Indiana Tribüne, Volume 7, Number 200, Indianapolis, Marion County, 8 April 1884 — Page 3
politische Ailkmldiguttgcn ?v fi r S h t risf. Marion County : JameS N. Noß, "',ts?fkn der Entscheidung der republikanischen G..ly,snvntin. ' Für Sheriff: Wm. O. Patterson, nronen d,r Entscheidung der republikanischen ? sm,i,atiovlEonventton.
FürSheris?: Henry H. Beville, 'TxooxUn der Entscheidung der re?ub:ikznischen Eontq Eonoention. 13. Lprit 13!4. L!r Anwalt von M-,rio? und Hen drickZ County : - Cbarleö F. Nobbknö. ,rorfn der ntschtdng d,r republikanischen K-rinatUnSon9ntion. ii Zl n a l t von Marion und Hen drickö Connl?. ; W. N. Ha?blng. . ,k,srf7r ternttch,tdnng der ?tpuliknischn I iationJSnontiot!. Germania arten, N.'W.'tzcke maxht u. Nobleftr. hübsches Loknl. Ausgezeichnete Getränke, t'ittterLttncd, Anfmerksnme Bedienung. Um zadlreicken Zuspruch bittet ) ? oinrieh Isomann. l?3&'r gctiltiren, daß alle Wattreu, welche auS im 1 fi 3tir bezvgen werden, e ; .rLn-liiat und so bittig li':- i?iZc'.:two soust sind. cnn dem nicht sv ist, so l. ;i,le man dieWaaren zurück .d das Geld wird zurückeItaitii. Irnil Steiler, fe'H Ost al'.ifhiüjton Straße. 3S0 Vellifmtaine Sttasjk. )i .!! ihnvl HatStoro, Hcxbst-Htttc ! V u t ft e r I a c e u f o r b t n a n ü t kommen. LUlllge Preise! Gute Bedienung ! Äan dcslchttgc dic große Äuökahl von H'rkcn-u.Knabcn'Hütcn. Äs. 7 st DasSia,t,n Str. Gster-KrtiKeN Gartengerätbe für Kinder! Neue Spiele fürt Freie ! Kinderwagen und die neuesten Variser Spielwaaren empfehlen 0rn& Mayer &Go. W und 81 ÜZcst Washington Straßr. 71 ,l.8EINECKEJr., gurSPilstZes nkaffo . Seschast ! Oluoiiiuatl. Vyllmaehten nH eutf4!ani, Ctfttrni$ unk der Schs gctU8t. Sonsulariseöe gsaligungcn ttfergt. Erbschaften . f. w. xrxt ud ficht, ikZfirt. MHstlnnk FsaANSjalZkvugtn tZ3 Win senk sich in Zbtltk a : Philip Bappaport5 0. 120 OftMryIünd Straße. Küchenoesen, Rttuge8, Zlantelg auck LlratvZ, 'Alaska NefrigcratorS, Eisbehälter, Pctrolcum-Ocsen, Gasolin-Oeseu. nrflfeTOrlAN, OP' w ff Eil 62 Ost Washington Str.
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Roman von Josephiue rastn Tchwerl?. lFortsedunq.) So kitte er fcejdüciicn abzureiten; jiyi nun hielt er diesen Beschluß wohl auf recht, aber er konnte es sich nicht vcrl'?!' len, das; das (besprach mit Hertha nicht ohne Eindruck auf ihn geblieben N'ar. Ihre Klagen! ihre warnten 'orte, die wirklich aus dein Herzen zu kommen schienen, der zärtliche IHicf ihrer 'Augen alles das hatte daö (iiö seines Herzens zu schmelzen begotlnen; um so mehr war es Zeit, zu fliehen; wenn er, wie el'edem. von Neuem dc.n Zauber ibrcs 'cscnö erlag, was sollte daraus werden ? 2ic schien sich nicht davor zu scheuen, gleichsam vvr den Äugen ihres (hatten einm anderen Manne ibre Liebe zu gestehen, f.i schien etwas wie einenAusgleich des fals darin zu suchen, daß ihr in der leer gebliebenes Herz sich mit dem Empfinden, das sie eben iebe nannte, diesem nderen zuwandte. Toch Lothar's isbxt uo männliche Würde empörten sich geaen eine solche Rolle, und deshalb tnußte" er gehen, so lange er noch die Kraft in sich sand. . Er raffte sich auf, ging in das Zimmer zurück und traf rasch und energisch seine Borbereitungen zur Abreise. Hertha war eine Langschläferin ; den Zauber einesFrühmorgens kannte sie nicht und selbst das schimmernde onncngold