Indiana Tribüne, Volume 7, Number 201, Indianapolis, Marion County, 9 April 1884 — Page 2

r u f. S r sch eint ' öögk'L, ??SSestNS n. Sonntags. ---r. hOC M-v'ndKt.. 4, t'üf tonet durch tf trt'uei f. r . 1. ?U 50'1 ! -4 Xu"": " r . . ' ;, '.',. ' if r . , , . . -j . v ' M -'-'-c:n. i. . Vereins zur Zelscj'ruig fei Lovjes cutiaffencr Sträflinge in ö!ew Z)ork ist soeben erschienen. Tcr feit 1879 bestehende Verein gewählt entlassenen Sträflingen eine Heimaib,' giebt denselben in solcher Gelegenheit zu nützlicher und lohnender Ar beit und weist ihnen Unterkommen in dienstlichen Stellungen nach. Die Heirnath für entlassene Sträflinge" wurde zunächst von einem entlassenen Sträflinge, Niichael Dunn, begründet und fand sofort die Unterstützung wohlwollender und aufgeklärter Bürger. Sie hat bereits zum dritten Male größere Räume beziehen müssen und hat jetzt ein Haus an der Houstonstraße inne, welches Betten und Ärbeitsräume für 42 Mann und nne Waarenniederlage enthält. Es werden da Besen, Bürsten, Matten und andere Flechtwaaren, z. B. Drahtflechtereien, gemacht und ein Theil der Reineinnahmen wird den Insassen gut geschrieben und für dieselben in Sparkassen angelegt. Seit der Begründung im Jahre 1379 fanden 1,2 entlassene Sträflinge in der Heimath Aufnahme und von diesen wurden 659 Männern Stellen nachgewiesen. Im letzten Jahre wurden 46G Leute, die direct aus den Strafanstalten kamen, aufgenommen und von ihnen erhielten 213 Arbeit, zum Theil in verantwortlichen Stellungen. Dle Uebrigen haben sich auf eigene Faust wieder in'S bürgerliche Leben zerstreut. In Chicago, San Francisco, dem Staate Georgia und in Toronto bestehen ahnliche Anstalten, in denen zum Theile auch Unterricht im Lesen, Schreiben und Rechnen ertheilt wird. Daß in Deutschland zahlreiche Bereine sich mit der Besjcruna" entlassener Sträflinge befassen, ist bekannt. Bereine zur Besserung" entlassener Sträflinge die Klippe dieser deutschländifchcn Bezeichnung hat die New Yorker Gesellschaft alückluh vermieden. Die Schule hat mit der Familie zusammen die Aufgabe, die Menschheit zu erziehen, die Knche mag es als ihre Auflabe bezeichnen, die Menschheit zu besfern, die Aufgabe der bürgerlichen Gesellschaft ist eS, die Lage der Menschheit' ;u verbessern. Ihre Besserung wird dann oon selbst kommen. Der New Zlorker. Lerein hat dies richtig erkannt, indem er entlassenen Sträflingen, so weit es ihm bis jetzt möglich ist, die Gelegenheit verschasst,' durch ehrliche Arbeit ihr Brot zu verdienen. Der Mangel an Arbeit, das heißt also die Roth, ist die vornehmste Ursache der Zunahme der Verbrechen, und ein Auswuchs unserer gesellschastliehen Zustände, das Monopol, beutet nicht nur die Menschen, die es beschaftigt, in unverantwortlicher Weise aus, sondern zieht ihnen auch noch die Gele zenheit zur Arbeit vor der Rase hinweg. Erst dieser Tage mußten wir berichten, vaß eine Lisenbahncompagnie 300 Slowaken in derselben Woche zur Einwanderung veranlaßt hat, in welcher sie die .Arbeitszeit in ihren pennsvlvanischen hlengruben auf 2 Tage in der Woche beschränkt hat, und allein in voriger Woche wurden wiederum 300 Italiener und Slowaken nach Shenandoah, Pa., gebracht, die in ihren Heimathen zu Löhnen von S2O bis 525 monatlich von schurkischen Agenten und Padronen" für die Dienste des Kohlenmonopols gewon nen worden sind. DieS ist der schämloseste Kuli-Jmport, der je betrieben worden ist. In Shenandoah gab eö schön vorher ein Kost- und LognhauS, in welchem 14 Italiener und Slowaken für je fc5 monatlich Logis und Kost . erhielten. Die Leute schliefen in einer Dachstube, ii Fuß hoch, 10 F. breit und UF.lang. und wurden mit Brot, Kartoffeln, Brei und'bier und da ein wenig Fleisch abgefüttert. Der Wirth verdient Geld und die Arbeiter besinden sich wohl". Das sind die Zustände, welche das Monopol schafft, während es Millionen über Millionen zusammenhaust ; aus solchen Zuständen muß das Verbrechen üppig emporwuchern. m m 9 m Neues Marine-Manoeuvre. In Jaffa, gewissermaßen dem Hafen von Jerusalem, dem Japhe der Bibel und dem Joppe der Alten, sind schon großar tige Geschichten vassirt. Dort befreite PerscuS die Androm.'da von dem Felsen, An den sie ihr eigener, leiblicher Vater Kepheus gefesselt hatte, dort verschlang d Walsijch den armen Jonas, spie