Indiana Tribüne, Volume 7, Number 200, Indianapolis, Marion County, 8 April 1884 — Page 2

Indiana PrMne. Sr sch eint Täglich, ZASchenttich u. Sonntags.

Offtce: 120 O. Marylandstr. fV glich .TridSne" kostet durch dn ra.r U As entleer Noch, die Sonaugl trittsttentl per Woche. Beide ufmn 1S Cents. Pgft ,ugesch,ckt tn Voraub,ahlung ZU vtx Zzi?. Indianapolis, Jnd 8. April 1684. Die Stürme in Süd-(?arolina, .Die bis jetzt eingegangenen Nachrichten geben einen Ueberblick übe? das Un welches die. d?derbolten Tornado's rn 27 Ccunties des Erstes Süd-Carv-lina angerichtet haben. Der letzte Sturm vom L. dö. Mts. hat namentlich, an den Bauwerken, in deren ZluSbesserung die Leute begriffen waren, unge heueren Schaden angerichtet. Zur Zeit wüthet in Lexington Co. auch noch ein Waldbrand, der bereits eine große Ausdehnung angenommen hat und nach den Depeschen vom 4. ds. Mts. eine noch viel größere Verheerung drohte. Im Februar ds. Js. brachten die ersten Wirbelstürme in 26 von den 34 Counties des Staates Tod und Verwüstung. Schon zwei Tage später vollendete ein Sturm die Zerstörung, die sein Vorgang ae? begonnen hatte. Durch den letzteren v . ' . . t . c rn r gewarnt, hatten die Leute in der Nähe ihrer Häuser Ausschachtungen gemacht, in denen sie bei einer Wiederholung des Aufruhrs in der Natur Zuflucht zu suchen gedachten. Dem zweiten Swrme j gingen so fürchterliche Regengüffe vor c p t ä ctr ? ttt US, cap Sie unter nasser gezezren sruben nickt aufgesucbt werden konnten. Am 27. März trat der dritte Tornado aus dem Westen kommend gegen TageSanbruch in den Staat ein ; seine Bahn hatte die Breite von nur einer Viertelmeile, er vernichtete aber alles, was er auf derselben vorfand ; die größten Verheerungen wurden in den Counties Lezi'ngton und Nichland, sowie an der Grenze von Fairfield angerichtet. Am Montag, den 31 . Man und Dienstag, den I. April, herrschte mildes Frühlingswetter. Am letzteren Tage gegen Sonnenuntergang bedeckte sich über Columbia, 3. C., und Umgebung der Himmel mit schwarzen, festgeballten Wolken und gleich darauf brach ein Gewitter von unerhörter Heftigkeit los, dem ein Tornado, von Georgia kommend, folgte. Dieser hat in den Counties Oconee, Pickees, Anderson, Abbeville, Greenville, Laurens, Newberry. Union, Spartanburg, Fairsield, Jork, Ehester, Kershaw, Darlington, Lancaster, Marlboro nnd Chestersield eine Zerstörung hinterlassen die jeder Beschreibung spottet. In Oconee Co. liegen alle Farmgebaude in Trümmern, über hundert sind gänzlich vom Boden hinweggefegt. Ss 'erging es dem Wohnbause und 14 Wirthschaftsaebäuden auf der großen Living-stone-Plantage. Der Pflanzer John Patterson befand jcr), als der Sturm losbrach, mit Frau, chwiegermutter und zehn Bindern in seinem neugebauten Äohnhause, das 8 Zimmer enthält. Der Sturm deckte das Dach ab, warf die Wand, die er traf, zufammen, die Decken stürzten ein, aber die Balken bildeten ein Schutzdach über der Familie ; nur der Mutter der Frau Patterson wurde durch ein mächtiges Stück Holz ein Arm zerschmettert. In- der Mhe befand sich eine alte Kirche, die als Schule benutzt wurde ; in ihr wurdeFrl. Hägakiah getödtct und Frl.- Cele lebens gefährlich verwundet. Cäsar, Sinaleton's Haus stürzte zusammen, sein Weib wurde schwer verletzt, seinem einzigen Kinde wurde ein Auge ausgeschlagen, er selbst wurde nur leicht verwundet. Die Irau des Charles Regulär wurde von einem Baume erschlagen, ihr 2. Wochen. alter Säugling lag mit einem gebrochenen Schenkel neben der Leiche. Die Zahl der getödteten und verwunbeten Punschen ist noch nicht genau, der Verlust an kigentbum noch nicht nnahernd festgestellt.' Dem Geflügel, den Hasenund vielen Hausthieren wurden meist Federn und Haare von den Leibern gerissen, die Stämme, Aeste und Zweige find von der Rinde entblößt, Möbeln, Haus- und Wirthschaftsgeratbschaftk sind weithin über' das Land verstreut. Betten und Kleider bängen zum größten j -cocuc ii oen Zweigen ver now inven ben Bäume. Während der Tornado mit der größten Wuth hauste, schien eine große fmrige Kugel vor ihm herzusausen. Der Sturm wüthete in den nördlichen Theilen der Staaten Alabama und Georgia mit fast gleicher Heftigkeit. Die Wasserkraft in den $ltu Ena land-Staaten. Während New Dort von der unve'r- ; künftigen Holzvirwüstung in denAdiron' dacks eine Abnahme des Wasserstandes im Hudson und im ErieCanale mit nur Mi großem Rechte befürchtet, haben die Rerr England-Staaten bisher schon die alarmirende Erfahrung machen 'müssen, daß die Wasserkraft, die für ihre Fabrikindustrie so unentbehrlich ist, in ihren Strömen und Flüssen tüatsächlich'abnimmt. Natürlich ist auch dies dieFolge der Abholzung der Wälder. Der Se nat von Connecticut hat soeben die Ackerbaubehörde des Staates veranlaßt, zu untersuchen, ob und welche gesetzliche Maßregeln geboten und geeignet erscheinen,jeer rücksichtslosen Ausbeutung der Holzbestände vorzubeugen und die AnPflanzung von Bäumen herbeizuführen und zu fördern. Die Quellcngebiete und Zuflüsse, welche den Flüssen Housatonic und Naugatuck ihr Wasser liefern, besinden sich in Massachusetts, wahrend, der Connecticut sein Wasser von den Wasserlausen in der Nah der kanadischen Grinze empfängt. Die genannte Behörde soll gleichzeitig die Frage mit in den Kreis ihrer Erwägungen ziehen, ob es sich nicht empfehle, die StaatenMaffa chusetts, Verniont und New Sampshire um Erlaß von Gesetzen zu ersuchen,welche die Ausrottung der Holzbestände ' in den Districten verbieten, aus denen die genannten Flüsse ihr Wasser beziehen. Die Wasserkraft der Ströme und Flüsse

