Indiana Tribüne, Volume 7, Number 196, Indianapolis, Marion County, 4 April 1884 — Page 3
Politische Äilkiindigullgcll 3 v i S h e r i s f. Marion County : JameS N. Noß, nvorfen der Entscheidung der republikantZchen Eonniq-Convention. ' Für Sheriff: Wm. O. Patterson, nniervorfen der Entscheidung der republikanischen Rrn::nationSEonVentton. FürSheriff : Henry H. Bcvlllr, nv 'rmorfen der Entscheidung der republikanischen County Convention, l2. April 18S4. Jür Anwalt von Mario? und Hen drickS Counly : 5barls F. NobbinS, unk,korfn der Entscheidung der republikanischen Nkvi"attnkEonvntlon. Für Anmalt von Marion und Hen drickZ County. W. N. Harding. u:kl?orfn der Entscheidung der republikanischen SoTninaiianZiEonventton
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Im Zeitenwcchsel.
Roman von Joskphine Grafin Schwerin. (Fortsetzunq.) Haben Sie irgend welche Talente '" batU die (General in sie schon in den ersten Tagen gefragt. Ich singe ein wenig," hatte sie geantwottct. Die Gcncralin runzelte die Stirn. Ein wenig ! Was heistt das 'i Piepen Sie wie ein Spatz, dann unterlassen Sie es lieber, das t!m.i Tausende zu Niemandes Nutzen und Frommen, am wcnigsten zu ihrem eigenen. Singen Sie aber ordentlich, dann ist das: Ein wenig! ein falsche Bescheidenheit. Man muß so gut wie feine Fehler und Mängel auch sein tüchtiges Leisten kennen und nicht unter den Scheffel stellen, das ist nur ein verständiges Selbstbewußtsein. Ich liebe und unterstütze jedes Talent so viel ich kann, singen Sie gut, so sollen Sie Unterricht haben. Wollen Sie mir jetzt etwas vorsingen '" Ja,"hatteEecile lächelnd geantwortet. Ddffft hatte die Generalin einen Lehrer engagirt, und da Cecile viel Freud? an der Ausbildung ihrer schönen Stimme fand, so wurde diese bald ein Schmuck für den Salon der Generalin, und sie erntet viel Lob und Bewunderung, die Frau von Horteg sichtlich mehr Genugthuung bereiteten, als ihr selbst. Ihre kindliche, fast noch unentwickelte Gestalt hatte sich m der ihr wohlthuenden Atmosphäre geistiger Anregung und belebender Heiterkeit zu anmuthiger Grazie und Schönheit ausgebildet, ihre feinen Züge waren ausgeprägter geworden, und das noch immer marmorartig-zarte, nur selten von einem leisen Noth angehauchte Gesicht wurde von den großen dunkeln Augen gleichsam erleuchtet, während die blauschwarzen, üppigen Haare fast zu schwer für den klei nen, zierlichen topf erschienen. Frau von Horteg war stolz auf sie und erklärte oft, man könne das bleiche, schüchterne 5Und, als das sie zu ihr gekommen, in der vollerblühten Schönheit nicht mehi wiedererkennen. Tiefe, die von allen Herren auf das Lebhafteste bewundert wurde, übte nicht minder als ihr Geist und ihre Liebenswürdigkeit einen immer neuen Zauber aus und gab dem Hause der Generalin eine immer neue Anziehungskraft. Eecile stand alle den ihr dargebrachten Huldigungen völlig kühl gegenüber zu Allen gleich freundlich, gleich unbefangen, schien sie kein Auge und Ohr für wärmere Blicke und Worte zu haben, und tmißte dadurch jede unerwünschte Annäherung, oder wohl gar Werbung in vorhinein unmizgllch zu machen. Tle Generalln beobachtete dieses Äerhalten mit qrößter Genuatbuuna und nannte cs in ibrem.Sinn: taktvoll und fein. Denn, je mebr sie Cecile liebte und je mehr sie anerkannte, was sie ihr persönlich, ihrem Hause und ihrem Salon war, um so unerwünschter wäre wx etn Wiedervermählunz derselben gewesen. Obgleich sie sich niemals zu emer vtcoe$ äußerung und nur selten zu einem Lob herbeilief, so wußte Cecile doch genau. daß die Generalin sie liebte und daßsie ihr unentbehrlich geworden war, und diese Ueberzeugung verlieh ihr immer mehr die mytge, anmutyrge tcherbett, dle, gerade bei ihrer Jugend, einen Hauptreiz ihres Wesens ausmachte. Bemaye zehn Jahre waren so vernoZsen, Cecile war heiter und glücklich geKorden und hatte gelernt, aus das schmerzliche Erlebniß ihrer frühen Jugend tote auf etwas Ueberwundencs zurückzublicken, ja es vergingen wohl lange Zeiten, in denen sie jenes Schmerzes und Lothar's garnicht gedachte, in denen sein Name wie ausgelöscht aus ihrem Leben schien. Dann aber plötzlich wurde sie durch einen vorüberhuschenden Gedanken an ihn erinnert, alle die Empsindungen die damals ihr ganzes