Indiana Tribüne, Volume 7, Number 199, Indianapolis, Marion County, 7 April 1884 — Page 3
Miiiftfc nfihii)iuii!flcn r ü t S b e r i ff, Marion Csunty : Jameö N. Nvß, -fiaTVen if: Cntf4.fc;iMi der :exud:ikantschen t j:-r; ,t.?n. 5 u r S . I) e r i f f : W,;;. Q aticrfan, l-sft:r3:n-. irr Cr.tUt.ng dr: r-?b!!.kanikchen U - j- c rv-- j .1 - : . t . -'iJ. IC...!;.,
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3m Zcitenwechsel.
Roman von Josephwe Gräsi chwerl. lFortsetzunq.) Cfr drückte einen ?cchcn .Sluu aus um )and und wandle sich kiter dem RebenzittNi'.cr und dcr ttcsellschast zu, wahrend in (Scetf e Herzen neue Kämpfe rangen. 5o wcni Ciccilc es siä' ucrkiMcii kannte, daß sie acI vennis.te und ebne ihn eine gewisse t'ccrc empfand, so f a 1 sie seine Cntfenuuig doch ankrerscii oic eine Befreiung an; er dürfte sie nun nicht drängen und quälen und sie hatte .it, mit idrem Herren Aathe u geben, ircilich war die Änwort, die sie vo demselben erhielt, nicht befri'-dia.'nd. denn s? oft sie'? auch versuchte : i ?i.h ins laxz ?u lo:nmen, so blieb der spruch dcrs-.lbo, da sie zu yi.t'. und we.ttt sie qedachle, ih:n cmvj.tfknrn doch wtcder Lothar's -lld vor sie Piirau oene. Adü schrieb des festeren an die hkwttalin und gedachte dann Ceeil's stets nur mit einem ebrerbietiaen Gruß. Sie danfte, ihm diese zarte Nücksiä't um so mebc, als sie wohl empfand, daß seine Briefe ibrcm Inhalt nach eigentlich an sie gerichtet waren. Wenn die Generalin das etwa auch empfand, so schwieg sie wenigstens darüber, und selbst als Fels ansing. wiederholt darauf zurück;kommen, daß er seine Abwesenheit zu.verkürzen und schon spätestens in der Mitte August zurückzukehren gedenke, sagte sie nur: Fels sei ein vernünftiger )!ensch, das; er das Hemmreisen so bald satt bekomine. (5ecile war es beklommen ums Herz. Wenn er zurückkam, würde er ihre (snU scheidung verlangen; sie wollte bei ihrem Nein bleiben, würde erda aber ruhig hinnehlnen, würde er nicht von HUxum in sie dringen und würde sie seinen Bitten dauernd widerstehen können X Da erhielt sie eines Tages einen Vrief aus Cincinnati; er war an Fraillein (5eeile von Gcrsheim adressirt und mit den versä'iedensten Poststempeln und Postver merken versehen, monatelang umhergegangen, bis er endlich von dem amerikanischen Konsultat des rtes ihr zugesandt wurde, als der vermuthlich richtigen Adressatin. Er enthielt die Mittheilung, daß ein entfernter Verwandter ihrer Äuttcr verstorben sei und ihr ein Vermää'.'ii'ch vi,n tausend Thalern yiiUerlaf' ieu !abe. Da theile sich ohn. große Schu'ieriglrtten legüimiren konnte, wuroe idr schon nach kurzer Zeit die 'ulMiie vo dem .!onsnlla: uSbezal'l:. Ich gratulire Ihnen, da fmd 3ie ja auf einmal, im Handumdrehen, eine Kapitalistin geworden," sagte die tteneralin humoristisch. beeile lachte. Eine Kapitalistin? durcb tausend Thaler r Nun, wir wollen das Wort nicht pressen," antwortete die Generalin lachend. Thausend Thaler sind kein Vermögen, aber sie sind, wie' man so sagt, ein Nothgroschen und die Zinsen sind ein angenehmer kleiner Zuschuß." Cecile schwieg einen Augenblick, dann sagte sie: Da werden Sie es wohl recht leichtsinnig finden, Exellenz, wenn Sie hören, daß ich wenigstens einen Theil dieser Summe sofort auszugeben gedenke, und zwar füreinenZweck, den Sie nicht billigen." Was ? ausgeben 'i Und Sie sagen das so geheimnißvoll ? Was soll denn das heißen V fragte die Generalin. Kommen Sie mit der Sprache heraus, ich bin doch neugierig." Ich gedenke zu reisen, Ercellenz." Reisen ! Sie wollen reisen! Dafür das kaum bekommen? Geld wieder ausgeben," rief die Generalin. Das ist ja der pure Unsinn ! Das werden Sie sich anders überlegen, es ist eine augenblickliche thörichte Idee !" Nein, Excellenz," erwiderte Cecile mit ihrer ruhigen Sicherheit, die der Generali'n stets imponirte, es ist keine äugenblickliche Idee, ich habe es mir überiegt, seit ich die erste Nachrichr von dem mir zugefallenen Gelde erhielt. Sein Besitz machr mich nicht glücklich, wird auch nicht meine Zukunft sichern, wahrend ich mit einigen hundert Thalern mir einen lange gehegten Wunsch erfüllen, ein vtück der schönen Welt kennen lernen kann. O Ercellenz, Sie glauben nicht, wie sieb meine Seele sebnt nach den Ber gen! 