Indiana Tribüne, Volume 7, Number 207, Indianapolis, Marion County, 15 April 1884 — Page 2

Mana Mbüne.

Ersch eint FägNch, WöHentlich u. Sonntags. Cfffc ISO O.Marylandgr. ietatt!h .Tribüne kostet durch den Irlger 12 !D Cintlpcr Koche. die Eonnl.g,.. TribüneIcnxl per Woche. Veide ,usmn 15 Cent. P Poü ,ugeschlckt in Lsraube,ahlung ö xer Jahr. Indianapolis, Ind., 15. April 1834. ?lbfätte. Im Haushalte der Natur geht nicht, in den Haushaltungen der Vkcnschcn geht viel verloren; wenigstens in den privaten Haushaltungen, in denen viele Dinge weggeworfen werden, die gesammelt und zu Rathe gehalten im Laufe der Jahre ganz bedeutende Werthe darstellen würden. In Häusern, in denen Haushalten oder einzelne Zweige desselben geschäftsmäßig betrieben werden, wird wenig weggeworfen. In den großen Hotels und Cpeischäusern werden die übrig gebliebenen Gerichte meist an Leute verkauft, welche dieselben auf die verschiedenste Weise abseyen. Uebrigcns sind die Hotelbesitzer nicht selten, welche taglich einen Theil' dieser Reste wohlthätigen Anstalten unentgeltlich zukommen lassen. Die Speisereste, die sich bereits auf den Tellern der Gäste befunden haben, kommen in den Spülicht und diesen erhält der Milchmann, der dasür einen Theil der Milch liefert, die das Haus braucht. In gewöhnlichen Kosthäusern bildet das Hackfleisch oder Hash ein Gericht, in welchem alle leischüberbleibsel verwendet werden. In den Wirthschaften, in denen mehr getrunken als gegeffen wird, wird alles zerbrochene Glas gesammelt und von Zeit zu Zeit an Lumpensammler verkauft; gewöhnliche Schnapsflaschen haben kaum mehr Werth, wie das zerbrochene Glas, solche Bouteillen aber, die noch mit den Vignetten berühmter Liqueure oder mit in das Glas geschliffenen Handelsmarken versehen sind, werden gut bezahlt ; das' selbe ist bei den Mcdocflaschen mit den Etiquetten berühmter Äcarken der Fall, und in Betreff der letzteren sind auch die mit Bränden versehenen Korke gesucht, sosern sie nicht durch den Korkzieher durchbohrt sind. Alle diese Flaschen sammt Zubehör wandern nach NewIork, wo dieselben mit dort fabricirtem Maraskino, Venedictiner, Cinocoa, grünem, weißemund gelbem Chartreuse oder mit Chateau Larose je nach ihren Etiketten wieder aufgefüllt werden und dann als direct importirte Artikel und zu entsprechend hohen Preisen Tiber das ganze Land verbreitet werden. In jeder gut geführten Wirthschaft stehen zwei Körbe unter dem Schanktische, in denen die Korke gesammelt und sofort in gute und minder gute gesondert werden; erstere werden abgebrüht und wieder benutzt, letztere verkauft und schließlich in Matratzen und Schwimmgürtel verarbeitet. Die'Cigarrenabschnitte werden jetzt vielfach gesammelt und von den Ciga-retten-Fabrikanten gekauft. Das Sämmeln der Eigarrenstummel hat hier zum Glück noch fast keinen Anklang gefunden, während in England und mehr noch in Frankreich Geld in diesem Geschäfte steckt. In Paris ist erst kürzlich ein Mann ge-. storben, der 30 Jahre vom Sammeln der Cigarrenstummel gelebt und dabei noch ein kleines Vermögen erspart hat. Die Stummel werden in Cigaretten, Rauch-und Schnupftabak verarbeitet. Es ist eine Thatsache, daß amerikanisches Fleisch in England billiger im Kleinbandel verkauft wird, als in New York. Der Grund hierfür liegt darin, daß die englischen Fleischer das Schlachtvieh viel besser ausnützen können, als die unserigen. An den Kaldaunen eines Schafes können sich 6, an denen einer Kuh 40 Personen sättigen, und diese Speisen sind wohlschmeckend und gesund, wenn der Zubereitung die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt wird. In unseren Großstädten werden die Kuttelslecke der Rinder hierund da in Wurst schlechtester Qualität verarbeitet und erscheinen ausnahmsweise auf den Lunchtischen. Der Handel mit alten Kleidern ist ein ganz specielles Geschäft von großer BeDeutung geworden. In Chicago z. V. werden alljährlich für mehr als $250,000 alte Kleider als solche verkauft und hierbei ist die ebenfalls sehr beträchtliche Anzahl alter Kleider, die als neu zu wirklichen Schleuderpreisen" verkaust werden, nicht gerechnet. Alte Fracks waren früher beinahe werthlos oder hatten nur als Lumpen Werth, jetzt sind sie gesucht und werden, wenn sie nicht zu altmodisch sind, besser als Röcke gleich guter Beschaffenheit bezahlt. Hn New York und Indern Großstädten ist es Sitte geworsen, Ballanzüge für eine Nacht auszuleihen und das hat die alten Schwalbenschwänze im Preise gesteigert. Alte Hüte Derben aufgebügelt, neu gefüttert , und als neu verkauft ; aus zweiter Hand werden maffenhaft Kleider,aber fast kar keine Hüte gekauft. Von England findet ein riesiger Erport alter Kleider nach Indien,' Japan und Ceylon statt. Die Südser-Jnseln bcwirken durch ihre Bestellungen mitunter einen coloffalen Aufschwung in diesem Geschäfte. Hat dort ein Missionär einen König bekehrt, so läßt sich mit diesem gewohnlich auch gleich das game Volk taufen; das erste Zeichen gründlicher Vekeh-' rung ist, daß die Leute . nicht mehr fast nackt laufen, und die Missinäre brauchen dann alte Kleider noch nöthiger alöTractätchen. Bei den Japanesen sind die Fracks sehr beliebt und werden die alten Beinkleider von dem schönen Geschlechte getragen. Aus Kleidern, die garnichtmehr hergerichtet" werden können, wird der bekannte Shoddv gemacht. .Toiletten-Geheimnisse. Im Verlage einer hiesigen).Firma, decen Inhaber offenbar noch 'sehr grün" 'n dem Geschäfte sind, erschien ein. Buch, unter dem Titel : ToilettenGeheimniffe für häßliche Frauenzimmer" und Tau'ende von Damen aeben sicb ietzt die.

