Indiana Tribüne, Volume 7, Number 196, Indianapolis, Marion County, 4 April 1884 — Page 2
ndiana Hriöüne.
Er sch eint ' Fäglich, WöchenMH u. Sonntags. Offlce, 10O.Marhlaudstr. vi tägliche Tridün" kostet durch den Träger 12 'S' Cent xer Woche, die SonnligS -.Tribüne" Tent xer Woche. Beide ,usamn 15 entS. Pcr Post zugeschickt in Vorau.bkjllhlung ?6 per Jahr.. Indianapolis,. Ind., 4. April 1334. Die .Eider' Ende vorigen Monats ist die Eidcr", der neueste Dampfer des norddeutschen Llovd, von Bremen in New Jork angekommen. Sie hat die Reise von Southampton nach dem größten Hafen der neuen Welt in 8 Tagen und 10 Stunden zurückgelegt. Dies ist in Anbetracht der beftigen Stürme, mit denen das Schiff zu kämpfen hatte, eine ungewöhnlich schnelle Fabrt. Die Durchschnittsge schwindigkeit des Fahrzeugs betrug 18$ Knoten oder 21 unserer Meilen in der Stunde. Die Eider" wurde von John Elder & Co. am Clyde erbaut ; sie ist 455 Fuß lang, 47 Fuß breit, 37 Fuß tief und hat einen Gebalt von 0000 Tonnen. Ihre Dampfkessel sind zu 7000 Pserdekraft approbirt, 17 Fuß 7 Zoll lang und haben 15 Fuß im Durchmesser. Der RoU bengang ihrer aus 2 Cylindern mit Niederdrilck und 1 Cylinder mit Hochdruck bestehenden Maschinen beträgt 5 Fuß. Das Schiff faßt 150 Passagiere 1. Cajüte, 200 Passagiere 2. Cajüte und 1200 Passagiere des Zwischendecks. " Die Einrichtung ist natürlich elegant und zweckmäßig", die Beleuchtung durch 300 elektrische Lampen nach neuem System eingeführt. Die ökettunsvorrichtungen werden von der N. Z). Tlmes" als vortrefflich geschildert und eine ebenfalls neue Einrichtung glauben wir als eine Frucht der durch den Untergang der Cimbria" ge-. predigten Lehre bezeichnen zu müssen. Der Schiffsraum ist in wafferdichte Abtheilungcn oder Compartmcnts getheilt, der Nachlässigkeit aber, daß die Thüren zu solchen im Interesse des bequemeren Verkehrs offen gehalten werden, wie dies bei der Cimbria" der Fall lvar, dadurch vorgebeugt, daß die in den Eisenwänden befindlichen Thüren entfernt werden, sobald Passagiere an Bord kommen. Dl Öffnungen werden alsdann durch aufgeschraubte, starke Eisenplatten verschlossen. Die Ventilation der einzelnen,, sonach vollständig und für die ganze Neise von einander abgeschlossenen Räume ist durch Anbringung von Ventilatoren völlig czewahrt. Die deutsche ökegierung wird eine derartige Einrichtung allen Seeschisfen, die Passagiere befördern, zur Pflicht machen. Die Ems", ein weiteres Schiff des Nordd. Lloyd, wird genau nach dem Systeme der Giber" erbaut, ist nahezu vollendet und wird im Juni in Nework erwartet. Deutschland'S Auswanderung. Der dem deutschen Reichstage Mitte borigen Monats zugegangene Bericht deS Reichskommissärs über die Auswandcrung im Jahre 1683 ist ein ebenso umfangreiches, als interessantes Actenstück. Wir heben aus demselben Folgendes hervor : Die Auswanderung hat, wie wir dies i aus den Berichten über die Einwändening in die Ver. Staaten wissen, etwas abgenommen. Die letzteren sind nämlich so vorwiegend das Ziel der deutschen Auswanderer, daß die Zahl der hierher kommenden Landsleute einen völlig sieheren Maßstab für die Stärke der LlusWanderung aus Deutschland abzicbt. Ueber die drei Häfen Hamburg, Vremen und Stettin wurden 1633 nach überseeischen Häfen befördert: 201,308Personen (gegen 231,357 Personen im Jabre 1882), darunter 143,94 deutsche Skeichsangehörige (gegen 169,034 im Jahre 1862). Von diesen 201,308 Personen wurden 89,405 Personen über Hamburg (gegen 113,221 Personen im Jahre 1832) befördert. Die stärkste Auswanderung fand, wie auch in früheren Iahren, in den Monaten April, Mai und October statt; so wurden z. A. über Hamburg im Avril vorigen Jahres 12,815 Personen, im Mai 12,637 Personen und im October 11,074 Personen befördert, während die Zahlen der Beförderten in den übrigen neun Monaten zwischcn 2632 und 7837 sich bewegten. Von außereuropäischen Ländern nach den deutschen Häfen wurden