'Die Welt ist so groß und ich kenne nichts von ihr, ich muß einmal hinaus und lernen,w!e es draußen ausschaut, wenn man von der Höhe hinabsiebt ins Thal." Die Generalin schüttelte unzufrieden den Kopf. Was das für Redensarten sind. Baume sind Baume und Himmel ist Himmel, ob Sie Beides von hier oder von da sehen, und von Allem das Beste sind doch immer die Menschen, und die werden da draußen auch nicbt'andcrs sein als hier. Und nun wollen Sie gerade jetzt fort, da meine Marie kommt? Sie hatten sich ja Beide stets so gern !" Doch, Ercellenz, und eben deshalb. Die Gelegenheit ist sehr günstig, da Sie während der' Anwesenheit von Frau von Bertau mich nicht vermisien werden und ick Sie dennock' obne Bedenken verlassen kann." Und da wollen Sie junges Ding nun so allein in die Welt reisen ? . Das ist ja unmöglich !" rief die Gencralin ärgerlich. '..Wesbalb,- Ercellenz?" fragte Cecile läck'elnd. Ich bin doch nicht mehr Was nur Fels sagen wird, wenn er l zurückkommt und findet den Vogel ausi geflogen," brummte die Generalin, höchst ! unzufrieden damit, daß jeder ihrer Ein- ! würfe so zurückgewiesen tourde. Cecile zuckte die Achseln und wandte j sich rasch ab, um ihr Erröt hen zu vcrber- ! gen. ! ..Er muß sich eben zufrieden geben," i sagte sie leick'thin. Die Generalin durste nicht ahnen, daß ihr dieser Reiseplan wie ein erlösender Gedanke aekommen war.
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daß sie ihn vielleicht niemals gefaßt hätte, wenn' er ihr nicht die Möglichkeit ge-
boten, elszucntsltehen. (-,e meinte, thr Fortgel'en, kurz vor seiner Rückkehr würde ibm eine deutlichere Antwort aus seine Werbung sein,' als jedes Wort, und er werde davon ablassen, diese spätcr noch einmal zu wiederholen, nachdem sie ibm in so klarer, beinahe verletzender Weie zeigte, ivie sie dazu stand. Diese überraschende Erbschaft schien ihr wie ein Wink des Schicksals, und jetzt, da sie nicht unter dem Einfluß seiner siegenden Persönlichkeit stand, war sie glücklich, den Weg einschlagen zu können, und zögerte nicht, ihn zu betreten. So wurde dieSaä'e. trotzdem Murrens der Generalin, beschlossen, und zwei Tage nach rau von Bertau's Ankunft rcisie Cecile wirklich ab. Auf der Terrasse einer der besuchtesten Pensionen des Comer Sees entwickelte sich ein buntes Leben. Hier und dort hatten sich einzelne Gruppen an kleinen Tischen vereinigt, wäbrend Andere unter dem sich zu einem üppigen Laubdach wölbenden Plateau promenirten, noch Andere, an das feine Eifengeländer, welches die Terrasse nach dem See zu abschloß, gelehnt, auf dessen liefblaue Fläche blickten und darüber hinaus auf die gegenüberliegenden Ufer mit ihren schönen Villen und der sich dahinter erhebenden, saust geschwungenen Bergkette. Unter diesen Letzleren siel die hohe, elegante (Gestalt' eines Mannes ans, der den Blies unverwandt auf das schöne Panorama gerichtet bielt, doch mebr nnt seinen (bedanken als mit diesem beschäftigt schien. Da rief eine helle Stimme ;u ihm herüber: liraf Hagen, bitte, wollen Sie nicht zu uns kommen V Er ;uckte zusa.nmen und wandte sich um. .Sie beieblen, Durchlaucht " ichone blonde ,rau, die Um gerufen hatte, saß mit einigen Herren und Damen an einem der kleinen Tische. Befedlen wiederholte sie. Was bätte ich Ihnen zu befehlen ? vch wollte Sie nur daran