ihn aber nach drei Tagen als unverdaulich wieder aus, dort wurden die aus TyroS kommenden Materialen zum Tempelbau gelandet, dort warf Richard Löwenherz und einige Jahre später Napoleon I. die Saracenen aus der Stadt. Aber das Schönste kommt noch. Jetzt liegen zwei amerikanische Kriegsschiffe im Hafen von Jaffa. Ihre aus 200 Ofsicieren und 12 Gemeinen bestehende Bemannung 7 wird demnächst einen Kreuzzug nach Jerusa lem an den Jordan und daö TodteMeer, unternehmen. Während desselben werden Ofsiciere und Akannschaft zu ausgezeichneten Reitern ausgebildet. Admiral Baldwin wird von seinem Flazgenrosse aus die vorzunehmenden Bewegungen durch Signale leiten. Dieser Zug unserer FlottewOssiciere mit ihren paar Soldaten zuPferde bezeichnet einen neuen Abschnitt in der großartigen Entwicklung unserer Marine. Wenn wir in fremden Ländern und Meeren auch weder Eolonien noch sonstige Besitzunzen haben, so gehört es doch zum guten Tone, dann und wann die stolze Flagge zu entfalten, die selbst dann noch Ächtung gebietet, wenn sie auf einem amerikanischen Kriegsschiffe flattert. Aber nicht mit dreifachem, mit

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neunfachem Erze muß die Brust dessen gewappnet fein, der aus einem unserer verrotteten Schiffsungeheuer den Ocean zu pflügen unternimmt. Der Kcarsage" und der Lamaster" sind zwar glücklich nach Jaffa gekommen, aber sie haben keine Geschüöe, nicht einmal ein paar leidliche Musketen mit Steinscblossern und ihre Maschinen schleppten sie im l.nigsa.nsten Schneckentrnpo oer ehemaligen öslreichischen Lanö wehr durch die Salzfluth. Dcr Marinesclreta? ist daher endlich dahinter gekommen, daß wir far die vielem Marineofsiziere und die yaat Soldaten, die wir nun ei vnal fv:: i. :vric vi'K nit baben. 2. ic wTi. i. u:u cunnäl i ,v.i:;a ist, Unvi :m:vt fb: '.iii'.'r :-u li. ' t.üirc i N0l."en?i'' !t?'.".Z'!-s.':'r' ÜiX .U La.-.Sc aU 's.i -0 ' toivuu. Auf lau Cu-: i;:a" t)ju:-: i r Admiral nur aus limiüi in's Tod:e lcx tomlnen können, zu Lande geht c$ direct. Selbst wenn der Marsch zu Pferde

der Abwewsluna weaen mitunter von Eisenbahnf'abrtett unterbroäien und Wenn i zu diesem Zwecke Eisenbahnen gebaut , werden. it mit dem neuen Verfahren eine wesentliche Kostenersparnis verbun den. Eine Platte im Ausziehtische der Ofsiciers Kajüte repariren zu lassen, hat bisher mehr gekostet, als der Bau cinerEisenbahn, die natslrlich nicht gerade eine Ueberlandbahn oder auch nur Kofferoder Trunklinie zu sein braucht, imd die Anschaffung eines Schraubenziehers für den Äkaschinenraum eines vermodernden Kriegdampfers hat einen größeren Kostenaufwand verursacht, als die Pferde mit Sattel und Zeug für die vielen Ossieiere und die paar Soldaten unserer Marine kosten werden. Borausgesetzt ist hierbei immer, daß Robeson auch nicht der Ankauf einer einzigen Striegel für die neue Marinetruppe übertragen werden darf. Tchulzwang. Vor. Kurzem macbte eine Notiz die Stunde durch viele Blätter, daß in 'Massackmsettts, das sich doch so viel mit seiner Bildung brilste, 93,000 Personen nicht schreiben und lesen könnten. Von diesen Unwissenden wären nur 10 Procent minorenn, es gäbe also über 80,000 E rWachsens in jenem gebildeten" Staate, denen die Erzeugnisse der Auch' drucker-Kunst ein Gehein,niß, die nicht im Stande wären, ihre Gedanken schriftlich niederzulegen. An diese statistische Mittheilung knüpften sich dann in vielen Blättern Bemerkungen über das Pbarisäerthum der Aankees. Ungerechter ist nocb selten eine Anilaze gewesen. Wer die Verhältnisse in Massachusetts und den neuenglischen Staaten überhaupt auch nur oberflächlich kennt, weiß und muß wissen, daß in den Städten die französisch - kanadische und irische Bevölkerung außerordentlich zahlreich ist. Die französischen Canadier aber sind noch unwissender, als die Irland und das will sicherlich viel sagen. Unter dieser Classe, welche die billigen" Arbeitskräste für die Fabriken und Sägemüblen liefert, sindet man selten Leute, denen die Kenntniß der Buchstaben ge läufig ist. Und ihnen dieselbe nachträglich noch beizubringen, ist zumal deshalb außerordentlich schwierig, weil sie Tag ein, Tag aus sich körperlich müde zu arbeiten haben. Der Staat Mana cbusetts ist für die Unwissenheit dieser Menschen ganz bestimmt nicht