Indiana Tribüne, Volume 7, Number 206, Indianapolis, Marion County, 14 April 1884 — Page 3
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Im Zeitmwechsel.
Roman von Josephine Gräfin Schwerin. (Fortsetzunq.) re folgte tbm, halb willenlos, wie in einem Traum befangen ; er führte sie hinunter in die schattigen Gänge, die jetzt von Niemand sonst besucht waren, und rief dann, stehen bleibend : Nun also endlich sind wir allein, und nun endlich darf ich das heiß ersehnte Wort von 'hnen hören. , Eecile, las.sen 2ie es mich von Ihren Lippen küssen." ! Er legte den Arm um sie und wollte sie an sich ziehen, sie aber wich erschrocken einen Schritt zurück; sie hatte in ihr Ja geben wollen und nun sagte sie den,noch : Nein, 0 nein, lassen Sie mich." Sein heiterer Vlick verdunkelte sich für .einen Augenblick. Wahrhaftig, (iecile, Sie machen mich zu Ihrem Spielball," rief er, weshalb denn diese Scheu, dieses Zögern und Zagen! Wem soll es dienen 'i Ich bin eine frohe Künstlernakur," fuhr er fchon wieder in dem alten, glücklichen Tone fort, ich strebe nach .'Sonnenschein und Licht, lassen Sie uns lim Lichte wandeln und das Glück erfas.sen, das sich uns darbietet." ' Verzeihen Sie mir, lieber Freund," j&at sie geängstigt, wenn 3re Alles wüß!ten " ; Ich will Nichts wissen, als daß Sie imem sind," unterbrach er sie. Und doch müssen Si? es wissen, mein vergangenes Leben " . ' Ihre Zukunft soll mir. gehören, ver sprechen Sie mir die, dann kümmert mich die ganze Vergangenheit nicht," rief er im Tone übermüthigen Scherzes. Seien Sie meine Muse, Cecile, lassen Sie sich von mir auf die sonnigen Höben führen, die nur der Künstler kennt, ich will meine Ruhmeskränze zu Ihren Füßen legen, Sie sollen stolz und glücklich werden, ich verspreche es Ihnen." Diese siegesfroben Worte batten etwas Berauschendes, aber da plötzlich sah sie wieder jene traurige Augen vor sich, sie konnte nicht nur jetzt nicht ! ! Lassen Sie mir Zeit bis morgen," sagte sie, tief aufathmend, ich muß mich sammeln, es überdenken, und dann morgen früh will ich Ihnen Alles, eine traurige Geschichte erzählen ; wenn Sie jbann nicht fürchten, daß ich Ihre Schwinjzen lahme " Er machte lächelnd eine verneinende Bewegung und sagte : ! Sie stellen mich auf eine harte Probe, ICecile, aber was bleibt mir übrig, als jinich Ihnen zu beugen. Ich wäre stolz kewesen, den Leuten hier zu sagen : seht her, ich kam, sah und siegte ! Sie gönnen irnir das nicht, wohl denn, bis morgen jsrüh, doch nicht erne Stunde länger, dann will ich mein Glück aus Ihren Händen haben, aber ohne die traurige Seschichte, sie wirft schon jetzt einen 'Schatten über Sie, und weshalb soll auch -ich unter diesen Schatten treten, lasten Sie uns lieber die alten Geschichten ver'aessen und uns im jungen Sonnenschein Ibaden." Sie schüttelte mit einem schmerzlichen Lächeln das Haupt. Ich wollte, ich könnte