erinnern, das; Sie der freundschast, nun da uns das Geschick so überraschettd zusammengeführt bat, ctioa? sa uioig sind. Und dann wollte ich Sie bitten, mir einige derleanderblüthen u piliufen. Wenn man l'ier unter dem schatten der Oleander siyt, will man doc!' au.b ein paar Blüthen in der Hand haben und der Fürst ist ungalant gettua. qU bebaupten. er könne sie nicht rei' chenl" Lothar war bcrangetreten und wäbrend die qewönschten Blütl'en psli'äte, sagte er: ..Tuichlawcht irLvn verzeihen, das; ich zu taiZge den. i:i den AnL'litf de- vui iVii)chtti Bildec ve:iunten. stand, ä' zoollie de:n Auge und ver ele noch ' ein'..al eilkprägen. da ich ablireisen ge denke." ' Abzureisen !" rief die Fürstin, ie wollen abreisen, Graf? Ich meine, wir hätten doch, als der Zufall un hier zusammenführte, beschlossen, seinem Wink u folgen und eine Weile zusammenzubleiben. . Nun wollen Sie uns so schnell verlassen ist das recht, ist das galant, Graf?" Der Fürst hatte während der Worte seine? Gemahin ungeduldig an seinem schwarzen Bart gezupft; jetzt sagte er, nicht ohne einige Schärfe : Ich glaube, daß wir es dem Herrn Grafen überlassen müssenseinc Reisetour nach seinem Geschmack zu bestimmen, wir haben kein Recht, ihn beeinflussen zu wollen." . Ich bestreite das", entgegnete die Fürstin rasch, ich bin bemüht, mir auf der Reise eine angenehme Gesellschaft zu sichern. Die Beschwerden des R'eisens sind für mich so unendlich groß, daß sie ohne eine solche unerträglich wären. Für ein Paar, da sich auf der Hochzeitsreise befindet, mag es sehr verlockend sein, mit einander zu schwärmen ; ich freilick war niemals dazu angethan ! Hat man' aber den Honigmond Gott toeiß wiekange hinter sich, dann verlangt man nach Mensche. Und überdies gibt mir eine alte Freundschaft noch das Recht, Graf Hagen nicht so wundersam schnell abreisen zu lassen." Dennoch wird es sein müssen ; triftige Gründe zwingen mich", erwiderte er el'.'N Sie haben Recht, Herr Graf! Sein Sie ein Mann", fagte der Fürst, und lassen Sie sich nicht durch Weiderznngcn be.ti.ninen". Du bisNvabrhaft heute in der ung.a'.;test:n Stimmung von der Welt", rief die Fürstin, ich werde genöthigt seia, den Herrschaften zu versichern, daß F Bardekin nicht immer in solcher b.'sea Laune ist. Kommen Sie, Gras, ich .vette, ein lang dort unter den Platanen f.'sselt ie noch für einige Tage an den See. Ich erzähle Ihnen da, wie schön ich mir eine Gondelfahrt, Abends im MVadschrin, ausgedacht habe, ganz besond:r' für Sie ; Sie haben ja etwas voa ci.KX poetischen Künstlernatnr' in sich." Sie hatte sich erhoben und ihren Arm in den Lothar's gelegt. Sie schließen sich uns doch an?" wandte sie sich an ihre iefellschaft, ein? kleine Promenade vor dem Diner ist angenehm. Schmerzt Idr Fuß noch, Signora? ' Mein Mann wird glücklich sein, Sie führen zu dürfen." Sie sah dabei die schöne Italienerin einen Moment fest an; die brennend, schwarzen Augen blitzten verstehend auf, die Signora, die gestern von einer Stufe der nach dem See führenden Treppe geglitten war, sagte lebbaft: Wollen Sie die G.ite haben, mir Ihren Arm zu geden. Turck'laucht? werde mich einige Male stutzet, u:i)s.m,' denn der Fuß. schmerzt il's rhtn.iÄ itivst ,ifi'r i.'iv. wolltenie mich hier allein zurücklassen." So geschah es, daß der Fürst mit ihr ! t . . . . i . . i c v ... . Ii'. UVV V V U VltV V)l Vll 1 1 II Graf, wie glücklich es mich gemacht hat, Sie endlich, endlich, nach zehn langen Jahren wiederzusehen?" begann die Fürstin mit gedämpfter Stimme; findet ; meine Freude kein Echo in Ihrem Herzenc Zebn Iabre ! Eine Ewigkeit und doch " Durchlaucht, ich glaube, wir .thun besser, über das, was vor diesen zehn Iah ren war, zu schweigen", unterbrach sie Lothar. Ich , bitte Sie, rühren Sie nicht an der Veganqenbeit.