zurückgebracht : 9127 nach Hamburg und 17,636 Personen nach Bremen. Von der Gesammtsumme der deutschen Auswanderer gingen nach den Vereinigten Staaten von Amerika 133,366; nach Britisch-?!ordamerika 562 ; nach Nkeriko und Centralamerika 52 ; nach Westindien 32 j nach Brasilien 995 ; nach den argentinischen Staaten 625; nach Peru 42; nach Chile 186; nach anderen südamcrikankschcn Staaten 145; nach Afrika 772 ; nach Asien 50 und nach Australien 2104. Die Auswandcrer-Besördcrung nach den Hawaiischen Inseln hat aufgehött. Interessant ist die Betheiligung der einzelnen Staaten und der preußischen Provinzen Deutschlands an der Auswandenmg.' Von den letzteren stellte Pommern mit 17,721 das größte, das Rheinland mit 1,765 Köpfen das kleinste Eontingcnt. Aus ganz Preußen wanderten aus 91,266, aus Baiern 13,482, aus Sachsen 5,967, aus Württemberg 7,501, aus Mecklenburg'Schwcrin 4,714, u.s.w. bis 9fcnß ä. L. mit 42 die Reihe schließt. Schwimmgürtel. Die Local-Jnspcctoren der Dampfschiffe im zweiten Districte, welcher New ?)orf, Boston, New Lond'on, Portland, Philadelphia und Albany umfaßt, haben soeben eine Untersuchung der Lebensret-tungs-Apparate auf sämmtlichen zu diesem Districte gehörigen Dampfern beendet. Dieselben haben namentlich die Schwimmgürtel in vielen Fällen in ei-
ncm erbärmlichen Zustande gefunden. Das Gesetz schreibt vor, daß alle Schwimmgüttel mindestens 6 Pfund guten, gesunden Kork enthalten sollen. Diese haben eine Schwimm- oder Tragkraft von 24 Pfund. Eine solche von 14 Pfund ist vollkommen im Stande, einen menschlichen Körper über Waffer zu halten, doch hat das Gesetz eine Tragkraft von 24 Pfund vorgeschrieben, weil btc Schwimmgüttel auch bei sorgfältiger Aufbewahrung mitunter Veränderung des Korkes erleiden, welche die Schwimnl fähigkeit derselben abschwächt. Auf mch rcren Dampfern enthielt kein einziger Schwimmgüttel das vorgeschriebene Wc wicht an Kork, und die besten unter ihnen hatten nur eine Tragkraft von 17 Pfund. Bei einer Belastung mit 2 1 Pfund versanken dieselben wie Bleillumpen im Waffer.' Auf einem Schiffe wurden 200 Schwimmgüttel gefunden, die statt nur mit Kork zum größeren Theile mit Sägespähnen gefüllt waren; dieselben waren erst vor Jahresfrist auf Grund eines Kontrakts über eine bedeutende Lieferung angefettigt worden und hatten pro Stück 75 Cents gekostet. Fottanfollen alle Schwimmgüttel auf den Schien bei jeder Jnspection der sorgfältigsten Prüfung unterzogen wer den. Die meisten Jnspectoren yaben sich bisher damit begnügt, durch eine einfache Zählung zu ermitteln, ob ein Schift die vorgeschriebene Anzahl von (Gürteln führe ; ob solche so gearbeitet sind, daß man im Falle der Roth Rettung von ihnen erwarten kann, läßt sich nur durch das Abwiegen jedes einzelnen Gürtels ermitteln. Starbuck, der Oberinspcctor des zweiten Districts, hat angeordnet, daß mit jeder Prüfung der Dampfkeffel eine genaue Untersuchung der Beschaffenheit der Schwimmgürtel verbunden werde. Die DampfschispCompagnien sind über die Zumuthung, nur leistungsfähige Schwimmgüttel zu führen, nicht sehr erbaut, Herr Starbuck ist jedoch entschlossen, die Maßregel streng durchzuführen und hierdurch die Sicherheit der Paffaaiere' wesentlich zu erhöhen. .Dieselbe Maßregel wird in den übrigen Districten ebenfalls durchgefühtt werden. Den Ercursionsdampfern, 'welche im Mai und Juni untersucht werden, soll nicht gestattet werden, auch nur eine einzige Fahrt zu unternehmen, bevor die Schwimmgüttel den Anforderungen des Gesetzes vollkommen entsprechen. Auch bei dieser Gelegenheit hat sich herausgestellt, daß die Lieferung schlechter Fabricate in der Zunahme begriffen ist. Schwimmgürtel, welche für die Fährboote in New Jork schon vor Iahren angeschafft und gut aufbewahrt wurden, sind noch völlig gut und brauchbar, während unter den erst vor Kurzem fabricirtcn 3lcttungsapparaten eine große Anzahl absolut schwindelhaften Zeuges gefunden wurde.
