden durchschnittlich 1 wnt sur das cttici betragen und mit Bezug darauf, daß nur ZZönigslachse verarbeitet werden, 5 Cents für jeden der letzteren nicht übersteigen. Die Indianer, welche das Thal bewohnen, find au5gezeichneteFischer,friedliche und zuverlässige Leute und werden gern bereit fein, für 810 bis $12 monatlich und die Kost in jenen Etablissements zu arbeiten. Die Kost kann in derHaupt-e-jt-, ? r'rx...- v .i rr::x. sacye aus juicen uno cjeucancicntfijiyen bestehen, die Indianer leben jetzt fast ausschließlich von solchen, und außerdem ist genug Wild vorhanden, um Abwechselunz in die Kost zu bringen. Holz ist im Ueberflusse da, es ist nicht so werthvoll, daß es, zur Zeit wenigstens, die Berschinuna lohntest aber für dieBauten,Avparate, Fässer und Kisten der Anstalten vl'kl! AKMArlf wtflmjnw jjvvynv. Die Flachboote der Compagnie können den Jukon bis nahe an seinen Ursprung , ? r r t . f. !fi vefayren,surceanoampser oer ciwm Hunderte von Meilen schiffbar, ob aber t -A.i--- k.!. 9iYr.Mv.ttv zks icuit ui vic vtu'vii iiHUJivunyni vtvjv' ben einfahren können, welche ein Delta bilden, muß erst durch sorgfältigeMessungen festgestellt werden. Sind Fahrstraßen vorhandenes sind dieselben jedenfalls von geringer Breite, denn beide Mündunaen sind im Allgemeinen im Höhen Grade versandet und verschlammt. Die . 4. r rT . r r V t zoote ceriasia-ompagnie sayren cutoj die Münduna des Armes Avboon, weil diese St. Michael's am nächsten ist; diese hat vorausnchtllch ferne ahrstrape sur Damvker von bedeutendem Tiefaanae, höchstwahrscheinlich aber ist eine solche in oem auprarme ujiai vorynoen. , Im ganzen Thale finden sich sichere AnZeichen, daß dort Gold, Silber und verjchiedene andere Metalle in vielen und reichen Lagern vorhanden sind. An verschiedenen kleineren Nebenflüssen des Jukon sind schon jetzt vereinzelte Weiße mit Goldwaschen beschäftigt. Das Silber anlangend, so gehen sowohl Fahlerz oder Graycopper, als silberhaltiger Bleiglänz oder Galena zu Tage aus. Zur genauen Bestimmung ihres Silbergehaltes sind ErzProben nach San Francisco geschickt worden, die Resultate der Untermchungen sind aber noch nicht bekannt. Nur sehr reiche Silbererze werden natürlich den Abbau lohnen, denn Bearbcitung und Transport werden sehr hohe' Kosten verursachen. Gemüse, die kurze Zeit zur Reife bedürfen, gedeihen gut und üppig ; vereinzelte Ansiedler, die aber wegen des Manzels einer Territorialgesetzgebung ihres Besitzes nur so lange sicher sind, als es nicht irgend welchen Eindringlingen einfällt, sie zu vertreiben, bauen Rüben bis m 6 Pfund das Stück, Gartensalat und Radieschen. Der Anbau auch der härtesten Gettcidesorten hängt zu sehr von der verschiedenen Dauer des Sommers ab, als daß er sich empfehlen könnte. An eigentlichen Ackerbau ist daher nicht zu denken, während sich für den Gartenbau sofort mit der Besudelung des Landes gute Ausfichten eröffnen. Das beste Gras wächst im Ueberflusse, an Viehzucht im Großen ist jedoch nicht w denken, weil die Thiere mindestens 8 Monate im Jahre gefüttert werden müßlen. Dagegen wird die Viehzucht im Kleinen glänzende Resultate liefern, sowie die Ausbeutung der Flüsse und der Trzlager die Einwanderung anziehen. Auf den Weidcgründen der Aleuten sind

die Rinder im September fetter, als ix zendwo in den Ver. Staaten. Abgesehen von dem besprochenenThale, ivcrdcn schon jetzt an der Golorin-Bai einträgliche Silbergrubcn bearbeitet, find zn der Küste von Alaska höchst werthsolle Holzbestände vorhanden, bietet die letztere Gelegenheit zur Jagd auf werth solle Pclzthicre, sowie zum Fange, von Kabeljaus, sodaß die Aussichten auf eine zcdeihliche Entwickelung der Halbinsel :ls günstig bezeichnet werden können. , Gesundheitspflege in Armeen.