verlangen Sie, daß ich Sie um Verzcihung bitte, Lothar, daß ich Ihnen sage wie ich schwach wurde und nach langem Zögern endlich doch dem stürmischen Werden des Fürstin, dem Drängen meiner Mutter nachgab? O, ich war uicmalS eine energische Natur, Lothar, und . ich war so allein, so verlassen! Sie waren loeit, wußte ich denn, ob Sie frei wurden, ob Sie meiner noch gedachten?" Ich beschwöre Sie, Durchlaucht", erwiderte er, lassen Sie das ruhen, warum alte Schmerzen erneuern, sie sind überwunden vergessen." Bergessen, Lothar '." rief sie, vcrgessen ! O, wie grausam von Ihnen, mir das zu sagen !" Sie schlug die blauen Augen mit einem tiefen Blick zu ihm auf, und es war ihm, als könnten sie von Neuem die alte Macht über ihn gewinnen. Dennoch zuckte ein beinahe spöttisches Lächeln um seine Lippen als er erwiderte : So würden Sie wünschen, daß ich Ihnen sagte: da?gren zenlose Elend, der tiefe Janrmer,der Ver zweiflung an Allem, was gut und groß und schön ist, die mich damals erfüllten, als ich in demselben Äugenblick, als ich frei geworden war, da , ich hoffte das höchste Glück gewinnen zu können, erfuhr, daß es mir für immer verloren fei, cmpfände ich noch heute in derselben Stärke, jie hätten meine Kraft gelähmt und mich unfrob des Lebens gemacht? Würde Sie das befriedigen, Durchlaucht ?" Hertha zögerte einen Moment mit dcr Antwort, dann fagte sie : ' Ich bin egoistisch,Graf, ja, es kränkt mich, zu hören, daß Sie vergessen, überwunden, vielleicht ein neues Liebeglück gefunden haben, während icb entbehrte und nicht glücklich' war." ' ' Durchlaucht, Sie dürfen nicht klagen. Sie haben Ihr Loos frei gewählt, rücksichlslos gegen den Mann, der sein ganzes Glück vertrauend und hoffend in Ihre Hand gelegt hatte." Sie sind, weiß Gott, abscheulich mit Ihren Moralpredigten und der kalten Durchlaucht, die mir ins Herz schneidet. Hier, wo uns kein minderer hört, tonnten Sie mich doch Hertha nennen ! Begreifen Sie es denn nicht, daß es einem lassen Sie mich ehrlich sprechen schönen, gefeierten Mädchen nicht leicht ist, von aller Welt mit spöttischen Blicken betrachtet zu jverden, weil der Mann, den man allgemein für ihren Verlobten hielt, plötz' lich sich mit einer Llndern vermählt hat, begreifen Sie es nicht, daß Eitelkeit, Trotz, Stolz dazu kamen, um sie dem Drängen eines feurigen Anbeters und " L L iW
sem -lurecen ver '.'.'umer geneigt ;u ma chen7 babe nie den Stalld'derUnver - nläl'lten deneidenviverly gefunden. aui meine Alterögenoninnen waren läna,t Vermählt ich hatte auf lraf Haei: '.vei Jahre vergeblich geivarter so wurde ich Fürstin Bardekin. och will ohne noch Eines . bekennen, Lothar : damals jung, glücklich, bewundert, von Dem Strom der Jugendfreuden fortgetragen, schien ich kühl und gleichgiltig, war es vielleicht auch, wohl mir! wäre ich eine leidenschaftliche Natur gewesen,' ich hätte mir damals, als Sie vermählt' zurückkehrten, das Leben genommen. So meinte ich, in Glanz und Reichthum, im Strudel der Gesellschaft, an der Seite eines mich anbetenden Gatten befriedigt' sein zu können ; ich habe mich getäuscht ; oer Fürst quält mich mit bösen Launen und Eifersucht, die Gesellschaft langweilt mich, dasNeisen ermüdet mich, Leere und' Unbesricdigung sind in meinem Herzen, und nun wollen Sie mir das kurzes Alück, das mir das Schicksal entgegen sübrt, nick't einmal gönnen? Sie wollen sort? Weshalb?" Ich war nicht wohl, der Arzt verordriete mir die stärkende Luft des Engadin, mich zog es nach Italien ; so ging ify hieher und fühle nun doch, daß die weiche, warme Luft meine Nerven er schlaff:", erwiederte er ausweichend. , ,.Seben Sie da hinüber, den blauen See. die weinumrankten Berge, nebe uns die Oleander- und Nosenvracht und'. das herrliche Laubdach, das sich übep uns wölbt; ich bin keine 3!aturschwär-: merin, keine Poetin, aber dennoch fühle ich, daß diese Welt hier geschaffen' lst, um glücklich und gesund zu sein . für eine Weile!" Wir haben das Zkecht verwirkt", entzegnete er ernst. Sie lachte. Seicn Sie kein Pedant!' Rein Gott, wenn ich denke, wie viele Ätänner der Fürstin Bardekin zu Füßen liegen, um ein