auf dem blauen cee konnte sie nicht ihrer Gewohnheit untreu machen. Die grünen Jalousien ihrer Fenster waren im ganzen Hause die letzten, die zurückgeschlagen wurden. Als sie im elegantesten )cegligee zum Frühstück in den 5alon trat, überreichte ihr der Kellner eine Karte: Lothar, Graf Hagen p. . c. - Sie fühlte einen Äugenblick das Blut heiß ins Gesicht steigen, war, was sie cnPfand, Schmerz, Groll, beleidigte Eitelleit, sie wußte es selbst nicht. Dennoch fragte ic mit völliger Ruhe: Der Herr Graf ist abgereist Schon mit dem ersten Dampfboot," lautete die Antwort. Wohin?" Ich glaube, der Herr Graf wolltk ! nach dem Engadin' : Sie mckte gletchglltig und trat an cn Kast.eetisch. ; ßQn jour, nion anii," begrüßte sie fcen Fürsten, der bereits seine erste Eigarre rauchte. j Äb, willkommen," rief er, sichtlich in jber besten Ttitnmunz. Der blonde deutiscke Hüne ist abgereist. Du weit es te'reitst ' Natürlich, er war ja so gütig, eine Karte für mich zurückzulassen. So üb Hals und Kopf abzMtsen! Die Deutschen !l?aben wahrhaftig tvenig Galanterie und seinen Taktwenn man viel in Gesellschaft ton Russen und Franzosen gelebt hat, wird man verwöhnt." O, sehr liebenswürdig, ich danke Dir," entgegnete der Fürst. Er sirirte Hertha, die sich mit nachlas' siger Grazie an ihrer Toilette zu schassen machte, und dann fragte: Hast Du schon die Signora Tamboli gesprochen ? Eine Verabredung für den heutigen 5ag trnt naggw lotta ( Du hast zu bestimmen," antwortete der Fürst galant, ganz nach Deinem efehl." Er beobachtete Hertba unausaesetzt, wahrend er nach seiner Gewohnheit an seinem Schnurrbart zerrte. Endlich sagte er: Dich scheint die Abreise jenes Grafen ganz gleichgiltig zu lassen 'i (Hleichgiltiger als ich vermuthete." Sie lächelte. Warum quälst Du Dich und mich mit Deiner tbörichten Eifersucht und glaubst jedes Vkal, sobald ein Mann zeigt, das; er mich schön findet und ich ein galantes Wort von ihm anhöre, ohne ihn prüde zurückzuweisen, daß mein Herz dabei engagirt ist. Du weißt, ich kannt.' Hagen vor unserer Verbeirathung und " ' - Man sagte Dich mit ihm verlobt." fiel der Fürst ein. Man sagte'. Was sagt die Welt nicht, weshalb glaubst Du ihrem 'Geschwätz. Er war viel in unscreni Hause, mehr als Andere, da meine Akutter ihn bevorzugte, und machte mir den Hof, wie unzählige Andere. Das war Alles nicht werth, ihn mit Blicken wie Dolche anzustarren." C, Hertha, vergieb", rief der Fürst, wenn Du wüßtest, wie ich Dich liebe ! Es konnte mich wahnsinnig machen, wenn Du mit einem andern Mann so holdselig sprichst, ihn anlächelst. Dein Auge aus ihm ruht " ' Immer wie ein Bräutigam, 5tanislaus," sagte sie lächelnd. Du vergißt stets, daß wir neun Jahre verheirathet sind und daß Tu durck solche Eifersucht Dich und. mich ein wenig lächerlich machst." ,Lergieö, Hertha." Er küßte ihre Hand. . Wenn Du Dich jetzt endlich besser: willst." Ich will versuchen." Komm', wir wollen die Signora su ä'en." Sie traten auf die Terrasse hinaus, er wieder einmal dethort von seiner Gartin, mit dem beglückenden Gesudl in seineni eifersüchtigen Herzen, von ihr ge hebt zu sein, sie mtt dem befriedigen1 Vi.m MtnntfMi tISr Ptrtrnf hitrcd ! ihre Klugheit einen Sieg über ihn gej Wonnen ;u baben, der ibr Früchte tragen z sollte. Es war Abend. Die Sonne war scho:. j hinter den schneebedeckten Aergriesen, aus I der Höhe des Stelvio, verschwunden und sandte nur noch als Abschiedsgruß einen j röthlichen Schein auf ihre weiten Schnee- ! felder, als ein leicht Wagen langsam ! die weiten Windungen des Weges v?n i .der italienischen Seite herauskam.