verantwörtlich, er verdient keinen Tadel, sondern ist im Gegentheile dafür zu loben, daß x die größten Anstrengungen macht, wenigstens der weiteren Ausbreitung eines so gewaltigen Uebels vorzubeugen. Mit den Erwachsenen, die nicht schrei ben und lesen können, ist, wie gcsagt, nicht mehr viel anzufangen. Leider aber haben diese Canadler und Jrländer meist auch ein so geringes Verständniß für die Vortheile geistiger Ausbildung, daß ihre Kinder ebenfalls .in völliger Unwissenheit aufwachsen würden, wenn der Staat sich nicht einmischte. Aus eigenem Antriebe würden sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Sie müssen dazu gezwungen werden, und zwar in wirksamerer ,Vnn als es bisher irgendwo in den Ver.Sta. ten geschehen ist. Das Erziehungscomite der Legislatur hat in der jüngsten Zeit mehrere Manregeln empfohlen, die höchst beachtenswerth sind. Es hat zunächst in einem Gesetzentwürfe dem Grundsatze Ausdruck gegeben, daß die Lehrmittel nicht minder frei" sein müssen, als die Schulen, daß mit anderen Worten nicht nur die Lehrer unentgeltlich unterrichten, nicht nur die Schulräume unentgeltlich zur Verfügung gestellt, sondern auch die Textbücher und Schreibmaterialien von der Öffentlichkeit geliefert werden müssen. Dieser Grundsatz stützt sich aus den Gedanken des Schulzwangs. Wenn der Staat die Kinder zum Schulbesuche zwinge, müsse er auch dafür sorgen, daß eö ihnen nicht an Materialien fehle. Daraus ergiebt sich aber wieder, daß der Schulzwang wirklich ausgeübt, nicht nur in das Gesetzbuch aufgenommen werden muß, wenn die freie" Lieferung von Büchern eine Berechtigung haben soll. Demgemäß hat das Comite zunächst ein Gesetz des InHalts vorgeschlagen, daß alle Kinder unter 14 Jahren lesen und schreiben lernen müsse n. Damit die Eltern nicht in Versuchung fallen, sie in Fabriken, statt in die Schule zu senden, wird ferner angeordnet, daß Niemand Kinder unter 14 Jahren gewerblich beschäftigen darf, außer m der Ferienzeit. Übertretungen werden mit 820 bis $50 bestraft. Wer in einer Stadt, die Abendschulen be-. sitzt, des Lesens und Schreibens unkundige Minderjährige von mehr als 14 Jahren anstellt, soll V50 bis S100 Strafe an die Abendschulen zu bezahlen haben, wenn die betreffenden Angestellten schon länger als ein Jahr in der Stadt gewohnt baben. Frisch hinzugekomnenen jungen' Leu ten kann die Stadt unmöglich Kenntnisse eintrichtern, aber sie kann diese!ben zwingen, sich solche zu erwerben, indem s:e nach Verlauf eines Jahres ihre wettere Beschäftigung von demBesuche der Abendschulen abhängig macht. Das .Schulcomite kann Ausnahmen gestatten, wenn j. B. eine Familie wirklich von der Arbeit eineö Minderjähn. gen. oder Kindes abhängt, im Großen und Ganzen aber herrscht der Schultoang. Uzn ibn thatsächlich.zunz. Durch-

vruch'zu bringen, werden die clrveltgeb er verantwortlich gemacht, welche schulpflichtige Kinder beschäftigen. Diese lassen sich nicht allein eher controlircn, . als die Eltern der betreffenden Kinder, sondern sie sind auch leichter zur Strafe heranzuziehen. Ein Theil dieses Entwurfes, die Ausbildung nach Ablauf des Kindcsaltcrs detrcffcn, bezicht sich naturgemäß nur aus S:dle, die Abendschulen besitzt enn wo lelece fehlen, wiid ja tvn ' '..v.visseden teine offntli ?. Gelegen

U t )l.AUn y'-rA ; s fetS 'riäntei: n: .viviaiu i-. Cnichviftcn i ha c i iv i,'i:.c, nii'ezu ! ! k - i'mu : :,.aca. jj-itu , :itio c-a Gesetz Drei viertel oer Uaioiiseabeit in; Staate ,.treffen", waö sicherlich ein gewaltiger Fortschritt ist. Um es nochmals zusanlmcnzllfajen : Alle Mlnderzährigen unter 14 Jahren müssen in die öffent lichen Schulen gehen, alle Minderjäh rlgen von mehr als 14 fahren muyen die Abendschulen besuchen. Die Beschäftlgung von Kindern und von jungen Leuten, die des Lesens und Schreibens unkundig sind, ist bei Strafe verboten. Ersicullch it c-3, dap die abrikbesttzer oem Staate auf halbem Wege entgegenkommen. In Massachusetts wie in Connecticut giebt es bereits Gesellsä'aften die auf eigene Kosten Abendschulen errichtet haben und alle Arbeiter unter einem bestimmten Alter entladen, die nicht schreiben und lesen können oder es nicht lernen wollen. Angler im Schnee. Lange ehe in den gebirgigen Bezirken von Pennsylvanien das Gesetz den Fang der Forellen gestattet, also