Indiana Tribüne, Volume 7, Number 204, Indianapolis, Marion County, 12 April 1884 — Page 2
Indiana Hriöüne. Erscheint HSgNH, WSHcnMlZ u. Sonntags.
Qfsice: 1L0O.Marhlandstr rrit tlallfie .StiSOne kostet durch den ?rSger12 entlxerWoch. di Sonntag, ..Tribune 5 Cent! xer Loche. Beide ,ufamen 15 Seutl. P,? Post ,ugeschtt t voraub,ahlng S rer Jhr. Snbtanapoltt, Ind., II. April 1831. Canada'S französische Vevölkernngi Die Bevölkerung der Provinz Quebec, desjenigen TbeilZ der Domion, welcher sich östlich vom Fluffe Ottüwa bis an die Greme von Neu-Braunschtteiz streckt, besteht zu drei Vierteilen aus französifchen Canadiern. Diese Leute Und fast ausschließlich katholisch und sprechen fast nur französisch, und zwar nicht etwa cm Patois oder eine Art Bauernsprache, sondern das reine normannische Fränzöfisch des fechszehnten Jährhunderts. Als die Briten um die Mitte des vorigen Jahrhunderts Canada eroberten, betrug die Bevölkerung der genannten Provinz ungefähr 40,000 Seelen. Die Briten vertrieben die französischen Sol daten, ließen aber die Bevölkerung unbehelligt. Letztere hat sich durch die EinWanderung aus Frankreich fast aar nicht verstärkt und Tausende haben sich in den Neu England - Staaten niedergelassen oder nach dem fernen Westen gewandt. Trotzdem hat sich jene Bevölkerung stetig vermebrt und betrug laut des letzten CensuS über eine Million. England hatte unmittelbar nach der Eroberung der französischen Bevölkerung nicht nur unbedingte Religionsfreiheit, völlige Gleichstellung der französischen Sprache mit der englischen, sondern auch das Fortbesieben der französischen Gesetze gewahrt. Während jene französischen Canadier sich so vermehrten, lebten sie so ausschließlich ihren verschiedenen Berufen, daß sie an der Provinzialregierung und an der Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiten fast gar keinen Antheil nahmen. So bemächtigten sich die wenigen Äriten widersprüchlos der'sämmtlichen Aemter und der aesammten Verwaltung. 1837 emPorte sich die sranzösisch-canadische Be- .. M I 1 votterung gegen dick Zunanoe, die ne selbst großgezogen hatte, die Zkcgierung erkannte bereitwilligst die völlige Gleichberechtigung der französischen Canadier mit den englischen an, aber erstere kehrten bald wieder zur ihrer früheren Theilnahmlosigkeit den öffentlichen Angelegenbeiten gegenüber zurück. Dies hat sidj seit der Eonsöderation, welche sämmtliche britisch-nordamerikani-schen Länder bis auf Neufundland und die Bermudainseln zu der Dominion of Canada" vereinigte, auffallend verändert und die französisch canadische Mehrheit macht von ihren Rechten der englischcanadischen Minderheit gegenüber so energisch Gebrauch, daß sie die gesammte Provincialregierung in der Hand hat und daß sich unter den 05 Mitgliedern der Legislatur nur 12Anglo-Canadier besin den. Die Aemter sind den letzteren factisch gänzlich verschlosien. Diese empsinden das Vorherrschen ihrer Gegenpartei um so ingrimmiger, als sie die letztere als eine untergeordnete Raffe" anzuseben gewohnt waren, wie ja kurz vor der Confoderation ein Generalgouverneur die französischen Canadier als eine solche in der That' bezeichnet hat. Ein weiterer Grund zur Mißstimmung liegt für die englischen Canadier darin, daß sie trotz ihrer verhältnismäßig geringen Anzahl nach Intelligenz, Reichthum und Unternehmungsgeist den bei Weitem hervorra gendsten Theil der ganzen Bevölkerung bilden. Könnte oder wollte man z. B. der Stadt Montreal das eine Keine Minorität bildende enzlisch-canadische Element entziehen, so würde dieselbe, schnell zu einer unbedeutenden Landstadt herabsinken. Alle großen Geschäftshäuser, der zesammte Großhandel der Stadt, die Schiffahrt, die Frachtbeförderung, die größten Banken, auch die bedeutendsten Detailgeschäfte befinden sich im Besitze von Engländern oder AngloCanadiern. Reibungen zwischen beiden BevölkerungSelementen sind an der Tagesordnung und die französischen Canadier sind fortwährend bestrebt, sich immnc vnabbangiger von der Dominion zu machen. Wie