Auf Governors Island hielt Ende voriacr Woche die "MiHury Service Institution" unter Vorsitz des Genecals Hancock ane interessante Sitzuna ab, in welcher über Sanitätsmaßregeln im Felde und in der Garnison vcrhanurde. General Edaar L. Viele liefe die verschiedenen Maßregeln Revue pasfiren, welche europäische Staaten mit ih ren Armeen gemacht haben. Es starben überall während der Kriege mindestens viermal so viel Soldaten an Krankhei ten, als auf den Schlachtfeldern und an Wunden. In der britischen Armeen rasfen natürliche Krankheiten Verhältniß näßig die meisten Angehörigen der Ar mee hinweg. Als vor Jahren englische Soldaten in Belgien campirten, starben v,000 innerhalb emes Aionatö und im Verlause dieses Jahrhunderts find allein in Indien über 150,000 englische Soldaten natürlichen Krankheiten erlegen. Jeder Soldat in Indien kostet die engli sche Regierung 8500 und es würde daher selbst der größte Aufwand für sanitäte Maßregeln sich, abgesehen von jeder andern 3tücksicht, bezahlen. Während der ersten 6 Monate des Krimkriegcs war die Zahl der englischen Soldaten, die unverwundet starben, viermal größer als die Zahl der Opfer der Cholera Epidemie in London. Um den Ursachen entgegen zuwirken, welche diesem Uebel zu Grunde liefen, wurde in erster Linie gute Ventilation und sorgfältigste Desinsicirung empfohlen. Die Umgebung jeder Garnison sollte einem besonderen Studium unterworfen, die nöthige Drainirung bergestellt, Zufluß gesunden Wasserö beschasst und aller Unrath fern gehalten werden. Auch ist es nothwendig, daß die Speisen gut zubereitet und die Mannschaften 'gut beköstigt und gekleidet werden, es auch am Baden nicht fehlen lassen. Vom Inlan v Ein französischer Ä um ml er, Emil JkeY, ein Vetter des Aöttchersohnes Michel Rev, Fürsten von der Moßkwa, Marschälls und PairS von Frankreich, des Bravsten der Araven, der am 7. Dec. 1815 im Garten des Lurembourg in Paris wcgen Hochverrats erschossen wurde, ist vorige Woche in San Irancisco, Cal., verhaftet worden, weil cr seit geraumer Zeit aus französischen Geschichtswerken, die er sich in der ösfentlichen Bibliothek zum Lesen geben ließ, alle Stellen ausgeschnitten und gestohlen hat, die sich auf seinen Herrn Vetter bezogen. Dies erinnert uns an einen der größten Lumpen der Orthodoxie, den Prof. der Kirchengcschichte, Velenncr des persönlichen Teufels und Dr. theol. Bruno Lindncr in Leipzig. Dieser fromme Schuft hat Jahre hindurch die Univerfitätsbibliothek um die kostbarsten Jnitialei der allen Druckwerke bestohlen und wurde 1800 zu sechsjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt. Aber damals wehte eine fromme Lust am sächsischen Hofe und dr fromme Verbrecher wurde bereits Anfang 1333 begnadigt. Bruno ist der persönliche Teufel oft in den Straßen von Leipzig erschienen, und der erstere Teufel machte seine Vorlesungen durch die Schilderung des zweiten anziehend. Die Stlid.-.it'.i dcr Th.ologie waren damals in t)olge der herrschenden Hofluft ebenfalls ausnehmend fromm. Die Legislatur des Staates Connecticut hatte dem Berichterstatter der New Ha'oen ökews" in Anerkennung seiner durchaus objectiven und unparteiischen Berichterstattung über ihre Verbandlungen die Summe von S200 zucrkannt. Der Berichterstatter hat das Geschenk dankcnd abgelehnt und erklärt, t habe blos seine Schuldigkeit gethan, und sei so gestellt, da? cr einer Unterstützung nicht bedürfe. So sind wir Zeitungsmenschen alle. Ein irischer P o l i z i st in New Fork hat bis vorige Woche sechs Monate lang auf der Krankenliste gestanden, weil er die Stachtluft nicht vertragen konnte", nnd während dieser ganzen Zeit seinen vollen Gehalt bezogen, auch jeden Werktag in einer Hutfabrik gearbeitet. Seine Landsleute sind über seine in voriger Woche erfolgte-Entlassung empört. Chic. Times." Die Befördcrungszeit für Schnellpostsachen von New ork nach San Francisco wird in der nächsten Woche um einen Tag abgekürzt werden, sodaß dann in New Vork aufgegebene Briefe ihren Bestimmungsort an der pacifischen Küste in weniger als sechs Tagen erreichen. Vor dreißig Jabren konnte der Weg nur in Monaten, mrückgelegt werden. Lockport, bisher das Pära dies der Temperenzler im Staate New Aork, ist wieder unter die Heiden" gerathen. Es hat von dem