Selbst, beherrscht hatten, drangen von Neuem auf sie ein, und sie wußte, daß sie nichts nichts vergessen hatte. Der Sommer war wieder einmal vorQber, es war unfreundliches Herbstwetter geworden und die Abende waren kühl und schon so lang, daß man sich gern zu einer Plauderstunde bei der Lampe um den brennenden Kamin schaarte. Die Generalin war dessen von Herzen froh. Sie erklärte den Sommer zu has sen, der alle Leute unvernünftig in die Welt iagen ließe, wie sie sich ausdrückte. Sie straft reiste grundsätzlich nie, seitdem sie damals, um ihrer Gesundheit willen, m Italien gewesen war, und vergoß in jedem Frühjahr die vollen Schalen ihres Zornes über die Reiselustigen, die sich von ihr verabschieden kamen. Sie behauptete, daß man durch Reisen die Freube an der eigenen Häuslichkeit verliere, und daß ihr allein in den bekannten Räumen mit ihrer gewohnten Bequemlichkeit wohI irfib behaglich sei. Selbst ihre Töchter besuchte sie nicht, und Karte kurzweg, train diese sie sehen wollten, so könnten sie eben zu ihr kommen. Es gehörte diese Antipathie gegen das Steifen mit zu den originellen Eigenthümlichkeiten der Generalin, die Jedermann kannte und über die Jedermann lächelte. TicAbrcisendcnundHeimkchrenden hatten tets allerlei Plänkeleien mit ihr auszuechten, die gewöhnlich damit endeten, aß die General in erklärte, d ie meisten Leute seien eben nur im Winter vernünftig, im Sommer hätten sie die Reisemanie, und da müßte man sie gewähren lassen. Auch in diesem Jahr hatten sich schon mehrere solcher Scenen ' abgespielt, da Dieser und Jener der Reisenden bereits beimgekebrt war. Doch aber war es noch immer erst ein kleiner Theil Derer, die sich i dem Salon der Generalin z'.l versammeln pflegten, so dajj derselbe noch so manchen Abend leer blieb, zum gronen Aerger für Frau von Horteg, die schon dringendes Verlangen nach der gewohnten Geselligkeit trug und jeden Gast mit Schcltworten über sein langes Ausbleiben cmpsing. Nun, endlich !" rief sie auch heute dem Baron Nesselbeck entgegen, dachte wahrhaftig, Sie hätten die nlte Frau ganz vergcsien ; sind schon seit fünf Tagen hier, ich weiß das ganz genau, Sie können mir kein X für ein U machen. Die Stem&mä<e mir ofort,.daßSie bei ibr
voruvcrgcsayrcn waren. Aus Reisen wird man salopp; wer braucht im Gasthofe und im Eiscnbahnwaggon Rücksicht m nehmen, man bezahlt ja wie jeder Andere, da verlernt man natürlich gute Art und Sitte." Der Baron legte die Hände bittend in einander und sagte: Excellenz, üben Sie Gnade, ich war auf diese Strafpredigt gefaßt und sagte kein Wort zu meiner .Entschuldigung, abcrich habe alle Taschen voll der interessantesten Neuigkeiten, die ich ganz ertra für"Erccllenz eingesammelt babe."
Werden wohl alte Geschichten sein, die man längst kennt," brummte die Gencralin. Herr von Nesselbeck zuckte jetzt die Achsein. Na, schießen Sie los," rief sie, man hört auch Bekanntes gern noch einmal, wenn es gut erzählt wird, nur Neiseabenteuer verbitte ich mir, die können Sie nach her Frau von Gersheim allein erzählen. Ich glaube, Sie sind auch immer neugierig darauf ?" wandte sie sich an die eben eintretende Cecile. . Gewiß," antwortete diese lächelnd, wie sollte ich nicht? Da ich selbst noch so wenig von der Welt gesehen habe, und Berge und Thäler nur aus Erzählungen kenne, so höre ich gern davon." Herr von Nesselbeck wechselte einige begrüßende Worte mit Cecile, während deren die Generalin schon unruhig auf dem Sessel hin- und herrückte, in thatsächlichen Widerspruch zu ihrer erst geäußer ten Gleichgültigkeit gegendie verheißenen Mittheilungen. Doch vermochten die kleinen Erlebnisse und Stadtgeschichten, die er ui berichten hatte nicht, sie zu befriedigen, sie hatte auf Alles nur eine abweisende und übellaunige Antwort, die er indeß mit gutem Humor aufnahm. Wir werden in acht Tagen Tristan und Isolde" auf unserer Bühne haben," sagte er endlich. Tristan und Isolde?" wiederholte Cecile, während die Gcneralin wegwcrsend erwiderte : Mir gleichgiltig, liebe die Wagner'schen Ungeheuerlichkeiten nicht, viel Geräusch, aber wenig Musik, verdirbt nur den Geschmack, könnten etwas Klügeres tbun, als uns mit dem Zeug füttern." Ich habe heute Unglück mit meinen Mittheilungen, Excellenz," erwiderte Herr von