Wort, einen Blick von ihr und Sie, Undankbarer, wollen die Freundschaft, die sie Ihnen bietet, nicht annehmen ? kommen Sie mit uns nach Lenedig, nach Florenz, vielleicht nach )tom, ich sehne mich mit den abscheulichen. Beschwerden des Zieisens aus, wenn öie' mir Ihre Gesellschaft sichern. Sie! schweigen Lothar, haben Sie denn die vergangen- heit unsere Jugend zanz vergessen X" Nein, Fürstin, die Erinnerung lebd frisch und warm in mir, und eben deshalb " Nichts weiter", unterbrach sie ihn. Sie bleiben ? Sie versprechen es mir?" Sie reichte ihm die Hand, und ihr? klugen sagten noch mebr als ibre Worte. Er faßte ibre Hand und zog sie an seine Livpcn.' Vielleicht, Durchlaucht." Sie böser, böser Mann", flüsterte sie so nahe an seinem Ohr, daß der warme Hauch ihres Mundes 'seine Wange streifte, nur ein armes Vielleicht gönnen Sie mir, doch ich halte Sie daran." Während des Diners sprach Hertha von verschiedenen Partien, die sie für die nächsten Tage mit Graf Hagen verabredet habe und erzählte, daß er ihr versprechen, in Florenz i'r Eiceronc zu sein, vielleicht gelinge es ihm, ihr Geschmack für diese endlosen Wanderungen durch die Galerien abzugewinnen. Wirklich sehr schmeichelhaft für Deinen Gatten", sagte der Fürst, der ungc-' duldig an der Unterlippe genagt und den! Schnurrbart gezerrt batte. Sw zilckte die Achseln. Sei nicht thöricht, Stanislaus, Deine Gesellschaft habe ich ohne die maßlose Zteiseunbequemlichkeit zu Hause ebenso gut, icb: brauche, um ihrer theilhaft zu werden',nicht in lauten, ungastlichen Hotels zu! wohnen, in denen man keine Stunde die? gewohnte Ruhe und den gewohnten Komfort hat. Ueberdies bist Tu auf Reisen.' Vch. c'n !vemg unliebenswürdiZer ge-
Itfmm:, als zu Hause, und daß Du von Kunstwerken irgend etwas verständest wirst Du selbst nicht behaupten wollen."j Tu versuchst es, ein außcrordcntlichl liebenswürdiges Bild von mir zu cntwer-' fcn," entgegnete dcr Fürst gereizt, ich könnte desgleichen thun." Bitte, gcnire Dich nicht," sagte Hertha gleichmütig, wir sind neun Jähre verhciratbet, die Flitterwochen also längst vorüber." Nach dem Diner verabschiedete sich Lothar von der Gesellschaft und ging hinauf:in sein Zimmer. Die Thüren nach dem Balkon standen weit ai:r und die reiche, warme Nachtluft strömte crquickcnd herein. Er trat hinans : das blauliche Mondlicht schimmerte über den See und die Terrasse, drüben strahlten die glänzend crlnichtcten Hotels wie eine Jllu- ..' 1 . ' r
mlnailon aur, wanreno weliernin einzelne Lichter aus dem nächtlichen Dunkel emportauchten: die teilen iuderichläae der aur dem ee kreuzenden lr,deln tönten .n zu ihm herüber, und der Tust der Oleanderbüschedur'chzog süß und würzig die ganze DrtmfiMSr; . Dä men aus dem Salon, dessen Thuren nach der Terrae zu geöffnet waren, die wohlbekannten Klänge der Mond-schein-Sonate zu ihm herauf. Wie schön gewählt, eben jetzt, eben hier. Nicht nur sein Ohr, seine ganze Seele trank mit Entzücken die göttlichen Acelodien, die alle Wonnen und Schmerzen des Menschenlebens zu umfassen scheinen. ii webten ihn aus dem träumerischen Sinnen. Er hatte sich ja aus der Gesellschaft hinaus äuflsein Zimmer geflüchtet, um hier, in der Stille, mit sich selbst zu Nathc zu gehen und zu einem Entschlüsse zu kommen. Damals, vor nun bald zehn Jahren, hatte dcr Brief der Baronin Hertha für ihn von dem Pi'edestal gestürzt, auf das seine Liebe sie erhoben; er nannte sie herzlos und kokett. Er hatte nach cinigen Monaten, mit sich und seinem Schicksal zerfallen, in dem Strudel der Welt Zerstreuung und Vergessen gesucht ; dann hatte er sich aufgerafft : ein Marnr darf nicht an der Täuschung, die ihm ein Weib bereitet, zu Grunde gehen, hatte er sich gesagt; ein Einlenken in die gewohnten Geleise des Lebens mußte ihn am ehesten zur Ruhe bringen. So lief; er fich in ein anderes Regiment versetzen, wdt entfernt von seiner früheren Garnison, tvo nichts ihn an die Vergangenheit erinnerte und Niemand sie kannte ; die Zeit übte ihre beruhigende, wohlthätige V.'