größte Mühe, den gemeinen Kerl, der das Bcxt verfaßte und natürlich seinen Namen nicht nannte, zu ermitteln, um denselben ohne irgendwelche Ceremonien 'nchgerichtlich aufzuknüpfen. Wir sind zwar principiell schon dcöhalb entschieden zagcgen, daß dem Richter Lynch die Iustizpflege übcrlaffen werde, weil man nie wissen kann, wie man selbst dabei fährt ; aber in dem vorliegenden Falle müssen wir doch einmal unsere Grundsätze über Bord werfen und in den, aus unzähligen zarten Mündchen kommenden 31uf: Hängt ihn!" einstimmen. Wer ein solches Buch, wie das erwähnte, zu schreiben sich erdreistet, verdient wahrlich den Tod. Der Staat versäumte es jidoch, ein Gesetz zu erlassen, welches gegen den Schurken angewendet werden könnte und deshalb bleibt nichts Anderes übrig, als den Richter Lynch zu Hilfe zu rufen, wobei nur zu beklagen bleibt, daß Letzterer den Nürnbergern gleicht und auch Keinen henken kann, ehe er ihn hat. Der Verfaffer des anstößigen Werkes, dessen Verleger selbstverständlich ein sehr schlechtes Geschäft machen, hat viel auf seinem Gewissen. Erstens war es anmaßend von ihm, dem Manne, überhaupt über weibliche Toiletten-Geheimnifse zu schreiben. Zweitens aber war es eine Sünde gegen den Heiligen Geist, von häßlichen Frauenzimmern ;u reden. Wir wiederholen, was wir schon früher einmal sagten : es gibt (in Amerika wenigstens) überhaupt keine häßlichen Weiber. Und sollten wir uns irren, sollten wirklicb einige häßliche eristiren, so wird doch gewiß keine derselben dies dadurch eingestehen, daß sie jenes Buch kauft. (N. I. Ztg.) Abenteuer und Gelvmacherel.

Wenn man die angeborene Abenteuerlust der Franzosen für die merkwürdigen Unternehmunzen ' verantwortlich macht, in welche sie sich in neuester Zeit gestürzt haben, so ist das nur zum Theil richtig. Zu einem sehr großen Theile steckt auch der Gedanke dahinter, die neuanzulegenden Colonien au szup lünd ern, um die Folgen der trauriaen Wirthschaft zu verdecken, die daheim seit Jahren getrieben worden ist. ' Je mehr Schulden, desto mehr Abenteuer. So im Gründerleben der- Privaten, so in der ColonialPolitik Ferrys. Von 187 bis 183.'!.also unter der Vorherrschast der Gambcttisten, der Jacobiner der dritten 3tepublik, sind Frankreichs Ausgaben um 465 Millionen gestiegen, und leider ist dabei kein einziges für das Gemcinwobl nützliches Werk vollbracht worden", klagt die Libertz ; das Deficit steht vor der Thür und der Audgetauöschuß. ist auf hohlen Schein angewiesen". Unter solchen Umständen tritt ganz natürlich das System, daß Afrika und Asien ausgebeutet werden sollen, um die lockere Finanzwirthschaft der Gambcttisten auszugleichen, mit jedem Tage kecker hervor. So entwickelt die Rcpublique Iran9aise, nachdem sie ihren berufsmäßigen Klagen über die Aufgehung Egyptens durch Freycinet Lust gemacht hat.ein sehr merkwürdiges Programm, das in England keine übertriebene Freiide erregen wird. Die Erfolge des Mabdi, erklärt bie Republique bildeten cme ungeheure Gefahr für eine Anzahl christlicher Colonien in Afrika und Asien, deren rechtzeitige Abwendung die Pflicht Frankreichs sei. Am leichtesten könne daö daduch gescheben, daß Frankreich sich am Rotden Meere festsetze : Wenn das 