ausschließlichen Ruhme, die Stadt ohne Schanklicenzen zu sein, genug gehabt und bei seiner Municipalwhl jetzt einen Accisecommissär gewählt, wezcher sich für Ausstellung von Licenzen erklärt hatte. Die Erfahrungen, welch? der Ort während seines nur zweijäbrigen Anti-Licenz-Regimes gemacht hat, waren keine glücklichen. Es hat allerhand Nechtsstreitigkeitcn gegeben, die nicht nur der Stadt Lockport viel Geld gekostet haben, sondern die noch dazu im Wesentlichen in derAnerkenmmg deö Princips gipfelten, daß, wo Witthe keine Licenzen besitzen, fie au.ch nicht wegen Uebertretung der Licenz- cderAcciscgesetze zurVerantwortung gezogen werden können. In Lockport Hai deshalb faktisch während der zwei verqangenenJahre die ungebundenste Schankfreiheit bestaw den. Sicher ist, daß dort ohne Licenzen nicht ein Tropsen weniger getrunken worden ist, als zuvor, und der einzige Unterschied bestand darin, daß aus der Verabreichung von Getränken keine Ne venuen in die Gemeindekasse geflossen sind.

In o r. "45 a u l, wt x n n., w u r o e Ende vor. W. ein uuglückliches Mädchen aus dem Gefängnisse, in das sie die ölnklage auf Brandstiftung gebracht hatte, in das Irrenhaus überführt. Fräulein Marie Gaß, ein reizendes Mädchen von 18 Jahren, war der Stolz ihrer Familie und des ganzen Städtchens La Crosse, Minn. Eine überspannte Freundin, 9! sy Wright das., lag ihr fortwährend mit den Schilderungen des reizenden Lebem in einer großen Stadt in den Ohren Sie verließ vor 15 A!onaten mit Mar'. das elterliche Haus, wandte fich nach St. Paul und fand dort unter dem 3!amcn Mary Jackson einen Dienst als Stuben mädchcn in dem Eommercial Hotel. Sie verlobte fich dort mit dem Locomotivcnführer Joseph Pottcr,. einem jungen Beamten der Akanitoba Eisenbahn. Die Verheirathung der Beiden ließ fich nicht so schnell bewerkstelligen, als dies schließlich bei dem Zustande der Braut wünschenswerth gewesen wäre. Vor sechs Wochen wurde Potter von seiner Locomotive auf dem Bahnhofe in Fargo überfahren und zermalmt. ' Mary wurde schwermüthig, dann auffallend' lustig, fuhr am Sonntag vor acht Tagen nach Minneapolis und kaufte fich und nahm ein Mittel, das ihren Zustand ändern oder sie tödten sollte. Sie verließ das genannte Hotel und nahm einen ähnlichen Dienst im St. Paul Hotel an. Das Mittel wirkte, aber weder zur Verheimlichung ihrer Fehltritte, noch.zum Tode, Mary wurde wahnsinnig. Ehe Jemand eine Ahnung von ihrem Zustande hatte, legte sie im Hotel zZeuer an. Wurde abgefaßt und in's Gefängniß gebracht. Dort artete ihr Zustand unter gräßlichen Schmerlen in Tobsucht aus ; der Zufall ließ gleichzeitig die Eltern den bis dahin erfolglos gesuchten Aufenthalt der Tochter entdecken und der einzige Wunsch, den selbst sie für ihren einstigen Gegenstand der Zärlichkeit und des Stolzes hegen, ist ein die Tochter mög lichst bald erlösender Tod. Sehet die Vögel auf dem Felde ! Sie säen nicht, sie ernten nicht, und sammeln auch nicht in die Scheuern, aber ihr himmlischer Vater nähret fie doch." Dieses Vibelwort wandte dieser Tage Bischof Jreland in St. Paul, Minn., in einer Temperenzvcrsammlung auf die Wirthe an. Wer dasselbe auf dje Geistlichen anwenden wollte, würde sich einer genau so schändlichen Unverschämtheit schuldig lachen, wer es aber auf die Temperenzspitzel anwendet, hat recht. Auch Börsenspeculanten und Wardpolitikcr können sich nicht beschweren, wenn man sie zu diesen Vögeln rechnet. In Meridian, Miss., starb dieser Tage ein blühender Knabe. Hinter seinem Sarge schritt im Leichenzuge der kleine schottische Pony, den dcrKnabe täglich durch die Straßen der Stadt getummelt, den Sattel mit Trauerflor umhüllt. Wenn ein König begraben wird, so führt ein Stallmeister das Leibroß hinter dem Leichenwagen her, der Pony des Knaben aber ging allein und frei. Die jungen Mädchen und die alten Weiber haben bei dem Anblicke geweint. öine schlechte Spekulation hat derFarmer Frank Schneider in der Nähe von Wahpcton, Dak., gemacht. Im letzten Herbst war ihm der Weijenpreis nicht hoch genug und er lagerte 900 Vushels dieser Frucht in einem Schuppen auf seiner Farm. Als cr am vorletzten Dienstag nachsah, standen die Thüren offen. Drcivicttel des Getreides ' war gestohlen und der Nest durch Sturm und Negen fast gänzlich ruinirt.