weit dieselben hierin gehen, beweist ein Vorgang, der sich in voriger Woche in Niviere du Loup, einem Landstädtchen 150 Meilen von Quebec, abgespielt bat. Ein Engländer hatte einen französischen Canadier verklagt; des Ersteren Anwalt und Zeugen wareil sämmtlich AngloCanadier. Das Gesetz schreibt, wie wir schon erwähnten, vor, daß vor Gericht beide Sprachen zulässig sind. Es ist sonach lediglich den Parteien, den Anwälten und Zeugen überlassen, ob sie sich der englischen oder französischen Sprache bedienen wollen und die Richter müssen selbstverständlich beide verstehen. In Niviere du Loup eröffnete der Vorsitzende Richt?? die Sitzung mit der Zlufforderilng an den Kläger und dessen Anwalt, ihren Anspruch in französischer Sprache u begründen. Der letztere protestirte natürlich hiergegen und der Züchter hob die Verhandlung auf. Dieses gesetzwidrige Verfahren des französischen Richters, wclches jedenfalls von dem Obergerichte scharf gerügt werden wird, hat bei dem engNsch-canadischen Elemente ungeheure Aufregung hervorgerufen und dasselbe hat beschlossen, den Fall nicht nur vor den Oberzerichtöhof, sondern auch vor denDiZcjplinar Gerichtshof des provinciellenPar lcrmentS zu bringen. Auch in diesen Kör perschaften haben jedoch die französischen Canadier die Majorität, die den Richt voraussichtlich mit einem formellen Verweise durchschlüpfen lassen wird. Greteund Kröte. Die faule Grete" war ihrer Zeit ein Triumph der Artillericwiffenschaft, der Burggraf . Friedrich von Nürnberg bediente sich ihrer schwerfälligen aber ein dringlichen Beredsamkeit gegen die Aurgen der Raubritter. Sie warf ein Steingeschoß von ungefähr Fuß Turchesser und wo dieses auftraf, ließ eS keine Svuren Zurück, denn es verniö-
te:e nlcyt nur den (ÄegenNand, dem seine Angriffe galten, sondern auch jede Spur seiner zerstörenden Wirkung ; sie machte, wie man so sagt, tabula rasa oder reine Wirthschaft. Von der faulen Grete bis in die Neuzeit hat die Geschichte des kanonischcn" Rechts einzelne Verbesserunaen auf dem Gebiete der Angriffs- und Vertheidignngswaffen zu verzeichnen. Kartätschen, Chrapnels, Mitrailleusen, Hinterlader, Ericson. Krupp, Armstrong und andere Namen bezeichnen wichtige Etappen auf dem Vormarsche der KriegsWissenschaft. Bei dein Namen Ericson denkt man unwillkürlich daran, daß die amerikanische Dkarine eS war, die einen ,.1v!onitor" besaß, der das zweitbeste Kriegsschiff der Welt, den Merrimac" der Rebellen geschlagen hat. Unsere Marine ist nur deshalb zur Spottgeburt ans Dreck, aber ohne Feuer geworden, weil wir sie nicht mehr' brauche. Das Ersindungstalent haben wir innne ncch. denn ein Bürger der MKphnzta&t Boston hat eben erst ein Gchütz erfun deii. das e? die KrieZzschilskröte" nennt. Dasselbe ist in Folge dtr Spanne kraft, die der Dampf in seiner Brust übt, ein Locomotor, seine gezahnten Füße oder Räder lassen es alle'Terrainschwierigkei' ten spielend überwinden, seine Kanonen! laufe schleudern in der Secunde G000 Kugeln uno im Schwanz; befindet sich eine Maschine, die in derselben Zeit 20 Tvnamitbomben wirft. Lieb' V.i:erlan) k.'.n?t ruhig sein.
Die herannahende Sklaverei. Unter diesem Titel Hai der englische Philosoph Herbert Spencer eineAbbandlung über die in allenCulturländern vorwaltende Neigung geschrieben, viele gesells.'baftlich'S Uebel durch den Staat beik' zu lassen. Spencer ist in gewisser Hinsicht radical, denn er leugnet z. B., daß der Gnind und Boden rechtlich Pri-. vateigcnthum sein kann ; er bcstreitet alle persönlichen oder Standesvorrechte,indem er behauptet, daß Jedermann die gleiche Bewegungsfreiheit genießen und folglich sich auch den gleichen Beschränkungen unterwerfen muß. Dennoch haßt er den Socialismus und alles, was an denselben erinnert. Er nennt ihn lediglich eine neue Form der Sklaverei. Ein Sklave, sagt er, ist ursprünglich ein Mensch, der einem Anderen gehört. Es giebt aber auch Sklaven, die nicht alle ihre Produkte, sondern nur einen Theil derselben an ihren Herrn abzugeben haben, sowie endlich