lange vor dem 1. April haben die Bewohner derselben ihreAngelgeräthe schon in Stand gesetzt, um möglichst vsele dieser delicatesten' aller Wasserdewohner zu erbeuten, ehe aus der Nähe und Ferne die zahlreichen Liebhaber' des Angelsports in Vtassen herbei' strömen. Die letzteren sind theils' überzeugt, daß die Forellen nicht anbeißen", so lange noch Schnee das Land bedeckt, theils zu vernünftig, als daß sie sich durch die tiefverschnciten Thäler und Schluchten durcharbeiten sollten, um an die Forellenbäche zu gelangen. Die Bewohnet der fischreichen Gebirgsgegenden wissen zwar aus Erfahrungfehr wohl, daß die Forellen, auch wenn noch Schnee liegt, an die Angeln gehen, schworen aber darauf, daß kein Fisch durch künstliche Flie gen sich verleiten lasse,' nach solchen zu schnappen und dabei sich dem Angelhaken zu überliefern, so lange nickt schon die natürlichen Fliegen in der Lust spiilen und sich tummeln. Jene Theile von Pennsylvanien sind so wild und rauh, das; sich in den meisten Jahren der Winter nicht vor Ende April, ja häufig nicht vor Mitte Mai aus den selben vertreiben läßt. Heuer war es am 1. April noch ganz besonders Winterlich, aber dennoch hatten drei Mitglieder des größten Angelclubs in Philadelphia, arry C. Woods, I. W. Navnor und Sam Beiden, den Entschluß gefaßt, die Eröffnung der Forellensischerei im Herzen der Forellen-Negion zu feiern und sollten sie auch durch den heftigsten Schneesturm oder haustiefen Schnee sich durchkämpfen. Der Platz, den sie hierzu auserse hen hatten, liegt an einem der ergiebigsten Forcllenbache nenn Meilen von Pocona in der Wildniß von Pike County. Mit einem Führer aus der Umgegend erreichten sie glucklich Vormittags gegen 10 Uhr das reißende Gebirgswasser, setzten ihre Angelzeräthe in Bereitschaft und arbeiteten sich in ihren hohen Gummistiefeln bis an den Rand des Wassers durch den Schnee hindurch. Der Wind wehte heftig aus Nordwest und trieb häufige Wolkenzüge an der Sonne vorüder. Die Freunde des Forellensports verwendeten gerade, wie sie im Sommer thun, künstliche Fliegen als Köder, der Führer lachte sie aus und wollte seinen ganzen Fuhrerlohn verwetten, daß um jetzige Zeit auch nicht ein Fisch auf diese Sorte Koder anbeißen werde; er selbst betheiligte sich natürlich auch am Angeln und hatte seine Haken mit Negenwürmern versehen. In der That zog er hintereinander drei Fische aus dem Wasser, ehe die Fremden auch nur einen Schwanz zu fangen im Stande waren. Da trat die Sonne hinter den Wolken hervor und bei ihrem grellen Lichte sahen die Fischer eine Menge Forellen auf dem Grunde deö Wassers liegen, als ob sie schliefen. Die Fremden schritten, so weit dies ging, in's Wasser hinein und ließen nunmehr die aus Roßhaar gedrehten Angelschnüren so in's Wasser hinab, daß die Koder die trägen Forellen berührten ; förmlich verdrossen schnappten diese dann endlich nach den Fliegen und waren gefangen. In nicht ganz 2 Stunden hatten die 4 Angler Über 100 Forellen gefangen und hiervon kamen 10, einschließlich der zuerst gefangenen 3, auf den Führer. Dies war ein glänzendes ökefultat, aber trotzdem hatten die drei Freunde des Angelsports,die oft schon ganze Tage am Forellenbach zugebracht haben, das Vergnügen satt bis über die Hutschnur. Gegen das ziemlich frische Wetter waren sie vortrefflich geschützt, aber diese Art von Angeln verursachte in der That keine Freude. Man hätte die Forellen mit den Händen aus dem Wasser holen können, wenn dieses nicht zu tief gewesen wäre. Die reizende Forelle schwimmt bekanntlich höchst gewandt und schnell, ist äußerst scheu und vorsichtig und der Angler muß alle Vorsicht und Schlauheit und durch Erfahrung erlangte Kenntniß aufbieten, dieselbe an die Angel zu locken. Sie scheint jedoch diese Eigenschaften erst m erlangen, wenn ihr Element, im Frühjahr durch die Strahlen der Sonne wenigstens einigermaßen erwärmt, lustig über die Steine des Bachbettes springt. Dann ist es eine Freude, sie zu überlistennicht aber, wenn man ihr den Köder beinahe in den zu so früherJahreszeit noch nicht gierigen Rachen stecken muß. Außerdem bemerkten die drei Freunde aus Philadelphia, daß das Fleisch der gefangenen Thiere nicht' entfernt die Zartheit und den Wohlgefcbmack hatZe, durch den eS - in späterer Jahreszeit ausgezeichnet ist.