!acht und die Jcamen Eecile und Hertba traten allmählich in den Hintergrund seiner Seele ! rück. Freilich lvarfen jene Ereignisse öennod ihre watten eins leltt ebeu. t2r I . . l. .X, war ein ernner .'.'iann geworden, der oen ! Vertehr mit grauen vermied. Hli er vor j z'.oei Tagen Hertba :uem an der tabU? ! tTIiote wiedergesehen hatte, :oar es ihm ein lähmender Schreck gewesen. Er hatte, da er zufällig den Platz ihr gegenüber 'innahm, sie mit einigen ziemlich kühl und förmlich klingenden Worten begrüßt; Iie aber war damit nicht zufrieden gewe en, wie mit einem alten, wohlbefrcundcten Bekannten begonnen und es dabei als selbstverständlich angenommen, daß sie auf der weiteren Nase, nach Italien hinein, vereint blieb-"'. Ihr kühles, gleich giltiges Wesen, da ihrem Gatten gegenüber wohl hervortrat, hatte sich zu o thar in das sichtliche Streben, ihm zu gefallen und ihn zu fesseln, verwandelt, und sie war ihm auch heute noch die herzlose Kokette, als welche er sie in jener schmerzlichen Stunde erkannt hatte. Dennoch brachte ihn die unerwartete Begcgnung aus dem nihigeu Gleichgewicht, er hatte Hertha nicht wiedersehen wollen, er wünschte auch jetzt, nachdem dcr Zufall sie einander entgegengeführt, ihr auszuweichen, um so mehr, als ihm cinerjetts ihr sichtbares Streben, ihn zu fesseln, mißbehagte, andererseits ihm die Eifer sucht des Fürsten nicht verborgen bleiben konnte, welche nur dazu beitrug, ihm die Situation noch unangenehmer zu machen. (Fortsetzung folgt.) Gesegnete Wobltbäter. Als ein au 5 berühmten Aerzten und Chemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, daß durch Mischung einiger wohlbekannter werthvoller Heilmittel die allerwundervollste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen Arzneten überslüs sig würden, bezweifelten diet Viele, aber der Beweik ihre Werthe durch thatsächliche An. Wendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sind di? Entdecker jener großen Arznei, Hopsen Bttters, alö Wohlthäter von Allen geehrt. Dielet Bitter ist zusammengesetzt au Hopfen, Buchn, Malz, Wolfskirschc, Löwenzahn und anderen ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte Blutreiniger, Nieren und Leber-Regulator und Leben und zGesundheit Wiederbriager. Kein Leiden, wo diese Bitter gebraucht wird. Wa auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und Leiden sind, gebrauchen Sie Hopfen-Bitter. ES rettet Ihnen da Leben. Hunderte sind . auf diese Weise gerettet worden. tST $500 werden für jeden Fall bezahlt, wo da Bitter nicht hilft oder heilt. 3ch litt lange Jahre an schweren Nieren und Leberbeschwerden, bekam dünne Blut, war schläfrig und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nicht finden, da mir half, bi ich Hodfen-Ditter gebrauchte, und mich jt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräf tig wie ein Dreißigjähriger, obschon ich 72 Jahre zahle. Vater." Zehn Jahre lang war meine Frau an' Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Menge Leiden, daß kein Dokter wußte, wa ihr fehlte, und ich warf ei kleine Vermögen für allen möglichen Humbug und Stoff weg. Vor circa 0 Monaten sah ich eine Ver. Staaten Flagge mit Hopfen.Bitter darauf, und ich beschloß noch mal zwei Flaschen zu kaufen, und jeht ist sie so mohl und kräftig, als irgend eine Manne Frau und dies wurde mit wenigen zwei Dollars erreicht H. W. Detroit, Mich. 300,000 Acker Werthvollen Landes ! im nördlichen Wisconsin an der Mskonstn ßentral ßisenbayn unter günstigen Bedingungen an wirkliche Ansiedler zu verkaufen. Ausführliche AuS kunft und gute Karten frei. Man wende sich an Clia. X.. Colby, Land . Commissär der W. C. R. N. j Milwaukee, WiSe. '