- Zuthat, der einzige Insasse desselben, starrte V V.'V1 V V IVIVVV VlltlllH fiix den steilen Felswänden empor, mit einer Miene, der verstimmter, mißmuthiger Ausdruck schlecht zu der großartigen ' .Schönheit der Umgebung paßte. Seiner ! fluchtä'hnlichen Abreise vom Eomer See, I iic er selbst für einen Akt mannlicher ! Stärke gehalten jatte, war eine Miß
ihr getroffen 'i vltxn Was gedenkt Du zu unternehmen 1 Fahren wir nach Mci . . , t
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stimmung gefolgt, die ihm die Freude an der ihn umgebenden Schönheit ver gällte. Er hatte seit zehn Jahren seine Garnison kaum verlassen und sich nun von dieser längst geplanten italienischen Reise eine hohe, lang andauernde Befriedigung versprochen. Und nun war er, gleichsam vor den Thoren des Tempels der Schönheit, nach dem er sich gesehnt, umgekehrt ! Ihn dünkte es jetzt beinahe thöricht und unmännlich. Wenn er abreisen .wollte, warum war er nicht nach Italien gegangen ? Freilich, er hatte es in jener Nacht wohl überlegt: auch Fürst Bardetin mit seiner Gemahlin ging nach Italien, ein Winter in Rom war geplant, Hertha würde nicht geruht haben, ihn aufzusuchen, ihre Wege hätten sich kreu zen müsien, und er wollte ihr entfliehen, er wollte sich nicht von ökcuem in Fesseln schlagen lassen und ahnte doch die Atachi, heute noch in diesen Augen lag. . Sc statte er den entgegengesetzten Weg einge: schlagen, und sagte sich wiederholt, daß er nach einem Aufenthalt in derchweiz. der Jenen einen Vorsprung gewähre, im xner noch nach Italien zurückkehren ion ne. Dennoch war er verstimmt. Er toai einen Tag in Bormio geblieben, ohm mit der dort anwesenden Gesellschaft Beziehungen anzuknüpfen und war nur, yeute allein auf den Stelvio hinaufg?sah ren. Wohl hatte die Großartigkeit der ihn um- senden Natur sein Auge gefesselt, er i utte mit entzücktem Vlick die mächti gen Felsen und die jäh hinabstürzenden Wasserfälle der Adda gesehen, die malerischen Gruppen der Schasheerden und die schönen, fremdartigen Gestalten ihre? Hirten, die kaum weniger leicht und sorglos als ihre Heerden die steilen Wege erklommen, hatten ihn angezogen; aber er hatte sich bei alledem einsam gefühlt und nach einem Menschen verlangt, mit dem er ein Wort austauschen konnte. Er war ja auch zuvor allein gereist und hatte nicht das Bedürfniß nach einem Genossen em Pfunden, nun aber, da er sich selbst von Der verbannt hatte, an die er heute mit ivärmeren Gefühlen zurückdachte, als er selbst noch, vor Kurzem für möglich ge h tlten hätte, schien ihm dies Alleinsein u verträglich. Nun dunkelte der Abend und das Ziel seines heutigen Weges, die einsame Kantonniera Santa Maria lag vor ihm; noch eine letzte Biegung und der Wag.'n hielt. Wenig einladend schien ibm der weite Hausraum, die hohen Steintreppen, der lange, öde Korridor und das nur mit dem nothdürftigsten Mobiliar eingerichtete Zimmer, das man ihm anwies. Giebt es noch andere Gäste V hatte er gefiagt. Wenige " lautete die Antwort. Er durchmaß einige Male mit großer. Schritten das Zimmer ; ihn fror es, er fühlte auch