solche, die jährlich eine bestimmte Abgabe an ihren Herrn ;ahlen und dann treiben können, was sie wollen. Letzteres System bestand noch vor vcrhältnißmäßig kurzer Zeit in Rußland. Angenommen nun, daß versklave, der unter der einen oder anderen Form arbeitet, in die Hände einer Gesellschaft fällt, wird er dadurch zum freienManne ? Und toeim an die Stelle der Prioatgesellschaft der Staat tritt, ist der Sklave nicht trotzdem Sklave ? Wenn Jemand ohne eigene Wahl für die Gesellschaft zu arbeiten hat und von dein allgemeinen Vorralbe so viel erkält, als die Gesellschaji ihm zumißt, so ist er ein Sklave der Gesellschaft. Viele Maßregeln der Neuzeit .'.ber drängen naä' ei:r derartigen Versklavung hin." Darauf ist zunächst z erwidern, daß der Sklave, der eine Abgabe an seinen Herrn zahlt, und Spencer nennt das noch die mildeste Form der Sklaverei, rs.r letzterem nicht die geringste Ge g enteist ü n g empfängt. Der Gesellschaftsjtlave" würde oder sollte sür AnZe:e ::icht mehr thun, als diese für ihn. Selbstverständlich ist hier nur von dem Socialismus" die Rede, den Spencer meint, der bereits in allen Culturstaaten in.hr oder weniger besteht und mit den .'zukunftsstaate" säurn verwandt ist. Welcher Art derselbe ist, ergiebt sich aus den nachfolgenden Auslassungen Spcnccr's, die wir leider nur im.Auszugs mittheilen können. Was der Staat bereits zur Einschrän--kung der individuellen Freiheit (Ungebuudenheit) gethan hat, sagt er, drängt iu immer weiteren Schritten in derselben Dichtung. Gesetze über die Dauer der Arbeitsstunden und die Behandlung der Fabrikarbeiter sollen jetzt auch auf die in aden angestellten Leute angewendet werden. Von der Jnspection der Gasthäufer hinsichtlich der Zahl, die sie beberberzen dürfen, stnv wl? jetzt zur gesundheitlichen Überwachung aller Häuser übergegangen, in denen mehr als eine testimmte ölnzahl von Familien wohnt. Da der Staat die Telegraphenlinien Aufgekauft hat, soll er auch die Eisenbahnen ankaufen. Die Kinder werden in öffentlichen Schulen nicht nur mit geistiger 'Nahrung, versorgt, sondern in manchen Fällen auch mit leiblicher, und mit der Zeit wird vielleicht das Argument auftauchen, daß der Staat allgemein für den Körper ebensowohl zu sorgen verpflichtet ist, als für den Geist. Schließlich wird auch das Vergnügen ebenso sehr der Regelung durch die Gesetzgebung bedürftig sein, als die Arbeit. Und nicht allein als Folgerung des einen Punktes aus dem andern ergiebt sich dieses Umsichgreifen des ' Socialismus, sondern auch darau, daß viele der an gewandten Mittel sich als unzureichend herausstellen. Die ursprünglichen Temperenzgesetze eriviesen sich als untauglich, wurden aber nicht widerrufen, sondern im Gegentheile verschärft, bis man bei der allgemeinen Prohibition angelangt, ist. Da die Zwangsimpfung, die Quarantäneaesetze u. s. w. die epidemischen. Lk,k. u ! jr. i ..9 n.i t.t. ... i - ) jiuiuycuvu uiui ausgervjier yaoen, joi lcn die Polizeibehörden jetzt jedermann untersuchen und alle Häuser nach An-! llecrungzyeerden durchstreifen dürfen.! Nachdem die Armengesetze durch Genera-! tionen hindurch den Hang zur Sorglosig! teil grnayri yaoen, jou zerercr jetzt ourcy Fwangsversicherung ..vorgebeugt iverden. BiLmarck, ruft Spencer aus, neigt sich als Despot ganz naturgemäß dem StaatösocialiömuS zu. Wenn alles, waS durch den Staat m Betrieb gehalten werden kann, an denselben übertragen worden ist, wird sich gewiß ein Vorwand sinden, um den StaatssocialismuS in einen drückenden Despotismus nach Art deS veruanischen umzuwandeln. Wie der Staat schon ietzt Kanonen aießt, Schiffe baut und tür die Bedürfnisse des HeereS nnd der Flotte arbeiten läßt, so wird er nach Uebersahme der Eisenbah nerauchruben. eignen, Gießeiejen be-.
treibenLocomotiven Wagen,' Schienen und andere Materialien in eigenen Werkstätten herstellen lassen. In den Staatswerkstätten werden je vier Sklaven sür einen Staatsaufseher arbeiten. ES wird eine faule Beamtenkaste 'entstehe, die sich von den arbeitenden Bürgern füttern läßt.