Geht Herr Sargent 'i Zu dieser Frage bemerkt das Berl. Tazebl.", daß unser Minister des Aeußeren bei dem Gesandten in Berlin angefra,t habe, welche Schritte die Regierung der Ver. Staaten für ihn thun könne oder solle. Die genannte Zeitung hält es im Gegensatze zur deutschen Äteptilicnpreffe für gerechtfertigt, daß die Ver. Staaten die Elttschließung darüber, ob die diplomatische Verbindung mit der deutschen Regierung abgebrochen werden soll oder nicht, in die Hände des Herrn Sargent gelegt haben, und fähtt fort : Wir wollen hoffen, daß Herr Sargenl seine begreifliche Erregung bei dieser Entschließung nicht zu Rathe zieht, denn in den Augen jedes redlich Denkenden waren jene von uns schon ost berührunqualisizirbaren Angriffe gegen den Gesandten sicherlich obne' Bedeutung. Darum möge Herr Sargent im Interesse der beiden betheiligten Mächte Gleiches denken und ruhig auf seinem Posten aushalten ; denn daß der Reichskanzler selbst großes Gewicht aus ein ferneres freundsch änliches Verhältniß zur großen Re publik des Westens legt, geht zur Genüge aus der GefliNentlichkett hervor, mit wel cher er im Eingang seiner bekannten Reichstagsrede die traditionellen Freundschaftsbeziehungen hervorhob, welche zwischcn Preußen und der Union seit einem Jahrhundert bestanden haben und die nun durch Erbgang auf das deutsche Räch übergegangen sind. Wir wollten vorstehende Meinunaööußcrung einer bedeutenden deutschländlschen Zeltung nicht unerwähnt lassen. obgleich die ganze Anaelegenbeit bekenntlich durch die Depesche des Herrn Sargent vom 30. vor. M. eine andere Wendung erhalten hat. V?'n -Znlaz'.de. I n W a s h in g t o n i st eine V:schrist an den Congreß im Umlaufe, welche für diese Stadt und den aanzen Tistrict Columbia Sclbstregierung nach Art der Territorien verlangt, und sie sindct viele Unterschriften. Die jetzige Verfassung deS Gebiets ist auch so crbärmlich wie möglich. Es wird vom Congreffe regiert, welcher ihm Gesetze aiebt, und die Oberbeamten werden vom Präsidenten angestellt. Die Bürger haben kein Wahlrecht, selbst nicht in ihren eigenen, geschweige denn in National Angelegenheiten. Sie werden bcsteuett. ohne vertreten zu sein ; es werden auf ihren Namen Schulden gemacht, ohne daß sie um ihre Einwilligung gefragt werden. Sie haben kein städtisches Eigcnthum, und wenn dieVerwaltung nicht aus ibren Steuern bestritten werden kann, muß das aanze Land durch eonaressionelle Verwilliauna das Zvehlende bcstrciten. Sie stehen unter einer Vormundschast, wie keine andern amenkani schen Bürger, und haben nur ein Bürgcrrccht, das Recht als Geschworene zu fungiren. Es stellt sich jetzt. heraus, daß im Eounty Hall im nordöstlichen Georgia ein Unschuldiger gehängt und ein anderer Unschuldiger ms Zuchthaus gesteckt wurde. Vor vier Jahren wurden im dortigen Gerichtsorte Gainesville zwei Neger wegen verbrecherischen Angriffs auf eine Weiße Frau vor Gericht gestellt und schuldig befunden. Einer derselben wurde gehängt und der andere zu lebenslänglicher Zwangsarbeit veruttheut. Jetzt aber hat es? sich herausgestellt, daß Beide an dem ihnen zur Last gelegten
Verbrechen unschuldig waren, xirCo csstnd Schritte gethan worden, um die Bcgnadigung des unschuldigen Sträflings zu erwirken. Es heißt außerdem, die Vehörden hätten bereits genügendes Bcweismatcrial gesammelt, um die Ueberführung des eigentlichen Verbrechers, welä'er während dieser vier Jahre in der Näl;c des Ortes, an welchem das Verbrechen verübt wurde, wohnte, zu sichern. Das Verbrechen selbst war ein äußerst brutales; das Opfer leistete den Angrci' fern verzweifelten Widerstand ; sie hielten c Z end ich für todt und überließen es in