Hunger, so wollte er in das allgemeine Gastzimmer gehen, vielleicht fand er dort auch Wünschen, mit denen sich reden ließ, und er vergaß, wenigstens für den Augenblick, seine Mißstimmung. In dem großen, kahlen Raum, dessen Mitte einige Tische einnahmen, empfing ihn lautes Gespräch; sechs oder acht Jtaliener, schöne Gestalten, mit interefsanten, dunkeln Gesichtern, redeten in ihrer lebhaften, von heftigen Gestikulationen begleiteten Weise mit einander. Er hörte ihnen eine Weile wirklich amüsirt zu, das. Fremdartige der Männer und ihr Wesen fesselte ihn; da scholl aus dem3!ebenzimmer das laute, tiefe Bellen eines Hundes, eine weibliche Stimme rief ihm zu und schien beruhigend und schmeichelnd mit ihm zu sprechen, dann wieder das Knurren des Hundes, wieder die Frauenstiinme. Lothar rückte seinen Stuhl so, daß er in das 'Nebenzimmer, das er bisher leer geglaubt, hineinsehen konnte. Eine feine, graziöse Fraucngestalt stand in der Mitte desselben 'und hatte sich zu einem großen, schönen Hunde hcrabgebcugt, den mächtigen Kopf desselben streichelnd, wäbrend sie kosende Worte zu ihm sprach. Ihr gegenüber stand ein schwarzbärtiger Jtaiiener, sichtlich der Besitzer des Hundes, der diesem, welcher sich der fremden Liebkosung gegenüber noch etwas zweifelhaft verhielt, zusprach. Die Dame redete nun auä' mit ihm einige Worte, der dann grüßend mit dem Hunde das Zimmer ver liest'. Die Zurückbleibende setzte sich vor den Kamin, in dem ein helles Feuer brann te. Trotz der Jahreszeit war es hier, in der Schneercgion, recht kalt und Lothar sah mit einer Art von Neid auf den warulen, behaglichen Platz; überhaupt schien ihm jener )1taum vtl angenehmer und komfortabler. Die Italiener hatten jetzt alle das Zimmer verlassen, und die Da me.die aus der plötzlich eingetretcnenStille wohl entnehmen mochte, daß Niemand mebr dort sei, begann erst leise vor sich hin eine Melodie zu summen, dann sang sie lauter, mit einer, wie es Lotbar schien, ungeinein süßen und sympathischen Stimme : Kein Feuer, keine Kohle kann brenne?! so heiß. Als heimliche Liebe, von der Niemand nichts weiß. Er hatte sie zu Ende singen lassen, ohne sich zu rühren ; nun aber kam ihm plotzlich die Situation höchst komisch vor: zwei Menschen allein in der Einsamkeit dieses Hauses, Jeder in einem andern Zimmer.und Einer derselben ängstlich bemüh: seine Gegenwar: zu verhehlen. Er hatte sich nach Gesellschaft gesehnt, und die junge Dame, deren GesichtSzüge r allerdings bis jetzt noch nicht gesehen, da sie ihm beharrlich den Rücken zugewendet hatte, dünkte ihm eine so anmuthige, distinguir': Erscheinung, daß die Bekannt, schaft mit ih? wohl lohnend sein mochte. So erhob er sich rasch und trat in das Nebenzimmer. - Wollen 3ie mir gütigst gestatten, gnädige Frau," sagte er, auch von dem in dieser unzemüthlichen Atmosphäre sebr wohlthuenden Kaminfeuer zu Vortheilen ? 3?rni dort ist es herzlich Lalt." Eecile jie war es zuckte bei dem Tone seiner stimme zusatnmen, sie wandte den Kopf und sah ihn einen Moment an, dann zweifelte sie nicht mehr sie hatte Lothar erkannt. Bitte,' eö ist eln Gastzimmer," antwortete sie leise, ich'ahnte'nicht, daß ich hier nicht all.ein war," fügte sie wie entschüll f c ' rt 1 1 ' dtaen -yifflf
Ayyaoe nur um Verzeihung zu vrtten," entgegnete er, während er einen i . y t ' a : c. v r. : s.