3lothe Meer zweifelsohne der Weg nach Englisch-Jndien ist, so ist es auch ebenso gcwiß der Weg nach Cochinchina, 3keunion, 3)!adagaskar und Tonkin, und deshalb interessirt uns der Schutz der Häfen des ?!o:hen Meeres nicht minder ai) England. Kein Theil uasercr Politik", sagte Lord Hartington, ist besser verstanden und allgemeiner angenommen worden, als der, welcher den Grundsatz aufstcllt,daß die Häfen desRothen Meeres durch eine civilisirte Macht beschützt werden müssen". Wenn es nun,um zu den civilisirtenNationen gerechnet zu werden, nicht nöthig ist, irgendwo den Sklavenhandel nnge, führt oder die Bastonnade griechische Kaufleute zur Höhe einer militärischett Institution gebracht zu haben, so befinden wir uns ganz in derselben Lage wie unsere Nachbarn von jenseits des Ganals. Um die Bekanntmachungen und Thaten GordonS zu unterstützen, bemächeigen sie sich Suakms, das Egypten gehört. Dagegen sollten wir uns auf der Insel Dessi häuslich einrichten, die uns gehört, um auf der Ostküste Afrikas den schändlichen Sklavenhandel zu überwachen, dem die englische Politik einen uen Ausschwung geben wird Wir können uns nur dann eine günstige Zage verschaffen, wenn wir sobald als nöglich alle Punkte an der Küste des ro.hen Meeres besetzen, die uns gehören ; )ie Insel Dessi, welche die Bai von Abukis beherrscht, die Inseln .Uda, Adulis, Zdd, Hamazen und das Land der Bogos und der Barka " Damit noch nicht mfrieden, verlangt das ministerielle Blatt. Frankreich solle sein Augenmerk ras A b e s s i n i e n richten", das ihm leichfalls ein geeignetes Object für eine öchntzherrschast zu sein scheint. Und bas alles soll gleichzeitig mit den schwebendcn Erpeditionen in's Werk gesetzt tverden ! Die Landkarte wird, wenn Ferry recht behält,' in den nächsten Jahren ganz Ostasien und ganzNordafrika Vom Cap Gardafui über Abessinien, Egypten, Barka, Tripoli, Tunis, Algerien bis an den Meerbusen von Guinea in . französischem Farbenanstrich - zeigen ; alles zur Hebung des französischen EinnahmebüdgetS, nd Ausschließung der Conrurrenz des französischen Handels und Gewerbes mit den Engländern, Deutschcn und Italienern ! Im dritten Bureau, schreibt ein Correspondent der Köln. Zeit." berechnete bei der Berakhung vor der Wahl der Ausschußmitölieder.Wilson, daß von 1871 biS 1633 die Ausgaben um 707 Millionen vermehrt winden, .die außerordentlichen Cisilarbeiten die mit' Hilfe von Anleihen ausgeführt wurden, über 5 Milliarden iosteten, ' die Kriegs- und Marine-Arbei jcn desgleichen 5 Milliarden und 2Milliarden 467. Million! zur Tilgung verwandt wurden. In .Wilson's. Klage stimmte Viette mit dem eufzer ein: ..Man ziebt aus, ebne das Geld der

Steuerzahler zu zählen." Mehrere Deputirtc behaupteten, in gewissen Ministerien, namentlich in dem des Krieges und der Marine, wird besonders gegen Jahresende das Geld wahrhast vcrgeudct, werden blindlings Aufträge gegeben, Ankäufe gemacht, um die Credite nicht in Abnahme kommen zu lassen und einer Schmälerung des folgenden Budgets vorzubcugen." Was hier mit Leichtigkeit zu sparen wäre, schätzt Rouvicr auf 30, Cavaignac aus 40 Millionen ; de la Porte äußerte, allein bei der Marine ivärevt mir 9eAiuitAt 12 Will, in svaren.