in Connecticut irt dockst wertdvou uno wird in großem Maßstabe ausgebeutet. Im Jahre 1880 war noch ungefähr der vierte Theil des Landes mit Hol; bedeckt. In vielen Theilen des Landes'lchnt jedoch der Farmbetrieb so wenig lehr, daß die Farmer die Holzbeftandc verkaufen und alsdann die Farmen so gut als möglich an den Mann zu bringen suchen oder auch, ohne daß ihnen dicö gelingt, die Bewirthschaftung aufgeben. Dazu sind feit drei Jahren die transportabeln Sägemühlen gekommen und haben das Hol,; an den Ufern von Bächen, Flüssen und Strömen verzehrt, die seit Menschengedenken mit Wäldern bedeckt waren. Die Folge davon ist, daß schon jetzt jene Gewässer nick't mehr die Wasserkraft liefern, deren die. an ihnen errichteten industriellen Etablissements zu einem ge deihlichen Betriebe bedürfen. Wird die Vernichtung -der noch vorhandenen Holzbestände sowohl in Connecticut selbst, als in den benachbarten Staaten fortgesetzt, so muß hinaus d?5 FabriKbätigkeit des ersteren Staates Ijet größte Nachtheil er wachsen. : Hoffentlich geht die Ackerbaubehörde sofort an die Erledigung der ihr übertra genen Aufgabe. Dem Uebel der Wald-

'Verwüstung kann nur durch entsprechende Maßregeln der Staatsgesetzgebung vorgebeugt werden, und wenn dieselbe bei ihren eventuellen Vorstellungen an die Legislaturen der vtachbarstaaten ein freundliches Gehör findet, so' schlagen diese lediglick ein Verfahren ein, das such ihnen selbst zum Segen gereichen wird. Den Neu-Cngland'Staaten erwächst in einzelnen Zweigen ihrer Fabrikthatlgkett em gesadrllä'er vcttbewerv u, i. . -. . r rv c -,.. w . den Südttaaten und ibre Industrie würde denselben nickt ertragen können, wenn der Vortheil der billigen Wasserkraft für ihre Clablissements verloren geben oder wesentlich geschmälert werden sollte. 1 w Straflosigkeit für Verbrecher Durch den Ausruhr" in CincinnaL ist die öffentliche Aufmerksamkeit von Neuem auf die Thatsache gelenkt worden, daß in den ganzen Ver. Staaten die Verurtheilungen wegen Mordes in demselben Grade abnehmen, als die Zabl der Morde wächst. Im Jahre 1832 wurden, soweit die telegraphische Berichterstattung dies feststellen konnte, 201 mehr Morde beganzen, als im Jahre 1831, nämlich 1,467. Während des folgendes Jahrs stieg die Zahl der Morde abermals um mehr als 200 und erreichte die Ziffer von 1,696. Desgleichen sind.in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits 340 Morde begangen worden, und da die Mordlust in der heißen Jahreszeit größer ist, als in der kalten, so läßt sich auch im lausenden Jahre wieder eine Steigerung der Gesammtzahl erwarten. Dagegen sind im Jahre 1882 nur 121 Mörder von Rechtswegen gehängt und 107 gelyncht worden. 