vergessen, aber ich kann es nicht, nieniemals." Sie sind aufgeregt, Eecile, weif; der Himmel, weshalb Sie sich quälen ! Wohl denn, benlhigen, sammeln Sie sich, wie Sie sagen, ich rede heute kein Wort mehr von dem, was doch allein mein Herz erfüllt und lebe nur in dem Gedanken an das glückliche Morgen !" . Er küßte ihre Hand und ließ sie allein. Sie preßte die Hand auf das bang klop Sende Herz. Sie hatte nichts als Auf chub gewonnen. Sie hatte ihn einmal zu Lothar ihren Verlobten genannt, fo konnte sie nicht mehr zurück und mußte den einen Moment stolzen Triumphs mit schmerzlichem Wehe bezahlen. ' Dem schönen Vormittag folgte ein reg Genscher Nachmittag ; die leichten Wolken, die sich Mittags an die Vergspitzen gehängt, und hier und dort tiefer in's Thal gesenkt hatten, verkitteten sich und mit der Schnelligkeit dcS Wetterumfchlags, der den Gebirgsgegenden eiqnet, 'hatte id) der Himmel in ein undurchdringliches Grau gehüllt, eine dichte Nc belwand lagerte, vor den Bergen, der Liegen strömte rauschend herab, das sonst so lichte Grün des Stromes war in ein lehmiges Gelb verwandelt und seine Fluthen wälzten sich langsam und schwer dahin. . Dieser Regentag seit Wochen der erste gab eine erwünschte Veranlassuag, ein 'kleines Ballsest zu iinprovisirm. Draußen sah es so unheimlich aus, ein dichter Vorhang verhüllte die köstliche Landschaft, ein Spaziergang war irnmog lich. Einige der Kühnsten welche mein,ten, das gewohnte Luftbad nicht' entbehr ren zu können, kamen schon nach wenigen Minuten mit triefenden Schirmen und Mänteln zurück, was' konnte man da Klügeres thun, als die Läden schließen, die Lampen anzünden und sich im muneren steigen schwingen. Der Justizrath hatte schnell die Arrangements getroffen ; er hatte einige Opferwillige gefunden, die sich in die interessante Ausgabe des zum Tanzespielens zu tbeilen versprachen und hatte dann schadhafte schriftliche Einladungen auf die Zimmer gesandt. Die Damen improvisirten rasch einige kleine Veränderungen an ihrer Toilette, die sie ballmäßig" gestalteten, die dunklen HUider wurden mit bellen vertauscht, eine Blume oder Schleife fand sich ja wohl auch, und bald bot der hellerleuchtete Salon einen ganz und gar festlichen Anblick dar. Fels war in angeregtester Stimmung; er liebte es, sich in dem Mittelpunkt einer Gesellschaft zu sehen, er tanzte gern, und die Freuden heiterer Geselligkeit hatUn für ihn mindestens denselben Reiz, als die Schönheit der Äkatur. Er sagte dem Justizratt, Tank für die reizende Idee dieses Festes und erbat sich, dasselbe durch den Vortrag einiger nieder zu eröffnen, Frau von Gersheiin werde ihm diese gewiß gern begleiten. Der Zustizrath war entzückt und äußerte nur sein Bedauern, daß Frau von Gersheim noch nicht" anwesend sei, worauf Fels versprach, sie zu holen. Als sie auf sein Klopfen öffnete und ein sichtlicher Schreck aus ihren bleichen.