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VhiladelphZa. 7:50 . .. , eu, S)o;l ... ll:2J M i. Boston S:2iNmi. I2:37mi 4:2 . i 8:02 , 6:17 . 2:2032m 5:10Jim 6:2' 5:15 . 7:30 . ! 7:!ttöm ?StUich. Täalich. ausgenommen Sonntag. Puvmann' l'alaft. Staf. und HoteLWager durch bi PUtSbvrg. Harriöburg, Philadelphia und New S)ork. ehne Szj'chjel, Blos ein Warenwechsel nach sbiUUinorc, Washington und Boston. 1" Fah'karten nach allen Oestlichen Städten find m allen Hzuxt?ahr!arten.Bureaui bei Westen i unb in dem tadtBurkau, Ecke der Jllinoi und Washington Ltraße und im Union Depot Bureau, JvdianaVvtiL, zu haben. Schlafmgenarten tön nen im Voraus geftchert werden durch Apstikation det den Agenten im St,dtBu?eau oder im Union Depot zu Jndisna?oUS, Ind. H. ?k. Dering. A. . P. Ä . S!ordost.c!e Washiug. ton und JllinoiZ Straße. Jnd'ptö. James McSrea, Manager Eolumdu, Ohio I. A. ord, Sn!.Pag2Sier't:ndriZet.,S'gknt Vittburg. 'mm'iTiZmlm Fener-Alarm-Signale. 4 .'tnr.ivpanta uud Vtaittt. b HsuNqucut'.er di Ztuer DtirtmM: OftStr,be und New t 7 Nobel und Michizan Luare. 8 Nw Iels?-Ttra, und affochuskt,Winston und Stord. Straß:. 12 assachussettS kve. nahe vioble Str. 13 Delarvare Sir, und Fort Wasne Ävk. 14 New Jkrsey und Fort Wa?ne Aou' 15 Peru 6tr. und Massachusetts Ar, . 16 Christian Ave. und sh Str. 17 Park Ave. und Butter Str. 18 BarroivS 5tr. und Malott Ävk. 19 Llrcher und John Str. 123 College Ave. und Siebente Ttr, 121 Alabama und Siebente Skr. 12? Meridian und Siebente Str. 12(5 Landes 5tr. und Lincoln Äx, 127 AuSttellung. Gebäude. 12? Central Ave. und Achte Str 131 Alabama und Morrison St, 132 Rohaulpton und Achte en. 134 College Lve. und Zehnte 5ii. 133 Home Ave. und Delawar Bli 136 Delarsare nd Michigan Str. 21 St. Joe Str.. nahe ZllinoiS. 23 Pennsylvania und Prett Str. 25 Ns. 5. Engine House Sechste, ud26 Mississippi und Et. Clair Str. 27 Jllinoi? und tichigan Str. 26 Pennsylvania Str. und Home i 29 Mississippi und Viert Str. 212 Tennessee und William Str. 12 Penns,lvania und Michigan Sii. 214 Jllinoi und Herbert Str. 31 Jndiana Ave. und Michigan 5ü. S2 Meridian nd Walnut Str. 34 Ealtfor.nia und Bermont es tr. 35 älaje und New o:t St:. 30 Jndiana Ave. und Zt. Tläir Slr 37 Ltadt.bospital. 38 Blake und Nord Str. 39 Michigan und Azne Skr ILLeft und Walnut Str. 31Z Weft und Dritte Ltr. 314 Siebente und Howard tr. 41 Washington, ahe West St?. 4? Geibendcrf und Washington St, 43 Missor-ri und New Z)ork Str. 45 Meridiau und Washington S:r 4 Jllmoi und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 48 Kingait'k PorkHo:lse. 4S Jndianola. 412 Missouri und Mailand Str. 413 Mississtpri und Wadash ?tr. 415 Zerj,'uson'S Port House. 421 I. B. 23. Sound Hsuse. 423 Insane Asytum. 51 JllinolS und Merrill Ctt. 52 Illinois und Louisiana St?. 53 West und McCartq Str. 54 West und Touth Str. 56 Tenuesiee und Keorgia Sti. 57 Meridian und Ra? Str. 58 Madlson Ave. und MorriZ Str. 5? Madison Ave. un Dunlop St, 512 West und Rockwood Str. 513 entuck, Ave. und Tikrrtk 514 Union und MorriS Slr tilö Jlinoii und ansaS S KI? Morri und Dacotai Str. ei South nahe Telaware Str. 62 Pennsylvania und Louisiana Vrr 63 Delaware und McEarty Str. U Ost und McTartv, Str.. Alabama und Lirgiana Ave. 67 Virginia Ave. und Bradsham Ltr' 68 Ost und Codurn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison re. 612 McKernan und Dougherty 2tz. 71 Virginia Ave. nahe Hurvn Str. 72 Oft und Etvrgia Str. 73 Washington und Benton Str. - 74 Benton und seorgia Str. 75 Forest Ave. und Pine. 76 Dillon und Bäte Str. 78 Virginia Ave. und Dillon. 72 Fletcher Are. und Dillon, 712 Sxruce und Prospekt Str. 713 Snglish Ave und Laurel Str. 714 Orange und Olive Str. 715 Shelbv und Beecher Str. 81 W'.t,t i"w Jers, Str. 82 Washington und Delawar Str. , LZ Ost und 4!earl Str. 4 Nm tioxl und Davidson tr. 85 Tanbitummen.Lnstalt. . 86 er. Staate Arsenal. 7 Oriental und Washington Str. 89 Frautit-Jtfangntß. . 312 No. 8 Schlauch.HauZ, Oft Washingtonstrai. 813 Market und-Roble Str. 814 Ohio und Harre? Str. 91 Maryland nahe Meridian Str. 92 Meridian nnd Seorgia Ctraße. 1-2-1 Privat'Signal. . 4-2-1 Und aften miederholt., meiier Alarm. 2-2 Signal für Feuer.Druck. ZmetSchlöge, Feuer. Drei Schläge, Druck ab. Zwölf Schlixe. 12 Uhr MitUg.