Man sieht auf den ersten Bllck, daß hier sehr viel WadrcS mit sehr viel Falscbem gemischt ist. Der Bismarck'sche
taatSsocialismus, der sich bereits mit burcaukratischer Form einführt, müßte f..v: x... o.r l . wi. l,7s.,t uucu'k.ia iiuv uti otu 111 Vli uviv'uit Herrschaft eines BeanitenadelS ausarten. Ändenlseits haben öffentliche Schulen und Verkchrsamtalten eine Ausklärung des Volkes'zur Folge, die das wirksamste Gegenmittel gegen den Despotismus ist. So wema. es angebracht t, aus lauter Tbcorien einen Zuku.lftsstaat aufmr ' r - . . w . tauen, eoenso ivenlg in es tiajug, ieviglich auf Grund von Theorien alle Maß--regeln zu verdammen, welche die Geselltchatt versuchsweise zum Schutze deß Schwachen gegen den Starken eingeführt bat. tiSobin der ganu,ch undeschrankte Individualismus o)er freie Mitbewerbführt, zeigen die vielen 'conopole rn den Vcr. Staaten. Mit einer Leiche getraut. Vor 5 1 Iabren wurde in dem Städt chen Appleton unweit Augusta, Mains. Samuel Rcbbins geboren. Derselbe beiratbet als junger Mann die Witt we" Fosset, die eigentlich keine Wittwe, ! sondern erne geschiedene rau war. Er bewirthschaficte die kleine Farm seine? Frau, trat bei dem Ausbruche des Krieges als einer der ersten Freiwilligen des Staates Maine in die Armee; diente mit Tapferkeit und Auszeichnung beinahe bis ! zum Schlüsse des Krieges, wurde aber rn einer der letzten Schlachten so vielfach verwundet, daß er, ach Monaten aus dem Lazarcth entlassen, als Krüppel in seine Heimath zurückkehrte. Seine Gesundbeit besserte sick im Laufe der Jahre und bie Farm warf idm und seiner fyux ausreichenden LebenSunterbalt ab. Der Mann war so vollberechtigt zu einer ! 'Pension, wie nur Einer der tapferen , Akanner, die halb gebrochen aus dem i Kriege zurückgekehrt sind ; er dachte nicht daran, einen derartigen Anspruch zu er-! heben. Vor mehreren fahren entzweite cr sich nach langer, friedlicher vri;e mit seiner Frau, verließ deren Farm und zog zu seinem Bruder, der unweit Appleton ebenfalls eine kleine Farm besitzt. Vor einem Jahre starb seine Frau, ohne Lei-! ir rf " c - i s i I veserven zu ymtcrianen, uno es neure sich heraus, daß sie kurz vor ihrem Tode ibre Farm für baare 8,500 und eine tut lebenslänglichen ?luszilg" verkauft hatte. Wohin das Geld gekommen, ist üeute noch unermittelt. Schon nach Erlaß deS PensionS-Vkach-zahlungsgesctzes hatte der PensionSagent und Friedensrichter Ehester Pease in Appleton dem Robbins vorstellig gemacht, daß er Ansprüche auf eine Pension habe und dieser hatte eingewilligt, daß Pease solche für ihn geltend mache; cr war auch zufällig in der glücklichen Lage, seine Kriegsdienste und seine Invalidität voll ständig nachweisen zu können. Das erste Pensionsgesuch wurde wegen formeller Mängel abgewiesen. Das zweite war, wie dem Pease auS Washington mitgetheilt worden, was sowohl die Pension als deren Nachzahlung anlangt, ge nehmigt und die Ausfertigung der PaPiere wurde nur durch Ueberbürdung der betr. Beamten verzögert. Im Februar erkrankte ZkobbinS und fein Zustand verfchlechterte sich schnell. Pease sah den ihm zugesicherten Antheil an der Pension und Nachzahlung gefährdet und beredete gemeinschaftlich mit Noah Robbins, dem Bruder des Samuel, bei dem dieser wobnte, den letzteren, daß er sich verhei ratyen und hierdurch wenigstens einen Theil der Pension in der Familie erhalten solle. Pease machte in Rockland, Me., eine Wittwe Lena Bundy aussin dig. die bereit war, sich mit Samuel trauen zu lassen. In Maine muß einer giltigen Verheirathung die fünf Tage vorher bei dem (5ounty-Clerk zu machende Erklärung von der beabsichtigten Verheirathuna vorausgehen. Am Februar gab Pease für Samuel diese Erklärung ab, am Ä. Mär; gegen Mittag starb Samuel. Vease brachte in der Nacht vom 2. zum 3. März die. Lena Bundy in'S Haus des Noah Robbins, vollzog zwischen ihr und Samuel, der damals schon über 12 Stunden eine Leiche war, die Trauungsceremonie und fertigte den Trauschein aus. Die angebliche Veteranenwittwe hat ihre Ansprüche geltend gemacht, neuerdings ist aber die Zeit ihrer Ankunft im Hause deS Noh Robbins und des Todes Samuels w genau ermittelt worden, daß die eingeleitete Untersuchung zur Aufdeckung des aanzen Schwindels und hoffentlich dazu führen wird, daß dem Herrn PensionSagenten Pease nicht nur das Handwerk gelegt, sondern auch der Proceß wegen verbrecherischen Mißbrauchs scinerAmtsqcwalt als Friedensrichter gemacht wird. Gin Walfisch unweit