9 "X. -9 - Q" f Lanessan sprach für den Verkauf der Staatsbahnen, deren Bewirthschaftung derart sei, daß sie jährlich 25 Mill. mehr kosteten, als einbrächten-, Wilson unk Hugot gii,gcn besonders Tirard zu Leibe. Und das sind dieselben Leute, die bisher schließlich alles gehen ließen, wie es eben ging, und die demnächst nach Lärm und Wehklagen wieder zu allem Ja sagen werden, weil Grevy keinen Nachfolger für Ferry nden wurde, wenn er iün suchen müßte. An gutem Willen, der Noth abzuhelfen, fehlt es auch in der Mehrheit nicht, aber desto mehr an Ta lenten, die Erfahrung und festen Willen vereinigen. Ferry ist von jeher Waghals gewesen und ist es noch ; das ist das Geheimniß seines Einfluffes und seiner Unverwüftlichkeit. Wenn aber angesichts so weitgreifendcr und den Keim der gefährlichsten Verwicklungen in sich tragcnden Unternehmunzen die republikanischen Wähler bedenklich werden und durch Wahlenthaltung oder gar durch Usbergang in's feindliche Lager der Negierung ihre Unzufriedenheit bekunev. : iji das gar nii: L- anakläilich; Abschreckende Beispiele. Die Guten iempelberren" oder Good Tcmplars des Staates New Jersey - ha Ua eine Woche äußerst g'eseslneter Thä' tigkeit hinter sich. Die Tempelherren verbanden ihrer Zeit Mönchthum und Nitterthum, kamen zu Einfluß und Reichthum, wurden aber bald, anmaßend, treulos und ausschweifend. Da sind die Guten Templer" ganz andere Kerle ; von ihren Lippen fließt scounne Rede wie .Honigseim und der Teufel überschreitet in Gestalt geistiger Getränke nie öffentlich den Zaun ihrer Zähne. In New Jersey haben diese Mustermcnschen soeben eine ach::ägige Versammlung abgehalten. Acht Tage lang haben sie jeden Nachmittag und jeden Abend gebetct und gesungen und gepredigt und mit heiligem Eifer an dem Werke nicht ihrer, sondern der Acfferung ihrer Nebenmenschen geschafft. Von allen Getränken, welche die sündige Menschheit genießt, hat aber keines in solchem Grade, wie der gerade in New Jersey beliebte Apple Jack ihren heiligen Zorn erregt. In jeder Versammlung wurde ein balbes Dutzend abschreckende Beispiele" aus der Bühns vorgestellt, die in zerlumpten Kleidern, von Schmutz und Ungeziefer starrend, ihre frühere Verworfenheit eindringlich schilderten. Sie flochten aus der Zeit, da sie in der Sünde waren, Zoten ein, welche namentlich den älteren Guten Tempelmadamen bis in das innerste Mark hinein gut thaten. Ihren Schmutz verdanken sie ihrem früheren Leben, dafür, daß sie in demselben verharren, daß sie durch ihn die verheerenden Wirkungen des Lasters der noch im finstern Thale wandelnden Menfchheit mit wohlthuender Deutlichkeit beweisen, erhalten sie pro Stück und Woche S2.".00. Wenn die gleißnerische Ko-nddie in der Nacht vorüber ist, müssen sie saufen und sich auf diese Weise für ihren menschenbessernden Beruf fortwährend trainiren. Als eifrigster der Guten Templer betbätigte sich der gute Diaconus McGofm . r f p r . sen; aus jcmem orenen cyasszejlcyle blicken ein Paar blöde Augen, die den zahlreichen Heren unter der ganzen Gesellschaft die christliche Liebe deS guten Diacons noch beredter predigen, als das bleiche, hagere, in Leidenschaft verzerrte Gesicht eines anderen Temperenzheuchlers, dem zu einem Ketzerrichter Arbues nur das härene Gewand feblt. Am vorletzten. Tage der Äersammlung hatte der gute Diacon die ganze Gesellschast zu.einem Liebesmahle eingeladen, das aus Maismehlbrei und - Buttermilch bestand. Alls fanden sich . im - Tabernakel der 21. Methodistengemeinde - ein. Maismehlbrei und Buttermilch wurden in Unmaffen vertilgt, und der gute Dia con pries die Güte . des Schöpfers, der nicht nur Himmel und Erde, sondern auch Maismehlorei und Buttermilch erschaffen bat, so laut und beweglich, daß bei der Bestellung einer neuen Auflage von Maismehlbrei und Auttermilch, die alten Weiber ihre Frerldenthränen nicht mehr zurückhalten konnten. Die abschreckenden Beispiele thaten ihre Pflicht; denn sie aßen und tranken, als. ob sie oder vielmehr, weil sie dafür bezahlt . wurden. Daneben schilderten sie ihr Leben im Sündenpfuhle mit so starken Farben, daß mehrere alte Weiber im sehnsüchtigen Hinblicke auf diese ihnen verschlossene Hölle in hysterische Krämpfe verfielen. Noch eine