m4&g(Q2i ':vtj2y t EWMMhä ' rr-'TanTmn c-i .- etLTJ .' :ii?5iairt' Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisendahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag. den 1. Dez'b? 1883. Lledeland, Colnmbuk, Cincinnati und Jntia. napous lsendayn ee xmt.) Abgang: Auknnft? Nö?BSrr .. 4.1.'. m Anterson c...1l.(X)n DstonlSr.ll.l l)B r.... 7.00 Lv St Lr tg 6.4JK.I OK f! .10.53 Andklson le... 2.U).'m w.,iletaii ä.wbi Nvd St e.10.&5Bm 3 Gvshen Ex5.25 Nm Brightwood Didisit, C. C.C.und I. Abgang taglich. 4.5LLM. röglich. 69 I, 11U1 A 1.: 3.25 Srn ....... 4.55 tätlich. 5.49 9lr. 10.10 m 10.45 N 2.10 Sim 3.3 Nm liwlii. 5.33 Nm v.ö m I ragttch.io. PitUburg, Eincinuati & St. Louis ifcnbahn 3 23 539? Ri4r Lee oul. täglich 4.22 m D ck i utge nommenSonnt.IV.4Z La NDAceausg. Sonntag 3.57 Rm N S)PWB5P SztSglich s h.. .bZ N Dayton S aug Tonnt 4.52 Sm fif.orn Sonnt. 9.4? Cn. S PW !v P j täglich. .... 11,37 Cci i 2) Cl au4. Sanntag 5.27 c NV PWB P ltägl'ch lO.ajRaa Daytsn t au. sonntags UK'il m hicags Route dia Kokomo. Sbicsgo Schnell Jnd's Lsu. EcbneLzug... 3.: Jndxl'Z Lou. ErrreK 3.34 Um ,ug tag 11.09 Nm Chicago ErxreS.10.44 Nm Terre Haute, Vandalia & St.Loui Eisenbahn. Mail rratn .... 7.15 n ag 9n, p 11.55 31m err Haut cc. 4.00 Nm Paeiste Kr 10.45 n Schntlzug Z.KZ Mail und sRcc.lo.u) xog Srxrei.... 3.ia a undAce... 4.4Ja Cincinnati, Indianapolis, St. Loui u. Chicago , . , . cijcnoon. .lnctnnall Vtvlston. 5Louikv.Z5L. 4.03 vm inetnnati iilce.1I.Ni Jndlana Zt. 11.00 Bat EL'viu rp. n..wn Wettern tr tximm IC. Z..45 N Eine. Äcc . . C5JSJnt ff St täglich u e e. 10.45 . Chicago Division. Pes & url Cj. C.55Brn Chicago Mait p.:i.45 Nm Western x 5.15 Nm ff hie Lou F ü. täglich c cui.. 3.Z5 m Lsfayett Ltc ..10.4U ff L Mail xc.. 3.Z0m L' täslliA I r c 11.20 Nm lnclnnatr ce. 35 Ieffersonville, ZZadison und Jndi?vap:Ilk cnvklzn. üd x rag. .. , 2 Uad ce... 7. .09 Bei I JndNadNatl. 9.4 ;ü Üm Sndlhicrttgl,. tm 49 S!n Fl t! 5.34 JndiMad Matt 3 bind r x tag. 6, Wabash, Detr hie Mail 7. C&XQ 2. hi Mich Qi e t Sc S. .... .ll. s.m i ci x stSg 10.2 Kra St. Louil & Pacisic. 11 01 9lm biK R rtZa 2 l"i KtW r..l.3.', et u Eh Mail, i.lonv ö!m Jndiana, Bloornington undWeftera Kifenbadu Vae r u Mail . . 7JV) Km anTer F L cc 5.10 Km Erafordo.ee. Ulm u I i ligll.lO S! Tastern 5 fr. 8114 Z5, tnc ?,e H.34-Äm atlnttci. St. Louit Didisiou. MorefteldZt... 6.30 Cm Nach! Er. u afl.i. 8.05 Km "'och: i n.05 Km 3.ii 9;n .1" 5 VI ail u X$ (. viorekield cc. Oettliche Diblsion. ofti.ajaai:. ragl. öertej.. t&tlantic Ejp.. ..4.25Bin Pacific fice,... 7 Wüui .1110 JtStJir la35ai 6 lv)lm estern Er 4 Jndianapolit nnd St. Loni Eisenbahn. Tag arrreß, e e iR V u ö 9t m taglich 7.10 Cm oft u SrL 9t. 6.30 N S, St K SL täglich u cc. 11.10 51 c c 7Xü V LskalPagenger. 90jrtt Da,r e lägl. 6J B nvianapoll e Z.ldN. Cincinvati,amiltonZ:JndianapoIiseisenbahu. Jndv & StLouii 4.00 m ffonnervillc 8.30 onntrrnue:ec 4.?0 Nm Jndpll u St. L. 6.40 Nm Ein.. D.T.N.Z 8rn wl. 11.50 Bn Jnd? u etuiiiu.40 Cmcinnati:c k.va Indianapolis nnd Vincenne Eisenbahn, arl airo ij 7M i tneenne, ücc.10 34 lim lnttnne, cc . 3.39 n Roil k.iro. 4..Ä LouiZville, New Albany & Chicago. Air-Line. ;;ago i tgi. . UM Km Chicago 5 j. tgl.. XlOCn HI7AHKH H et M . Monon Hcc 5.0 IN ich Eity Ehicag. Er Mail 1..4!Nm Monon Sie UMiim Mich. City St Chr:. 9t KM 4)m Hüfle mit r. e. Ledns,k,r mit ., chlaf.Wage. it v. Parrar. if s -CttIffttr ÄdNch. J.M&IRR Die rür.rftkZuRdkbkßkBshn!uaH Louiavillc, Nashvillc, Mcraplüs, CLallÄnooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvillc, Mobile and New Orleans. e ist vorthtilhaft für Passagiere ach dem Süden, ine direkte Route zn nehmen. Palast., Schlaf und Parlor.Wagen zwischen Chicago und Loniidille und St. Loui und Loniidillt ohne Wagenwechsel. Comfort, Schnelligkeit nnd Sicherheit biet,! die .Jeff die alte zuverlässige B. Ml. & 3S. M. M. H. K. Dcriiig:, Assistent General Passagier.Ztgenr, Nortoft.Ecke Washington und Jllinoi Str., Jndvl E. W. McKenxa, Superintendent. 1E JBietz' Meisch-WMp Rs. 315 Massachusetts Adenur. 0 u U23 arst..S 7 in.ilh aVacT " Indem ich meinen Freunden und SSnnern eut edier-ung garantire, bitt ich um geneigten tf. .,wÄnrnnnen per ?klexhon ertheilt erden, und alle Bestellungen w,rdn xrvmxt besorgt. chtungsvollst FÄclinniill IMetz. C?ris.fl T.isx ... i.v ... . Court House Misch -MssM von Rudolph Böttcher As. 147 Stt Wasgingtonstr. ?0UÄ6r'8 reinkZHer MeM-MMW,
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