Valtin,ore. Von den Bewohnern des nördlichen Eismeeres, die sich in diesem Frühjahre sogar bis in die Chesaveake-Bai gewagt haben, hat Einen sein Schicksal erreicht. Ende voriger Woche kehrte Charlie Scott von Pungoteagun, Md., auf seinem Boote vom Fischfange in der genannten Bai zurück und stieß bei der Einfahrt in das Flüßchen, das denselben Namen führt, wie die kleine Stadt, die an demselben liegt, gegen eine schwarze Masse, die von ihm unbemerkt iu dem nur vier Fuß tiefen Wasser gelegen hatte. Der Stoß machte die Masse lebendig, ein riesiger Walfisch peitschte mit dem riesigen Schwänze das Wasser und spritzte Wasserstrahlen bis zu 30 Fuß Höhe auS seinen Nasenlöchern in die Luft.' Wie durch ein Wunder wurde daS Boot durch keinen der Schlage getroffen, Scott gelang es, zurückzufahren und an einer anderen Stelle der Küste zu landen; er lief i das Städtchen und kehrte mit vier anderen Schiffern in einem großen Boote nach der Stelle zurück, von welcher -der Wal wegen der Seichtigkeit deS Wässert nicht abkommen konnte. Die Fluth begann jedoch zu steigen und so durften die Manner kemejjtit verlieren, wenn sie lich die
werthvolle" Beute nicht entgehen lassen wollten. In ihrer Eile hatten die Leute nur eine alte Acuskete. V Aerte, 1 Beil, 3 Sägen und : lange Messer als Waffen rtsp. Werkzeuge zum Zerlegen des Fisches an sich genommen. Der Walfisch lag unbeweglich und war augenscheinlich durch seine Anstrengungen, von 'der Sandbank loszukommen, auf'S Aeußerste erschöpft. Scot versetzte dem Ungethüm mit seinem Rud?? einen mächtigen Schlag über die Nase, der Wal öffnete den Rachen, als wollte er das ganze Boot verschlingen und die Fischer konnten sich nur durch hastiges Nückwärtsnldern auS dem Bereiche der furcbtbaren Schläge bringen, die der Fifa) gegen sie führte. Aus sicherer Entfernung schössen sie die mit Kugeln schweren Kalibers geladene Vkuskete viermal auf den Kopf des Walfischs ab, der. letz tere lag wieder unbeweglich, und indem die Männer wieder an denselben hinangefahren waren, sprang i i ur von ihnen, Bill Javnes, ein erfahrener Walfahrer, unmittelbar hinter dem Kopfe des Fisa)es auf denen Rücken und führte in die Seite desselben wohlzezielte Stiche. Ein Blutstrom sprang endlich wohl an die 10 Fuß hoch au 5 einer der Wunden ; dies
war ein sicheres Zeich.'n, daß Bill einel ;ri. .i..rr.. , , . r v nrierle geirosseu yaire uno ver .v ca Thieres mußte bald eintreten. Das letztere tobte, konnte aber Bill an der Stelle, die dieser eingenommen hatte, nicht trcfsen. Inzwischen war jedoch die Fluth gestiegen, das auf den Tod verwundere Thier kam in Folge einer lehren Anstrengung vom Sande los und verschwand in der Bai. Bill, der nalürlich in'4 Wasser gefallen war, wurde von seinen Gefährten aufgefischt und die ganze Mannschaft machte sich' auf die Suche nach dem Wale, der nothwendig bad verenden und ai.oann an die ÖbersZche komme.! mußte. Ein breiter Streifen Blut vcrii:th den Weg, den der Verwundete genonuKn. Den Rest des Samstags, den ganzen Sonntag und den Mwnag juchten die Leute vergebens und erst am Spätnachinittage des letzteren fanden sie den todten Wal an ciner nicht weit von der Mündung deS Flüßchens befindlichen Stelle der Küste. Der Walnsch wog 135 Tonnen, war in Fuß lang, an seiner l'öchstcn Stelle Fuß l l Z?'l hoch und 5 Jag breit. Der Schwanz .-var h Fuß lang. Der Speck wird mindestens 19 Faß Thran ergeben. Vom Jnlande. Der mexikanische Gesandte an Chile, Dr. Lozan, ist Ende voriger Woche !n New Hork eingetroffen. Herr Logan wurde im Juni 1882 zum Ge sandten an Chile ernannt und am 8. August jenes Jahres als solcher vom chilenischen Präsidenten Santa Maria anerkannt. Bereits früher hatte Herr Logan die Ver. Staaten in der chilenischen Hauptstadt repräsentirt, und seine Wiedereniennung erfolgte als MinisterResident bei den central-amerikanischen Staaten, n letzterer Stellung erlangte er eine ähnliche Notorietät, wie kürzlich der Ver. StaatenGesandte Sargent in Deutschland. Er wurde nämlich von der Regierung von Honduras beschuldigt, eine Depesche an seine Regierung gesandt zu haben,, in welcher er unrichtige und beleidigende Angaben über die politische Lage jenes Landes gemacht haben sollte, eine Beschuldigung, die zur Zeit gewaltigen Staub aufioirbelte und zu vielen yeftigen Ausfällen seitens der Presse hüben und drüben g.'gen den vermeintliche.r Uebelthät:r Anlas; gab. Herr Logan vermochte jedoch sehr bald in zufriedenstellender