beruhigende Auflage vonMaismehlbrei und Buttermilch, dann trennten sich die guten, lieben Menschen, nachdem sie sich die letzten Spuren von Maismehl--brei und Buttermilch von den Lippen geleckt hatten. In derselben Nacht wurden die 6 abschreckenden Beispiele wegen viehmäßiger Besoffenheit und Keilerei verhastet. In einer Tasche des zerrissenen Rockes, dem einzigen heilen Fleckchen an ihren Kleidern, hatte Jeder eine leere Ouartslasche, die nach Apple-Jack duftete. Sie hatten die Flaschen blos mitgebracht, um sL'mn Muttermilch zu füllen, hatten dies aber in ihrer heiligen Erregung vergessen. Der zute Diacon McGoffen verkündigt, daß der leibhaftige Böse selbst Apple-Jack un ter die Buttermilch der reuigen Brüder zemischt hat. Eine bekneipte Bärin. Fast die ganze Bevölkerung von Delaware County, N. A., ist jett mit dem Fange von Forellen beschäftigt. Jack Trumbull und John Herbutt, die in der Nähe von Norwich wohnen, haben sich in der Nähe der Stelle, an welcher ein Äach in den Delaware mündet, eine Hütte errichtet. Neulich. gegen Mittag machten sie in solcher nach mehrftündrgemAngeln Rast, rauchten ihre Pfetfen und nahmen von Zeit u Zeit einen herzhaf-

ten Schluck aus einem großen Kruge mit Schnaps, den ): für gewöhnlich in der Hütte versteckt, damals aber auf dem Tische offen vor sich stehen hatten. Plötzlich sahen. sie, wie auf dem freien Platze vor der Hütte zwei reizende junge Bären erschienen, von Katzengröße, spielend und drvUig-täppisch sich balgend und übcrkugclnd. Die Männer sprangen hurtig zu, nahmen jeder ein Junges auf den Arm und verständigten sich, daß sie schleunigst nach Hause laufen ;d ihre Büchsen hole wollten, da jedcn falls die alte Bärin und vielleicht auch der Herr Geu'.ahl in der Nähe sei. Im nächsten Aug.nblicke sahen sie auch schoa die Bärin von Wcitem ; sie wußten, daß dieselbe ihnen bald folgen würde, nahmen sich nicht erst die Zeit, ihre Hütte zu schließen, sondern licfen aus Leibeskräften nach ihren Wohnungen, die ungefähr eine Stunde cntfernt sind. Wiederholt blickten sie sich um, sahen aber nichts von der Bärin und mäßigten schließlich ihre Eile. Sie befanden sich mit ihren Gewehren auf dem Rückwege nach ihrer Hütte, als ihnen ein Knabe ohne Kopfbedeckung und athemlos entgegen kam. Kommt schnell, im Bache bei Eurer Hütte ist ein furchtbar großer Bär, er muß angeschossen oder verrückt sein ; wie ich ihn zuerst sah, zerbrach er die Angelruthen, die Ihr am User aufgestellt habt, zerriß die Angelschnüre, siel um, richtete sich wieder auf, soff aus dem Bache, siel hinein und kam mit Mühe und Noth' wieder an's Land. Da wurde er mich gewahr, versuchte, auf mich loszumarschiren, taumelte aber hin und her, lief dann ein paar Schritte hastig nach vorn und siel wieder auf den Boden, gerade wie Cummings' Pat, wenn er betrunken ist. Ich sah bald, daß der Bär mich nicht einholen konnte, ?-io bin nur s) slcfen, dap schnell Leute init Flinten hinauskommen sollen, die den ?Zär vollends todt machen." Trumbull, Hervutt und der Knabe kamen auf dem Platze vor der Hätte an, aber kein Bär war zu sehen. Der Schnapskrug, der in der Hütte auf dem Tische gestanden hatte, lag am Boden und war leer. Das erklärte die Situatirn. Die Bärin war auf der Suche ihren Jungen in die Hütte gekommen, der Schnapsgeruch hatte ihren ApPetit gereizt und sie hatte den Krug geleert. Ihr eigenthümliches Benehmen, das der Knabe beobachtet hatte, war die Folge ihrer Betrunkenheit. Die Ä!änner suchten den ganzen Nach-

mittag vergebens nach der Bärin, und fast alle Männer der Nachbarschaft, die an den folgenden Tagen dasselbehaten, hatten bisher keinen besseren Erfolg. Die Gegend ist reich an fast unzugänglichen Schlupfwinkeln. Daß selbst eine Bärin im Rausche ihrer Kinder vergißt, ist schlimm, und die T.:mperen;ler sollten d:e int.'