Indiana Tribüne, Volume 7, Number 208, Indianapolis, Marion County, 16 April 1884 — Page 1

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Jahrgang 7. Office : No. 120 Oft Marhland Straße. Nummer 208. Indianapolis, Jndiana. Mittwoch, den I. Aprii 188. - . , ' i i 1 : : : ....

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Neues Per Telegraph. Wetteraussichten. Washington, 16. April. Trü. beS regnerisches Wetter,, unveränderte Temperatur. DaSgelbeFieber. S t. L o u i s, 16. April. Aus Vera Cruz, Mexico kommt die Nachricht, daö sich da? gelbe Fiib?r daselbst ausbreitet. An einem Tage voriger Woche erlagen

13 Personen der Lkrankheit. Blnine und Lincoln. Harris bürg, IG. April. Die republikanische Convention wurde heute Vormittag um 10 Uhr eröffnet. ES wurde eine Resolution angenom men, deS Inhalts daß die Delegaten at large instruilt werden, gtlegenllich der National Convention für das Ticke! Blaine und Lincoln zu stimmen. Wollens nicht zugeben. Boston, IG. April. DaS Testa ment der Frau Valeria G. Stone welche $250.000 wohlthätigen Gesellschaften vermachte, wird von den Verwandten angegriffen. Drahtnachrichle. WollendieTaris-Agitation a bschasfe n. Washington. 16. April. Inder heute Morgen stattgefundenen Conserenz der demokratischen Mitglieder der PennsylvaniaDelegation wurde einstimmig beschlossen, jeder Tarif Agitation zu opponiren Zwei Matrosen ertrunken. N e w Y o r k, 15. April. Ein Fährboot überfuhr heute Morgen ein L Matrosen enthaltendes Boot. Zwei Matrosen er tranken. Heftiger Sturm. Chipley. Ga.. 15. April. Harris County wurde gestern Nacht von einem heftigen Sturme heimgesucht. Mehrere Häuser wurden umgeweht, wobei Lee Alford getödtet wurde. Seine Frau und 3 Kinder wurden schwer verletzt. Frau John Langsord und ttind wurden eben falls getödtet und viele Andere wurden schwer verlebt. lk indes le ich e gefunden. Jessersonville.Jnd.. 15. April. Die Leiche eine? neugeborenen ttindeS wurde heute auS dem Jluk gezogen. Man vermuthet, datz hier ein Verbrechen vorliegt. Eisenbahnunglück.' Atlanta. Ga., 15. April. Ein Frachtzug der Western & Atlantte Eisen bahn verunglückte heute in Folge der Ueberschnemmung. Der Lokomotiv führe? und der Heizer wurden getödtet. CougretZ. Washington, 15. April. Senat. DaS Comite sü? Arbeit und Erziehung berichtete zu Gunsten der Ausstellung einer Commission für den Liquörhandel. Die Debatte über die Bankeroltgesei) Vorlage wurde fortgesetzt, worauf nach abgehaltener Executivsitzung sich der Senat vertagte. H a u Nach Erledigung einiger Angelegen heilen von untergeordneter Bedeutung beantragte Morrison, daß das HauS sich als Plenarcomite constituire. um die Tarifbill in Erwägung zu ziehen. Eaton erhob Einwand gegen die Vor nähme der Bill, dieselbe wurde jedoch mit 140 gegen 138 Stimmen beschlossen. Morrison eröffnete die Debatte. Er betonte zunächst die Nothwendigkeit der Reduktion der Steuern. Die vorliegende Bill gehe vielleicht nicht so weit, wie zu wünschen wäre, aber sie sei doch ein Schritt vorwärts. Im Jahre 1860 sei so wohl der Lohn arbeiter, wie der Landmann besser daran gewesen, als heute. Zu den Gegenständen, welche zollfrei eingehen, sollten Salz, Kohlen und Holz hinzugefügt werden. 'Wenn der Zoll auf Holz den Preis desselben blob um 10 Prozent erhöht, so haben wir in zehn Jahren 500 Millionen zu viel bezahlt. Achtzehn Millionen Menschen sind in unserem Lande in irgend einer Weise be schästigt. aber bloß ein Zehntel derselben bereichert sich durch die Arbeit der Ande ren. Durch unsere ungleiche Bestelle rung müssen fast sämmtliche Steuern von der großen Masie deS Volkes, von den Armen und Unbemittelten getragen wer den. Es sei viel billiger, die Steuern im Jnlande, als an der Grenze zu erhe ben. Die Behauptung, daß Reduktion im Tarif unsere Industrie zu Grunde richten, sei eine alte Geschichte, welche Niemand glaubt. Nach dem CensuS von 1880 betrug der