Die drei Herren aus der Staol ver Bruderliebe haben bei den im ganzen Staate bestehenden Angelclubs ein gemeinschaftlichcs Gesuch an die Legislatur anaereat. im Interesse der Erbaltuna der

Forellen in den Gebirgsgewässern des ; Staates die Jagd auf diese Fische erst '. vom 1. Mai jedes Jahres ab zu gestat- , ten. i - Am ersten April. Die Menschheit ist zu schlecht heutzu tage. Selbst an berühmten Mäiunrn übt sie ihren Spott. Herr Samuel Lang-- , Horn Clemens in Hartford, der unter seinem Schriftstellernamen Mark Twain weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannte Humorist, ist von jener Eitelkeit nicht ganz frei, die mitunter selbst Schriftstellern anhaften soll, wie der Zopf dem Chinesen. An dem immerhin bedenklichen ersten Tage dles. Mon. erhielt derselbe wohl an die 300 Zuschriften und Depeschen, in denen er von mehr oder weniger bekannten Autoren, Dichtern, Prcdigern,Staatsmännern und Politikern, unter den verschiedensten Vorwänden, um sein Autograph ersucht wurde. Nur ein paar Zeilen von Ihre? Hand und mit eigenhändiger Ra mensunterschrift." Herrn Clemens graute nicht vor der ungeheuren Arbeit, vielmehr ging er sofort mit Stolz an die Bewältigung derselben. Hierbei überraschte ihn ein Freund. Sind diese Briefe und Telegramms sämmtlich von kieute V . .'Gewiß und sie kommen von den größten und besten Ätännern des Landes und in jedem werde ich um ein paar Zeilen von meiner Hand mit meiner ÄkamensUnterschrift ersucht."' Das muß Sie freuen und freut ebenso herzlich mich. Das ist eine höchst ehrende Anerkennung." Als solche fasse auch ich es auf, ich bin dankbar für jede einzelne Kundgebung." Es ist heute allerdings der erste April, aber an einen Zusammenhang der massenhaften Zusendungen mit diesem Tage ist ja wohl nicht zu denken." Sicherlich nicht, die Namen der Absender schließen eine solche Annahme völlig aus." Das ist auch meine Ueberzeugung." Der Besucher entfernte ich, nachdem cr folndes lithographirte ormular unter die übrigen Briefschaften geschoben hatte: New Z)ork,den 15.März. Herrn in Einige Freunde unseres S. L. Clemens beabsichtigen, denselben dadurch in den April zu schicken, daß sie ihn am nächsten ersten um ein Autograph ersuchen. Der Scherz wird um so besser, je größer die Zahl der einlaufenden Briefe oder auch Depeschen wird ; ich ersuche Sie um Ihre Mitwirkung und bitte, Ihre Zuschrift so zur Post zu geben, daß sie sicher gerade am 1. April zu Händen des Herrn Clemens k'.:,rnt. 5U;r G.W. Cable." Vom Inlands. Die bis dato umfangreichstc Post, die jemals von Neu? ?)ork expedirt wurde oder im dortigen Hafen ankam befindet sich an Bord des am 4. d. M. via louthampton nach Bremen abgegangenen neuen Nordd. Lloyd-Dampfers Eida". Diese Post besteht aus 399 Postfelleisen mit Briefen und 226 Sack Zeitungen. Von der Gesammtzahl sind 267Poftsäcke aus Australien und Neu Seeland und 358 Postfelleisen und Säcke wurden im New Yorker Postamt erpedirk : letztere enthalten 156,236. einfache Briefe und .8900 registrirte Poststücke. Diese Post übertrifft die bis dahin umfangreichste Post deö Dampfers Alaska" im Juni v. Jahres um 97 Säcke. Professor Birchow bat den Ursprung aller in Deutschland vorgeko,menen Falle von Trichinosis bis auf einen, wclcher ua".l'.;.'tlä:t blieb feststellt und i;i f;i:i.::i von ihn.-.l den Gemiß amerikanischen Schweinefleisches als Ursache vorgefunden. Kann es einen deutlicheren Beweis dafür gebcndast das Einfuhrverbot die Trichinengefahr nur zum Borwande genommen hat '5 Der Gouverneur von Marvland hat die Borlage, welche den Preis ernes Heirathserlaubnißscheines von auf 6 ) Cents crm.ij;igt, mit semem Veto belegt, weil er die Einnahmen des Staates nicht verringeit sehen will. Ja ließe sich denn der Ausfall nicht dadurch decken, daß man eine Steuer auf EheScheidungen legt ? AlSvor30JahrenGouverncur Barstow von Wisconsin sein erfolgreiches Veto gegen das von der Staatsgesetzgebung angenommene Tem perenzgesetz erlassen hatte, verschaffte sich ein Milwaukeer Wirth die Feder, womit der Gouverneur