Deutsche Lokal - Nachrichten. tfvini woi tirnrn. Die vom Magistrate in Stettin beab-. fichtigte Steuererhöhung ist von der Stadtverordneten auf Antrag der Finanz kommisfion einstimmig abgelehnt worden, Militärische Dislocationen : am 31. März wurde das 3. Bataillon 34. Ins. Negts. von Stettin nach Swinemünde. das bis dato in Swincmünde gelegene Bataillon 14. Ins. 3!egts. nach GreifsWalde und das hier (Greifswalde) stationirte Jägerbataillon nach Eulm verlegt. In Ueckerminde erschoß der Knecht Schultz das Dienstmädchen Louise Gicrcki und sprang dann in die-Uecker, wo ei seinen Tod fand. Der Sehn des Gutsbescher Gustav Bungs in Jabloncz bei Bütow bedrohte seinen Vater mit eineir geladenen Revolver; daran verhindert erschoß er sich selbst. Braunsckwelg. Anhalt. Livpe. Landes - Oekonomierath Lüderffen m Braunschweiz seitens der sog. Berufsstände zum Landtagsabgcordncten gewählt. Gestorben zu Braunschweig der als Orientalist und Historiker bekannte Oberlandesrabbiner Professor Dr. Levy Herzfeld, zu Marienthal Hofmeister Pös' sel infolge eines Sturzes von einer 30 Fuß hohen Strohdieme. In Bückeburg wurde die Erbprinzesfin im Schlöffe zu Stadt, hagen von einem gesunden Prinzen glücklich entbunden. Vrovinz Tchleflen. In Berücksichtigung der großen Be oeutung guter Wafferstraßcn für das Gedeihen von Handel und Verkehr, hat der Schlesische Provinzialvcrein ' für Flußund Kanalschiffahrt das Projekt einer neuen schlesisch-märkischen Kanalverbindung Fürstenberg a. O. - Berlin ausarbeiten lassen. Bei der LandtagsErsatzwahl in Glatz wurde an Stelle des Abgeordneten v. Ludwig Rechtsanwalt Porsch in Brcslau (Centrum) gewählt. Auf Veranlassung des Fürstbischofs von Vreslau wird in Ezarnowanz ein Heinrich-Stift" für verwahrloste und verlassene Kinder römisch-katho lischen Glaubens aus dem Regierungsbezirke Oppeln errichtet. Kupferschmied Aug. Köhl aus Jacobswalde hat, wie sich jetzt erst herausgestellt, im August v. I. seine Tante, die 51 Jahre alte Ehefrau des Siebmachers W. Kohl, im Walde zwischen Jacobwalde und Rudzinitz erschlagen u. verscharrt. ZuLiegnitz wurde ein Bezirksverein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke" gegründet. Derselbe zählt bereits über 200 Mitglieder. Wegen Beleidigung des aus der Ochsenaffaire" bekannten Majors Steinmann in Oldenburg. Jnf.-Regt. 91, wurde der Redacteur Hirche des Liegnitzcr Stadtblattes" zu einer Geldstrafe von 300 M.' verurtheilt. In Görlitz wurde die Einfübruna einer Biersteuer beschloßen.