.!M.to unter den Baren b f.U .)I?N. ?otn ?nlai,re. An einem Mauerreste deS durch Feuer total zerstörten Marvel'schen Lagerhauses in Netv-Jork, befindet sich doch jetzt die Inschrift : Dieses Haus ist vollkommen feuersicher." H e i l i g e s V i e h z e u glzusVirma wird in New Z)ork immer häufiger. Jetzt sind in einer Conditorei zwei rogefärbte Hähner ausgestellt, neben denen einHäufchen 7-othgefärbtcr Eier liegt. Darüber besagt ein Anschlag : Das sind die heikigen Hühner Birma'S". VeiAmityville auf LongIsland wurde dieser Tage eine alte deutsche ?au, Redeeca Harburger, in tirim Walde als L.iche aufgefunden. Die Fraa war 70 Jahre alt, hatte stets abgeschlossen für sich gelebt und vor ctlichen Tagen ihre Wohnung, eine armseli ge Hütte, verlassen, u-n im Walde Holz zu hle::. Ma.i w.i i.Ki, daß sie dort plötzlich erkca.lk:e u.'.d nicht mehr im Stande war, heimzukehren. NahrungsMangel und Witterungseinfluß haben offenbar ihren Tod herbeigeführt. Bei B a b v i o i. L. - I., ginge: zwei deutsche Kinder im Alter von 9 und 12 Jahren, Namens Louife und Johann Friedrich, in ein Gehölz und zündeten ein Feuer an, um Kartoffeln zu braten. Der Bruder lief nach Hause und ließ das Schwesterchen allein zurück, dieses gerieth dem Feuer zu nahe und wurde bei lebendigem Leibe geröstet. Die Grocerv-Firma Clore Addison ln Louisville, Kv., ist von einem New Aorker Gauner zum Betrage von 9120 bestohlen worden. Ergab vor, das Geschäft kaufen zu wollen, und wäh rend das Inventarium aufgenomm:? wurde, ließ er sich die Combination des Geldschranks zeigen. Diese Erfahrung benutzte er, um S120 aus dem Geldschrank zu nehmen und damit zu ver-' schwinden. Oederes, dümmeres, vageres Zeug ist noch niemals gedruckt und mit dem Glorienschein des Offenbarten umgeben worden, als die sogenannte Mormonenbibel. Das Buch erzählt, daß ein Sohn oder Nachkomme Noah's mit mehrcren Schiffen westlich gefahren und in Amerika gelandet sei, wo diese Einwanderer die lächerlichsten Kämpfe mit ungeHeuren Armeen bestehen hatten. Fast jeder Satz des Buches beginnnt und es begab sich, daß " und darauf folgt dann eine neue Kriegsgeschichte. Keine Spur von Poesie,wie im alten und neuen Testamente, keine auf Thatsachen bembende Geschichte, keine Slttensvrüche ökichts als endloser Kohl, von dem man sich nur wundert, daß es Leute giebt, welche so etwas überhaupt lesen-konnen. Gegen diese Bücher Mormon's" ist der Koran ein herrliches Buch. (D. Corr.) Philadelphia hat einen sechsjahrigen Trunkenbold. Der Taglöhner Thomas Duver ' brachte Ende voriger Woche sein sechsjähriges Söhnchen vor den Polizeirichter und erklärte, daß der Kleine trotz seiner Jugend schon dem Laster des Trunkes . ergeben sei. Verschieden? Beulen und Verletzungen im Gesichte habe er erhalten, als er im betrunkenen Zustande gefallen fei. Er sagte ferner, der Junge habe am Sonntag betrunken in einer Alley gelegen, später sei er wieder zur Besinnung gekommen und habe dann mit Steinen , nach den Stra-ßenbahn-Waggons und den Vorüöergebenden geworfen. : Gegen zwei Polizister habe er sicho verzweifelt zur Wehre ge setzt, daß diese ihn nach dem StationsHause trag!N.mußten, woZelbsier lhn io-

Sen ausgetobt yave. xcx Aater vcr

langte einen Haftbefehl gegen dcnWirth, welcher .den Schnapps verkauft habe, konnte denselben aber nicht unter Eid namhaft machen. Der Junae sagte nur, daß man ihm irgendwo Schnapps verkauft und daß derselbe gut geschmeckt habe. Capt. Chas. E.Kirtland vom Hafenamte in Milwaukce,-Wis., bat ci. nen Apparat conjtruirt, der alle Abwciverursacht und bedingt durck lokale An ziehungsmedien in der Umgebung des Kompaßhäuschens, durch die Eisentheile des Schiffsrumpfes und den Zubehör des Schiffes (Anker, Ketten u. f. w.). Kein einziges Schiff kann genau den Kurs steuern, welchen die Compaßnadel anzeigt ; bis jetzt aber gab es kein Mittel, zu irgend einer Zeit zu bestimmen, wie viel ie Abweichungen der Nadel betragen, und eben die Unkenntnis in der nothwendigen Orientirung ;at nicht wenige Schiffbrüche verursacht. Capt. Kirtland nun hat em Instrument erfunden, mit dem solche Abweichungen der Compaßnadel genau wahrgenommen und ' gemessen werden können. Auf dem kürzlich von einer seiner regelmäßigen Fahrten zurückgekehrten Dampfer City ofLuding' ton" ist die erste Probe damit gemacht worden und dieselbe soll recht befriedigend ausgefallen sein. Etwas Vollkommenes in seiner Art ist dieser CompaßRegulator allerdings noch nicht, immerhin aber ist er eine Errungenschaft von wahrscheinlich unschätzbarem Werthe. Das Instrument kann nur bei Nacht, und zwar bei sternheller Nacht, gebraucht werden." Als Regulator dient der einzige feste Punkt des sichtbaren Weltalls, der Polarstern; dieser Stern muß also sichte bar sein, wenn der Apparat arbeiten so!!. Der californische StraßenRäuber Burton Greelev wurde letzte Woche zu jähriger Zuchthausstrafe Uxurtheilt. Er hatte a;;'Mö;vjer. ?es 2si. Februar die Postkutsche von Sonora tu Milton angehalten u?,d den Kutscher mit angelegter Döppelfliilte gezwungen, die Pferde auszuspannen und hinwegzufüh:en. Der einzige Passagier, B. F. Ba!