Gesammtwerth unserer Jndustrieerzeua

nisse 55.369.579,181 und der Gisammtbe trag der Löhne 5947.953.595. Man sagt der Unterschied im Preist zwischen hier und in Europa bestehe in dem Unterschied in den Löhnen. Gesetzten Falls der Unterschied bestehe in dem ganzen Betrag der Löhne, so würden diese Waaren im Auslande 51.421.625.396 kosten. Gesetzten Falls, der Zoll würde auf 22 Prozent reduzirt,sowürde.dieS $972.757,578 brin gen, also noch immer mehr, als den gan zen Betrag der Löhne. Man müsse sich also schon nach einem anderen Argument für die Aufrechterhaltung der hohen Zölle umsehen. Kelley eröffnete die Debatte von Seiten der Opposition. Er beschrieb die Arbei terzustände in England. Er schilderte, wie in Birmingham Frauen eiserne Ket ten machen und doch wolle Turner von Kentucky eiserne lketten auf die Freiliste setzen. Gott schütze uns, rief er aus, vor dem Tage an welchem die Frauen Kentu cky'Z für 50 bis 60 Cents per Woche eiserne Ketten machen müssen. Gott schütze uns vor dem Tage, an welchem amerikanische Arbeit so billig wird, daß wir unsere Waaren in England verkaufen können. Man spreche von Abschaffung deS Zolles aus Rohmaterial. DaS ist Unsinn. Die Kohle in der Erde ist Roh. Material, wenn aber Tausende arbeiten müssen, um sie dem Verbrauche zugäng lich zu machen, dann sei sie kein Rchma terial mehr. Die Produktion ist gröber als der Verbrauch, weil der Arbeiter nicht con sumptionsfähig genug ist. Dieses Uebel könne nicht durch ine Tarifreduktion ge hoben werden. Man gebiete dem Im Port billiger Arbeit Einhalt, man schicke alle Die wieder zurück, welche im Aus lande Contrakte, billiger als amerikani' sche Arbeiter zu arbeiten, unterzeichnet haben, man halte die Löhne so hoch, daß die öffentlichen Schulen gut unterstützt und die Kinder gut erzogen werden, man verhüte, daß die Arbeiter zu Sklaven der Fabrikanten werden, wenn nöthig dadurch, daß man die Arbeitszeit gesetzlich auf acht Stunden reduzire. DaS Haus vertagte sich da?auf. Br Kabel. Zum Handelsgeschäft Bis. marcksmitdem Centrum. Berlin. 15. April. Die Volk?. zeitung- berichtet, daß Kardinal Ledo chowsky sein Amt als Erzbischof von Po sen und Gnesen niedergelegt und der Papst die Resignation angenommen habe. Ers olgloser Strik e. P a r i ö, 15. April. Wegen Mangel an Mitteln, konnten die Arbeiterin den Kohlengruben des Anzin Distrikts den be gonnenen Strike nicht fortsetzen. Ermordet seine Zimmerge n o s s e n. Neapel, 15. April. Ein angeblich trunkener Soldat feuerte in der Kaserne auf seine Zimmergenoffen, tödtete fünf und verwundete drei seiner Kameraden. Wollen Amerika verant wortlich machen. L o n d o n, 15. April, (,'olono la jeadrc, der mit Anfertigung von Ur sprungSzeugniffen der Dynamit Ver schwörungen beschäftigt ist.will wiffen.dab .BigniN'Dynamit- in Amerika fabrizirt wurde, ebenso die Uhren in den Höllen Maschinen amerikanischen Ursprungs wa ren. Ein englischer Inspektor wandert nach Frankreich um Dynamit Beschwörer aufzuspüren. (Oder solche zu erfinden ?) Ein Correspondent der Times empfiehlt für die überführten Verschwörer (nicht auch für die Ersinder?) Prügelstrafe. Mordversuch. Liberlad, 15, April. Aus den Präsidenten vonGuatemala wurde gestern ein Mordversuch gemacht. Der'Präsident ist nur leicht verwundet. Marktpreise. Sk i,en-No. 1 . Zt.V2:No.Z roth,99.'. orn No.2 weii d2e: gelb 50c; gmisch.4Sc. . Haf r No.2ett L5: gemischt 33?. R o g g n 58e. li-N2.7i. HU 11.25. chtnk tte. Schulten -9.'4. 9vti 12.'c Selten 11,'C. Schweineschmali 1?i Ile. eh l-8amll, N.00-Zl.!k): Fane, 11.W-3.W; Cltr a2.50-2.60. t r 13c ; im 6torc 14c. Butter Sreamex, 31 3Sc; Dairy 25 23c ; ountrq 18 0c. Huhn r 10c. Kartoffel n-$t.t0-1.2ü per Sri. Hepfel-Äochapfel $2.50-53.50; Zafcttpfcl 14.5011.73. ter rl. SchissnaeörieStu. Piladelphia. 15. April. Der Dampfer British Crown" ist von Liver Pool hier eingetroffen. L o n d o n, 15. April. Die Dampfer Australia- und .Wieland" von New York, sind hier angekommen. New V o r k, den 15. April. Der Dampfer Helvetia" von Livervool ist hier angekommen.