übermüdeten ügen spracl', jagte er böslich: ' Erschrecken Sie nicht, Eecile, ich kom.rnc nur in der harmlosen Eigenschaft eines Kurgastes, der Sie ersucht, ihm einige Lieder zu begleiten, die er für das heutige Fest versprochen hat." . Lassen Sie mich hier," bat sie, ich mag nicht hinunterkommcn." Seien Sie nicht thöricht, Eecile," erwiderte cr schnell, Sie lieben doch sonst die Geselligkeit, warum heute der Hang nach Einsamkeit? Und Sie scheuen ja so sebr die Beobachtung der Leute, glauben Sie nicht, daß es. auffällt, wenn Sie heute plötzlich fern bleiben? Also kommen Sie schnell, ich kann ohne Sie nicht singen." Sie fühlte, daß cr recht hatte, dennoch sagte sie zögernd : Lassen Sie es, bier ist nicht Ort und Zeit für Musik." Und warum nicht V fragte er lächelnd. Nicht für ihre göttlichen Offen barungen, aber für ihre freundlichen Gaben. Durch ein liebenswürdiges Entgegenkommen gewinnt sich der Künstler die Leute, weshalb sollen wir ihnen nicht ein Vergnügen machen, das den Annalen des Kurhauses für immer einverleibt bleibt!"- . Er legte ihren Arm in den seinen und zog die halb 'Widerstrebende mit sich hinunter. Er sang schön, Lied auf Lied, Alle waren entzückt, man fand die Auswahl sinnig und schön, die Stimme unvergleichlich, den Vortrag hinreißend und der schöne Mann hatte im Sturm alle Herzen ero,bcrt, so daß die Damen kein dringenderes 'Verlangen hatten, als von ihm zum Tanze gewählt zu werden, der nach einer kurzen Pause begann. Fels tanzte gut und gern, der Enthusiasmus, den er mit seinem Gesänge erregt, hatte überdies seine Stimmung noch mehr gehoben, so gab er sich in heiterster Laune dem Vergnüzen hin, kommandlrte die Quadrille, erfand immer neue Touren und Verschlingungen, und Scherz und frohes Lachen tönte durch den Saal. Unter Allen gab es nur Zwei, welche die allgemeine Heiterkeit nicht theilten :
Eecile und die Fürstin. Eecile versuchte ! einen unnatürlichen Frohsinn zu heucheln j und stch selbst glauben zu machen, daß das fernbleiben Lothar's ihr eine Wohlthat sei, doch ihr Auge flog wieder und wieder zur Thür, und sie fragte sich unzählige Male : Wo ist er 'i Warum komm? 'er nicht ? Die Fürstin versuchte es ich. einmal, ihre Mißstimmung zu verbergen. Sie gönnt es Jbnen nicht, daß Sie die Königin des Festes sind," flüsterte Fels ! ' ' t c - . - r 1 ecue zu. ow oicje witwe es veer, sie bemerkte wohl, daß auch der Fürstin Älicke gespannt und suchend umherliefen, 'und sie stellte endlich auch an den Justizath die Frage : wo Graf Hagen sei. ob .man ihn nicht von dem improvisirtenFcste benachrichtigt habe. Selbstverständlich, die Einladung zu demselben sei auch in sein Zimmer ge!sandt, versicherte der Justizrath, doch beeilte cr sich, hinzuzusetzen, da er die UnZufriedenheit in den Augen der Fürstin entdeckte, er wolle sofort selbst noch einmal hinaufgehen und den Herrn Grafen dringend bitten, sich nicht auszuschließen. Doch schon nach wenigen Minuten kehrte .er mit der Mittheilung zurück : Graf Hangen sei nicht auf seinem Zimmer, und 'nun erinnerte sich einer der Herren, daß .er ihm am 9cachmittage gesagt, cr beabWichtige nach Fettau zu gehen, und als er .'ihn auf die sich über den Bergen lagernden Wolken aufmerksam gemacht, erwi.dert habe : Das Wetter solle ibn nicht schrecken, ihn drücke die Luft im Thal, cr wolle hinauf zur Höhe, wo man frei athmen könne. - Die Fürstin zuckte in übelster Laune die Achseln und nannte den Einfall absurd, es wurde darüber hin und her gesprechen, bis endlich der Fürst, gleichfalls nicht in bester Laune, meinte, er sehe nicht ein, was an einem Spaziergange tos Grafen Hagen so interessantes sei, daß man darüber schon seit einer Viertelstunde den Tanz versäume. Sollte ein Gang auf den schmalen Bcrgpfaden nicht eben in solchem Wetier gefahrlich sein " fragte jetzt Eecile, die bisher nicht die Fassung zu einem Wort gefunden, mit leiser Stimme. Der Boden muß sehr schlüpfrig sein und man kann nur wenige schritte vor sich sehen." O sicher mch;", erklärte der Iuftizrath. GrafHagen ist ein guter Bergsteiger, ich habe das selbst schon beobachten (elegenhcit gehabt, und er hat mir' von Touren erzählt, die cr gemacht ; überdies ist der Weg nach Fcttau nicht gefährlich, für schwiedelfreie Menschen durchaus sicher, in gleichmäßiger Steigung uno Winhing. Allerdings bleibt es immer ein etwas seltsames Vergnügen, bei diesem .'ctter Hinaufzusteigen. Uebrizens tiujchctt un) auch die geschlossenen äden und brennenden Kronen, cö ist wdci spät, noch ist es draußen völlig finster. Also, meine verehrten Herrschaften, über lanen ivix Graf Hagen seinen eigenthümlichen Naturfreuden und beginnen wit die Polka." Damit war die Sache abgethan und Niemand schien mehr an den einsamen Wanderer zu denken. Nur Eecile fand leine Rübe : sie wußte warum er in Nebel und 3tegen hinausgegangen war, wa'arm ihm die Luft im Thal zu eng gcwor den und er auf die Höhe gewollt, und alle Gefahren standen vor ihrer Seele, die ihm drohen könnten, die cr vielleicht 'gesucht hatte. Sie sah alle die Kreuze Mrib Heiligenbilder vor sich, an denen sie .so oft auf steilen Vergpfaden vorübergekommen war und die, wie ihr dann der Führer berichtet, jene Stellen bezeichneten, an denen Gefährte oder allzu kübne Fußgänger hinabgestürzt waren. Sie wollte diese schrecklichen Bilder verbanncn, aber sie kehrten wieder und peinigten sie so, daß sie endlich die Qual nicht mehr zu ertragen vermochte, unter heiteren Ntcnschen die Heiterste zu scheinen und sich unbemerkt von den Anderen 'zurückzog. Sie hörte noch lange die ,froheTattzmusik zu ibr herausschallen und lauschte mit ängstlicher Spannung auj jeden Ton, der sonst zu ibr dringen mochte. Freilich, Lothar wohnte in dem anderen Flügel des Hauses, und selbst, Ivenn er gestürzt toar und verletzt todt zurückgebracht wurde alle die entsetzliÄcn Möglichkeiten, die sich ibre erregte Phantasie ausmalte konnte' sie nichts avon bören.
- viegen hatte aufgehört, die Wol?en theilten sich allmählich und die Etcrnc strahlten in der wunderbaren Größe .und leuchtenden Klarheit, die Eecile schon oft hier' entzückt hatten. Heute aber schienen sie ihr nicht Ruh? und Frieden ins Herz, und der rauschende Strom sang sie erst spät in einen kurzen und unruhiger Schlaf. Sie erwachte in früher Morgenstunde wieder, vyn banger Unruhe getrieben, sie wußte selbst nicht, galt sie mehr der End scheidung, die dieses Morgen bringen sollte, oder der Sorge um Lothar. Si kleidete sich rasch an und ging hinunter.