-. tray von Alameda, mußte aussteizen und mehrere Hundert ))ards fortgehen. Der Räuber erbrach dann die hölzerne Kiste, in der er aber nichts Werthvolles fand. Ein Versuch, die eiserne Kiste zu erbrechen, war erfolglos, worauf er dem Kutscher befahl, seines Weges u fahren. Kaum war dieser dreiviertelPkeilcn gefahren, und bis zu dem Platze gelangt, wo Black-Bard" im letzten November die Postkutsche anhielt, als er abermals von zwei maskirtcn Männern angehalten wurde. Es wiederholte sich dasselbe Manöver, Kutscher und Passagier mußten sidj entfernen, die beiden Ztäuber erbrachen die' eiserne Geldkiste und liefen davon. Unmittelbar darauf kam ein Mann, der Strümpfe über seine Stiefel gezogen hatte und ein weißes Bündel trug, des Weges und wich dem Kutscher s. Letzterer rief ihm zu, daß er be?eits zweimal von Wegelagerern angehalten worden sei, worauf der Mann, ohne anzuhalten, erwiderte : O, Das will auf diesem Wege nicht viel sagen." Rutscher und Passagier kamen zu der Ansicht, daß dieser Mann der Räuber sein müsse, der die Postkutsche zuerst anhielt. Nach langer Verfolgung wurde derselbe am 4. Mäez in Fresno-Flats verhaftet. Sein Gewehr, Revolver und Gürtel, mit dem Namen Burto?t Grceley, wurden in der Nähe des Platzes verscharrt gefunden, wo er die Postkutsche angehalten hatt?. Greeley machte hierauf ein offenes Geständniß und wurde zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. S.'it Mai 187 sind bereits 18 Wegelagerer in's Zuchthaus geschickt worden, die die Postkutsche von Sonora nach 5opperpolis zu berauben suchten und auch größtentheils iurin fölgreich Ware. Deutsche Lokal, NackriÄtcn. Silieinprovinz. Der Kaiser wird am 15. Scpk. be! Wevclinghoven die Herbstparade über das 7. Armeecorps abhalten, später wird das 7. mit dem 8. Corps gemeinschaftlich manövriren. Die bei Hochfeld g,leaene Papierfabrik brannte kürzlich nieder, Drei Arbeiter fanden den Tod in den Flammzn. Der Quartaner Husin.? auö Wesel hat das große Loos (:'0,000 M.) in der Kölner-Marti.'.Z Lotterie gewrn nen. Freie tadlk. Gestorben zu Hamburg : Pastor cn D. Heinrich Will). Luders, das älteste Mit' glied der Hamburger Geistlichkeit ; I. G. Gutmf, Inhaber' der großen Juweliersirma Bradmfeld und Gutruf, ferner del Wasserschcut-Millionär Mevcr. Eini neue Dampfcrlinie von Hamburg über Antwerpen und Konstantinopel nach dem Schwarzen A!eere ist durch Gebrüde: Lange in Ncumühlcn bei Kiel in's Leben gerufen worden. Die zu dieser Linie gehörenden Schiffe Mcriko", Bahrenfeld" und Rheinbca" sind auf deutschen Werften hergestellt. Gastwirth V!arx in Hamburg, vom Landgericht wegen Hehlerei zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. In Lübeck sollen 3 neue Volksschulen 2 für Knaben und 1 für Mädchen errichtet werden. Der Kostenaufwand beläuft sich auf ca. 17si,000 Mk. Eben-, daselbst hat der kürzlich verstorbene Senator Eschenburg an Legaten für wohlthätige Institute die Summe von 90,000 M. hinterlassen. Außerdem hat er noch eine Eschenburg'- Stiftung mit 160,00c M. errichtet, aus welcher bedürftige Mitglieder seiner weiteren Familie unterstützt werden sollen. Das ganze hinterlassene Vermögen dürfte ungefähr G 7 Millionen betragen. Großbkrz. Oldenburg. f Zu Oldenburg der bekannte Bibliothekar der Landesbibliothek und fn'lhere Gymnasiallehrer Dr. Aug. Lübben. Er l stammte, wie Schlosser, aus dem Jeverland, wo er 1818 zu Hooksiel geboren war. Kommenden Herbst wird die 3. Eskadron des Oldenburgischen DragonerRegiments von Cloppenburg nach. Ob denburg verlegt werden, so daß daselbst das ganze Regiment vereinigt ist. Ir Eutin soll vor dem Geburtshause des jüngst verstorbenen Direktors der Stern warte zu Athen, Dr. Julius Schmidt, eine Gedenktafel angebracht worden.