einem Keinen Gehölz seinem Schicksal. ie Ausreauna über die neuen Anthutlungen ist sebr groß, namentlich untci den Farbigen, und wenn diese den Namen dcö wirklichen Verbrechers erfahren, so dürfte derselbe dem Lvnchgerichte kaum entgehen. In Dahton, O., erhielt bii deutsche Frau M. Ohmer die Nachricht, daß ihr Gatte, welcher zur Zeit Dakota bereiste, vor zwei Wochen in die Hände von Indianern aefallen sei und von den rothhäutigen Schuften zur Erpreffuna eines Lösegeldes festgehalten werde. Frau Ohmer schrieb sofort an ibren in Fargo, Dakota, angesiedelten Seyn (Sbuard, und dieser veranlaßte die Verfolßung der Indianer. Letztere zogen sich indessen mit dem befangenen in die Berge zurück und drohten, denselben zu ermorden, wenn man sie nicht unbebelligt laste. Welcher Stamm Herrn Ohmer gefangen hält, ist nicht bekannt. Die Siour, die Winnebagos und die Sieton-Jndianer haben rn Dakota ihre Reservationen. Aber außer diesen leben daselbst noch eine Anzahl wilder, den Bleichgesichtern feindlicher Stämme, die Arickarecs, die Gros-Ventrees, Mandans, Poncas und Z)anktons, die einen fortwährenden Raubzug gegen die vkisenden auf dem Wege zwischen dem Mifsissippithal und der Küste des stillen Meerai Ellen Terry, e ine bekannte Schausvielerin, die tut Zeit der Qenrv Jrving'schen Truppe angehört, verließ dieser Tage ihrem Hunde zu liebe das Pierrepont House" m Brooklyn, N. L). In dem gedachten Hotel ist es nämlich, wie in allen Hotels erster Claffe in den Ver. Staaten, streng verboten, Hunde mit in die Wohn- und Schlafzimmer zu nehmen, Frl. Terry behielt nun ihren vierfüßigen Liebling, der von ganz respectabler Große sein soll, dem klaren Wortlaute desHotcl-Reglemcnts zuwider, eine Nacht über bei sich. Am nächsten Tage, als man die Anwesenheit desThieres bemerkte, stellte man der Dame jedoch die Alternative, entweder ihren Hund über Nacht der Obhut eines im Erdgeschoß hausenden Bediensteten zu überantWorten oder aber auszuziehen. Ver gebens erklärte sich die Künstlerin bereit. irgend eine Geldsumme für das Privuegium zu bezahlen, den Hund bei sich behalten zu dürfen. Der Geschäftsführer ließ sich nicht erweichen, und selbst der gerade in Virginien weilende Besitzerdcs gedachten Hotels, an den man sich telegraphisch wandte, antwortete, daß es bei dem, was im Reglement stehe, sein Bewenden haben müsse. Unter diesen Umständen blieb der jungen Dame, die sich Nicyt von ibrem Lieblinge trennen lonnte, natürlich nichts anderes übrig, als dem Hotel, dcffen Eigenthümer sich selbst durch'Geld nicht zur temporären Susvendirung der Hausordnung bewegen ließ, für immer den Rücken zu kehren. Be.lm Graben e:nesGrabes auf Burial Hill bei Plymouth, Mass., ist man auf das gut erhaltene Fundament oes Wachtthurmes gestoßen, welche dort im Jahre 1643 von den Pilgrimen errichtet wurde. Sachverstandige in New?)ork behaupten, die Sitte, einer PrimaDonna BouaetS zuzuwerfen, habe sich nach und nach aus dem alten Gebrauche, den Stiefelknecht nach musicirenden Katzen und Katern zu schleudern, entwickelt. Die letzte Scnsationsge schichte, welche sich in Flatbush, N. I., dem Schauplatze der Kinderhochzeiten, zugetragen t)at, wirft wieder einmal