Hiesiges.

Diebstahle. Montag Nacht drangen Diebe in den Fleischerladen von Bundysty, No. 304 Süd Ost Straße und stahlen $10 :ld und eine Quantität Fleisch. Aus dem Store des Herrn Boövuer an der Ecke der Noble Straße und Virginia Avenue, wurden vorgestern Nacht Speze reiwaaren im Werthe von $25 und einige Dollars Kleingeld gestohlen. Gestern drangen Diebe in Sponzel'S Grocery an der Ecke der Kentucky Avenue und Maryland Straße und stahlen eine Portion Waaren. Der Versuch. Dick ColierS Grocery zu erbrechen, wurde ebenfalls gemacht, doch scheinen die Diebe verscheucht worden zu sein. AuS der Wirthschaft von Frank ArenS wurden heute früh $6, ferner 4 Kisten Cigarren und einige Flaschen Schnaps gestohlen. Aus Harry WalkerS Wirthschaft wurden .um dieselbe Zeit Cigarren und Schnaps gestohlen und ebenso erging es dem Wirth John Kealing an Nord Delaware Straße. Die genannten drei Wirthschaften wurden alle von der Court Straße aus erbrochen und e? scheint zur Zeit, als die Nachtpolizisten sich zurück, gezogen hatten, und die Tagpolizisten ihren Dienst noch nicht angetreten hatten, geschehen zu sein. Hier sollte'Abhilse getroffen wtrden. Ausgesetzt. Gestern Nacht fand Herr Wm. Long. welcher an HoSbrook Straße wohnt, auf der Schwelle seines Hause ein Körbchen, in welchem ein Säugling lag. An dem Kleidchen deS ausgesetzten Kindes war ein Zettel folgenden Inhalts angeheftet : Dieses Kind ist daS Kind einer ehren werthen Mutter. Sein wahrer Name ist Goldy. ES wurde am 14. April geboren. Bitte, es auszunehmen, zu adoptiren und gut zu behandeln. Wir machen Ihnen und Ihrer Frau ein Geschenk damit." Herr Long scheint jedoch von dem Geschenk nicht sonderlich erbaut gewesen zu sein. Er machte im Stationshause Anzeige von dem sonderbaren Fund und das kleine Wesen wurde in's Waisenhaus gebracht. Nevublikanische Convention. Heule Nachmittag um 2 Uhr fand im CriminalgerichtSsaale die republikanische Joint'Convention von Marion und Hen drickS Co. statt um einen Candidaten für StaatSanwalt zu nominiren. 85 Delegaten waren erschienen und D. M. Rausdell eröffnete die Versammlung. Taylor Regan von Hendricks Co. wurde zum Vorsitzenden, M. J.McClain, C. C. Heckman, I. D. Parker und I. D. Guisey wurden zu Sekretären erwählt. Als Candidaten wurden vorgeschlagen : Chas. I. RobbinS, Newton Harding und Wm. T. Brown. RobbinS zog seinen Namen zurück, und da Brown nicht als Candidat auslrat wurde Harding per Akkamation nominirt. Laura Duncan an Athon Straße und Flora Dunn an Elizabeth Straße wohnhaft zwei 15jährige Backsische, sind gestern von ihrem elterlichen Hause durch gebrannt. Baupermits erhielten Elisabeth Stake ; Cottage an Ash Straße zwischen 8. und 9. Straße. 