das Veto geschrieben hatte, ließ sie unter Glas und Nahmen bringen und stellte sie in seinem Lokale aus, wo sie noch viele Jahre nachher zu sehen war. Die Feder aber, womitGouverneur Sherman von Iowa kürzlich das elende Prohibitionsgesetz unterschrieb, prangt jetzt im Bureau des Temperenzbundes in Des Moines, ebenfalls unter Glas und Rahmen ; es ist ein Gänsekiel. Matthew Arnold brachte seine Tochter mit nach Amerika, weil dieselbe durchaus einmal die Niagara Fälle sowie einen 9!eger-Säugling sehen und echten amerikanischen Cocktail" genießen wollte. Die junge Dame, deren Wünsche in Erfüllung gingen, bewunderte zwar die Niagara-Fälle und das farbige Baby", aber nicht den Cocktail". Bon letzterem hat sie Wahrscheinlich zu wenig oder zu viel getrunken. Chidzs-b.ka ist der Name einer Stadt in Florida, welche gegenwärtig von 93m. McCullough, einem Bankier aus Fond du Lac, Wisconsin, angelegt wird. Der Name ist japanesisch und die Aussprache läßt sich mit. deutschen oder englischen Lettern Niemandem beibringen : man muß sich dieselbe durch das Gehör aneignen. Es heißt nun, daß McCullough absichtlich ben japanesischcn Namen gewählt habe, weil dann die Leute aus lauter Neugier nach der Eisenbahnstation Chidzs-b-ka strömen werden, um zu hören, wie der Conductcur und die Bremser das Wort aussprechen. Ein Reisender, der kürzlich aus dem Territorium Washington zurückkehrte, antwortete auf.die Frage, wie ihm Land und Leute gefallen bätten : Bortrefflich, jeder Weidenbusch ist ein Wald, jedes Sumpfloch ein sischreicher See, jeoer Wassersall ein zweiter Niagara, jeder

Dreckhaufen eine Goldmine, jeder elende Flecken eine mächtig cmporblühcnde Stadt und jeder Mensch ein Lügner." Eines furchtbaren Todes ist Clarence Whistler, ein ungcwöbnlich kräftiger Mann aus Walthall, Mg., gestorben. Er beförderte seit Jahren die Post zwischen diesem Städtchen und örenada in demselben Staate. Vorige W'che hatte cr sich.'unweit der Landstraße in ?cr Nähe eines hohlen BaumeS nieiergefetzt, ein kleines Feuer angezündet und war dann nach eingeuommencr Mahlzeit cinoeschlafen. Das Feuer mutz den hohlen Baum entzündet haben, dieser muß an- und durchzebrannt und dann quer über den Schläfer gefallen sein ; als ein Farmer von der Landstraße aus das Feuer erblickte und auf dasselbe zueilte, sah cr einen halbverbrannten Körper unter dem brennenden Stamme liegen und glaubte sogar noch die letzten Zuckungen desselben zu erkennen. Vor neun Jahren brannte bei Orford, N. I., eine Scheune ab; in der Asche wurden Knochen gefunden, die man für menschliche und zwar diejenigen des Farmarbeiters James Cobdell hielt, der seit jener Zeit verschwunden war und blieb. Man sammelte die Knochen, beerdigte dieselben auf dem Friedhofe und brachte an dem Grabe einen Leichenstein mit Cobdell's Namen an. Dieser Tage ist Cobdell aus dem Westen zurückgekehrt; er hatte sich am Tage des Brandes, aber lange bevor dieser ausbrach, mit dem Besitzer der Farm gezankt und war blind in die Welt hineingelaufen. Im Westen hat er sich ein kleines Vermögen erarbeitet. Der Senatdes Staates New Sork Hai Ende voriger Woche einen Gesetzvorscblag angenommen, nach welcbem in Städten von mehr als 500,000 Einwohnern im Ztaatt New Jork also New York und Brooklyn alle Tclc-graphen-, Telephon- und sonstigen clccirischen Lcitungsdrähte bis zum 1. Nov. 1885 unterirdisch gelegt werden lüsscn. So sehr ein derartiges G) einem höckst dringenden Bedürfnse abhelfen wurde, so ist doch die Annahme der Bill auch durch das Unterhaus und die Unterschrift desGouverncurs noch keineswegs gesichert; die Compagnien denkn nur an die Kostspieligkeit der ersten Anlage und nicht an die mit u'.'.terirdisck'cr .Legung der Drähte verbundene Sicherheit der Drähte und die sich hieraus mit SiHerhcit ergebende Verminderung der Unterhaltungskosten. In dem Städtchen Delhi, Delaware Co., N. ?)., wurde dieser Tage eine alte Ulme umgehauen, die schon dort stand, als das Städtchen gegründet wurde. Der Stamm hatte üder 4 Fuß im Durchmesser, war aber so hohl, daß man fürchtete, er werde demnächst vom Winde umgeweht werden und ein in der Nähe besindliches Haus beschädigen. Als der Baum gefallen war, entdeckte man in demselben ein Skelet und ein altes verrostetes Rciterpistol von französischer Arbeit, an dem man trotz des dicken Rostes die Jahreszahl 1740 erkennen konnte. In der Stime des Skelcts befand sich ein Loch, wie es eine Kugel verursacht. Anfang dieses Jahrhunderts verschwand ein junges und schönes Mädchen aus Delhi, von dem man nie wieder etwas gesehen oder ge-