Die noch halb verschlafenen Leute des Hauses, die eben erst begonnen hatten die Zimmer in Ordnung zu bringen, sahen sie erstaunt an und fragten, ob die gncdige Frau irgend welche Befehle habe Sie verneinte und stand eine Weile m Fenster, hinausschauend auf die heut vom hellsten Sonnenschein überstrahltk Landschaft. Nur blendend weiße SchneeFelder auf den Spitzen der Berge waren von dem gestrigen bösen Wetter zurückge blieben, sonst mahnte nichts mehr daran, mnd die Sonne hatte die letzten Reste deZ .Nebels ausgetrunken. Eine Frage lag '.ängstlich und bange auf Eecile's' Herzen' jdie sie sich doch auszusprechen scheute, end;lich aber hatte sie so viel Faffung gewon nen, um mit möglichst gleichgiltigem Ton !den die Frühstückstische ordnenden Kellnez zu fragen : Ist denn Graf Hagen gestern 'Abend noch zurückgekehrt : Der Herr Graf nein so viel i$ weiß nein ich glaube nicht", laute te die Antwort. '. Eecile wandte sich rasch um. Sn glauben Sie wissen nicht V4 fragt! sie mit sprühenden Augen, hat Mail denn nicht Boten ausgesandt, läßt man -einen 3!eisenden, der die Bergpfade nichi 'gewohnt ist und im Negenwetter nur zu leicht'auf ihnen verunglücken kann, er barmungslos umkommen ? Fragte man .nicht, sucht man nicht nach ihm?" Ich weiß nicht, ich habe nicht gehört" stotterte der Kellner, sich hilfesuchend nqch dem Oberkellner umsehend, der mit höch ster Kellnergrazie eben in den Saal ge schwebt war und den Blick prüfend üoet die Tische schweifen ließ. Natürlich, gnädige Frau," beeilte sich Dieser zu versichern, indem er auf Eecil zueilte, würden wir sofort alles Nottwendige gethan haben, wenn Besorgnrj wäre, daß der Herr Graf verunglückt sein könnte. Doch hatte der Herr Graf schon 'vor einigen Tagen davon gesprochen, nach Fcttau zu übersiedeln und sich nach den ,dortigen Hotels bei uns erkundigt, und Wiederholte gestern, vor dem Fortgehen, daß er sich umsehen wolle, wie es ihm dort gefalle, und dann vielleicht gleich dableiben tverde. Als wir uns erlaubten, den Herrn Grafen tvegen des Wet tcrs zu warnen, versicherte er, daß ihm das nichts schade, er liebe solches Wetter nun da ist denn also gar keine Bcsorgniß zu haben, wie sich gnädige Frau überzeugen werden, sonst wurden wn sicher alle Maßregeln ergriffen haben. Wir find gewiß aufmerksam auf die Herrschaften und versäumen nichts, d3 ,'ist ja die Pflicht unseres Hauses, unsel Ruf verlangt es, gnädige Frau können .ganz außer Sorge sein, der Herr Graf iü ruhig in Fettau. Wird heute da oben sehr schön sein, solche klare Luft ; aber im Ganzen ist es bei uns doch angenehmer, !dic Herrschaften pflegen nie lange in 'Fettau auszuhalten, es ist zu einsam und ckeine gute Wirthschaft, sie kehren immel bald zu uns zurück, der Herr Graf wird Mch zurückkommen." Eecile hatte den Schluß der lanzen Mm des gesprächigen Oberkellners g nicht mehr gehört. Freilich klang es bc 'ruhigend daß Lothar die Absicht ausgesprechen batte, in Fcttau zu bleibendem noch war damit nur eine MögUchteü, keine Gewißheit gegeben, eine Möglich keit, mit der sich ihr geängstigtes Herz 'nicht zufrieden geben konnte. Sie dachte daran, mit Fels oder den; Justizrath zu sprechen, doch waren Beide nicht im Salon ; sie sah nach der Uhr, es war noch sehr früh und mochte also noch lange dauern, bis sie erschienen, dann sah sie im Geist, wie Fels über ihre Anast lächeln und sie hinwegzuschcrzenversuä)eu würde, 'und wie der Justizrath in weitläufiger 'Rede und mit der Sicherheit des AlleZ 'Wissenden ihr auseinandersehen würde, .daß keine Spnr von Besorgnrß möglich 'sei und cr es sehr geeignet