f v"1 v l'ö.0,D!7.v" ..Es ist eine schlechte Gewohnheit von inir, in einsamen Stunden mir cjern ein Äied zu singen," sagte sie, und die Poesie der Umgebung hier stimmte mich umso mehr sangesfroh." Sie hatte mit einer leichten Bewegung ihren Stuhl aus dem Bereich des Kaminlichtes hinein in tieferen Schatten gerückt und hielt die Hand über die Augen, als ob das Feuer sie blende. Doch hinderte sie das nicht, ihn zu beobachten. Wie sie jeden Zug seines Gesichtes erkannte, zehn Jahre hatten es nur ernster und mannlichcr gemacht, aber nicht verändert. Ihr Herz schlug so gewaltig, sie hatte nie an die Möglichkeit einer Begegnung mit ihm gedacht, und nun so plötzlich, so allein mit ihm, sie fühlte sich völlig rath- und fassungslos und empfand doch die Nothwendigkeit,nichts davon merken zu lassen; gleichviel ob er sie erkannt hatte, ob nicht, sie mußte ihm mit voller Selbstbeherrschung entgegentreten. Die Gewöhnheit einer vollendeten gesellschaftlichen Form, die Nothwendigkett, unter dieser ein autes Tteil individuel gefärbten Empfindens mtt einem allaemeingiltigen Gewände zu umkleiden, halfen ihr auch jetzt. Die Poesie der Umgebung " fragte Lothar jetzt erstaunt. Berstehe ich recht V Gewiß," erwiderte sie mit der vollen äußeren Ruhe, mit der die Weltdame ein gleichgiltiges Gespräch mit einem Fremden führt, es liegt eine große Poesie in diesem stillen Hause, das, verladen von dem Getriebe der Welt, in der großartigen Einsamkeit von Felsen und Gletschern dem Wanderer eine Heimstätte bietet." Ich muß mich als so unpoetisch bekennen", sagte Lothar lächelnd, daß ich hier nur öde, ungastliche, jeden Komforts entbehrende Zimmer, Kälte und recht mangelhaftes Esten gefunden habe und mich herzlich aus diesem Hause mit dem poetischen Heiligennamen, hinaussehne. ,..Jch gebe die Mängel zu." erwiderte Eecile, doch suche ich auf Reisen weder bequeme SophaS und strahlende Kronen, noch elegante Diners das findet man ja auch zu Hause, wenn man danach verlangt, ich will nur Geist und Seele reit baden von dem erdrückenden Staub all täglicher Mühe und alltäglichen Leids in dem köstlichen, frischen Aether der Natur." Unwillkürlich hatte sie die Hand her absinken lassen und das Gesicht ihm wie der mehr zugewandt, so daß es von dem Kaminfcuer rosig angestrahlt wurde. Lothar kamen Plötzlich die Züge so bekannt vor, er sah ein Bild vor sich den Saal in Sentenberg, er selbst am Flügel stehend, und vor ihm eln bleiches Mäd chen mit bittend, lächelnd emporgehoben'em Gesicht. .Eecile ! Sein Herzschlag stockte Thorheit, das schüchterne, kränkliche Kind und diese schöne, elegante Frau ! Ich muß mich vertheidigen, gnädige Frau," sagte er, so materiell bin ich nicht gesinnt, auf Reisen nur bequeme Divans und gute Diners zu verlangen, auch ich suche Befreiung von dem Staube der Alltäglichkeit auch ich will die im Druck eintönigen, großer Erhebungen und groher Gefühle entbehrenden, das gewohnheitsmäßigen LebenS fest verschlössen? Pforten des Innenlebens austhun, um zu versuchen, ob man noch rechter Begeisterung und rechten Aufschwungs zum Wabren und Schönen fähig ist." Ich fürchte, daß dieser Versuch als mißglückt zu betrachten ist," antwortete Eecile rasch mit einer gcivissen Bitterkeit, wenn Ihnen die feierliche Majestät der Gletscher und Schneeberge nur die Empfindung hinterlassen hat, daß die armen Leute in der Kantonniera weniger gutes Fleisch und weniger gute Sessel haben, als die Hoteliers der Hauptstädte. Der Zauber dieses Kaminfeuers tröstet mich über das Entbehren einer eleganten Tafel." Lothar lächelte. Ihm schien ihre unverkennbare Gereizt heit sehr reizend. Vielleicht gilt es als Milderungsgrund für meinen sträflichen Akateralismus, wenn ich bekenne, heute in einer äußerst verdrießlichen Stimmung zu sein. Ich war einen Tag in Bormio ziemlich misanthropischen Gedanken überlassen gewesen und fühlte heute das dringende Verlangen nach einer mitgenießenden Seele. Die Einsamkeit war mir verhaßt, aber selbst der Versuch einer UnterHaltung mit memem Kutscher scheiterte da ran, daß ich ebenso wenig sein Italienisch, als er mein Deutsch verstand. Nehmen Sie diese Entschuldigung an, gnädige Frau V Kaum," entgegnete sie, denn ich halte es schon für ein Zeichen, daß nran nicht mit dem rechten Sinn dafür, mit weit geöffnetem Äuge und Herzen an eine solehe Tour geht, wenn man sie im Wagen macht. Es handelt sich hier doch nicht danlm, daß man möglichst schnell den Weg iibe? den Stelvio zurücklegt, sondern man 'will die Pracht und Herrlicheit umher genießen, man will sich einmal, ich mochte !sagen, des reinen MenfchenthumS bewußt .werden, ohne alle die Zuthat des konven: tioncllen Lebens, das uns einengt und beherrscht, und das kann man nicht, wenn man bequem in der Wagenecke sitzt und sich von keuchenden Pferden Heraufziehen läßt." So sind Sie zu Fuß heraufgekommen?'' fragte Lothar erstaunt.' Natürlich," antwortete sie, andernfalls würde mir diese Predigt schlecht ansteben. Es war großartig, herrlich, den weiten Schnee- und Eisfeldern entgegenzuwandern. Hatte mich Anfangs die erhabene Schönheit der Natur entzückt, so stimmte mich die majestätische, durch keinen Laut mehr gestörte Einsamkeit, die tiefe Stille droben, wo man von den ewigen Bergen mit ihren Gletschern und weiten Echneefeldern gleichsam eingeschlossen ist, feierlich ernst und ich trug kein Perlangen nach anderen Men schcn." Sie sind allein hier heraufgegangen ?" fragte Lothar noch erstaunter. Sie nickte. Nur in Begleitung eines Mannes, der mein kleines Reisegepäck trua."