51200. - R. R. Parker Anban an eine Kirche an Church Straße nahe Morris Straße. $700. tS' Das Pferd von A. DöpperS scheute gestern Vormittag an der Vtr ginia Avenue Kreuzung, wobei das Fuhrwerk des Genannten mit dem von W. L. Moorland collidirte. Moorland fiel auS dem Wagen und erlitt schlimme Verletzungen. Er wohnt No. 134 Fletcher Avenue. Vc.n ?luSlandc. Trotz der mit Dampflraft betriebenen Magyarifirung macht sich ein Anwachsen deö deutschen Elemcn' tcs namentlich' im südlichen Ungarn und in 5?roatien-lawonicn b?meribar,wober nicht zu übersehen ist, daß sich die Deutscken Unaarns. abaeseben von dcn Sievenourger as'zen, in einer wen iw günstigeren Lage befinden als Rumänen, llowacken und Serben, weil diese im Erschlossenen Sprachgebiete leben, wah rend die Deutschen kein geschlossenes Ganzes bilden, sondern über das ganze Land verbreitet sind. Im ungarischen Erzgebirge, sowie in der Zips hat das Deutschthum einen Rückgang erfahren, auch in den Städten Budapest, StuhlWeißenburg, Fünskirchen, Raab, Steinamanger, Kaschau :c. nimmt es durch Magvarisirung ab, dagegen ist es in den an Nderöster?eich und Steiermark grenzenden Eisenburger und Wieselburger Comitaten in rascher Entwickelung begriffen, besonders aber in Tolna und Baranya (im Winkel zwischen Drau und Donau) in der Batschka und in dem Ba f f... i.. i.

ate, wo über 600,000 Äeuticheleb:n, die sich stark vermehren. Diese Schwaben haben zwar nicht ein so stark entwickeltes deutsches Bewußtsein wie die 250,000 Siebenbürger Sachsen, halten aber gleichwohl trotz aller Magyarisirungsversuche mit Zähigkeit an ihrem Deutschthum fest. Sie sind fleißig und svarsam und verdrängen allmälig durch Güterankauf nicht blos die nur geringen Widerstand leistenden Rumänen, sondern auch Serben und Magyaren. Im Jahre 18.1 zäblte man in den Comitaten Krasso,Temesch und Torontal 335,000, 1876 346,286 Deutsche und jetzt 400,000. Die 30 rein deutschen Ortschaften im Banat vom Jahre 1840 haben sich auf 93 vcrmehrt. In Djakovar (Slavonien) hat am 26. März ein heftiges, lOSecunden dauerndes, von dröhnendem unterirdischen Getöse begleitetes Erdbeben stattgefunden. Die Erschütterung begann um 9 Ubr Abends in der Richtung von West nach Ost. Der Bevölkerung bemächtiate sich eine völlige Panik ; Alles