Weise den Beweis beizubringen, daß er das Opfer einer Myslisikation geworden sei. II n t r r den j a n d st r e i ch e r n, welche am Sonnia.z in Trenlon, N. I., von der Polizei aufgegriffen wurden, war ein 94 Jahre alter Mann, der sich Graf Zawatskv' nannte. Er ist aus Polen, hat unter dem ersten Napoleon gedient und will bei dem Brande von Moskau gewesenem. Er ging später nach den Vcr. Staaten und dier.te auf Seite des Südens in dem Sonderbundskriege. Nach Beendigung desselben fand er in dem Jnvalidenhaus zu Washington ein: Heima!h. - Er verließ die Anstalt, weil ih:n die Beschränkung seiner Freiheit nicht gcsiel und ergab sich der Landstreicherei. Er bat, man möchte ihm doch einen Monat Ruhe gönnen. Seinem Verlangen ward gewillfahrt ; er wurde auf dreißig Tag; rn's Countygefängnin geschickt. Der G u m m i - Ji i n g" i st w i e gar mancher auoere Rm$ entzwei gegangen, undMancher hat bei dieser Gelegenheit viele Tausende verloren. Der Markt ist heute 35 Prozent billiger, als vordre! Monaten. Im Januar zahlten die Fabrikanten gern Fl pro Pfund, heute sind die Zwischenhändler froh, wenn sie 65, Cents erhalten. Die Schund Novellen richten unter der amerikanischen Jugend täglich mehr Unheil 'an. In Springsield, sind vier hosinunasvolle Sprößlinge bekannte? Familien rm Alter von 13 bis 15 Jahren verschwunden und augenscheinlich nach dem Westen gezogen, um dort Indianer abzuschlachten, oder ein frische?, fröhliches Räubcrlebcn nach der Art des Jejse JamcS zu führen. In verschiedenen kleinen Städtchen von Ohio werden fast täglich jugendliche Räuberbanden von der Polizei entdeckt und aufgehoben. Ihre Versammlungsorte sind mitunter kleine Arsenale. JnFlorida geht manjelzt mit demPlane um, eine Staatsindustrieschule, ähnlich . der für die Indianer in Ca'rlisle, Pa.,' vorhandenen, für die gewerbliche Heranbildung von?kegerkindern zu errichten. ' Diesem Unternehmen kann nur der allerbeste Erfolg gewünscht werden und eine baldige Nachahmimg Seitens anderer Staaten. iDaSNccht der Minorität wird wenigstens von der Mode gewahrt. Seit fahren waren Blondinen fashionabel; m Folge dessen verwandelten sich so viele Brünetten in Blondinen, daß letztere die Majorität bildeten. Jetzt fangen die Blondinen an, sich in Brünetten zu ver wandeln und dies wird so lange dauern, bis diese in der Mehrheit sind. In der deutschen. ReichsHauptstadt ist eine Filiale der New Forker 'American Exchange" errichtet wor den; derartige Zweiganstalten, welche den reisenden Amerikanern, die mit dem
nöthigen Kleingelde versehn sind, den Comfort und äußerlichen Lebensgenuß in der alten Welt sichern, an den sie sich in der neuen Welt gewöhnt haben, bestanden bisher nur in Liverpool, London und Paris. Wieder i st ein Ans p r u ch dem Congresse günstig cinberichtet worden, der viel Ähnlichkeit mit der alljährlich wiederkehrenden Seeschlange hat; es ist der sogenannte 1'ronch Spoliaticn Claim. Dieser Ansvruck entstand folaendermaßcn: Jin Jahre 1778 schloß Benjamin Frantlin als Special-Bevoll-mächtigter der dreizehn Colonien mit der französischen Regierung einen gegenseitig gen Vertrag ab, in welchem Frankreich den Ver. Staaten ihre Freiheit, Souve ränität und Unabhängigkeit verbüzgte, die Ver. Staaten aber der französischen Krone ihre amerikanischen Bcsiyungen garantirten und sich verpflichteten, daß im Falle eines Bruches zwischen England und Frankreich diese gegenseitigen Garantien volle Kraft erhalten sollten, sobald der Krieg ai'.öbrcche." Kaum elf Jahre später stand ganz Europa gegen Frankreich in Waffen, und die Verein. Staaten, von Frankreich an jenen Vcrtrag erinnert, zeigten sich kühl, veideutig und ablehnend. Die französische Rcpublik schickte Kaper gegen Llmerika aus, welche Tausende von Fahrzeugen zerstörten oder wegnahmen. Unter dem Consulate wurde Frieden geschlossen, und die Amerikaner verlangten für ihre Schiffe Schadenersatz. Frankreich erkannte diesen Anspruch a.i. brachte aber eine Gegenrechnung für die Millionen, welche die Krone der amerikanischen Unabhängigkeit geopfert hatte. Man verständigte ich schließlich dahin, daß jcdcs Land eine Ansprüche gegen das andere fallen ieß. Damit waren aber nun die vielen Schiffseigenthümer in-Baltimore, Philadelphia, New Hort. Boston und Charleston nicht entschädigt, und sie ersuchten gegen das Ende des vorigen Jahrbundcrts den Congreß um Schadlosbaitung. Im Jahre &) berichtete das Conzrc Eomite günstig über den Anspruch, "und seit der Zeit Hit derselbe jedem einzelnen Congreß vorgelegen, ist von allen günstig einbenchtet worden, aber jeder Congreß fürchtet sich, die 12 oder 15 Millionen, welche die Sache kosten wird, aus dem Bundessä'atze zu verwilligen. Die :)techtsgelehrten bilden nächst den Lehrern den in den Vereinigten Staaten am stärksten vertretenen ioissenschaftlichcn Beruf. Lcbrcr giebt es außer den Musiklehrern 227,21 d,Rcchtdge lehrte ungefähr l2N,00. Sie sind sehr ungleich vertheilt, in New z?)ork ;,4l)l, in dem nicht viel kleineren Pennsplvanien 4,!)