hört hat. Dle Sage ging, daelbe sei von einem jungen Indianer ermordet worden ; man hält das Skelet für das ihrige. Während des MonatsMärz wurden in den verschiedenen Münzen des Landes im Ganzen -1,60,68 Geldstücke geprägt, welche einen Gcsammtwerth von S3,83.69M8 hatten. Unter diesen Geldstücken waren 87,tf3'2 Goldmünzen zum Gesammtwerthe von 81,473,31.50 und i?, 00:2,0 10 Silbermünzen zum Gesammtmerth von 6-.'.3.W,!n3.5U. Cs wurden fio8J7-2 r, ., '.. . 1 Stücke, :2272 3 -Cent 3 2t:ii u:D Stuck.' ;v.v:.:.i! i-ii.il7- j'CcntVem Auslande Die kriegsgesch ichtliche Abtheilung des Großen Generalstabs der deutschen Armee ist momentan damit beschäftigt, eine umfassende Darstellung der Kriege Friedrichs des Groben" a:'.szuarbeiten. Generalfeldmarschall von Moltke hat nun in den deutschen Zcitungen einen Aufruf erlassen, worin alle Diejenigen, welche im Besitz von bis jetzt nock nicht veröffentlichten Schriftstücken, Karten, Plänen :c. aus der Zeit derKriege Friedrichs dcs Großen find, gebeten werden, solche leihlveiss dein Großen Ge-n.-ralstab .,u überlassen. I n Ä r a u n s ch w c i g e x i st i r t cinVercin zur Ausrottung böserSchwiegermütter". üizlich beging derselbe in feierlich Sitzung' ftin c.;'ifs Stift'mgsfest. Wie eö scheint, müssen sich schon die Schwiegermütter der ereinsnntglieder vollste 1. ' üesscrt haben, denn eö wurde, obwohl alle Schwiegermutter anwesend waren, feierlichst festgestellt, daß keine bose" vz.bx darunter sei. D i c m t elektrischem Lichte auf See gemachten Ersal-rungen haben, wie das ),-i!yeliUöyavencr Tageblatt" meldet, bei der Marine im Ällgemeinen vl keinem günstigen Ergebnisse geführt. Durch diesen Beleuchtungsmodus sollte den Schiffen die Möglichkeit gewährt werden, ein Heranschleichen der Torpedoböte rechtzeitig zu entdecken und darnach ihre Ab.ve'hr einzurichten. In Wirtlichkcit hat sich indessen der um die Schiffe und Fahrzeuge verbreitete Lichtkreis als so bcschräVckt und zweifelhaft auögcwiescn, das; die feindlichen Böte ungehindert bis in ihren Bereich gelangen konnten, wo ihnen das im hellsten Lichte hervortretende Schiff eine nicht zu verfehlende Zielscheibe bot. Ein Aufsatz in einem der letzten Beihefte zum A!arine-Vcr-ordnungsölatt" sprach sich ebenfalls dahin aus. Die Versuche mit elektrischem Licht werden nichtsdestoweniger mit Apparaten von stärkerer Lichtkraft fortgesetzt werden. Die Hinterlassenschaft der kürzlich verstorbenen Künstlerin Josephine Gallmeyer wird jetzt in Wien gegen ein Eintrittsgeld öffentlick ausgestellt. Das Inventar weist mehr als 1200 Nummern mit einem Schätzung?werth von 20,000 fl. auf. Für Damen mag es von Jntere sein zu erfahren, daß hie ..deMv" . ?WJ2tein

den vermiedenen aons vcZesien )at. Die öffentliche Versteigerung ihres Nachlasses findet' im Laufe dieses Mor.atc statt. Ueber cinGrubc nunglück wird ans Schwaz (Tirol) unterm K. Mär; gemeldet: Außerhalb Schwaz war vor zwölf Jahren ein Grubenbau begon neu wo-den. um die Cijna des alten