flüchtete aus den Häusern auf freie Plätze, Gärten und Felder. Von den Dächern fielen Ziegel, und zahlreiche Schornsteine stürzten ein. Das unterirdischeGetöse dauerte bis 4 Uhr Morgens. Tte Kathedrale, ein neuer, prachtvoller Monumentbau, ausgenommen, giebt es kein Haus in Djakovar, das nicht mehr oder minder stark beschädigt wäre. Die Ka thedrale blieb vollkommen unversehrt. Äm meisten beschädigt find die-Pfärr-kirche, mehrere Landesgebäude, darunter hauptsächlich das Wobnaebäude des Vicege.'pans. Auch aus Vinkodce. wird ein Erdbeben gemeldet, das zur.selben Zeit eintrat und 6' Secunden dauerte. Was trinken die Parlamcntarier ? Diese Frage beantwortet die' ,,9!t. Ztg.": In den Zeitungen waren jüngst darüber Controverscn, welches Gctränk der Reichskanzler während des Vortrazs seiner Reden im Reichstage einnähme. Früher genoß der Reichskanzler bekanntlich mit Wasser verdünnten Cognac, jetzt, nachdem er beim Professor Schwenninger in die Kur gegangen, soll er diesem Getränke Valet gesagt haben und nach der einen Version Thee, ' nach der anderen Moselwein im Reichstage trinken. Was der Mensch ißt, das ist er", heißt es bekanntlich, vielleicht lassen sich auch ähnliche Schlußfolgerungen auf das Getränk hin, welches die Redner in Versammlungen consumircn, ziehen.tDie deutschen parlamentarischen Versammlungen sind über das Wasser noch .nicht hinausgekomuren...nurFürst Bismarck hat diesen Wasserbann durchbrochen. In Frankreich und Italien ist man zu dem Zuckerwasser vorgeschritten, das jedem Redner, der über eine kurze Bemerkung hinausgeht, von einem Diener in feiert licher Form kredenzt wird. Da die VolksVersammlungen in Deutschland regelmäßiz in Wirthshäusern abgehalten werden, so tritt das geistige Getränk dabein'n 3!cht. Abgeordneter Virchow haltfich auch dort an Waffer. Dle Abg. Ludnlsj Löwe und Richter, die am meisten mHn fortschrittlichen Versammlungen sprechen, greifen mit Vorliebe zum Selters beide verbrauchen wenig, nur so wenig, um'die Lippen zu netzen. Anders stellen fichdie Gegner des Fortschritts,die Bürgerpartci und die Antisemiten, zur Frage des Aß cohols. Herr Stöcker hat eine großs Vorliebe für die Weiße, in keiner Volks Versammlung fehlt die kühleBlonde neben ihm. Auch der nächste Genosse desselben Pastor Diestelkamp, theilt diesen Geschmack. Herr Adolf Wagner hat das Aierglas nur pro fonna neben sich stehen, er führt es nur selten an seine Lippen im überstürzenden Eifer des. Aprechens. Anders macht eZ Herr Liebermann von Sonnenberg, aus dem vollen Humpen scheint er neue Gedanken hcrausholen zu wollen, er macht häufig i Kunstpau sen, die er durch einen herzhaften Trunk uns; 37. Stiftunas-Fest des Deutschen Ardens der Harugari, eranstaUet von der Frcha- und Schiller -Logc, am Montag, 21. April 1881, in der MOZART-IIAIiLE. Eintritt: Lrr und Dame 33 Cents. Jeie eitere Dame 25 CeutS. K? Eintritt nur gegen Vorzeigung von Einia dungikarten, welche bet Christ. Mich l. No.3Z Eüd Delaware Straß zu haben sind. Indlana polis Palace DirnoMiiseuni 64 North Pennsylvania Straße, zwischen Market und Ohio Straße. Großartige Attraktionen ! lntrltt 10 Cent. Wentml Gmten ! Ecke 0p rrI Walhint Strafe. Billard Halle!! Obiger Platz ist rollständig neu und bequem ein gerichtet. Die besten Erfrischungen aller Art sind jederzeit ,u haben und da Publikum ist unter Zu, sicherung aufmerksamer Bttienungum Besuch ein geladen.

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