finden würde, das Verschwinden des Grafen zu einer gemeinschaftlichen Partie auszubeuten, indem man ihn am Nachmittag m Fettau aufsuchte. Kam Fels, so würde er ja auch endlich eine Erkläning von ihr verlangen, was kümmerte ihn Lothar, und so verging die Zeit und es handelte sich vielleicht um ein Menschenleben um sein Leben ! So wollte sie selbst und gleich den Weg nach Fcttau einschlagen ; sie allein konnti freilich wenig nützen, sie konnte nichts an ,den Abstürzen längs dem Steinger'ölle auf gefährlichen Stellen hinunter, si .kannte dieselben kaum, aber zum Mtade 'sien geschah etwas, und sie konnte doch in Fettau nachfragen, ob Lothar dort ge Wesen, ob cr noch da sei. An das Auf.fällige solchen Thuns, an das Wunder,same Licht, das dadurch auf ihr Verhält niß zu Lothar siel, dachte sie nicht, sie solgte nur ' dem unabweislichen Gefühl jlhres geängsteten Herzens. Fort und ford mußte sie seiner Worte auf dem er ,sten Spaziergange in Begleitung der Fürstin gedenken, als er von Stimmun igen gesprochen hatte, in denen der Tod in der königlichen Einsamkeit des Gebirges wie ein Befreier erscheinen möchte. Sie wußte, in welcher Stimmung er gestern 'gewesen, hatte er vielleicht deshalb in Regen und 3cebel den Aufstieg unternommen, um einen Sturz in die Tiefe als Zufall erscheinen zu lassen, während es Absicht war ? Eine grausige, furchtbare Möglichkeit ! Sie mußte ihn retten um jeden Preis, denn sein Tod würde sich mit der Schlvere eines A!ordes auf ibr herz legen. Der Weg war noch naß und schlüpfrig, ab;r sie achtete dessen nicht, sondern schritt ra.H und stetig vorwärts, immer an den :li.ngen, den steil abfallenden Felska..tm, den Abstürzen hinabblickend, und ängstlich suchend, ob irgendwo Spuren rin;s Verunglückten zu entdecken sein .echten. Wie anders war sie zum ersten'Mal diesen Weg gegangen, wenige Tag nach ihrer Ankunft, mit weit geöffnetem Auge und Herz die wunderbare Schönbeit
umher betrachtend. Wo war das neue Gefühl des GlückeS geblieben, mit dem sie immer höher hinauf in die Berge gestiegen war ? Sie war Niemandem begegnet, als hier und dort einem Hirtenknaben, der seine Ziegen- oder Kuhhecrde auf mühsam mcm Pfade zur Weide trieb. Sie war, sich selbst unbewußt, immer rascher gegangen, und hatte endlich, müde und crhitzt, Fcttau erreicht. Tief aufathmend blieb sie einen Moment aus der stl und eng ansteigenden Straße stehen. Hinter dem dunkeln Schnitzwerk der Galerien, welche an den Häusern hinliefen, auf den
Äantcn vor den Thüren an hier und dort brauen und Kinder, die aus ernsten Augen ein wenig neugierig die Dame anstarrten, welche zu o ungewöhnlicher stunde von unten herauf tam. le backte in diesem Auacnbliae utin ersten Mal daran, was sie nun eigentlich hier . 1 . j r? r e if Pa c ei i r ivoure; ronnre ne na) eron uno oioar so komvromittiren. etwa im Sotel Nachfrage nach ihm zu halten 'i Sollte sie in derselben matternden Ungewißheit zurückkehren ? Sie wußte sich selbst nicht Statt) und ging dennoch weiter. Tort wo die enge Straße sich erweiterte, war einer je ner Brunnen, an denen die Bergstädtchcn so reich sind, aus denen das silberklare Wasser in große Holzbassins strömt. Um dasselbe her standen theils Waffcr schöpsend, tbeil Wäsche svülend. oder wob! auch mußig angelehnt, grauen unoÄiaochen im eifrigen Gespräch. Sie schienen einen interessantenGeaenstand ml verban- "". -'- 's---- ' deln, denn Alle waren sichtbar davon hingenommen und ihre Alias und Handvewcgungen wiesen nach einem der größeren !Zu?er. iwn dessen Balkon, das in zierli'chem Eisenguß ein Wappenschild