1883 siel die Zahl der rechtlichen Executionen trotz der gesteigerten Mordepidemie bis auf 107, und die Zahl der l?nchgerichtlichen Hinrichtungen stieg auf 135. Statistische Nachweise lassen erkennen, daß bei einem Durchschnitt von 1400 Mordfällen jährlich weniger als 100 Hin:ichtungen vo,kommen, d. h. i:, 13 Fällen versagt das Gesetz den Dienst und nur in einem Falle bewährt es sich. Eine genauere Statistik nach dieser Richtung hin ist bis jetzt nur ni wenigen Staaten geführt worden, und zwar gerade in denjenigen, die sich weder durch Gewaltthätigkeit ihrer Bewoh,:er, noch durch besonders schlechte Rechtspflege auszeichnen. Von 1860 bis 1862 wurden in Massachusetts 170 Personen wegen Mordes im ersten Grade processitt, nur 2ö verurtheilt und gar nur 16 ge hängt. In Connecticut wurden von 1350 bis 1860 ebenfalls wegen Mordes im ersten Grade 97 Personen procesfirt, 19 verurtheilt und 7 gehängt. Wahrend der vier Jahre, die. mit 18.77 endeten, kamen in der Stadt New York 185 Morde vor, d. h. es siel nahezu ein Mord auf jede Woche. Hagegen wurde durchschnittlich jedes Jabr nur e i n Mörder gehängt. Das heißt, l o?e Morde waren funszlgmal bauftger als die Hinrichtungen. Kein Wunder, daß ein besonders frecher Mörder bei seiner Verhaftung zuversichtlich äußerte : iJangingig playedont". Gleichviel, ob man Gegner oder Vesüttootter der Todesstrafe ist, jedenfalls muß man zugeben, daß die Dienstversagung der öffentlichen Gerichtshöfe nach zwei Seiten hin die traurigsten Folgen hat. Gewaltthätig?, gewissen- und rücksichtslose Menschen legen ihren Leidenschaften keinen Zügel mehr an, wenn, sie wissen, daß in den weitaus 'meisten Fällen die Strafe für die Vernichtung eines Menschenlebens ausbleibt. Das hat die oben statistisch nachgewiesene Vermehrung der Blutthaten zur Fole. Auf der an deren Seite aber verliert die friedliebende, anständige Bürgerschaft alles Vertrauen in die ordentliche .Rechtspflege, und hieraus entsvringt wiederum die Verbreitung der Lynchgerichte, früher loaren dieselben auf die sogenannte Grenze, den Hinterwald oder die Minenlager beschränkt, wo die gesellschaftliche Organisation noch höchst unvollkommen und die rechtlich denkende Bevölkerung zum Schutze gegen das aus aller Herren rander zusammenströmende Gesinde! auf vie Selbsthilfe angewiesen war. Jetzt übt Richter Lvnch seine Thätigkeit nicht selten in den Alittelpunkten der Civilisalioii aus, sozusagen beim Schein des elekirischen Lichtes. An die Stelle der orga nisirten Gesellschaft und ihrer Diener tritt ein durchAusreaung zusammenaetriebener Haufe, der sich anmaßt, im Namen der gejammten Bürgerschaft Gerechtigkeit zu üben. Mögen die von solchen Mobs" vollzogenen Urtbeile noch so berechtigt sein, immerhin bleibt dieTbatsache besteben, daß kein Staat sich erhal!en kann, rn welchem die wichtigsten BeorgunAen völlig unverantwortlichen Haufen zufallen. Eine zusammengelaufene Menge ist noch lange nicht das Volk". Sie mag in gewissen Fällen die Meinung der tveitaus größten Mehrzahl des Volkes vertreten, wie dies in Cincin nati am eisten Abend des Aufruhrs un- ' zweifelhaft der Fall war, aber sie hat im ' Allgemeinen nicht mehr Recht, das auszuüben, was nach ihrer Meinung Gerechliakeit ist, als der Einzelne einen Men. .v .r. ! .ff v "c w ... -.. icoen nucricoiBiß sajj, en er iur ein