' "Lothar wurde sie immer intereifanter, aber er fühlte sich zugleich beunruhigt. Ein Etwas in ihrer Stimme, in der Haltung und Biegung ihres Kopfes gemahnte ihn an Eecile, und doch war sie so himmclweit verschieden von dem unreifen, unschönen Kinde. Konnten zehn Jahre solche Veränderung hervorgerufen haben? Er bemerkte, daß sie, obgleich sie dock' immer ihre Augen mit der Hand verschaltete, doch ihn zu beobachten schien und den Blick unr jedes Mal rasch abwandte, sobald er dem seinen begegnete. Sie gehen nach Italien, gnädige
.Frau i" fragte er. Nein", antwortete sie, ich kehre morgen auf demselben Wege wie.'r ins Engadin zurück, woher ich kam. Ich ziehe es vor, eine längere Zeit an einem Crt im bleiben und diesen mit allen seinen ltngebungen gründlich kennen zu lernen. Zu dieser weiten Tour veranlaßte mich der Plan einer mir dort bekannt gewordenen Familie, über den Stelvio nach Italien zu gehen. Ich beschloß, sie bis zurPaßhöheu begleiten, und als sie später ihren EntschjA änderten und eine andere. Richtung einschlugen, mochte ich dieEMrstön, auf die ich mich gefreut hätte, nicht mehr aufgeben." Es trat eine ' Pause in der Unterhaltung eiitwährend deren Lothar die jun ge Frau betrachtete. Ein Wort, der Name Eecile drängte sich auf seine Lippen aber er schwieg. Da hob. sie den Kopf, und während sie den goldenem Ring am vierten Finger ihrer rechten Hand hin und her schob, sagte sie : Wenn Sie.das Bedürfniß eines ,sympathisck)en Austausches auf der Reise haben, lvesbalb reisten Sie denn allein?" Er zuckte die Achseln. Man muß eben sehr vertraut mit einem Menschen sein, wenn man es für wünschenswert hält, Wochen- oder monatelang, von Stunde zu Stunde an seine Gesellschaft gebunden zu sein. Dergleichen Freunde habe ich nicht." Sie sah mit einem gespannten Blick zu ihn: hinüber. So hätte Ihre Gemahlin Sie begleiten sollen." Er zuckte abermals lächelnd die Achseln. Leider auch unmöglich, da ich. unvcrmählt bin." Ein Ah ! entschlüpfte ihr, das ihr dann die Nöthe in die Wangen jagte und sie wang, sich zu erheben. Ihr Herz klopste m mächtigen Schlägen. Unvermählt! Er? Wär es möglich ? Zu Allem auch noch betrogen hatte er sie, mit einer Lüge sich von ihr befreit ! Nicht- die Liebe zu einer Anderen war es, um derentwillen er sie verstoßen hatte, sondern nur der Widerwille gegen sie! Ihr Stolz bäumte sich gegen di ihr angethane Schmach auf, in diesem Augenblick emPfand sie einen glühenden, leidenschaftlichen Haß gegen Lothar, und dennoch fühlte sie die Nothwendigkeit, jetzt nicht zu gehen, sondern zu bleiben und ruhig und kühl noch einige aleichgiltige Phrasen mit ihm zu wechseln. Sie setzte sich wieder vor den Kamin und nahm das Schüreisen, um das verloderte Geäst zusammen zu werfen. Erlauben Sie mir, gnädige Iran", sagte er, ihr das Eisen aus der' Hand nehmend, es findet sich hier ja noch ein wenig Holz vor, um die Flamme zu verstärken Es ist ein sehr glücklicher Gedanke, sie hier entzündet zu haben, da es ohne das empfindlich kalt sein würde. Wie ist die Witterung drüben im Engadin V4 setzte er fragend hinzu, in einem