ein ei genthümliches Licht auf die Art und Weu se, wie so manche Geistliche das ihnen vom Staate übertragene siecht, bürgerlich gültige Eheschließungen zu vollziehen,ausüben. Zu einem dieser Herren kommen um Mitternacht zwei Paare, welcbe vorher stark in Hot Skotch Whiskey" gemacht haben, und verlangen, getraut zu werden. Er seinerseits findet dieses Verlangen, trotz der eigenthümlichen Stunde, nichts weniger als sonderbar, und äußette sich nachträglich nur darüber unzufrieden, daß das zweire Paar seine Absicht, aetraut zu werden, erst nach Vollziehung der ersten Trauung kundgegebe, ihm also doppelte Mühe verursacht habe. Der Erlaß eines Ehegesetzes, welches jeden derartigen Unnzg unmöglich macht, v. dringend gebeten. Nach den neuesten Nachrichten beschäftigt die Angelegenheit die Gerichte ; die jungen Leute haben sich ebenfalls bbs zum Spaß trauen las'jen m Vom Auslande. Schenk vor Gericht. Aus Jen Prozeß-Verhandlungen gegen den -rauenmördcr Hugo Schenk in Wien heben wir folgende Episode hervor: Schlossarek, Schenk'S Mitschüler, wird verhört und Schenk bestrems einzelne von Schlossarek's Angaben. Schloffarek, darüber in hohem Grade erregt, bcharrt bei seiner Aussage und theilt nach einigen weiteren Fragen des Vorsitzenden mit: Ich bitte, Herr Präsident, Hugo Schenk wollte einmal, daß wir ein Frauenzimmer an einen Baum anbindendes mit Petroleum begicßen und dann anzünden sollten." Ueber die unaebeure Erre gung. welche sich nach diesen Worten ine 'Huvtilum kundgibt, lächelt Hugo Schenk. Vorsitzender (in größter Aufregung): Lächeln Sie nicht, Hugo Schenk, Sie haben das Recht nicht dazu ! Einem Manne wie Schloffarek, obwohl cr ein schrecklicher Verbrecher ist, glaube ich ; Sie aber dürfen nicht lächeln ; wenn ich diese Acten durchbiättre, sinde ich die empörendsten Beweise Ihrer Grausamkeiten. Ihre Verworfenheit ist eine solche, wie sie vielleicht noch nie vorgekommen ist. Ein Mznn, der mit drei Personen gleichzeitig Liebesverhältnisse anknüpft, um sie zu tödten, der die Eine von ihnen umbringt und am nächsten Tage ein anderes Mädchen ibrer
Ehre beraubt und mit ihr ins
Theater geht, beweist euu Gesinnung, der alles ziizutrauen ist. Hieraus gelangt der an der Therese Ketterl verübte Raubmord zur Verhandlung. Hugo Schenk, hierüber verhört, verwei;sert jede Antwort. Da der Vorsitzende seinen Worten ohnehin keinen Glauben schenke, sei es irnnütz, wenn cr etwas ree. Sein Schicksal stehe fest ; cr wisse, daß er gehenkt werde, und cr werde auch kein Gnadengesuch einbringen ; aber trotzdem laffe er sich nicht quälen. Die Memoiren, die Schenk angeblich schreiben wollte, sollten ihm nach der Angabe des Vor leiden mir dazu verhelfen, von der Höchsmanu Gift in den Kerker zu erhalten. Ein Brief Schenks schließt mit folgenden höchst bezeichnenden Worten, die sich auf seine Absicht, sich erst kurz vor der Hinrichtung zu tödten, beziehen : Welch ein Nimbus, wenn ich dem Henker entrinnen und bis zum letzten Augenblick aushalten wurde. Erregt ruft der Vorsitzend.' dem Verbrecher zu : Sie und so schlecht, daß Sie noch heute nichts anderes äks Ihre gremenlose Eitelkeit im Sinne haben. Noch heute hegen 7 Sie keine Spur von Neue." Da der Anaeklaate bebarrhch ,ede Ant wort verweigert, siebt sich der Präsident iT . i. r '. r . i c genoiyiar, oen yaioe lano ver irmordung der Ketterlaus dem Untersuchunasprotocoll vorzulesen. Danach will Schenk die That nicht