Scheusal hält. TaS Ztecht der Urtheilssprechung und- Vollstreckung kann immer nur daS ganze in Staaten oder Verbänoen organisirte Volksthum haben und mittels bestimmter Behörden ausüben. Sonst hört jede Verantwortlichkeit aus, und damit jeder thatsächliche Rechtsschutz. Niemand ist mehr seines Lebens sicher, oenn Jedermann muß befürchten, einmal curd) ein Mißverständniß einem blindrasenden Haufen zum Opfer zu fallen. C'ine völlige Heilung der 5lrankheit, über die fld das amerikanische Volk

beschwert, mag ja, wie einzelne Philosophen versichern, überhaupt nicht möglich sein, weil eben die ganze Gesellschaft krank" ist. Doch ist es sicher, daß das Vertrauen in die staatliche Rechtspflege wieder erstarken würde, wenn die Richter, und namentlich die Oberricht?r, sich daran gewöhnen wollten, das Wesen des Rechts über die bloße F o r m zu erheben, Gerechtigkeit ;u üben, statt Silben zu stechen und üoer der von der Humanität gebotenen Beschützung des Verbrechers nicht ganz und gar die berechtigten Ärrsprüche der Gesellschaft zu vergessen. Augenblicklich ist es nicht allein außerordentlich schwierig, auf Grund der den bestehenden Gesetzen untergelegten Teurung eine zuverlässige Juru auszuwählen und den Fall sachlich zu verhandeln, sondern wenn doch einmal eine Verurtheilung durch die Geschworenen erfolgt, fängt der Kampf des Verbrechers eigentlich erst an. Cs ist außerordentlich selten, -daß ein Gesuch um einen neuenProceß. und stütze es sich selbst auf die nichtigstcn technischen Vorwände, nicht in letzter Instanz genehmigt, oder daß das uxsprüngliche Urtheil aufrecht erhalten wird. ?tath snr iStumpredner. Die Zeit naht schnell heran, in welcher begeisterte Politiker die Scharmützel zu liefern haben, welche der großen Wahlschlacht vorausgehen. Da wird v'Z in den meisten Fällen wieder auf die Kraft der Lungen ankommen, damit die Macht der Stimme im Stande ist, dem mitunter ziemlich schwachen Geiste nachzuhelfen. Der Brustton der Ueberzeugung wirkt am zuverlässigsten, wenn er nicht gesprochen, sondern gebrüllt wird. Ä)iese HauptWaffe aber kann durch eine ganze Anzahl fein ersonnener Manöver noch um vieles schneidiger gemacht werden. Wir rufen eines derselben in die Erinnerung zun'lck, es empfiehlt sich, dasselbe in zweiter verbesserte? Auflage in Scene zu setzen, denn die erste Aufführung ist so lange vorüber, daß die Wiederholung als eine Premiere erscheinen und hinter dieser an Eindrui und mächtiger Wirkung nicht zurückbleiben wird. Sargent S. Prentiß war zu feiner Zeit der bedeutendste Redner im Repräsentantenhause unseres Congresses ; ein Daniel Webster hat ihn nicht nur hierfür erklätt, sondern ' wiederholt ausgesprochen, er habe nie einen Mann sprechen hören, der mit einer gleich großen natürlichen Beredtsamkeit ausgestattet Prentiß war als ein völlig unbedeuten der und unbekannter Mann aus seinem Keimathstaate Maine nach Mississippi gekommen, aber schon damals lieferten die Neu England - Staatm geborene Carpet-Baggers und der Sankee wurde nicht nur bald im ganzenStaate bekannt, sondern gewann nationale Berühmtheit. Seinem Rednertalente namentlich hatte er es zu verdanken, daß ihn sein District zweimal als seinen Vertreter, in den Congreß erwäblte. Das zweite Mal war dies 1844 der Fall. Prentiß begab sich gleich bei dem Beginne der Campagne auf den Stump und stellte sich den Wählern selbst der kleinsten Flecken persönlich vor. Wohin er kam, strömte das Volk weit und breit aus der Nachbarschaft herbei, um ihn zu hören. Dies machte sich der Besitzer einer reisenden Menagerie zu Nutze, indem er immer an demselben Tage mit seiner Thierbude da eintraf. wo der Congreßcandidat sprach. (mmal hatte sich die Menagerie verspätet und fuhr zu derselben Zeit in ein Städtchen ein, in welcher Prentiß vor einer zahlrei chen Versammlung sprach. Der letzters war eben auf der höchsten Höbe sein r ri w orarorncoen euruna anaerommen uno malte die Laster und Tücken der anen schen Partei mit so glühenden Farben aus, daß den Hörern ganz schwindlig wurde, wenn sie in die Tiefe dieses Abgrundes blickten. Der Redner wollte eben sernen letzten und gewaltigsten Tri umph ausspielen, als die Zuhörer unruhia wurden, zur Seite blickten, und sich rasch aus der Näh? der Rednerbühne ent-1 fernten. Prentiß blickte ihnen nach und sah,wie die Menagerie durch die Straße fuhr; ein Elephant ging zu Fuße und die Käfige der übrigen Thiere standen offen ; dem Äeize dieser Straßenparade hatten die. Leute nicht widerstehen können, sie kehr ten jedoch, nachdem derZug vorüoer wr, in die Versammlung zurück und Prentiß rief : Meine Damen und Herren, dies mal wurde ich geboten", aber von un vernünftigen Thieren, nicht von meinem noch viel unvernünftigeren Gegner, könnte dieser mich bieten", so wäre da; Vaterland verloren." Um ähnlichen Störungen vorzubeugen, verständigte sich Prentiß mit dem Menü geriebesitzer, daß dieser versprach, nie wieder vor einem Platze oder einer Halle vorüberzuparadiren, wo Prentiß gerade spreche. Ungefähr 14 Tage darauf war dieThierbude während heftigenRegenwetters vor dem stumpenden Candidaten in einem Stauchen eingetroffen, wo es nur ein einziges Lokal gab, in dem ein paar hundert MenschenPlatz finden konnten. Da dasselbe zu ebener Erde lag, ss war es von der Menagerie eingenommen worden. In jenem Städtchen und in der Umgebung hatte der Candidat der Gegenpartei einen besonders starken Anhang. Prentiß'ö Zeit war auf Wochen hinaus auf die einzelnen Plätze seines Tistricts vertheilt und er mußte daher die Versammlung in demselben Locale abbalten. in dem sich die Menagerie be, fand. Die Thüren der Käsige wurder geschlossen, und Prentiß begann vorHundert'en, die trotz dcS Regens herbeige strömt waren, seine Rede; der Käsig de, Hyäne diente ihm als Rostnlm. Er hatte einen leichten Spazierstock in der Hand,, in der Decke des KäsigS,auf dem erstand, waren Luftlöcher angebracht. Die Thie.re indes Känaen vtttthen