(X) aber überall giebt cs zu viele. Es ist daher kein Wunder, wenn eine Mehrzahl der Advolan trotz der hohenGcbühren, tvelche sie berecbncn, sehr arm, wahie Hungerleider sind. Viele dieser Herren sind zu stolz, dies einzuge stehen; aber im Vertrauen kann man es wohl von dem und jenem erfahren. Und es ist also sehr erklärlich, wamm die Rechtsgelchrten sich massenhaft um Aemter bewerben, ja sich gaiiz der Fachpolitik widmen von ihre? Praris könnten sie einfach nicht leben, sondern bekämen die galoppirende Schwindsucht. Und es ist somit nicht wunderbar, daß auf ihren Antrieb die Zahl der öffentlichen Aemter immer nur vermehrt, Wohl niemals vermindert wird. Noch überrascht cs zu sehen, daß so viele unnöthige Gesetze ge macht und daß sie mißverständlich abgefaßt werden damit nämlich die Advokaten mehr zu thun bekommen. Und das erklärt uns endlich auch die Langsamkeit uyd Corruption unserer Justiz. Vom Auslande
na der französischen, i ci sch vcizerischen und holländischen Grenze werden vielfach Hunde zum Schmuggeln abgerichtet. Das Verfahren, welches inan hierbei anwendet, beschreibt eine Mittheilung in der Umschau auf dem Gebiete de) Zollwesens" wie folgt : Der Hund wird in demjenigen Orte, von welche;n aus geschmuggelt werden soll, eingesperrt, nun läßt ihn hungern, prügelt ihn und bebandelt ihn in jederBeziehung schlecht. Sein Peiniger pflegt dabei wohl auch die Uniform eines Grenzbeamten anzulegen. Ikach einiger Zeit wird der Hund an den Ort jenseits der Grenze gebracht, nach welchem geschmuggelt werden soll ; hier wird er auf's beste behandelt : er wird geliebkost und bekommt reichliches und gutesFutter. Diese abwechselnde Behandlungeweise wird in beiden irrten so lange wiederholt, bis man merkt, daß der Hund das Bestreben zeigt, möglichst rasch aus dem ersteren Orte nach dem letzteren zu kommen, was sehr bald der Fall ist. Hiennit ist der Zweck der Dressur für das Schmuggelgeschäft erreicht ; der Hund wird nun in sinsteren Nächten in dem Orte, von wo aeschmuagelt werden soll, unter fortzesetzte? Mißhandlung mit mehreren Pfunden de? zu schmuggelnden hoch besteuerten Waaren, z. B. Spitzen, Seidenstoffen, Uhren, Schmucksachen :c., in der Weise bepackt, daß der Schwanz mittelst eines Strickes fest nach vorn über die Waaren gezogen wird. Hierdurch wird dieWaare besser befestigt, zugleich aber wird dem Hunde Schmerz bereitender ihn zu schnellerem Lauf antreibt. Losgelassen, rast das gequälte Thier dann pfeilschnell nach Um Orte der guten Behandlung, wo ihm dieWaare abgenommen wird. Nur selten gelingt cs den Grenzbeamten, solche in der Dunkelheit vorbeihuschende bepackte Hunde todtzuschießen und die geschmuggelte Waare zu consisciren." Aus Warschau, 20. März, meldet man mysteriöse Verhaftunzen. Die hier vor zwei Wochen begonnenen Hausdurchsuchungen und Arretiningen dauern bis jetzt ohne Unterbrechung fort. Allnächtlich werden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen. Vergangenen Samstag allein wurden mehr als fünfzig Personen verhastet. Sämmtliche Hausmeiste? erhielten vom Polizeimeister den strengsten Befehl, die ganzen Nächte hindurch vor ihren Häusern zu wachen und keinen Unbekannten einzulassen. Tie Hotclverwalter erhielten wiederum den Auftrag, die Polizei von jedem Reisenden sofort in Kenntniß zu setzen. In den Straßen ist eine ungewöhnlich große Zahl von Militär, Gendarmen und Po-lizei-Agenten bemerkbar. Die Ursache
dieser Revisionen und Verhaftungen ist bis jetzt noch unbekannt. In der ganzen Stadt ist das Gerücht verbreitet, daß Degajew, der ?)!ördcr Sudcikin's, noch jetzt in Warschau weile, wiewohl cs ihm bereits vor drei Wochen gelungen sein soll, die Polizei zu hintergehen und einen Paß in das Ausland zu erlangen. Die Verhaftungen scheinen jedoch cine andere Ursache zu haben." Der Bund es rath hat die vier Anarchisten Friedrich PhilippKenne! von Tchwegerheiin (Baiern), Spenzl.'?