Nesselbeck, ich hoffe aber doch noch Ihre Theilnahme zu g'cwinnen,ja vielleicht Ihren Dank, ja, ja, so ungläubig Sie auch den Kopf schütteln, Exzellenz ; die Partie. des Tristan wird ein auswärtiger Künstler, und zwar auf Engagement singen, er heißt Walter Fels." Fels?" rief die Generalin, sich halb von ihrem Sessel erhebend, während Herr von Neelbe lächelnd ihre Aufregung beobachtete, Fels ? Der Mensch kommt wieder her und hat mir kein Wort geschriebcn ? Ist wahrhastig noch derselbe Windbeutel von ehedem. Na, Cecile, das ist was für Sie, da wird es Musik in Fülle bei uns geben." Walter Fels war ein spezieller Gunstling der Generalin gewesen; er hatte seine Künstlerlaufbabn hier begonnen, damals allerdings in ziemlich untergeordneten Rollen, da er sehr jung, sein dra malisches Talent noch nicht vollständig ausgebildet war, und vor Allem der ältere erste Tenor ihm keine seiner Partien abtreten wollte. So hatte Fels ein anderes Engagement gesucht, und die Generalin hatte den heiteren, lebcnslustiacn Jüngling, der ihre Strafreden über seinen Leichtsinn, seine Unzuverlässigkeit u. s. w. stets gut gelaunt aufnahm, un gern fortgehen sehen. Er hatte in der ersten Zeit noch in brieflichem Verkehr mit ihr gestanden, bald aber hatte der Windbeutel", wie die Generalin ihn nannte, zu schreiben aufgehört, und so hatte sie nur durch die öffentlichen Blätter von seinen glänzenden Engagements und seinen außerordcntlicben Erfolgen gehört. Die Aussicht auf seine Rückkehr regte sie sichtlich auf das Angenehmste an, sie liebte den Umgang mit Künstlern vorzugsweise. In solchen Menschen ist doch Temperament", pflegte sie zu sagen, sie haben eine ausgesprochene Jndivi dualität und wissen zu leben ; muß man sich auch oft über sie ärgern, so sind es doch wenigstens keine hü'ili: SchaMo .i;:r:-?i!'si'e:i :.'.:) v.x:';l:tc. ' öic spracv tn den n.-.wslcn agcn vie, bon Fels, erzählte von seinem genialen Tollhe?ten",seiner sprudelnden Heiterkeit, seiner schönen Stimme, die niemals müde wurde, so daß er stets bereit zum Singen war, und den ganzen Abend über BekanntcS und Unbekanntes, Altes und Neues, Ernstes und Heiteres, im seltsamsten Quodlibet durcheinander gesungen hatte, so daß Cecile nicht nur neugierig auf den Ankömmling gemacht war, sondern ihm fast mit derselben freudigen Erwartung entgegensah, als die Generalin selbst. Die Plätze für Tristan und Jsoloe" waren längst bestellt, morgen sollte die Ausführung stattfinden, Walter Fels mußte nothwendig zur Probe schon eingetroffen sein, aber er war noch nicht bei der Gcneralin gewesen und diese erging sich in allerlei ärgerlichen Aeußerungen über den leichtsinnigen Menschen, der in den zwölf Jahren wohl ein großer Herr geworden wäre und wahrscheinlich meinte, daß selbst die Damen ihm den ersten Besuch machen sollten. Da könne er nun lange warten ! Nicht einmal eine Zeile schreiben würde sie, um ihn an die alte Freundin zu erinnern. Da endlich, in der siebenten Abendstunde, kam der Erwartete. Also doch, wirklich,Sie leichtsinniger,, nichtsnutziger Mensch", rief sie, ihm beide Hände entgegenstreckend, glaubte schon, Sie wären in den zwölf Jahren zn vornehm, oder ich Ihnen zu alt geworden." Fels küßte ihre Hand und sagte : Schelten Sie, strafen Sie, Excellenz, ich unterziehe mich jeder Pönitenz, aber, ich schwöre bei allen Göttern, daß ich nicht früher kommen konnte. Rücksprache mit dem Intendanten, Handschütteln mit den Herren Kollegen, Besuche bei den schönen Kolleginnen, ein Champagner frühstück mit ihnen, damit sie mich für, einen liebenswürdigen Menschen erklären und mir nicht etwa in meiner besten Scene einen Mißerfolg bereiten, Visiten bei den Rezensenten, auf daß sie nicht wie die Tiger über mich herfallen: diese a&
schäftlichen Angelegenheiten mußten erst besorgt werden, ehe ich an etwas Anderes denken konnte, sonst wäre ich in der ersten Stunde zu Ihnen gekommen." Nun, das Schwatzen haben Sie nicht verlernt", erwiderte die Gcneralin lachend, ich will Gnade für Recht ergehen lassen. Hier, meine liebe Freundin und Hausgenossin, Frau von Gcrsheim, und nun erzählen Sie mir von Ihren Erlebnisscn, aber fluükern Sie nicht, ich merke cs doch." Excellenz, die reine Wahrheit", ent-. aeanete er lachend. Gnädiac Frau".