selbst begangen haben, sondern einem gewissen, nicht zu er1 1 t c rrri i t r r miireinoen Wagner rn ctc cyuye fcyieben, der ihn in Lilienthal, wo Theresia Ketterl erschoffen wurde, mit einem Stock drohend, um Geld angesprochen haben soll. Er habe im darauf gesagt: Seien Sie rubig, ich bin ebenfalls vom Geschäft!" Selbstverständlich ist alles Ernndung. Es folgt nun die Vernehmung verschiedener Zeugen, welche bestätigen sollen, daß Schenk um die fragliche Zeit des Verschwindcns der Ketterl mit dieser in emem VerbältniNe gestanden. Als letzte dieser Zeugen wird unter der lebhaftesten Theilnahme des Publikums Emilie Höchsmann vorgerufen, das einzige Mädchen, zu der Schenk wirklich aufrichtige lebe gesuhlt hat. Der Vorsttzende stellt an die Bedauernswerte, die er beständig mit Fräulein" oder Dame" anspricht, die heikelsten Fragen in einer Weise, daß dieselbe bloß mit Ja" oder Nein" zu antworten braucht. Schenk hat wie aus dem Verhör hervorgeht, da die Höchsmann ihm nicht zu willen war, verflicht, ihr Gewalt anzuthun, was ihm jedoch mißlang. Als das Verhör beendigt, will das arme Wesen, das an dem Mörder noch immekmitLiebc. hängt, demselben die Hand reichen, aber rasch fällt der Vorsitzende mit den Worten dazwischen : Treten Sie nicht in se-ine Nähe! Hüten Siesich vor der Berährung mit diesem Manne !" und wankend verläßt Emilie Höchsmann den Saal. M a n berichtet aus K o l b e v inP)":m.r : Schon seit Jahren war hier der Unfug mit anon7n?n Briefen getrieben worden, die mit Schm'ih.lngen und Verleumdungen aus dem Versteck eine große Zahl von Familien hier und auswärts beleidigten und kcä.ik:ea. Jetzt endlich ist es derPzlizei g 'langen. de.i boshaften Briefsteller in der P.-rso.i des ehemaligen Gutbesitzets und seit sieben Jahren hier wohnhaften Rentners S. ttloni zu entdecken. Lius Rtuxjici t auf seine todilranke Gattin ließ man ihn indeffen nicht vor Gericht stellen, sondern die Sache durch Zahlung o. 2500 M. a n W o h ! ! b 'i t i g l . : ! a i st a I : : beilegen. Am Mo 5g.:: d.) ii) .. imj ers l'n er an dem Hause des Maun', der it i zu dieser doch überaus glimpflichen Sühne gezwungen hatte und zog die Glocke. Als ihm aber von:it'balbr fci Tb r nicht geöffnet wuroe u ei;e:; . colver aus der Tasche u.o c:sch?ß f... M.m fand bei ihm noch ein groeö M.' ser, mit dem er vermuthlich seinen Fei::) hattc erstechen wollen. Ob er i.c.i.i.ug gewesen, ist noch nicht klargestelll. Ein interessantes Vor spiel zu den Wahlen trug sich am 15,. März in Ecgled (Ungarn) zu. Der derzeitige Abgeordnete des Bezirkes ist Verhovay, der bekanntlich wegen Veruntreuung anvertraute! Gelder in Untersuchung steht. Die äußerste Linke, zu welcher Verhovay gehörte, bestn er Antisemit wurde, will nun einen Mmswen, der unter einer Anklage infamirendcr Natur steht, von sich abweisen und die tntelligenten besitzenden Wählerkreise in Ezegled wünschten dasselbe. Es wurde nun verabredet, daß unter dem Vorwand, den 15. März zu feiern, an dem 1848 in Ungarn die freie Verfaffung proklamirt wurde, Ugron, Hermann und andere Deputate der äußersten Linken nach Ezegled kommen, öffentlich sprechen und so ihren Einfluß aufbieten sollten, damit das Volk sich von einem Dcfraudanten abwende. Allein der antisemitische Füh rer batte den Pöbel bereits aehöria bcar beitet, so daß, als die genannten Abgeordneten unter freiem Himmel die Versammlung abhalten wollten, der Pöbel sie übcrsiel, wobei