in Bern, Moritz schulde von Cottbus j (Schlesien). Schriftsetzer in Bern. Carl Falk von Höfsing Steiermark. Schneider in Freiburg, und Matthias Lissa von Celiw (Böhmen), Schneider in Bern, aus der Schwci; ausgewiesen und die Cantonsregierungen v.l Bern und Freiburg beauftragt, den Auswcisungsbeschluß zu vollzichen. Die Begründung lautet: In Betracht, daß die öffentliche Sicherbcit in dcii letzten Monaten in Deutschland und Oesterreich durch mehrere !uc; aufeinanderfolgende Verbrechen gefährdet worden in ; daß gegenwärtig zwei Jr.dividucn, Hermann Stellmacher und Anton Kämmerer, n?a&e während der letzten Jahre zcitU'eilig in der Schweiz sich aufgehalten haben, in Wien unter der Anklage, jene Verbrechen sämmtlich oder zum Theil verübt zu haben, in Untcrsuchungshaft sich besinden ; daß die in der Schweiz sich aufhaltenden Ausländer Kennel, chulyc, Falk und Lissa mit Stellmacher und 5iammcrer sehr genaue persönliche Beziehungen unterhalten haben und mit denselben durch Gemeinschaftsbcstrcoungcn enger verbunden waren, ja, daß zu ihren Lasten sogar cine Reibe von Thatumständen festgestellt ist, welche, wenn sie auch nicht cine eigentlich strafrechtlich zu verfolgende Theilnahme an jenen verbrecherischen Handlungen darthun, doch einer solchen nahekommen, und daß sie den ?cachforschungen der Bebcrden zu? Entdeckung der Urheber der Verbrechen nicht nur keinen Beistand geleistet, sondern vielmehr gesucht haben, die Behörden in Irrthum zu führen. Seit i 1 1 Vervssentiichung der Heinc-kemoiren hat sich na-turgen-äß das allgemeine Interesse mit besonderem Nachdruck den Lebenöschicksalei; und Schöpfungen des Dichters zugewandt, und alte und neue Bücher tauchen auf, um von der Zeitströmung :u Prositircn. Nachfolgende Notiz dürfte daher berechtigtes Aufsehen erregen. Der Verleger Heip?'s, Herr Verlagsbuchhändler Campe in Hamburg, unterzog vor Kurzem die bei ihm befindlichen Akanuscripte einer genauen Durchsicht und entdeckte bei dieser Gelegenheit eine AiizaÄ noch ungedruckter, ja völlig unbekannter Arbeiten Heine's, welche von bedeutendem literarischem Werthe sind. Unter den Manuscripten befinden sich : eine Streitschrift gegen Vencdcv, im Stile des bekannten Angriffs gegen laten gebalten, welche wohl allgemeine Heiterkeit hervorrufen dürfte eine deutsche Abfassung des Testaments, in denr Heine ausdrücklich hervorhebt, daß die älteren Memoiren gänzlich verbrannt seien eine Abhandlung über den Baron Cotta und die ,.Allgemeine Zeitung", deren Mitarbeiter Heine bekanntlich war sowie schließlich eine Reihe von Gedichten, von denen etliche der Mouche" zugeeignet sind. Die Arbeiten, welche größtentheils die charakteristischen Züge der Handschrift Heinrich Heine's ausweisen, sind von dem Herausgeber der Heine-Memoiren, Herrn Dr. Eduard Engel, einer Prüfung unterzogen worden und werden in den bei Campe scheinenden Memoirenband mit aufgenommen werden. Daß diese Schätze des wärmsten Empfanges seitens derFreunde der Heine'schen Musik sicher sein können, braucht wohl kaum besonders hervorgeho, sen zu werden. Gas- Maschinen ! von P f e r d e k r.a f k a u f w ä r tö. ERICSSON'S New Caloiic'1 Pump Maschine ii chas Hefen! Alle Sorten zur Ansicht und zum Verkauf in der Ofsiee der Indianapolis Ftt8 Iighi; & Coke Co. 49 Süd Pennsylvania Str. N?"Wir verkaufen nur an GaSConsumtnten. Lamp' eozy Placo f 476 Ost Washington Straße. Obiger Platz ift auf' Schönst eingerichtet, und eer Besitzer detselben wird stet dafür soraen, baft nur die anftändtgsten Bürger der Stadt denselben frequen lixtn. Die b'ften Whilkie bei der Gallone, Quart und Pint j Wholesale Preisen. Pool nnd BtUardtische. Die besten Oetränke ßetö an Hand. Yronpte, aufmerksame Bedienung. EMIL CAMPHAUSEN, Itaenthti?. MTozairit Malllle ! No. 37 & 39 Süd Deladue Straße. Daß gröhte.fchSnste und älteste Lokal in derTtadt 7 Getränk avr rt. kri kalt tfe B0TÜaIl3 Bedienung. JCJT D ptochtcoa eingerichtet Hall ftkhi Vti einen, Loge und Privat r Haltung o eil Itn, Conicrten und vrsluzn unter Uberalen vedwgunarn zur Verfügung. JOH1V BElllVtlR.ÜT, Eigenthümer. G.SZutÄelShans' OROCERT. 17 Pfuud hellbrauner ZuSer $1.00. 2 Kannen beste Pfirsiche zu LS Cent. Eingemachte Bohnen Per Büchse 10 Cent. Brombeeren und Srdbeeren.Per Büchse 10 Centi. O. Ruclielaliciu, Flo. 277 Vsrd Zloble Straße.
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