Interesse für Politik," sie schliefen ( scheinlich, wenigstens waren ie j wabrscbeinl mäuschenttnl. Da kam der Redner aus die entsetzliche Erbärmlichkeit dcr GegenPartei und auf die schwarze Vergangen. helt seines Gegencandidatcn zu sprechen und ließ sein Stöckchen durch eines der Luftlöcher einer Hyäne auf den Bauch fallen, das Thier brüllte, die anderen Hyänen brüllten, Löwen und Tiger und Pantber und Leoparden brüllten, Prentif; aber überbrüllte sie alle und schrie: So grob ist die Verruchlheit jener Partei und idres Candidaten, daß sogar die Wilden Bestien vor Wuth und Entsetzen aufheulen, wenn sie nur an die Möglichkeit eines Siegs unserer Gegner denken." Nicht ein Einziger in der Versammlung lachte, oder lächelte auch nur, die Leute waren wirklich vorübergehend über-, zeugt, der Record der Gegenpartei stinke so zum Himmel, daß die wilden Bestien darob außer sich geriethen. Wenn in der feurigen Campagne u.tternehmende Stumpredner sich Barnum oder 'Forepaugh engagiren würden,, so könnten sie sogar die heiligen, weißen Elephanten als wirksame Agitatisni mit tel benutzen. Vom Inland e. Eine Dame in Broklyn,.N. ., nahm neulich ihre Diamant Ohrringe im Werthe von 400 aus den Oh-! n, wickelte po'inein Stück Papier und ließ sie auf dem KaminsimS liegen. Ihre Verwandte sah später das Stück Papier liegen und warf es, nichts ahnend, in den Küchenofen. Erst am anderen Tage fragte die Dame nach dem Papier und erfuhr zu ihrem Schrecken, daß die Diamanten in dm Kochofen gewandert waren. Sofort wurde ein Mehlsieb geholt und die glühende Asche durchgesiebt. Das Gold der Fassung war in einen Klumpen zerschmolzen, die Diamanten dagegen zeigten, nachdem sie abgekühlt und gereinigt waren, ihren früheren Glanz und. wurden noch an demselben Tage von einem Goldschmied in neue Ohrringe eingesetzt. Ueber das Ende eines Geiz Halses wird von New Vedford, Mass., mitgetheilt : In Warren gerieth Montaa. zur Nachtzeit der Schiffsrheder Elijah Gifford auf einen Pier, stürzte von demselben in's Wasser und ertrank. Gifford hatte in seinen iungen Tagen glücklich in Grundbesitz spekulirt und sich ein Vermögen von mehr als einer Million Dollars erworben. Seit Jahren war er religiös verrückt und nebenbei vom schmutzigsten Geize beseelt. Als er vor fünf Jahren im Alter von 75 Jahren seine zweite Frau heirathete, setzte er ihr ein Witt wengeld von $20,000 aus, weigerte sich indeß entschieden, dem Advokaten den einen Dollar für die UebertragungsUrkunde zu zahlen und copitte schließlich selbst ein solches Dokument. Für sein Wohnhaus hat er seit 20 Jahren keinen .Heller ausgegeben, und dasselbe ist in einem gräßlichen Zustande. Dagegen rüstete er mit einem Äostenaufwande von $3000 einen Walsischfahrer aus, den er für 940,000 gekaust hatte, schickte seinen Schwiegersohn und dessen Frau an Bord und klarirte das Fahrzeug nach den Süd-see-Jnseln. wo die Beiden den Heiden predigen sollten. Aus purem Temperenzfanatismus unternahm der 80. Jahre alte Mann eine Fußreise nach Boston, um Gouverneur Robinson Vorstellungen zu machen, weil er die Temperenzgesetze nicht ordentlich durchführen lasse. UnterWegs ist er. wie vierwLbnt, verunglückt. Eine ruhrende Hundege schichte kommt von New Aork. Frau Walter Odell zu Stapleton starb am Dienstag letzter Woche. Sie eignete seit IS Jahren einen 5o:inaVi Dachshund, der während der Kranthett öer Frau nicht von. ihrem Bette wich, sich nach ihrem Tode neben den Sarg legte und auch hin ter dem Leichenwagen den Ueberresten nach dem Friedhofe folgte. Der Hund kehrte nach Hause zurück und begab sich auf seinen früheren Rubevlatz neben dem Bette der Frau Odell. Aber er verweiaerte alle Nahrung und winselte von , Zeit, zu Zeit in kläglicher Weise. Vor einigen Tagen fand er ein Paar, alte Schuhe.dcr Frau Odell, schleppte sie nach dem Ruheplätze . neben dem Bette und legte sich mit Pfoten und Kopf darauf. Montag früh winselte der Hund abermals, und man sah nach, was ihm fehlte. Dienstaa Moraen, gerade eine Woche nach dem Tode der Frau und zu derselben Stunde, hörte er plötzlich auf zu winseln, erhob sich, bellte schnell, wedelte mit dem Schwänze, als wenn er sich fre.ie, und fiel sodann todt zu Boden. Dieser Tage batteJatzGould einige englische Lords eingeladen, seine Macht Atlant zu besichtigen, welche zur Zeit in. den Gewässern von Florida ieat. Gould' fübtte seine Gaste versön lich herum, dieselben machen ihn aber jetzt schlecht, weil ihnen während ihres Aufenthalts auf der Jacht auch nicht das Geringste zu. essen angeboten worden ist. Die Hotels in Florida stehen im Allgemeinen nicht in dem Verdachte, dak sie eine ferne Küche führen und d; Engländer hatten daher o dem Besuche der Aacht aedungett, um. dem auserle e neu Lunche, den sie dvrt erwarteten, ganz besondere Cyre antmm zu rönnen. In Philadelphiahät sich rn A.n: f-fv. a v... c , ajx. w. Pignaieui, rajiccnr oer vorngen italienischen Wohlthatigkeits-Gesell-sckast. um Sckuk an die Voliiei aewen. de't. Er habe wiederholt Zuschriften erbalten, worin sein Leben von einer Bande Dynamiterlche bedroht werde. falls er nicht seine Verfolgung der Va droni" einstelle. Diese Padroni" sind gemeiniglich Schwindler der schlimmsten Sorte, die unerfahrene andleute betrügen, und Dr. P. hat es mit den Kerlen durch seine Schutzmaßnahmen für arme Italiener verdorben. Die nächste Mondfinsterniß i . l . nm . . . . . nndet am 5U. 80..3M9. ttalt und deglnnt früh 3 Minuten nach 4 Uhr, neue Eisenbahnzeit der östlichen Zone. Dieselbe . . i . t rt I . i ivon oen mittleren Vevleren von Nord amerika als eine partielle, von dem Nor den dieses Erdthetts, vom Paeisic und von Asien aus als eine totale sichtbar. Der Mond wird am 10. d.M. voll,. Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmonde, d.h. demreniaen, welcher aus den 21. Man folat. WSeuer auf d? 13 dM, Trifft der