wandte er sich dann an Coecile, trauen Sie nicht dem wenig schmeichelhaften Bilde, das Excellenz von mir cntlvirft, ich bin nicht so schlimm, und hätte selbst der Vkann noch etwas von den leichtsinnigen Gewohnheiten des Jünglings' mitgebracht Madonncnaugen gegenüber könnte auch der schwärzeste Sünder nicht lügen." Cecile erröthete unter seinen bewundernden Blicken, und erröthete dann um so . stärker, aus Aerger über sich selbst. Sie war ja an Bewunderung und Huldigung aller Art gewöhnt, ,.ohne daß sie einen Eindruck auf sie gemacht bätten. Freilich war es kaum möglich, daß dieser Mann, mit der Hünengestalt, den vlonden, gelockten Haaren und den dunkelblauen, leuchtenden Mgen nicht unwmkürlich jeder Frau imoniren. sollte, er hatte etwas Sieghaftes in seiner . ganzen Erscheinung: der geborene Schwanenritter hatte ihn einmal ein Berichterstatter sehr ekstatisch, aber doch nicht unwahr, genannt. Er erzablte viel und interessant, heiter. anregend, mit manchem Scherzwort gewürzt; zwölf Jahre eines buntbewegten Schauspielerlebens bieten Wohl Stoff. Er' war an Hofbühnen gewesen, hatte vor Königen nd Fürsten gesungen nicht obne Beifall, das bewiest einige bunte Bänder in seinem Knopfloch war mit den ersten Künstlern und Künstlerinnen Deutschlands bekannt, und wußte nicht nur von ihrer künstlerischen Bcdeutung aus der Buhne, die Jedermann kannte, zu erzählen, sondern auch von ihrcn Liebenswürdigkeiten und Launen hinter den Koulissen, von Scherzen und kleinen Intriguen, welche die Generalin köstllch amunrten und auch beeile so gut unterhielten, daß sie ein lebhaftes Bedauern empfand, als er nach der Uhr sah und sich erbob. Larifari", sagte die Generalin, treiben Sie keine Possen, Sie bleiben natürlich bicr und trinken mit uns den Thee. Müssen uns auch noch ein Lied singen. Cecile Frau von Gersheim muß Ihre Stimme doch noch kennen, lernen, bevor sie Sie in den -Äkaßlosigkeiten Tristans hört" Sie kenncnihn noch nicht, Excellenz," unterbrach sie Fels lächelnd. ,,Jst auch nicht nöthig, weiß genau von dem Unsinn der Leitmotive und dem Sterben während eines ganzen Aktes und alle dem sonst aber Sie singen jetzt wohl nur noch von dem Meister"? Haben sich wohl den Geschmack an aller gesunden, vernünftigen Musik vcrdorben ?" Bewabre, Excellenz,5ch singe nach wie vor Mozart, Beethoven, Weber, Alles, was Sie befehlen." Tarn, dann sind Sie ja noch halbwegs vernünftig geblieben; also singen Sie etwas Gutes, an dem meine alten Ohren, die den modernen Firlefanz' nicht verstehcn, Freude sinden." Fels setzte sich an das Klavier schlug einige einleitende Akkorde an Und sang dann Lied auf Lied. Seine mächtige, glänzend ausgebildete. der feinsten Modulationen fähige Stimme, die trotz aller rast doch den süßen Schmelz nicht verloren hatte, übte einen mächtigen Zauber auf Cecile. Sie fühlte sich hingerissen, und als die Generalin in ein lautes Bravo ausbrach, erhob sie sich und bot Fels die Hand. Ich danke Ihnen," sagte sie jetzt einfach. Er zog ihre Hand an seine Lippen. ..Gnädiae Titan, ein solches Wort ist dem Künstler mehr werth, als aller rauschender Beifall des Publikums." Er sang auf den Wunsch der Generalin noch Anderes, dann wurde bei Thee geplaudert, gelacht, gescherzt, und als Herr Fels sich endlich verabschiedete, schieden er und Cecile als alte Bekannt und sie hatte die Empsindung, einen sehr angenehmen Abend verlebt zu ha ben. Cecile befand sich am nächsten Tage in einer Stimmung freudiger Erwartung ; sie liebte Theater, eö war ihr auch inte rcssant,eine viel besprochene, ebenso maßlos gelobte, als maßlos getadelte Oper kennen zu lernen, vor Allem aber war sie gespannt, Fels auf der Bühne zu sehen, wo die dramatische Wirkung beinahe aus gleicher Höhe mit der stimmlichen steht. Das Haus war bis aus den letzten Platz ge füllt. Niemand hatte es versäumen mögen den Künstler, der schon als Anfänger ein Liebling des Publikums gewestn wär, jetzt, da er auf der Höbe seines Könnens Ita'no, zu bören. Die Vorstellung begann. Ceeile fühlte sich von den ersten Scenen nicht angesprochen; das fast unharmonische Gewirr dei Töne, die Ucbermacht der Alcchlnstru Nente. die sichtbare Anirrenauna der Dar' stellen der Isolde, die ihrer großen Auf-i zadc nicht völlig gewachsen war, Alles ivirlte deprimircnd auf sie. Dann aber :rtlangen die ersten Worte Tristan's, die ?ecile sofort in eine andere Stimmung versetzten, und als er nun, Brangancns Forderungen endlich nachgebend, vor Isolde trat, da fühlte sie sich vor seiner,' kdlen, idealen Auffassung, von ?er L?acht seines dramatischen Spiels, in Verbindung mit seiner herrlichen Stim ine, hingerissen und begeistert. Er aab .licht die Rolle des Tristan, sondern er Dar Trijtan m vollen Sinne des Wortes. Selbst die nicht bedeutenden Gabe er Isolde schienen unter seinem Einflufle ,a wachsen, so daß das JUsammenspiel mit ihr sich besser gestaltete, als man Anfangs geglaubt hatte, und als der Vorbang fiel, war Eecile wie berauscht. Dann folgte der zweite Akt mit seinem hinreißenden Liebesduett und der Dazwikchenkunst Marke's. Wie Tristan auf des Königs Zornesbruch antwortet : Was Du fragst, das kannst Du nie erfahren" und sich dann wieder an Isolde wendend, fortfahrt : Wohin nun Tristan scheidet, willst Du Isold' ibm folaen ?" am
Schlüsse seines Gesanges noch einmal wiederholcnd : ;,Ob sie ihm folge treu info hold, das sag' lhm nun Jsold'!" da konn-, te Cecile ihrer tiefen Ergriffenheit nicht mehr gebieten, sie fühlte, daß ihr, wider ihren Willen, die Thränen über die Wanzen liefen. ! Die Gcncralin hatte glücklicherweise Bekannte in der Loge, die sie im Zwischenakt inAnspruch nahmen, und so durste sie nicht durch irgend ein Gespräch den gewaltigen Et. ruck stören, sie konnte ihn still in sich nachwirken lassen. Die Sterbcsccne des dritten Aktes vermehrte den-