chungcn der )cagnctnadel des Kompasses genau anzeigt. Solche Abweichungen kommen nur zu haufiq vor, sie werden

Vrovlnz Posen. In Kobplevole bei Posen sind 14 Personcn an Trichinose erkrankt, 2 Kinder bereits gestorben. Stadtwachtmcister Franz Kruszvnski wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung, verübt in AusÜbung des Amts" von der PoscncrStrafkammcr zu 0 Akonaten Gefängniß verurtheilt. Agent Hcrin. Hcnfcld ausBromberg wurde unter der Anklage, mehrere raffinirte Betrüger-!en verübt zu haben, ocrhaftet. Brandsallc: In Johann isgrün bei Rogowo brannte das Gehöft oes Grundbesitzers Emil Biltner total nieder ; in Fordon sämmtliche Gebäude des Mühlcnbcsitzas Ricdcl ; in Lcczcc bei Strzalkowo das Wohnhaus des Zimmermanns Drabinski und in Popowo bei Birnbaum, ein dem 'Rittergutsbesitzer v. Rutkowski gehöriges, von mehreren Arbeitersamilien bewohntes Haus. M5ckl,ndurg. Im Hauptportale der Pfarrkirrche zu Güstrow wurde em von P. Ereiß in Ber-

Im aus feinem Sandstein gefertigtes Relief angebracht, Christus am Oelberge" darstellend. Ein in Rom kürzlich verstorbener Rostocker Namens Köster hat in seinem Testamente seiner Vaterstadt für gemeinnützige Institute und milde Stiftungcn ein Legat von 227,000 M. ausgesetzt. Das Rittergut Quadenschönfeld (ein Mannlehen) bei Neustrclitz wurde durch die v. Warburg'schen Erben an den Grafen v. Bernstorff für 1,200,000 M. verkaust . , Provinz Sachsen. Mit dem 1. April kommen in Magdebürg die Steuerzuschläge für die betten untersten Stufen der Klassensteuer sow das bisher erhobene Bürgerrechtsge'.d in Wegfall und als Ersah wird eine Biersteuer eingeführt werden. Die in 5alberstadt erscheinende Sonntagszeitung" ist auf Grund des Sozialistensetzes verboten worden. Der Müllergeselle Blü;ke und Konditor Böhmer, welche den Müdlenbesitzer Jakob Berge in Barneberg erinordet hatten, wurden in 3!cuhaldensleben zum Todte verurthcilt. In Straßfurt dauern die Erderschütterungen fort und verursachen an Gebäuden großen Schaden. Das 1. Bataillon des Magd. Füsilicr-Rcg. ?!o. 3, welches bisher in Erfurt in Garnison lag, wird am 1. April nach Halle versetzt. Für das in Erfurt zu errichtende Luthcrdenkmal sind bis jetzt etwa 40,000 M. eingegangen und Bildhauer Schaper, Professor an der Kunstakademie zu Berlin, wurde mit der Ausführung betraut. Provinz Hessen-Nassau. Im Kasseler Regierungsbezirke soll demnächst eine Vereinbarung zwischen den Bürgermeistern und Ortsgeistlichen in Bezug auf Vorkehrungen gegen das Ueberhandnchmcn von Tanzbelustigungen stattfinden. Regierungsrath Rabe in Kirchhain zum Bundesrath deS Kreises ernannt. In der Nähe des Dorfes Witzenhausen wurde letzter Tage der 25jährige Förster Paul Zentner aus NeuPfriemen im Walde von Wilddieben er schössen. Die vondcn Betheiligtcn an dem Frankfurter Anlitärbefreiungs-Pro-ces; eingereichte Revision ist vom Reichsgerichte in Leipzig verworfen worden. Au der Ndeinpfal;. In Lautzkirchen zerschmetterte der Bergmann Äichacl Halter in der Wohnung seines Schwiegervaters Adam Ettgen aus Unvorsichtigkeit mit einem Gewehr den Arm seiner Schwägerin, so daß derselbe amputirt werden mußte. Unter dem Titel Pfälzisches Volksblatt", Organ der deutschen Centrumspartci, erscheint vom 1. April in Kaiserslautern eine neue Zeitschrift. Knopfmacher Jakob Karchcr von Godramstein, der seine Geliebte, Barbara Weidvön Oueichheim ermordete, tvurde in Zweibrücken zum Tode verurtheilt. Die Erbauung der Eisenbahn von Zweibrücken bis an die Landesgree wurde von der Kammer der Abgeordneten genehmigt. NAuIelshan? GR0CEKY. 17 Pfund hellbrauner Zucker $1.00. 2 Kannen beste Pfirsiche zu L5 Cent. Eingemachte Bohnen per Büchse 10 Cents. Vrombeeren und Erdbeeren per Buchse 10 Cents. O. rtiiclcolshiius, Ao. 277 Kord Voöre Straße. s! iLSEIBECKEJr-., HnsopaZschks Inkasso . Geschäft ! Oiiioiniiatl. Vollmachten nach Deutschland, Otsterretch und der Echweil gtsettigt. Gonsularische Beglaubigungen besorgt. Erbschaften u. s. w. prompt und sicher einkassirt. WeHseknnd oftaszaylngkn Xä? an lvende sich in Jndtanaxolik cn : Philip Rappaport, So. 120 Ojt Maqlaud Straß,. C Bon Bremen nach Nrlli Aork oder Baltimore, $20.00. Von Bremen nach Indianapolis, via New York $32.30 via Baltimore $30.50. Oebvüöev Fvenzel, S. W. Ecke V?alhington u. Meridianstr.

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