kein

rühlingsvottmond auf einen Sonntag, so wird Ostern am nächsten Sonntaq qe-

feiert. Ueber die Spracbe der Liebe berichtet das Phil. Tagbl. Im Emigranten-Hause der American Dam-Vfer-Linie" wurde dieser Tage die zweiundzwanzigjährige Annie Müller, welche nur Deutsch versteht, mit dem nur cm ziemlich schlechtes Englisch redenden Jrländer Michael Connolly durch Pater Riordou getraut. Das Paar lernte sich vor etwa 4 Monaten auf der Itebcrfahrt von Liverpool nach Philadelphia kennen und lieben, obgleich es nicht im Stande war, ein Wort, eö sei denn in der allen Erdenpilgern bekannten Sprache der Liebe, zu wechseln. Connolln schrieb aus den: Schiffe auf einen Zettel : "Be niine, A nnie, ine darling. Be ine vil'v", und ließdemMädchendiese Worte übersetzen, worauf Annie aufschrieb: ..Ich liebe Dich, von ganzem Herzen." Natürlich mußte auch dieses süße Geständnis Demjenigen, für den es bestimmt war, erst übersetzt werden. Nach der Ankunft m Philadelphia ließ sich das Paar deshalb nicht gleich trauen, weil Jedes von ihnen erst etwas von der Sprache des Andern lernen wollte. Connolly lernte jedoch kein Wort Deutsch, während es Annie wenigstens dahin brachte, Mifce," imsband" und love" sagen zu können. Sobald die Liebenden .verbunden waren, reisten sie nach Newark, N. I., um im Hause einer wohlhabenden deutschen Familie Stellen zutreten." " Nahe O lean, Pa., (in der Oel-Region) fuhr dieser Tage Harvey McHenrv, einer der in Diensten der Ro-bert-Comp." stehenden Torpedo-Aufseher, nach Bergen-Hollow, um 50 Quart Dv:amtt zu holen. Auf dem Rückwege scheuten die. Pferde. McHenrv lief das Blut kalt durch die Adern ; der geringste Stoß konnt? die Explosion des Dynamits veranlassen. Er glaubte sein Ende nahe. Der Wagen wurde umgeworfen und der Zusammenstoß mit einem Baume erfolgte, aber da inzwischen die Pferde sich losa.erissen hatten, !s fand keine weitere Erschütterung statt. Die sorgsame Ver packung des Dvnannts hatte aber dessen Erplosion verhindert. Man fand nach: her vJKSQtnxi) bewußt los aus der X!andjtraße. v o r t u g a l" u n d der il o n a . Oberrichter Daly von New Z)ork, einer unserer ausgezeichnetsten Gefchtchtsforscher, hat dieser Tage in einem Vortrage in Brooklyn, N. $)., der demnächst im Druck erscheinen wird, überzeugend nachgewiesen, daß die Ansprüche, welche Portugal auf das Gebiet des Congo erhebt, so lächerlich und hinfällig als nur irgend denkbar sind. Von jenem Gebiete hat Niemand für irgend eine europäische 3!ation jemals Besitz ergriffen, und als dies Stanley für die Internationale AfrikaGesellschaft that, deren Präsident der König der Belgier, jedoch nicht als König, sondern als Privatmann ist, war er der irrste, der einen derartigen Act vollzog. Portugal selbst hat früher i:iemals versucht, aus dem Umstände, daß vo 400 Jahren ein paar Vortugiesen bit Mündung des Congo entdeckten, ein Besitz- oder Hoheitsrecht herzuleiten. Als es dies während der Differenzen zwischen Stanley und De Brazza zum ersten Male that, wurde jeder derartige Anspruch von England als durchaus hinfällig erklärt. Jetzt hat dasselbe England das angebliehe Hoheitsrecht Pottugal's anerkannt alle dafür durch Vertrag sich allein fast und die Vortheile verschafft, welchi die Eröffnung jenes Gebietes für die civilitrte Menschheit haben muß. Präsident rthur hat bekanntlich schon in seiner letzten Jahresbotschast darauf hingewiesen, daß die Congo -Frage eine ' in'ernationale Angelegenheit sei und unser Aundessenat hat formell Einspruch wider den anglo-portugiesischen Vertrag erhoben. Das Gebiet des Congo muß allen civilisitten Nationen offen stehen. Qcntsche Lokal -Nachrichtenöiric .avi Firma A. Gobert u. Co., Hamburg, hat ihre Zahlungen eingestellt. j Zu Hamburg : Emille aller, Herr Nep mann, Aug. Herzog. Gegen den Direk tor Borregaard ist vom Strafgericht Hamburg Anklage auf Grund der Am turanzcompagniegezchichte von 1876 er hoben worden. In der schwedischenHuf naaelfabrik Veraedorf haben 6070 Schmiede die Arbeit eingestellt. Grün dung eines Vereins seitens der Rheder des Unterwesergebiets, Bremen. f Zu Bremen Karl Werner in Zrolae eines selbstverschuldeten Unglücksfalles. Provinz Hannover. In den maßgebenden katholischen Krei sen beabsichtigt man, ein besonderes Ar beitcrasyl für Katholiken unter katboll m r . A j, .. jcyer Geltung in s xtvtn zu rufen, jrur den Neubau eincs Krankenhauses untei Leituna der barmherzigen Schwestern sind in den diesjährigen städtischen Etat 120,000 M. und für den Neubau einer katholischen Schule 62,160 eingestellt. In Aurich erschoß sich Hauptmann Goldammer, 12. Comp. ostfrief. Jnf.-Rgts. No. 78. Im Amt 3!ortheim (Einbeck) Verpflegungsstationen für Durchreisende enichtet. Vrolj Echieften. Veranstaltung iner Lotterie in Wal denburg zu Gunsten eines DenkmalFonds. In Freiwaldau feierte ein Veteran aus den Napoleonischen Freiheitskriegen seinen 100. Geburtstag; es ist dies der 1784 geborene Franz Mül ler. Verurteilungen : Zu Görlitz der Mörder des LaubanerPrimanersSchmidt der Arbeiter Bartsch aus Waldau, welcher anfänalich zum Tode verurtbeilt, vom Kaiser aber zu lebenslänglicher Zucht hausstrafe begnadigt wurde. Ferner Lüben die Frau des in A!ittel-Seebnltz gestorbenen Arbeiters Mann,weil bei der Besichtigung der Leiche vom ArzteStran-gulations-Merkmale am Halse wahrgei. , A l . . . r nommen wurden. le ilyr im urnaiu chungsarrest. Vrovinz Vommera. Von der Anklage des. Mordes würden freigesprochen zu Stettin die Bauernbofbesitzen Engelmann, verwittw. Eoert aus Wartin und die ledige Wilh. Lau von ebendaselbst. Verurtheilt wurden : Die GefangenenauWer Hartmann und