selben nur noch; es war ergreifendste Tiaturwahrbeit,. durch edelste Kunst ldealisitt. Als nach dem Schluß der mau endensollende Beifallssturm endlich vorüber ivar, als Drlstan-Fcls seine Lorbecrkrän'e in Empfang genommen hatte und Cecile )er Generalm behilflich war, sich in ibre Tücher und Umhänge zu. hüllen, sah Diese sie plötzlich prüfend an und sagte : Ich glaube wahrhaftig, Sie haben geiveint ? Nun, da kann der Fels stolz darauf sein, denn er hat es ganz allein be-, wirkt, die wilde unharmonische Musik doch nicbt." ' Ich Weiß es nicht," antwortete Cecile, ich weiß nur, daß meine ganze Seele vavon erfaßt ist." zvels war ihr durch diese Darstelluna des Tristan um ein Bedeutendes interessanter geworden; der Mann, der eine solöye Rolle so innerlich aufzufassen verstand, so völlig in ihr aufging, mußte nach ihrer Meinung Geist und Gemüth besitzen. Sie freute sich seiner Anwesenheit, die nach verschiedenen Seiten hin ihr Angenehmes verhieß. "Sie durfte ?.. c i-k. ' r i ..... r" . sur vie per reicye ienue von lym erwarten, und seine Besuche würden anregend sein, sie rechnete aber auch darauf, mit ihm gemeinsam müsiziren zu können. Am nächstfolgenden Abend schon kam Fels. Halten Sie mich für eitel, Excellenz," sagte er heiter, abermich.drängt's, ?in gutes Wortüher'den .Tristan zu hören. Habe ich Sie damit versöhnen können ?" Sie haben Ihre Sache gut gemacht,"' erwiderte die Gcncralin, sogar sehr gut,' senn sonst wäre der 'Höllenlärm nicht anzuhören gewesen." Fels lachte. Nun, ich nehme das Lob auch in dieser seltsamen Gestalt an, Exzellenz, und lege es mir nach meinem Sinn zurecht. Und Sie, gnädige Frau ?" wandte er sich än Eecile, hat Ihnen Wagner's Musik auch nur den Eindruck des Lärms" ge macht?" Ich weiß cs nicht," antwortete Cecile ehrlich, und fuhr nach seinem befremdeten Blick fort: Ich weiß nur, daß ich tief ergriffen war, und daß mich noch heute die Bilder des gestrigen Abends dauernd begleiten. In der Erinnerung ist mir die Musik ein wirres Durcheinander Von Tönen, aus dem sich mir keine Stellö wie eine Melodie, auch nur wie eine Harmonie, hervorhebt. Ob also nur Ihre großartige Auffassung und Darstellung mir den hohen, eigenartigen Genuß bereitet habe, ob er doch, ich möchte sagen, mir unbewußt, von der Musik b einflußt war ich weiß das nicht und möchte nicht ein musikalisches Verstandnin heucheln, das ich nicht besitze. Es war Alles so neu, so wundersam hinreißend und begreisternd, daß ich nur das Eine klar, von Augenblick zu Augenblick emPfand: ich beneidete den Künstler, der solches Menschen-und Tonbild zu gestalten, von Neuem aus sich heraus zu schaffen vermag, denn die Worte und Töne des Dich-ter-Komponisten allein thun cs nicht, der darstellende Künstler muß ihnen Leben, Fleisch und Blut geben, sie aus sich heraus individualisiren." Gewiß, gewiß, gnädige Frau," rics Fels, es giebt ja Rollen,diecdermann, dem etwas Stimme zu Gebote steht, ohne viele Müh? zu geben vermag; man singt eben die Note ab, und das Publikum ist damit zufrieden und kann es auch sein ; andere aber. Und das sind eben die-allein wahrhaft künstlerischen Aufgaben, fordern eine wirklich geistige Beseelung, eine Vertiefung in det Charakter, sie sind nicht nur eins musikalische, sondern auch eine dramatische Äufgabe,das sind die Rollen, die dem Künstler allein ein wirkliches Interesse abgewinnen. Und mein Tristan iHierzLhnen wahr, er vermochte Sie zu tsxiittsi V Tief, sehr tief, meine ganze Seele.(Fortsetzung folgt.) Gesegnete Wobltbäter. Als ein aus berühmt. Aerzten und Chemi kern bestehender Rath die Entdeckung machte, daß durch Mischung einiger wohlbekannter werthvoller Heilmittel die allerwunderbollste Arznei erzeugt wurde, welche eine solche Menge verschiedener Krankheiten zu heilen im Stande sei, daß beinahe alle anderen nneien überflüs sig Würden, bezweifelten dies Viele, aber der Beweis ihre Werthes durch thatsächliche AnWendung zerstreute jeden Zweifel, und heute sir.d die Entdecker jener großen Arznei, HopfenBüterS, als Wohlthäter von Allen geehrt. Dieses BitterS ist zusammengesetzt auS Hopfen, Buchn, Malz, Wolfskirsche, Löwenzahn und an deren ältesten und besten Heilmitteln der Welt, und ist der größte Blutreiniger, Nieren und Leber-Regulator und Leben und lGesundheit Wiederbringn. Kein Leiden, wo dieses BUter gebraucht wird. WaS auch immer die Symptome sein mögen, welcher Art auch die Krankheit und beiden sind, gebrauchen Sie HoPsen.BitterS. Es- rettet Ihnen das Leben. Hunderte sind auf diese Weise gerettet worden. ET" $500 werden für jeden Fall bezahlt, wo das Bitters nicht hilft oder heilt. Ich litt lange Jahre an schweren Nierenund Leberbeschwerden, bekam dünneS Blut, war schläfrig und matt, konnte kaum herumkriechen, war mit einem Wort ein alter gebrechlicher Mann und konnte nichts finden, das mir half, bis ich Hopfen-BiUers gebrauchte, und mich jetzt wie neu geboren finde. Mein Blut ist rein, die Nieren sind recht, und ich bin wieder so kräftig wie ein Dreißigjähriger, obschon ich 72 Jahre zähle. Vater." .Zehn Jahre lang war meine Frau an's Bett gefesselt, sie litt an einer solchen Mengt. Leiden, daß kein Dokter wußte, was ihr fehlte, nnd ich warfein kleines Vermögen für allen möglichen Hnmbug nnd Stoff weg. Vor circa 0 Monaten sah ich eine Ver. Btaattn Flagge mit Hopfea-Bitters darauf, und ich beschloß nochmal zwei Flaschen zu kaufen, und jcp't ist sie so ohl und kräftig, als irgend eine Mannes Frau und dies wurde mit wenigen zwei Dollar erreicht H.W. Detroit, Mich.