Silberbcrgwerke-Z zu finden. Der Bau wurde bis beute ohne die gewünschten Resultate fortgesett so daß zuletzt nur ! mehr Männer im Schachte und wei ali ; Förderer beschäftigt waren. Als am ' Morgen, der Fördere? Josef Acrger :i:it ; einer Lampe in den Schacht einfuhr, er- j losch plötzlich inFolgc entgegenkommender i Lustströmung sein Licht. Von einer ?ü- j steren Ahnung beschlichen, eilte cr zurück, j um neues Licht zu holen. Als cr um Stollen zurückkam, stürbe bereits einfach ! heraus, Schotter und Gerüstbestandthcüe mit sich führend. Er hatte nun die traurige Gewißheit, daß der Schacht in Folge Eindringens von Waffer eingestürzt sei und die in der Grube befindlichen Arbeiter, darunter sein eigener Sohn Konrad, verschüttet seien. Die anderen zwei Ver unglückten sind, Josef . Braun, welcher eine Wittwe mit einem Kinde und einen alten hilflosen Vater zurückläßt, und Lambert Steinlechncr, welcher feine zwei elternlose Brüderchen ernährte. Es wird Manch en interessiren, zil erfahren, dajj der deutsche Relchskriegsschatz im Spandauer Juliusthurm, der bekanntlich aus 120 Millionen Marf in Goldmünzen besteht, 95,580 Pfund, also bcinabe 1000 Zentner Gold wiegt. AusParis kommt dieNachricht von einer verheerenden Erplosion. Die Porticrsfrau eines der Eckhäuser des Boulevard Vonne-?couvellc stieg mit eincr brennenden Ligorinlampe in der einen, einem Korbe leerer Flaschen in der anderen Hand in den Keller hinunter. Kaum hatte sie die kleine Abtheilung, wo sie ihren Wein aufbewahrte, betreten, als eine heftige Explosion sie zu Boden warf und zugleich ihre Kleider in Flammen gerieihcn. Die Unglückliche besaß noch Besinnung genug, sich aufzuraffen und brennend nach derPortiersloze rai laufen, wo ihr die erste Hilfe zu Theil wurde. Einige Feuerwehrmänner stiegen ihrer: scits in den Keller hinein, constatntcn da einen starken Ämomakgeruch und machten du Entdeckung, daß derselbe von einer vei) tilgten Eisternc herzurühren schien, kclcht zu dem anstoßenden Hause, einer uralten niodrigen Baracke, gehörte. Die erplodirien Gase mußten aus'ihrer Tiefe gekommen sein, denn ringsum waren die Mauern gesprungen oder ringe stü:,::. Die Pompiers benachrichtigren die Polizeipräsectur, von der ausser Poli.;eieo'.n'.nissär Vrissaud, der Friedens' ofsieier Viguier, ein städtischer Architcct und der Sergeant Hcisermann sich zu ciner Enquete meldeten. Bon zwei anderen Personen begleitet und mit einer Laternc ausger'üstet, begaben sie sich in den Keller. Heisermann leuchtete voran. Bei der Eisternc angekommen, erhob cr die Laterne über seinen Kopf, um für den Architekten die Mauer deutlicher zu ?nachcn. In diesem Augenblick erschütterte eine neue Explosion das Haus, dessen sämmtliche Fensterscheiben klirrend zer brachen und einige Vorübergehende verletzten. Das Erdgeschoß und ' der erste vjtccf brachen zusammen und stürzten mit ihrem Inhalt, Möbel Wirthöhaustische u. s. w., in den Keller hinunter. Zwei der Personen, die mitgegangen waren,ein Polizei-Ofsieier und der Journalist Dufsaud, konnten sich retten, und man beeilte sich, nach den Uebrigen u graben, die man aber nur als Lerchen ausfinden konnte. Während noch 21 Personen schwer verletzt wurden. Henry Spielhoss Zimmermann und Baumeister. Alle Aufträge werden prompt und zufrieden stellend ausgeführt. I ob-Arbeiten eins Spezialität. Werkstätte und Wohnung: No. im Coburn Straße. Camp' eozy Place ! 476 Ost Washington Straße. Obiger Platz tl auf'i Schönste eingerichtet, und oer esitzer detselben wnd ftkt dafür sorgen, daß nur die anständigsten Bürger der Stadt denselben frequen tne.. Die b'ften WhlSkieS bei der Sallsne, Quart und Pint ,u Wholesale Preisen Pool und B'.llardtische. Die besten G .'tränke fletS an Hand. Prompte, anfmerksame Bedienung. E31IL CAMPHAU8EN, Eigenthümer. Mozart IHIsiiBIIe ! No. 57 k 39 Sud Delawure Straße. Da größte,schönste nnv älteste Lokal tu detTtadt SetrSnk oCr rt. lnt kalt B?,:?" staltet Bedienung. V& Dl DiacbtrrC eingerichtet Holle Yrlzt Vtx inen, Logen und Private tut bdallung er -ä, lett, 40!iicrttn unb SL'rfamrrttv.npn vr.ter l-.t'trr-.t Bedingungen mr Nerfugu:. JsOIIN 'BlüRNHAltLV.r, fiqmihrn:?C. Nuckelshan ti 11 Ö'C'E R Y. 17 Pfund hellbrauner Zucker $1.00. 2 Kannen beste Pstrsickie zu 85 Cent?. tZingemachte Bohnen per Büchse 10 Cent!. Brombeeren und Erdbeeren per Buchse 10 Cen'.k. C HiiolclliaiiM, V. 277 ?rd Koklk Htraßk. vr. . 0. Lvsrt3, DeutscherZlihttllrzt,! tNachsolger von S. Talteil.) N.-W.-Ecke Washkugtou v. Pennsylvania Str. Jndianaxolt

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