Dlc Enthüllung des Geisterbeschwörers Bastian in Wien dÄrch den österreichischen Kronprinzen hat in London die Erinnerung an ein ähnliches Vorkommniß wachgerufen, wobei der verstorbcne d'Jsraeli es war, nclcher den Schwindler zu Falle brachte. Es ivar im März 18G0, als ein Geisterbcschwör'er. Namens Edward Davidson, bei einer Production vor der Königin das Versprechen gab, den Geist des verstorbenen Prinzen Albert auf natürlichem Wege vorführen zu ivollcn. Als Honorar vcrlangte cr, da die Vorfi'chrung des Gcis-

ics mit gropcn Kosten vcrbundeir sei, die respectable Summe von 500 Pfund Sterling. Am folgenden Tage fand m einem etwas verdunkelten Saale zuWestminstcr die Scancc'statt. Wati einigen einleitenden Worten Davidson's trat der sogenannte Geist" des Prinzen in der Uniform eines Admirals der britischen Flotte hervor und schritt würdevoll über das erhöhte Podium. Die Königin wurde ohnmächtig, während ihre als Gast eben in London anwesende älteste Tochter Victoria, die Gattin des Kronprinzen von Preußen, in einen Weinkrampf ausbrach. Doch der Geist" sollte nicht glücklich den Saal verlassen. D'Jsraeli, deffen scbarfesAuge in dem 'prinzlichen Geist Davidson's Compagnon erkannte, hielt seinen Galadegen vor die Füße desselben und machte ihn straucheln. Der Geist fiel und verlor dabei die Hälfte seims Bartes. Als später Davidson sein Schwindel vorgebalten wurde, bemerkte er ganz frech, er habe ja gleich bemerkt, den Geist nur auf natürlichem" Wege vorführen zu können. Nach Bezahlung des bedungenen Honorars mußte er aber London verlassen, seit welcher Zeit weder Spiritisten noch Anti - Spiritisten in Westminste" ?mals wieder Zutritt erhielten. Aus P e r n e g g in NiederÖsterreich schreibt man : Sowohl hier als auch in der ganzen Umgebung von Netz und Poisdorf herrscht unter der Einwohnerschaft seit sechs Wochen ein panischer Schrecken, indem während dieser Zeit in nicht weniger als acht Ortschaften nach vorherigerAnkündigung durch Drohbriefe Brände ausbrachen, welche das Hab und Gut von fünfzig Familien einäscherten. Obwohl die Gendarmerie eifrigst nach der abgefeimten Brandlegcrbande fahndet, wurden seither wieder in sieben Ort' schaften Branddrohbriefe aufgefunden. Die Reihe der entfetzlichen Verbrechen mehrt fich fortwährend in der österreichischen Käiserstadt. Dem Schneidermeister Josef Scholz währte das Leben seiner hochbetagten Mutter Anna Scholz zu lange, und er beschloß, dieselbe gewaltsam aus dem Leben zu schaffen, um fich früher in den Besitz der Erbschaft' zu setzen ; ihm selbst fehlte der Muth zur Vollführung der entsetzlichen Blutthat, und er verfiel auf die Idee, einen Meuchelmörder zu dingen. Seine Wahl sieauf den Optikcrgehülfen, Johann Sperl, ein berüchtigtes Jndividuum. Beide Männer hatten den entsetz lichen Plan bereits besprochen, und der gedungene Meuchelmörder begab sich zu der Greifin, um si) Lokalkenntniß zu verschaffen. In einem redseligen Moment verrieth Sperl jedoch seine schreckliche Absicht, und so gelang es der Behörde, dasVkordatteytat'zu vereiteln und die beiden Böselvichter dem Landeegerichte einzuliefern. Die Auswanderung aus Elsaß-Lotbringen nimmt bedeutend zu. Zehn Kreise von 22 haben seit 1870 einen Rückgang in der Bevölkerunaszahl aufzuweisen, obschon doch so viele Und mehr Deutsche ins Land'gekommen find, als Franzosen gingen. Im vorigen Jahre sind über Bremen, Hamburg, Antwerpen und Havre (also Marseille, das h nicht V?.ät. iv,'l4. G.NuSelshans' GR0CERY. 17 Pfund hellbrauner Zucker tzi.v. 2 Kannen beste Pfirsiche zu 35 CeutS. Eingemachte Bohnen per Büchse 10 Cents. Brombeeren und Erdbeeren per Büchse 10 Cents. C. Riiclcclslinus, Zlo. 277 Mord Zloble Straße. A.8mflECKE,ji, KuropöZskZes Inkasso - Geschäft ! Oinolnncitl. Vollmachten ach Deutschland. Oesterreich und de? Schei, gkferttgt. Consulavische Vkglaubigungtn besorgt. Erbschaften . s. w. xrom?t und sicher einkassttt. Wechseknnd Foftauszagknngen JCty an end sich tn Jndianaxptt an : Philip Rappaport, No. 120 Ost Maryland Straße. . Von Bremen nach New Jork oder Baltimore, $20.00. Von Bremen nach Indianapolis, via New Jörk $32.30 via Balti more $30.50. SedVüöev Fvenzell, S. W. Ecke Washington u. Mtridianstr.

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