Mr seSen, Ihr benutzt die ALIA LINE ! "Warum? Weil sie die kürzeste und beste Linie über 8t. jLonIs, IXIsoiirI, Kausas9 Iowa, IVolra.sltn, Toxas, A.xla.nsas9 Colorado, Now Mexico. Dc cot und California Itf Da Bahabett ist von Stein und die Schie neu sind aus Stahl. Die Wage haben die neuesten Verbesserungen. Jeder Zra hat Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Billete erster Klasse oder Emigranten.Billete haben werden durch unsere Passagierzüe erster Klasse befördert. Ob Sie nun ei Billet zu ermößigten Prei. sen, ein Excurf.onSbillet sder irgend eiue Sorte Sisenbahnbillcte wollen, kommen Sie, oder schreiben Sie an II. li. XeringY 4jt Lssistent General Pafsagier-Agent. Nordöfl.Eck Washington und Jlln.viS Str.,Jnd'xIS . y il l, Gen'l Supt. St.Louik, Mo. E A. K o r d. eu'l Pass.-Agt., St. Louis. Ma Chicago, 3t. L.ouis and IMttstourfy Rallrond. Zeitkabklle für durchgehende und LokalZüge. Vom 17. kZebr. 1835 an: ßttß verladen da Union.Dexot, Jndxl., rot folgt:
Stationen. ,Echnll,g lPost,ug.,?chnll,g i Slccom. Rbg.Jndianavl' Bnk.Äamb'gEit, 1'OfilW 10:458 4:5!Nm M.00 6:13. 6:10 ti:2ü , 6:52 8:57 8:!S 9:56 . i2:59m 6:41 , 7:12 , 8:57 . 9:52 ', ii:w , lchmond Dayton Piqua , Urvana Solumbu.... Newark m Lteubenvill. Wheeling Plttöburg.... . HarriSdura... !:.;? 3:31 , 3:17 , 4:51 6:40 ll:)9lm 12:52 5:9 6:52 . 7:02 , 4:18 7:4a 8:60 7:50 . ii:2j :25NM !2:37Crn :24 . 8:02 6:17 . ! 2:2092m 5:1032m 6:21 , 5:15 7:30 . 7:10 Bm Baltimore Washington.. , Philadelrhla. N York.... . Boston Täglich. Täglich, ausgenommen Sonntag. Pullrnann'S aleft, chlsf und Hotel-Wagen durch Bit PittSbvrg. HarnSburg, Philadelphia und New Slork. ohne Wechsel, BloS in Wagenwechsel nach Baltimore, Washington und Boston. tt ffah'karten nach allen Oestlichen Städten find rn allen Hauxt?ahrkarten,Bureaua des Westen! und in dem Stadt.Bureau, Ecke der Jllinoi nd Washington Straße und im Union Depot Bureau, JvdianaxoliS, zu haben. Schlasrognartn tin nen im Loraus gesichert erden durch Applikation bei den Agenten im Stadt.Bureau der. im Union Depot zu Indianapolis, Ind. H. K. Dering. A. G. P. A , Nordostcke Washiug. ton und Jliinoi? Ctraße. Jnd'ptt. James McSrea, Manage,, Columbu, Ohi . Sl. Jord, Senl. Passagier und ricket.'?gent Vittlburg. Fetter-Awrm-Signale. 4 PennsNvania uud Market. d Hauptquartier dkS Feuer Departements. 6 Ost Straße und New York. 7 Nobel und Michigan Straße. 8 Nero Jersey-Straße und Vessachnsett . 9 Winston und Nord.Straße. 12 UassachussettZ Ave. nahe ?:ble Ctr. 18 Delaware Ctr, und Jsrt Wane Ave. 14 New Jersey und ffort Wane Avenne 15 Peitt etr. und Massachusetts üvt 16 Christian Ave. und Ash Str. 17' Park Ave. und Butler Str. 18 BarroroS 5tr. und Malolt Ave.' 19 Archer und John Str. 123 College Ave. und Siebente Str, 121 Alabama und Siebente Str. 1Ä Meridian und Siedente Str. 12 bandet Str. und Lmcsln p 137 u?lellunL.Sebäud. !ZZ Central Ave. und Achte Ltt 131 Tlabams und Morrison tt 132 Rohampton und Achte Sti. 134 College Lvk. und Zehnte Etr. 135 Home Are. und Delaware Et, 136 Delaware nd Nichizan Etr. 21 St. Joe Str., nah Jllinei. 23 Pennsylvania und Pratt Str. 25 No. ö. Engine House Sechste, nhr 26 Mifsissixxi und St. Clair Str. 27 JllinoiS und Michigan Str. 28 Pennsylvania Etr. und tfb's.t Au 29 Mississippi und Viert Str. 212 Tennessee und William Str. 218 Pennsylvania und Michigan Str. 214 JllinoiS und Herbert Str. 31 Jndiana Ave. und Michigan Ct. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Termont Str. 35 Blake und Ne York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Tlair ZU 37 Ltadt.HosvUa:. 38 Blake und Nord Str. 39 Michigan und AgneS Str 812 West und Walnut Str. 31Z West und Tritte Str. 314 Siebente und Howard Str. 41 Washington, nahe West Str. 42 Eeiszendorf und Washington St, 43 Missouri und New Kork Str. 45 Meridiau und Washington Str. 46 Jllmoil und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str, 45 ingan' Pork House. 43 Jndianola. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Sir. 415 Ferguson'S Pork House. 421 I. B. Sc W. Round House. 423 Jnsane Asylum. 51 JllinoiS und Merrill Etr. 52 JllinoiS und Louisiana .lt. 53 West und McCarty etr. 54 West und South Str. 55 Tennessee und georgia Str. 57 Meridian und Raq Str. 53 Madison Ave. und Vioxxii Str. 59 Madison Ave. un Dunlop St, 612 West und Nockmood Str. 513 Aenlucka Ave.und älitnili ( 514 Union und MorriS Etr bis JSinsiS und ansaZ S 517 MorriS und Dacotai Str. 61 South nahe Delaware Etr. 62 Pennsylvania und Louisiana St: 63 Delawar und McSarty Etr. 64 Oft und McCarty Str, 65 Alabama und Lirgiana Ave. 67 Virginia Ave. und Bradsham Str 6S Ost und Eoburn Etr. 69 Pennsylvania Str. und Madison re. 512 VcKernan und Dougherty Str. 71 Virginia Ave. naht Huron St? 72 Ost und Georgia Ztr. 73 Washington und Aenton Str. 74 Benton und eorgia Str. 75 ZZorest Aoe.und Pine. 76 Dillon und Batei Str. 78 Virginia Ave. und Dillon, 79 gleicher Are. und Dillon. 712 Spruee und Prospekt Str. 713 Eriglish Ave und Laurel Str. 714 Orange und Olive Str. 715 Shelby und Brecher Str. 81 f..t q em Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. LZ Ost und 4iarl Str. 84 New Kork und Davidson Str. 83 Taubiiummen.Anstalt. 86 er. Staat Arsenal. 87 Orients! und Washington Ltr. 89 F?auettSefängß. 812 No. 8 Schlauch. Hau. Ost Washingtonftraßk. 813 Market undÄobl Str. 814 Ohio und Harvey Str. 91 Maryland nahe Meridian Str. 92 Meridian nnd Eeorgia Ctraße. 1-2-1 Privat. Signal. 1-2-1 Und Kasten rotkderholt.zweiier Alarm. 3-3 Signal sürFeuer.Druck. Zwei Schläge, Feuer. Drei Echllge, Druck ab. Zwöls Schläge, 12 Uhr Mittags.
..t . . vtsÄ.:,. iZlW,.. -ilt Eisenbahn -Zeit - Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den IG. Dez'br 1883. Eleveland, Colnmbnß, Sincinneti und Jndia v r m & napou Vtsenvayn tret unt.) Abgang: S8Cr 4.15 'derson Ae...llX)m Ankunft: 61 ff i tag 6.40 vm tt 3 W i .10.53 9lu nderson e... 2.00 jj .. 3 CtL 8j 5.50 ,! St L r.lv.55 m An Tvtonlz.l.l0m W 5 WZ.... 7.U0 m Gosben 2x5J2S Na Vrtghtwood Division, . C.C.nud I. Lbgang töglich. 4.563. Uglich. b.Z9m 1U.10 m 10.45 M 2.10 m 3.30 R taalich. 5.33 Nm .10.3: 19 R ÄKn 4.55 Kn täglich. bAJKm 0.3 xagu9.10.U8a Pittburg, Ciucinuati & St. Loui isenbalin BPWP Mchm ee aul. r täglich 4.22 Brn ftcnora Sonnt. 9.4Z I mn ai a cn Dck EreuSae IN BW C Cm 9t 3accauSa. nommenEannt.iii 12 nm 'k glich 11.37 Cm Sotintaol ' S K7 ffm ci aus. onntflg .... 5.27 3t m S PU P l "glich 10J2Sm Danton 9i Sonntags 10LZ C -Via Kokorns. Zd' Lv. Sc5nell,ua... 3.19 Orn Jndxl'S Lou. ffrrrei 3.3t PW ffr täglich 5.. 4 82 Dayton E auSg sonnt 4.52 Bnt hicago Routk Ehicago Schnell zu tag 11.09 m h?cagorrrz. 10.44 Nm Terre Haute, Vandalia & St.Louit iseubahn. Mail Train .... 