der Deputirte Ugron eine schwere Verwundung erlitt. Ä!an schlug ihn mit Stöcken, bewarf ihn mit Eiern, Straßenkoth und Steinen. Ein Stein verletzte ihn am Stirnbein, welches von Blut überströmte; Stocs. hiebe verursachten leichtere Verwundungen aus dem Hinterhaupte und den Scbullern. Niemand fand sich, der dem bedauernswetthen Manne, welcher zu den gemäßigtesten-und angesehensten Mitgliedern der Unabhängigkeitspartei in Siebenbürgen gehört, zu Hilfe geeilt Wäre. Ugron wurde aus seiner Lage erst befreit, als Militär ausrückte und den Platz energisch säuberte. . Zur Auswanderung wird aus Hamburg geschrieben : Die Auswanderung nimmt mit dem Herannahen des Frühlings wieder einen bedeutenden Umfang an. Die Physiognomie der heutigen Auswanderung hat im Vergleich zu früheren Jahren sich wesentlich geändert. Während sonst der Andrang nach den Billets hier ein bcdcukender war, ist es umgekehrt der Fall bei den Bureaus in 'New v)ork, indem die Vorausaewanderl ten sich ' bemühen, ihre Verwandten binüberzuziehen und diesen Billets zurUeverfahrt ' uverfenven. Wer die Auswandererzüge m den letzten Ja5ren öfter beob achtet hat, gewinnt die Ueberzeugung, van man es n;cyt mevr mit jenen Kffer
mann'jchcn Gestalten zu thun hat, die weder hüben noch drüben etwas zu verlicren haben. Es sind fast durchweg gut situirte Landlcutc und Handwerker von gesundem, krästigein Schlage. Allerding's mischt sich unter diese Züge auch noch das Proletariat, aber doch nur sehr vereinzelt. A us Paris wird unterm 15. März geschrieben : Nicht genug, daß in Paris Hundertc, wenn nichi Tausende von der Polizei mehr oder weniger gekannte Spiclhäuser eristiren, so haben sich seit einigen Jahren' eine ganze Anzahl von Spic'hallen aufgethan, die in Wirklichkeit auch nur Spielhöllen sind. Sie sind von Buchmachern gehalten und die Einrichtung ist eine derartige, daß man auf alle Rennen Englands und Frankreichs dort Geld verlieren und gew innen kann. In der Regel allerdings verlieren ; denn der Geschäftsbetrieb dieser Herren ist der windigste, den man sich denken U.nn. Haben sie sich einmal bedenklich verrechnet, so vercufien sie ein
fach mit den Einsätzen und m anderer treibt den ehrsamen Handel weiter. In jedem Falle finden in jeder dieser Hallen fast täglich Scandalscenen statt, hervorgerufen durch die Widerspenstigkeit der Herren Buchmacher. Man macht sich kaum einen Begriff, wie viel trotz alledem dort gewettet tvird, wie' zahlreich diese Hallen von Morgens bis Abends besucht werden. Die Kunden - gehören fast sämmtlich der ärmeren Klasse an, sofern man Eommis :c.,,die monatlich ihre 200 Franken verdienen, noch zu diejen rechnen kann. U)le frankfurter Zeituna schreibt : Nach den Nachrichten, die aus verschiedenen Provinzen über Wählerund Vereinsversammlungen eintreffen, ist nicht daran zu zweifeln, daß aus dem fortschrittlichen Parteitage die Verschmelzung mit den Sezessionisten mit großer Äcawrltat beichlonen werdeii wird. Die Zahl derjenigen fortschrittlichen Abgeordneten, die gegen die Vereinigung stimmen würden, ist durchaus nicht gering. Sie fügen sich aber, weil ihre Opposition, uachdcm die Dinge einmal soweit gediehen sind, der Sache sehr schaden würde. Bis jetzt erläßt nur einer, der Abg. Lenzmann, eine Erklärung, wonach er sich der deutschen freisinnigen Partei nicht anschließen wird. Die erste Meldung von einer Opposition aus Wählerkrcisen kommt seltsamer Weise aus