trug, em reiches Gehänge bunter Nelken herabtm. Eecile hielt den Schritt an ; sie hatte ein Wort aufgefangen, das sie festhielt. Ihre Kenntniß der' italienischen Sprache ließ sie Einiges von den romanischen Lauten verstehen, das Fehlende ergänzte ihr beklommenes Herz. Sprachen Sie von einem Verunglückten'" fragte, sie nahertretend eine junge Frau mit schwarzen Augen und cbcnsolchen Haaren. Ja," antwortete diese nun auch in Deutsch, sie haben dort, nicht weit, einen Herrn gefunden, der heruntergestürzt ivar; im ökegen werden die Wege unsicher und das Wasser reißt Erde uud Steine mit, da kann man leicht, wenn man's nicht kennt, verunglücken." Ist er todt fragte Eecile weiter mit stockendem Athem. Nein, er hat sich am Felsen eine große Wunde am Kopf geschlagen und schien nicht von nch zu winen, aver er lebt, :ver weiß, was daraus wird." Und wo ist er Dort," sie wies auf das große Haus, der Herr ist gut und wird ihn Pflegen, cr wollte hinuntergehen, fand den Verunglücktcn und holte Leute, die halfen ihn zu ibm bringen. Er wird ibn behalten." Ich danke für die Auskunft," hauchte Eecile, deren Todtenblässe wohl der Frau auffallen mochte, denn sie fragte theilnehmend: Gehört der arme Herr zu Jbnen?" Eecile nickte, sie hatte das Gefühl, daß sie sich durch dies stumme Zugeständnis: das 3techt gewinnen mußte, zu ihm zu gehen. Dort drüben V fragte sie leise. Ich will Sie hinführen," antwortete die. Frau und a'vna mW iUr (Schluß folgt.) Gesegnete Wohlthäter. Als ein aus berühmten Aerzten und Chemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, daß durch Mischung einiger wohlbekannter toerthdoller Heilmittel die allerwunderdollste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen Arzneien überfliis. sig würden, bezweifelten dieö Viele, aber der Beweis ihres Werthes durch thatsächliche AuWendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind die Entdecker jener großen Arznei, Hopfen Büters, als Wohlthäter von Allen geehrt. Dieses Bitters ist zusammengesetzt au Hopfen, Buchn, Malz, Wolfökirsche, Löwenzahn und an. deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte Blutreiniger, Nieren und Leber-Regulator und Leben und lEesundhei Wiederbringe?. Kein Leiden, wo dieses Bitter gebraucht wird. Was auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und Veiden sind, gebrauchen Sie Hopfen.Bijt:rs. Es rettet Ihnen das Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. C37" $500 werben für jeden ffall bezahlt, wo das BitterS nicht hilft oder heil? 3ch litt lauge Jahre an schweren Nieren und eberbeschwexden, bekam dünneZ Blut, war schläfrig und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nichts finden, das mir half, bis ich HopfeN'BUters gebrauchte, und mich jetzt die neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren find recht, und ich bin wieder so kras tig wie einDrtißigjahriger,obschon ich 72 Jahre zähle. Vater." .Zehn Jahre lang war meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt sn einer solchen Meng. Leiden, daß kein Dotter wußte, was ihr fehlte, und ich warf ein kleines Vermögen für allen möglichen Humbug und Stoff weg. Vor circa 6 Monaten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen.Bitters darauf, und ich beschloß noch. mal zwei Flaschen zu kaufen, und jf tzt ist sie so mohl und kräftig, als irgend eines Mannes Frau und dies wurde mit wenigen zwei Dollars erreicht H. W. Detroit, Mich. Gas-Maschinen ! von )i Pferd ekr'aft a u f w'.ä r t's. ERICSSON'8 Ito'Calorlc" Pump flaschine. il
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