Kohlmann wegen Schwängerung weiblicher Gefangene in verschiedenen Fäl. lcn. Ersterer erhielt 2, der andere 2 Jahre Zuchthaus ; ferner zu Köslin der Kommis Hugo Türstling, wegen an seinen Principalen verübten Veruntreuungen. Strafe : 2 Wochen. Endlich zu Belgard der Arbeiter Rcitzke in Gr.ölambin weg.'n Körperverletzung mit erfolgtemTcde. Selbstmord: Zu Kolberz erschoß sich der ehemalige Gutsbesitzer, Rentier Escloni, aus Scham über seine Verurtheilung wegen mit anonymen Briefen getriebenen Unfugs.

Vrovini Posen. Kardinal Lcdochowski wurde vom Papste zum Secrctär der Bittschriften er nannt und Hai den Posten angenommen. Verurtheilt wurden : Der frühere Redacteur der vizegcrti'schcn Wochenschrift Warta" wegen zweier Fälle des PreßVergehens; ferner der Schlosser Paul Leuschner wegen Forstdiebstahls und Todtschlags zu 15 Jahren Zuchrhaus: endlich zu Gnefen der Handelsmann Hirsch wegen schweren Ehebruchs zu drei Jahren Zuchthaus. t Auf dem bei Bromberg gelegenen Gute Augustwalde 4 Mädchen in Folge von Kohlenoxydgas Vergiftung. Das älteste in den Ver. Staaten ausgestellte Patent ist vom 30. Juli 1790 datirt und von George Washina ton, Präsidenten, Edmund Randolph, General-Anwalt, und Thos. Jefferson, Secretär, unterzeichnet. Die Lehrer der univerirtät Göttingen haben sich unter Vortritt des dortigen Prorektors dazu verewigt, auf dem Grabe des Professors Klinkerfues ein entsprechendes Denkmal u errichten. Reichliche Beiträge sollen für diesen Zweck bereits eingegangen sein. JnGera, Reuß j.L., vers-eKl eine unerhörte Scandalgeschichte die Einwohner rn hochgradige Ausregung. Di felbe bat den Selbstmord mebrerer Bür tv und nach den letzten Nachrichtur die Verhaftung von runs angesehenen Cm oohnern zur Folge gehabt. Es handelt ich um ein Schulmädchen von 13 Iahen, Welches mit einer Anzahl Äanner cit längerer Zeit die intimste:. Beziehunjm unterhalten baben soll. Auch daö plötzlicke ?ersck'wittdcn eines Lehrers bringt man mit dieser Affaire in Zusammenhang. Inwieweit dies letztere berechtigt ist, ioird die Untersuchung ergeben. Das Aädchen scheint nach Allem, was man hört, trotz feiner großen Jugend, ihre Beziehungen zu diesen Männern gewerbsmäßig ausgebeutet und was das Schlimmst ist, schon seit einigen Jahren, also vielleicht vom zehnten Jahre an, d.-raiiigen Umgang gepflogen zu haben. cd'oii vor einigen abren ist en junger Mann wegen dieses Mädchew. auf Grimd der Bestmnnuna deö Straf gesctzbuches für das deutsche Reich bestraft worden, wclckc die Verbrecher mit Zucht Haus bis zu zeh.: Jahren bestraft, die mit Personen unter 11 Jahren unzüchtige Handlungen vornehmen. Ei junger, hoffnunas voller Techniker, der beim Zeichnen cir Opfer sei,? es Berufes geworden, würd dieser Tage in Wien zu Grabe getragen Der Bedauernswerthe, tud. iag. FranWawra, Hörer des zweiten Jahrganges, hatte im Cursus für praktische Geometrii einen Situationsplan einer Gutsdomänr ;u zeichnen und verwendete hierbei zur Charakterisirung der Culturen unter an deren Farben auch Grünspan. Dabei berührte er unachtsamer Weise eine kleine aufgekratzte Pustel im Gesicht. Schon am folgenden Tage starb er an Blutverüiftung. Henry Spielhoss Zimmermann und Baumelster. Alle Auftrage werden prompt und zufriedenstellend aukgesuhrt. Job-Arbeiten eim Spezialität. Werkstätte nd Wohnung: No. ll Coburn Straße. Camp' eozy Place ! 476 Oft Washington Straße. Odiger Platz t auf' Schönst tngerichtet. und ver sitzer desselben wird ftet dafür sotten, da i nur die anständigsten Bürger der Stadt denselben freauen Ihtz. Die b ften Whllkle bei der Salons, Quart uud Ptnt n Wholesale Preisen- Po,l und illardtische. Die besten Getränke ftet a Hand. Yrspte, anfmerksae OedlennniZ. ElttIL CAJttI?HUSIfllV, Eiinthüer. MIwsan1! o Ekafllle! No. 37 & 39 Süd Deladue Ctttgr. Dat grLßte,schönste nd üUefte Lokal i daStadt Cy tränk c8i rt. s,i UH Ulfen vr,üalich edle!. iÄJT 2)1 prachta eingerichtet Hak steht ver ine, Logen und Privaten zur Rdhaltung von 3l le, onzettin und Vrsamlnnztn unter Uteraleu Vdignan ur Verfügung. JOHN BE2RNHAUDT, Eiaeathämer. Bufvuf ! Litzel Ursula, geb. Holland va Zulmarlhausen, Vätern. Lltzel Seorg, von Zulmarihausen, Bauern. - Holland Sertran d, von Zuimarkhausen, Bauern. Suggenhetmer, ax, von Regnbure, iSauern. Heimbrand Johanna, von RegenSburg, Bayern.. Stähl Johann, von Ztswingen. Bauern. Hetttnger O.Michael, von erchingen, Baden. Beck Michael, von Huglweier, Baden. Ltchtenberger Johann, von Diedeiheim, Baden. Weber Bernhard, von Oenabach, Baden, rast Philipp Jacob, von Dossenheim, Baden. HLß Andreas, von OtterSweter, Baden. Fridolin Jacob, von Srünwetterkbach, Baden, lbie, Josef, von Unteralxsen, Bade, Köhler Rosina, geb. tentz von Oxre'ian, Baden. Braun Wilh. von Ovpenan. Baten. Rteser Aloi, von ltschweier, Baden. Stricker Caroltna, geb. Beile, von Baden, Baden. Walter Gebrüder, von Rauenterg. Baden. Rinschmidt. Seschiftr. von BühlNial, Baden, erblinger Sari von arlruhe, Baden. Ba,k Karl, von arliruhe, Bade. Die Obengenannte ollen sich wegen (Erbschaft' Angelegenheiten enden an Herrn Philip Bappaport, 130 Oft Mailand Straße, Jndkanapvttl, Jnb J.Q. Parsons, v.v. 8. Zahnarzt, Z0 Mst NasYingio Straße, tZJ bett bester Qualität ,u annehmbare Preise. Indtanavoli.