Hagen, dem Wahlkreise Richter's ; dort hat der fortschrittliche Verein Fritz Harkott bcschlossen, der Vereinigung mit den Sezessionisten nur unter der Bedingung zuzustimmen, daß der Name der Fottschrittspartei beibehalten würde. In der stellenweise sehr erregten Debatte hatten sich die als Gäste anwesenden Neichstagsabgeordneten Lenmann und Dr. Wendt entschieden gegen die Vereinigung erklätt. Als Delegirter für den fortschrittlichen Parteitag in Berlin wurde der VdrPtzende des Vereins mit der Direktive gewähltem Sinne der Resolution zu stimmen. Die Zustimmung des sezessionistischen Parteitages stand von vorneherein fest, nur in einzelnen sezessionistischen Kreisen der Provinz Sachsen scheint Lie Vereinigung auf Widerstand zu stoßen. Auch in Dortmund gibt es ein fideles Gefängniß. Man berichtet hiettiber vom 6. März : Im Dottmunder Ämtsgerichts - Gefängniß ist es ebenso fidel hergegangen, als wie indem fidelen Gefängniffe in der Strauß'schen Operette ..Die Fledermaus". Das kam so: Es war bei dem Gefängniffe das Institut der sogenannten ttalefactoren eingerichtet, d. h., es wurden Strafgefangene, welche nicht wegenentehrender Vergehen eine kurze Zeit inhaftitt waren, zutn Tragen von Acten nach und von dem Landgericht and ahnlichen Arbeiten verwandt. Eine strenge Beaufsichtigung war deshalb Nicht möglich, nahm die Bebörde doch an. dieselben würden die gewährte Begttnstigung nicht mißbrauchen. Dies geschah aber doch. Anstatt dan die Leute sico. wenn sie nicht beschäftigt waren, in den Kellern des Landgerichts aufhalten sollten, begaben sie sich rn Wirthschaften, tranken gemüthlich ihren Frühschoppen und liefen es sich sonst wobl sein. Nebenbei vergaßen diese Kalefactoren ihrer leidenden Genoffen im Gefängniiie nicht. Die wohlhabenden Gefangenen 'stellten Bonds aus, übergaben diese den alefactoren, welche dafür Speisen und Ge tränke einhandelten und diese in das Ge fängniß schmuggelten. Die Kalefactoren gingen auch zu den Kamillen Jnhaftitte und animitten Erstere, Lebens Mittel :c. ;n eine bestimmte Wirthschaft zu bringen. von wo aus diese in das Gefängniß geschmuggelt wurden. Daß die Kalefacto ren sich in erster Linie selbst bedacht ha ben, liegt sehr nahe, aber ihr Hunger ist doch hin und wieder ern zu großer gewesen ; so hatte eine Frau ihrem Gatten zwei Pfund Sauerbraten geschickt, von dem der Gefangene jedoch nicht einen Happen bekam. Ein Anderer hatte für 16 M. Bonds geschrieben, hatte aber kaum für 3 M. Nahrungs- und Genunmittel bekommen. Wie behauptet wurde. baben die Gefangenen in den Zellen so gar ihr Schälchen Mokka gebraut. Diese Fidelität" des hiesigen Gefängnisses ist infolge einer Denunciation eines aus Lünen stammenden Gefangenen zerstört worden. Kürzlich stand in der Person des Bergmanns Heinrich Hülk aus Eving ein solcher Kalefactor vor dem Schöffengerichte, er follte ftch dadurch, daß er in mehreren Fällen ihm übergebene evensmlnei mqr an oie gefangenen abgeliefert, der Unterschlagung schuldig gemacht haben. Da der Angeklaate jedoch behauptete, gerade der De nunciant sei derjenige, der sich in hervorragender Weise an dem Schmuggel betheiligte, und dies nicht widerlegt werden konnte, cnoiate .neiivrcazung. A. SCHMIDT'S Buch- ii. Zeitungs Agentur. No. 113 Greer Strasso. .. 3nbianapoIil. S8i XsfttlfiC ctbcu schnell und pünktlich sorgt. Sucher billig nud schön gebunden.
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