so durchaus unbefangenen Ton. als ob. er nicht ahnte, daß es in dem Herzen der Frau ilnn gegenüber stürmte und tobte. .,Herrlich, Sonnenschein und Wärme waren bisber'meine treuen Begleiter," erwiderte sie, die doch bei der köstlichen Frische der Bcrzluft niemals ermüden." Ich interessire mich dabei, da auch ich jetztdorthin zu gehen beabsichtige",sagte er, und knüpfte daran, da sie schwieg, einige Mittheilungen über seine bisherige Tour, jedoch schien es ihm, als ob sie nicht eben aufmerksam zuhöre, und wirklich stand sie auch, sobald er schwieg, mit der Bemerkung auf, daß sie von der weiten Wanderung ermüdet sei und der Ruhe bedürfe. Sie verneigte sich mit vornchmer Grazie und ging. Er sah der leicht dahinschwcbenden Gestalt nach, die einen wundersamen Zauber auf ihn auszuüben begann, und überlegte, ob er sich diesem Zauber nicht voll hingeben und feinen Weg an den ihren binden solle. (Fortsedung folgt.) S.SZtttzLelshaus' GB0CERY. 17 Pfund hellbrauner Zucker $L00. 2 Kannen beste Pfirsiche zu L5 Centk. Eingemachte Bohnen per Büchse 10 Cents. Brombeeren und Erdbeeren per Büchse 10 Cenik. C ICuckelstaauH, Vo. 277 Zlord ?lök Straß,. Bon Bremen nach Nelv Jorl oder Baltimore, $20.00. Von Bremen nach Indianapolis, via New Jorl $32.30 via Baltimore $30.50. QsdVübev Fvenzel, . W. Eck Washington u. Meridianstr. Dr. C. C. Everts, DentslherZahnarzt, (Rachfolter von C$al. 6. Taldert.) N.-W.-(?cke Washington iu Vennsylvaula Ctr. Jndianapolt
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Stationen. i Lchnllzg iPoftzug.iTchnüzg ic Äbg.Jndianarl'Z Ank.Camb'gSitv Richmons : Danton Plqua 0 Urbana Kolumbus.... Neroar! Steubenvill. , Wheeling . PlttSdurg.... . HarriSdnra... 4:26Cin!10:45C liMIm 54.00Z! 6:i3r ö:!0. s:n 1Z:S9m 6:4i , 7:12 , 8:57 . 9:52 l lt: . !2:37Cm 4:24 8:( , 6:17 . 6:52 8:57 H'l8 9:56 . i:W 3:32 3:7 , 4:51 6:10 . ll:309im 12:52 d:'S . i :: j 7:u? 4:l5,u 7:40 . I :w . 7:50 2:?0Nm Valtimor.... , Washington.. . VhilZdelrhla. Nw )ork.... . Boston v:iam 6:2 5:i5 7:30 ll:2j 8:2532:nj 7:!vSm TöaKch. i Täglich, ausgenommen Sonntag. Pullmann'Z 'last, chlaf. und HotlWagr durch bis Pittttvra, Harrisburg, Bhiladelxlzia und Nero ZIork. ohne Wechsel, Blos em Wagenroechfel nach Baltimore. Washington und Boston. Fah'karten nach allen Oeftlichen Städten find in allen Hauxt?ahrkarten. Bureaus des Wegenl und in dem Stadt.Bureau, Eck der Illinois und Washington Ltraße und im Union Devot Bureau, Jvdlanaxolis, tu haben. Schlafsagen. harten tön nen im Boraus gesichert werde durch Applikation bei den Agentsn im Stadt.Bureau oder im Union Depot zu Indianapolis, Ind. H. R. Dcring, A. (Z.Z. A , Nordost!! Washiug. ton und Illinois Straß. Jnd'xl. James Mcrea, Managet, Tolumbu, Ohio 9. . H 0 1 d, 3cnl. Passagier und TiZet.'Vgent vittsburg. P.. Feuer-Alarm-Signale. t4 Pknns?ivanl2 uud Maltet. 5 Hauptquartier des Feuer Dexattements. v Ost.Ttrzße und New Fort. 7 Nobel und Aichigan Ttraße. Nem Jerse, -Strack und Äpaffachusett, 9 Wmston und Nord'Ttrabe. 12 RassachussettS Are. nahe Noble Str. 13 Delaware Str, und ZZort Wan Kve. !4 New Jersey und Zort Wa?n Zlvenue 15 Peru Etr. und Maffachufetts Äv t Thristian Rve. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 18 Barrom Str. und Valott Ave. 1 Archer und John Str. 123 College Ave. und Liedente Str 121 Alabam und Siebente Str. 12 Ilertdian und Ciebente Str. 126 Landes Str. und Lincoln p? I?7 uiZlkLungs.Skbäud. . m Central Lve. und Achte St: 131 Alabama und Äorrison Str 132 Rohampton und Achte St. 134 College v:. und Zehnte 5U. 135 Home Ave. und Telamare St, 1?S Delamare und Zvttchigan Str. 21 St. Joe Str., nahe Illinois. 28 Pennsylvania und Pratt Str. 25 No. 5. Engine House 5eche, nd' ' ' 26 Vlissifsivpi und St. Elai? Str. 27 Illinois und Zli'.chlgan Str. 2ä Pennsylvania Str. und Home Hat 29 Mississippi und Liert Str. 212 Tennesse und William T:r. 218 Pnnj,lvania und Michigan !ir 214 Illinois und Herbert Str. 81 Jndiana Ave. undMichigan tu. 32 eridtan und Walnut Str. 54 California und Vermont ?tr. 33 Blake und Ne ?ork ZU. Jndiana Ave. und St. Clir s, 37 Ltadt.Hokxttal. 33 Blake und Nord Str. 83 Nichigan und Agnts Etr512 West und Walnut Str. 515 West und Tritte St?. 314 Siebente und Howard Str. 41 Washington, nahe West Str. 42 Seißendorf und Washington Ski 45 Missouri und Ne gork Str. 45 Neridiau und Washington Str. 46 Jllmois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Llr. 48 ingan'I Pork Hsuse. 49 Jndianvla. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Btissisftxri und Wadash Str. 415 Ferguson' Pork House. 421 I. B. W. Round House. 422 Jnssne Afylum. S.', Jlltnol und Merrill Str. 52 Illinois und Louisiana Stk. 53 West und McCart? Str. . 54 West und South Str. 55 Tennefsee und Seorgia Str. 57 Uertdlan und Ra? Str. 53 Madison Ave. und orri Str. 59 Nadison Ave. un Tunlox St' K12 West und Rockwood Str. 512 entuck, Ave. und amu 5 514 Union und Morriö Str 516 Jlinoil und ansaö S 517 MorrtI und Dacotai Str. Kl South nahe Tclaware Str. fi Pennsylvania und Louisiana St, 3 Telamare und VZcEarty Str. tt Oft und McCart, Str, 65 Alabama und virgiana Ave. C7 Virginia vk. und Bradsha Str 58 Ost und Coburn Str. 9 Pennsylvania Str. und Sladison re. 512 McAernan und Toughert, 2tr. 71 Virginia Ave. nah Huron Str. 72 Ost und So:gia Str. 72 Washington und Benton Str. 74 Benton und Seorgia Str. 75 görest Ave. und Pine. 76 Ttllsn und Bäte! St?. 73 Virginia Ave. und Dillon. 79 gleicher re. und Dillon. 712 Sxruee und Prospekt Str. 71Z Snglish Zlve und Laurel Str. 714 Orange und Olive Str. 715 Shelby und Beecher Str. 81 üatlet"',Jerse, Str. 82 Washington und Delaware Str. 83 Oft und 4iearl Str. 84 Ne z)ork und Davidson S!r. 85 TaubstummnSlnfialt. 86 2er. Staate Arsenal. S7 Orient! und Washington Str. 8 FraueuVf5ngntß. S12 Ro.8 SSlauch'Haul, Oft Wasii'.igtonftrait. 512 artet und-Noble Str. 814 Ohto und Harvey Str, 9l aryland nahe Veridiau Str. S2 Meridian nnd Seorgia Straie. l-2-1 Prioat.Zigna!. 1-2-1 Und Kasten roiederholt.zrgtiier lärm. z-z Signal für Feuer.Lruik. . Zmei Schlöge, Feuer au. Drei Schlage, Druck ab. Zrölf SchlSee. 12 Uhr.MittuzZ.
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