WllIt ö WUMVs tiite u, 0fe$te Mv-fm h My9 VMvM iWk :3tzty rJ

p--- fei X9fiz$ s"' h i 5-7r i r: äAähl mm K U fz'iU r-7,,N 3EÄ1 riiGTfissa ' i V-TT, . ' Jr-v--? -ter große chmerzenMer heilt Rheumatismus, Rülkenschmerzen, Verrenkungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Gliederreißen. Neurakgia, costlieuien, riilillngen, Gesckuvulst. (ße.voncfuiß, Brandwunden, Schnittwnnden, Berftauchungen, Quetschungen, Hiiftenleiden, Gelenkschmerzen. akobs Gel hellt alle sckimerzen. welche in Sußerlichei itittt benöiyigkn. Farmer und Bichziichter finden in dem St.Jakob I Oel ein unübertrefflick ei Heilmittel gegen die Getreten Ul Liehstandei. Jeder Flasche SU JakaU Crt ist in genau e. örauchs-Änweisuna in deutscher, englischer, ranzöfi Zckier, svanischer. schwedischer. bollZndischer. dänischer, böhmischer, xortugiksrfcher nd itaiienlscher Sprache Skiqogebk',. 6ine Flasche St. Jakob ft Cd kostet W ffeati (fünf Flaschen für 12.00) ist in jeder pothete ,u haben der wird bei Bestellungen von nicht weniger alt 95.00 frei nach allen Theilen der Leretnigt Staaten versandt. Man adresftre : The Charles A. Vogeler Co., (Nachfolger ton L. Begeler t k,.) Baltimore, Okd. BilligeHeimstatten inÄrkansas and Texas. Die St. Louis, Zlon Mountaw und thern Eisenbahn entlang, sowie die Texat rd Pacisie.Eisenbahn und die International nd Great Northern Eisenbahn sind Tausende ? Ackern bei gedahlteften Farm und Weidelandes in der Wett, im Preise doa $?, l und (4 per Acker, in gesunder Gegend und einem nöder trefflichen Klima, für Gesundheit nd Lebens gennß. Man schreibe an den Unterzeichuet meine statistischen Erntebericht donArksu, sas und Tezas für 1882 und man eutschließe sich zu gehen und sich selbst u überzeuge, dix die Ernte von 1885 um Ltz Prozent gri her war als 1882. . Denjenigen, welche Land don dusen Sesekschaften kaufen, uud ein Viertel, die Hälft oder Alles baar bezahlen, wird ein derbäUuißmSßiger Nachlaß 'ca 'Fahrpreis oder Frscht nber diese Eisenbahnlinien erlaubt. Tl.. O Townoendi Ten'lPass..Ageut. St. Louis, VI. IT. Pttlrncr, Distrikt . Laud . Pass. . Aeeut, No. 40 Weß Washington EtraZe, Indianapolis. Vr.L.K.LuuuiuLkam (öS vlrd Deutsch vZ$tn.) 5io. 354 Süd Meridian Straße. Indianapolis, Xnd Offi 0 Stunde : S 9 Uhr Borg 111 ch. 7- Uhr Abend,. Telephons nach Seorge F. Vorft't Apotheke. JJent&dho Etablirt seit 1859. Charles Meyen & Co.: 39 nnd 41 Paik Sow, New Tork, besorgen au Arten ron GejdiäiUaazciea, Personalauff'orderurgn etc rar diese Zeitung, iowie sar alh doutsdiea Blatter in den Ver. Sbato .und-Öaopa. SSm&iUieha Dc?tch.4mcrixinUch Zeüuncfn Ueson in rnuerui OeMctUkst-LoljLl tur triftn ElMtcht de I'nkll,, sas. rie'gelirtn Henugeber denlacke BlütUr WerdaatAobtanToll emucht. u Ihr PablliMioacti TiX CTctr lLtliilritüi xa Überse&de

(y,

- ' J -.r-Li:. 1

T'' " -

"i i'sS" f ' i r?" ' ! "J--i i t "is3- Jscm ' - - tr-M m mXfe---& liZ&Y t'i-ÄAtV it rWM S -r i - j , ' ! S wV ITlr- J2-

St M US

hmmä