7.15 Schnell, 3 53 v Mail und ärc. lo.uüOe laa ffrvrel.... 3.10 all undÄct... 4.4ii Tag Srp, x 41.55 N Zerre staut 2er. 1.(111 Vn Pauste tl 10.45 5k Ciucinnati, Indianapolis, Et. Louis v. Ehieaco ffts.iVA&M ffiJ...i: A!i.lR. - iiivuy t. iMviuuuil jrjlOlUJQ. Louilo.ff L. 4.00 Bet Jndiana ce. 11.00 m kmeinnatt ce.11.0j m E5L'iUe Sr t. 11.33 .2 5l ic. 3.45 N Beftem tr.... s.oota IC ta g 2 täglich I u cc. 10.45 Km inc. KtC 0.5J Viril Chicago Division. C url ffr. n.isn Chic Leu F L. täglich e cnl.. 3.3313m Lasavett, Lee ..10.40 CL MaU pe.. 3.20 Vm Etnctnnatt cc. 6 X Um hicago Mail x.:i.45m Weftktn r 5.15 Nm CSS täglich I r c 11.30 5Jrn Itffersonvillk, Madison uud Judtnpslik WMHM a J .C9 Cm I JndMadMatl. 9. 8 St 18 ad See... 7.21 9m ' 3t.ffM,...i. tienoaon. dMadNatl. 9.44 r In SSad Mail 3.49 Kai I W D Fz S.34 ,00 a no i v tag. m ist 5 CZL täg lOy Wabash, St. Louis & Parisie. etöv ffhie Mail 7.14 üm I 1 2.01 9lm CbiHS 9t trt&a tWr..,0.35v Tel u Eh Mail. S.to T?tMlch l C C 11.79 Nm Judiana, Jloomwgton undWeftern Slseubahn V 1 viau.. 7jii m i an5Tx.F L ck 5.10 Nm Trawsrdv.ee. astm it r. täglich 3 55 Km Ctn Sxee 10.35 m WtfM4 V w u I 9t tflgll.10 Nm !. out Dldtsion. orefleld Ace... .30 m I Nacht 9z 3.55 Bm tt uTagi )5 Lm arl u Tag 9S. tM 9tm S l1.v5m l Mor.nld ce.. v.io Oestliche Division. lVlt? ;i-3n I isie rrreß... 7 00 Xflgl. 5cprt....tl V0m 0 3 9l 10 35m Atlantic Ei.... ö 4sNm j Western El.... 4 45m Jndianapolik und St. Loui Eisenbahn. x; a . : . v Tim vrrre?, ce. Stu Vr tSa täsl'.ch 7.10 Bm K .lll l)m Bolt u Et L Or c c 7.T0 rm !R V u St fc 9t täglich , u c c. 11.10 Nm LocatPaffenger. 9.60 Day r k tSgl. Jnotanapou, e kincinnatHamiltonckJndiauapoltlViseubahu ZndpLtLouiS 4.1X5 Cn ,n,rviUke 4.?0 m Tonr.eklLileLee fiJll Tn ail. ItOBrn 5d, Stout 10.40 Kn .inspunst. K. 6.40 9tm Etn.,D.r.N.It'1.5vL mttnnatt:c 6.00 m Jndianapoli und Vinceune tfeudafcn. Ratl Cairo f j 7.04 trn I vineenne cc.10 3t b Cincinntl ce . 3.39 Nm Rati Stir. 4.29 S LouiSvtlle,New Albany & Chicago. lr-Line. Ebieagoxtgl..lZ.W1!m Ch'csgo r.tgl.. Z.ILV onon ce.,... 5.01N , Moon e 10.Zlj ich rt, h,cag. ich. Cito X Qhiz. Mail 1?.4!Nm 9t Mail 4-OOiJm 8üge it r. c. Lehnsessel? mit chlcf.äBagt. kU v. ?orirti. mit S 5otlC? GÄVNch. Jffl&IRR Die rürzepkZundkökfttlVahnach Louisvillc, Nashville, Icmplüs, Ciattanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonvillc, Mobile änd New Orleans. 6 ist borthellhast für Passagiere nach dem Süden, eiue dirctte LZoute zn nehmen. Palast-, Schlaf, und Parlor-Wagen zwischen Shicago nnd Louisdille und St, Louis und Louisdille ohne Wageudechsel. Comfort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet die .Jeff die alte zuverlässige 5S. M. & 5S. M. M. II. IT. I)r1liL', Assistent cZcneral Passagier.Agent, Nordost.Ecke Washington und Illinois Str., Jndxls B. "V. McKknna, Superintendent. IB. HDictfz's Ns5fch-iZadM, o. 315 vkassachnsettS Avenne. Anfiel cutti 5rif , .,.. u... SutVWürst.' Sch.t.Vch. l,..e" Indem ich meien Freunden und Gönnern aute enuug garantne, bUte ich um geneigten u. SA&lfJS?"'11 k" ephon ertheilt werden, und alle Bestellungen werden xromxt besorgt. Achtungsvollst Z1knii1 Diotz. Court House Mkfch-MswW von Rudolph Böttcher Vo. 147 Off Was(wgtonftr. Pouder's : reinlicher MH-MaM, T9 TZortl) Vensylvnla Ztraße, 3S Ostashlngton Ctrofi, 176 Bellessnialn Straße, und land 1 3 Oft arkeU4,use. INDIANAPOLIS IND.
